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Neuer Ansatz zur Behandlung von amyotropher
Lateralsklerose
Einsetzen und Verlauf der Krankheit in Labortests verlangsamt
Oxford (pte, 27. Mai 2004 11:15) - Wissenschaftler des
Pharmaunternehmens Oxford BioMedica
http://www.oxfordbiomedica.co.uk haben einen neuen Ansatz zur
Behandlung von amyotropher Lateralsklerose (ALS) entwickelt.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um
die am häufigsten verbreitete Form der Motoneuronerkrankung (MND). In
Labortests konnte das Einsetzen und der Verlauf der amyotrophen
Lateralsklerose verlangsamt werden. Zusätzlich erhöhte sich die
Lebenserwartung um 30 Prozent. Die Wissenschaftler betonen in dem
Fachmagazin Nature, http://www.nature.com dass sich ihre Arbeit noch in
einem frühen Stadium befindet. Mit an der Entwicklung beteiligt war das
belgische Center for Transgene Technology and Gene Therapy.
Der neue Behandlungsansatz MoNuDin beruht grundsätzlich auf einem Gen,
das die Produktion des Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)
auslöst. Dieses Gen wird in Muskeln injiziert. Es stimuliert jedoch die
VEGF-Produktion in den Nervenzellen des Rückenmarks. ALS wurde bei
Mäusen und Menschen mit verringerten VEGF-Werten in Zusammenhang
gebracht. Es wird angenommen, dass diese Chemikalie eine entscheidende
Rolle beim Schutz der Nervenzellen vor Schaden spielt. Tests mit Mäusen
wiesen nach, dass bereits eine einmalige Injektion einen deutlich
positiven Effekt hervorrufen konnte. Die amyotrophe Lateralsklerose wird
durch das Absterben von Zellen verursacht, die die Bewegung in Gehirn
und Rückenmark kontrollieren. Derzeit gibt es keine Heilung. Bei ALS
handelt es sich um eine Erkrankungsform, von der Erwachsene betroffen
sind. Sie führt laut BBC zu einer Lähmung und in den meisten Fällen
innerhalb von fünf Jahren zum Tod.
Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein, email: redaktion@pressetext.at
hagalil.com / 28-05-2004
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