Klinische Pharmakologie / Psychopharmakologie

 
 

 
 
 

PharmInfo
Für Sie gelesen

Frankfurt am Main, im März 2001
P R E S S E M I T T E I L U N G

13. Frankfurter Psychiatriewoche:
Verleihung des 2. Frankfurter Psychiatriepreises 2001 

an eine Journalistin/ einen Journalisten oder Medienvertreter die sich im Zeitraum Herbst 2000 – 30. Juni 2001 mit dem Thema:

"Psychische Erkrankung 
– Aufklärung und Prävention"

beschäftigt haben und zur Veröffentlichung brachten.

Der Preis wird von der Organisation Känguruh e.V. zur Information und Werbung für die Anliegen der Gemeindepsychiatrie gestiftet. Der Preis wurde von dem Künstler Lorenz Andräs gestaltet und ist mit DM 2.000.- dotiert.

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Medien, Fachleuten und den Fraktionen des Stadtparlaments im Frankfurter Römer. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Benefizkonzertes am 31. August 2001 in Frankfurt statt.

Weitere Informationen: 
Monika Müller-Löwenberg
Telefon: 0 69 - 94 41 05 28, 
Fax: 0 69 – 47 72 93, 
e-mail: CS.MLML@T-Online.de
Cassellastrasse 30-32, 
60386 Frankfurt am Main

MedGG - Medizin, Gesellschaft und Geschichte
Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung

Herausgegeben von Robert Juette / Band 17
Schwerpunkt Medizin und Judentum

Inhaltsangabe
(alle Artikel mit englischem Summary)

I. Zur Sozialgeschichte der Medizin

Wolfgang Treue: Lebensbedingungen jüdischer Ärzte in Frankfurt am Main während des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit

Eberhard Wolff: Antijudaismus als Teil der Judenemanzipation. Die Auseinandersetzung des Göttinger Geburtshelfers Friedrich Benjamin Osiander mit seinem Schüler Joseph Jacob Gumprecht um 1800

Iris Ritzmann: Judenmord als Folge des »Schwarzen Todes«: Ein medizinhistorischer Mythos?

II. Zur Geschichte der Homöopathie und alternativer Heilweisen

Michael Stolberg: Homöopathie und Klerus. Zur Geschichte einer besonderen Beziehung

Heinz Eppenich: Malaische Identität und die Islamisierung der Homöopathie in Malaysia

Martin Dinges: Beständeübersicht des Archivs des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (Stand April 1999)

III. Neuerwerbungen der Bibliothek der Homöopathie-Archivs 1998 (12)

Monographien. Bearbeitet von Helena Korneck-Heck
Zeitschriften. Bearbeitet von Uta Meyer

IV. Homöopathiegeschichte

V. Sozialgeschichte der Medizin

Angaben zur Reihe

Medizin, Gesellschaft und Geschichte - Jahrbuch des Instituts für Geschichte der
Medizin der Robert Bosch Stiftung. Franz Steiner Verlag, Birkenwaldstraße, D - 4470191
Stuttgart. Abonnement DM 48,-; Studenten DM 38,40.

Nr. 18: Stuttgart 1998, 232 S. ISSN 0939-351X. Herausgeber: Robert Juette, Institut
für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg 17,D - 70184 Stuttgart, Germany.

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Contergan-Wirkstoff in USA nach 38 Jahren wieder auf dem Markt

Der Wirkstoff des früheren Beruhigungsmittels Contergan, das schwere Schäden am ungeborenen Kind hervorrufen kann, kehrt nach 38 Jahren Verbot wieder in amerikanische Apotheken zurück. Thalidomid war in den USA 1960 vom Markt genommen worden, nachdem es Tausende von Babys mit verstümmelten Armen produziert hatte.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) gab dem Wirkstoff jetzt nach langen Beratungen grünes Licht als Mittel zur Behandlung von Lepra. Nach Medienberichten vom Freitag hatte die FDA in den vergangenen zehn Monaten zusammen mit dem Hersteller Celgene Corporation in Warren (US-Staat New Jersey) einen Plan ausgearbeitet, der erneuten Geburtsschäden vorbeugen soll.

Obwohl die Behörde Thalidomid lediglich für Lepra-Kranke genehmigt, gehen Beobachter davon aus, daß Ärzte den Wirkstoff ebenso zur Behandlung von Aids-Symptomen und Krebs verschreiben werden.

Mehrere Studien haben zu erkennen gegeben, daß der Wirkstoff Mundgeschwüre und eine Reihe anderer Probleme im Endstadium von Aids besser bekämpft als alle anderen Mittel. Außerdem scheint Thalidomid Blinden und Patienten mit Hirn- und Brustkrebs sowie verschiedenen Auto-Immunkrankheiten helfen zu können. In den 50er Jahren war der Stoff unter dem Namen Contergan an werdende Mütter zur Linderung von Übelkeit in den ersten Schwangerschaftsmonaten verschrieben worden.

Sie finden hier Zusammenfassungen und Quellenangaben aus der pharmazeutisch-medizinisch relevanten Fachpresse der letzten 3 Monate.

Erfasst wurden die folgenden Publikationen:

  • DAZ
  • PZ
  • Arzneimitteltherapie
  • Psychopharmakotherapie
  • Deutsches Ärzteblatt
  • Münchner Medizinische Wochenzeitung

Roche Deutschland: Betriebsrat und Leitung einig über neues Konzept

Mannheim - Vierzehn Monate nach der Übernahme des Pharmaunternehmens Boehringer Mannheim (Baden-Württemberg) durch die F. Hoffmann-La Roche AG haben sich der Boehringer-Betriebsrat und Unternehmensführung auf einen Interessensausgleich und ein Standortkonzept geeinigt.

Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter seien sich einig, daß Personalveränderungen sozialverträglich abgewickelt werden sollten und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden seien, hieß es in einer von beiden Parteien unterzeichneten Mitteilung der Roche Diagnostics Boehringer Mannheim GmbH am Freitag.

Bis zum Ende der Umstrukturierungsphase in zwei bis drei Jahren können in Mannheim bis zu 800 Stellen wegfallen. Da zugleich an anderen Standorten neue Stellen entstünden, sei von einem Per-Saldo-Verlust von 655 Stellen auszugehen.

In Mannheim sind 6 600 und in den ehemaligen Boehringer-Werken in Tutzing/Penzberg (Bayern) 2 400 Menschen beschäftigt. Unter dem Dach der Roche Deutschland Holding GmbH - also einschließlich Boehringer Mannheim - arbeiten 11 500 Beschäftigte, die vergangenes Jahr 4,8 Milliarden DM Umsatz erzielten.

Seehofer hofft auf eine Steigerung bei der Selbstmedikation

Voraussetzung für eine stärkere Eigenverantwortlichkeit der Versicherten sei allerdings eine wirksame Aufklärung des Patienten durch die Apothekerschaft.

Nach Ansicht von Dr. Hans JürgenAhrens, AOK Bundesvorstand, kommt aber nur jeder 3. Apotheker seiner Beratungspflicht ausreichend nach. Die Quote fehlerhafter Selbstmedikation liegt, nach seinen Angaben, bei ca.30%.
Hans Günther Friese (ABDA) begegnet diesem Vorwurf mit der Behauptung, viele Patienten seien an einer Aufklärung gar nicht interessiert. Viele zögen von Apotheke zu Apotheke, eine individuelle Betreuung von Seiten der Apothekerschaft sei dann einfach nicht möglich. Friese regte die Einführung einer Patienten-Chipkarte an. Diese solle, neben den persönlichen Daten, auch Informationen zu den abgegebenen Medikamenten enthalten. Ein Feldversuch der ABDA und des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung ("A-Card"), läuft seit Mitte '95.

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