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Sucht: Integrative Traumatherapie in der Drogenhilfe

Suchtkranke Menschen sind häufig traumatisiert. Hat die Drogenkarriere die traumatischen Erlebnisse nach sich gezogen oder hat der Patient sich vor seinem Trauma in die Abhängigkeit geflüchtet?…

Wie wirksam ist Traumatherapie bei Suchtpatienten?

Das von Peter Schay und Ingrid Liefke 2009 vorgelegte Buch beleuchtet das Verhältnis von Trauma und Sucht und spricht sich für einen traumatherapeutischen Ansatz in der Therapie Süchtiger aus.

Sucht und Trauma:
Integrative Traumatherapie in der Drogenhilfe

Peter Schay, Ingrid Liefke

Sucht wird in der einschlägigen Fachliteratur immer mehr als Folge von Traumatisierungen (vgl. Flatten 2004, Lüdecke et al. 2005, Petzold ei al. 2000, Reddemann 2005) diskutiert. Daneben steht noch der Begriff der komorbiden Störung (vgl. Boos 2005, Keane, Wolfe 1990, Kulka et al. 1990).

Themenschwerpunkt ist dabei die sogenannte Integrative Traumatherapie (im Sinne des Gestalttherapeuten H.Petzold), eingegangen wird aber auch auf generelle Wirkfaktoren in therapeutischen Prozessen allgemein und in der Suchttherapie im Besonderen.

Traumatische Erfahrungen in der Biographie können Menschen verändern und zu individuellen Anpassungsprozessen führen. Die Autoren formulieren deshalb spezifische Anforderungen an die Behandlung und diskutieren Zielvorstellungen, wobei die therapeutische Beziehung eine zentrale Rolle spielt. Auch Themen wie Rückfall und Rückfallprophylaxe stehen in diesem Zusammenhang.

Hierzu ein Blick in’s Buch (S. 116ff, Kap. 5 Trauma und Sucht, Kap. 5.3): Die Bedeutung der therapeutischen Beziehung

Sucht und Trauma:
Integrative Traumatherapie in der Drogenhilfe

Peter Schay, Ingrid Liefke

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