Archivsuche

Büchersuche

Archiv (chronolog.)

Posttraumatische Belastungsstörung: Diagnose mittels Gehirn-Scan

Wissenschaftler der Duke University http://www.duke.edu sind der Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) mittels eines Gehirn-Scanners einen Schritt näher gekommen. Das Team um Rajendra Morey geht davon aus, dass die Gehirnaktivität von PTSD-Patienten Unterschiede aufweist. Mehr als 40 Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan im Einsatz waren wurden getestet. Bei rund der Hälfte war PTSD diagnostiziert worden…

Die Ergebnisse der Studie werden auf einer Tagung der World Psychiatric Association http://www.wpanet.org in Florenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Betroffene reagieren auch bei harmlosen Ereignissen extrem

Die Gehirne der Soldaten wurden mit einem MRI-Scanner untersucht, während sie Gedächtnistests absolvierten. Den 42 Soldatinnen und Soldaten wurden Fotografien mit drei ähnlichen Gesichtern gezeigt. Anschließend sahen sie Bilder einer Kampfszene, einer friedlichen Szene, wie zum Beispiel einen Mann der Posaune spielt, oder ein digital verfremdetes Bild. Abschließend kam wieder ein Gesicht und es wurde gefragt, ob sie es gerade gesehen hätten. Bei der Beobachtung des Gehirnbereichs, der mit der Aufmerksamkeit in Zusammenhang gebracht wird, bemerkten die Forscher, dass nicht an PTSD leidenden Teilnehmer durch die Bilder der Kampfszenen weit mehr abgelenkt waren.

Die PTSD-Patienten wurden dagegen sowohl durch die Kampfszenen als auch durch die anderen Bilder abgelenkt. Sie schnitten in den folgenden Gedächtnistests auch schlechter ab. Morey betonte, dass diese Sensibilität für neurale Informationen mit dem PTSD-Symptom der extremen Wachsamkeit in Einklang steht. Ablenkungen entstehen dabei nicht nur durch bedrohliche Situationen, die an das Trauma erinnern, sondern auch durch harmlose Ereignisse. Auf der Gehirnebene seien diese Reaktionen bisher noch nicht sichtbar gemacht worden. Werden die aktuellen Forschungsergebnisse bestätigt, könnte dieses Muster bei der Diagnose hilfreich sein. Simon Wessely, Direktor des King’s Centre for Military Health Research, argumentierte, dass es eigentlich nicht schwer sei, PTSD zu diagnostizieren. Die wirkliche Herausforderung sei, die Menschen dazu zu bringen Hilfe anzunehmen, berichtet BBC.

1 comment to Posttraumatische Belastungsstörung: Diagnose mittels Gehirn-Scan

  • EFT for PTSD is a wonderful adidtion to the PTSD literature. Not focusing on the theory or even the diagnosis of PTSD, this book quickly moves into a unique process for helping to heal PTSD. For those not familiar with EFT, this will be an odd-looking technique but well worth attempting. This is the most valuable technique I use in my work as a therapist of clients with chronic PTSD.The main advantage of this book is it’s concrete and replicatable technique. A refreshing relief to so many books on the topic which theorize or opine but do not spell out exactly what to do about PTSD. Although there is value in books which provide understanding, there is an even greater need for books such as this which provide the steps for healing.The steps are clearly spelled out and the book is well formatted to help either a therapist or someone with PTSD learn the steps accurately. The book then does a good job of helping those who are not getting progress to identify how to improve their healing.Overall, a well done and well laid out book for someone who is ready to take steps to heal. Additionally, a wonderful guide for a therapist or counselor who is looking for a source to develop competence in this extremely helpful technique.Buy it, study it, practice it, use it. It will be worth the effort.