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Haschisch: Schutz des Gehirns vor Alkoholschäden?

Kalifornische Forscher untersuchten die Wirkungen von Alkohol und Cannabiskonsum auf die Integrität der weißen Substanz des Gehirns. Sie verglichen 42 Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 19 Jahren, die aus drei Gruppen bestanden: starke Alkoholkonsumenten, starke Alkoholkonsumenten, die auch viel Cannabis konsumierten, und Jugendliche, die keine Drogen konsumierten (Kontrollpersonen)…

Neuroprotektive Eigenschaften

Es gab Unterschiede in acht Regionen der weißen Substanz zwischen Alkoholtrinkern und Kontrollpersonen. Allerdings schnitten Alkoholkonsumenten, die auch Cannabis verwendeten, besser als reine Alkoholkonsumenten ab. Die Autoren stellen fest, dass „starke Trinker, die auch Marihuana konsumierten, keinen so konsistenten Unterschied zu Nichtkonsumenten wie die Gruppe der alleinigen Alkoholtrinker aufwiesen“. Sie erklärten, dass es „möglich ist, das Marihuana einige neuroprotektive Eigenschaften bei der Abschwächung alkoholbedingten oxidativen Stresses“ oder bei der Auslösung des toxischen Zelltods haben könnte.

Mehr unter: statesman.com
(Quelle: Jacobus J, McQueeny T, Bava S, Schweinsburg BC, Frank LR, Yang TT, Tapert SF. White matter integrity in adolescents with histories of marijuana use and binge drinking. Neurotoxicol Teratol, 23. Juli 2009 [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck])

Source: acmed.org (1st Chairman Raphael Mechoulam*)

*Rafael Meshulam von der School of Pharmacy an der Hebräischen Universität zu Jerusalem war erstmals 1964 die Isolierung und Synthese des aktiven Cannabis-Inhaltsstoffes THC gelungen. 1967 gelang Mechoulam et al. die THC-Synthese. Zuletzt erschienen: Cannabinoids as Therapeutics

2 comments to Haschisch: Schutz des Gehirns vor Alkoholschäden?

  • Tommy

    Ein britischer Regierungsberater hält Alkohol für wesentlich gefährlicher als Cannabis

    Drogen wie Cannabis, Ecstasy oder LSD sind nach Ansicht des Chef-Drogenberaters der britischen Regierung weniger gefährlich als die legalen Suchtstoffe Alkohol und Tabak. In einem Bericht für das Kriminalitäts-Forschungszentrum des Londoner King’s College kritisierte David Nutt insbesondere die geplante Einstufung von Cannabis als illegale weiche Droge. Schließlich bestehe bei der Substanz nur ein „geringes Risiko“, psychische Krankheiten zu versursachen. Wenn die Regierung glaube, junge Leute durch eine drohende Strafe von Drogen fernzuhalten, habe sie „wahrscheinlich unrecht“.

    Die britische Regierung hatte im Januar Cannabis als weiche Droge der Kategorie B eingestuft, deren Besitz mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Damit machte sie eine Entscheidung von 2004 rückgängig machen, als Haschisch noch als einfaches Beruhigungsmittel der Kategorie C eingestuft worden war. Laut Nutt schlug die Regierung mit der Änderung in diesem Jahr wissenschaftliche Erkenntnisse einfach in den Wind. Die Öffentlichkeit werde durch solch ein Vorgehen verunsichert.

    Suchtmittel müssten nüchterner eingestuft und die Menschen besser über die Gefahren der einzelnen Drogen informiert werden, forderte Nutt. Basierend auf den Kriterien körperliche Schäden, soziale Auswirkungen und Abhängigkeitsgrad stellte der Vorsitzende des Beratergremiums der britischen Regierung zu Drogenmissbrauch selbst eine Rangfolge der gefährlichen Drogen auf.

    1 Heroin 8,32 (von 9 maximal möglichen Score-Punkten)
    2 Kokain 6,89
    3 Barbiturate 6,24
    4 Methadon (illegaler Handel) 5,81
    5 Alkohol 5,54
    6 Ketamin 5,23
    7 Benzodiazepine 5,11
    8 Amphetamine 4,98
    9 Tabak 4,86
    10 Buprenorphin 4,73
     
    11 Cannabis 4,00
    12 Lösungsmittel (Schnüffelstoffe) 3,81
    13 4-Methylthioamphetamin 3,80
    14 LSD 3,68
    15 Methylphenidat 3,54
    16 Anabole Steroide 3,46
    17 4-Hydroxybutansäure (GHB) 3,35
    18 Ecstasy 3,27
    19 Alkylnitrate/Alkylnitrite (Poppers) 2,77
    20 Kath

    Alkohol kommt demnach auf Rang fünf, nur Heroin, Kokain, Barbiturate und der Heroin-Ersatzstoff Methadon richten laut Nutt mehr Schaden an. Die Volksdroge Nikotin in Form von Zigaretten belegt bei Nutt Platz neun. Cannabis, LSD und Ecstasy landeten hingegen auf den Plätzen elf, 14 und 18. Ecstasy sei auch nicht gefährlicher, als ein Pferd zu besteigen, meinte der Drogenberater.

  • Unsere Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel mutiert von der“Mutti der Nation” zu einer Gefahr ffcr die Gesellschaft udsrnneue Zukunft. – Stimmt genau! Ihre Fehlbewertung des Vergehens der Raubkopierereides Guttenberg folgt nun eine weitere Fehlleistung. – Hier sind wir an einem sehr interessanten Punkt. Ich bin ne4mlich inzwischen zu der Meinung gelangt, dadf Guttenberg von Merkel abserviert worden ist! Man erinnere sich, Guttenberg wurde uns monatelang als Lichtgestalt serviert und fcber den grfcnen Klee gelobt. Das ging soweit, dadf er schliedflich sogar in BILD in der Schlagzeile auf Seite eins als Nachfolger Merkels gehandelt wurde, der sie mf6glicherweise sofort ablf6sen kf6nnte. Ab dann tauchten plf6tzlich Negativmeldungen fcber Guttenberg auf, die in dem bekannten Vorwurf der abgeschriebenen Doktorarbeit gipfelten, aufgrund dessen Guttenberg dann das Handtuch warf. Die alles entscheidende Frage dazu lautet: Wer hat denn das angeleiert, dass fcber Guttenberg nachgeforscht und er mit dem erzielten Resultat f6ffentlich verbraten wird? Doch wohl Merkel, die tatse4chlich beffcrchten mudfte, aufgrund der damals schon hohen und immer mehr zunehmenden `Merkel-Verdrossenheitb4, abserviert zu werden. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt man zwangsle4ufig, wenn man die unter Kriminalisten gele4ufige Frage stellt, cui bono? , wem nfctzt es? Je le4nger man darfcber nachdenkt, desto mehr kommt man darauf, wie sehr das stimmt!