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Phytopharmakaforschung

Während sich die Pharmazie in anderen Ländern sukzessive weiter von Ihren pflanzlichen Ursprüngen entfernt, kann die Lehre von den pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich durch aktive Förderung ungebrochen hoch gehalten werden…

Förderung der Phytopharmakaforschung

Durch die Unterstützung heimischer Universitäten und junger ForscherInnen können dringend benötigte frische Impulse für Medizin und Pharmazie gesetzt werden, indem neue Wirkprinzipien gesucht und bekannte Arzneipflanzen genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop genommen werden.

Österreichs beste Arbeiten zu pflanzlichen Arzneimitteln ausgezeichnet

Mit dem Madaus-Preis zur Förderung der Phytopharmakaforschung in Österreich wurden heuer schon zum fünften Mal drei ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten zu pflanzlichen Arzneidrogen prämiert. Als renommierter Hersteller von Phytopharmaka wie Echinacin und Legalon engagiert sich Madaus schon seit langem in der der Erforschung und Dokumentation von Arzneipflanzen. Auch in diesem Jahr griffen die von den pharmazeutischen bzw. pharmakognostischen Instituten der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eingereichten Diplomarbeiten zukunftsweisende Themen auf. So beschäftigte sich Frau Mag. pharm. Marlene Zeilner (Innsbruck) in Ihrer Arbeit zu Aruncus dioicus L (Wald-Geißbart) mit der Isolierung und Identifizierung pflanzlicher Acetylcholinesterasehemmer, wie sie zur Behandlung von Morbus Alzheimer eingesetzt werden könnten. Weiters wurde die Entwicklung einer Qualitätskontrolle von Cranberry-Säften durch Frau Maria Kundraciková (Wien) und die phytochemische Aufklärung der Zusammensetzung der Wurzeln des stimmungsaufhellenden Johanniskrauts Hypericum perforatum durch Frau Mag. pharm. Birgit Poller (Graz) ausgezeichnet.

„Auch wenn es die chemisch-pharmazeutische Industrie oft vergisst, in unseren Pflanzen schlummert ein großes Potential für zukünftige Therapien. Es freut mich, dass wir die führende Rolle Österreichs in der Arzneipflanzenforschung durch unseren Preis unterstützen können“, so Dr. Fritz Gamerith, Geschäftsführer von Rottapharm|Madaus Österreich.

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