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	<title>Pharmacon Net &#187; Psychosomatik</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Trauer bricht das Herz: Erhöhtes Infarktrisiko nach Tod eines Nahestehenden</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer ein sensibles Herz hat, sollte im Trauerfall besonders auf seine Gesundheit achten. Das zeigen Harvard-Forscher vom Beth Israel Deaconess Medical Center in der Fachzeitschrift &#8220;Circulation&#8221;. In der Woche nach dem Tod eines Nahestehenden steigt das Risiko des Herzinfarkts auf das Achtfache, am unmittelbaren Tag nach dem Ereignis sogar auf das 21-fache, so das Ergebnis ihrer Studie&#8230; Trauer: Hohe Belastung für Seele und Körper bidmc.org &#8211; pte &#8211; Die Wissenschaftler befragten 2.000 Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, nach einem möglichen Auslöserereignis im Vorfeld. 270 von ihnen berichteten von einem Todesfall im nahen Umfeld in den sechs Monaten davor, 19 innerhalb eines Zeitraums von bloß 24 Stunden. Am deutlichsten war der Zusammenhang zwischen Todesfall und Herzinfarkt bei jenen, die schon zuvor herzkrank waren. Körper leidet mit &#8220;Trauer ist verbunden mit Depression, Angst und Wut &#8211; Gefühle, die Herzschlag und Blutdruck steigen und das Blut leichter verklumpen lassen&#8221;, erklärt Studienleiterin Elizabeth Mostofsky das erhöhte Risiko. Stress trifft sensible Stelle Auch Christine Pernlochner-Kügler, Chefredakteurin des Trauerportals Aspetos http://aspetos.at , hebt das enorme Stressempfinden von Hinterbliebenen hervor. &#8220;Todesfälle gehören neben der Diagnose schwerer Krankheiten, Scheidung und Eheschließung zu den größten Stresssituationen im Leben. Je nachdem, wo ein Mensch körperliche Dispositionen hat &#8211; etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein sensibles Herz hat, sollte im Trauerfall besonders auf seine Gesundheit achten. Das zeigen Harvard-Forscher vom Beth Israel Deaconess Medical Center in der Fachzeitschrift &#8220;Circulation&#8221;. In der Woche nach dem Tod eines Nahestehenden steigt das Risiko des Herzinfarkts auf das Achtfache, am unmittelbaren Tag nach dem Ereignis sogar auf das 21-fache, so das Ergebnis ihrer Studie&#8230;<span id="more-3793"></span></p>
<p>Trauer: Hohe Belastung für Seele und Körper</p>
<p><a href="http://bidmc.org">bidmc.org</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Wissenschaftler befragten 2.000 Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, nach einem möglichen Auslöserereignis im Vorfeld. 270 von ihnen berichteten von einem Todesfall im nahen Umfeld in den sechs Monaten davor, 19 innerhalb eines Zeitraums von bloß 24 Stunden. Am deutlichsten war der Zusammenhang zwischen Todesfall und Herzinfarkt bei jenen, die schon zuvor herzkrank waren. </p>
<p><strong>Körper leidet mit</strong> </p>
<p>&#8220;Trauer ist verbunden mit Depression, Angst und Wut &#8211; Gefühle, die Herzschlag und Blutdruck steigen und das Blut leichter verklumpen lassen&#8221;, erklärt Studienleiterin Elizabeth Mostofsky das erhöhte Risiko. </p>
<p><strong>Stress trifft sensible Stelle</strong> </p>
<p>Auch Christine Pernlochner-Kügler, Chefredakteurin des Trauerportals Aspetos http://aspetos.at , hebt das enorme Stressempfinden von Hinterbliebenen hervor. &#8220;Todesfälle gehören neben der Diagnose schwerer Krankheiten, Scheidung und Eheschließung zu den größten Stresssituationen im Leben. Je nachdem, wo ein Mensch körperliche Dispositionen hat &#8211; etwa bei der Verdauung, beim Schlaf oder beim Herz &#8211; steigt bei diesem Gefühlschaos das Risiko eines Zusammenbruchs&#8221;, so die Trauerpsychologin im pressetext-Interview.</p>
<p>Dabei macht Trauer nicht per se krank, sondern ist vielmehr ein notwendiger und sinnvoller Prozess der Bewältigung. &#8220;Es ist gesund, die mit der Trauer verbundenen Gefühle zuzulassen, sofern sie richtig kanalisiert werden. Vielen geht es jedoch in der Schocksituation so, dass sie den Boden unter den Füßen verlieren&#8221;, berichtet Pernlochner-Kügler. Strukturen und Tagesabläufe brechen zusammen, was wohl auch ein entscheidender Grund dafür ist, dass viele auf die Einnahme wichtiger Herzmedikamente vergessen.</p>
<p><strong>Hinterbliebene nicht alleine lassen</strong></p>
<p>Unterstützen kann man trauernde Angehörige am besten darin, indem man sie nicht alleine lässt. &#8220;Primär geht es nicht um das Reden oder tröstende Worte für die Hinterbliebenen, sondern darum, dass in Akutsituation 24 Stunden jemand bei ihnen ist oder sie bei Angehörigen oder Nachbarn übernachten können. Personen, die dieses Auffangnetz bilden, sollten sich durchaus abwechseln&#8221;, rät die Expertin. Mit diesem Rückhalt falle es leichter, Gefühle zu normalisieren, Struktur zurückzugewinnen und damit zugleich Gesundheitsrisiken abzuwenden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Trauma transformieren: Der Körper als Heiler</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Grundlagenbuch &#8220;Trauma-Heilung&#8221; beschreibt Peter Levine die Fähigkeit des Menschen zur Transformation traumatischer Erfahrungen. Insbesondere befasst sich sein Buch mit den Schocktrauma. Hierzu stellt er sogar Übungen vor, mit deren Hilfe es vielen Betroffenen gelingen kann sich selbst zu heilen. Die geschilderten Prinzipien können aber auch auf Entwicklungstraumata angewandt werden, wobei hier in der Regel professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden sollte&#8230; Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins. Sufi-Weisheit In der Einleitung zu seinem Buch &#8220;Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers&#8220;, beschreibt Peter Levine die einzelnen Kapitel TEIL I: DER KÖRPER ALS HEILER 1. Schatten aus einer vergessenen Vergangenheit 2. Das Mysterium des Traumas 3. Wunden, die heilen können 4. Ein merkwürdiges neues Land 5. Heilung und Gemeinschaft 6. In der Spiegelung des Traumas 7. Das Erleben des Tiers 8. Wie Biologie zur Pathologie wird: Erstarren 9. Wie Pathologie zu Biologie wird: Die Auflösung des Im ersten Teil dieses Buches wird das Phänomen Trauma vorgestellt und erklärt, wie die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entstehen, wie sie sich weiterentwickeln und warum sie so schwer zu beseitigen sind. Dies ermöglicht es, das auf den ersten Blick undurchdringlich wirkende Netz von Mythen über das Trauma zu zerstören und durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Grundlagenbuch &#8220;Trauma-Heilung&#8221; beschreibt Peter Levine die Fähigkeit des Menschen zur Transformation traumatischer Erfahrungen. Insbesondere befasst sich sein Buch mit den Schocktrauma. Hierzu stellt er sogar Übungen vor, mit deren Hilfe es vielen Betroffenen gelingen kann sich selbst zu heilen. Die geschilderten Prinzipien können aber auch auf Entwicklungstraumata angewandt werden, wobei hier in der Regel professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden sollte&#8230;<span id="more-3495"></span></p>
<p style="text-align: right;"><em>Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins.</em><br />
<em>Sufi-Weisheit</em></p>
<p><em>In der Einleitung zu seinem Buch &#8220;<strong><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915">Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers</a></strong>&#8220;, </em><em>beschreibt Peter Levine die einzelnen Kapitel</em></p>
<p><strong>TEIL I: DER KÖRPER ALS HEILER</strong></p>
<ul>
<li>1. Schatten aus einer vergessenen Vergangenheit</li>
<li>2. Das Mysterium des Traumas</li>
<li>3. Wunden, die heilen können</li>
<li>4. Ein merkwürdiges neues Land</li>
<li>5. Heilung und Gemeinschaft</li>
<li>6. In der Spiegelung des Traumas</li>
<li>7. Das Erleben des Tiers</li>
<li>8. Wie Biologie zur Pathologie wird: Erstarren</li>
<li>9. Wie Pathologie zu Biologie wird: Die Auflösung des</li>
</ul>
<p><a href="http://www.somaticexperiencing.at"><img class="alignright" title="somaticexperiencing.at" src="http://www.somaticexperiencing.at/wp-content/levine.jpg" alt="Peter Levine" width="212" height="238" /></a>Im ersten Teil dieses Buches wird das Phänomen Trauma vorgestellt und erklärt, wie die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entstehen, wie sie sich weiterentwickeln und warum sie so schwer zu beseitigen sind. Dies ermöglicht es, das auf den ersten Blick undurchdringlich wirkende Netz von Mythen über das Trauma zu zerstören und durch eine einfache, zusammenhängende Beschreibung der grundlegenden physiologischen Prozesse zu ersetzen, durch die Traumata entstehen.<br />
Obgleich unser Intellekt unsere natürlichen Instinkte oft außer Kraft setzt, verursacht er nicht die traumatische Reaktion. Wir sind darin unseren vierbeinigen Freunden ähnlicher, als wir es vielleicht gern wahrhaben möchten.</p>
<p>Wenn ich von unserem &#8220;Organismus&#8221; spreche, beziehe ich mich auf die Definition des <em>Webster&#8217;s Dictionary, </em>der schreibt, der Organismus sei &#8220;eine komplexe Struktur voneinander abhängiger und einander untergeordneter Elemente, deren Beziehungen und Eigenschaften weitgehend durch ihre Funktion im Rahmen des Ganzen bestimmt wird&#8221;. Der Begriff &#8220;Organismus&#8221; ist eine Bezeichnung für unsere Ganzheit, die sich nicht aus der Summe ihrer Einzelteile herleiten läßt, z.B. den Knochen, chemischen Grundstoffen, Muskeln, Organen. Die Ganzheit ergibt sich vielmehr aus der dynamischen, komplexen Wechselbeziehung der einzelnen Elemente. Körper und Geist, primitive Instinkte, Emotionen, Intellekt und Spiritualität, alle diese Faktoren müssen bei der Untersuchung des Organismus einbezogen werden.</p>
<p>Das Werkzeug, mit dessen Hilfe wir uns als Organismus erfahren können, ist das &#8220;ganzheitliche innere Empfinden&#8221; <em>(felt sense). </em>Mit seiner Hilfe können wir die Gesamtheit aller Empfindungen und allen Wissens über uns selbst erleben. Wenn Sie dieses Buch lesen und einige der darin beschriebenen Übungen ausführen, werden Sie neu eingeführte Begriffe wie den des ganzheitlichen inneren Empfindens besser verstehen.</p>
<p>Das Trauma und der Prozeß, durch den man es heilen kann, wird als ein Naturphänomen beschrieben. Dabei wird auf das uns allen angeborene Wissen über das Heilen Bezug genommen. Wir werden einigen der primitivsten biologischen Reaktionen begegnen.<br />
Nach dem ersten Teil des Buches werden Sie besser verstehen, wie Ihr Organismus funktioniert und wie Sie ihn auf eine Weise nutzen können, die Ihrer Vitalität, Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Lebensfreude zugute kommt, ganz gleich, ob Sie unter Traumasymptomen leiden oder nicht.</p>
<p>In diesem ersten Teil beschreibe ich zudem Übungen, die Ihnen helfen werden, das ganzheitliche innere Empfinden kennenzulernen. Diese Übungen sind überaus wichtig. Im Grunde kann nur mit ihrer Hilfe vermittelt werden, wie dieser faszinierende Aspekt des menschlichen Seins beschaffen ist. Der Eintritt in das Reich des ganzheitlichen inneren Empfindens ist für viele Menschen so, als würden sie ein fremdartiges neues Land betreten &#8211; ein Land, das sie oft besucht haben, ohne daß sie sich die Szenerie dort jemals genauer angeschaut hätten.<br />
Beim Lesen und Erleben dieses ersten Teils werden Sie feststellen, daß Ihnen einiges, was Ihnen darin über die Funktionsweise Ihres Körpers gesagt wird, seit langem bekannt ist.</p>
<p><strong>TEIL II: TRAUMASYMPTOME</strong></p>
<ul>
<li>10. Der Kern der traumatischen Reaktion</li>
<li>11. Traumasymptome</li>
<li>12. Die Realität eines traumatisierten Menschen</li>
<li>13. Das Szenario der Traumawiederholung (re-enactment)</li>
</ul>
<p>Hier werden die zentralen Elemente einer traumatischen Reaktion, ihre Symptome und die Realität, in der ein traumatisierter Mensch lebt, ausführlicher beschrieben.</p>
<p><strong>TEIL III: TRAUMATRANSFORMATION</strong></p>
<ul>
<li>14. Transformation</li>
<li>15. Die elfte Stunde: Die Transformation gesellschaftlicher Traumata</li>
</ul>
<p>Hier geht es um den Prozess, durch den wir die persönlichen wie die gesellschaftlichen Traumata transformieren können.</p>
<p><strong>TEIL IV: ERSTE HILFE BEI TRAUMATA</strong></p>
<ul>
<li>16. Emotionale Erste Hilfe nach einem Unfall</li>
<li>17. Erste Hilfe für Kinder</li>
</ul>
<p>In diesem praktischen Teil wird detailliert erläutert, wie nach einem Unfall die Entstehung eines Traumas verhindert werden kann. Außerdem enthält dieser Teil eine kurze Abhandlung über Kindheitstraumata, ein Thema mit dem sich auch ein eigener Band befasst.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-3/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Die in diesem Buch vermittelten Informationen helfen uns, den Prozeß der Traumaheilung zu verstehen und das Gefühl zu entwickeln, daß wir uns auf unseren Organismus verlassen können. Außerdem bin ich der Meinung, daß diese Information nicht nur auf der persönlichen, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene von Bedeutung ist.</p>
<p>Ereignisse, die durch ihre gewaltigen Dimensionen ganze Völker oder sogar die gesamte Welt beeinflussen, fordern von Familien, gewachsenen Lebensgemeinschaften und ganzen Bevölkerungen ihren Tribut.<br />
Traumata können sich selbst perpetuieren.<br />
Aus ihnen entstehen immer neue Traumata, ein Prozeß, der nie endet und der sich über die Generationen hinweg in Familien, Gemeinschaften und Ländern fortsetzt, bis wir etwas unternehmen, um diese unerwünschte Entwicklung zum Stillstand zu bringen.</p>
<p>Transformationsmethoden für Gruppen befinden sich noch in den Anfängen. In Teil III dieses Buches habe ich einen Ansatz für die Traumaheilung in Gruppen beschrieben, den ich zusammen mit einigen Kollegen in Norwegen entwickle.</p>
<p>Weil ich einzelnen, die therapeutisch arbeiten wollen, oft die Hilfe ausgebildeter Fachleute empfehle, hoffe ich, daß das vorliegende Buch auch für die Fachwelt von Nutzen ist. Nur wenige Psychologen verfügen über ausreichendes Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Physiologie, um jene Störungen erkennen und in ihrem Wesen verstehen zu können, die durch Behinderungen des natürlichen Verlaufs physiologischer Prozesse entstehen.</p>
<p>Im Ideallall könnte der Inhalt dieses Buchs einen neuen Weg der Traumabehandlung weisen. Nach meinen Erfahrungen in der therapeutischen Praxis verschaffen viele populäre Ansätze zur Traumaheilung bestenfalls zeitweilige Erleichterung. Einige kathartische Methoden, die das intensive emotionale Wiedererleben von Traumata befürworten, können sogar schädlich sein. Meiner Meinung nach erzeugen sie auf längere Sicht Abhängigkeit von einer ständigen Wiederholung der Katharsis und begünstigen das Auftauchen sogenannter &#8220;falscher Erinnerungen&#8221;. Das Wesen des Traumas macht es sogar wahrscheinlich, daß das kathartische Wiedererleben einer solchen Erfahrung eher zu einer erneuten Traumatisierung als zu einer Heilung führt.</p>
<p><strong>Schocktrauma / Entwicklungstrauma</strong></p>
<p>Die Psychotherapie befaßt sich mit einem breiten Spektrum von Themen und Problemen, die weit über die spezifische Thematik dieses Buches, die des <strong> Schocktraumas</strong>, hinausgehen. Schocktraumata entstehen, wenn wir lebensbedrohliche Situationen erleben, in denen unsere Fähigkeit, adäquat und effektiv zu reagieren, verlorengeht.</p>
<p>Im Gegensatz dazu können Menschen, die durch Mißbrauch, sei es permanente Mißhandlung oder Vernachlässigung in ihrer Kindheit traumatisiert worden sind &#8211; insbesondere wenn sie diese Erfahrungen im Kontext ihrer Ursprungsfamilie gemacht haben &#8211; unter einem &#8220;<strong>Entwicklungstrauma&#8221;</strong> <em>(developmental trauma) </em>leiden. Bei einem Entwicklungstrauma geht es in erster Linie um psychologische Probleme, die infolge inadäquater Förderung während wichtiger Entwicklungsperioden in der Kindheit entstanden sind. Obgleich die Dynamik, durch die diese Traumata entstehen, eine andere ist, können durch Grausamkeit und Vernachlässigung Symptome entstehen, die denen des Schocktraumas ähneln und oft auch damit verflochten sind. Menschen, die unter einem Entwicklungstrauma leiden, sollten deshalb<strong> gemeinsam mit einem Therapeuten</strong> ihre Probleme durcharbeiten.</p>
<p>Wenn ein Schocktrauma infolge eines einzelnen Ereignisses oder einer Serie von Ereignissen entstanden ist und keine vorherigen traumatischen Erlebnisse festzustellen sind, haben die Betreffenden meiner Meinung nach gute Chancen, sich in Zusammenarbeit mit ihrer Familie und ihren Freunden selbst zu heilen, und ich möchte diese Möglichkeit an dieser Stelle sehr empfehlen. Ich habe versucht, das vorliegende Buch in einer möglichst allgemeinverständlichen Sprache zu schreiben. Für Eltern, Lehrer und Kindererzieher kann dieses Buch von unschätzbarem Wert sein, wenn sie bei traumatischen Ereignissen sofort Maßnahmen ergreifen müssen. Auch Ärzten, Krankenpflegern, Heilpraktikern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Rettungshelfern und anderen, die regelmäßig mit den Opfern von Unfällen und Naturkatastrophen zu tun haben, könnte dieses Buch eine große Hilfe sein, und zwar nicht nur bei ihrem Umgang mit Traumatisierten, sondern auch für sie selbst. Das Miterleben von Situationen, in denen andere Menschen schreckliche Verletzungen erleiden &#8211; und insbesondere das berufsbedingte regelmäßige Erleben solcher Situationen &#8211; ist für die Betroffenen äußerst belastend und hat oft eine ebenso traumatisierende Wirkung wie die Erfahrung am eigenen Leibe.</p>
<p><strong><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BXCJCN5AL._SL210_.jpg" alt="" width="144" height="210" /></a>Über die Nutzung dieses Buches</strong></p>
<p>Lassen Sie sich genügend Zeit, das, was Sie in diesem Buch lesen, wirklich aufzunehmen. Und probieren Sie auch die im Laufe des Textes angegebenen Übungen aus. Gehen Sie ruhig und ohne Hast an die Lektüre und die Arbeit mit dem beschriebenen Material heran. <strong>Traumata sind das Resultat der stärksten Kräfte, die der menschliche Körper aufzubieten vermag. Man sollte ihnen mit Respekt begegnen.</strong> Sie werden sich zwar vermutlich keinen Schaden zufügen, wenn Sie sich oberflächlich mit dem Inhalt des Buches beschäftigen, aber Sie profitieren sicher nicht im gleichen Maße davon, als wenn Sie sich die Zeit nehmen, das Gelesene gründlich zu verdauen.</p>
<p>Wenn Sie irgend etwas von dem, was Sie lesen, beunruhigt, halten Sie inne, und warten Sie, bis sich Ihr Zustand wieder normalisiert hat. Bleiben Sie bei dem, was Sie erleben, und schauen Sie, was sich daraus entwickelt. Viele falsche Vorstellungen über das Trauma sind erstaunlich tief in uns verankert, und sie können die Art, wie Sie sich selbst erfahren, ebenso beeinflussen wie Ihre Einstellung sich selbst gegenüber. Dies zu erkennen ist ungeheuer wichtig. Wenn Sie einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit auf die Reaktionen konzentrieren, die das hier präsentierte Material in Ihnen hervorruft, wird Ihr Organismus Ihnen sagen, welche Geschwindigkeit des Vorgehens für Sie richtig ist.</p>
<p>Nicht intensive Emotionen, sondern <strong>das körperliche Empfinden ist der Schlüssel zur Traumaheilung</strong>.<br />
Registrieren Sie jede emotionale Reaktion, die in Ihnen aufwallt, und seien Sie sich bewußt, wie Ihr Körper diese Emotionen in Form von Empfindungen und Gedanken erlebt. Wenn Sie das Gefühl haben, daß Ihre Emotionen zu stark werden &#8211; beispielsweise starke Wutgefühle, Schrecken oder tiefe Gefühle der Hilflosigkeit -, sollten Sie sich an einen kompetenten Therapeuten wenden.</p>
<p>Ein Trauma braucht keine lebenslängliche Strafe zu sein. Unter all den Störungen, die den Organismus des Menschen befallen, könnte das Trauma sich letztlich als nützlich erweisen. Die Heilung eines Traumas bewirkt eine Transformation, die die Lebensqualität verbessern kann. Zur Traumaheilung sind nicht unbedingt raffinierte Medikamente, komplizierte Prozeduren oder eine lange Therapie erforderlich. <strong></strong></p>
<p><strong>Wenn Sie verstehen, wie ein Trauma entsteht, und die Mechanismen erkennen lernen, die seine Auflösung verhindern, wird Ihnen klar werden, wie Ihr Organismus sich selbst zu heilen versucht</strong>. Durch Anwendung einiger einfacher Ideen und Techniken können Sie diese angeborene Heilungsfähigkeit unterstützen. Die in diesem Buch vorgestellten Hilfsmittel werden Ihnen ermöglichen, durch das Trauma hindurchzugehen und Ihren Weg mit einem ganzheitlichen Seinsempfinden und mit grösserer Selbstsicherheit fortzusetzen.</p>
<p>Zwar kann ein Trauma die Hölle auf Erden sein, doch ist ein aufgelöstes Trauma ein Geschenk der Götter &#8211; eine Heldenreise, von der wir alle profitieren.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;ref_=rdr_ext_aut&amp;index=books&amp;field-author=Peter%20A.%20Levine#?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Peter Levine bei amazon.de</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchundjudenhaga&amp;l=ur2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trauma-Heilung: Dem Körper sein Recht geben</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 18:22:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Falls Sie unter merkwürdigen Symptomen leiden, die niemand zu erklären vermag, könnte die Ursache eine traumatische Reaktion auf ein in ferner Vergangenheit liegendes Ereignis sein, an das Sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern. Sie sind aber nicht der einzige Mensch, dem das so geht. Und Sie sind auch nicht verrückt. Es gibt eine rationale Erklärung für das, was mit Ihnen vor sich geht. Sie sind keineswegs unwiderruflich geschädigt, und Ihre Symptome lassen sich durchaus lindern oder sogar völlig auflösen&#8230; Aus der Einleitung zu &#8220;Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers&#8221; v. P. Levine Peter Levine Wir wissen, dass der Geist durch traumatische Erlebnisse tiefgreifend verändert wird. Beispielsweise wird ein Mensch, der einen schweren Autounfall miterlebt, anfänglich vor einer emotionalen Reaktion auf das Geschehen und sogar vor einer klaren Erinnerung daran &#8211; beziehungsweise vor dem Gefühl, daß der Unfall tatsächlich passiert ist &#8211; geschützt. Erstaunliche Mechanismen wie Dissoziation und Leugnen ermöglichen es uns, mit so schwierigen Situationen umzugehen und darauf zu hoffen, daß sich diese veränderten Zustände später einmal allmählich auflösen werden. Wie der Geist, reagiert auch der Körper stark auf traumatische Situationen. Er ist bereit, aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt und kollabiert in hilflosem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Falls Sie unter merkwürdigen Symptomen leiden, die niemand zu erklären vermag, könnte die Ursache eine traumatische Reaktion auf ein in ferner Vergangenheit liegendes Ereignis sein, an das Sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern. Sie sind aber nicht der einzige Mensch, dem das so geht. Und Sie sind auch nicht verrückt. Es gibt eine rationale Erklärung für das, was mit Ihnen vor sich geht. Sie sind keineswegs unwiderruflich geschädigt, und Ihre Symptome lassen sich durchaus lindern oder sogar völlig auflösen&#8230;<span id="more-3485"></span></p>
<p><strong>Aus der Einleitung zu &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915">Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers</a>&#8221; v. P. Levine</strong></p>
<p><em>Peter Levine</em></p>
<p>Wir wissen, dass der Geist durch traumatische Erlebnisse tiefgreifend verändert wird. Beispielsweise wird ein Mensch, der einen schweren Autounfall miterlebt, anfänglich vor einer emotionalen Reaktion auf das Geschehen und sogar vor einer klaren Erinnerung daran &#8211; beziehungsweise vor dem Gefühl, daß der Unfall tatsächlich passiert ist &#8211; geschützt. Erstaunliche Mechanismen wie Dissoziation und Leugnen ermöglichen es uns, mit so schwierigen Situationen umzugehen und darauf zu hoffen, daß sich diese veränderten Zustände später einmal allmählich auflösen werden.</p>
<p>Wie der Geist, reagiert auch der Körper stark auf traumatische Situationen. Er ist bereit, aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt und kollabiert in hilflosem Schrecken. So wie die Schutzreaktion des Geistes auf überwältigende Erlebnisse nach deren Ende abflaut und sich der Normalzustand wieder einstellt, sollte sich eigentlich auch die Reaktion des Körpers nach dem Ende des Ereignisses wieder normalisieren. Wird dieser Normalisierungsprozeß jedoch gestört, so werden die Auswirkungen des traumatischen Erlebens fixiert, und bei der betreffenden Person entsteht ein Trauma.</p>
<p>Die Psychologie interessiert bei diesem Phänomen gemeinhin seine Auswirkungen auf den Geist. Doch das ist bestenfalls die Hälfte der Geschichte und führt zu einer völlig unzulänglichen Beschreibung des Traumageschehens. <strong>Wenn wir Körper und Geist nicht als Einheit begreifen und uns dem entsptechend damit beschäftigen, werden wir nie in der Lage sein, das Trauma wirklich zu begreifen oder gar zu heilen.</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Die Suche nach einer Methode</span></strong></p>
<p>In diesem Buch geht es um die Auflösung von Traumasymptomen mit Hilfe eines naturgemäßen Ansatzes, den ich im Laufe der letzten 25 Jahre entwickelt habe. Aus meiner Sicht ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) keine Pathologie, mit der man umzugehen lernen, die man unterdrücken oder in die man sich fügen muß. Meiner Meinung nach ist PTBS das Resultat eines natürlichen Prozesses, bei dem etwas schiefgegangen ist.</p>
<p>Die<strong> Traumaheilung erfordert eine direkte Erfahrung des lebenden, fühlenden, wissenden Organismus</strong>. Die Prinzipien, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, sind das Resultat meiner Arbeit mit Klienten sowie des Verfolgens von Spuren, die mich zu den Ursprüngen des Traumas geführt haben. Im Rahmen dieser Studien habe ich mich mit Physiologie, Neurowissenschaft, tierischem Verhalten, Mathematik, Psychologie und Philosophie beschäftigt, um nur einige Bereiche zu nennen. Anfangs basierten meine Erfolge weitgehend auf Zufällen und reinem Glück. Indem ich meine Arbeit mit Klienten fortsetzte, hinterfragte, was ich gelernt und erfahren hatte, und so immer weiter in das Mysterium des Traumas vordrang, wurden meine Erfolge allmählich zuverlässiger.<br />
In mir festigte sich die Überzeugung, daß das <strong>Repertoir instinktiver Verhaltensweisen des menschlichen Organismus ein großes biologisches Wissen birgt, das den Heilungsprozeß traumatischer Erfahrungen selbst steuern kann und dies auch tut, sofern es die Möglichkeit dazu erhält.</strong></p>
<p>Die zunehmende Konzentration auf die instinktiven Reaktionen der Klienten wirkte sich offensichtlich günstig auf die Heilung ihrer Traumata aus, und meine Neugier verhalf mir allmählich zu einem umfassenderen Verständnis der Zusammenhänge.<strong> Viele Betroffene waren ungeheuer erleichtert darüber, daß sie endlich verstanden, wie sich ihre Symptome entwickelt hatten, und sie die Aktivität ihres eigenen Instinktes erkennen und erleben konnten.</strong></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.traumahealing.com/">Somatisches Erleben</a>&#8221; ist eine neu entwickelte Behandlungsmethode. Für diesen Ansatz sprechen Hunderte Einzelfälle, in denen Menschen bestätigt haben, dass jene Symptome, die einmal ihre Fähigkeit, ein erfülltes und befriedigendes Leben zu führen, stark beeinträchtigt hatten, verschwunden sind oder zumindest erheblich nachgelassen haben.<br />
Gewöhnlich arbeite ich in Einzelsitzungen und benutze die neue Methode oft in Verbindung mit anderen Behandlungsverfahren. Natürlich kann das vor Ihnen liegende Buch nicht die individuelle Arbeit mit einem erfahrenen Therapeuten ersetzen. Doch glaube ich, daß viele der hier beschriebenen Prinzipien und ein großer Teil der vorgestellten Information die Heilung traumatischer Erfahrungen und ihrer Folgen fördern kann. Falls Sie sich in Behandlung befinden, könnten Sie dieses Buch zusammen mit Ihrem Therapeuten lesen oder durcharbeiten. Andernfalls können Sie versuchen, sich mit dem Buch selbst zu helfen. Dies ist natürlich nur innerhalb gewisser Grenzen möglich. Unter Umständen wird sich im Laufe Ihrer Bemühungen herausstellen, daß Sie die Hilfe eines qualifizierten Therapeuten benötigen.</p>
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		<title>Die Fähigkeit zur Transformation: Trauma-Heilung</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 11:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel zu lange hat die europäische Wissenschaft Körper und Geist getrennt wahrgenommen. Peter Levin, einer der bekanntesten Traumaforscher, spricht von einer &#8220;undifferenzierten und verschmolzenen Einheit von Körper und Geist&#8221;. Dabei geht es ihm weniger um Philosophie als um Wissenschaft und neuere neurophysiologische oder auch psychoneuroimmunologische Studien, die diese Einheit bestätigen&#8230; &#8230; &#8220;Alles, was die Handlungsfähigkeit des Körpers steigert, verringert, einschränkt oder erweitert, steigert, verringert, beschränkt oder erweitert auch die Handlungsfähigkeit des Geistes. Und alles, was die Handlungsfähigkeit des Geistes steigert, verringert, beschränkt oder erweitert, steigert, verringert, beschränkt oder erweitert auch die Handlungsfähigkeil des Körpers&#8221;&#8230; Baruch Spinoza (1632-1677) Laura Perls, die Begründerin der Gestalttherapie, brachte es einmal auf eine einfache Formel, als sie betonte, man habe keinen Körper, sondern sei ein Körper: &#8220;You are some-body&#8221;, und wenn du keiner bist, dann bist du schnell ein &#8220;no-body&#8221;. Peter Levin erforscht die Mysterien des Traumas und der PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) seit drei Jahrzehnten und wenn dies auch eine Konfrontation mit unsäglichen Qualen und &#8220;schrecklichem Wissen&#8221; ist, faszinierte ihn auch  die komplizierte Beziehung des Themas zu Naturwissenschaften, Philosophie, Mythologie und Kunst. Wie die frühen Gestaltherapeuten fühlt auch Levin sich dem Erbe von Wilhelm Reich, Ida Rolf u.a. verpflichtet. Dieser humanistischer und ganzheitliche Ansatz half [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu lange hat die europäische <a href="http://www.pharmacon.net/2011/01/psychiatrie-1/">Wissenschaft</a> Körper und Geist getrennt wahrgenommen. Peter Levin, einer der bekanntesten Traumaforscher, spricht von einer &#8220;undifferenzierten und verschmolzenen Einheit von Körper und Geist&#8221;. Dabei geht es ihm weniger um Philosophie als um Wissenschaft und neuere neurophysiologische oder auch psychoneuroimmunologische Studien, die diese Einheit bestätigen&#8230;<span id="more-3463"></span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: x-small;"><em>&#8230; &#8220;Alles, was die Handlungsfähigkeit des Körpers steigert, verringert, einschränkt oder erweitert, steigert, verringert, beschränkt oder erweitert auch die Handlungsfähigkeit des Geistes.<br />
Und alles, was die Handlungsfähigkeit des Geistes steigert, verringert, beschränkt oder erweitert, steigert, verringert, beschränkt oder erweitert auch die Handlungsfähigkeil des Körpers&#8221;&#8230;<br />
Baruch Spinoza (1632-1677)</em></span></p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BXCJCN5AL._SL210_.jpg" alt="" width="144" height="210" /></a>Laura Perls, die Begründerin der Gestalttherapie, brachte es einmal auf eine einfache Formel, als sie betonte, man habe keinen Körper, sondern sei ein Körper: &#8220;You are some-body&#8221;, und wenn du keiner bist, dann bist du schnell ein &#8220;no-body&#8221;.</p>
<p>Peter Levin erforscht die Mysterien des Traumas und der PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) seit drei Jahrzehnten und wenn dies auch eine Konfrontation mit unsäglichen Qualen und &#8220;schrecklichem Wissen&#8221; ist, faszinierte ihn auch  die komplizierte Beziehung des Themas zu Naturwissenschaften, Philosophie, Mythologie und Kunst.</p>
<p>Wie die frühen Gestaltherapeuten fühlt auch Levin sich dem Erbe von Wilhelm Reich, Ida Rolf u.a. verpflichtet. Dieser humanistischer und ganzheitliche Ansatz half ihm, den Sinn des Leidens zu verstehen. Und so schwört auch Levin die Macht der Gegenwart, wenn er sagt: &#8220;<strong>Die Vergangenheit spielt für uns keine Rolle, wenn wir lernen, in der Gegenwart präsent zu sein.</strong> Jeder Augenblick entfaltet dann sein kreatives Potential.&#8221;</p>
<p>Traditionell werden Traumata als Störungen geistiger Prozesse verstanden und auch wenn Medizin und Psychologie inzwischen die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Geist und Körper bestätigen, wird deren Bedeutung bei der Heilung von Traumata noch immer stark unterschätzt und findet in unserem modernen Verständnis des Traumas und seiner Behandlung fast keine Beachtung.</p>
<p>Zwischen Geist und Körper findet, z.T. vermittelt durch Neuropeptid-Botenstoffe, eine äußerst komplizierte wechselseitige Kommunikation statt. Demnach kann man sagen, dass jedes Organ des Körpers, einschließlich des Gehirns, eigene &#8220;Gedanken&#8221;, &#8220;Gefühle&#8221; und &#8220;Eingebungen&#8221; hat und diese Phänomene auch bei den jeweiligen anderen zur Kenntnis nimmt.</p>
<p>Jenseits der heute so verbreiteten mechanistischen und reduktionistischen Sicht des Lebens existiert also ein wahrnehmender, fühlender, wissender und lebender Organismus. Dieser lebende Körper, der uns mit allen fühlenden Wesen verbindet, informiert uns über unsere angeborene Fähigkeit, von den Auswirkungen eines Traumas zu genesen.</p>
<blockquote><p>&#8230;&#8221;Die meisten Traumatherapien wenden sich mit sprachlichen Mitteln an den Geist und beeinflussen mit Medikamenten dessen Moleküle. Beide Ansätze können nützlich sein. Doch wird die vollständige <strong>Heilung eines Traumas niemals gelingen, wenn nicht gleichzeitig die wichtige Rolle, die der Körper selbst bei der Entstehung dieser Störung spielt</strong>, gesehen und in die Betrachtung einbezogen wird. Wir müssen herausfinden, was bei der Entstehung eines Traumas mit unserem Körper geschieht, und wir müssen seine zentrale Bedeutung bei der Heilung der Traumafolgen erkennen&#8221;, so Peter Levin in einem seiner ersten Bücher*, in dem er sich intensiv mit der &#8220;Weisheitsgabe, die wir empfangen, wenn wir lernen, die ehrwürdigen, ursprünglichen und intelligenten Energien unseres Körpers zu nutzen und zu transformieren&#8221; befasst: &#8220;<strong>Gelingt es uns, die zerstörerische Kraft des Traumas zu überwinden, erhebt unser angeborenes Potential uns in neue Höhen der Meisterschaft und des Wissens</strong>&#8220;.</p></blockquote>
<p>Nach Levin müssen Traumata keine lebenslängliche Strafe sein. Für ihn sind sie nicht nur &#8220;heilbar&#8221;, sie können sogar transformierend wirken. Er zählt sie zu den &#8220;wichtigsten Kräften der menschlichen Entwicklung, des psychischen, sozialen und spirituellen Erwachens&#8221;.</p>
<p><em>Der Autor:</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;ref_=rdr_ext_aut&amp;index=books&amp;field-author=Peter%20A.%20Levine#?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Peter Levine</a>, Ph.D., Biologe, Physiker und Psychologe, widmet sich seit 35 Jahren dem Studium von Stress und Trauma und ist einer der anerkanntesten Trauma-Spezialisten weltweit. Nach seinem Bestseller Das Erwachen des Tigers (<a href="http://www.synthesis-verlag.com/">Synthesis Verlag</a>) und seinem Grundlagenwerk über Traumaheilung bei Kindern und Jugendlichen (Kösel 2005, über 5000 verkaufte Exemplare) erschienen noch weitere Bücher auf Deutsch. Seine Methode <a href="http://www.somatic-experiencing.de/">Somatic Experiencing</a> unterrichtet er in vielen Ländern. Zusätzlich zu seiner fachlichen Tätigkeit stellt er sich für die Basisarbeit in Gemeinschaften und Gesellschaften, die durch Krieg oder Naturkatastrophen traumatisiert worden sind, beratend und leitend zur Verfügung.</p>
<p><em>Das Buch:</em><br />
*) <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915">Peter a. Levine: Trauma-Heilung &#8211; Das Erwachen des Tigers</a></p>
<p>Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Sicht können Traumata geheilt werden. In vielen Fällen sind dazu nicht einmal langwierige Therapien, kein schmerzhaftes Reaktivieren von Erinnerungen und keine Dauermedikation erforderlich. Wir müssen verstehen, daß es weder notwendig noch möglich ist, Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen, zu verändern. Alte Traumasymptome sind Beispiele für gebundene Energie und vergessene Lektionen des Lebens. Die Vergangenheit spielt für uns keine Rolle, wenn wir lernen, in der Gegenwart präsent zu sein. Jeder Augenblick entfaltet dann sein kreatives Potential.<br />
Mit der Information und den Hilfsmitteln, die Ihnen dieses Buch an die Hand gibt, können Sie vermeiden, daß potentiell traumatische Erfahrungen ihre destruktive Wirkung entfalten, und besser mit bedrohlichen Situationen umgehen. In vielen Fällen ermöglichen die hier vorgestellten Methoden auch, die Symptome älterer Traumata in bereichernde Lebenserfahrungen umzuwandeln.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;ref_=rdr_ext_aut&amp;index=books&amp;field-author=Peter%20A.%20Levine#?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Peter Levine bei amazon.de</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchundjudenhaga&amp;l=ur2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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		<title>Zweiter Weltkrieg: Noch immer ein Trauma</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 22:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Zweite Weltkrieg wirkt in den Köpfen der heute älteren Generation noch immer nach. Bei bis zu zwölf Prozent der über 60-jährigen Deutschen gibt es Anzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), haben Forscher aus Leipzig, Greifswald und Zürich festgestellt. &#8220;Besonders die Kindergeneration des Krieges ist schwer traumatisiert&#8230; Generation 60 Plus: Jeder Achte kämpft mit Flashbacks und Ängsten pte &#8211; Immer deutlicher zeigt die Forschung, dass jeder Krieg noch viele Jahrzehnte lang nachwirkt&#8221;, so Studienautor Philipp Kuwert im pressetext-Interview. Jeder zweite Senior berichtet über mindestens ein traumatisches Ereignis, das vorwiegend aus Kriegszeiten stammt und etwa Bombenangriffe, Vergewaltigung, Vertreibung, Verlust von Angehörigen oder Inhaftierung betrifft. Noch immer verfolgt Welche Folgen diese Erfahrungen haben, erfassten die Forscher bei 8.000 Menschen verschiedenen Alters. Bei bis zu vier Prozent der Älteren konnte eine PTBS festgestellt werden, bei bis zu 12,2 Prozent zumindest Symptome dafür. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 59-Jährigen lag dieser Anteil bei höchstens 2,7 bzw. vier Prozent. Ein Komplex von Beschwerden ist mit der Diagnose PTBS verbunden, erklärt Kuwert. &#8220;Dazu gehören Flashbacks, also zwanghafte Angst- und Schreckensbilder und Albträume. Betroffene sind schreckhafter und vielfach unfähig, Emotionen in ihrer vollen Bandbreite wahrzunehmen, was die Kontaktfähigkeit erschwert.&#8221; Häufig werden Gedanken, Orte und Aktivitäten gemieden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zweite Weltkrieg wirkt in den Köpfen der heute älteren Generation noch immer nach. Bei bis zu zwölf Prozent der über 60-jährigen Deutschen gibt es Anzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), haben Forscher aus Leipzig, Greifswald und Zürich festgestellt. &#8220;Besonders die Kindergeneration des Krieges ist schwer traumatisiert&#8230;<span id="more-3423"></span></p>
<p><strong>Generation 60 Plus: Jeder Achte kämpft mit Flashbacks und Ängsten</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Immer deutlicher zeigt die Forschung, dass jeder Krieg noch viele Jahrzehnte lang nachwirkt&#8221;, so Studienautor Philipp Kuwert im pressetext-Interview. Jeder zweite Senior berichtet über mindestens ein traumatisches Ereignis, das vorwiegend aus Kriegszeiten stammt und etwa Bombenangriffe, Vergewaltigung, Vertreibung, Verlust von Angehörigen oder Inhaftierung betrifft. </p>
<p><strong>Noch immer verfolgt</strong></p>
<p>Welche Folgen diese Erfahrungen haben, erfassten die Forscher bei 8.000 Menschen verschiedenen Alters. Bei bis zu vier Prozent der Älteren konnte eine PTBS festgestellt werden, bei bis zu 12,2 Prozent zumindest Symptome dafür. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 59-Jährigen lag dieser Anteil bei höchstens 2,7 bzw. vier Prozent.</p>
<p>Ein Komplex von Beschwerden ist mit der Diagnose PTBS verbunden, erklärt Kuwert. &#8220;Dazu gehören <strong>Flashbacks</strong>, also zwanghafte Angst- und Schreckensbilder und Albträume. Betroffene sind schreckhafter und vielfach unfähig, Emotionen in ihrer vollen Bandbreite wahrzunehmen, was die Kontaktfähigkeit erschwert.&#8221; Häufig werden Gedanken, Orte und Aktivitäten gemieden, die mit dem Erlebten verbunden sind. <strong>Traumata erhöhen jedoch auch das Risiko für körperliche Krankheiten deutlich</strong>, weshalb die heute Älteren für den Greifswalder Forscher ohnehin &#8220;die eher Gesunden ihrer Generation&#8221; sind.</p>
<p><strong>Gleiches Erbe aller Kriege</strong></p>
<p>Auch die Folgen der Jahre nach de Krieg haben die Forscher untersucht. Welche Wirkungen diese etwa auf Österreich hatten, stellt Kuwert in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Trauma und Gewalt&#8221; dar. &#8220;Die Hypothese, dass es in der ehemals russischen Besatzungszone am meisten Traumatisierung gab, hat sich bestätigt.&#8221;</p>
<p>Obwohl die Wissenschaftler vor allem alte Menschen untersuchten, sind viele Ergebnisse auch auf Betroffene heutiger Kriege übertragbar. &#8220;Aktuelle Forschungen wie etwa im Sudan zeigen ebenfalls, dass Posttraumatische Belastungsstörungen umso häufiger auftreten, je mehr extreme Traumatisierungen es gab. Bei bestimmten Schweregrad erkranken auch die, die am besten davor geschützt sind&#8221;, so Kuwert. Lernen aus der Geschichte sei jedoch durchaus möglich. &#8220;Vergewaltigungsopfer hatten lange mit einem Tabu zu kämpfen. Jetzt erkennt man, dass ihre gesellschaftliche Anerkennung als Traumaopfer protektive Wirkung hat.&#8221;</p>
<p><strong>Schreibtherapie hilft</strong></p>
<p>Trotz des großen zeitlichen Abstandes bringen Therapien auch heute noch Verbesserungen, zeigen die Erfahrungen von Lebenstagebuch <a href="http://lebenstagebuch.de/">http://lebenstagebuch.de</a> , einer Internet-Schreibtherapie für die Weltkriegs-Kinder. &#8220;Bei den Teilnehmenden findet der Ansatz trotz Internet viel Zuspruch. Die Belastung der PTBS sinkt, die Ängste werden weniger und die Lebensqualität steigt. Zudem erlaubt die Therapie, die eigene Biographie nochmals aufzuschreiben und auf Wunsch weiterzugeben. Denn sie enthält nicht nur Traumatisierung, sondern auch die schönen Seiten des Lebens&#8221;, so Kuwert. Bis Herbst ist die kostenlose Teilnahme an dem Online-Programm noch möglich.</p>
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		<title>Spiegelneurone schaffen Wohlgefühl: Kommunikation auf zwischenmenschlicher Ebene verbessern</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:43:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Tierversuchen haben Forscher die Spiegelneurone erstmals entdeckt. Doch diese spielen auch in der Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen eine wesentliche Rolle. Spiegelneurone sind Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet, sondern (aktiv) gestaltet würde&#8230; pte &#8211; &#8220;Dies gilt sowohl für emotionale als auch für emotionsneutrale Handlungen, wobei bei emotionalen Handlungen das zwischenmenschliche Wohlgefühl wesentlich erhöht wird&#8221;, so die Psychotherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im pressetext-Interview. Das gelte vor allem dann, wenn ein Gleichklang der Emotionen herrsche. Gute Beziehung gegen seelischen und körperlichen Stress &#8220;Gute zwischenmenschliche Beziehungen werden nicht nur im Gehirn gespeichert, sondern sie sind die am besten wirksame und völlig nebenwirkungsfreie Droge gegen seelischen und teilweise auch körperlichen Stress&#8221;, meint die Therapeutin. &#8220;Der menschliche Körper hat die Fähigkeit unbewusste Wahrnehmungen aufzunehmen und ohne unser Wissen seelische und biologische Reaktionen in Gang zu setzen.&#8221; Jüngste arbeitsmedizinische Untersuchungen zeigen, dass die Gesundheit heute in weit größerem Umfang von zwischenmenschlichen Konflikten, fehlenden sozialen Unterstützungen oder anderen Stressfaktoren bedroht ist. &#8220;Wenn Angst, anhaltende Traurigkeit, Stressgefühle und andere emotionale Schwierigkeiten auftauchen, hat es sehr oft damit zu tun, das im Rahmen einer bedeutsamen zwischenmenschlichen Beziehung wichtige emotionale Anliegen und Bedürfnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Tierversuchen haben Forscher die Spiegelneurone erstmals entdeckt. Doch diese spielen auch in der Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen eine wesentliche Rolle. Spiegelneurone sind Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet, sondern (aktiv) gestaltet würde&#8230;<span id="more-2878"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Dies gilt sowohl für emotionale als auch für emotionsneutrale Handlungen, wobei bei emotionalen Handlungen das zwischenmenschliche Wohlgefühl wesentlich erhöht wird&#8221;, so die Psychotherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im pressetext-Interview. Das gelte vor allem dann, wenn ein Gleichklang der Emotionen herrsche. </p>
<p><strong>Gute Beziehung gegen seelischen und körperlichen Stress</strong></p>
<p>&#8220;Gute zwischenmenschliche Beziehungen werden nicht nur im Gehirn gespeichert, sondern sie sind die am besten wirksame und völlig nebenwirkungsfreie Droge gegen seelischen und teilweise auch körperlichen Stress&#8221;, meint die Therapeutin. &#8220;Der menschliche Körper hat die Fähigkeit unbewusste Wahrnehmungen aufzunehmen und ohne unser Wissen seelische und biologische Reaktionen in Gang zu setzen.&#8221; </p>
<p>Jüngste arbeitsmedizinische Untersuchungen zeigen, dass die Gesundheit heute in weit größerem Umfang von zwischenmenschlichen Konflikten, fehlenden sozialen Unterstützungen oder anderen Stressfaktoren bedroht ist. &#8220;Wenn Angst, anhaltende Traurigkeit, Stressgefühle und andere emotionale Schwierigkeiten auftauchen, hat es sehr oft damit zu tun, das im Rahmen einer bedeutsamen zwischenmenschlichen Beziehung wichtige emotionale Anliegen und Bedürfnisse in Gefahr geraten sind&#8221;, meint Fischer. </p>
<p><strong>Beziehungen beeinflussen gesamten Organismus </strong></p>
<p>&#8220;Zwischenmenschliche Beziehungen wirken massiv in den Menschen hinein. Sie beeinflussen nicht nur die seelische Sphäre, sondern auch &#8211; auf dem Weg über das Gehirn &#8211; biologische Funktionen und körperliche Strukturen des Organismus&#8221;, meint Fischer. &#8220;Daher ist es nicht überraschend, dass zwischenmenschliche Beziehungen nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung oder Aufrechterhaltung von Symptomen leisten, sondern dass der Zusammenhang zwischen Symptom und zwischenmenschliche Beziehungen auch den entscheidenden Ansatzpunkt in der Psychotherapie darstellt.&#8221; </p>
<p>&#8220;Bisherige Beziehungserfahrungen und -muster aktueller Beziehungsgestaltung werden, wie moderne Methoden der Neurologie zeigen, in Nervenzell-Netzwerken gespeichert&#8221;, erklärt Fischer. Dies beginne kurz nach der Geburt, um die Mutter von anderen Personen unterscheiden zu können. &#8220;In Folge führt das zur Ausbildung einer emotionalen Bindung.&#8221; </p>
<p>Durch die Spiegelneurone kann das Gehirn in der Außenwelt wahrgenommene Vorgänge so speichern, dass der betreffende Vorgang selbst reproduziert werden kann. &#8220;Dies gilt für Verhaltensweisen und auch für Gefühle, die damit verknüpft werden&#8221;, so die Psychotherapeutin. &#8220;Emotionale Reizverarmung führt zu Degeneration der Spiegelzellen und dadurch auch zu Verlust von Empathiefähigkeit, wie neueste Studien zeigen.&#8221; </p>
<p><strong>Empathie als Voraussetzung zur Selbstentfaltung</strong> </p>
<p>&#8220;Empathie bedeutet, sich in Lage eines anderen Menschen zu versetzen und darüber klar zu werden, was der andere fühlt, sowie die eigenen Gefühle zu erkennen und angemessen zu reagieren&#8221;, erklärt Fischer. Empathie schaffe Vertrauen und Nähe. &#8220;Durch Empathie lernen Kinder die eigenen und die Grenzen der anderen zu erkennen. Sich selbst als Individuum zu erleben, ist die Grundvoraussetzung zur Selbstentfaltung&#8221;, erklärt Fischer. </p>
<p>&#8220;Kinder lernen zwar auch bei mangelnder Spiegelung meist sehr gut, wie man sozial überlebt und wie man sich in verschiedenen Situationen verhalten muss.&#8221; Doch dies sei noch keine richtige Empathie. Mangelnde Empathie zeigt sich vor allem dort, wo es an gelernten Verhaltensmustern mangelt oder in hochemotionalen Situationen, wie sie in engen Beziehungen manchmal auftreten. </p>
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		<title>Psychosomatik: Hoher Druck macht Arbeitnehmer krank</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 13:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>

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		<description><![CDATA[Stress führt zu psychischen Problemen und psychische Probleme erhöhen Anzahl der Fehlstunden drastisch&#8230; pte &#8211; Der Druck, unter dem Arbeitnehmer während einer Rezession stehen, hat zu einem starken Anstieg psychischer Probleme geführt. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage der britischen Wohltätigkeitsorganisation Mind gekommen. Einer von elf britischen Arbeitnehmern war aufgrund von Stress und Angstgefühlen beim Arzt. Sieben Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Medikamente verschrieben wurden, um mit dem herrschenden Druck besser zurecht zu kommen. The Confederation of British Industry erklärte, dass die Arbeitgeber Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit ihrer Arbeitnehmer setzen. Entscheidend ist es jedoch, das Verständnis zu erhöhen. Die vergangenen Jahre waren auch für jene unruhige Zeiten, die ihren Job nicht verloren haben. Bei vielen wurden die Überstunden gekürzt, sie arbeiteten länger oder fürchteten um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Für manche wird der entstehende Druck nicht mehr kontrollierbar. Mind geht davon aus, dass psychische Probleme bald die häufigste Ursache für das Fehlen am Arbeitsplatz sein werden. Die Befragung von 2.050 Arbeitnehmern ergab, dass rund ein Drittel schwerer arbeitete und fast die Hälfte Angst um ihren Job hat. Neun Prozent gingen aufgrund des durch den finanziellen Engpass entstandenen Drucks zum Arzt. Sieben Prozent erhielten Medikamente wie Antidepressiva. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stress führt zu psychischen Problemen und psychische Probleme erhöhen Anzahl der Fehlstunden drastisch&#8230;<span id="more-2890"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Der Druck, unter dem Arbeitnehmer während einer Rezession stehen, hat zu einem starken Anstieg psychischer Probleme geführt. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage der britischen Wohltätigkeitsorganisation <a href="http://www.mind.org.uk">Mind</a> gekommen. Einer von elf britischen Arbeitnehmern war aufgrund von Stress und Angstgefühlen beim Arzt. Sieben Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Medikamente verschrieben wurden, um mit dem herrschenden Druck besser zurecht zu kommen.</p>
<p>The <a href="http://www.cbi.org.uk">Confederation of British Industry</a> erklärte, dass die Arbeitgeber Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit ihrer Arbeitnehmer setzen. Entscheidend ist es jedoch, das Verständnis zu erhöhen. Die vergangenen Jahre waren auch für jene unruhige Zeiten, die ihren Job nicht verloren haben. Bei vielen wurden die Überstunden gekürzt, sie arbeiteten länger oder fürchteten um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes.</p>
<p>Für manche wird der entstehende Druck nicht mehr kontrollierbar. Mind geht davon aus, dass psychische Probleme bald die häufigste Ursache für das Fehlen am Arbeitsplatz sein werden. Die Befragung von 2.050 Arbeitnehmern ergab, dass rund ein Drittel schwerer arbeitete und fast die Hälfte Angst um ihren Job hat.<br />
Neun Prozent gingen aufgrund des durch den finanziellen Engpass entstandenen Drucks zum Arzt. Sieben Prozent erhielten Medikamente wie Antidepressiva. Einer von fünf gab an, dass der Stress am Arbeitsplatz ihn psychisch krank gemacht habe. Einer von vier brach bei der Arbeit aufgrund des nicht mehr aushaltbaren Druckes in Tränen aus.</p>
<p>Mind fordert die Unternehmen auf, die Atmosphäre am Arbeitsplatz zu verbessern und mehr Verständnis für psychische Probleme zu zeigen. Paul Farmer, der Leiter der Wohltätigkeitsorganisation, erklärte, dass die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren unglaublich hart gewesen seien. Es sei wichtiger denn je, dass die Arbeitgeber versuchen, den Stress der Arbeitnehmer in Grenzen zu halten und die Bedingungen am Arbeitsplatz zu verbessern.</p>
<p><strong>Unterstützung wichtig </strong></p>
<p>Manche Firmen haben die angebotene Unterstützung aufgrund des finanziellen Druckes verringert. Die British Telecom ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das genau das Gegenteil gemacht hat. Mehr Arbeitnehmer denn je haben die angebotene Beratung angenommen. Zusätzlich wurde die Unterstützung für gestresste Arbeitnehmer verbessert. Nur Menschen, denen es psychisch gut geht, sind auch produktiv und engagiert, so die Auffassung der Verantwortlichen.</p>
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		<title>Psychosomatik und Körpertherapie: Entspannung des Rückens</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/ruecken-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unabhängig davon, ob Rückenschmerzen organisch oder psychisch verursacht werden, sollte die Therapie stets durch Entspannung mit Autosuggestion ergänzt werden. Die Übungen behält man am besten ein Leben lang bei, auch wenn keine Schmerzen mehr bestehen. Es dauert nämlich einige Zeit, bis tiefe Entspannung erreicht wird; beginnt man erst, wenn schon Schmerzen bestehen, kann sich der Anfänger nicht schnell genug helfen&#8230; Entspannung ist eine vielseitige Lebenshilfe, die man nicht nur bei Schmerzen einsetzt. Wer sich an das regelmäßige Training gewöhnt hat, wird bald nicht mehr darauf verzichten wollen. Entspannung und Suggestion: Einfache Übungen Entspannung lockert die verspannte Muskulatur, der Schmerz lässt nach. Wer sich tief entspannen kann, benötigt bei Rückenschmerzen oft keine Schmerztabletten, insbesondere dann nicht, wenn die Übungen durch Selbstsuggestion ergänzt werden. Voraussetzungen für Entspannungstraining sind ein ruhiger, leicht abgedunkelter Raum, wo man beim Üben ungestört bleibt, bequeme Kleidung, die nirgends einengt, und eine gute Unterlage (Stuhl, Sessel, Bett), auf der man &#8220;sich gehen lassen&#8221; kann. Die Technik, nach der man sich einspannt, ist nicht so wichtig, sie muß nur persönlich zusagen, damit keine inneren Widerstände entstehen. Manchen Menschen gelingt es ohne besondere Technik, sich tief zu entspannen, denn Entspannung ist eine Fähigkeit, über die wir alle verfügen. Sie setzen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig davon, ob Rückenschmerzen organisch oder psychisch verursacht werden, sollte die Therapie stets durch Entspannung mit Autosuggestion ergänzt werden. Die Übungen behält man am besten ein Leben lang bei, auch wenn keine Schmerzen mehr bestehen. Es dauert nämlich einige Zeit, bis tiefe Entspannung erreicht wird; beginnt man erst, wenn schon Schmerzen bestehen, kann sich der Anfänger nicht schnell genug helfen&#8230;<span id="more-2781"></span></p>
<p>Entspannung ist eine vielseitige Lebenshilfe, die man nicht nur bei Schmerzen einsetzt. Wer sich an das regelmäßige Training gewöhnt hat, wird bald nicht mehr darauf verzichten wollen.</p>
<p><strong>Entspannung und Suggestion: Einfache Übungen</strong></p>
<p>Entspannung lockert die verspannte Muskulatur, der Schmerz lässt nach. Wer sich tief entspannen kann, benötigt bei Rückenschmerzen oft keine Schmerztabletten, insbesondere dann nicht, wenn die Übungen durch Selbstsuggestion ergänzt werden.</p>
<p>Voraussetzungen für Entspannungstraining sind ein ruhiger, leicht abgedunkelter Raum, wo man beim Üben ungestört bleibt, bequeme Kleidung, die nirgends einengt, und eine gute Unterlage (Stuhl, Sessel, Bett), auf der man &#8220;sich gehen lassen&#8221; kann. Die Technik, nach der man sich einspannt, ist nicht so wichtig, sie muß nur persönlich zusagen, damit keine inneren Widerstände entstehen. Manchen Menschen gelingt es ohne besondere Technik, sich tief zu entspannen, denn Entspannung ist eine Fähigkeit, über die wir alle verfügen. Sie setzen oder legen sieh einfach bequem hin, schließen die Augen und warten gelassen, bis Ruhe und Entspannung sie überkommen.</p>
<p>Verbessern kann man diese einfachste Methode, indem man sich in seinem Geist vorstellt: &#8220;Mein ganzer Körper wird angenehm schwer und warm &#8211; ich lasse mich gehen und versinke langsam in tiefer Ruhe.&#8221;</p>
<p>Viele Menschen sind heute aber durch Streß und Hektik des Alltags so nervös, daß sie nicht mehr einfach auf Wunsch abschalten können. Dann muß die Entspannung systematisch erlernt werden&#8230; Dazu gibt es verschiedene Techniken, u.a. die &#8220;Progressive Relaxation&#8221;, die Entspannung nicht durch bloße Vorstellung herbeiführt, sondern &#8220;erlebbar&#8221; macht, indem man die zu entspannenden Muskelgruppen Schritt für Schritt kurz anspannt und wieder löst; das hilft auch Menschen, die sich allein durch Vorstellungen nicht so gut entspannen. Yoga, transzendentale Meditation und Zen, sind drei asiatische Meditationstechniken, bei denen man durch Selbstbeherrschung und Versenkung in bestimmten Körperstellungen in tiefe innere Ruhe und körperliche Entspannung gelangt.</p>
<p>Anfänger sollten sich zunächst durch Fachliteratur mit den verschiedenen Techniken vertraut machen und dann die auswählen, die ihnen am besten gefällt. Diese wird dann unter fachlicher Anleitung erlernt, zum Beispiel an der Volkshochschule oder im Kurs einer Krankenkasse. Notfalls kann man die Entspannungstechnik auch nach einem Buch oder einer Tonkassette erlernen, nach Möglichkeit sollte aber stets ein Kurs besucht werden, bei dem man alle persönlichen Fragen und Probleme mit dem Kursleiter klaren kann.</p>
<p><strong>Autosuggestion zur Schmerzkontrolle</strong></p>
<p>In tiefer Entspannung wird das Unbewußte aufnahmefähiger für Vorstellungen, die sich nach einigen Wiederholungen darin festsetzen und automatisch in Erfüllung gehen. Diese Tatsache nutzt man, um sich durch Autosuggestionen positiv zu beeinflussen. Geübte können auf diese Weise leichtere Schmerzen einfach &#8220;abschalten&#8221; und stärkere Schmerzen zumindest lindern. Das setzt voraus, daß man sich dank regelmäßiger Übung schnell tief entspannen kann. Sobald die tiefe Entspannung eingetreten ist, wiederholt man im Geist etwa 30mal die positive Vorstellung, mit der man die Schmerzen beeinflussen will. Die Wirkung kann schon hierbei spürbar eintreten, oft dauert es aber einige Tage, bei chronischen Schmerzen auch Wochen bis Monate, ehe die Schmerzen durch die Macht der Vorstellungen nachlassen. Die Vorstellungen werden individuell formuliert, damit sie keine Widerstände und Gegenreaktionen provozieren. Das bespricht man am besten mit dem Leiter des Entspannungskurses. Meist spürt man eine Art &#8220;innere Zustimmung&#8221;, wenn die Formulierung richtig ist.</p>
<p>Die folgenden Beispiele helfen, die persönliche Vorstellung zur Schmerzkontrolle zu finden:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>&#8220;Der Schmerz ist vollkommen gleichgültig &#8211; Rücken (oder Nacken, Kreuz) sind angenehm warm.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Schmerzen verschwinden für immer &#8211; Rücken (oder Nacken, Kreuz) locker und frei beweglich.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ich bin völlig ruhig und gelassen &#8211; Der Schmerz ist gleichgültig und verschwindet für immer.&#8221;</em></p>
<p>Ganz besonders die <em>Indifferenzformel &#8220;Schmerz vollkommen gleichgültig&#8221;</em> mit der Vorstellung von Wärme im Rücken hat sich gut bewährt Man kann mehrere Vorstellungen ausprobieren und dann bei der bleiben, die am besten hilft.</p>
<p><strong>Körpertherapeutische Übungen</strong></p>
<p>Die modernen Körpertherapien, am bekanntesten die <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/bioenergetik/">Bioenergetik nach Alexander Löwen</a>, stellen die harmonische Einheit von Körper, Geist und Seele wieder her und befreien die in der verspannten Muskulatur &#8220;eingefrorenen&#8221; Gefühle. Dadurch löst sich der Muskelpanzer, die äußere Haltung wird durch die innere Harmonie verbessert, verdrängte seelische Inhalte können abreagiert und dabei verarbeitet werden. Am Ende einer solchen Behandlung, die körperlich und psychotherapeutisch arbeitet, steht ein &#8220;neuer Mensch&#8221;, selbstbewusster und aufrichtiger. Bioenergetik und andere Körpertherapien werden stets vom Therapeuten im Einzel- oder Gruppenkurs durchgeführt. Die dabei erlernten Übungen sollen zum Teil auch zwischen den Sitzungen selbständig durchgeführt werden.</p>
<p>Einige Übungen aus der Bioenergetik, die bei psychisch verursachten Rückenschmerzen helfen können, wollen wir für einen Selbstversuch vorstellen.</p>
<p>Körpertherapeutische Übungen: Bioenergetik-Übungen</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Grounding-Übungen, </em>&#8220;erden&#8221; den Körper, man lernt also dabei, bewusst Fest auf dem Boden zu stehen; außerdem kommt der Bioenergiefluß wieder in Gang, so daß sich Verspannungen lockern. Ausgangsstellung: aufrechte Haltung. Arme locker seitlich herabhängend, Beine leicht gespreizt, Füße etwa 30 cm auseinander.</p>
<p>Übung 1: Tief nach vorne beugen, den Kopf locker hängen lassen, die Finger berühren den Boden, 3 Minuten in dieser Stellung bleiben, bis die Beine vibrieren, und dabei tief und regelmäßig durch den Mund atmen.</p>
<p>Übung 2: Tief in die Hocke gehen und 2 &#8211; 3 Minuten in dieser Stellung bleiben, dabei tief und regelmäßig atmen; zum Schluß einen Ton herauslassen, nach dem einem gerade zumute ist (zum Beispiel ein langgezogenes &#8220;Aaaa&#8221; oder &#8220;Oooo&#8221;), dann langsam wieder aufrichten.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Abreagieren von Gefühlen </em>hilft, den <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/reich/">Muskelpanzer</a> zu lösen und Vorspannungen im Rücken abzubauen.</p>
<p>Ausgangsstellung: auf den Rücken legen, die Anne leicht angewinkelt neben dem Körper, die Beine leicht gespreizt ausgestreckt.</p>
<p>Übung 1: abwechselnd das ausgestreckte rechte und linke Bein anheben und kräftig damit auf die Unterlage schlagen; anfangs erfolgt das oft nur zaghaft, aber je mehr man unterdrückte Gefühle zulässt, desto stärker und rascher kann man mit den Beinen schlagen, bis man sich erleichtert fühlt; vor allein die Muskelverspannungen im Kreuz lockern sich bei dieser Übung.</p>
<p>Übung 2: Beine in den Knien beugen, damit die Füße fest auf der Unterlage stehen, beide Hände zu Fäusten ballen und kräftig damit auf die Unterlage schlagen; auch dabei steigern sieh Kraft und Geschwindigkeit, je mehr man aufsteigende Gefühle zulässt, bis man sich erleichtert fühlt; die Übung hilft vor allem bei Nacken- und Schulterschmerzen.</p>
<p>Mit diesen einfachen Übungen können weitere Gefühlsreaktionen verbunden sein, zum Beispiel Weinen oder Lachen, die ebenfalls erleichtern, wenn man sie zulässt. Nicht selten tauchen nach einiger Übung auch verdrängte negative Erfahrungen der Vergangenheit wieder im Bewusstsein auf; sie können unter Umständen derart belastend sein, daß man sie nur mit Hilfe des Therapeuten verarbeiten kann.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/rolfing/">Die Rolfsche Technik: Strukturelle Integration</a> / <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/feldenkrais/">Die Feldenkrais-Methode</a></p>
<p>Haben Sie es auch am Rücken?</p>
<p>Mit Rückenschmerzen ist nicht zu spaßen. Schon die leichtesten Beschwerden können mit der Zeit zu schweren Schäden an der Wirbelsäule oder den Bandscheiben führen. Ein Buch aus der Ratgeber-Reihe bei &#8220;Buch und Zeit&#8221; wird gerade auch in vielen Apotheken angeboten. Axel Reif beschreibt nicht nur die wichtigsten Ursachen akuter und chronischer Rückenschmerzen, sondern klärt auch über die bekanntesten und effektivsten Behandlungsmethoden auf mit all ihren Vor- und Nachteilen. Hierbei werden neben den schulmedizinischen Maßnahmen auch neue und bewährte Naturheilverfahren vorgestellt. Möglichkeiten der Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, wie die einfache Rotlichtbestrahlung oder mildernde Umschläge, werden ebenso berücksichtigt wie der schwerwiegende chirurgische Eingriff. Ein Gymnastikprogramm zur Stärkung des Rückens und zahlreiche Tips für den Alltag runden dieses nützliche Buch ab, aus dem auch die obigen Abschnitte stammen.</p>
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		<title>Psychosomatik der Rückenmuskulatur: Eine Frage der Haltung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Unbewußt bringen wir alle durch die Körperhaltung und den Spannungszustand der Rückenmuskeln innere Einstellungen, also Gefühle und ähnliche psychische Inhalte, zum Ausdruck. Deshalb können Rückenschmerzen auch von seelischen Vorgängen ausgehen, dadurch gefördert oder verschlimmert werden. Sie trotzen dann hartnäckig jeder üblichen Behandlung, weil damit die eigentlichen Ursachen nicht beeinflusst werden&#8230; Der Rücken als &#8220;Wetterecke&#8221; des Seelenlebens Oftmals bestehen allerdings auch in solchen Fällen bereits Wirbel- oder Bandscheibenschäden, von denen man nichts bemerken muss. Das Seelenleben sucht sich dann die &#8220;Schwachstellen&#8221; am Rücken aus, um Konflikte und Probleme körperlich zum Ausdruck zu bringen. Umgekehrt können die seelischen Einflüsse im Lauf der Zeil erst zu organischen Wirbel- und Bandscheibenschäden führen. Äußere und innere Haltung Manche Menschen gehen betont aufrecht durchs Leben, bei anderen wirkt die Körperhaltung lässig, schlaff oder gebeugt. Solche individuellen Haltungsunterschiede erfassen wir instinktiv und ziehen aus der äußeren Haltung Rückschlüsse auf die Persönlichkeit. Oft sind sie auf den ersten Blick schon erstaunlich treffsicher, weil die &#8220;Sprache&#8221; des Körpers universell verständlich ist. Man kann aber auch völlig daneben liegen, denn eine äußerlich nur vorgetäuschte Haltung durchschaut man meist erst beim näheren Kennenlernen. Psychische Einflüsse auf die Körperhaltung spielen häutig bei chronischen Rückenschmerzen eine Rolle. Bei der Diagnose und Therapie werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbewußt bringen wir alle durch die Körperhaltung und den Spannungszustand der Rückenmuskeln innere Einstellungen, also Gefühle und ähnliche psychische Inhalte, zum Ausdruck. Deshalb können Rückenschmerzen auch von seelischen Vorgängen ausgehen, dadurch gefördert oder verschlimmert werden. Sie trotzen dann hartnäckig jeder üblichen Behandlung, weil damit die eigentlichen Ursachen nicht beeinflusst werden&#8230;<span id="more-2777"></span></p>
<p><strong>Der Rücken als &#8220;Wetterecke&#8221; des Seelenlebens</strong></p>
<p>Oftmals bestehen allerdings auch in solchen Fällen bereits Wirbel-  oder Bandscheibenschäden, von denen man nichts bemerken muss. Das Seelenleben  sucht sich dann die &#8220;Schwachstellen&#8221; am Rücken aus, um Konflikte und Probleme  körperlich zum Ausdruck zu bringen. Umgekehrt können die seelischen Einflüsse im  Lauf der Zeil erst zu organischen Wirbel- und Bandscheibenschäden führen.</p>
<p><strong>Äußere und innere Haltung</strong></p>
<p>Manche Menschen gehen betont aufrecht durchs Leben, bei anderen  wirkt die Körperhaltung lässig, schlaff oder gebeugt. Solche individuellen  Haltungsunterschiede erfassen wir instinktiv und ziehen aus der äußeren Haltung  Rückschlüsse auf die Persönlichkeit. Oft sind sie auf den ersten Blick schon  erstaunlich treffsicher, weil die &#8220;Sprache&#8221; des Körpers universell verständlich  ist. Man kann aber auch völlig daneben liegen, denn eine äußerlich nur  vorgetäuschte Haltung durchschaut man meist erst beim näheren Kennenlernen.</p>
<p>Psychische Einflüsse auf die Körperhaltung spielen häutig bei chronischen  Rückenschmerzen eine Rolle. Bei der Diagnose und Therapie werden sie aber meist  nicht beachtet. Vor allem der bewußte oder unbewußte Versuch, durch die äußere  Haltung bestimmte Eindrücke bei anderen hervorzurufen, wird häufig mit Schmerzen  erkauft, weil die Haltungskontrolle zur übermäßigen  <span style="text-decoration: underline;">A</span><span style="text-decoration: underline;">nspannung</span> der Rückenmuskeln und zu Fehlhaltungen führt.<br />
Aber auch &#8220;Nackenschläge&#8221; des Schicksals, dauernde seelische Überforderung,  Angst, Unsicherheit und Depressionen können die Haltung so verändern, daß  chronische Rückenschmerzen entstehen. Dadurch verschleißen die Wirbel und  Bandscheiben stärker, und bei der Untersuchung entsteht dann der Eindruck, daß  dies die Ursache der Schmerzen ist. Trotz entsprechender Behandlung bessern sich  die Beschwerden jedoch nicht oder es kommt nach vorübergehender Linderung zu  Rückfällen. Bei diesem typischen Verlauf sollte stets versucht werden, durch  Entspannung, Autosuggestion oder fachliche Psychotherapie die seelischen Wurzeln  der Schmerzen zu beseitigen.</p>
<p><strong>Psychisch bedingte  Rückenschmerzen</strong></p>
<p>Neben der seelisch-geistigen Haltung eines Menschen, die sich in  Fehl- und Zwangshaltungen mit Muskelverspannungen ausdrücken kann, kommen noch  viele andere seelische Vorgänge als Verursacher chronischer Rückenschmerzen in  Frage. Dabei besteht gleichfalls die Gefahr, daß die Wirbel und Bandscheiben  dauernd ungünstig belastet und geschädigt werden. Großen Einfluss auf den  Gesundheitszustand des Rückens haben auch die menschlichen Gefühle. Da viele &#8211;  vor allem &#8220;negative&#8221; wie Trauer, Aggression und Wut in unserer Gesellschaft  streng kontrolliert werden müssen, damit man nicht &#8220;aus dem Rahmen fällt&#8221;, lässt  sich die dabei mobilisierte Energie nicht sinnvoll abreagieren. Das führt zu  vielfältigen körperlichen Funktionsstörungen (psychosomatische Krankheiten).</p>
<p>Chronische Verspannungen der Rückenmuskulatur sind eine  Möglichkeit, unterdrückte Gefühlsenergien gleichsam &#8220;einzufrieren&#8221;; dem damit  verbundenen Schmerz kommt oft noch die Funktion einer Selbstbestrafung für diese  sozial nicht tolerierten Gefühle zu. Vereinfacht gesagt tauscht man den  seelischen Schmerz gegen körperliche Schmerzen ein, um den gesellschaftlich  anerkannten Status eines organisch Kranken zu bekommen.</p>
<p>Es fällt oft schwer, hinter dem körperlichen Schmerz das seelische  Leid zu erkennen. Verdrängte Ängste und Aggressionen &#8220;gefrieren&#8221; oft im Bereich  der Halswirbelsäule ein, Depressionen können am gesamten Rücken zu Schmerzen  führen, wobei wegen der typischen Schuldgefühle depressiver Menschen der  &#8220;Strafcharakter&#8221; der Schmerzen meist besonders ausgeprägt ist, und in den  Lendenwirbelbereich werden oft chronische Überforderungen verdrängt. Aber das  darf man nicht verallgemeinern. Oft gelingt es nur mit Hilfe eines  Psychotherapeuten, die individuellen psychischen Faktoren wieder bewusst zu  machen und zu verarbeiten. Danach verschwinden die psychogenen Schmerzen,  bereits eingetretene organische Veränderungen müssen unter Umständen zusätzlich  behandelt werden.</p>
<p><strong>Seelische Reaktionen auf chronische Schmerzen</strong></p>
<p>Wer häufig oder ständig unter Schmerzen leidet und damit rechnet,  daß sich dieser Zustand im Lauf des Lebens nur noch verschlimmern kann, reagiert  darauf natürlich auch psychisch. Das hat dann oft zur Folge, daß sich das  Krankheitsbild weiter verschlechtert und die ärztliche Therapie kaum anschlägt.  Als besonders quälend geben viele Schmerzpatienten die Hoffnungslosigkeit an,  die sich bei ihnen &#8211; oft nach mehreren vergeblichen Therapieversuchen &#8211; immer  deutlicher einstellt. Die fehlende Aussicht auf Heilung kann zu Verbitterung,  Gereiztheit, Resignation oder Verzweiflung führen, manchen Patienten sogar in  den Selbstmord treiben. Hinzu kommt wegen des veränderten Verhaltens nicht  selten noch die soziale Isolierung als weiterer psychischer Krankheitsfaktor,  denn die gesunde Mitwelt bringt für chronisch Kranke meist nur einige Zeit  Verständnis auf. Die übliche Therapie berücksichtigt solche Reaktionen viel zu  wenig, lässt den Patienten mit seiner Angst und Verzweiflung weitgehend allein.  Dann muß er selbst versuchen, diese Reaktionen, die schlimmer als die  eigentliche Krankheit sein können, unter Kontrolle zu bringen. Entspannung und  Autosuggestion leisten auch dabei gute Dienste.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 13px;"><strong>Haben Sie es auch am Rücken</strong>?</span></span></p>
<p>Mit Rückenschmerzen ist nicht zu spaßen. Schon die leichtesten  Beschwerden können mit der Zeit zu schweren Schäden an der Wirbelsäule oder den  Bandscheiben führen. Ein Buch aus der Ratgeber-Reihe bei &#8220;Buch und Zeit&#8221; wird  gerade auch in vielen Apotheken angeboten. Axel Reif beschreibt nicht nur die  wichtigsten Ursachen akuter und chronischer Rückenschmerzen, sondern klärt auch  über die bekanntesten und effektivsten Behandlungsmethoden auf mit all ihren  Vor- und Nachteilen. Hierbei werden neben den schulmedizinischen Maßnahmen auch  neue und bewährte Naturheilverfahren vorgestellt. Möglichkeiten der  Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, wie die einfache Rotlichtbestrahlung oder  mildernde Umschläge, werden ebenso berücksichtigt wie der schwerwiegende  chirurgische Eingriff. Ein Gymnastikprogramm zur Stärkung des Rückens und  zahlreiche Tips für den Alltag runden dieses nützliche Buch ab, aus dem auch die obige Passage stammt.</p>
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		<title>Experte: Streiten hat nur Sinn, wenn man Streitkultur beherrscht</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/11/streit/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 00:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Streit zur rechten Zeit ist ganz gut &#8211; vor allem dann, wenn es um gute Gründe geht. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam es Institute for Social Research an der University of Michigan beim jährlichen Treffen der American Psychological Society&#8230; Ein kleiner Streit hier und da ist gesund &#8211; doch Streitkultur fehlt den meisten pte &#8211;  http://www.apa.org &#8211; Unterdrückter Ärger ist &#8211; egal ob in der Partnerschaft, beim Chef oder beim Kind &#8211; schlecht für die Gesundheit. Dem stimmt auch der Psychocoach Andreas Winter zu. &#8220;Es ist wichtig, die Themen auf das Tablett zu bringen. Denn schwelende Konflikte, die ungeklärt bleiben, führen zu Stresssymptomen&#8221;, erklärt der Experte. &#8220;Streit hat aber nur Sinn, wenn man eine Streitkultur beherrscht, bei der die Harmonie nicht zerstört wird. Und diese haben die wenigsten&#8221;, warnt Winter. &#8220;Im Streit geschieht es leider zu oft, dass man persönlich wird und den anderen angreift.&#8221; Vermeidungstaktik nicht zielführend Studienleiterin Kira Birditt hat Daten von mehr als 1.800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren analysiert. Demnach führen unterdrückte Konflikte zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. &#8220;Beziehungen haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns tagtäglich fühlen &#8211; vor allem Probleme in unseren Beziehungen&#8221;, so die Studienleiterin. &#8220;Wie wir mit unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Streit zur rechten Zeit ist ganz gut &#8211; vor allem dann, wenn es um gute Gründe geht. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam es Institute for Social Research an der University of Michigan beim jährlichen Treffen der American Psychological Society&#8230;<span id="more-2516"></span></p>
<p><strong>Ein kleiner Streit hier und da ist gesund &#8211; doch </strong><strong>Streitkultur fehlt den meisten</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211;  http://www.apa.org &#8211; Unterdrückter Ärger ist &#8211; egal ob in der Partnerschaft, beim Chef oder beim Kind &#8211; schlecht für die Gesundheit. Dem stimmt auch der Psychocoach Andreas Winter zu. &#8220;Es ist wichtig, die Themen auf das Tablett zu bringen. Denn schwelende Konflikte, die ungeklärt bleiben, führen zu Stresssymptomen&#8221;, erklärt der Experte. &#8220;Streit hat aber nur Sinn, wenn man eine Streitkultur beherrscht, bei der die Harmonie nicht zerstört wird. Und diese haben die wenigsten&#8221;, warnt Winter. &#8220;Im Streit geschieht es leider zu oft, dass man persönlich wird und den anderen angreift.&#8221;</p>
<p><strong>Vermeidungstaktik nicht zielführend</strong></p>
<p>Studienleiterin Kira Birditt hat Daten von mehr als 1.800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren analysiert. Demnach führen unterdrückte Konflikte zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. &#8220;Beziehungen haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns tagtäglich fühlen &#8211; vor allem Probleme in unseren Beziehungen&#8221;, so die Studienleiterin. &#8220;Wie wir mit unseren Problemen umgehen, schlägt sich demnach auf unser Wohlergehen nieder.&#8221;</p>
<p>Vorhergehende Studien haben gezeigt, dass verheiratete Paare, die Streitigkeiten vermeiden, früher sterben als jene, die expressiv sind. Eine andere Studie hat gezeigt, dass der Ausdruck von Ärger zu einem Gefühl der Selbstkontrolle und zu Optimismus führt. Bei jenen Menschen, die ängstlich reagieren, ist das nicht der Fall.</p>
<p><strong>Streit eskaliert sehr schnell</strong></p>
<p>Winter warnt indes vor allfälligen Eskalationen beim Streiten. &#8220;Im Prinzip geht es darum, die Argumente des andern zu verstehen. Niemand tut oder sagt etwas, was er in diesem Augenblick für falsch hält&#8221;, so der Experte. Doch sei die Gefahr groß, den anderen anzugreifen und ihn zu verletzen. &#8220;Daher ist es wichtig, die Standpunkte zu erklären, denn das ist entlastend und erhält die Harmonie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Für den Streitfall bedeutet das, Vorwürfe zu vermeiden und anstatt dessen mitzuteilen, wie man sich fühlt&#8221;, so Winter. Ein Satz wie &#8220;Ich fühle mich verletzt&#8221;, erlaube dem anderen darauf zu antworten und zu reagieren. Daher ist eine Aussprache und eine Diskussion einem Streit vorzuziehen, erklärt Winter. &#8220;Die Tatsache, dass gestritten wird, geht auf ein Minus-Konto.&#8221;</p>
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