In den USA ist er aufgrund seines enormen Vitalstoffgehalts die Wellnessfrucht des Jahrzehnts, doch es gibt ihn seit mindestens 3000 Jahren: Den Granatapfel – jene tiefrote Frucht, die aus lauter saftigen, fruchtfleischumhüllten Kernen (Fruchtperlen) besteht. Schon Eva reichte Adam die sagenumwobene Frucht, auch im Orient gilt der Granatapfel als Symbol für Jugend, Fruchtbarkeit und sexuelle Potenz…
Dem steirischen Obsthof Retter ist nun eine wahre Sensation gelungen, die in Fachkreisen bereits viel Aufsehen erregt: Erstmals wird über ein aufwendiges Entkernungs- und Entsaftungsverfahren Bio-Granatapfelsaft pur ausschließlich aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Dieses reine Fruchtperlen-Elixier schmeckt mild und ist auch für Kinder bestens geeignet.
Neues Verfahren: Gewinnung von purem Muttersaft aus reinen Fruchtperlen
Dieses Herauslösen der Fruchtperlen aus Schale und Lamellen ergibt ein neuartiges, gerbstoffarmes Gesundheitsgetränk. Kein Wunder, dass es von Apotheken in Österreich und Deutschland auf Anhieb flächendeckend ins Sortiment aufgenommen wurde. Dass der Granatapfel tatsächlich ein wahres Lebenselixier ist, belegen in der Zwischenzeit über 250 Studien weltweit: Der einzigartig hohe Polyphenolgehalt beugt Prostatakrebs, Herz-Kreislaufschwäche, Diabetes sowie Alzheimer vor und stärkt das Immunsystem. Die Frucht enthält außerdem viel Vitamin B, C, D, sowie Kalium, Mangan und Spurenelemente (siehe fact sheet) Das einzigartige schonende Verfahren garantiert den Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe, zudem werden am Obsthof Retter die Säfte auf ihren Gehalt an Ellagsäure (ein Polyphenol) und Folsäure (ein B-Vitamin) überprüft.
Obsthof Retter: Mit der Lizenz zum Sammeln
Die Verarbeitung zu Muttersaft (Direktsaft) findet am eigenen Obsthof statt, verwendet werden ausschließlich Granatäpfel aus kontrolliert biologischem Anbau und aus Wildsammlung in Bosnien- Herzegowina. Hierfür hat der Obsthof auch die einzige Lizenz für Wildsammlung vom bosnischen Landwirtschaftsministerium erteilt bekommen. In einer 0,33 Liter Flasche Saft pur stecken fünf bis sieben Bio-Granatäpfel. Zudem wird ein hoher Anteil an Wildfrüchten, die aromatischer und konzentrierter sind, verarbeitet, erklärt Obsthof-Chef Werner Retter: “So können wir sicher sein, dass nur die besten Früchten in die Flasche kommen und die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.” Vitalstoffexpertin Dr. Michaela Döll von der Universität Braunschweig zur Paradiesfrucht: “Der Granatapfel ist eine echte Powerfrucht, der Gehalt an Polyphenolen ist weitaus höher als in anderen Fruchtsäften. Gegen die schädlichen freien Radikale wirkt er dreimal so gut wie z.B. Grüntee”, bestätigt sie, und empfiehlt ein Glas Retter Bio-Granatapfelsaft pur täglich.
Über den Obsthof Retter: Der seit 1886 bestehende landwirtschaftliche Betrieb im Naturpark Pöllauer Tal ist seit 20 Jahren bio-zertifiziert. Seine exquisiten Edelbrände und Natursäfte sind international gefragt. Der Obstveredelungsexperte hat sich vor allem auf die Kultivierung und Verarbeitung alter extensiver Obstsorten spezialisiert. Bekannt wurde der innovative Betrieb vor allem ob seines unermüdlichen Pionier-Engagements für die steirische Hirschbirne, einer alten Obstsorte mit wenig Ertrag, aber enormer Aroma- und Nährstoffdichte. Seit vielen Jahren widmet sich Werner Retter auch dem Granatapfel. Als einer der ersten hat er es geschafft, hochqualitative Früchte zu verarbeiten und diese mit ausgeklügelter Technik zu veredeln.
Buchtipp: Heilfrucht Granatapfel, Dr. Michaela Döll, Herbig-Verlag, EUR 14,95.-/15,45.-(Ö)
Weitere Informationen: http://www.granatapfelsaft.de
Ist Grenadinesirup auch gesund?
Was die Volksmedizin seit Jahrtausenden weiß, hat nun die moderne medizinische Forschung erreicht: Über 250 wissenschaftliche Studien bescheinigen dem Granatapfel überaus positive Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Krebs. Seine heilsamen Effekte verdankt der Granatapfel besonderen Inhaltsstoffen, den Polyphenolen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, antientzündlich und krebshemmend.
In einer aktuellen Studie (Seeram et al., 2008) wurde festgestellt, dass Granatapfelsaft die bisher potentesten Antioxidantien wie Rotwein, Blaubeersaft, Acaisaft und Cranberrysaft in 7 Testverfahren bei weitem übertraf. Granatapfelsaft hat die 3-4-fache antioxidative Kraft von Rotwein oder Grüntee (Gil et al., 2000), ein besonderes Granatapfel-Elixier mit lebendfermentierten Granatapfel-Polyphenolen erreicht sogar die 50-70-fache Stärke.
In einer klinischen Studie konnten Prostatakrebs-Patienten durch den regelmäßigen Verzehr von Granatapfelsaft ihren PSA-Wert, ein zentraler Verlaufsmarker bei Prostatakrebs, viermal so lang stabil halten (Pantuck et al., 2006). Die Studie war so erfolgreich, dass sie jetzt unter Beteiligung des National Cancer Instituts mit 250 Patienten fortgeführt wird. Neuste Erkenntnisse belegen, dass die „Prostatafrucht“ auch im schwer therapierbarem hormonrefraktären Stadium wirksam sein könnte (Hong et al., 2008). Erfreuliche Ergebnisse erzielte der Granatapfel auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Granatapfelsaft verbesserte bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit deutlich die Herzmuskeldurchblutung (Sumner et al., 2005). Bei bei Patienten mit verengter Halsschlagader verringerte er die gefährlichen Ablagerungen und senkte den Blutdruck (Aviram et al., 2004).
Bioverfügbarkeit und Wirkstoffgehalt
Bei Granatapfelprodukten gibt es beträchtliche Unterschiede bezüglich Qualität und Gehalt an wirksamen Polyphenolen (Fischer-Zorn und Ara, 2007). Empfehlenswert sind ca. 500 mg Granatapfelsaft-Polyphenole am Tag, wobei lebendfermentierte Polyphenole eine höhere Bioaktivität aufweisen. Denn nicht jeder Mensch kann von den gesunden Wirkungen des Granatapfelsafts profitieren, was mit der unterschiedlichen Bioverfügbarkeit aufgrund der individuell verschiedenen Darmflora zusammenhängt. Durch Lebendfermentation lassen sich Bioverfügbarkeit und Bioaktivität von Granatapfelsaft-Polyphenolen verbessern. Dass fermentierte Granatapfelpolyphenole besonders wirkungsvoll sind, konnte in einer Reihe von Studien gezeigt werden, insbesondere gegen Brust- (Kim et al., 2002) und Prostatakrebs (Albrecht et al., 2004; Lansky et al., 2005I+II) sowie Leukämie (Kawai und Lansky, 2004).
Fazit: Grenadinensirup schmeckt in Cocktails, aber hat keine gesunden Polyphenole – wie so mancher Granatapfelsaft auch. Mit dem geeigneten Polyphenolgehalt ist der Granatapfel ein echtes Lebenselixier.
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