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Weniger Folge-OPs nach Brustkrebs

Die Firma Dune Medical Devices hat ein Instrument entwickelt, das die Wahrscheinlich für eine erneute Operation nach einer Brustkrebs-OP deutlich reduziert. Der Apparat wird bereits an zahlreichen Krankenhäusern in den USA und Israel eingesetzt…

Nach einer Lumpektomie (Entfernung eines Tumors aus der Brust), wird das entnommene Gewebe histologisch untersucht, um sicherzustellen, dass das den Tumor umgebende Gewebe frei von Tumorzellen ist. Der Anteil der Patientinnen, bei denen Tumorzellen auch am Rand des entnommenen Gewebes festgestellt werden und die sich dementsprechend einem weiteren Eingriff unterziehen müssen, liegt dabei bei etwa einem Viertel.

Das von Dune Medical entwickelte Gerät ermöglicht eine Überprüfung des entnommenen Gewebes noch im Operationssaal. Es handelt sich um eine Art Pen, der einem Ultraschall-Sensor ähnlich sieht und der Signale an das entnommene Gewebe sendet. Dieses reflektiert ein visuelles und akustisches Signal zurück, das das Gerät als entweder als positiv (es finden sich noch Tumorzellen im Randbereich des entnommenen Gewebes) oder negativ (der Randbereich des entnommenen Gewebes ist frei von Tumorzellen) interpretiert.

Die Hochfrequenztechnologie, die der Sensor verwendet, könne die elektrischen Eigenschaften der Zellen innerhalb von Sekunden erfassen und so gesunde von kranken Zellen unterscheiden, so Gal Aharonovitz, CEO von Dune Medical Devices.

In klinischen Studien sank die Zahl der Patientinnen, die erneut operiert werden mussten, um 51%, Kliniken, die das Gerät bereits einsetzen, sprechen von 80% weniger Folge-OPs.

Times of Israel, 09.02.17, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

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