Frühe Schädigungen, späte Folgen?

27. Januar 2009
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In diesem Band stellen führende Forscher und Therapeuten die für die Psychotherapie wichtigsten Ergebnisse und Erkentnisse vor: Die differentielle Wirkung früher Erfahrungen, die Plastizität und Kompensationsfähigkeit des Säuglings, die Bedeutung von Schutzfaktoren, Schützenden “Insel-Erfahrungen”, Defiziten, negativen Ereignisketten etc.

Dr. mult. Hilarion G. Petzold ist Professor für Psychologie, Klinische Bewegungstherapie und Psychomotorik an der Universität Amsterdam und Mitbegründer des Fritz-Perls-Instituts für Integrative Therapie.

Frühe Schädigungen, späte Folgen?”, diese schon zum psychologischen Gemeinplatz gewordene Annahme der Psychoanalyse wird durch die moderne Säuglings- und Längsschnittforschung in der klinischen Entwicklungspsychologie schwer erschüttert. Untersucht man nämlich Menschen von der Babyzeit bis ins Erwachsenenalter, wird deutlich: Frühe Störungen sind nur ein – oft überschätztes – Moment in Ketten schädigender und schützender Ereignisse, fördernder und Defiziterfahrungen, die in ihrer Interaktion und Gesamtwirkung zu seelischen Erkrankungen führen können. Damit werden grundsätzlich neue Konzepte für Diagnostik und Therapie erforderlich.In diesem Band stellen führende Forscher und Therapeuten die für die Psychotherapie wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse vor: die differentielle Wirkung früher Erfahrungen, die Plastizität und Kompensationsfähigkeit des Säuglings, die Bedeutung von Schutzfaktoren, schützenden “Insel-Erfahrungen”, Defiziten, negativen Ereignisketten etc.

Für alle, die menschliche Entwicklung, Gesundheit und die Ursachen von Krankheit besser verstehen wollen, ist dieses Buch unverzichtbar.

“Wäre die Psychoanalyse nicht lernfähig, wäre dies ein Buch vom Ende der Psychoanalyse. Säuglings- und Längsschnittforschung verlangen Revisionen ihrer Grundannahmen.” – Prof. Dr. Hans Strotzka

“Therapeutisches Handeln aktualisiert grundlegende positive Entwicklungsformen, die zum ersten Mal im Säuglingsalter auftreten und den Menschen sein ganzes Leben begleiten.” – Prof. Dr. Robert N. Emde

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