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Regionale Wissenschaftskooperation: Nobelpreisträgerin Yonath in Jordanien

Weniger als drei Wochen vor ihrer Nobelpreisverleihung ist die israelische Chemikerin Ada Yonath nach Jordanien gereist, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Region zu fördern und den jüngst in Betrieb genommenen Teilchenbeschleuniger Sesame zu besuchen…

Das Sesame-Projekt zielt darauf ab, das erste große internationale Forschungszentrum des Nahen Ostens als Gemeinschaftsunternehmen von Wissenschaftlern und Regierungen zu errichten.

„Ich bin hier, um meine Freunde zu würdigen, die dieses Projekt initiiert haben, und zu versuchen, seine Überlebenschancen zu sichern“, sagte Yonath, die gleichzeitig auf die mangelhafte Finanzierung des Projekts hinwies. Das Projekt “Synchrotron-light for Experimental Science and Applications in the Middle East” (Sesame) begann 1997, als man in Berlin entschied, den dortigen Teilchenbeschleuniger Bessy zu demontieren. Nach anfänglichen Plänen, ihn nach Israel zu bringen, gelangte er schließlich nach Jordanien.

(Yedioth Ahronot, 30.11.09)

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