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	<title>Kommentare zu: Falsche Klischees über die Realität Suchtkranker</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Von: ego</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/01/alkohol-3/comment-page-1/#comment-500</link>
		<dc:creator>ego</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:59:32 +0000</pubDate>
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		<description>Verstehe ich im Kontext etwa so:

Eine &quot;Antikultur mit Gegenwelten&quot; müsse, so meint die Wissenschaftlerin, in unserer Gegenwart gestattet sein, sie gehöre zwingend dazu.

Wenn solche, wie sie konstatiert, STUKTURERHALTENDEN &quot;Gegenwelten&quot;  - die auch von den drogenabhängigen AussteigerInnen teilrepräsentiert werden: also die Verneinung und Ablehnung des üblichen Strebens (&quot;Trend&quot;) nach stetiger Verbesserung des Lebensstandards (&quot;Hochleistung&quot;) schlechthin - von der Gesellschaft dauernd bekämpft würden anstatt sie (solange zumindest wie sie ihr nicht nachweisbar schaden) einfach zu tolerieren und als anderen Entwurf zur zumindest temporären Daseinsgestaltung zu akzeptieren, so ist das ein &quot;Abhanden&quot;kommen der Idee, dass es auch anders gehen kann und ein falsches Umgehen mit dem Phänomen, dass eben nicht alle mitmachen möchten in der Leistungsgesellschaft. 

Leben und leben lassen ist eine sprichwörtliche, demokratisch fundierte Maxime für den Umgang miteinander, das scheinen aber viele &quot;LeistungsträgerInnen&quot; noch nie gehört zu haben.

ego</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehe ich im Kontext etwa so:</p>
<p>Eine &#8220;Antikultur mit Gegenwelten&#8221; müsse, so meint die Wissenschaftlerin, in unserer Gegenwart gestattet sein, sie gehöre zwingend dazu.</p>
<p>Wenn solche, wie sie konstatiert, STUKTURERHALTENDEN &#8220;Gegenwelten&#8221;  &#8211; die auch von den drogenabhängigen AussteigerInnen teilrepräsentiert werden: also die Verneinung und Ablehnung des üblichen Strebens (&#8220;Trend&#8221;) nach stetiger Verbesserung des Lebensstandards (&#8220;Hochleistung&#8221;) schlechthin &#8211; von der Gesellschaft dauernd bekämpft würden anstatt sie (solange zumindest wie sie ihr nicht nachweisbar schaden) einfach zu tolerieren und als anderen Entwurf zur zumindest temporären Daseinsgestaltung zu akzeptieren, so ist das ein &#8220;Abhanden&#8221;kommen der Idee, dass es auch anders gehen kann und ein falsches Umgehen mit dem Phänomen, dass eben nicht alle mitmachen möchten in der Leistungsgesellschaft. </p>
<p>Leben und leben lassen ist eine sprichwörtliche, demokratisch fundierte Maxime für den Umgang miteinander, das scheinen aber viele &#8220;LeistungsträgerInnen&#8221; noch nie gehört zu haben.</p>
<p>ego</p>
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		<title>Von: mag</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/01/alkohol-3/comment-page-1/#comment-494</link>
		<dc:creator>mag</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 20:32:47 +0000</pubDate>
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		<description>“Damit komme ein Gegenbild des allgemeinen Trends hin zur Hochleistung abhanden”

Diesen Satz verstehe ich nicht.- Was ist mit allg. Trend zur Hochleistung gemeint?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Damit komme ein Gegenbild des allgemeinen Trends hin zur Hochleistung abhanden”</p>
<p>Diesen Satz verstehe ich nicht.- Was ist mit allg. Trend zur Hochleistung gemeint?</p>
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