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Koordinator fuer Drogenpolitik Tschechiens weist Kritik aus Bayern zurueck

Der tschechische Koordinator fuer Drogenbekaempfung Jindrich Voboril  weist die Behauptung zurueck, Tschechien gehe nicht genug rasant gegen  die Drogen vor. Er reagierte damit auf den Bericht des deutschen  Blattes ,,Die Welt“. Dem zufolge sei Bayern machtlos gegen Drogenflut aus Tschechien, weil die tschechische Drogenpolitik zu liberal sei.

Nach Aussage Voborils habe die tschechische Seite zahlreiche effektive Massnahmen umgesetzt, um die Crystal-Produktion zu beschraenken. Diese Beschraenkung wuerde allerdings durch die Einfuhr der Komponenten fuer die Drogenproduktion aus Polen kompensiert. Weder Verhandlungen auf EU-Ebene noch bilaterale Verhandlungen mit Polen haetten bisher zur Aenderung gefuehrt, sagte der Koordinator Jindrich Voboril gegenueber der Nachrichtenagentur CTK.

Nach seiner Meinung handle es sich um ein grenzueberschreitendes Problem. Der Kampf gegen die Drogenkriminalitaet muesse allerdings Prioritaet der tschechischen Polizei und der Gerichte sein, sagt Voboril.

Die Tatsache, dass Drogenbesitz zum Eigenbedarf in Tschechien erheblich erleichtert wurde, sei in den Augen des bayerischen Innenministers naemlich die Hauptursache fuer den schwunghaften, grenzueberschreitenden Handel mit illegalen Drogen schreibt „Die Welt“. Das Uebel des Drogenhandels muesse an der Wurzel gepackt werden, und die liege eindeutig in Tschechien, wird Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zitiert.

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