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Pharmig: Moderne Medikamente für alle
Österreicher
Umsatz mit neuen Arzneien stagniert, Generika-Markt wächst
Wien (pts / 09.06.2005) - Die aktuellen Marktzahlen sprechen für
sich: Von Januar bis April 2005 ist der Umsatz mit Original-Präparaten
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nahezu unverändert
geblieben (+0,4 Prozent). Der Umsatz mit Generika ist hingegen um 22
Prozent gestiegen.
Insgesamt wächst der Apothekenmarkt um 2,1 Prozent,
also weit unter der im Arzneimittel-Sparpaket vereinbarten Obergrenze.
Jan Oliver Huber, Generalsekretär des Branchenverbandes Pharmig, findet
dazu klare Worte in Richtung Gesundheitspolitik: "Warum werden die
innovativen Medikamente den österreichischen Patienten vorenthalten?
Auch die Hersteller von neuen Arzneien müssen einen fairen Marktzugang
bekommen und am Umsatzwachstum beteiligt werden."
Daher fordert Huber
für alle Patienten einen raschen und unbürokratischen Zugang zu modernen
Medikamenten: "Es ist ein Faktum, dass Medikamente auf dem letzten Stand
der medizinischen Forschung deutlich besser wirken und verträglicher
sind. Insgesamt ersparen sie dem Gesundheitswesen dadurch hohe
Folgekosten."
Huber resümiert: "In Österreich, dem drittreichsten Land in der EU,
sollte die Gesundheitspolitik unserem hohen Wohlstandsniveau
entsprechen. Die langfristige Finanzierung des Gesundheitswesens sowie
die Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Österreich müssen
unsere gemeinsamen Ziele sein!"
hagalil.com /
09-06-2005
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