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	<title>Pharmacon Net &#187; Psychologie allg.</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Keine Empathie unter Studenten mehr: Wirtschaftskrise fördert Ellbogengesellschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 14:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
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		<description><![CDATA[Studenten zeigen deutlich weniger Empathie als noch vor 20 oder 30 Jahren. Zu diesem Schluss kommt eine Meta-Studie unter insgesamt 14.000 College-Studentenin den USA. Verglichen wurden dabei Daten zwischen 1979 und 2009. &#8220;Den größten Abfall von Empathie konnten wir nach dem Jahr 2000 feststellen&#8221;, schreibt Sara Konrath, Forscherin am Institute of Social Research der University of Michigan&#8230; pte &#8211; umich.edu &#8211; Präsentiert wurde das Forschungsergebnis beim jährlichen Treffen der Association for Psychological Science in Boston. Verglichen mit den Studenten der späten 70er-Jahre stimmen heute Studierende Sätzen wie &#8220;Manchmal versuche ich meine Freunde besser zu verstehen, indem ich mir vorstelle, wie Dinge aus ihrer Perspektive betrachtet aussehen&#8221; deutlich seltener zu. Auch fehle es an Gefühlen für Menschen, die ärmer oder weniger begütet sind, geben die Studenten zu. Aus dieser Geisteshaltung sehen viele Menschen die heutigen Jugendlichen als &#8220;Generation Me&#8221;, die sich durch Attribute wie egozentrisch, ich-bezogen, narzisstisch, individuell und überzeugt auszeichnen. Leistungsgesellschaft fördert Egoismus &#8220;Da die heutige Gesellschaft eine Leistungsgesellschaft ist, wird schon sehr früh Wert darauf gelegt, wie man am besten durchkommt und Karriere macht&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb gegenüber pressetext. Der Druck auf jeden Einzelnen steige, weil jeder das Ziel erreichen will &#8211; notwendigerweise auch ohne Rücksicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studenten zeigen deutlich weniger Empathie als noch vor 20 oder 30 Jahren. Zu diesem Schluss kommt eine Meta-Studie unter insgesamt 14.000 College-Studentenin den USA. Verglichen wurden dabei Daten zwischen 1979 und 2009. &#8220;Den größten Abfall von Empathie konnten wir nach dem Jahr 2000 feststellen&#8221;, schreibt Sara Konrath, Forscherin am Institute of Social Research der University of Michigan&#8230;<span id="more-2913"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.umich.edu">umich.edu</a> &#8211; Präsentiert wurde das Forschungsergebnis beim jährlichen Treffen der Association for Psychological Science in Boston. Verglichen mit den Studenten der späten 70er-Jahre stimmen heute Studierende Sätzen wie &#8220;Manchmal versuche ich meine Freunde besser zu verstehen, indem ich mir vorstelle, wie Dinge aus ihrer Perspektive betrachtet aussehen&#8221; deutlich seltener zu. Auch fehle es an Gefühlen für Menschen, die ärmer oder weniger begütet sind, geben die Studenten zu. Aus dieser Geisteshaltung sehen viele Menschen die heutigen Jugendlichen als &#8220;Generation Me&#8221;, die sich durch Attribute wie egozentrisch, ich-bezogen, narzisstisch, individuell und überzeugt auszeichnen.</p>
<p><strong>Leistungsgesellschaft fördert Egoismus</strong></p>
<p>&#8220;Da die heutige Gesellschaft eine Leistungsgesellschaft ist, wird schon sehr früh Wert darauf gelegt, wie man am besten durchkommt und Karriere macht&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb gegenüber pressetext. Der Druck auf jeden Einzelnen steige, weil jeder das Ziel erreichen will &#8211; notwendigerweise auch ohne Rücksicht auf Verluste. &#8220;Massenuniversitäten fördern die Angst, ein anderer könnte einem den Job vor der Nase wegschnappen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Diese Situation macht Menschen unzufriedener und geht zu Lasten des allgemeinen Wohlfühlfaktors&#8221;, so Erb. Gerade am Anfang der Studienzeit suche man nach Rückhalt bei Kommilitonen. &#8220;Der große Druck sorgt jedoch dafür, dass jeder in erster Linie auf sich selbst schaut als auf die anderen.&#8221;</p>
<p><strong>Egoismus im Berufsleben als Unzufriedenheitsfaktor</strong></p>
<p>&#8220;Diese Geisteshaltung, dass jeder nur für sich selbst ist, schafft auch im Berufsleben ein deutliches Unwohlsein&#8221;, sieht Erb. Das führe dazu, dass die Unzufriedenheit wachse und man einfach nicht mehr gerne zur Arbeit geht. &#8220;Offensichtlich zählt es mehr, ob man etwas am Konto hat, als die Frage nach Werten und Idealen&#8221;, meint Erb. &#8220;Es besteht die ernstzunehmende Gefahr, dass wir immer mehr zu einer Ellbogengesellschaft werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Empathie muss von Kindheit an gelernt werden&#8221;, bestätigt die Psychologin, die unter anderem auch für die Partnerplattform Parship.com arbeitet. Empathie mit einem anderen Menschen bedeutet, sich in dessen Lage zu versetzen und mit ihm mitzufühlen, sich darüber klar zu werden, was der andere fühlt oder fühlen könnte. Dazu ist es allerdings auch notwendig, die eigenen Gefühle zu erkennen und angemessen zu reagieren.</p>
<p><strong>Ältere Generation war nicht besser</strong></p>
<p>Eine <a href="http://www.pressetext.com/news/100318023/">Studie</a> an mehr als 450.000 Mittelschulabgängern verschiedener Jahrgänge hat gezeigt, dass die heutige Jugend nicht selbstbezogener war als ihre Eltern es damals waren. Was sich jedoch in den vergangenen 30 Jahren deutlich veränderte, war der Einfluss der Massenmedien und der Video-Games. Zudem spielen auch immer mehr soziale Netzwerke eine Rolle. &#8220;Wenn es auch so einfach ist, online mit Menschen in Kontakt zu treten, ist es auch leicht diese beim Auftreten von Problemen einfach zu ignorieren oder wegzuschalten. Dieses Verhalten könnte auch einen Einfluss auf das tägliche Leben in der Realität haben&#8221;, meint Studien-Koautor Edward O&#8217;Brien. Vorhergehende Untersuchungen haben gezeigt, dass College-Studenten Suchtverhalten bei der Nutzung von sozialen Medienplattformen zeigten.</p>
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		<title>Zielloses Surfen: Jeder Zweite macht es täglich</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 15:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer öfter stellt das Internet eine Form des bloßen Zeitvertreibs dar. 53 Prozent der jungen Erwachsenen gehen täglich ohne konkretes Ziel online &#8211; sieht man von der Suche nach Unterhaltung oder Spaß ab. 81 Prozent in dieser Altersgruppe tun dies zumindest manchmal. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher vom Pew Research Centre in der Studie &#8220;Internet &#038; American Life Project&#8221;&#8230; Expertin: Internet bringt große psychologische Vorteile pte &#8211; http://pewinternet.org Befragt wurden dafür über 2.200 Erwachsene per Telefon. Spielplatz für Erwachsene &#8220;Das Internet ist heute mit der Lebensführung verwoben. Immer mehr wird es zum Spielplatz, nicht nur der jungen Generation&#8221;, erklärt Studienleiter Lee Rainie. Deutlich wird, dass das tägliche Internet-Surfen zum bloßen Zeitvertreib in allen Altersgruppen zugenommen hat, vergleicht man die Zahlen mit jenen von 2009. Bei den 30- bis 49-Jährigen trifft diese Praxis auf 37 Prozent zu, bei den 50- bis 64-Jährigen auf 27 Prozent und bei der Gruppe ab 65 immerhin auf zwölf Prozent. Je reicher und gebildeter die Menschen sind, umso eher surfen sie ohne Ziel &#8211; bei Spitzenverdienern ab 75.000 Dollar sind es sogar drei Viertel. Wichtig für die Psyche Die Würzburger Medienpsychologin Astrid Carolus http://mcm.uni-wuerzburg.de relativiert allerdings. &#8220;Parallel zur zielstrebigen Suche sind viele Nutzer zumindest zeitweise im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer öfter stellt das Internet eine Form des bloßen Zeitvertreibs dar. 53 Prozent der jungen Erwachsenen gehen täglich ohne konkretes Ziel online &#8211; sieht man von der Suche nach Unterhaltung oder Spaß ab. 81 Prozent in dieser Altersgruppe tun dies zumindest manchmal. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher vom Pew Research Centre in der Studie &#8220;Internet &#038; American Life Project&#8221;&#8230;<span id="more-3682"></span></p>
<h2>Expertin: Internet bringt große psychologische Vorteile</h2>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://pewinternet.org/">http://pewinternet.org</a> Befragt wurden dafür über 2.200 Erwachsene per Telefon.</p>
<p><strong>Spielplatz für Erwachsene</strong></p>
<p>&#8220;Das Internet ist heute mit der Lebensführung verwoben. Immer mehr wird es zum Spielplatz, nicht nur der jungen Generation&#8221;, erklärt Studienleiter Lee Rainie. Deutlich wird, dass das tägliche Internet-Surfen zum bloßen Zeitvertreib in allen Altersgruppen zugenommen hat, vergleicht man die Zahlen mit jenen von 2009. Bei den 30- bis 49-Jährigen trifft diese Praxis auf 37 Prozent zu, bei den 50- bis 64-Jährigen auf 27 Prozent und bei der Gruppe ab 65 immerhin auf zwölf Prozent. Je reicher und gebildeter die Menschen sind, umso eher surfen sie ohne Ziel &#8211; bei Spitzenverdienern ab 75.000 Dollar sind es sogar drei Viertel.</p>
<p><strong>Wichtig für die Psyche</strong></p>
<p>Die Würzburger Medienpsychologin Astrid Carolus <a href="http://mcm.uni-wuerzburg.de/">http://mcm.uni-wuerzburg.de</a> relativiert allerdings. &#8220;Parallel zur zielstrebigen Suche sind viele Nutzer zumindest zeitweise im Web unterwegs, ohne später genau sagen zu können, was sie dabei gemacht haben. Doch ähnliche Studien kamen auch für andere Medien zu ähnlichen Schlüssen. So konnten die Zuschauer von Nachrichtensendungen deren Inhalte kaum mehr wiedergeben, wenn sie im Anschluss danach gefragt wurden&#8221;, so die Expertin im pressetext-Interview.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Nutzung traditioneller Medien wie Buch, Zeitung, Fernsehen oder Radio ist auch beim Internet die Flucht aus der Realität &#8211; der sogenannte &#8220;Eskapismus&#8221; &#8211; als ein häufiges Motiv zu nennen. So irrelevant dies für die Wissenschaft oder Gesellschaft sei, profitiere die Psyche des Einzelnen dadurch dennoch in hohem Ausmaß, so die Forscherin. &#8220;Der Mensch ist ein durch seine lange Evolution geprägtes Wesen, das auf die relativ neuen Medien trifft und es schafft, sie trotz ihrer Beschränktheit für seine Bedürfnisse einzusetzen.&#8221;</p>
<p><strong>Immer überall alles verfügbar</strong></p>
<p>Ein Novum ist das Medium Internet freilich dadurch, dass es immer verfügbar ist &#8211; dank Smartphones nun auch allerorts &#8211; und zudem alle Inhalte zugleich anbietet. &#8220;Bedürfnisse können damit sofort und sehr konkret gedeckt werden&#8221;, betont Carolus. Wohl auch ein Grund, warum Social Media einen derartigen Boom hinlegen konnten: Sie ermöglichen es, sich zu beteiligen, Inhalte zu produzieren, Neuigkeiten über Bekannte zu erfahren und sich selbst darzustellen.</p>
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		<title>Soziales Zusammenleben: Faires Verhalten startet im Gehirn</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 11:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

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		<description><![CDATA[Zivilisiertes Zusammenleben setzt voraus, dass sich Menschen an soziale Normen halten. Die Einhaltung dieser Normen stellen wir mit Sanktionierungen sicher. Häufig geschieht eine solche Bestrafung sogar auf eigene Kosten. Dieses Verhalten widerspricht dem ökonomischen Eigennutz des Bestrafenden und verlangt die Kontrolle egoistischer Impulse, so Forscher der Universitäten Zürich und Basel&#8230; Therapeutischer Nutzen für psychiatrische Patienten Selbstkontrolle will gelernt sein pte &#8211; uzh.ch &#8211; &#8220;Es geht bei unserer Studie darum, dass wir in vielen Handlungen unseren Eigennutz unterdrücken müssen, um uns sozial und fair zu verhalten&#8221;, so Thomas Baumgartner von der Universität Zürich gegenüber pressetext. Dieser Prozess ist etwa zu finden beim Spenden von Geld, aber auch beim Sanktionieren von Normverletzungen. &#8220;Stellen sie sich dabei folgende Situation vor: Ein Interaktionspartner schlägt ihnen ein Geschäft vor, womit er und sie viel Geld verdienen könnten. Gleichzeitig würde es aber auch dazu führen, dass Sie damit eine Firma in den Konkurs reißen, wobei viele Arbeitsplätze verloren gingen. Machen sie dabei mit oder nicht?&#8221;, fragt Baumgartner. Um nicht dabei mitzumachen, und sich sozial verträglich zu verhalten, müsste man in diesem Fall den persönlichen Eigennutzen unterdrücken &#8211; &#8220;etwas, das in gewissen Wirtschaftszweigen höchstwahrscheinlich zu selten geschieht&#8221;. Eigennutz unterdrücken In der Untersuchung haben die Forscher ein Paradigma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zivilisiertes Zusammenleben setzt voraus, dass sich Menschen an soziale Normen halten. Die Einhaltung dieser Normen stellen wir mit Sanktionierungen sicher. Häufig geschieht eine solche Bestrafung sogar auf eigene Kosten. Dieses Verhalten widerspricht dem ökonomischen Eigennutz des Bestrafenden und verlangt die Kontrolle egoistischer Impulse, so Forscher der Universitäten Zürich und Basel&#8230;<span id="more-3570"></span></p>
<p><strong>Therapeutischer Nutzen für psychiatrische Patienten<br />
Selbstkontrolle will gelernt sein</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://uzh.ch">uzh.ch</a> &#8211; &#8220;Es geht bei unserer Studie darum, dass wir in vielen Handlungen unseren Eigennutz unterdrücken müssen, um uns sozial und fair zu verhalten&#8221;, so Thomas Baumgartner von der Universität Zürich gegenüber pressetext.<br />
Dieser Prozess ist etwa zu finden beim Spenden von Geld, aber auch beim Sanktionieren von Normverletzungen. &#8220;Stellen sie sich dabei folgende Situation vor: Ein Interaktionspartner schlägt ihnen ein Geschäft vor, womit er und sie viel Geld verdienen könnten. Gleichzeitig würde es aber auch dazu führen, dass Sie damit eine Firma in den Konkurs reißen, wobei viele Arbeitsplätze verloren gingen. Machen sie dabei mit oder nicht?&#8221;, fragt Baumgartner. Um nicht dabei mitzumachen, und sich sozial verträglich zu verhalten, müsste man in diesem Fall den persönlichen Eigennutzen unterdrücken &#8211; &#8220;etwas, das in gewissen Wirtschaftszweigen höchstwahrscheinlich zu selten geschieht&#8221;.</p>
<p><strong>Eigennutz unterdrücken</strong> </p>
<p>In der Untersuchung haben die Forscher ein Paradigma verwendet, was dieser Geschäftssituation nahe kommt und haben dabei herausgefunden, dass präfrontale Regionen im Gehirn bei erfolgreicher Selbstkontrolle des Eigennutzens eine sehr gewichtige Rolle spielen. Die neuen Erkenntnisse könnten auch zur therapeutischen Verwendung bei psychiatrischen, forensischen Patienten bedeutend sein. Patienten, die ein stark antisoziales Verhalten zeigen, weisen auch häufig eine reduzierte Aktivität im ventromedialen präfrontalen Kortex auf.</p>
<p>Diese Gehirnregion ist aber für eine nicht-invasive Gehirnstimulation nicht direkt erreichbar, weil sie zu tief im Gehirn verankert ist. Die Resultate der Studie weisen darauf hin, dass die Aktivität dieser Gehirnregion erhöht werden könnte, würde man mittels Gehirnstimulation die Aktivität im dorsolateralen präfrontalen Kortex erhöhen. &#8220;Diese indirekt herbeigeführte Erhöhung der Aktivität der frontalen Gehirnregionen könnte dazu beitragen, das prosoziale und faire Verhalten bei solchen Patienten zu verbessern&#8221;, schlussfolgert die Psychologin Daria Knoch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vitaminpillen verleiten zur Zügellosigkeit: Weniger Sport und ungesundes Essen nach Nahrungsergänzung</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/vitamin-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230; Taipeh &#8211; pte &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou. Beruhigung der Gewissensbisse Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren. &#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung http://www.oege.at , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230;<span id="more-3449"></span></p>
<p>Taipeh &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou.<br />
<strong><br />
Beruhigung der Gewissensbisse</strong></p>
<p>Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren.</p>
<p>&#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung <a href="http://www.oege.at/" rel="external" target="_blank">http://www.oege.at</a> , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate dienen für viele bloß dazu, ihr schlechtes Gewissen bezüglich ungesunder Ernährung zu beschwichtigen&#8221;, so die Expertin auf pressetext-Anfrage.</p>
<p><strong>Obst und Gemüse sind gesünder</strong></p>
<p>Aus Ernährungssicht sieht Hofer Nahrungsergänzungsmittel für junge, gesunde Menschen als überflüssig, da abwechslungsreiche Mischkost ohnehin für gute Nährstoffversorgung sorge. Da nur beim direkten Verzehr pflanzlicher Lebensmittel alle essentiellen und bioaktiven Substanzen in den Körper gelangen, sind die empfohlenen fünf Obst- und Gemüseportionen besser als entsprechende Extrakte und Konzentrate. &#8220;Ratsam kann die Einnahme für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere, Raucher oder Alkohliker sein, wobei jedoch zuvor die Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte&#8221;, so Hofer.</p>
<p>Die Einnahme der Präparate, die von der EU als &#8220;Lebensmittel&#8221; eingeordnet werden, kann sogar gesundheitliche Risiken nach sich ziehen. Das ist am ehesten bei Menschen der Fall, die über längere Zeit zu Monopräparaten greifen. Wer etwa über längere Zeiträume Kalzium bei Osteoporose oder Zink bei Haarausfall einnimmt, kann sich dadurch andere Mangelerscheinungen einhandeln (pressetext berichtete: <a href="http://www.pressetext.com/news/20090204003/" rel="external" target="_blank">http://www.pressetext.com/news/20090204003/</a> ).</p>
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		<title>Psychologe: Humor ist wertvolles Talent bei Ärger</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 06:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich Menschen gehörig über andere ärgern, sollten sie versuchen, ihrer Rückmeldung eine Note Sarkasmus zu verleihen. Sie werden mit dem Endergebnis zufriedener sein, berichten israelische Forscher in der Zeitschrift &#8220;Journal of Applied Psychology&#8221;&#8230; Ärger: Körper schaltet auf Kampfmodus biu.ac.il &#8211; pte &#8211; Sarkasmus steigert die Fähigkeit des anderen, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und Probleme kreativ zu lösen, so das Ergebnis ihrer Experimente. Die Wissenschaftler um Ella Miron-Spektor von der Universität Bar-Ilan spielten 275 Studenten Anrufmitschnitte des Kundenservices eines Unternehmens vor. Einige davon waren zutiefst verärgert und aggressiv, andere trotz Ärger mit einem humorvollen Unterton. Humor öffnet Türen und macht kreativ Die Studenten sollten sich vorstellen, selbst im Kundendienst zu arbeiten und wurden gebeten, im Anschluss Analyseaufgaben zu lösen. Obwohl Ärgeranrufe ihnen halfen, sich besser zu konzentrieren, besserte sich das Endergebnis nicht. Nach Gesprächen mit humorvollem Unterton kamen weitaus kreativere Lösungen zutage, besonders bei komplexen Problemen. Andere nicht aus dem Boot werfen &#8220;Ärger ist eine Vorstufe zur Erkenntnis, dass etwas nicht in Ordnung ist&#8221;, erklärt Paul Jimenez vom Berufsverband Österreichischer Psychologen http://boep.eu im pressetext-Interview. Kritisch sei es immer, wenn negative Gefühle freien Lauf bekommen. &#8220;Ärger schaltet den Körper auf Kampfmodus. Der Stress verengt förmlich die Augenwinkel, wodurch wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich Menschen gehörig über andere ärgern, sollten sie versuchen, ihrer Rückmeldung eine Note Sarkasmus zu verleihen. Sie werden mit dem Endergebnis zufriedener sein, berichten israelische Forscher in der Zeitschrift &#8220;Journal of Applied Psychology&#8221;&#8230;<span id="more-3432"></span></p>
<p><strong>Ärger: Körper schaltet auf Kampfmodus</strong></p>
<p><a href="http://biu.ac.il">biu.ac.il</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Sarkasmus steigert die Fähigkeit des anderen, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und Probleme kreativ zu lösen, so das Ergebnis ihrer Experimente. Die Wissenschaftler um Ella Miron-Spektor von der Universität Bar-Ilan spielten 275 Studenten Anrufmitschnitte des Kundenservices eines Unternehmens vor. Einige davon waren zutiefst verärgert und aggressiv, andere trotz Ärger mit einem humorvollen Unterton. </p>
<p><strong>Humor öffnet Türen und macht kreativ</strong></p>
<p>Die Studenten sollten sich vorstellen, selbst im Kundendienst zu arbeiten und wurden gebeten, im Anschluss Analyseaufgaben zu lösen. Obwohl Ärgeranrufe ihnen halfen, sich besser zu konzentrieren, besserte sich das Endergebnis nicht. Nach Gesprächen mit humorvollem Unterton kamen weitaus kreativere Lösungen zutage, besonders bei komplexen Problemen.</p>
<p><strong>Andere nicht aus dem Boot werfen</strong> </p>
<p>&#8220;Ärger ist eine Vorstufe zur Erkenntnis, dass etwas nicht in Ordnung ist&#8221;, erklärt Paul Jimenez vom Berufsverband Österreichischer Psychologen http://boep.eu im pressetext-Interview. Kritisch sei es immer, wenn negative Gefühle freien Lauf bekommen. &#8220;Ärger schaltet den Körper auf Kampfmodus. Der Stress verengt förmlich die Augenwinkel, wodurch wir vieles nicht mehr wahrnehmen &#8211; auch nicht mehr das Gegenüber als Person. Werfe ich den anderen durch meine Aggression aus dem Boot, zwinge ich ihn damit zur Abwehr.&#8221;</p>
<p>Ärger mit Humor zu meistern ist ein Kunststück, das nicht jedem gelingt, bemerkt Jimenez. &#8220;Dazu ist im Vorfeld bereits eine Versachlichung der Situation nötig.&#8221; Für ein richtiges Ansprechen von Missständen rät der Arbeitspsychologe, geistig und körperlich einen Schritt zurück- statt vorzugehen. &#8220;Das gibt Luft um langsamer zu werden, aus dem Kampf auszusteigen und zu überlegen, was man eigentlich sagen und erreichen will. Es braucht dann Diplomatie, um das eigene Gesicht und das des anderen zu wahren.&#8221;</p>
<p><strong>Wichtiges Warnzeichen </strong></p>
<p>Der Arbeitsalltag gehört zu den heikelsten Momenten, tritt Ärger doch vorrangig im Kontakt mit anderen auf. Organisationen sollten Ärger ermöglichen statt ihn zu unterdrücken, raten Forscher der Temple University http://temple.edu in der Zeitschrift &#8220;Human Relations&#8221;. Gebe es keinen Raum zwischen der Grenze, ab der überzogene Ärgerreaktionen bestraft werden, und jener, unter der sie nicht wahrgenommen werden, habe das negative Folgen. &#8220;Denn Ärger ist ein Geschenk, wenn er zur Lösung von Problemen beiträgt&#8221;, so die Studienautorinnen Deanna Geddes und Lisa Stickney.</p>
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		<title>Psychologen: Gebt Amokläufer kein Forum!</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/terror/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/07/terror/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriminologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Suizid]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der Osloer Amoklauf weltweit für enormes Informationsbedürfnis sorgt, sollten sich Medien davor hüten, zu Handlangern des mutmaßlichen Täters zu werden. Erlaubt man ihm, sich selbst zu inszenieren, erreicht er damit nur sein Ziel&#8230; Gefahr durch Sensations-Darstellung und Details über Täter &#8211; - Man sollte eher die Folgen als die Täter zeigen, sagen Experten pte &#8211; Die Täter-zentrierte Darstellung erhöht auch das Risiko von Nachahmung, betonen Spezialisten für Gewaltprävention gegenüber pressetext infolge der Tragödie in der norwegischen Hauptstadt und der Insel Utoya. Mindestens 93 Menschen kamen dabei am Freitag der Vorwoche ums Leben. Die breite Darstellung in den Medien gehört zur Strategie des Todesschützen, vermutet Jens Hoffmann, Leiter des Instituts für Psychologie und Bedrohungsmanagement http://www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de . &#8220;Dass er lebend gefasst wurde, sowie auch die Ankündigung, vor Gericht in Uniform zu erscheinen, deutet darauf, dass er berühmt werden will. Leider brachten die Medien bisher tatsächlich seinen Namen, das unverpixelte Gesicht und weitere Fotos des Täters&#8221;, so der Experte. Bühne für den Täter Die Suche nach Selbstdarstellung sei ein Motiv, das auch bei politischen Attentäter häufig eine Rolle spiele. &#8220;Schon Anfang des 20. Jahrhunderts forderten US-Forscher: Hört doch auf, Bücher über die Attentäter zu schreiben! Denn das Ergebnis ist häufig bloß eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der Osloer Amoklauf weltweit für enormes Informationsbedürfnis sorgt, sollten sich Medien davor hüten, zu Handlangern des mutmaßlichen Täters zu werden. Erlaubt man ihm, sich selbst zu inszenieren, erreicht er damit nur sein Ziel&#8230;<span id="more-3413"></span></p>
<h3>Gefahr durch Sensations-Darstellung und Details über Täter &#8211; - Man sollte eher die Folgen als die Täter zeigen, sagen Experten</h3>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Täter-zentrierte Darstellung erhöht auch das Risiko von Nachahmung, betonen Spezialisten für Gewaltprävention gegenüber pressetext infolge der Tragödie in der norwegischen Hauptstadt und der Insel Utoya. Mindestens 93 Menschen kamen dabei am Freitag der Vorwoche ums Leben.</p>
<p>Die breite Darstellung in den Medien gehört zur Strategie des Todesschützen, vermutet Jens Hoffmann, Leiter des Instituts für Psychologie und Bedrohungsmanagement http://www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de . &#8220;Dass er lebend gefasst wurde, sowie auch die Ankündigung, vor Gericht in Uniform zu erscheinen, deutet darauf, dass er berühmt werden will. Leider brachten die Medien bisher tatsächlich seinen Namen, das unverpixelte Gesicht und weitere Fotos des Täters&#8221;, so der Experte.</p>
<p><strong>Bühne für den Täter</strong></p>
<p>Die Suche nach Selbstdarstellung sei ein Motiv, das auch bei politischen Attentäter häufig eine Rolle spiele. &#8220;Schon Anfang des 20. Jahrhunderts forderten US-Forscher: Hört doch auf, Bücher über die Attentäter zu schreiben! Denn das Ergebnis ist häufig bloß eine weitere Verpopkulturung der Gewalt&#8221;, erklärt Hoffmann. Ähnlich auch der Appell von Frank Robertz vom Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie http://www.igak.org an die Medien: &#8220;Geben Sie dem Täter kein Forum, indem Sie seine Fotos und politischen Ansichten oder gar direkte Aussagen abdrucken.&#8221;</p>
<p>Marianne Leuzinger-Bohleber, Leiterin des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts http://www.sfi-frankfurt.de , warnt davor, dass ausufernde Darstellungen etwaige Nachahmungstaten begünstigen können. &#8220;Manche narzisstisch veranlagte Menschen, die sich von der Gesellschaft abkapseln, sehnen sich nach Gelegenheiten, ihre vermeintliche Grandiosität darzustellen. Um keine Größenphantasien zu stimulieren, sollten Medien besser neutral statt marktschreierisch berichten und sich um Verstehen bemühen.&#8221;</p>
<p><strong>Stets mehr als nur ein Motiv </strong></p>
<p>Besser beforscht ist diese gefährliche Wirkung von Medienberichten bei Suizid, wo die Nachahmung als &#8220;Werther-Effekt&#8221; bezeichnet wird. Wiener Medienforscher haben kürzlich den &#8220;Papageno-Effekt&#8221; proklamiert, der statt Nachahmung Schutz vor der Tat bewirkt. &#8220;Im Fall von Amok würde dies heißen, dass Medien über Menschen berichten, die von Überlegungen zu Amok abgekommen sind, ihre Krise überwunden und einen normalen Weg eingeschlagen haben&#8221;, so der Kommunikationswissenschaftler Benedikt Till.</p>
<p>Till drängt darauf, dass sich Medien nicht nur bei Suiziden, sondern auch bei Amokläufen aktiver für die Vermeidung von Nachahmern engagieren. &#8220;Völlig falsch ist eine Romantisierung und Idealisierung, die bei Amok ohnehin ausgeschlossen sind. Günstig wäre aber auch, keine Details über Vorbereitung und Hergang der Tat zu liefern, sowie Motive nicht zu verallgemeinern. Ebenso wie bei einem Suizid nicht eine Scheidung oder Gewaltspiele die Ursache sind, gilt auch bei Amokläufen, dass die Realität stets viel komplexer ist als die Aussagen des Täters vermuten lassen.&#8221;</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Attentat:<br />
</strong> </span><strong><span style="font-size: x-small;"> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/07/26/oslo/"> Experten warnen vor Totschweigen</a><br />
</span> </strong><span style="font-size: xx-small;">Medien sollten nicht aufhören, über das Attentat in Norwegen zu berichten, sondern lieber Islam und Islamfeindlichkeit neu diskutieren. Das betont der Medienpsychologe Peter Vitouch vom Institut für Publizistik der Universität Wien…</span></p>
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		<title>TAU: Sport lässt besser mit Aggressionen umgehen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 15:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, mit Aggressionen besser umzugehen. Das behaupten Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) in einer Studie. Selbstkontrolle und -disziplin steigen mit Team- und Kampfsport, so die Wissenschaftler&#8230; Tel Aviv/Heidelberg pte &#8211; http://www.tau.ac.il &#8211; &#8220;Der Schlüssel für die positivere Bewältigung von Aggressionen dürfte jedoch darin liegen, dass Schüler etwas machen, was sie gerne tun. Widmen sie sich einer Tätigkeit, die sie begeistert, sind Verhaltensauffälligkeiten unwahrscheinlicher&#8221;, so Forschungsleiterin Keren Shahar. Selbstreflexion und Geduld Psychologe: Gleicher Sozialisationseffekt auch bei anderen Tätigkeiten Die Forscher beobachteten 649 Schüler aus schwierigen Verhältnissen, die ein halbes Jahr lang in ihrer Freizeit ein ausgedehntes Sportprogramm erhielten. Dreimal pro Woche stand Fuß- und Basketball auf dem Programm, zweimal Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate. Evaluiert wurde die Maßnahme durch Fragebögen am Anfang und Ende, bei denen es um Selbstbeobachtung, Problemlösung und Geduld ging &#8211; Fähigkeiten, aus denen die Forscher auf den Umgang mit Aggressionen rückschlossen. Diese Werte besserten sich im Laufe der Beobachtungszeit, besonders bei Buben. Kritisch sieht der Heidelberger Sportpsychologe Thomas Teubel http://www.issw.uni-heidelberg.de die Ergebnisse. &#8220;Für die alte Idee, dass man Kinder am besten im Sport zu &#8216;besseren&#8217; Menschen erziehen kann &#8211; etwa über Ehrgeiz, Teamfähigkeit und Selbstkontrolle &#8211; gibt es wenige empirische Nachweise. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, mit Aggressionen besser umzugehen. Das behaupten Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) in einer Studie. Selbstkontrolle und -disziplin steigen mit Team- und Kampfsport, so die Wissenschaftler&#8230;<span id="more-3390"></span></p>
<p>Tel Aviv/Heidelberg <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.tau.ac.il">http://www.tau.ac.il</a> &#8211; &#8220;Der Schlüssel für die positivere Bewältigung von Aggressionen dürfte jedoch darin liegen, dass Schüler etwas machen, was sie gerne tun. Widmen sie sich einer Tätigkeit, die sie begeistert, sind Verhaltensauffälligkeiten unwahrscheinlicher&#8221;, so Forschungsleiterin Keren Shahar.</p>
<p><strong>Selbstreflexion und Geduld<br />
Psychologe: Gleicher Sozialisationseffekt auch bei anderen Tätigkeiten</strong></p>
<p>Die Forscher beobachteten 649 Schüler aus schwierigen Verhältnissen, die ein halbes Jahr lang in ihrer Freizeit ein ausgedehntes Sportprogramm erhielten. Dreimal pro Woche stand Fuß- und Basketball auf dem Programm, zweimal Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate. Evaluiert wurde die Maßnahme durch Fragebögen am Anfang und Ende, bei denen es um Selbstbeobachtung, Problemlösung und Geduld ging &#8211; Fähigkeiten, aus denen die Forscher auf den Umgang mit Aggressionen rückschlossen. Diese Werte besserten sich im Laufe der Beobachtungszeit, besonders bei Buben.</p>
<p>Kritisch sieht der Heidelberger Sportpsychologe Thomas Teubel http://www.issw.uni-heidelberg.de die Ergebnisse. &#8220;Für die alte Idee, dass man Kinder am besten im Sport zu &#8216;besseren&#8217; Menschen erziehen kann &#8211; etwa über Ehrgeiz, Teamfähigkeit und Selbstkontrolle &#8211; gibt es wenige empirische Nachweise. Die Sozialisationseffekte, die Sport bewirken kann, findet man auch anderswo &#8211; etwa in der Musik oder bereits beim Treffen im Park&#8221;, so der Experte gegenüber pressetext. Die Vorstellung, dass Sport angestaute Aggressionen entlädt, gelte im besten Fall für einen kurzen Zeitraum.</p>
<p><strong>Alternativen zum Zuschlagen </strong></p>
<p>Während die aggressive Veranlagung eines Menschen nicht nur sehr schwer veränderbar ist, so gilt dies jedoch durchaus für die Reizbarkeit, betont der Psychologe. Hier sei es zielführend, derartige Impulse möglichst früh zu erkennen und abzubauen. &#8220;Bei Schülern kann es zielführend sein, für das Thema zu sensibilisieren und die Selbstreflexion zu vermitteln. Aggressionen als Absicht, andere zu schädigen, entsteht oft dadurch, dass die Betroffenen keine anderen Konfliktlösungen kennen. Hier hilft es, alternative, nicht-aggressive Verhaltensformen zu vermitteln&#8221;, so Teubel.</p>
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		<title>Rundschau: Psychoanalyse</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 10:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchbesprechungen, Gedenktage, Jahrzeiten&#8230; Siegfried Bernfeld: Die Grenzen der Psychoanalyse Welches theoretische und lebensgeschichtliche Erkenntnispotential dem Leben und Werk Siegfried Bernfeld immer noch inne wohnt wird bei der Lektüre dieses gelungenen Bandes mehr als deutlich. Der Titel – wohl als dialektische &#8220;Antwort&#8221; auf Helmut Dahmers &#8220;Psychoanalyse ohne Grenzen&#8221; gedacht, überlässt es dem Leser, wo er nun, Siegfried Bernfelds Leben und Werk betrachtend, die &#8220;Grenzen der Psychoanalyse&#8221; zu erkennen glaubt&#8230; Ermutigt zum Lesen: Eine Begegnung mit der Freudschen Psychoanalyse Der Psychoanalytiker Bernd Nitzschke, der seit über 40 Jahren in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT über Psychoanalyse schreibt, hat nun einen leicht lesbaren, sprachlich glänzend formulierten Einführungsband zum Werk Freuds vorgelegt, der einen guten Einstieg in das komplexe Labyrinth der Freudschen Schriften ermöglicht – aber auch zu einer erneuten Lektüre Freuds anregt&#8230; Psychoanalytische Erkundungen: Trauma im Film Zwischen dem Film und der Psychoanalyse gibt es eine große Gemeinsamkeit, die vor allem aus der Zeitgleichheit ihrer Anfänge Ende des 19. Jahrhunderts resultiert, auch wenn von Freud bekannt ist, dass er nicht gerne ins Kino ging. Film und Psychoanalyse entstammen wie uneheliche Geschwister einem gemeinsamen, historischen, sozialen und kulturellen Hintergrund… Sozialpsychologie: Zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus Charakteristisch für nahezu das gesamte Feld der sozialwissenschaftlichen Beschäftigung mit Rechtsextremismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchbesprechungen, Gedenktage, Jahrzeiten&#8230;<span id="more-3029"></span></p>
<p><strong>Siegfried Bernfeld:<br />
</strong><strong> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/10/18/bernfeld-2/"> Die Grenzen der Psychoanalyse</a></strong><br />
Welches theoretische und lebensgeschichtliche Erkenntnispotential dem Leben und  Werk Siegfried Bernfeld immer noch inne wohnt wird bei der Lektüre dieses  gelungenen Bandes mehr als deutlich. Der Titel – wohl als dialektische &#8220;Antwort&#8221;  auf Helmut Dahmers &#8220;Psychoanalyse ohne Grenzen&#8221; gedacht, überlässt es dem Leser,  wo er nun, Siegfried Bernfelds Leben und Werk betrachtend, die &#8220;Grenzen der  Psychoanalyse&#8221; zu erkennen glaubt&#8230;</p>
<p><strong>Ermutigt zum  Lesen:<br />
<a href="http://buecher.hagalil.com/2011/01/freud-2/"> Eine Begegnung mit der Freudschen Psychoanalyse</a><br />
</strong>Der Psychoanalytiker Bernd Nitzschke, der seit über 40 Jahren in der  Wochenzeitschrift DIE ZEIT über Psychoanalyse schreibt, hat nun einen leicht  lesbaren, sprachlich glänzend formulierten Einführungsband zum Werk Freuds  vorgelegt, der einen guten Einstieg in das komplexe Labyrinth der Freudschen  Schriften ermöglicht – aber auch zu einer erneuten Lektüre Freuds anregt&#8230;</p>
<p><strong>Psychoanalytische Erkundungen:<br />
<a href="http://buecher.hagalil.com/2010/12/film-2/"> Trauma im Film</a></strong><br />
Zwischen dem Film und der Psychoanalyse gibt es eine große Gemeinsamkeit, die  vor allem aus der Zeitgleichheit ihrer Anfänge Ende des 19. Jahrhunderts  resultiert, auch wenn von Freud bekannt ist, dass er nicht gerne ins Kino ging.  Film und Psychoanalyse entstammen wie uneheliche Geschwister einem gemeinsamen,  historischen, sozialen und kulturellen Hintergrund…</p>
<p><strong>Sozialpsychologie:<br />
<a href="http://buecher.hagalil.com/2010/12/psyche-und-gesellschaft-2/"> Zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus</a></strong><br />
Charakteristisch für nahezu das gesamte Feld der sozialwissenschaftlichen  Beschäftigung mit Rechtsextremismus in der Bundesrepublik ist, dass  rechtsextreme Orientierungen von Jugendlichen aus der Enkelgeneration bisher  nicht in Verbindung mit dem Nationalsozialismus ihrer Großeltern und der  Familiengeschichte gebracht werden oder eine solche Verbindung verneint wird…</p>
<p><strong>Zum Andenken:<br />
<a href="http://buecher.hagalil.com/2010/10/hilde-federn/"> Zum 100. Geburtstag von Hilde Federn</a><br />
</strong>&#8220;Meiner Frau Hilde gewidmet,  der ich mein Leben verdanke.&#8221; Diese Widmung an Hilde setzte Ernst Federn seiner  Essaysammlung Ein Leben mit der Psychoanalyse voran. Mehr Worte bedarf es nicht,  um Ernst Federns tiefe Dankbarkeit gegenüber Hilde zu charakterisieren. Ernst  und Hilde Federn teilten 72 Jahre glücklicher wie traumatischer Erfahrung. Stets  war sie an seiner Seite: zurückhaltend, einfühlsam, teilnehmend und von einer  anrührenden Liebenswürdigkeit…</p>
<p><strong>Die Suche des Menschen nach Sinn:<br />
<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/10/09/frankl/"> Was hat Viktor Frankl mit dem Lubawitscher Rebben zu tun?</a><br />
</strong>Es  war seltsam. Der berühmte Professor Viktor Frankl, der Autor des   Dauerbestsellers “Die Suche des Menschen nach Sinn” und Begründer der   Logotherapie, pflegte Chabad Wien jedes Jahr vor den hohen Feiertagen  einen  Scheck zu schicken. Niemand im Chabad-Zentrum oder in der  größeren jüdischen  Gemeinde wusste, warum. Frankl hatte nichts mit der  jüdischen Gemeinde Wiens zu  tun…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Psychiatrie und Psychologie</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/01/psychiatrie-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 17:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich haben sich Menschen schon immer mit ihrem Befinden und Empfinden beschäftigt und natürlich gilt dies auch für den geistigen oder seelischen Bereich. In der Frühgeschichte wurden Störungen in diesem Bereich meist durch übernatürliche Einflüsse erklärt. Später waren zahlreiche Ärzte, beispielsweise Hippokrates in Griechenland, davon überzeugt, dass auch Geisteskrankheiten natürliche Ursachen haben. Er, wie auch sein indischer Kollege Susruta, wiesen bereits auf zahlreiche psychosomatische Zusammenhänge hin&#8230; Doch mit dem Tod des römischen Arztes Galen, ca. im Jahr 200, nahmen primitive Vorstellungen und Dämonisierungen wieder überhand. So kam es auch zu den Hexenverfolgungen in Europa, denen Hunderttausende von Frauen zum Opfer fielen. Der so genannte Hexenhammer (Malleus Maleficarum) hatte großen Einfluss auf die westliche Medizin. Die Trennung von Körper und Geist resultierte aus derartig primitiven Quellen, aber auch aus theologischen Erwägungen eines Thomas Aquinas, der meinte, die Seele könne niemals krank werden &#8211; im Gegensatz zum Körper. Entwicklungen in der medizinischen Psychologie gab es fast nur in der arabischen bzw. arabisch-jüdischen Welt. Genannt sei beispielsweise Rabbi Moses Ben Maimon, der Leibarzt von Saladin dem Großen (12/13.Jh.). Der erste effektive Widerspruch gegen die Dämonologie, die u.a. mit Folter, Exorzismus und Scheiterhaufen arbeitete, kam erst im 16. Jahrhundert von Johann Weyer (De praestigiis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich haben sich Menschen schon immer mit ihrem Befinden und Empfinden beschäftigt und natürlich gilt dies auch für den geistigen oder seelischen Bereich. In der Frühgeschichte wurden Störungen in diesem Bereich meist durch übernatürliche Einflüsse erklärt. Später waren zahlreiche Ärzte, beispielsweise Hippokrates in Griechenland, davon überzeugt, dass auch Geisteskrankheiten natürliche Ursachen haben. Er, wie auch sein indischer Kollege Susruta, wiesen bereits auf zahlreiche psychosomatische Zusammenhänge hin&#8230;<span id="more-2862"></span></p>
<p>Doch mit dem Tod des römischen Arztes Galen, ca. im Jahr 200, nahmen primitive Vorstellungen und Dämonisierungen wieder überhand. So kam es auch zu den Hexenverfolgungen in Europa, denen Hunderttausende von Frauen zum Opfer fielen. Der so genannte Hexenhammer (Malleus Maleficarum) hatte großen Einfluss auf die westliche Medizin. Die Trennung von Körper und Geist resultierte aus derartig primitiven Quellen, aber auch aus theologischen Erwägungen eines Thomas Aquinas, der meinte, die Seele könne niemals krank werden &#8211; im Gegensatz zum Körper. Entwicklungen in der medizinischen Psychologie gab es fast nur in der arabischen bzw. arabisch-jüdischen Welt. Genannt sei beispielsweise <a href="http://www.pharmacon.net/2008/12/rambam/">Rabbi Moses Ben Maimon</a>, der Leibarzt von Saladin dem Großen (12/13.Jh.).</p>
<p>Der erste effektive Widerspruch gegen die Dämonologie, die u.a. mit Folter, Exorzismus und Scheiterhaufen arbeitete, kam erst im 16. Jahrhundert von Johann Weyer (De praestigiis daemonorum et incantationibus et veneficiis. Basilea 1564), der manchmal als Vater der Psychiatrie bezeichnet wird.</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Die kirchliche Organisation des Umgangs mit dem Problem seelischer Not und menschlicher Verhaltensauffälligkeiten erfolgte z.T. durch exorzierende Priester und durch Methoden der Inquisition, der Hexenverbrennungen, der Verfolgung durch den Dominikanerorden und durch die Bulle Summis desiderantes des Papsts Innozenz VIII. vom 5. Dezember 1484. Doch es sind auch Gegenströmungen zu nennen. Durch Ärzte wie Paracelsus (1493-1541) und Johann Weyer (1515-1588) wurde u. a. im ausgehenden MA mit Wort und Tat zumindest ansatzweise den Kranken auch in der Öffentlichkeit Beistand geleistet.</p></blockquote>
<p>Doch es dauerte noch zwei Jahrhunderte bis Philippe Pinel 1792 die Ketten der Geisteskranken in Frankreich löste.</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Philippe Pinel (20. April 1745 in Jonquières im Departement Tarn &#8211; 25. Oktober 1826 in Paris) war ein französischer Psychiater und seit 1794 leitender Arzt am Hôpital Salpêtrière und setzte dort zuerst eine ärztliche Behandlung ohne Zwangsmaßnahmen durch. Um die Ausbildung der Psychiatrie zur Wissenschaft erwarb er sich große Verdienste, darüber hinaus auch um die gesamte Auffassung vom biologisch-pathologischen Geschehen.</p></blockquote>
<p>Im 19. Jahrhundert wandte Emil Kraeplin (1855-1926) deskriptive und statistische Methoden in seinen klinischen Studien an und entwickelte eine Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen und Geisteskrankheiten. Ein Konzept, das von zahlreichen Nachfolgern weiterentwickelt wurde. Eugen Bleuler z.B. überdachte die Vorstellung von der Dementia praecox und führte den Begriff der Schizophrenie ein.</p>
<p>Auf Kraeplin geht auch der Begriff der Psychopharmakologie zurück:</p>
<blockquote><p>Die wikipedia schreibt: Die Psychopharmakologie (von altgriechisch ψῡχή, psȳkhē für Seele, φάρμακον, pharmakon für Droge und λογία, logia für Lehre) geht auf Emil Kraepelin zurück und untersucht die Effekte von so genannten Wirkstoffen auf das Nervensystem und das Erleben und Verhalten. Wirkstoffe sind exogene chemische Substanzen, die für die normale Zellfunktion nicht notwendig sind, aber große Effekte auf physiologischer Ebene und im Erleben und Verhalten hervorrufen können. Der für Psychopharmakologen interessante Wirkungsort eines Wirkstoffes ist das zentrale Nervensystem (kurz: ZNS / CNS). Ein Wirkstoff gelangt in das zentrale Nervensystem, indem er zunächst das Blutplasma erreicht und dann die so genannte Blut-Hirn-Schranke überwindet. Hat ein Wirkstoff die Blut-Hirn-Schranke überwunden, so kann er auf das ZNS wirken. Entscheidend für Psychopharmakologen ist nun, in welcher Weise ein Wirkstoff:<br />
- auf die Speicherung und Freisetzung von Neurotransmittern<br />
- auf die prä-und postsynaptischen Rezeptoren und<br />
- die Wiederaufnahme und den Abbau von Neurotransmittern im ZNS wirkt und welche Effekte auf Erlebens-und Verhaltensebene damit verbunden sind.</p></blockquote>
<p>siehe auch: <a href="http://hagalil.com/lexikon/index.php?title=Geschichte_der_Psychiatrie">wiki</a>/lex</p>
<p>Neben der Entwicklung der deskriptiven Psychiatrie wuchs auch das Verständnis für psychologische Mechanismen. Von Paracelsus im 16. Jahrhundert über Messmer im 18.Jh. bis zu Siegmund Freud (1856-1939) ist es ein langer Weg. Freuds Verständnis des Unbewussten, des Ego (Ich), Id (Es) und Über-Ich, von Abwehrmechanismen und neurotischen Konflikten sind fester Bestand westlichen, nicht nur psychiatrischen Denkens, geworden. Seine Betonung der Bedeutung der frühesten Jahre zur Bestimmung späteren Empfindens und Verhaltens, löste großes Interesse an Fragen psychologischen Wachstums und menschlicher Entwicklung aus.</p>
<p>Piaget&#8217;s Studien über die Entwicklung des Intellekts sind ein Beispiel dafür. Zahlreiche Modifikationen und Weiterentwicklungen der freudschen psychoanalytischen Theorie versuchen diese an gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen anzupassen und zu optimieren. Beispiele sind die Arbeiten von Erik Erickson, Fritz und Laura Perls, Erich Fromm, Jakob Moreno, Ruth Cohn, Viktor Frankl, und vieler anderer.</p>
<p>Zahlreiche Entdeckungen im Bereich der Neurophysiologie und der Psychopharmakologie verknüpfen Biologie und Psychiatrie. Inzwischen lassen sich auch psychotherapeutische Erfahrungen als morphologische Veränderung im Gehirn nachweisen.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/01/psychiatrie-1/">Ganzheitliches Denken: Die Dreiteilung in Geist, Verstand und Körper überwinden</a></p>
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		<title>Information und Kommunikation: IT macht Menschen glücklicher</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/01/internet-6/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zugang zu Technologie hebt das Glücksgefühl der Menschen. Diese These stellt eine aktuelle Studie des Chartered Institute for IT &#8211; BCS auf, wonach ein klarer Zusammenhang zwischen IT und dem persönlichen Wohlbefinden besteht. Analysiert wurden Befragungen von über 35.000 Personen weltweit. Kommunikation nimmt dabei den höchsten Stellenwert ein &#8211; Social Media und Handys werden besonders wichtig genommen, berichtet BBC News&#8230;Sozial Schwache am stärksten beeinflusst London (pte) -Wie die Ergebnisse zeigten, sind sozial Schwache &#8211; Frauen in Entwicklungsländern sowie Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung &#8211; emotional am stärksten vom Zugang zu Technologie beeinflusst. Das komme teils daher, dass etwa Frauen zu einer zentraleren Rolle innerhalb von Familien oder anderen sozialen Netzwerken tendieren, erklärt der Forscher Paul Flatters von Trajectory Partnership. &#8220;Unsere These ist es, dass Frauen in Entwicklungsländern mehr profitieren, weil sie sozial stärker von der Gesellschaft abhängig sind&#8221;, so Flatters. In einem nächsten Untersuchungsschritt soll diese These weiter überprüft werden. &#8220;Momentan bietet die Umfrage noch keine verifizierbaren Ergebnisse. Da spielen weitere Faktoren sicherlich noch eine große Rolle&#8221;, kommentiert Daniel Ott, Pressesprecher der Initiative D21 http://www.initiatived21.de , die Studie gegenüber pressetext. &#8220;Es geht etwa darum: Wer IT nutzt, hat häufig einen höheren Bildungsstatus und damit einhergehend auch häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zugang zu Technologie hebt das Glücksgefühl der Menschen. Diese These stellt eine aktuelle Studie des Chartered Institute for IT &#8211; <a href="http://www.bcs.org">BCS</a> auf, wonach ein klarer Zusammenhang zwischen IT und dem persönlichen Wohlbefinden besteht. Analysiert wurden Befragungen von über 35.000 Personen weltweit. Kommunikation nimmt dabei den höchsten Stellenwert ein &#8211; Social Media und Handys werden besonders wichtig genommen, berichtet BBC News&#8230;<span id="more-2888"></span>Sozial Schwache am stärksten beeinflusst</p>
<p>London (<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) -Wie die Ergebnisse zeigten, sind sozial Schwache &#8211; Frauen in Entwicklungsländern sowie Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung &#8211; emotional am stärksten vom Zugang zu Technologie beeinflusst. Das komme teils daher, dass etwa Frauen zu einer zentraleren Rolle innerhalb von Familien oder anderen sozialen Netzwerken tendieren, erklärt der Forscher Paul Flatters von Trajectory Partnership.</p>
<p>&#8220;Unsere These ist es, dass Frauen in Entwicklungsländern mehr profitieren, weil sie sozial stärker von der Gesellschaft abhängig sind&#8221;, so Flatters. In einem nächsten Untersuchungsschritt soll diese These weiter überprüft werden.</p>
<p>&#8220;Momentan bietet die Umfrage noch keine verifizierbaren Ergebnisse. Da spielen weitere Faktoren sicherlich noch eine große Rolle&#8221;, kommentiert Daniel Ott, Pressesprecher der Initiative D21 http://www.initiatived21.de , die Studie gegenüber pressetext. &#8220;Es geht etwa darum: Wer IT nutzt, hat häufig einen höheren Bildungsstatus und damit einhergehend auch häufig ein höheres Gehalt.&#8221; IT könne aber auf jeden Fall die Lebensqualität steigern. &#8220;Sei es Zeitersparnis, Geldersparnis oder Kommunikation &#8211; zum Beispiel das Aufrechterhalten von Familienkontakten&#8221;, meint Ott. Bekannt sei auch, dass vor allem in Entwicklungsländern Handys einen erheblichen Nutzen für die Mikroökonomie haben.</p>
<p><strong>Unabhängig vom Alter</strong></p>
<p>Laut der Studie spielt das Alter keine Rolle beim Zusammenhang zwischen Glücksgefühl und Technologie-Verfügbarkeit. Obwohl sich viele Nationen darum bemühen, ältere Nutzer ins Web zu bekommen, steigt die Korrelation mit zunehmendem Alter nicht an. &#8220;Egal ob alt oder jung, wir sind alle soziale Wesen, wir alle haben ein Bedürfnis nach den Dingen, die der Zugang zu IT mit sich bringt&#8221;, meint Flatters.</p>
<p>Die BCS-Erkenntnisse stehen im Gegensatz zu Meinungen von Psychologen wie Yair Amichai-Hambuger, Direktor des Research Center for Internet Psychology at the Sammy Ofer School of Communications in Israel. Er hatte in einer Kolumne geschrieben, Technologie habe einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen, weil berufliche und private Zeit damit vergeudet werde.</p>
<p><strong>Statussymbol und Armutsbekämpfung</strong></p>
<p>&#8220;Vieles, was über IT geschrieben wird, ist negativ. Aber wir sind verblüfft von der Tatsache, dass Menschen an ihrer IT hängen&#8221;, sagt Flatters. Der Besitz von technischen Geräten gelte in vielen Ländern als Statussymbol, ergänzt die Intel-Forscherin Kathi Kitner. Während ein Computer oft als Synonym für Bildung steht, gilt er in der indischen Mittelschicht auch als Zeichen für Reichtum.</p>
<p>Auch als Ausweg aus der Armut wird Technologie inzwischen gewertet. Moderne Kommunikationstechnologien können die wirtschaftliche Perspektive von einkommensschwachen Familien erhöhen, wie Untersuchungen von PricewaterhouseCoopers in Großbritannien gezeigt haben.</p>
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