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Immer häufiger: Selbstmord im Alter

Alte Menschen sind am stärksten von tödlichen Suizidhandlungen betroffen. Diese Tatsache wird auch von Berufsgruppen, die mit alten Menschen zu tun haben, zu wenig wahrgenommen. Ein Curriculum trägt wissenschaftlich fundiert und praxisnah zur Aufklärung über den Suizid bei alten Menschen bei…

MultiplikatorInnen in medizinischen, pflegerischen und sozialen Berufen können mit seiner Hilfe in Vorträgen und Seminaren die Suizidalität und Suizidprävention im Alter thematisieren. Vermittelt werden Kenntnisse über Häufigkeit und Ursachen des Alterssuizids, über Möglichkeiten der Früherkennung, der Prävention und konkreten Hilfe in Krisensituationen. Ethische, religiöse und juristische Aspekte der Suizidalität, Adressen, wie und wo man Hilfe findet, sowie Hinweise auf weiterführende Literatur runden das Praxiscurriculum ab.

Arbeitsgruppe Alte Menschen des Nationalen Suizidpräventionsprogramms, das Nationale Suizidpräventionsprogramm wurde 2002 auf Betreiben der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention gegründet. Es umschließt inzwischen rund 100 gesellschaftlich relevante Gruppierungen und Aktivitäten.

Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland nach den offiziellen Statistiken ungefähr 10.000 Menschen das Leben. Im Jahr 2007 waren es 7009 Männer und 2393 Frauen. Diese Zahlen sind deutlich höher als die der Verkehrstoten (2007: 5011). Die Suizidziffer beträgt in Deutschland 17,4/100.000 für Männer und 5,7/100.000 für Frauen. In Deutschland stirbt daher jeder 87. Mann (bei einer mittleren Lebenserwartung von 76,2 Jahren) und jede 243. Frau (bei einer Lebenserwartung von 81,8 Jahren) durch Suizid.

Es existieren in Deutschland deutliche regionale Unterschiede mit deutlich höheren Ziffern in Sachsen, Thüringen und Bayern und niedrigen Ziffern in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Diese Unterschiede sind nicht auf unterschiedliche Altersstrukturen in den Ländern zurückzuführen und lassen sich schon in den ersten statistischen Erhebungen im 19. Jahrhundert beobachten.

Die Altersverteilung folgt in Deutschland dem sogenannten „ungarischen Muster“, d. h. mit zunehmendem Alter steigen die Suizidziffern an. In den letzten Jahren ist in Deutschland eine Verschiebung des Anteils alter Menschen, insbesondere von älteren Frauen an der Gesamtzahl der Suizide feststellbar. Fast jeder zweite Suizid einer Frau ist mittlerweile der einer Frau über 60 Jahre… suizidpraevention-deutschland.de

Leider ist die psychotherapeutische Unterstützung für ältere Menschen (noch) die Ausnahme. Die Zeitschrift Psychotherapie im Alter (PiA) möchte den Dialog zwischen den verschiedenen Berufsgruppen, die psychotherapeutisch mit Älteren arbeiten, fördern und einen Beitrag zur Fortentwicklung der Psychotherapie im Alter leisten.
Angesiedelt an den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis bietet PiA ein Forum des Austauschs und der Vermittlung von Erkenntnissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern,  Therapieschulen und Professionen. Die Zeitschrift PiA erscheint vierteljährlich in Form von Themenheften. Auf Übersichtsartikel folgen jeweils fallorientierte Darstellungen, die die Schwerpunktthematik aus unterschiedlicher Sicht erörtern. Anwendungsbezogene empirische Arbeiten, Buch- und Zeitschriftenbesprechungen sowie Institutionsbeschreibungen tragen dem Bedarf nach Information ergänzend Rechnung. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter psychotherapie-im-alter.de

Psychotherapeutische Unterstützung für ältere Menschen ist (noch) die Ausnahme. Die Zeitschrift Psychotherapie im Alter (PiA) möchte den Dialog zwischen den verschiedenen Berufsgruppen, die psychotherapeutisch mit Älteren arbeiten, fördern und einen Beitrag zur Fortentwicklung der Psychotherapie im Alter leisten. Angesiedelt an den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis bietet PiA ein Forum des Austauschs und der Vermittlung von Erkenntnissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, Therapieschulen und Professionen.Die Zeitschrift PiA erscheint vierteljährlich in Form von Themenheften. Auf Übersichtsartikel folgen jeweils fallorientierte Darstellungen, die die Schwerpunktthematik aus unterschiedlicher Sicht erörtern. Anwendungsbezogene empirische Arbeiten, Buch- und Zeitschriftenbesprechungen sowie Institutionsbeschreibungen tragen dem Bedarf nach Information ergänzend Rechnung.Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.psychotherapie-im-alter.de

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