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Krebsforschung in Israel:
Neue Erkenntnisse über das PIK3CA Gen
Im Alter von nur 32 Jahren hat es die
israelische Forscherin Dr. Yardena Samuels zu einer beeindruckenden
wissenschaftlichen Errungenschaft gebracht. Unter ihrer eigenen Leitung
hat sie gemeinsam mit einem Forscherteam herausgefunden, wie das Gen
PIK3CA funktioniert.
Das Gen ist für die Entstehung krebsartiger Geschwüre verantwortlich. In
einem ersten Interview mit y-net an dem Tag, an dem ihre Entdeckung in
der Zeitschrift science veröffentlicht wurde, berichtete die
Forscherin über ihre Hoffnungen, das Leben von Millionen von Menschen zu
verändern und gibt zu: Die Entdeckung ist wundervoll sowohl auf
wissenschaftlicher Ebene als auch für mich persönlich.
Der 14. März 2004 ist ein Datum, das die israelische Forscherin so
schnell nicht vergessen wird: Die Entdeckung macht Hoffnung auf eine
neue Generation von Medikamenten, die direkt auf diejenigen Gene
einwirken, die das Wachstum von Krebsgeschwüren ermöglichen und so gegen
Chemotherapien resistent sind.
Die wichtigsten Ergebnisse in Bezug auf die Proteine des Gens, das sich
so schwer fassen lässt, wurden nach monatelanger schwerer Laborarbeit im
Rahmen eines Post-Doktorats gemacht, mit dem sich Samuels an der Jones
Hopkins Universität in Maryland, USA, beschäftigt. Im Dritten Jahr
meines ersten Abschlusses, so Dr. Samuels in ihrem ersten Interview mit
y-net, belegte ich einen Kurs in Genetik und Krebsforschung, und war
sehr von diesem Bereich begeistert. Seit dem war mir klar, dass dies
mein Gebiet sein würde.
Samuels wurde in Tel Aviv geboren, ging auf die Beuer Schule in
Jerusalem, diente während ihres Militärdienstes als Laborantin, machte
ihren ersten Abschluss in Biologie an der Universität Cambridge in
Groß-Britannien und legte daraufhin ihren zweiten Studienabschluss an
der Hebräischen Universität in Jerusalem ab. Ihre Doktorarbeit schrieb
sie am angesehenen Imperial College in London und nur neun Monate nach
Beginn ihres Post-Doktorats in Maryland machte sie eine beeindruckende
wissenschaftliche Errungenschaft, wie sie nicht einmal ältere und
erfahrenere Wissenschaftler für sich verbuchen können. (y-net)
israel.de
Newsletter der israelischen Botschaft Berlin
hagalil.com / 15-10-2004
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