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Kinder und Sucht: Flaschenpost nach irgendwo

Das Kinderfachbuch „Flaschenpost nach irgendwo“ bietet Kindern von suchtkranken Eltern konkrete Hilfestellungen für ihren Alltag…

Im Mabuse-Verlag beschreiben innovative Ratgeber bekannte Themen aus einer neuen Perspektive. Die einfühlsame und liebevoll illustrierte Geschichte der Geschwister Mark und Julia, die der wachsenden Alkoholproblematik ihres Vaters ausgesetzt sind, beschreibt exemplarisch das Schicksal von 2,6 Millionen Minderjährigen in Deutschland, bei denen Vater oder Mutter in missbräuchlicher Weise Alkohol, illegale Drogen oder Medikamente konsumieren. Dieser eindringlichen Bildergeschichte folgt ein altersgerechter Erklärungsteil, in dem unter anderem die Alkoholkrankheit des Vaters erklärt wird. Ein Ratgeber für erwachsene Bezugspersonen und Fachkräfte rundet das Kinderfachbuch ab.

Der Ratgeber „Demenz – mit dem Vergessen leben“ richtet sich an Menschen mit Demenz im Frühstadium, an Angehörige und alle Menschen, die verstehen möchten, wie sich eine demenzielle Erkrankung für die Betroffenen anfühlt. Menschen mit Demenz beschreiben in kurzen Interviewausschnitten, welche Probleme im täglichen Miteinander häufig wiederkehren – und wie sie gemeistert werden können. Die Autorinnen zeigen, wie sich das Leben mit Demenz leichter machen lässt, welche Vorkehrungen getroffen werden sollten. Sie vermitteln, dass alle Beteiligten etwas tun können. Das Buch unterstützt Menschen mit Demenz und ihre Familien, mit dem Vergessen zu leben und die Lebensqualität aller Beteiligten lange zu erhalten. Es soll Mut machen, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen, sich rechtzeitig helfen zu lassen – und sich selbst zu helfen.

Schirin Homeier / Andreas Schrappe:
Flaschenpost nach irgendwo.
Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker Eltern

Elisabeth Stechl / Elisabeth Steinhagen-Thiessen / Catarina Knüvener:
Demenz – mit dem Vergessen leben.
Ein Ratgeber für Betroffene

www.mabuse-verlag.de

1 comment to Kinder und Sucht: Flaschenpost nach irgendwo

  • JoKi

    Sicherlich ist dieses ein gutes und notwendiges Buch!
    Ich frage nur wie dieses Buch die Zielgruppe, d.h. die Kinder von süchtigen Eltern erreicht.
    Diese sind doch sehr oft sozial so ausgegrenzt dass ihnen der Zugang zu Büchern fehlt – und die Eltern sind zu sehr mit sich und ihrer Krankheit beschäftigt.
     
    Wie also kann dieses Buch helfen?