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Neue Erkenntnisse Jerusalemer Krebsforscher

Schäden an normaler DNA sind ein Kennzeichen von Krebszellen. Obgleich bekannt ist, dass Schäden an gewöhnlichen Zellen durch Überlastung ihrer DNA-Replikation verursacht werden, wenn Krebszellen eindringen, war die molekulare Basis dafür bislang noch unklar. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem sind in dieser Hinsicht nun weitergekommen…

Prof. Batsheva Kerem vom Alexander Silberman Institut of Life Sciences und ihre Mitarbeiter haben herausgefunden, dass Zellen während der frühen Krebsentwicklung an unzureichenden Bausteinen zur Unterstützung der normalen DNA-Replikation leiden Dies kann gestoppt werden, indem von außen ‚Bausteine‘ hinzugefügt werden, was zu verminderter DNA-Schädigung und erheblich geringerem Krebsentwicklungspotential der Zellen führt.

Die Wissenschaftler erwarten sich davon neue Methoden zum Schutz gegen präkanzeröse Entwicklungen und womöglich sogar eine neue Behandlungsweise zur Verminderung von DNA-Bruch.

Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Cell veröffentlicht worden.

Hebräische Universität Jerusalem, 03.05.11, Newsl. Botschaft des Staates Israel

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