Krebs-Studien verĂ€ndern Lebensgewohnheiten: Informationen ĂŒber Krankheitsrisiken beeinflussen Verhalten

21. Dezember 2008
By admin
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Eine Studie des World Cancer Research Fund soll bei einer Reihe von Menschen zu einer Änderung des Essverhaltens gefĂŒhrt haben. Die Studie war im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass zwei Scheiben FrĂŒhstĂŒcksspeck und zwei WĂŒrstchen tĂ€glich das Darmkrebsrisiko um 63 Prozent erhöhen. Einer von zehn Personen hat daraufhin versucht, die konsumierte Menge an verarbeitetem Fleisch wie Schinkenspeck zu verringern…

Wie eine aktuelle Befragung ergab, hÀtten vor allem Àltere Menschen ihre Essgewohnheiten verÀndert. Ein Sprecher von Bowel Cancer UK betonte, dass aber auch andere Faktoren wie Rauchen und Alkohol von entscheidender Bedeutung seien. Die Studie zur KrebsprÀvention betonte die Hinweise auf die möglichen Gefahren von verarbeitetem Fleisch, wies aber auch auf andere Bereiche der ErnÀhrung und des Lebensstils hin, die das Krebsrisiko senken oder erhöhen können. An der Studie nahmen insgesamt 2.124 Personen teil.

VerÀnderte Essgewohnheiten durch medizinische AufklÀrung

Ein Viertel der Teilnehmer an der Online-Befragung gab an, dass als Folge der Berichterstattung ĂŒber die Studie versucht wurde, mehr Obst und GemĂŒse zu essen. 18 Prozent achteten mehr auf ihr Gewicht. Die Studie hatte darauf hingewiesen, dass ĂŒberflĂŒssiges Gewicht mit sechs Arten von Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Das Essen großer Mengen roten Fleisches wurde bereits in der Vergangenheit mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Elf Prozent der Befragten versuchten, weniger davon zu essen. Wissenschaftler gehen laut BBC davon aus, dass die Chemikalien, die wĂ€hrend der Verarbeitung von Fleisch entstehen, eine zusĂ€tzliche Bedrohung fĂŒr jene Zellen darstellen, die den Darm auskleiden.

Bei den ĂŒber 55 Jahre alten Befragten erklĂ€rten 37 Prozent, dass sie versuchten, weniger verarbeitetes Fleisch zu essen. JĂŒngere Konsumenten zeigten sich weniger motiviert. Nur sechs Prozent gaben an, dass sie es ebenfalls versuchten. Richard Evans, Head of Communications des World Cancer Research Fund, betonte, dass die aktuelle Befragung zeige, dass viele Menschen durch Informationen ĂŒber das Krebsrisiko zu VerhaltensĂ€nderungen motiviert werden können.

Die aktuelle Marktforschung habe ergeben, dass trotz der umfassenden Berichterstattung in den Medien viele Menschen noch immer nicht wissen, dass ErnĂ€hrung und körperliche AktivitĂ€t das Krebsrisiko beeinflussen können. Die Befragung ergab auch, dass fast zwei von fĂŒnf Teilnehmern versuchten, mehr Sport zu machen. Neun Prozent versuchten als Reaktion auf entsprechende Informationen weniger Alkohol zu trinken.

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