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	<title>Pharmacon Net &#187; Psychopharmakologie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Geriatrie und Sucht: Immer mehr Ältere haben Alkoholproblem</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:30:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über 65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei Krankenhausaufenthalten durch Alkoholmissbrauch gekommen&#8230; Krankheit in dieser Altersgruppe ein Tabu &#8211; Ärzte auf Junge fokussiert pte &#8211; Das zeigen Daten, die vom NHS Information Centre für BBC Inside Out London zusammengestellt wurden. Die Zahlen steigen in dieser Altersgruppe stärker als in jeder anderen. Nur im Nordosten Englands werden mehr Menschen aus diesem Grund im Krankenhaus behandelt als in London. Laut einer NHS-Studie neigen insbesondere ältere Menschen eher als andere Altersgruppen dazu, jeden Tag Alkohol zu trinken. Der Rest der Bevölkerung konsumiert etwas weniger Alkohol und auch weniger oft, berichtet die BBC. Laut Tony Rao vom Royal College of Psychiatrists (RCPsych) gibt es in London Bezirke wie Hammersmith, Fulham, Southwark und Camden, in denen mehr Menschen an alkoholbedingten Krankheiten sterben als im Rest von England. Die praktischen Ärzte neigen die Alkoholprobleme der älteren Menschen aufgrund einer Reihe von Faktoren zu übersehen. Dazu gehören Zeitmangel, fehlendes Fachwissen und auch die Scheu der Betroffenen um Hilfe zu bitten. Claire Gerado, Vorsitzende des Royal College of GPs, betont, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über 65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei Krankenhausaufenthalten durch Alkoholmissbrauch gekommen&#8230;<span id="more-3786"></span></p>
<p><strong>Krankheit in dieser Altersgruppe ein Tabu &#8211; Ärzte auf Junge fokussiert</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Das zeigen Daten, die vom <a href="http://www.ic.nhs.uk">NHS Information Centre</a> für BBC Inside Out London zusammengestellt wurden. Die Zahlen steigen in dieser Altersgruppe stärker als in jeder anderen. Nur im Nordosten Englands werden mehr Menschen aus diesem Grund im Krankenhaus behandelt als in London. Laut einer NHS-Studie neigen insbesondere ältere Menschen eher als andere Altersgruppen dazu, jeden Tag Alkohol zu trinken. Der Rest der Bevölkerung konsumiert etwas weniger Alkohol und auch weniger oft, berichtet die BBC.</p>
<p>Laut Tony Rao vom <a href="http://rcpsych.ac.uk">Royal College of Psychiatrists</a> (RCPsych) gibt es in London Bezirke wie Hammersmith, Fulham, Southwark und Camden, in denen mehr Menschen an alkoholbedingten Krankheiten sterben als im Rest von England.</p>
<p>Die praktischen Ärzte neigen die Alkoholprobleme der älteren Menschen aufgrund einer Reihe von Faktoren zu übersehen. Dazu gehören Zeitmangel, fehlendes Fachwissen und auch die Scheu der Betroffenen um Hilfe zu bitten. Claire Gerado, Vorsitzende des <a href="http://www.rcgp.org.uk">Royal College of GPs</a>, betont, dass sich viele Ärzte zu sehr auf junge Menschen konzentrieren. &#8220;Die jüngeren Alkoholiker sind viel sichtbarer. Sie erbrechen auf den Straßen. Das wird bei einem pensionierten Bankmanager eher nicht der Fall sein.&#8221;</p>
<p><strong>Trinken aus Langeweile</strong></p>
<p>Studien der NHS kommen zu dem Ergebnis, dass ältere Alkoholiker ihr Trinkproblem häufig als Tabu ansehen. Sie gehen davon aus, dass es für Hilfe zu spät ist, dass die Hilfsangebote nicht für sie gedacht sind oder dass sie überhaupt kein Problem mit dem Alkohol haben. Laut Experten ist eine Reihe von Gründen dafür verantwortlich, dass ältere Menschen sehr viel Alkohol trinken. Dazu gehören Langeweile, Einsamkeit, die Veränderung des Lebensstils durch die Pensionierung, Trauerfälle und Selbstmedikation.<br />
Es gibt allerdings nur sehr wenige Institutionen, die älteren Alkoholikern spezifische Unterstützung anbieten. Die Erfahrungen von <a href="http://foundation66.org.uk">Foundation 66</a> zeigen, dass 40 Prozent der Hilfesuchenden noch nie vorher eine derartige Einrichtung in Anspruch genommen haben. Laut Sean Dudley wurde für sie der Alkohol wahrscheinlich erst mit Ende 40 oder noch später zum Problem.</p>
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		<title>BMS schluckt Inhibitex: Hepatitis-C-Medikament im Fokus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230; Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar pte &#8211; bms.com  &#8211; inhibitex.com &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti. Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten. Branche leidet unter Kostendruck &#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei Silvia Quandt Research, im Gespräch mit pressetext. Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230;<span id="more-3783"></span></p>
<p><strong>Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://bms.com">bms.com</a>  &#8211; <a href="http://inhibitex.com">inhibitex.com</a> &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti.<br />
Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
<p><strong>Branche leidet unter Kostendruck</strong></p>
<p>&#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei <a href="http://silviaquandt.de">Silvia Quandt Research</a>, im Gespräch mit pressetext.<br />
<strong></strong><br />
Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer Ingelheim http://boehringer-ingelheim.com die Forschung in diesem Bereich. &#8220;Deutsche Pharmaunternehmen sind gerade in der Grundlagenforschung stark&#8221;, betont Mühlbauer. 2012 werde aber generell gesehen für den Sektor nicht gerade leicht. &#8220;Vor allem der enorme Kostendruck macht vielen Gesellschaften zu schaffen&#8221;, unterstreicht der Analyst.</p>
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		<title>Vielversprechend: Neuer Impfstoff gegen Hepatitis C</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2012/01/hepatitis-c/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist. Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab Oxford &#8211; pte -  sciencemag.org  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben. Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt. Starke Immunreaktion Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab</strong></span></p>
<p><a href="http://www.ox.ac.uk">Oxford</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://stm.sciencemag.org">sciencemag.org</a>  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben.</p>
<p>Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt.</p>
<p><strong>Starke Immunreaktion</strong></p>
<p>Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern eine starke Immunreaktion hervorrief, die rund ein Jahr lang anhielt und zu keinen stärkeren Nebenwirkungen führte. In einem nächsten Schritt sollen Personen geimpft werden, die dem Risiko einer Infektion ausgesetzt sind.</p>
<p><strong>170 Mio. Menschen infiziert</strong></p>
<p>Das Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Allein in Großbritannien dürften laut BBC bis zu 500.000 Menschen infiziert sein. Die <a href="http://www.who.int">Weltgesundheitsorganisation</a> geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
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		<title>Obdachlose: Lebenserwartung sinkt um 30 Jahre</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 18:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lebenserwartung liegt bei rund 47 Jahren und ist damit deutlich niedriger als der normale Durchschnitt von 77 Jahren. Drogen- und Alkoholmissbrauch sind für ein Drittel aller Todesfälle bei obdachlosen Menschen verantwortlich&#8230; Drogen- und Alkoholmissbrauch in England häufigste Todesursachen http://shef.ac.uk &#8211; pte &#8211; In England sterben Obdachlose 30 Jahre früher als der Durchschnitt der Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Sheffield für die Wohltätigkeitsorganisation Crisis http://crisis.org.uk. Die britische Regierung hat bereits angekündigt, dass 20 Mio. Pfund für die Unterstützung von Singles zur Verfügung gestellt werden, denen der Verlust ihrer Wohnung droht. Frauen sterben noch früher Die Wissenschaftler betonen, dass Drogen- und Alkoholmissbrauch häufig zu Obdachlosigkeit führen. Kein Dach über dem Kopf zu haben, verschärft diese Probleme weiter. Durchschnittlich liegt das Sterbealter bei Obdachlosen bei 47 Jahren. Beim Großteil der Frauen ist dieses Alter mit 43 Jahren jedoch deutlich niedriger. Für die Studie wurden nicht nur jene Menschen berücksichtigt, die auf der Straße leben, sondern auch jene, die in Notunterkünften, Wohnheimen und Tagesstätten untergebracht sind. Es zeigte sich, dass Obdachlose neun Mal so oft Selbstmord begehen und dass Verkehrsunfälle mit Todesfolge drei Mal so häufig vorkommen. Signifikanter Anstieg der Fälle Leslie Morphy, der Vorstandsvorsitzende von Crisis, betont, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lebenserwartung liegt bei rund 47 Jahren und ist damit deutlich niedriger als der normale Durchschnitt von 77 Jahren. Drogen- und Alkoholmissbrauch sind für ein Drittel aller Todesfälle bei obdachlosen Menschen verantwortlich&#8230;<span id="more-3694"></span></p>
<h2>Drogen- und Alkoholmissbrauch in England häufigste Todesursachen</h2>
<p><a href="http://shef.ac.uk/">http://shef.ac.uk</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; In England sterben Obdachlose 30 Jahre früher als der Durchschnitt der Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Sheffield für die Wohltätigkeitsorganisation Crisis <a href="http://crisis.org.uk/">http://crisis.org.uk</a>. Die britische Regierung hat bereits angekündigt, dass 20 Mio. Pfund für die Unterstützung von Singles zur Verfügung gestellt werden, denen der Verlust ihrer Wohnung droht.</p>
<p><strong>Frauen sterben noch früher</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler betonen, dass Drogen- und Alkoholmissbrauch häufig zu Obdachlosigkeit führen. Kein Dach über dem Kopf zu haben, verschärft diese Probleme weiter. Durchschnittlich liegt das Sterbealter bei Obdachlosen bei 47 Jahren. Beim Großteil der Frauen ist dieses Alter mit 43 Jahren jedoch deutlich niedriger.</p>
<p>Für die Studie wurden nicht nur jene Menschen berücksichtigt, die auf der Straße leben, sondern auch jene, die in Notunterkünften, Wohnheimen und Tagesstätten untergebracht sind. Es zeigte sich, dass Obdachlose neun Mal so oft Selbstmord begehen und dass Verkehrsunfälle mit Todesfolge drei Mal so häufig vorkommen.</p>
<p><strong>Signifikanter Anstieg der Fälle</strong></p>
<p>Leslie Morphy, der Vorstandsvorsitzende von Crisis, betont, dass die umfangreichen Investitionen des NHS <a href="http://nhs.uk/">http://nhs.uk</a> den Obdachlosen bei der Lösung ihrer Gesundheitsprobleme nicht geholfen haben. &#8220;Es ist schockierend aber nicht überraschend, dass Obdachlose viel früher sterben als der Rest der Bevölkerung.&#8221;</p>
<p>Das Leben auf der Straße ist für den Großteil hart. Der Stress, kein Dach über dem Kopf zu haben, habe &#8211; wie die Untersuchung zeigt &#8211; seinen Preis. Die Wohltätigkeitsorganisation Shelter <a href="http://shelter.org.uk/">http://shelter.org.uk</a> weist ihrerseits darauf hin, dass rund 70.000 Kinder Weihnachten in Hilfsunterkünften verbringen werden. Zum Vergleich: 2007 waren es noch 112.000.</p>
<p><strong><span style="font-size: x-small;">Leben auf der Straße wird kriminalisiert:<br />
</span> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/12/19/obdachlos/">Zu arm für Rechte</a><span style="font-size: x-small;"><br />
</span> </strong> <span style="font-size: xx-small;"> In Ungarn ist Obdachlosigkeit per Gesetz zur Ordnungswidrigkeit erklärt worden. Die Kriminalisierung von Armut ist eine der repressiven Maßnahmen der regierenden Rechtspopulisten, durch die sich nicht zuletzt Budapest stark verändert…</span><span style="font-size: x-small;"><strong><br />
</strong></span></p>
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		<title>Schwere Depression: Gehirnschrittmacher hilft</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/depression-11/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonner Forscher haben einen zentralen Ort im Gehirn gefunden, der an der fehlenden Motivation bei Depression beteiligt sein dürfte. Stimuliert man die dort liegenden Nervenfaserbündel, bessern sich einige Depressionssymptome rasch und deutlich&#8230; Stimulation des medialen Vorderhirnbündels &#8220;repariert&#8221; Motivation Gehirn: Optimaler Depressions-Stimulationspunkt gefunden pte -  http://dgppn.de &#8211; Die ersten Ergebnisse von Tests mit schwerst depressiven Patienten haben der Neurochirurg Volker Coenen und der Psychiater Thomas Schläpfer soeben am DGPPN-Kongress  präsentiert. Im pressetext-Interview erklärt Coenen, wie die Behandlung von Depression in der stärksten Ausprägung künftig aussehen könnte. Verlorene Balance Depression beeinflusst vorrangig den Umgang mit Emotionen, was sich in der ständig niedergedrückten Stimmung zeigt. Negative Gefühle braucht der Mensch, um sich bei Gefahr zurückziehen zu können. Für die Balance ist jedoch als positiver Gegenspieler das Motivationssystem nötig, das bei Depressiven nicht richtig zu funktionieren scheint. &#8220;Beeinträchtigt sind dadurch die Euphorie, die körperliche Aktivität und auch das Vorhersehen, durch welche Handlung ein positives Gefühl eintritt &#8211; die sogenannte appetetive Motivation&#8221;, erklärt Coenen. Die Wissenschaft sucht bereits lange danach, wie das beschädigte Motivationssystem wieder normalisiert werden kann. Als letztmöglicher Weg wurde schon bisher die tiefen Hirnstimulation (THS) jener Gehirnregionen versucht, die mit der Motivation in Verbindung stehen. Als Zielorte wurden bisher das Cingulum, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonner Forscher haben einen zentralen Ort im Gehirn gefunden, der an der fehlenden Motivation bei Depression beteiligt sein dürfte. Stimuliert man die dort liegenden Nervenfaserbündel, bessern sich einige Depressionssymptome rasch und deutlich&#8230;<span id="more-3672"></span></p>
<p><strong>Stimulation des medialen Vorderhirnbündels &#8220;repariert&#8221; Motivation</strong></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong>Gehirn: Optimaler Depressions-Stimulationspunkt gefunden</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://dgppn.de/">http://dgppn.de</a> &#8211; Die ersten Ergebnisse von Tests mit schwerst depressiven Patienten haben der Neurochirurg Volker Coenen und der Psychiater Thomas Schläpfer soeben am DGPPN-Kongress  präsentiert. Im pressetext-Interview erklärt Coenen, wie die Behandlung von Depression in der stärksten Ausprägung künftig aussehen könnte.</p>
<p><strong>Verlorene Balance</strong></p>
<p>Depression beeinflusst vorrangig den Umgang mit Emotionen, was sich in der ständig niedergedrückten Stimmung zeigt. Negative Gefühle braucht der Mensch, um sich bei Gefahr zurückziehen zu können. Für die Balance ist jedoch als positiver Gegenspieler das Motivationssystem nötig, das bei Depressiven nicht richtig zu funktionieren scheint. &#8220;Beeinträchtigt sind dadurch die Euphorie, die körperliche Aktivität und auch das Vorhersehen, durch welche Handlung ein positives Gefühl eintritt &#8211; die sogenannte appetetive Motivation&#8221;, erklärt Coenen.</p>
<p>Die Wissenschaft sucht bereits lange danach, wie das beschädigte Motivationssystem wieder normalisiert werden kann. Als letztmöglicher Weg wurde schon bisher die tiefen Hirnstimulation (THS) jener Gehirnregionen versucht, die mit der Motivation in Verbindung stehen. Als Zielorte wurden bisher das Cingulum, das ventrale Striatum und der Nucleus accumbens untersucht &#8211; Areale aus völlig unterschiedlichen Gehirnregionen, deren Stimulation zu Ansprechraten von 50 bis 60 Prozent führte.</p>
<p><strong>Zentrale Schaltstelle gefunden</strong></p>
<p>Alle diese Regionen haben jedoch gemeinsam, dass sie über das mediale Vorderhirnbündel mit Signalen versorgt werden, konnte Coenen und Schäpfer gemeinsam mit US-Kollegen bereits im Vorjahr mittels der Kernspin-Tomographie zeigen. Es handelt sich dabei um eine Art Kabelstrang, der sich vom tief liegenden Hirnstamm bis zur stirnseitigen Hirnrinde zieht. &#8220;Scheinbar haben wir somit einen neuralgischen Punkt gefunden, an dem die entscheidenden Fasern optimal für die Stimulation zusammenlaufen&#8221;, so der Bonner Neurochirurg.</p>
<p>Stimuliert wird mit feinen Drähten, die Stromstöße mit einer Frequenz jenseits von 100 Hertz ins Nervengewebe einbringen und dieses somit in Aktivität versetzen. Der dafür nötige &#8220;Gehirnschrittmacher&#8221; wird dauerhaft unter der Haut implantiert, wobei dank der besseren Verortung eine sehr geringe Stromstärke ausreicht. Der Erfolg stellte sich ein: Bei sechs der sieben getesteten Patienten sank der Wert auf der Hamilton-Depressionsskala innerhalb kurzer Zeit auf die Hälfte.</p>
<p><strong>Schrittmacher für die Stimmung</strong></p>
<p>Die Stimulation sorgt dafür, dass depressive Symptome zurückgehen. &#8220;Die Behandelten sind zwar zunächst nicht fröhlicher, doch gerichtete Aktivitäten, Zugehen auf andere Menschen oder Bücherlesen gelingen wieder&#8221;, erklärt der Experte. Eine Heilung stelle dies nicht dar, zudem sind Psychotherapie, Medikamente und regelmäßige Beobachtung weiterhin nötig. Mögliche Gefahren sind Blutungen und Infektionen, die laut bisherigen Erfahrungen bei einem und fünf Prozent auftreten. Bei den Getesteten gab es in den bisher vier Monaten jedoch im Verhalten keine nachteiligen Effekte.</p>
<p>Nötig ist nun, die Wirkung noch länger zu beobachten, geben die beiden Forscher zu bedenken. Um zu einer aussagekräftigen Statistik zu gelangen, müssen zudem deutlich mehr Menschen operiert und geblindete Studien durchgeführt werden. Die Chancen auf eine Behandlungsform, die es mit erfolgreichen Vorbildern etwa aus der Parkinson- oder Tremor-Stimulation aufnehmen kann, stehen jedoch gut. &#8220;Eine Option wäre dies für Depressive, die weder auf Medikamente noch auf Elektrokrampf &#8211; dem bisherigen Goldstandard &#8211; reagieren&#8221;, schließt Coenen.</p>
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		<title>HIV / AIDS: Osteuropa bald Aids-Sorgenkind Nr. 1</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/hiv-4/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Während weltweit die Neuinfektionen mit dem HI-Virus sinken, geraten sie in Osteuropa zunehmend außer Kontrolle. &#8220;Russland und die Ukraine stehen mit ihrem Aidsproblem bald dort, wo das südliche Afrika vor fünf bis zehn Jahren war&#8221;, warnt Nicolas Cantau, Fund Portfolio Manager für die Ukraine beim Global Fund&#8230;Experte: &#8220;Situation wie früher in Südafrika steht bevor&#8221; pte -  Der &#8220;Global Fund to fight AIDS, Tuberculosis and Malaria&#8221; http://theglobalfund.org ist mit Abstand der größte Geldgeber für HIV/Aids-Projekte weltweit. Alarm schlug anlässlich des heutigen Weltaidstages auch die WHO http://who.int . Ihr Vergleich der Aids-Situation 2010 mit jener von 2001 zeigt: Die jährlichen Neuinfektionen gingen zwar weltweit um 15 Prozent auf 2,7 Mio. zurück und es gibt Hinweise, dass sich sogar in der zahlenmäßig größten Krisenregion Afrika südlich der Sahara die Zunahmen abflachen. In Osteuropa und Zentralasien verdreifachte sich die Zahl der HIV-Positiven allerdings auf nunmehr 1,5 Mio. und Aids-Todesfälle stiegen sogar auf das Zehnfache. Speziell zur Ukraine informiert ein noch unveröffentlichter Bericht der UNAIDS http://unaids.org , dass 360.000 Ukrainer oder 1,33 Prozent der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahren den HI-Virus tragen, wobei nur 100.000 davon offiziell als Patienten gemeldet sind. Hoch ist die Infektionsrate besonders bei Drogenabhängigen, Sexarbeiterinnen, homosexuellen Männern und auch Straßenkindern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während weltweit die Neuinfektionen mit dem HI-Virus sinken, geraten sie in Osteuropa zunehmend außer Kontrolle. &#8220;Russland und die Ukraine stehen mit ihrem Aidsproblem bald dort, wo das südliche Afrika vor fünf bis zehn Jahren war&#8221;, warnt Nicolas Cantau, Fund Portfolio Manager für die Ukraine beim Global Fund&#8230;<span id="more-3669"></span><strong>Experte: &#8220;Situation wie früher in Südafrika steht bevor&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  Der &#8220;Global Fund to fight AIDS, Tuberculosis and Malaria&#8221; <a href="http://theglobalfund.org/">http://theglobalfund.org</a> ist mit Abstand der größte Geldgeber für HIV/Aids-Projekte weltweit.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/12/hiv-4/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Alarm schlug anlässlich des heutigen Weltaidstages auch die WHO <a href="http://who.int/">http://who.int</a> . Ihr Vergleich der Aids-Situation 2010 mit jener von 2001 zeigt: Die jährlichen Neuinfektionen gingen zwar weltweit um 15 Prozent auf 2,7 Mio. zurück und es gibt Hinweise, dass sich sogar in der zahlenmäßig größten Krisenregion Afrika südlich der Sahara die Zunahmen abflachen. In Osteuropa und Zentralasien verdreifachte sich die Zahl der HIV-Positiven allerdings auf nunmehr 1,5 Mio. und Aids-Todesfälle stiegen sogar auf das Zehnfache.</p>
<p>Speziell zur Ukraine informiert ein noch unveröffentlichter Bericht der UNAIDS <a href="http://unaids.org/">http://unaids.org</a> , dass 360.000 Ukrainer oder 1,33 Prozent der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahren den HI-Virus tragen, wobei nur 100.000 davon offiziell als Patienten gemeldet sind. Hoch ist die Infektionsrate besonders bei Drogenabhängigen, Sexarbeiterinnen, homosexuellen Männern und auch Straßenkindern, wobei allerdings der heterosexuelle Geschlechtsverkehr im Jahr 2009 den Drogenkonsum als wichtigste Übertragungsform abgelöst hat.</p>
<p><strong>Drei Viertel bleiben unentdeckt</strong></p>
<p>&#8220;Es gibt Hinweise, dass die heterosexuelle Übertragung heute in erster Linie von infizierten Drogenabhängigen ausgeht&#8221;, erklärt Cantau. Zwei Drittel der sexuell Neuinfizierten sind Frauen, vorwiegend aus der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen, wobei 50 Prozent der HI-Trägerinnen bei einer Schwangerschaft als solche diagnostiziert werden. Insgesamt bleibt der Virus jedoch bei drei von vier Betroffenen unentdeckt, weshalb Experten bereits den fortdauernden Boom von Neuerkrankungen befürchten.</p>
<p>Die ukrainische Regierung setzt in ihren Gegenmaßnahmen bei den Hochrisikogruppen an und wird dabei vom Global Fund in den kommenden zwei Jahren mit 88 Mio. Dollar unterstützt. &#8220;Die verfügbaren Mittel reichen jedoch kaum, um die vielen Lücken auch nur notdürftig zu füllen. Denn weder gelingt der flächendeckende Test bei Risikogruppen, noch die Behandlung aller Erkrankten&#8221;, betont der Global Fund-Sprecher. Ähnliches berichten auch ukrainische Selbsthilfegruppen (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20100721030">http://pressetext.com/news/20100721030</a> ).</p>
<p><strong>DACH-Ländern fehlt Verantwortung</strong></p>
<p>Gegenüber Russland, wo die Situation der Epidemie mit der Ukraine vergleichbar ist, spricht Cantau allerdings ein noch härteres Urteil aus. &#8220;Russland gehört zu den Geberländern für den Global Fund, verwehrt diesem aber die Mitwirkung bei der HIV-Bekämpfung. Seine Strategie ist die generelle Prävention, wobei die Bedürfnisse der Drogenabhängigen übergangen und die einzig wirksame Schadensminderungen durch Substitution oder Nadeltausch verboten werden. Dahinter stehen nur ideologische Gründe, die jeder Evidenz widersprechen.&#8221; Schlimm sei dies, da UNAIDS-Forschungen zeigen, dass HIV/Aids durch Test und effektive Behandlung ausgemerzt werden könnte.</p>
<p>Jegliche Kritik gerade aus deutschsprachigen Ländern hat jedoch fahlen Beigeschmack: Deutschland, die Schweiz und Österreich sind Schlusslichter im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids. &#8220;Das betrifft nicht nur den finanziellen Beitrag für Aidsprojekte, sondern auch die Entwicklungshilfe, die deutlich unter 0,7 Prozent des BIP liegt&#8221;, so Cantau. Weit schärfer hat dies Global-Fund-Direktor Michel Kazatchkine anlässlich der Aids-Konferenz 2010 formuliert: &#8220;Österreich bekämpft Aids nur mit schönen Worten&#8221; (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20100723004">http://pressetext.com/news/20100723004</a> ).</p>
<p>UNAIDS-Datenblatt Ukraine: <a href="http://www.unaids.org/en/Regionscountries/Countries/Ukraine/">http://www.unaids.org/en/Regionscountries/Countries/Ukraine/</a></p>
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		<title>Riesige Umsätze: Cannabis im Internet</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/cannabis-15/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Haschisch]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das börsennotierte US-Unternehmen General Cannabis Inc., ein kalifornischer Service-Dienstleister für die medizinische Marihuanaindustrie, hat die Domain Marijuana.com für 4,2 Mio. Dollar erworben. Die Investition wird sich lohnen: Mit der Plattform WeedMaps, die das Auffinden von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana erleichtert, verdiente die Firma bisher schon gutes Geld&#8230; Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar pte -  generalcannabis.com &#8211; &#8220;Im deutschsprachigen Raum spielt medizinisches Marihuana derzeit kaum eine wirtschaftliche Rolle. Die Schweiz war allerdings eine Zeit lang ein Exportland für Cannabis&#8221;, sagt Georg Wurth vom deutschen Hanfverband gegenüber pressetext. Eine Mio. Dollar pro Monat General Cannabis übernimmt marijuana.com ab 2012. Für 4,2 Mio. Dollar erhält das Unternehmen nicht nur die Domain, sondern auch das Forum, das derzeit auf der Seite zu finden ist und etwa 3,5 Mio. Seitenaufrufe verzeichnet. User von WeedMaps sollen ihre Accounts in Zukunft auch zur Anmeldung bei Marijuana.com verwenden können. Durch die Verknüpfung mit dem Such- und Bewertungsportal für Marihuana-Ausgabestellen erhofft sich General Cannabis ähnliche Umsätze. Schon als WeedMaps erstanden wurde setzte die Seite 400.000 Dollar pro Monat um. Mittlerweile ist dieser Betrag auf über eine Mio. gestiegen. Der gesamte Umsatz der medizinischen Marihuanaindustrie wird auf 45 bis 120 Mrd. Dollar geschätzt. Die Alkohol- und Tabakindustrie bringen es zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das börsennotierte US-Unternehmen General Cannabis Inc., ein kalifornischer Service-Dienstleister für die medizinische Marihuanaindustrie, hat die Domain Marijuana.com für 4,2 Mio. Dollar erworben. Die Investition wird sich lohnen: Mit der Plattform WeedMaps, die das Auffinden von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana erleichtert, verdiente die Firma bisher schon gutes Geld&#8230;<span id="more-3662"></span></p>
<h2>Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar</h2>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://generalcannabis.com/">generalcannabis.com</a> &#8211; &#8220;Im deutschsprachigen Raum spielt medizinisches Marihuana derzeit kaum eine wirtschaftliche Rolle. Die Schweiz war allerdings eine Zeit lang ein Exportland für Cannabis&#8221;, sagt Georg Wurth vom deutschen <a href="http://hanfverband.de">Hanfverband</a> gegenüber pressetext.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/12/cannabis-15/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Eine Mio. Dollar pro Monat</strong></p>
<p>General Cannabis übernimmt <a href="http://www.marijuana.com">marijuana.com</a> ab 2012. Für 4,2 Mio. Dollar erhält das Unternehmen nicht nur die Domain, sondern auch das Forum, das derzeit auf der Seite zu finden ist und etwa 3,5 Mio. Seitenaufrufe verzeichnet. User von WeedMaps sollen ihre Accounts in Zukunft auch zur Anmeldung bei Marijuana.com verwenden können. Durch die Verknüpfung mit dem Such- und Bewertungsportal für Marihuana-Ausgabestellen erhofft sich General Cannabis ähnliche Umsätze. Schon als WeedMaps erstanden wurde setzte die Seite 400.000 Dollar pro Monat um. Mittlerweile ist dieser Betrag auf über eine Mio. gestiegen.</p>
<p>Der gesamte Umsatz der medizinischen Marihuanaindustrie wird auf 45 bis 120 Mrd. Dollar geschätzt. Die Alkohol- und Tabakindustrie bringen es zum Vergleich auf 188 beziehungsweise 75 Mrd. Dollar. &#8220;Derzeit erlauben 15 Staaten medizinisches Marihuana, aber nur in zwei oder drei gibt es Ausgabestellen wie in Kalifornien. Dort läuft nach Schätzungen ein Drittel des gesamten Konsums über Rezepte ab. Ärzte werben sogar damit, Bezugsscheine zu verkaufen&#8221;, erklärt Wurth.</p>
<p><strong>Schattenwirtschaft</strong></p>
<p>Dass ausgerechnet in den USA, wo das Marihuana-Verbot seinen Ausgang nahm, eine blühende Industrie samt damit einhergehender Liberalisierung rund um das grüne Kraut entstand, liegt neben den wirtschaftlichen Interessen auch an den Konsumraten, die doppelt so hoch sind wie in Deutschland, und an den überfüllten Gefängnissen, in denen viele Marihuana-Dealer einsitzen.</p>
<p>Ein Milliardengeschäft ist Cannabis auch in Europa. &#8220;Allein in Deutschland haben 13 Mio. Menschen Erfahrungen mit Marihuana gesammelt. Da werden jedes Jahr einige 100 Tonnen konsumiert. Das ist durchaus ein Wirtschaftsfaktor&#8221;, so Wurth. Das medizinische Marihuana, das mittlerweile unter strengen Auflagen auch im deutschsprachigen Raum verschrieben wird, wird zum Großteil in Holland produziert und hat wegen der geringen Menge keine Bedeutung für die Volkswirtschaft.</p>
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		<title>Dauerschmerz: Patient muss initiativ werden</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/analgetika-2/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/10/analgetika-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Analgetika]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch immer gehen viele Menschen bei Schmerzen erst dann zum Arzt, wenn die Beschwerden bereits mehrere Monate andauern. &#8220;Werden Schmerzen chronisch, ist die Behandlung wesentlich schwieriger als beim Akutschmerz&#8230; Experten vermissen Compliance und Vorbeugung in Schulen (pte)  http://www.oesg.at http://www.efic.org Es liegt somit an den Betroffenen, möglichst bald den ersten Schritt des Arztbesuches zu machen und die empfohlene Therapie konsequent anzuwenden&#8221;, betont Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft ÖSG  , anlässlich der &#8220;European Week against Pain&#8221; . Fünfmal teurer als Akutschmerz Während der Akutschmerz eine körperlich sinnvolle Reaktion darstellt, gilt dies für den chronischen Schmerz &#8211; der mindestens drei Monate dauert oder nach vollständiger Heilung einer Verletzung fortbesteht &#8211; nicht. &#8220;Vielmehr verschlechtert chronischer Schmerz die Lebensqualität, behindert Freizeit, Sozialleben und Arbeit und ist auch teuer. Wird etwa unspezifischer Rückenschmerz chronisch, steigen die Kosten auf das Fünffache&#8221;, betont Wilfried Ilias, Präsident Past der ÖSG. Laut WHO verliert alleine Deutschland auf diese Weise jährlich 6,6 Mio. Arbeitsjahre. 0,9 Prozent des gesamten BIP beträgt dieser Verlust, zeigen Zahlen aus Holland. In Österreich leiden 21 Prozent der Bevölkerung an chronischen Schmerzen, in der gesamten EU jährlich 100 Mio. Menschen. 63 Prozent davon leiden an Rückenschmerzen, 48 Prozent an Gelenkschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gehen viele Menschen bei Schmerzen erst dann zum Arzt, wenn die Beschwerden bereits mehrere Monate andauern. &#8220;Werden Schmerzen chronisch, ist die Behandlung wesentlich schwieriger als beim Akutschmerz&#8230;<span id="more-3614"></span></p>
<p><strong>Experten vermissen Compliance und Vorbeugung in Schulen</strong></p>
<p>(<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>)  <a href="http://www.oesg.at/">http://www.oesg.at</a> <a href="http://www.efic.org/">http://www.efic.org</a> Es liegt somit an den Betroffenen, möglichst bald den ersten Schritt des Arztbesuches zu machen und die empfohlene Therapie konsequent anzuwenden&#8221;, betont Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft ÖSG  , anlässlich der &#8220;European Week against Pain&#8221; .</p>
<p><strong>Fünfmal teurer als Akutschmerz</strong></p>
<p>Während der Akutschmerz eine körperlich sinnvolle Reaktion darstellt, gilt dies für den chronischen Schmerz &#8211; der mindestens drei Monate dauert oder nach vollständiger Heilung einer Verletzung fortbesteht &#8211; nicht. &#8220;Vielmehr verschlechtert chronischer Schmerz die Lebensqualität, behindert Freizeit, Sozialleben und Arbeit und ist auch teuer. Wird etwa unspezifischer Rückenschmerz chronisch, steigen die Kosten auf das Fünffache&#8221;, betont Wilfried Ilias, Präsident Past der ÖSG. Laut WHO verliert alleine Deutschland auf diese Weise jährlich 6,6 Mio. Arbeitsjahre. 0,9 Prozent des gesamten BIP beträgt dieser Verlust, zeigen Zahlen aus Holland.</p>
<p>In Österreich leiden 21 Prozent der Bevölkerung an chronischen Schmerzen, in der gesamten EU jährlich 100 Mio. Menschen. 63 Prozent davon leiden an Rückenschmerzen, 48 Prozent an Gelenkschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 Prozent an Schmerzen aufgrund von Arthritis. Das Verständnis der Ärzte für die Schmerzen ist gut, sagen 80 Prozent der Patienten. Dennoch werden viele nicht angemessen behandelt, sind doch etwa 23 Prozent der österreichischen Schmerzpatienten derzeit nicht in Behandlung. Zudem dauert der Beginn der Therapie von chronischem Schmerz nach Diagnosestellung im Schnitt knapp zwei Jahre.</p>
<p><strong>Mängel bei Vorbeugung und Compliance</strong></p>
<p>Die wirksamste und kosteneffektivste Maßnahme ist die Prävention, betonen die beiden Spezialisten, bemängeln aber das Fehlen geeigneter Finanzierungsmodelle dafür. &#8220;Schmerz-Prophylaxe muss schon in Kindergarten und Schule beginnen, leidet doch bereits jeder vierte Schüler an Schmerzen&#8221;, so Bernatzky. Konkret bedeute Vorbeugung hier Bewegung, Körperbewusstsein, Fehlhaltungs-Vermeidung und Training einer aktiven, gesunden Lebensweise, ergänzt Ilias, wozu auch Ernährung gehört. Bei sitzender Arbeit sollte man sich mindestens einmal pro Stunde bewegen. &#8220;Dass der Körper altert, ist unumgänglich. Wie sehr er abgenützt wird, kann man aber selbst mitbestimmen&#8221;, so der Mediziner.</p>
<p>Je früher Diagnose und Behandlungsstart erfolgen und je verlässlicher Patienten das verschriebene Medikament in richtiger Dosis einnehmen, desto eher wird der chronische Schmerz vermieden. In der Praxis gelingt das oft nicht: Jeder vierte Patient, dem ein rezeptpflichtiges Schmerzmittel verschrieben wurde, nimmt laut EU-Daten eine zu niedrige Dosis ein, jeder Achte mit schweren Schmerzen bloß ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament. Bernatzky macht auf pressetext-Anfrage Fehlmeinungen dafür verantwortlich. &#8220;Gängig ist der Mythos, dass Opiate süchtig machen, den Tod beschleunigen und das Immunsystem schwächen. Vielmehr schwächt jedoch die fehlende Einnahme die Abwehr und lässt die Krankheit fortschreiten, während adäquate Schmerztherapie die Lebensqualität und Aktivität erhöht.&#8221;</p>
<p><strong>Mehr Blick über den Tellerrand</strong></p>
<p>Der Schmerzmediziner fordert zugleich mehr multimodale Schmerztherapien, die Medikamente, Medizintechnik, physikalische Medizin, Psychotherapie und auch Komplementärmedizin kombinieren. Für Letztere müsse an der Evidenzbasis noch gefeilt werden. &#8220;Immerhin zeigen Studien, dass etwa Akupunktur nach schweren Unfällen oder Operationen den Analgetika-Bedarf senken, chronische Schmerzen lindert und auch Kreuz- und Nackenschmerzen entgegen wirkt. Positive Ergebnisse gibt es auch für aromatische Öle sowie für Musiktherapie.&#8221;</p>
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		<title>Halbzeit: Haschisch und Emotion</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/haschisch-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[ptbs]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Das System der Endocannabinoide wurde erst vor 25 Jahren entdeckt. Das mag nicht so erstaunlich sein, wenn man bedenkt, dass es erst 1964 in Jerusalem gelang, das aktivste Ingredient der Hanfpflanze zu isolieren und nachzubauen*. Sein Wirkmechansmus blieb aber noch zwanzig Jahre lang unbekannt&#8230; Viele Gebiete, von denen wir wissen, dass sie durch Cannabinoide beeinflusst werden können, sind bis heute kaum oder gar nicht erforscht. Die große Welt der Emotionen gehört dazu. Der Einfluss von Cannabis auf die Gefühle des Menschen sind bekannt, meistens werden sie positiv erlebt, aber dennoch wissen wir sehr wenig über die Mechanismen der Wirkung. Cannabinoids as Therapeutics &#8211; Milestones in Drug Therapy Obwohl die Wirkung oft als entspannend beschrieben wird, gibt es Fälle in denen  THC zu Aggression geführt hat. Angst und Besorgnis sind emotionale Aspekte, die eindeutig cannabinoid beeinflusst werden können. Wie beeinflussen Cannabinoide Stress? Wie kommt es zur Beruhigung, wie zur Angst? Wir wissen fast nichts über ihre medizinische Chemie und ihren Zusammenhang mit den Wirkungen auf Stress, Angst, Liebe, Zufriedenheit oder Verzweiflung. Sind die Endocannabinoide vielleicht ein Werkzeug der Natur zur Gestaltung von Gefühlen? Dies dürfte eines der großen Forschungsgebiete umschreiben, das in der nahen Zukunft zu erkunden sein wird. In seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das System der Endocannabinoide wurde erst vor 25 Jahren entdeckt. Das mag nicht so erstaunlich sein, wenn man bedenkt, dass es erst 1964 in Jerusalem gelang, das aktivste Ingredient  der Hanfpflanze zu isolieren und nachzubauen*. Sein Wirkmechansmus blieb aber noch zwanzig Jahre lang unbekannt&#8230;<span id="more-3579"></span></p>
<p>Viele Gebiete, von denen wir wissen, dass sie durch Cannabinoide beeinflusst werden können, sind bis heute kaum oder gar nicht erforscht. Die große Welt der Emotionen gehört dazu. Der Einfluss von Cannabis auf die Gefühle des Menschen sind bekannt, meistens werden sie positiv erlebt, aber dennoch wissen wir sehr wenig über die Mechanismen der Wirkung.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&amp;index=blended&amp;link_code=qs&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics &#8211; Milestones in Drug Therapy</a></strong></p>
<p>Obwohl die Wirkung oft als entspannend beschrieben wird, gibt es Fälle in denen  THC zu Aggression geführt hat. Angst und Besorgnis sind emotionale Aspekte, die eindeutig cannabinoid beeinflusst werden können. Wie beeinflussen Cannabinoide Stress? Wie kommt es zur Beruhigung, wie zur Angst? Wir wissen fast nichts über ihre medizinische Chemie und ihren Zusammenhang mit den Wirkungen auf Stress, Angst, Liebe, Zufriedenheit oder Verzweiflung. Sind die Endocannabinoide vielleicht ein Werkzeug der Natur zur Gestaltung von Gefühlen?</p>
<p>Dies dürfte eines der großen Forschungsgebiete umschreiben, das in der nahen Zukunft zu erkunden sein wird.</p>
<p>In seinem Vorwort zu &#8220;<a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#038;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&#038;index=blended&#038;link_code=qs&#038;_encoding=UTF8&#038;site-redirect=de&#038;tag=buchundjudenhaga&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics</a>&#8221; schrieb Raphael Mechoulam 2005, dass er damit rechne, dass genau hierüber in der nächsten Ausgabe des Werkes berichtet werden wird. Bis dahin, so Mechoulam, der 1964 das Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) als Wirkstoff des Marihuana entdeckt hatte, werde man sich aber auch mit weltlicheren Themen, wie Neuroprotektion, Reproduktion, Appetit und Wirkungen auf Krebs und in der Chemotherapie befassen.</p>
<p>Die Vielzahl der Endocannabinoid Effekte scheint wie ein fruchtbares Tal, das der pharmazeutischen und pharmakologischen Erforschung offen steht. Um 2005 stand die Einführung eines synthetischen Cannabinoid-Antagonisten für die Behandlung von Fettleibigkeit an**. Weitere Medikamente zur Neuroprotektion, Schmerzlinderung, zur Behandlung von multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und Krebs sind zu erwarten. Werden die PTBS (post-traumatische Belastungsstörung), Schizophrenie und Tourette-Syndrom bald weitere Indikationen sein?</p>
<p><em>Aus dem Vorwort zu Raphael Mechoulam, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&amp;index=blended&amp;link_code=qs&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics</a> 1., Ed., Jerusalem, Januar 2005</em></p>
<p>*) Raphael Mechoulam, Medical Faculty, Dpt. of Pharmacy, Hebrew University, Ein Kerem, Jerusalem 91010, Israel.<br />
**) Die Blockade der Cannabinoid-Rezeptoren hatte Nebenwirkungen, so dass diese Präparate wieder vom Markt genommen wurden.</p>
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		<title>Prager Petition: Legalisierung von Hanf als Pharmakon gefordert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 05:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag haben Ärzte, Patienten und Wissenschaftler eine Petition  zur Legalisierung von Hanf zu medizinischen Zwecken eingereicht. Es gehe bei dieser Petition nicht um die Legalisierung der Droge Marihuana, sondern ausschliesslich um die Nutzung der Pflanze Hanf zur Herstellung von Arzneimittel, wie der Sprecher des Petitionsausschusses der medizinischen Fakultät der Karlsuniversität, Tomas Zabransky, erklärte&#8230; Bisher sind Medikamente, die mehr als 0,3 Prozent des Wirkstoffes THC  enthalten, in Tschechien illegal. Laut Zabransky nutzen derzeit aber Tausende Patienten Hanf zur Therapie. Entweder züchten sie es selbst  oder kaufen es auf dem Schwarzmarkt. Eine offizielle Zulassung helfe daher, die Patienten aus der Illegalität zu holen. Ein Sprecher des  Gesundheitsministeriums erklärte, zur weiteren Nutzung von Hanf als Arzneimittel müsse zunächst eine breite gesellschaftliche Diskussion stattfinden, bis dahin gebe es klare Regeln zur medizinischen Nutzung. Die Isolierung und Synzthetisierung von THC, dem wirksamen Bestandteil von Cannabis, gelang zuerst R. Mechoulam, von der School of Pharmacy in Jerusalem. Was die nicht-medizinische Nutzung betrifft, haben die Tschechen inzwischen sogar die Spanier im Haschisch- bzw. Marijuanakonsum überholt. Es folgen Italiener, Franzosen, Briten. Besonders restriktiv ist die Haltung noch immer in Deutschland, wo schon der Besitz geringer Mengen mit mehrjährigen Haftstrafen bestraft werden kann. Daran hat sich auch nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag haben Ärzte, Patienten und Wissenschaftler eine Petition  zur Legalisierung von Hanf zu medizinischen Zwecken eingereicht. Es gehe bei dieser Petition nicht um die Legalisierung der Droge Marihuana, sondern ausschliesslich um die Nutzung der Pflanze Hanf zur Herstellung von Arzneimittel, wie der Sprecher des Petitionsausschusses der medizinischen Fakultät der Karlsuniversität, Tomas Zabransky, erklärte&#8230;<span id="more-3533"></span></p>
<p>Bisher sind Medikamente, die mehr als 0,3 Prozent des Wirkstoffes THC  enthalten, in Tschechien illegal. Laut Zabransky nutzen derzeit aber Tausende Patienten Hanf zur Therapie. Entweder züchten sie es selbst  oder kaufen es auf dem Schwarzmarkt. Eine offizielle Zulassung helfe daher, die Patienten aus der Illegalität zu holen.</p>
<p>Ein Sprecher des  Gesundheitsministeriums erklärte, zur weiteren Nutzung von Hanf als Arzneimittel müsse zunächst eine breite gesellschaftliche Diskussion stattfinden, bis dahin gebe es klare Regeln zur medizinischen Nutzung.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><em>Die Isolierung und Synzthetisierung von THC, dem wirksamen Bestandteil von Cannabis, gelang zuerst <a href="http://www.pharmacon.net/2010/11/cannabis-11/">R. Mechoulam</a>, von der School of Pharmacy in Jerusalem.</em></span></p>
<p>Was die nicht-medizinische Nutzung betrifft, haben die Tschechen inzwischen sogar die Spanier im Haschisch- bzw. Marijuanakonsum überholt. Es folgen Italiener, Franzosen, Briten. Besonders restriktiv ist die Haltung noch immer in Deutschland, wo schon der Besitz geringer Mengen mit mehrjährigen Haftstrafen bestraft werden kann. Daran hat sich auch nichts geändert als die Partei &#8220;die Grünen&#8221; in der Bundesregierung saß.</p>
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<p>Ivan Douda, vom Zentrum für Prävention und Heilung von Drogensüchtigen, sieht die Entwicklung in Tschechien positiv. Traditionell sehr strenge Gesellschaften wie in Deutschland kann man nur schwer mit Gesellschaften vergleichen, die lange liberale Traditionen haben. Auch die lebenslustigere Einstellung südlicher Länder bringt einen lockereren Umgang mit sich, unabhängig von der Rechtslage. &#8220;<em>Man muss diese Berichte immer im Ganzen bewerten. Warum die Tschechen in dem Bericht auf dem ersten Platz liegen, kommt vielleicht auch dadurch, weil die Atmosphäre bei uns offener ist. Die Leute geben eher zu, die Droge probiert zu haben oder sie ab und zu zu rauchen. Niemand bestraft sie dafür und niemand wundert sich,“</em> so Ivan Douda. Wenn wir die Situation mit dem Nachbarn Deutschland vergleichen, kann der große Verbrauch von Marihuana unter den jungen Tschechen sogar eine gute Nachricht sein: <em>„Es heißt dann auch, dass Jugendliche weniger Alkohol trinken und weniger von harten Drogen Gebrauch machen. Es bringt sicher ein Risiko mit sich, aber insgesamt ist es besser, wenn junge Leute mit der leichten Droge experimentieren, als mit den gefährlicheren.“</em></p>
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