Klinische Pharmakologie / Psychopharmakologie

 
 

 
 

PharmacOn Line: Pharmazie
Pharmazeutische Praxis

Ernährungshinweise bei Bluthochdruck

Allgemeine Regeln

  • Ihre Nahrung sollte dem Energiebedarf angepaßt sein. Vermeiden Sie daher Übergewicht bzw. bauen Sie vorhandenes ab.
  • Essen Sie vollwertig und insbesondere viele langsam verdauliche Kohlenhydrate (Kartoffeln, Vollkornbrot) sowie ballaststoffreiche und vitaminhaltige Nahrungsmittel. Schränken Sie Ihren Zuckerkonsum ein.
  • Kaufen Sie fettreduzierte Produkte (Käse, Wurst) und verwenden Sie Pflanzenfette mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren anstelle von Butter.
  • Sparen Sie mit Kochsalz, würzen Sie mit Austauschprodukten und Kräutern.
  • Nehmen Sie vermehrt kaliumreiche Lebensmittel zu sich.
  • Achten Sie insgesamt auf eine abwechslungsreiche und vielseitige Ernährung.

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Tips zur Zusammensetzung Ihrer Ernährung

Zu einer vollwertigen Kost gehört ein ausgewogenes Verhältnis der Nährstoffe. Ihre Nahrung sollte bestehen zu

10-15% Eiweiß
max. 40% Gesamtfett (=sichtbares und verborgenes Fett)
45-55% Kohlenhydrate

Ihre tägliche Nahrung verteilen Sie am besten regelmäßig auf drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten.

Ballaststoffreiche Lebensmittel sind:

Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte

Wichtigste Vitaminträger sind:

Getreide, Gemüse, Obst, Kartoffeln, Milch, Fleisch

Wichtige Eiweißlieferanten sind:

Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Fleischprodukte, Geflügel, Wild, Hülsenfrüchte, Getreide und Getreideprodukte, Sojaprodukte.

Kaliumreich sind:

Trockenfüchte, Kartoffeln, viel frisches Obst und Gemüse (beim Garen beachten: durch Zerkleinerung und viel Wasser geht Kalium verloren. Daher in wenig Wasser kochen und Kochwasser nicht weggießen, sondern verwenden).

So ernähren Sie sich fettarm:

Für die fettreduzierte und fettmodifizierte Kost empfiehlt es sich:

  • Butter und vollfette Milchprodukte zu reduzieren und hochwertige Pflanzenfette (Margarine, Öl) sowie fettarme Milchprodukte zu bevorzugen
  • beim Aufschnitt (Käse, Wurst) fettarme Produkte zu kaufen, mitStreichfett sparsam umzugehen oder darauf zu verzichten und
  • die Fleischaufnahme zu reduzieren (max. 2 Fleischmahlzeiten pro Woche).

 

Sparen Sie mit Salz!

Für Ihre kochsalzarme Kost sollte Ihre Nahrung nicht mehr als 4 bis 6 g Kochsalz täglich enthalten. Bei vielen Lebensmitteln wird der Kochsalzgehalt über das darin enthaltene Natrium angegeben. Achten Sie beim Kauf auf die entsprechende Kennzeichnung.

Verzichten Sie beim Kochen ganz auf den Kochsalzzusatz und verwenden Sie Austauschprodukte (Ihre Apotheke berät Sie) bzw. Kräuter (keine Kräutermischungen mit Salzzusatz!).

Meiden Sie Lebensmittel mit hohem Natriumgehalt (über 400 mg/100g Lebensmittel), steigen Sie auf natriumarme um! Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über Lebensmittel mit niedrigem, mittlerem und hohem Natriumgehalt.

 

Sehr empfehlenswerte Lebensmittel (salzarm)

(Natriumgehalt niedrig, max. 0,3 g Kochsalz/100 g Lebensmittel):

Milch, Joghurt, Quark, Ei, frisches Fleisch, Geflügel, Wild, frischer Fisch, Nudeln, Reis, Getreideflocken, Kartoffeln, frisches und tiefgekühltes Gemüse, Obst, alle streng natriumarmen (=streng kochsalzarm) Speziallebensmittel, Mineralwasser unter 100 mg Natrium/kg

 

Bedingt zu empfehlende Lebensmittel (mittlerer Salzgehalt)

(mittlerer Natriumgehalt, max. 1 g Kochsalz/100 g Lebensmittel):

Frischkäse, Schalen- und Krustentiere, geräucherte Makrelen, Zwieback, Gebäck, Roggenmischbrot, Weizenbrot, Gemüsekonserven, Gemüsesäfte

 

Zu vermeidende Lebensmittel (besonders salzhaltig)

(hoher Natriumgehalt, über 1 g Kochsalz/100 g Lebensmittel):

Salz- und Laugengebäck, Salzstangen, Cracker, Chips, süßes Kleingebäck, Käse, Wurst insbesondere Dauerwurst, Schinken roh und gekocht, geräucherter Speck, Bündner Fleisch, Salzheringe, Matjes, Fischkonserven ( bes. Anchovis), Sauerkraut, Salzgurken, Oliven, Kapern, eingelegtes Essiggemüse, Ketchup, Senf, fertige Salatsaucen, Fertiggerichte (Dosen, Tiefkühlkost), Salz, Meersalz, Kräutersalze, Jodssalz, Natriumglutamat, Gamasio, Würzmittel und Streuwürze (z. B. Fertigprodukte in Gläsern, Beuteln, Tuben, Dosen etc.)


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