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Handbuch der Psychotraumatologie

Die Psychotraumatologie gehört zur Zeit zu den dynamischsten Gebieten im Bereich der klinischen Psychologie. Im neuen Studiengang Psychotherapiewissenschaft soll das Fach als Teil der universitären Ausbildung von Anfang an fester Bestandteil sein…

Dass Klett-Kotta gerade jetzt ein Referenzwerk vorlegt, das viele der aktuellen Entwicklungen und Neubestimmungen behandelt, ist mehr als erfreulich, da notwendig.
Dabei könnte man nicht nur von einer Neuinterpretation sondern auch von einer Wiederentdeckung des Themas sprechen, war doch eigentlich jegliche Psychotherapie von Anfang an Traumatherapie. Ging doch schon Sigmund Freud in seinem ersten Werk, den gemeinsam mit Joseph Breuer durchgeführten „Studien über Hysterie“, von psychischen Traumata aus, die, meist aus der Kindheit stammend,  zu neurotischen Störungen führen. Die Ausweitung des Traumabegriffs, insbesondere in den Bereich der „frühen Störungen“ ist somit fast eine Rückbesinnung auf Früheres.

Um so wichtiger erscheint damit ein aktuelles Referenzwerk für Fragen der Psychotraumatologie. Das Handbuch für Psychotraumatologie behandelt systematisch aktuelle Fragen, liefert aber auch das Grundwissen für alle Praktiker, Wissenschaftler, Studierende und Organisationen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten.

Die Autorinnen und Autoren, allesamt führende Traumaexperten und -therapeuten, bieten eine systematische Zusammenfassung der in Forschung und Klinik gesammelten aktuellen Erkenntnisse und geben einen einzigartigen Überblick über alle Facetten der Traumatologie – inklusive einem ausführlichem Register.
Und dass die Herausgeber mit Ulrich Venzlaff nicht nur ein Wegbereiter der Psychotraumatologie, sondern auch einen mutigen und anständigen Menschen ehren, macht sie doppelt sympathisch. Doch wer war Ulrich Venzlaff, der sich für eine Entschädigung von im KZ Traumatisierten gegen die Elite der deutschen Psychiatrie durchsetzte?

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Die 65 Kapitel befassen sich mit den Themen:
– Definition und Beschreibung der Psychotraumatologie
– Historische Entwicklung
– Krankheitsbilder
– Alle Therapiemöglichkeiten
– Traumatisierungen in bestimmten gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten
– Trauma und Justiz
– Traumafolgestörungen in forensischen Kliniken sowie bei helfenden Berufen

Insbesondere wird diskutiert:
– Wie entstehen Psychotraumata?
– Welchen Verlauf können sie nehmen?
– Welche Möglichkeiten der Behandlung, Versorgung und Betreuung gibt es?
– Was sind die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Voraussetzungen?

Zielgruppe:
– PsychotraumatologInnen
– PsychotherapeutInnen (insb. mit Trauma-Weiterbildung)
– PsychoanalytikerInnen / Psychiater / PsychologInnen
– Führungskräfte und Mitarbeiter in »Blaulichtberufen« und Beratungsstellen
– SozialarbeiterInnen / SeelsorgerInnen
– ErzieherInnen, insbesondere in Einrichtungen für Schwer- und Schwersterziehbare, Studierende

Sehr zu empfehlen ist auch ein Blick auf die Website zum Handbuch der Psychotraumatologie

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2 comments to Handbuch der Psychotraumatologie

  • mos

    was haben die deutschen wohl damals getestet? und warum sind die deutschen überall führend!
    weil sie es geschafft haben daß menschliche Gehirn mit einem computer zu verknüpfen.
    aber unsere anführe in den gemeinden wollen davon ja nichts glauben wissen oder wahr haben.
    ich gebe jeden mal eine Aufgabe, er reibt mit seinen beiden Händen fest die Augen, und wird bestimmt feststellen daß er schwarz, weiße Felder sehen wird, man kann auch sagen, damit man dann beim Thema ist ein „palituch“. hoffe für jeden daß es jetzt endlich klick gemacht hat.
    aber was soll man denn als „geistig abgestempelter behinderter“ denn sagen.
    freue mich schon über die nächste Löschung von meinem report 

  • mos

    ist es nicht immer leichter Leute als psychisch krank einzustufen? und wenn man sich ihnen annehmen will, geht zu 99 % dann das Telefon, merkwürdig???