Apotheke & Marketing
Apotheke und Prävention:
Engagement für Gesundheit
Apotheken haben zum Thema Prävention einiges zu bieten! Wer sich auf diesem
Gebiet engagieren will, findet also genügend Ansatzpunkte.
A&M hat einmal zusammengestellt, welche
Beratungsbereiche im Hinblick auf Prävention interessant sind und welche
Produkte eine Rolle spielen. Zusammen mit Aktivitäten rund um diese Produkte
wird der Schwerpunkt Prävention zu einer runden Sache.
Prävention ist gezielte Vorsorge. So einfach ist das - und doch so schwierig.
Denn Gesundheit ist zwar für die meisten Menschen das sprichwörtlich "höchste
Gut". Wer gesund ist, macht sich aber oftmals keine Gedanken darüber, daß er
selbst aktiv mitwirken sollte, um dauerhaft gesund zu bleiben.
Man lebt körperbewußt!
Seit einiger Zeit allerdings rückt das Thema Prävention mehr und mehr in den
Vordergrund. Kein Wunder: Die diversen Gesundheitsreformen betonen die
Verantwortung des einzelnen für seine Gesundheit. Kranksein wird immer teurer.
Und wer gesund lebt und gezielt vorsorgt, steigert seine Chancen, länger gesund,
aktiv und fit zu bleiben.
Dazu kommt ein Wandel des Körperbewußtseins. Immer mehr Menschen entdecken,
daß es auch ganz schön sein kann, sich körperlich wohl zu fühlen. Sie treiben
Sport, achten vermehrt auf Signale ihres Körpers und sind damit zugänglich für
sogenannte "präventive Maßnahmen".
Diese Körperaktiven finden sich in allen Altersgruppen - bei jungen Männern
und Frauen, die im Fitneßstudio aktiv sind; bei Frauen im mittleren Alter, die
Yoga und Entspannungsgymnastik für sich entdecken; bei Männern um die vierzig,
die sich von der Zigarette verabschieden wollen; bei Senioren, die noch lange so
rüstig bleiben wollen. Allesamt Zielgruppen, die die Apotheke im Sinne der
Prävention für sich entdecken kann.
Prävention in der Praxis
Engagement in der Prävention bedeutet natürlich nicht, daß eine Apotheke sich
nun ausschließlich als Gesundheitsberater engagiert. Aber sie sollte dieses
Thema verstärkt in den Vordergrund rücken und dauerhaft präsent sein lassen. Wie
läßt sich hier am besten vorgehen? Dazu einige Tips.
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In einer Mitarbeiterbesprechung klären,
welche Beratungsbereiche die Apotheke besonders herausheben will
(Anregungen dazu auf der nächsten Seite) und wer sich um welche
Beratungsbereiche kümmert. Auf die Auswahl hat nicht nur die
Kundenstruktur gewissen Einfluß, sondern in gewissem Maße durchaus auch
Vorlieben und Interessen der Apotheken-Mitarbeiter. |
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Produktbereiche festlegen (Beispiele dazu
siehe Tabelle), einschließlich der einzelnen Produkte, die die Apotheke
individuell empfehlen möchte. Beispiel Mundhygiene: Festlegen, welche
Sorten Zahnbürsten, Zahncremes, zusätzliche Mundhygiene-Artikel die
Apotheke führt. |
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Beratungslinie ausarbeiten. Gibt es
Wissenslücken zu bestimmten Beratungsbereichen? Fachliteratur und
Schulungen helfen weiter. Welche Beratungshilfen sind vorhanden
(Info-Broschüren, Handzettel, Videos, Bücher)? Firmen auflisten, die man
dazu ansprechen kann, eventuell Bücherliste erarbeiten (zum Verkauf, als
Tip, zum Ausleihen). Eigene Handzettel erstellen, individuelle
Kundenzeitschrift entsprechend gestalten. |
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Aktivitäten festlegen. Aktivitäten sorgen
dafür, daß die Apotheke und ihr Engagement in der Prävention bekannt
werden. Nicht zu jedem Beratungsbereich ist eine Aktivität nötig. Lieber
einige Punkte herausgreifen. Beispiel: Alle zwei Monate eine Aktivität
aus einem der Beratungsbereiche planen. Einmal einen Vortrag, ein
andermal eine Kontaktbörse initiieren, das drittemal eine vierwöchige
Gruppe leiten ... |
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"Öffentlichkeitsarbeit" leisten. Die
bereits genannten Aktivitäten spielen hier natürlich eine wichtige
Rolle, ebenso Handzettel und Broschüren, aber auch Artikel in der
örtlichen Presse. Enorm wichtig ist natürlich aufmerksamkeitsstarke
Dekoration in Schaufenster und Innenraum. Auch hier empfiehlt sich eine
vorausschauende Planung über mehrere Monate hinweg. |
1997© PharmacOn Line - München
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