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Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los?

Leidet ein Elternteil unter einer Depression und verändert dadurch gravierend sein Verhalten, entwickeln kleine Kinder häufig Schuldgefühle. Sie meinen dann, sie wären böse gewesen oder hätten sich falsch verhalten und Mutter oder Vater wären deshalb so traurig…

Das Kinderbuch „Mamas Monster“ hilft nun den Erwachsenen, seien es die Eltern, Großeltern oder sonstigen Angehörigen, Kindern im Vorschulalter eine depressive Erkrankung zu erklären. Zugleich lernen die Kinder, dass sie zum einen keine Schuld daran tragen und zum anderen, dass diese Erkrankung mit viel Geduld und der Hilfe von Ärztinnen und Therapeuten behandelt werden kann.

Ein Depressions-Monster, das Gefühle klaut, ja gibt´s denn so was?

Erdmute von Mosch hat die kleine Rike, ihre Mutter und das Depressions-Monster in entzückenden Bildern dargestellt und darin ihre eigene Geschichte als Tochter einer depressiv erkrankten Mutter verarbeitet. Das Vorlese-Buch richtet sich an 3-6jährige Kinder und deren Eltern.

Ansichtsseite aus „Mamas Monster“

Rezension von Detlef Rüsch (amazon)

Wie erklärt man einem Kind „Depression“, ohne es mit „Traurigsein“ gleichzusetzen? Denn sonst könnte ein manchmal trauriges Kind glauben, es sei auch depressiv oder könne die Depression genauso beseitigen wie das Traurigsein.
Diese Schwierigkeit bewältigt Erdmute v. Mosch auf ganz besondere Weise. Die betroffene Mutter „Rosi“ in der Geschichte beschreibt die Depression mit einem „Monster“: „Es klaut mir meine Gefühle und macht mich schlapp.“ Ihre Tochter Rike kann sich so besser eine Vorstellung von der Krankheit machen. Der vermeintlichen Verantwortung der Tochter für die Erkrankung und deren Bewältigung begegnet die Mutter mit einer Erklärung, die zeigt, dass sich die Mutter selbst Hilfe bei einem Arzt holt. Nach und nach in kleinen Schritten überwindet die Mutter ihre Erkrankung teilweise. Sie braucht noch Zeit für eine gänzliche Heilung. Aber die Tochter schöpft Hoffnung und Vertrauen, dass dies auch gelingt. […]
Eine gelungene Bearbeitung des Themas „Depression und Kinder“, die sicher vielen Kindern hilft, sich in für alle Beteiligten guten Weise einzufühlen und abzugrenzen!
Das Buch sollte in keinem Kindergarten fehlen und in jeder Beratungsstelle zur Verfügung stehen. Und selbst für den familiären Bereich ist das Buch sehr zu empfehlen, damit Kinder wieder ihr Gleichgewicht bekommen – oder wie die Reihe des Verlages heißt: „Kids in BALANCE!

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