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Hypnose: Die Macht der Trance

Seit 2005 wird der 4. Januar von mehr als 10.000 Hypnotiseuren in über 50 Ländern genutzt, um über die Möglichkeiten der Hypnose aufzuklären. Hypnotherapeuten, Coaches und Showhypnotiseure feiern gemeinsam die Macht der Trance und geben im Rahmen unterschiedlichster Veranstaltungen Einblick in ihre Arbeit…

Der Welthypnosetag wird international von der National Guild of Hypnotists ausgerichtet, eine der ältesten und größten Hypnosegesellschaften. Tom Nicoli, Vorstandsmitglied der National Guild of Hypnotists (NGH), einer Hypnosegesellschaft, die 1951 gegründet wurde und mittlerweile weit über 10.000 Mitglieder in über 50 Ländern hat, hatte die Idee, den Welthypnosetag ins Leben zu rufen, um Hypnotiseuren auf der ganzen Welt die Chance zu bieten, einen Tag lang gemeinsam auf die Möglichkeiten der Hypnose hinzuweisen.

„Nach wie vor bestehen noch Berührungsängste mit Hypnose.“ kommentiert Olf Stoiber, erster Vorsitzende des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. und vorstandszertifiziertes Mitglied der NGH. „Dabei genießt Hypnose mittlerweile nicht nur wissenschaftliche Anerkennung, sondern kommt auch in den Coaching- und Psychotherapiepraxen Deutschlands immer häufiger zum Einsatz. Grund dafür ist ihre Effizienz und – bei richtiger Anwendung – vergleichsweise Sicherheit.“

Aber was darf man unter Hypnose überhaupt verstehen? „In einer Hypnose – fälschlicherweise mit dem griechischen Gott des Schlafes assoziiert – besteht ein merkwürdiger Wachheitszustand: Das Bewusstsein ist hellwach, alle fünf Sinne sind hellwach.“ erklärt Dr. Hans Lang, Facharzt für psychotherapeutische Medizin und Ausbilder des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. „Hypnomeditative Techniken stellen eine besondere Verbindung zum Unterbewusstsein her. Hier kann der Hypnotiseur durch gezielte Suggestionen den körpereigenen Energiefluss fördern und auf der geistig-seelischen Ebene zu ruhevoller Gelassenheit verhelfen. Es resultieren Wohlbefinden, allgemeine Kräftigung sowie verbesserte Stress- und Konflikttoleranz.“ erläutert Dr. Lang weiter.

Aber auch die Showhypnose wird am Welthypnosetag thematisiert: „Nach wir vor wird die Showhypnose mit Argusaugen betrachtet“, kommentiert Alexander Seel, seines Zeichens selbst Showhypnotiseur und Hypnoseausbilder. „Dabei stellt eine seriös durchgeführte Hypnoseshow eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, die positiven Möglichkeiten der Hypnose zu demonstrieren. Entscheidend dabei ist es, dass die Teilnehmer der Show mit Respekt behandelt werden und dass der Showhypnotiseur auf Darbietungen, die psychisch oder physisch gefährlich sein können, gänzlich verzichtet. Dabei sind die Grenzbereiche natürlich nur sehr unscharf definiert, und um so wichtiger ist es, dass zwischen Therapeuten und Hypnotiseuren aus Beratung und auch Show eine offene Kommunikation stattfindet“, appelliert Seel abschließend.

Der Deutsche Verband für Hypnose e.V. ist offizieller Partner der National Guild of Hypnotists in Deutschland und freut sich, mit seinen knapp 300 Mitgliedern zum Gelingen des Welthypnosetags beitragen zu können.

Olf Stoiber ist Hypnotherapeut in eigener Privatpraxis in München und erster Vorsitzender des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. www.olf-stoiber.deDr. Hans Lang ist Hypnotiseur und Facharzt für psychotherapeutische Medizin. Als Dozent für Hypnose hat er im In- und Ausland seit 1992 viele erfolgreiche Hypnotherapeuten aus- und weitergebildet. Er war und ist in erster Linie Hypnotiseur. www.hypnoseseminar.de.