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Hebräische Universität Jerusalem: Durchbruch in der Krebsforschung

Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben die molekulare Basis für Veränderungen in der DNS entdeckt – das primäre Krankheitsereignis, aus dem später Krebs entsteht…

Ein Team um Prof. Batsheva Kerem hat dabei jene DNS-Regionen ausgemacht, die für die Veränderungen am stärksten anfällig sind.

„Ein wichtiges Kennzeichen der meisten Krebserkrankungen beim Menschen ist die Akkumulation von Schäden an der DNS, die die Entwicklung von Krebs begünstigen“, so Kerem. „Die sogenannten Wächtergene können die Replikation der Zellen nicht mehr überwachen, so dass in der nächsten Zellgeneration weitere Schäden entstehen. Dies kommt besonders häufig in bestimmten Regionen der DNS vor.“

Bei seiner Forschung hat das Team nun eine neue Methode angewandt, die es ermöglicht, einzelne DNS-Moleküle zu studieren, um die Basis für die spezifische Sensibilität der angreifbaren Orte zu untersuchen. Diese Ergebnisse sind sehr wichtig, da sie neues Licht auf die DNS-Features werfen und neue Erkenntnisse über die Regulierung der DNS-Replikation in jenen Regionen liefern, die in der Entwicklung von Krebs zuerst brüchig werden.

Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht nur besonders sensible Regionen gibt sondern auch solche, die die DNS-Replikation verlangsamen oder sogar aufhalten.

Jerusalem Post, 08.07.11, Übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels