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Israelisches Trauma-Programm soll japanischen Tsunami-Opfern helfen

Ein einzigartiges israelisches Programm für Trauma-Patienten soll bald japanischen Kindern dabei helfen, sich von dem Trauma des Tsunami zu erholen, der ihr Land Anfang des Jahres überrollt hat…

Das Programm „Hibuki“ (Umarmung) wurde 2006 entwickelt, um traumatisierten Kindern nach dem Libanon-Krieg 2006 zu helfen. Das Herzstück des Programms ist ein Plüschhund selben Namens, der die Kinder umarmt und sie dazu ermutigt, über ihre Sorgen zu sprechen.


Kinder mit „Hibuki“ dem Hund (Foto: Gan Oren)

Ein Experten-Team hat nun Japan besucht, um das Programm vorzustellen und Lehrer, Pfleger und andere Berufsgruppen in der Technik auszubilden. Die japanische Regierung muss das Programm noch offiziell einführen, bisher macht sich vor allem die Japanische Assoziation für Puppen-Therapie für die Einführung in vom Tsunami betroffenen Gebieten stark.

„Ohne Zweifel hat die israelische Präsenz und ihre Erfahrung hier große Fortschritte gebracht, besonders durch den Hinweis, dass man diese Methode in Kindergärten in Japan einführen könnte“, so Dr. Michiko Hara, Gründer der Japanischen Assoziation für Puppen-Therapie.

In Israel wurden bis heute 50.000 Kinder mit dieser Methode behandelt. Eine kürzlich vorgestellte Studie der Universität Tel Aviv zu dem Programm hat gezeigt, dass die behandelten Kinder sehr gute Heilungserfolge haben.

Jerusalem Post, 08.09.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

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