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Archaische Gefühle: Beschäme nicht!

Dass die Psychotherapie, ganz besonders die Psychoanalyse, oft als „jüdische Wissenschaft“ bezeichnet wird, liegt sicher nicht nur daran, dass viele Begründer psychotherapeutischer Schulen Juden waren. Wobei die Bezeichnung „jüdische Wissenschaft“ ja nicht unbedingt abwertend gemeint sein muss…


David Gall

So schrieb Anna Freud in einem Grußwort zur Einweihung des Sigmund-Freud-Lehrstuhls der Hebräischen Universität in Jerusalem (1977), dass die Behauptung, nach der die Psychoanalyse eine „jüdische Wissenschaft“ sei, „unter den gegebenen Umständen als Ehrentitel dienen“ könne.(1)

Yitzhak Ahren (2) berichtet von dem amerikanischen Psychologen William McDougall, der im Judentum den Kern der Psychoanalyse sah:

Freuds berühmte Theorie ist eine Theorie der Entfaltung und Tätigkeit der Seele, die von einem Juden entwickelt wurde, der hauptsächlich jüdische Patienten untersucht hat; und sie scheint Juden sehr stark anzusprechen“.

Auch beim Betrachten des Werks  von Erich Fromm bietet sich ein Zusammenhang an. „Die Furcht vor der Freiheit“ wäre ein ideales Begleitbuch zur Hagadah, während „Ihr werdet sein wie Gott“ zu den besten Einführungen zum Judentum überhaupt zu zählen ist.

Auch die relative Offenheit, mit der die Hebräische Bibel sexuelle Themen ansprach, verglichen mit dem leibfeindlicheren Ansatz des Christentums der Mehrheitsgesellschaft, mag es Juden leichter gemacht haben, sich mit der Psychologie der Sexualität zu befassen. So waren auch die frühen Sexualwisenschaften von Juden (Hirschfeld, Bloch, Hodann, Reich u.a.) inspiriert.

Der amerikanische Psychiater Leon Wurmser führt in „Ideen- und Wertewelt des Judentums. Eine psychoanalytische Sicht“ die Essenz seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Judentum und mit den Gefährdungen des menschlichen Seelenlebens zusammen:

Seit dreitausend Jahren hat das Judentum eine nachhaltige Ausstrahlung auf das, was wir Abendland nennen. So ist die jüdische Bibel in allen monotheistischen Religionen präsent, weil sie die Vorstellungen der Menschen von ihrem Herkommen, ihrem kurzen Leben und ihrem Ziel verschmolzen hat. Sogar für Atheisten bleibt sie das Buch der Bücher; sie hat dem Leid, der Angst und den Hoffnungen der Menschen über alle Zeit eine Sprache gegeben und eine Moralität gesetzt, die für ein Zusammenleben in Würde unabdingbar ist.
Um so rätselhafter erscheint in diesem Zusammenhang der Antisemitismus und trotzdem zieht er seinen Antrieb daraus, alles Jüdische als fremd, ja als geradezu exotisch anzusehen. Im Hass auf das Jüdische liegt also ein Hass auf die eigenen geistigen Wurzeln. Erklären kann uns dies nur die Psychoanalyse, indem sie uns Einblick in die unbewusste Dynamik von mangelndem Selbstwertgefühl und projektiver Abstrafung gewährt. Die Verschiebung der Gefühle bricht sich Bahn im perversen Vernichtungswunsch.
(Ideen- und Wertewelt)

Scham: Die Flucht vor dem Selbst

Interessant ist auch die Bestätigung, die manche Gewichtung und Hervorhebung von Themen in Talmud und Torah im Nachhinein durch psychotherapeutische Konzepte oder aktuelle hirnphysiologische Erkenntnisse, erfahren. So wird in der jüdischen Lehre dem Gefühl der Scham bzw. seiner Vermeidung große Aufmerksamkeit gewidmet.

Erinnern wir uns kurz daran, dass nach der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Moses die selbstständige Geschichte der Menschheit mit einem Akt der Beschämung beginnt. Im Zuge der Trennung von ihrem Schöpfer, also der Vertreibung aus dem Paradies, möchten Adam und Eva am liebsten unsichtbar werden.

So wundert es nicht, dass man schon im Morgengebet einen Abschnitt (Ahawah rabah, d.h. überschäumende Liebe) findet, mit der Bitte: …man möge doch „niemals die Selbstachtung verlieren, noch je beschämt werden“… erwähnt wird dann ein Mensch, der umgekehrt ist (vom „Bösen“), zu dem aber gesagt wird: „Erinnere dich an die Taten deiner Vergangenheit!“. Man solle vermeiden dies zu erwähnen, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen. Man solle auch nicht einmal ähnliche Dinge zur Sprache bringen, die an das erinnern könnten, was er früher falsch gemacht hat.
Dies alles ist verboten, ebenso wie alle Arten von verletzenden Worten, vor denen die Torah uns warnt, denn es steht geschrieben: „Ihr sollt einander nicht bedrücken“. (Vajikra – Lev 19,13. Anm.: Bedrückung = Depression).

Auch auf den offiziellen Seiten des Zentralrats der Juden in Deutschland wird von einem Brauch berichtet, der helfen soll, Beschämung zu vermeiden:

„Die Jüdische Gemeinde kümmert sich darum, ob die Familie durch den Todesfall bzw. das Unterlassen der Berufsausübung in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wobei man darauf Wert legt, die Betreffenden nicht zu beschämen. Um das zu vermeiden, hat man ein spezielles System entwickelt: Der trauernden Familie werden zwei gefüllte Sparbüchsen ins Haus gebracht und zu einer von beiden wird ein Schlüssel mitgeliefert. Die Leidtragenden öffnen nun diese eine Büchse und entnehmen ihr den darin vorhandenen Geldbetrag. Je nachdem, ob sie das Geld brauchen oder nicht, verfahren sie nun. Entweder behalten sie es ganz oder teilweise, oder sie tun es in die andere, verschlossene Büchse. Sie können auch noch mehr hineintun als in der geöffneten enthalten war. Die Büchsen werden wieder abgeholt; die eine ist leer und offen, die andere ist voll und zugeschlossen, und niemand weiß, ob die betreffende Familie genommen oder gegeben hat“.

Das Vermeiden von Beschämung und übler Nachrede wurde zum Lebensthema des Rabbiners Israel Meir haKohen, der zu den wichtigsten Persönlichkeiten im neuzeitlichen Judentum gehört. Er wurde am 6. 2. 1838 in ärmlichen Verhältnissen in Polen geboren. Seinem ersten Werk „Chafez Chajim“ (d.h. „Festhaltend am Leben“), das 1873 erschien, verdankte er seinen späteren Beinamen. Sein Buch baut auf dem Psalm 34 des Königs David (ca. 1000 v.Z.) auf: …

v. 12 Wer begehrt es nicht, das Leben (hebr. haChafez Chajim) und gute Tage?…
[also] … v. 13 ff Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden. Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach…
v. 17 ff Wenn die Gerechten schreien, so hört der Ewige und errettet sie aus all ihrer Not. Der Ewige ist denen, die zerbrochnen Herzens sind, nahe. Und er hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Der Gerechte muss viel Leiden; aber der Ewige hilft ihm aus alldem…

Sein Werk dreht sich um die Bedeutung der Gesetze, Vorschriften und Hinweise gegen üble Nachrede, Beschämung und Scham. Auch spätere Bücher (Schmirath haLaschon = das Hüten der Zunge) bezogen sich auf dieses zentrale Thema.

Von der frühesten Zeit bis heute geht es also darum, seinen Nächsten vor Beschämung, Beleidigung, Peinlichkeit und Erniedrigung zu bewahren. Eine Erklärung für diese Fokusierung bietet uns die heutige Wissenschaft:

„Das Schamgefühl ist der sich am leichtesten generalisierende, der am schnellsten sich ausbreitende und überflutende von allen Affekten“.
Jens L. Tiedemann: Scham (2013)

Auch in der Gemara (5.Jh.) wird diese Tugend an mehreren Stellen hervorgehoben. In unserem Beispiel (nach Gabriel Miller) ist es eine betrogene Frau die dies in eindrucksvoller Weise vorlebt.

Im Sefer haMada schreibt der RaMBaM (Maimonides, 12.Jh. Cordoba, Kairo) über die gesellschaftlichen Folgen der Beschämung und macht die Vermeidung der Beschämung des Mitmenschen zur Voraussetzung für ein Leben in der kommenden Welt: Ausgeschlossen wird jeder, der einen Menschen, sei er Teil Israels oder ein Fremder, in der Öffentlichkeit beschämt oder zulässt, dass er beschämt wird.

Im achten Abschnitt wird eine solche Verletzung zuerst in bezug auf Israeliten erwähnt (״Es ist verboten, einen Israeliten, vor allem in der Öffentlichkeit, zu beschämen“), aber die Strafe, nämlich der Ausschluss von der kommenden Welt (Olam haba), betrifft das An-den-Pranger-Stellen jedes Menschen (Maimonidcs) zitiert aus Pirqe Avot 3,11, in dem allgemein steht: ״Derjenige, der seinen Nächsten in der Öffentlichkeit beschämt, hat keinen Anteil an der kommenden Welt“).
Kapitel VI schließt mit der Erwähnung aller Fälle, in denen es verboten ist, Menschen in Verlegenheit bzw. in Bedrängnis zu bringen, sogar dann, wenn sie etwas gegen uns unternommen haben: Das biblische Verbot (Exodus 22:21-23), die Waisen und die Witwen zu ,bedrücken‘, bekräftigt Maimonides als Arzt um die Kategorie der geistig gestörten Menschen. Maimonidcs fügt auch eine Ausnahme hinsichtlich der Waisen hinzu“…
(zitiert aus: „Die Konzeption des Messias bei Maimonides und die frühmittelalterliche islamische Philosophie“ von Francesca Yardenit Albertini (2009))

Hier betont die Ausnahme nur noch einmal den besonderen Schutz der Witwen und Waisen und der Fremden im Lande, denn wenn es um das Lernen der Torah geht, also um das Erkennen G’ttes, ist die körperliche Züchtigung sogar von Waisen gestattet, nicht aber deren Beschämung. Der körperliche Schmerz wird also als weniger schmerzhaft eingestuft als der seelische.

Dass es G’tt ernst ist, mit dem Einsatz für die Menschenwürde zeigt Exodus 22:23-24: „Wenn du sie doch bedrückst, und sie schreien zu mir, so werde ich ihr Schreien gewiss erhören, und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch mit dem Schwerte töten, dass eure Frauen Witwen und eure Kinder Waisen werden“.

Diese Drohung wird fast im selben Wortlaut formuliert, wie die Mahnung die Fremden im Lande nicht zu bedrücken, sie nicht zu bedrängen, zu kränken, zu erniedrigen und zu beschämen. Es ist davon auszugehen, dass auch sie Gehör finden werden, so wie die Israeliten Gehör fanden, als Gott ihre Bedrückung als Fremde in Ägypten erkannte. So wird die Erfüllung dieser Tugend (bzw. dieses Gebots) sogar mit dem konkreten Verlust des Lebens oder des Friedens und des Landes selbst, schon in dieser Welt, angedroht.

Hier wird auch noch einmal daran erinnert, dass das versprochene Land nur unter der Bedingung (al Tnaj) zur Verfügungs steht, dass die Erkenntnis G’ttes und die Erfüllung seiner Gebote das Bestreben der Israeliten im Lande Israel sein soll. Zu erwähnen sind hier das Gebot zur Weltverbesserung (Tikun Olam) und zur Gerechtigkeit (Zedek) bzw. Wohltätigkeit (Zdakah).

So gibt es Regeln, wie man beim Spenden vorgehen soll, damit der Empfänger nicht beschämt werde. (Von der Nichtbeachtung dieses Gebots entspringt wohl die Vermutung, niemand liebe seinen Sponsor.)

Es sind Regeln die alle den Zweck haben, Beschämung zu vermeiden. Ein weiteres Beispiel aus der Torah ist die Feldecke (haPeah), die nicht abgemäht werden darf, damit sich Bedürftige dort selbst ernähren können.

In all diesen Gesetzen und Vorschriften, deren Befolgung Voraussetzung für ein gutes Leben in dieser Welt, und auch Voraussetzung für ein Leben in der kommenden Welt ist, wird die Würde des Menschen betont.

Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht auch über dem aktuellen Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, wobei wir wieder bei Leon Wurmser angelangt sind, der auf das Jahrtausende alte Beharren des Judentums auf diesen Grundwert der Hebräischen Bibel hingewiesen hat.

Nichts zerstört Würde und Selbstverständnis mehr als die Scham. Und heute liefern uns bildgebende Verfahren in der Hirnforschung die wissenschaftliche Erklärung für die zentrale Bedeutung dieses Themas: Scham trifft dieselben Nervenbahnen wie Schmerz. Das Gefühl der Scham entspricht also einem starken körperlichen Schmerz, in der Qualität ist er durchdringend, stechend, wie beissende Kälte und ebenso wie diese, führt sie zur Taubheit oder Abgestorbenheit.

Es dürfte sich bei der Scham mit großer Wahrscheinlichkeit um das Gefühl handeln, das die meisten Psychotherapien von Anfang an verhindert hat. Viele begonnene Therapien hat es verzögert oder zum Scheitern gebracht.

Nach einer talmudischen Deutung ist es das Gefühl der Scham, das sogar die Erlösung der Welt, also das Kommen des Messias und die Wiedervereinigung der Menschheit mit ihrem Schöpfer, verzögert oder verhindert, dabei liegt es doch in unserer Hand: An jenem Tag, an dem jeder seine Zunge hüten wird und keiner seinen Nächsten beschämen, an jenem Tag wird der Messias kommen.

Dass zu diesem Gefühl gerade eine sehr kompakte Zusammenfassung in der Bildungsreihe „Analyse von Psyche und Psychotherapie“ des psychosozialverlags erschienen ist, ist umso erfreulicher.

  1. http://www.literaturkritik.de
  2. Tora und Therapie, Yitzhak Ahren in der Jüd. Allg. Mai 2006
  3. Anm.: Sich über einen anderen Menschen lustig zu machen, ihn in eine peinliche Situation zu bringen, bzw. zu beschämen ist strikt untersagt, doch es gibt auch hier eine Ausnahme, zur Betonung der Regel. Gemeint sind hier Bezugnahmen auf Praktiken des Götzendienstes. Die Bekämpfung des Götzendienstes, also des Sich-Niederwerfens eines Menschen vor materialisierten Statuten oder seine Opferung an Symbole, wurde im Schulkhan arukh zur Hauptaufgabe des Judentums erklärt.

3 comments to Archaische Gefühle: Beschäme nicht!

  • Justice

    Psychologie ist eine „Pseudowissenschaft“.
    Analyse im Hinblick auf die menschliche Psyche ist Astrologie. Sogar die WHO musste das nun endlich zugeben. Nun hat auch einer der hauptsächlichen Miterfinder dieser ganzen „frei erfundenen“ Krankheiten zugegeben, dass er nur aus „ökonomischen“ Gründen handelte.

    Freud war übrigens kein „jüdischer“ Denker, sondern ein deutscher Denker und der Religion nicht unbedingt sehr anhängik. Freuds Art und Weise zu denken ist schon sprachlich typisch deutsch. Zudem ist Freud schon lange widerlegt, es gibt nun hunderte von Schulen, die sich alle anmassen, auch nur irgendeine Warheit über die menschliche Psyche zu wissen, was zu hundert tausenen von blödsinnigen Erklärungen führt. Aus konstruktivistischer Sicht (welche ich noch der Warheit am Nächsten sehe), ist eine Erklärung eines Leids eines anderen eine „subjektive Interpretation“, in Warheit weis der Analytiker überhaupt nichts, ist meisst ziemlich dumm.

    Da man über das Gehirn absolut nichts weis, schon gar nicht vorhersagen kann, wie sich ein Mensch verhält, weis ich nicht warum man sich dieser Pseudowissenschaft so hingibt ? In Warheit heutzutage eher wegen der Billion Dollar, die man mit „pharmakologischen“ Produkten gierig jedes Jahr einsackt. Dazu verwendet man die „Psychoanalyse“ auch wenn sie schon längst ad absurdum geführt ist, wohl um ein Instrument zu haben, vom eigenen Verhalten abzulenken, wie zum Beispiel „gegossenes Blei“ und dann Netanjahu als „netten“ verständnisvollen, ach so menschlichen netten Mensch zu interpretieren. Also da kann man nur sagen, es ist schön, dass man heute den Leuten nicht mehr jeden Mist erzählen kann, sondern an Tatsachen und Fakten gut ablesen kann, wie die Menschen wirklich sind und was sie für Taten begangen, wie zum Beispiel George Bush, welcher ja auch ein guter Kollege ist ? Kommen sie doch mal auf den Boden der Tatsachen zurück.

  • Justice

    Und das mit dem Antisemitismus, also wirklich, das ist doch wirklich blöd. Antisemitismus entsteht, weil die Leute, heute, im 21. Jahrundert, immer noch nicht verstanden haben, dass es absolut gar keinen Unterschied zwischen den Menschen gibt, dass komplett alle Menschen bewiesener Maßen zu fast hundert% identisch sind, aber verschiedenen Meinungen haben. Es ist erschreckend, auf welchem Stand sich heute eine Großzahl der Menschheit befindet. Also ist die Wurzel des Antisemitismus nichts anderes als Dummheit, mittelalterliche Dummheit. Und nun etwas, von Freud über Religion:
    Im Internet gefunden.
    Sigmund Freud zur Religion

    von eksisto @ 05.05.2006 – 11:04:50

    Freud, der sich selber als gottloser Jude bezeichnete, analysierte die Religiosität schonungslos. Er deutete sie als Illusion, die Sinnenwelt mittels der Wunschwelt bewältigen zu können, als Sehnsucht, die begrenzte menschliche Existenz in die Ewigkeit zu verlängern; in bestimmten Fällen gar als psychische Krankheit. Er sah eine Analogie zwischen religiösen Riten und neurotischen Zwangshandlungen [was insbesondere im Aberglauben zutage tritt].

  • Jakobo

    Sehr gelungener und interessanter artikel.

    es gibt auch auch viele vor allem chasidische
    geschichten die heute oft von juedischen und
    nichtjuedischen psychologen als hilfe benutzt
    werden. vor allem zum beispiel geschichten von
    rabbi nachman zl. (die bekannsteste ist glaube
    ich die geschichte vom jungen der glaubt er waere
    ein truthan).

    J