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Forscher
entwickeln Cannabispillen:
Neues Schmerzmittel für Kinder
Israelische Wissenschaftler haben ein
Schmerzmittel auf der Basis der Cannabispflanze entwickelt. Das
Medikament eigne sich vor allem für Kleinkinder und Babys, erklärten die
Forscher. Die Cannabispflanze, hauptsächlich bekannt als Grundstoff zur
Herstellung der Droge Marihuana, wirkt schmerzreduzierend.
Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium Ausnahmegenehmigungen
für chronische Schmerzpatienten ausgestellt, die das Rauchen der Droge
in Einzelfällen legalisieren. Der Unterschied zwischen der Droge und dem
neuen Medikament ist, dass das Schmerzmittel nur auf den Köper, nicht
aber auf das Gehirn wirkt.
Zum
Beispiel lindert es Schmerzen bei Entzündungen, ohne dass dabei
halluzinatorische Effekte auftreten. Allerdings muss das Medikament noch
klinisch getestet werden. Danach kann es noch Jahre dauern, bis das
Medikament auf den Markt kommt, erklärten die Forscher. Das
Forschungsteam wurde von Prof. Ester Fride, Neurobiologin des Ariels
College of Judea and Samaria, und Prof. Rafael Meshulam, Chemiker und
Gewinner des Israel Preises, geleitet. (Maariv)
Abb. 1 - R. Mechoulam, 2 - School of Pharmacy, Faculty
of Medicine, Hebrew University, Jerusalem, 3 - THC
Rafael Meshulam:
Cannabis
gegen Kriegstrauma
Der israelische Forscher Rafael Meshulam von der School of
Pharmacy an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, hat mit Cannabis gute
Erfolge erzielt...
Cannabisextrakt zur Schmerzlinderung bei
MS-Patienten:
Nebenwirkungen wie Schwindel verschwinden schnell
Die aktuelle Studie unter 24 Patienten in
Dänemark untersuchte den laborhergestellten Wirkstoff Dronabinol
hinsichtlich seiner Wirkung auf Schmerzen...
Arthritis:
Cannabis-Medikament lindert Schmerzen
Interessenverband: Präparate aus Cannabis sollen
ernst genommen werden...
Niederlande geben Cannabis-Medizin zum Verkauf frei:
Fünf Gramm Packung als Schmerzmittel erhältlich
Das Medikament soll in erster Linie für Patienten gedacht
sein, die an schweren Erkrankungen wie etwa Aids, multiple Sklerose oder
Krebs leiden...
Drogenkonsum:
Große kulturelle Unterschiede
Weltweit sind
Veränderungen im Drogenkonsum wie auch bei den Therapieansätzen beobachtbar.
"Die kulturelle Herkunft ist immer ein Faktor für Abhängigkeit", sagte
Robert Newman, Direktor des Edmond de Rothschild Beth Israel Medical Center
in New York...
israel.de
Newsletter der israelischen Botschaft Berlin
Raphael
Mechoulam
PhD,
Israel, 1st Chairman
acmed.org
I am a professor of
medicinal chemistry and natural products at the Medical Faculty of the
Hebrew University in Jerusalem.
My major topic of research for over 40 years has been the chemistry/pharmacology/clinical
uses of cannabinoids.
In the early 1960's my group identified many of the plant cannabinoids
including delta-9-THC, the major psychotropic factor. Later we worked on
the metabolism, biochemistry and pharmacology of cannabinoids. In the
1990's we identified the major endogenous cannabinoids in the mammalian
body - anandamide and 2-arachidonoyl glycerol - which have turned out to
be of considerable importance in physiology. Most of our work at present
is on the neuroprotective role of the endocannabinoids and we have
initiated work on the identification of the yet unknown endocannabinoid
transmitters in the cardiovascular system.
For my work I have received numerous prizes including the highest local
scientific prize - the Israel Prize. I am a member of the Israel Academy
of Sciences.hagalil.com / 15-10-2004
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