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Gehirnforschung: Hoffnung bei Alkoholismus

Genau 70 Jahre, nachdem in Deutschland Alkoholkranke zu Tausenden in Konzentrationslager verschleppt und im weiteren Verlauf der NS-Herrschaft zu Tode gequält oder von Ärzten direkt ermordet wurden, zeigen sich in San Francisco, am Gallo-Institut der University of California, aussichtsreiche Ansätze zur Therapie dieses grausamen Leidens…

Basierend auf früheren Studien mit dem Phytopharmakon Ibogain, berichtete eine Gruppe um Dorit Ron, Neurologin und Leiterin des Ron-Laboratoriums, in der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences), von der Wirkung des körpereigenen Eiweißstoffes GDNF (Glial cell line-Derived Neurotrophic Factor) nach Direktinjektion in eine für die Suchtentwicklung wichtige Hirnregion, das VTA (ventrales tegmentales Areal), alkoholabhängiger Versuchstiere.
weiter: Hoffnung bei Alkoholismus

„Asoziale“ im NS-Staat:
Alles Schädliche muss aus dem Volkskörper herausgeschnitten werden
Im Juni 1938 wurden in Deutschland über zehntausend Menschen in Konzentrationslager verschleppt und im Sinne der billigen Arbeitskräftebeschaffung der Zwangsarbeit zugeführt…

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