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	<title>Pharmacon Net</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Run auf Cannabis-Arzneimittel: Experten kritisieren politisch-juristisches Hickhack</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/08/cannabis-10/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 20:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Dortmunder Forscherteam ist es erstmals gelungen, Tetrahydrocannabinol (THC) &#8211; einen der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze &#8211; mit Biosynthese künstlich und kostengünstig herzustellen. THC ist ein hervorragendes Arzneimittel und wird beispielsweise in der Behandlung von Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen verwendet. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland und in Österreich durch Gesetze nahezu vollständig eingeschränkt ist&#8230; pte &#8211; &#8220;Solche Lösungen sind zwar gut, weichen aber vom eigentlichen Problem ab&#8221;, meint der Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft &#8220;Cannabis als Medizin&#8221; gegenüber pressetext. Hanf werde von allen Seiten negativ stigmatisiert, erklärt der Arzt. &#8220;Selbst Hanfbauern, die Hanföl, Hanfbier oder Hanfmehl herstellen, sind davon betroffen. Und das obwohl die EU den Hanfanbau finanziell fördert. Billiges Cannabis für Patienten &#8220;Eine rein chemisch-synthetische Herstellung von THC ist teuer&#8221;, meint Oliver Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie an der TU-Dortmund http://www.tu-dortmund.de im pressetext-Interview. Daher habe er an einer heterologen Biosynthese gearbeitet, die deutlich günstiger sei. Der Biochemiker und sein Team identifizierten hierfür die Gene, die in der Cannabispflanze für die THC-Bildung zuständig sind und isolierten diese. Anschließend verpflanzten sie diese in Mikroorganismen, die entsprechend vermehrt werden können, um dann im Bioreaktor THC zu produzieren. Das Ergebnis ist reines THC als stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem Dortmunder Forscherteam ist es erstmals gelungen, Tetrahydrocannabinol (THC) &#8211; einen der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze &#8211; mit Biosynthese künstlich und kostengünstig herzustellen. THC ist ein hervorragendes Arzneimittel und wird beispielsweise in der Behandlung von Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen verwendet. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland und in Österreich durch Gesetze nahezu vollständig eingeschränkt ist&#8230;<span id="more-2302"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Solche Lösungen sind zwar gut, weichen aber vom eigentlichen Problem ab&#8221;, meint der Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft &#8220;<a href="http://www.cannabismedizin.at">Cannabis als Medizin</a>&#8221; gegenüber pressetext. Hanf werde von allen Seiten negativ stigmatisiert, erklärt der Arzt. &#8220;Selbst Hanfbauern, die Hanföl, Hanfbier oder Hanfmehl herstellen, sind davon betroffen. Und das obwohl die EU den Hanfanbau finanziell fördert.</p>
<p><strong>Billiges Cannabis für Patienten</strong></p>
<p>&#8220;Eine rein chemisch-synthetische Herstellung von THC ist teuer&#8221;, meint Oliver Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie an der TU-Dortmund http://www.tu-dortmund.de im pressetext-Interview. Daher habe er an einer heterologen Biosynthese gearbeitet, die deutlich günstiger sei. Der Biochemiker und sein Team identifizierten hierfür die Gene, die in der Cannabispflanze für die THC-Bildung zuständig sind und isolierten diese. Anschließend verpflanzten sie diese in Mikroorganismen, die entsprechend vermehrt werden können, um dann im Bioreaktor THC zu produzieren. Das Ergebnis ist reines THC als stark isolierter Stoff.</p>
<p>Eine andere sehr kostengünstige Methode der Herstellung von THC ist dem Chemiker Peter Rausch, Inhaber von Nektar-Naturkosmetik http://www.nektar.at , gelungen. &#8220;Es war mir möglich eine Methode zu entwickeln, mit der aus Abfällen des Industriehanfes &#8211; wie sie bei der landwirtschaftlichen Hanf-Samenöl-Erzeugung anfallen- THC zu gewinnen&#8221;, so Rausch gegenüber pressetext. Industriehanf-Abfälle enthalten CBD &#8211; eine biologische Vorstufe für die THC-Herstellung. &#8220;Pro Hektar liegt die Ausbeute bei einem bis zwei Kilogramm reinem THC&#8221;, so Rausch. &#8220;Das wäre eine zusätzliche Einnahmequelle für die Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p><strong>THC wasserlöslich machen</strong></p>
<p>&#8220;Ein großes Problem von THC ist, dass es zwar fett-, aber nicht wasserlöslich ist&#8221;, erklärt Rausch. Für die Nutzung als Arzneimittel bedeutet dies, dass etwa vier Fünftel der Substanz nicht aufgenommen, sondern ohne Wirkung ausgeschieden werden. Rausch ist es mit einer speziellen Methode gelungen, THC vollständig wasserlöslich zu machen. Damit kann man die Dosis und die Kosten für medizinische Anwendungen deutlich senken und zudem das THC intravenös verabreichen. Das ist insbesondere bei Aids-Patienten und Menschen, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, sinnvoll. &#8220;Dort wird THC verabreicht, um den Appetit zu steigern und damit das Immunsystem zu stärken.&#8221;</p>
<p>&#8220;THC wird seit kurzem auch in der Geriatrie angewendet&#8221;, erklärt Rausch. Einerseits hebt es den Appetit, andererseits wirkt es entspannend und führt zu einem erholsameren Schlaf ohne Einsatz bedenklicher Schlafmittel. Untersuchungen an Kriegsveteranen in Israel und Kroatien haben gezeigt, dass THC zur Aufarbeitung von traumatischen Kriegserlebnissen sehr erfolgreich eingesetzt werden kann.&#8221; In den meisten Fällen liegt die Tagesdosis bei rund fünf Milligramm. Bei dieser Dosierung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.</p>


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		<title>Geheimnis der Nickelallergie gelöst &#8211; Metall imitiert die Aktivitäten von Bakterien</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Forscherteam unter der Leitung von Matthias Goebeler von der Justus-Liebig-Universität Gießen hat das Geheimnis um die Nickelallergie gelöst: Nickel scheint die Aktivitäten von Bakterien zu imitieren und damit eine Immunreaktion auszulösen&#8230; Häufigste Kontaktallergie pte &#8211; http://www.uni-giessen.de &#8211; Nickelallergien sind die am häufigsten auftretenden Kontaktallergien in der westlichen Welt. Menschen reagieren dabei auf das Metall in Modeschmuck, Münzen und sogar medizinischen Implantaten. Details der Untersuchung wurden in Nature Immunology http://www.nature.com/ni veröffentlicht. Die Wissenschaftler untersuchten die Zellen der Blutgefäße von Menschen mit einer Nickelallergie. Es zeigte sich, dass diese Zellen auf Nickel reagieren, wenn eine Gruppe von Rezeptoren, die so genannten Toll-Like-Rezeptoren (TLRs), vorhanden sind. Reaktion des Immunsystems Als die Gene hinter den elf Arten von TLR deaktiviert wurden, konnte TLR4 als das Ziel des Metalls identifiziert werden. Dabei handelt es sich um das gleiche TLR an das sich die Bakterien anbinden und so eine Reaktion des Immunsystems auslösen. Bisher ging die Forschung laut Goebeler davon aus, dass dieser Rezeptor nur bei Bakterien eine Rolle spielt. Der Forscher vermutet laut New Scientist, dass andere Allergene genau so arbeiten könnten. Nickel und Bakterien binden sich an verschiedene Teile des Rezeptors an. Das Blockieren der Anbindungsmöglichkeiten des Metalls könnte daher helfen, allergische Reaktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forscherteam unter der Leitung von Matthias Goebeler von der Justus-Liebig-Universität Gießen hat das Geheimnis um die Nickelallergie gelöst: Nickel scheint die Aktivitäten von Bakterien zu imitieren und damit eine Immunreaktion auszulösen&#8230;<span id="more-2300"></span></p>
<p><strong>Häufigste Kontaktallergie </strong></p>
<p>pte &#8211; http://www.uni-giessen.de &#8211; Nickelallergien sind die am häufigsten auftretenden Kontaktallergien in der westlichen Welt. Menschen reagieren dabei auf das Metall in Modeschmuck, Münzen und sogar medizinischen Implantaten. Details der Untersuchung wurden in Nature Immunology http://www.nature.com/ni veröffentlicht.</p>
<p>Die Wissenschaftler untersuchten die Zellen der Blutgefäße von Menschen mit einer Nickelallergie. Es zeigte sich, dass diese Zellen auf Nickel reagieren, wenn eine Gruppe von Rezeptoren, die so genannten Toll-Like-Rezeptoren (TLRs), vorhanden sind.</p>
<p>Reaktion des Immunsystems</p>
<p>Als die Gene hinter den elf Arten von TLR deaktiviert wurden, konnte TLR4 als das Ziel des Metalls identifiziert werden. Dabei handelt es sich um das gleiche TLR an das sich die Bakterien anbinden und so eine Reaktion des Immunsystems auslösen.</p>
<p>Bisher ging die Forschung laut Goebeler davon aus, dass dieser Rezeptor nur bei Bakterien eine Rolle spielt. Der Forscher vermutet laut New Scientist, dass andere Allergene genau so arbeiten könnten. Nickel und Bakterien binden sich an verschiedene Teile des Rezeptors an.</p>
<p>Das Blockieren der Anbindungsmöglichkeiten des Metalls könnte daher helfen, allergische Reaktionen zu verhindern und es dem Körper gleichzeitig ermöglichen, mit einer Entzündung auf eine Infektion zu reagieren.</p>


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		<title>Pakistan: Schweigen der Medien ist tödlich</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:16:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Medien tragen Mitschuld daran, dass es auch drei Wochen nach Beginn der Überflutungen in Pakistan noch kaum nennenswerte Spendenflüsse gibt. Sie haben es zu lange verabsäumt, die Not zu zeigen und um Spenden zu bitten. Das betonen die Organisationen, die vor Ort Hilfe leisten. &#8220;Die Medien ließen lange auf sich warten&#8230; Fehlende Bilder der Katastrophe verzögern den Spendenfluss. Hilfsorganisationen schrien lange um Hilfe, doch erst vergangenes Wochenende erschienen die ersten Bilder im Fernsehen und Print&#8221;, so Michael Opriesnig vom österreichischen Roten Kreuz gegenüber pressetext. pte Schon seit der letzten Juliwoche legen Überflutungen durch ungewöhnlich heftige Monsunregen Pakistan lahm, machten bis zu 20 Mio. Menschen obdachlos und forderten bisher 1.300 Todesopfer. Sie zerstörten Ernten und Lebensmittel und setzten eine Fläche der Größe Italiens unter Wasser. Hungersnöte und Seuchen drohen, und noch immer regnet es. Als &#8220;genauso folgenschwer wie das Erdbeben in Haiti&#8221; bezeichnete UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Not des Landes. Doch selbst die sonst schnellen sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Co. haben das Thema bisher kaum wahrgenommen. Tragisch ist das deshalb, da das Internet längst die Spendenbereitschaft mitbestimmt. Spenden flossen nach Haiti 30mal schneller Dass Medieninteresse den Spendenfluss steuert, verdeutlicht Maria Rüther, Sprecherin der Aktion Deutschland hilft http://www.aktion-deutschland-hilft.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien tragen Mitschuld daran, dass es auch drei Wochen nach Beginn  der Überflutungen in Pakistan noch kaum nennenswerte Spendenflüsse gibt.  Sie haben es zu lange verabsäumt, die Not zu zeigen und um Spenden zu  bitten. Das betonen die Organisationen, die vor Ort Hilfe leisten. &#8220;Die  Medien ließen lange auf sich warten&#8230;<span id="more-2294"></span></p>
<p><strong>Fehlende Bilder der Katastrophe verzögern den Spendenfluss. Hilfsorganisationen schrien lange um Hilfe, doch erst vergangenes Wochenende erschienen die ersten Bilder im Fernsehen und Print&#8221;, so Michael Opriesnig vom österreichischen Roten Kreuz gegenüber pressetext.</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> Schon seit der letzten Juliwoche legen Überflutungen durch ungewöhnlich heftige Monsunregen Pakistan lahm, machten bis zu 20 Mio. Menschen obdachlos und forderten bisher 1.300 Todesopfer. Sie zerstörten Ernten und Lebensmittel und setzten eine Fläche der Größe Italiens unter Wasser. Hungersnöte und Seuchen drohen, und noch immer regnet es. Als &#8220;genauso folgenschwer wie das Erdbeben in Haiti&#8221; bezeichnete UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Not des Landes. Doch selbst die sonst schnellen sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Co. haben das Thema bisher kaum wahrgenommen. Tragisch ist das deshalb, da das Internet längst die Spendenbereitschaft mitbestimmt.</p>
<p><strong>Spenden flossen nach Haiti 30mal schneller </strong></p>
<p>Dass Medieninteresse den Spendenfluss steuert, verdeutlicht Maria Rüther, Sprecherin der Aktion Deutschland hilft http://www.aktion-deutschland-hilft.de . &#8220;Bis Freitag der Vorwoche betrug die Spendensumme für Pakistan bei uns 300.000 Euro. Immerhin haben die Fernsehbilder am Wochenende diesen Betrag verdoppelt&#8221;, so die Expertin gegenüber pressetext. Allerdings kamen im gleichen Zeitraum nach dem Haiti-Erdbeben 10,5 Mio. Euro zusammen.</p>
<p>Für die Menschen in Katastrophengebieten ist weltweite Aufmerksamkeit eine Überlebensfrage, für Hilfsorganisationen eine Grundvoraussetzung der Arbeit. &#8220;Eine Katastrophe, die Medienkriterien nicht erfüllt, ist eine vergessene Katastrophe&#8221;, schreibt Richard Munz, ein jüngst in Haiti verstorbener Rotkreuz-Notarzt, im Buch &#8220;Im Zentrum der Katastrophe&#8221;. Bei derartigen Ereignissen wolle man dringend Hilfseinsätze durchführen, es fehle aber an Spendengeldern zur Finanzierung aller nötigen Hilfsoperationen.</p>
<p><strong>Wettkampf der Katastrophen </strong></p>
<p>&#8220;Medientauglich&#8221; ist für Munz eine Katastrophe erst, wenn nicht andere Ereignisse gleichzeitig spannend und unterhaltend sind. Es könne stets nur ein derartiges Ereignis geben. &#8220;Eine Medienkatastrophe wird zwangsläufig immer alle anderen Katastrophen vergessen lassen.&#8221; Deutschland-hilft-Sprecherin Rüther bestätigt dies. &#8220;Die Fluten in Deutschland und Polen haben Pakistan bisher überlagert.&#8221; Problematisch ist zudem, dass Überflutungen die Medien oft erst sehr schleichend interessieren, während große Erdbeben die Aufmerksamkeit ruckartig fesseln.</p>
<p>Doch auch das Image Pakistans ist eine Hürde. Um dieses steht es schlecht, berichtet Joachim Betz vom Institut für Asienstudien http://www.giga-hamburg.de gegenüber pressetext. &#8220;Die meisten denken bloß an Taliban, Atommacht und Korruption. Das ist nicht die einzige Realität, zudem ist das Land extrem rückständig und kann die Opfer nicht durchfüttern, wie viele glauben.&#8221; Ein weiterer Stolperstrick ist für Betz die Größe. &#8220;Haiti ist klein, was sympathisch macht und den Eindruck vermittelt, dass meine kleine Spende hilft. Pakistan hat 140 Mio. Einwohner.&#8221;</p>
<p><strong>Mitgefühl braucht Bilder und Steigerungen </strong></p>
<p>Die ersten Meldungen der Katastrophe und ihre dramaturgischen Steigerungen an den Folgetagen sind ganz wesentlich für die Spenden, kommt Munz zum Schluss. &#8220;Zwangsläufig müssen die Meldungen sich immer weiter übertreffen, damit die Berichterstattung nicht wegen drohender Langeweile eingestellt wird&#8221;, analysiert der Katastrophenhelfer. Dadurch werde eine Katastrophe, die es in die Medien geschafft habe, allmählich immer mehr übertrieben und überzeichnet, wobei Korrekturen der Zahlen Monate später niemand mehr interessieren.</p>
<p>Für die Hilfsorganisationen ist nun jedenfalls &#8220;die Medien wachrütteln&#8221; oberste Devise für die nächsten Tage. &#8220;Wir werden persönliche Berichte aus dem Gebiet liefern, damit Pakistan emotional näher rückt&#8221;, so Rüther. Gleiches kündet auch Opriesnig an. &#8220;Journalisten waren in Pakistan nicht wie in Haiti gleich vor Ort. Das müssen wir nun nachholen. Es geht darum, durch Bilder und Personen betroffen zu machen und den Menschen zu erlauben, dass sie sich in die Lage der Opfer hineinversetzen.</p>
<p style="font-weight: bold;">Israelische Rucksacktouristen helfen indischen Flutopfern</p>
<p>Wie das israelische Onlineportal ynetnews berichtet, stehen für die etwa 200 von der Flut im Norden Indiens eingeschlossenen Israelis Flugzeuge bereit, viele haben sich jedoch dazu entschlossen zu bleiben und nicht nach Hause zu fliegen: &#8220;So wurden wir erzogen&#8221;, sagt Matan Golan, einer der Israelis, die vor Ort bleiben werden.<br />
Israels Generalkonsulin in Neu-Delhi, Irit Shneor, meint voller Stolz: &#8220;Es ist herzerwärmend, im Zentrum der Zerstörung in der Region Ladakh zwischen zerstörten Häusern, in dieser schrecklichen Situation, melden sich rund um die Uhr israelische Freiwillige, immer mit einem Lächeln auf den Lippen und geben ihr Bestes, um den Flüchtlingen im Katastrophengebiet zu helfen, die verletzt sind und nicht mal mehr ein Dach über dem Kopf haben&#8221;.</p>
<p>Offizielle Quellen in Indien beziffern die Zahl der Toten, die die Fluten der vergangenen Woche in der Bergregion Ladakh gefordert haben, auf 185. 400 weitere werden vermisst.</p>
<p>&#8220;Es ist berührend&#8221;, so Shneor, &#8220;wie einige der Israelis, die als Sanitäter in Kampfeinheiten gedient haben, in einem improvisierten Krankenhaus, das in der Stadt errichtet wurde, helfen. Andere haben geholfen, die Straßen von Geröll und Felsbrocken zu befreien. Israelis machen die Hälfte der Freiwilligen aus, was wahrlich beeindruckend ist. Einige haben auch Geld und ihre Kleidung gespendet. Ich habe mit einem Mädchen gesprochen, das meinte, sie würde nur noch die Sachen besitzen, die sie am Körper trägt. Sie sah die schreckliche Situation, in der sich die Leute befänden und entschloss sich zu spenden&#8221;.</p>


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		<title>Schiduch: Internet erhöht die Beziehungschancen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer daheim über einen Internetanschluss verfügt, hat gute Chancen nicht einsam zu sein. Das behaupten US-Psychologen auf ihrem Jahreskongress in Atlanta. Sie haben repräsentative Daten von 4.000 US-Amerikanern ausgewertet, von denen 3.000 in einer Beziehung lebten. Das Ergebnis: 82 Prozent der Internetnutzer hatten einen Ehe- oder Liebespartner. Bei denen, die zuhause offline lebten, betrug der Anteil nur 63 Prozent&#8230; Atlanta &#8211; Köln &#8211; stanford.edu &#8211; pte: Der Boom des Internets hat die Partnerfindung revolutioniert, so das Resümee der Forscher von der Stanford University. Denn während immer mehr Beziehungen mit einem Mausklick beginnen, sinkt die Bedeutung des Freundeskreises für diese wichtige Aufgabe. &#8220;Möglicherweise wird das Internet schon in wenigen Jahren wichtiger für die Partnervermittlung als die Freunde &#8211; zumindest in den USA&#8221;, so die gewagte These des Studienleiters Michael J. Rosenfeld. Auch die Zahlen für Deutschland zeigen, dass das Internet kaum mehr aus der Partnerfindung wegzudenken ist. Von den 16 Mio. Paaren, die es hierzulande gibt, haben sich drei Mio. bzw. 16 Prozent im Internet kennen gelernt. &#8220;Damit liegt die Partnersuche im Netz nach dem Bekanntenkreis (28 Prozent), Clubs und Bars (20 Prozent) etwa gleichauf mit derjenigen am Arbeitsplatz (17 Prozent)&#8221;, berichtet Doreen Schlicht, Sprecherin der Online-Partnerbörse Parship im pressetext-Interview. Online-Partnerschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer daheim über einen Internetanschluss verfügt, hat gute Chancen nicht einsam zu sein. Das behaupten US-Psychologen auf ihrem Jahreskongress in Atlanta. Sie haben repräsentative Daten von 4.000 US-Amerikanern ausgewertet, von denen 3.000 in einer Beziehung lebten. Das Ergebnis: 82 Prozent der Internetnutzer hatten einen Ehe- oder Liebespartner. Bei denen, die zuhause offline lebten, betrug der Anteil nur 63 Prozent&#8230;<span id="more-2291"></span></p>
<p>Atlanta &#8211; Köln &#8211; <a href="http://www.stanford.edu">stanford.edu</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a>: Der Boom des Internets hat die Partnerfindung revolutioniert, so das Resümee der Forscher von der Stanford University. Denn während immer mehr Beziehungen mit einem Mausklick beginnen, sinkt die Bedeutung des Freundeskreises für diese wichtige Aufgabe. &#8220;Möglicherweise wird das Internet schon in wenigen Jahren wichtiger für die Partnervermittlung als die Freunde &#8211; zumindest in den USA&#8221;, so die gewagte These des Studienleiters Michael J. Rosenfeld.</p>
<p>Auch die Zahlen für Deutschland zeigen, dass das Internet kaum mehr aus der Partnerfindung wegzudenken ist. Von den 16 Mio. Paaren, die es hierzulande gibt, haben sich drei Mio. bzw. 16 Prozent im Internet kennen gelernt. &#8220;Damit liegt die Partnersuche im Netz nach dem Bekanntenkreis (28 Prozent), Clubs und Bars (20 Prozent) etwa gleichauf mit derjenigen am Arbeitsplatz (17 Prozent)&#8221;, berichtet Doreen Schlicht, Sprecherin der Online-Partnerbörse Parship im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Online-Partnerschaften werden schneller intensiv</strong></p>
<p>Dass das Internet auch den Verlauf von Beziehungen verändert hat, betont die Psychologin Christiane Eichenberg von der Universität zu Köln. &#8220;Im Internet geschlossene Partnerschaften werden schneller intensiv und emotional, ähnlich wie in therapeutischen Online-Settings&#8221;, so die Expertin gegenüber pressetext. Als Grund dafür sieht Eichenberg, dass die Distanz Hemmungen löst. &#8220;Man hat eher das Gefühl, steuern und auch aufhören zu können, falls es nicht klappt. Denn es gibt ja noch andere Optionen.&#8221;</p>
<p>Laut Schlicht verlaufen Partnerschaften glücklicher, wenn sie im Internet geschlossen wurden. Ein Grund dafür sei, dass das Internet die Möglichkeit bietet, über Werte und Persönlichkeit eines potenziellen Partners zu erfahren, bevor Äußerlichkeiten oder sexuelle Anziehung ins Spiel kommen. Angesichts der großen Auswahl potenzieller Kandidaten hänge die Erfolgschance wesentlich von der kompetenten Auswahl durch die Vermittlungsagentur ab. Der Rest sei harte Arbeit der Suchenden. &#8220;Sobald es gefunkt hat, heißt es investieren. Denn jede Partnerschaft funktioniert nur durch Beziehungsarbeit.&#8221;</p>
<p><strong>Nadel im Heuhaufen</strong></p>
<p>So vorteilhaft das Web auch für den Erstkontakt ist, gewisse Hürden schafft es neu, ergänzt Eichenberg. &#8220;Suchende müssen sich aus vielen Optionen für die eine richtige entscheiden. Zudem muss man damit rechnen, dass bei Intensivierung des Kontakts Stimme und Erscheinungsbild des anderen nicht den Vorstellungen der eigenen Phantasie entspricht&#8221;, so die Psychologin. Ob der Beginn im Internet eine Partnerschaft langfristig anders verlaufen lässt, sei bisher noch wenig untersucht.</p>


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		<title>Forschung in der EU: Präzise Brustkrebsdiagnose</title>
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		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/08/brustkrebs-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Europäischen Union werden jährlich 350 000 neue Brustkrebs­erkrankungen festgestellt, wobei jedoch in einigen schwierigen Fällen die Erkrankung mangels wirksamer technologischer Hilfsmittel unentdeckt bleibt oder falsch diagnostiziert wird. Die EU investiert deshalb 3,1 Millionen EUR in das Projekt HAMAM zur Entwicklung besserer und schnellerer Verfahren für die Brustkrebsdiagnose&#8230; IKT-Forschung: Mit EU-Mitteln entwickelte Klinik-Workstation unterstützt präzise Brustkrebsdiagnose Ziel des Projekts ist die Entwicklung des Prototyps einer Diagnose-Workstation, auf der multimodale Bilder aus der Mammographie, der Magnetresonanz­bildgebung und anderen Techniken mit Patienten­informationen zusammengeführt werden. Diese multimodalen Bilder können vom Arzt miteinander verglichen und zusammen mit der Krankengeschichte des Patienten und den Ergebnissen sonstiger medizinischer Untersuchungen gesichtet werden. Die Workstation wird in ausgewählten Krankenhäusern in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden erprobt. Hierzu erklärte die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes: „Brustkrebs betrifft Millionen. In Europa sterben jährlich 130 000 Frauen daran. Viele Tausende Leben könnten gerettet werden, wenn der Krebs häufiger frühzeitig erkannt wird. Die Möglichkeiten, die die digitale Technologie des Projekts HAMAM in dieser Hinsicht bietet, erfüllen mich deshalb mit großer Hoffnung.“ In Europa werden jährlich rund 350 000 neue Brustkrebsfälle festgestellt, was 26 % aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen ausmacht. 17 % aller Frauen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Europäischen Union werden jährlich 350 000 neue Brustkrebs­erkrankungen festgestellt, wobei jedoch in einigen schwierigen Fällen die Erkrankung mangels wirksamer technologischer Hilfsmittel unentdeckt bleibt oder falsch diagnostiziert wird. Die EU investiert deshalb 3,1 Millionen EUR in das Projekt HAMAM zur Entwicklung besserer und schnellerer Verfahren für die Brustkrebsdiagnose&#8230;<span id="more-2285"></span></p>
<p style="font-weight: bold;">IKT-Forschung: Mit EU-Mitteln entwickelte Klinik-Workstation unterstützt präzise Brustkrebsdiagnose</p>
<p>Ziel des Projekts ist die Entwicklung des Prototyps einer Diagnose-Workstation, auf der multimodale Bilder aus der Mammographie, der Magnetresonanz­bildgebung und anderen Techniken mit Patienten­informationen zusammengeführt werden. Diese multimodalen Bilder können vom Arzt miteinander verglichen und zusammen mit der Krankengeschichte des Patienten und den Ergebnissen sonstiger medizinischer Untersuchungen gesichtet werden. Die Workstation wird in ausgewählten Krankenhäusern in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden erprobt.</p>
<p>Hierzu erklärte die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes: „Brustkrebs betrifft Millionen. In Europa sterben jährlich 130 000 Frauen daran. Viele Tausende Leben könnten gerettet werden, wenn der Krebs häufiger frühzeitig erkannt wird. Die Möglichkeiten, die die digitale Technologie des Projekts HAMAM in dieser Hinsicht bietet, erfüllen mich deshalb mit großer Hoffnung.“</p>
<p>In Europa werden jährlich rund 350 000 neue Brustkrebsfälle festgestellt, was 26 % aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen ausmacht. 17 % aller Frauen, die jährlich einem Krebsleiden erliegen, sterben an Brustkrebs. Der Schwerpunkt bei der Brustkrebsbekämpfung liegt derzeit auf der Früherkennung.</p>
<p>Trotz Fortschritten bei der modernen Bildgebungstechnik stellen die frühzeitige Erkennung und korrekte Diagnose dieser Krebserkrankung noch immer unbewältigte Herausforderungen dar. Es werden unnötige Biopsien vorgenommen und oftmals werden Tumore erst in einem Stadium erkannt, in dem eine erfolgreiche Behandlung wesentlich erschwert oder gar unmöglich ist. Das Projekt HAMAM geht dieses Problem durch die Zusammenführung von multimodalen Bildern und Patienteninformationen auf einer einzigen Klinik-Workstation an. Die verglichenen Bilder können aus der Röntgenmammographie, Tomosynthese, Magnet­resonanzbildgebung, 2D/3D-Ultraschalluntersuchung und Positron-Emissions­mammographie stammen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wurde 2008 begonnen und mit 3,1 Millionen EUR von der EU finanziert. In seinem Rahmen arbeiten Wissenschaftler, Klinikärzte und IT-Experten zusammen, um alle vorhandenen Patientendaten in einer gemeinsamen Datenbank zusammenzufassen. Insbesondere werden klinische Softwareinstrumente entwickelt, bei denen Bilddaten und quantitative Daten zusammengeführt und mit persönlichen Risikoprofilen für eine Brustkrebs-Erkrankung, denen genetische Informationen und Krankheits­fälle in der Familie zugrunde liegen, kombiniert werden.</p>
<p>Zu den klinischen Beratern des Projekts gehören führende Experten auf dem Gebiet der Brustkrebsdiagnose aus sechs EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande, Schweden und Vereinigtes Königreich) sowie den USA. Klinische Erprobungen werden in Krankenhäusern in Berlin (Deutschland), Dundee (Vereinigtes Königreich) und Nijmegen (Niederlande) durchgeführt. An den Erprobungen sind auch IT-Fachleute mehrerer europäischer Universitäten beteiligt.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Hintergrund: </span>HAMAM ist Nachfolger zweier anderer von der EU finanzierter Vorhaben: SCREEN und SCREEN-TRIAL. Diese Projekte haben zu großen Fortschritten bei der Brustkrebsdiagnose in Europa geführt, so dass Europa heute bei Diagnosesystemen für die digitale Mammographie weltweit führend ist. Mit HAMAM wird Europa seine Führungsposition im Bereich der bildbasierten Brustkrebsdiagnose weiter stärken.</p>
<p>Weitere Einzelheiten zum Projekt <a target="" title="" href="http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemlongdetail.cfm?item_id=4970">HAMAM</a></p>


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		<title>Attraktive Frauen: Schlechte Chancen in typischen Männerjobs</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Binsenweisheit, dass schöne Menschen erfolgreicher im Leben sind, kontert die Management-Professorin Stefanie Johnson in der aktuellen Ausgabe des Journal of Social Psychology. Attraktive Frauen erfahren bei gewissen &#8220;maskulinen&#8221; Jobs wie Forschungsleiter, Finanzdirektor, Bauaufseher oder Ingenieur eine deutliche Diskrimierung, berichtet die Wissenschaftlerin der Business School an der University of Colorado Denver&#8230; Hübsche Frauen in Männerdomänen diskriminiert: Stereotype werden auf Biegen und Brechen verteidigt pte &#8211; http://www.ucdenver.edu &#8211; &#8220;Die Lösung dieses Problems ist ganz einfach&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb im pressetext-Gespräch. &#8220;Männer wollen Frauen in gewisse Domänen nicht einlassen. Diese vorsintflutliche Einstellung gibt es vor allem in typischen Männerjobs offensichtlich immer noch&#8221;, so Erb. Alleine schon die Tatsache, dass Frauen überhaupt solche Jobs anstreben, stoße den Verantwortlichen negativ auf. &#8220;Das Vorurteil, dass Frauen für solche Arbeiten nicht geeignet sind, hält sich hartnäckig.&#8221; Attraktivität kann auch schaden &#8220;In diesen Jobs ist es für Frauen nachteilig attraktiv zu sein&#8221;, schreibt Johnson. &#8220;In jedem anderen Job wurden attraktive Frauen bevorzugt. Bei Männern, die sich für diese Arbeit bewarben, konnten wir das nicht feststellen&#8221;, so die Wissenschaftlerin. Es sei offensichtlich, dass es immer noch eine Doppelmoral gibt, wenn es um die Gender-Frage geht. Erb sieht damit den Beweis dafür, dass Attraktivität mit anderen Qualifikationskriterien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Binsenweisheit, dass schöne Menschen erfolgreicher im Leben sind,  kontert die Management-Professorin Stefanie Johnson in der aktuellen  Ausgabe des Journal of Social Psychology. Attraktive Frauen erfahren bei  gewissen &#8220;maskulinen&#8221; Jobs wie Forschungsleiter, Finanzdirektor,  Bauaufseher oder Ingenieur eine deutliche Diskrimierung, berichtet die  Wissenschaftlerin der Business School an der University of Colorado  Denver&#8230;<span id="more-2283"></span></p>
<p><strong>Hübsche Frauen in Männerdomänen diskriminiert: Stereotype werden auf Biegen und Brechen verteidigt</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.ucdenver.edu/" target="_blank">http://www.ucdenver.edu</a> &#8211; &#8220;Die Lösung dieses Problems ist ganz einfach&#8221;, meint die Psychologin Caroline Erb im pressetext-Gespräch. &#8220;Männer wollen Frauen in gewisse Domänen nicht einlassen. Diese vorsintflutliche Einstellung gibt es vor allem in typischen Männerjobs offensichtlich immer noch&#8221;, so Erb. Alleine schon die Tatsache, dass Frauen überhaupt solche Jobs anstreben, stoße den Verantwortlichen negativ auf. &#8220;Das Vorurteil, dass Frauen für solche Arbeiten nicht geeignet sind, hält sich hartnäckig.&#8221;</p>
<p><strong>Attraktivität kann auch schaden</strong></p>
<p>&#8220;In diesen Jobs ist es für Frauen nachteilig attraktiv zu sein&#8221;, schreibt Johnson. &#8220;In jedem anderen Job wurden attraktive Frauen bevorzugt. Bei Männern, die sich für diese Arbeit bewarben, konnten wir das nicht feststellen&#8221;, so die Wissenschaftlerin. Es sei offensichtlich, dass es immer noch eine Doppelmoral gibt, wenn es um die Gender-Frage geht.</p>
<p>Erb sieht damit den Beweis dafür, dass Attraktivität mit anderen Qualifikationskriterien für einen bestimmten Job gleichgesetzt wird. &#8220;Im Grunde genommen sind es Ängste, dass Männer von ihren Pfründen vertrieben werden könnten.&#8221; Attraktivität und Schönheit werden anderen Berufen zugeschrieben. &#8220;Das entspricht natürlich nicht der objektiven Wahrheit, denn Frauen können diese Jobs ebenso gut &#8211; wenn nicht sogar besser &#8211; erledigen als Männer.&#8221;</p>
<p><strong>Schöne Menschen haben es leichter</strong></p>
<p>Erst kürzlich hat das Nachrichtenmagazin Newsweek in einer Studie an mehr als 200 Managern und mehr als 900 Befragten festgestellt, dass attraktive Frauen bei der Bewerbung in jedem Fall besser abschnitten. Bei der Frage nach neun Attributen auf einer zehnteiligen Skala, lag das Aussehen an dritter Stelle und wurde als wichtiger eingestuft als Ausbildung und Humor.</p>
<p>&#8220;In zwei Studien konnten wir feststellen, dass Attraktivität für Männer und Frauen bei der Jobsuche von Vorteil war &#8211; vor allem dann, wenn es darum ging, eine geschlechtsspezifische Arbeit zu finden&#8221;, schreiben die Forscher. &#8220;Attraktivität war für Frauen dann vorteilhafter, wenn sie sich um typisch feminine Jobs bewarben.&#8221; Attraktive Frauen wurden etwa bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen für den ausgeschriebenen Job als Sicherheitsdirektor, Baustoff-Händler, Gefängniswärter und Abschlepp-Service-Dienstleister übersehen. Bei der Ausschreibung der Arbeit zur Rezeptionistin oder Sekretärin wurden attraktive Frauen bevorzugt.</p>


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		<title>Forscher der Hebräischen Universität entdecken Schmerz-Gen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Analgetika]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten&#8230; Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben. Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi und Prof. Marshall Devor von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz beiträgt. Mithilfe von Methoden der Bioinformatik und einer Genom-Microarray-Analyse gelangten sie zu dem Gen Cacgn2. Ausführlichere Informationen Hebräische Universität Jerusalem, 05.08.10 Sende diesen Artikel einem Freund per Email Blog this on Blogger Abonniere die Kommentare für diesen Beitrag Empfehle diesen Artikel bei Facebook Email this via Gmail Füge hinzu zu Google Bookmarks Empfehle diesen Artikel bei LinkedIn Sende dies zu MySpace Twittere diesen Artikel! Email this via Yahoo! Mail Füge hinzu zu 100 bookmarks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten&#8230;<span id="more-2277"></span></p>
<p>Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben.</p>
<p>Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi und Prof. Marshall Devor von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz beiträgt. Mithilfe von Methoden der Bioinformatik und einer Genom-Microarray-Analyse gelangten sie zu dem Gen Cacgn2.</p>
<p><a href="http://www.huji.ac.il/cgi-bin/dovrut/dovrut_search_eng.pl?mesge128099724832688760">Ausführlichere Informationen</a> </p>
<p><em>Hebräische Universität Jerusalem, 05.08.10</em></p>


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		<title>Frankfurt: Zivildienst in der Budge-Stiftung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[zivildienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Henry und Emma Budge Stiftung bietet nicht nur älteren Menschen ein Heim und Mitarbeitern eine Arbeit, auch Wehrdienstverweigerer können hier am Südhang des Lohrbergs ihren Zivildienst ableisten. Durch die Größe und die individuellen Bedürfnisse der Bewohner ergeben sich abwechslungsreiche Arbeitsfelder in den verschiedenen Abteilungen der Stiftung&#8230; Ob nun in der Küche für leibliches Wohl oder in der technischen Abteilung für Glühbirnen sorgen, ob im Sozialdienst Hilfestellung im Alltag oder im Pflegeheim kompetente Betreuung bereitstellen, das alles sind Einsatzgebiete, in denen die jungen, sozial engagierten Männer je nach eigenem Interesse oder beruflicher Ausrichtung aktiv werden können. Weitere Einsatzgebiete können die Physiotherapie, der ambulante Dienst oder die Verwaltung sein. Florian H., Zivi Technische Abteilung: &#8220;Man lernt viel bei den Reparaturen in den Wohnungen; das kann ich 1:1 für zu Hause übernehmen&#8221;. Die Zivildienstleistenden sind in ihre jeweiligen Abteilungen integriert, was die Eingewöhnung und auch Einarbeitung durch die Kollegen erleichtert und die 6 Monate wie im Flug vergehen lässt. Dabei ist es ihnen selbst überlassen, ob sie nach der Einarbeitung Aufgaben eigenständig erledigen oder mit Hilfe eines Kollegen lösen wollen. Unabhängig von dem Schwierigkeitsgrad der zu erledigenden Arbeit kann man sich auf jeden Mitarbeiter in der Abteilung verlassen, die stets mit Rat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Henry und Emma Budge Stiftung bietet nicht nur älteren Menschen ein Heim und Mitarbeitern eine Arbeit, auch Wehrdienstverweigerer können hier am Südhang des Lohrbergs ihren Zivildienst ableisten. Durch die Größe und die individuellen Bedürfnisse der Bewohner ergeben sich abwechslungsreiche Arbeitsfelder in den verschiedenen Abteilungen der Stiftung&#8230;<span id="more-2271"></span></p>
<p>Ob nun  in der Küche für leibliches Wohl oder in der technischen Abteilung für Glühbirnen sorgen, ob im Sozialdienst Hilfestellung im Alltag oder im Pflegeheim kompetente Betreuung bereitstellen, das alles sind Einsatzgebiete, in denen die jungen, sozial engagierten Männer je nach eigenem Interesse oder beruflicher Ausrichtung aktiv werden können. Weitere Einsatzgebiete können die Physiotherapie, der ambulante Dienst oder die Verwaltung sein.</p>
<blockquote><p><em>Florian H., Zivi Technische Abteilung: &#8220;Man lernt viel bei den Reparaturen in den Wohnungen; das kann ich 1:1 für zu Hause übernehmen&#8221;.</em></p></blockquote>
<p>Die Zivildienstleistenden sind in ihre jeweiligen Abteilungen integriert, was die Eingewöhnung und auch Einarbeitung durch die Kollegen erleichtert und die 6 Monate wie im Flug vergehen lässt. Dabei ist es ihnen selbst überlassen, ob sie nach der Einarbeitung Aufgaben eigenständig erledigen oder mit Hilfe eines Kollegen lösen wollen. Unabhängig von dem Schwierigkeitsgrad der zu erledigenden Arbeit kann man sich auf jeden Mitarbeiter in der Abteilung verlassen, die stets mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn man sie braucht.</p>
<p>Sollten Sie als anerkannter oder werdender Wehrdienstverweigerer Interesse an einem <a href="http://www.budge-stiftung.de">Zivildienst bei Budge</a> haben&#8230;</p>


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		<title>EU-Regulatoren genehmigen Ratiopharm-Übernahme durch Teva</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission hat den Aufkauf des deutschen Pharmakonzerns Ratiopharm durch den israelischen Generika-Giganten Teva genehmigt. Die Firmentransaktion soll nun in Bälde über die Bühne gehen&#8230; Bereits am Wochenende teilte Teva mit, dass die kanadischen Regulatoren das Geschäft bewilligt hätten. Beide Unternehmen operieren auch in Kanada, wo Ratiopharm mehr als 400 Mitarbeiter hat. Globes, 04.08.10 Sende diesen Artikel einem Freund per Email Blog this on Blogger Abonniere die Kommentare für diesen Beitrag Empfehle diesen Artikel bei Facebook Email this via Gmail Füge hinzu zu Google Bookmarks Empfehle diesen Artikel bei LinkedIn Sende dies zu MySpace Twittere diesen Artikel! Email this via Yahoo! Mail Füge hinzu zu 100 bookmarks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission hat den Aufkauf des deutschen Pharmakonzerns Ratiopharm durch den israelischen Generika-Giganten Teva genehmigt. Die Firmentransaktion soll nun in Bälde über die Bühne gehen&#8230;<span id="more-2268"></span></p>
<p>Bereits am Wochenende teilte Teva mit, dass die kanadischen Regulatoren das Geschäft bewilligt hätten. Beide Unternehmen operieren auch in Kanada, wo Ratiopharm mehr als 400 Mitarbeiter hat.</p>
<p><em>Globes, 04.08.10</em></p>


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		<title>Volksentscheid: Apotheken in Bayern beraten zum Rauchstopp</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. Juli 2010 entschied Bayern über ein totales Rauchverbot in Wirtshäusern und Bierzelten. Apothekerinnen und Apotheker in Bayern sind jederzeit eine kompetente Anlaufstelle für jeden, der das Rauchen aufgeben möchte&#8230; Jeder dritte Raucher versucht mindestens einmal im Jahr, mit dem Rauchen aufzuhören. Bereits ein kurzes Beratungsgespräch des Apothekers kann den Erfolg eines Abstinenzversuchs steigern. „Der bloße Vorsatz, nicht mehr zu rauchen, reicht leider nicht immer“, sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. „In der Apotheker erhalten Kunden Beratung und Informationsmaterial. Einige Apotheken bieten auch Seminare an.“ Patienten nehmen das Beratungsangebot der Apotheken verstärkt wahr, so eine Studie des WIPIG (Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen) aus dem Jahr 2008. Am häufigsten fragten Apothekenkunden dabei nach Nicotinkaugummis und -pflastern. Schmitt: „Aber nicht für jeden Raucher ist jedes dieser rezeptfreien Medikamente empfehlenswert. Fragen Sie nach einer individuellen Beratung.&#8221; Nikotin-Ersatzmittel werden normalerweise nur in den ersten Wochen und Monaten empfohlen. Diese Arzneimittel unterdrücken die körperlichen Entzugssymptome. Schnell setzt die Nikotinwirkung bei Kaugummis und Lutschtabletten ein. Schmitt: „Ihre Wirkung hält nur kurze Zeit an. Sie werden angewendet, wenn das Verlangen nach einer Zigarette sehr groß ist. Ihre Dosis wird nach und nach verringert, bis das Verlangen nach Nikotin nach einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. Juli 2010 entschied Bayern über ein totales Rauchverbot in Wirtshäusern und Bierzelten. Apothekerinnen und Apotheker in Bayern sind jederzeit eine kompetente Anlaufstelle für jeden, der das Rauchen aufgeben möchte&#8230;<span id="more-2244"></span></p>
<p>Jeder dritte Raucher versucht mindestens einmal im Jahr, mit dem Rauchen aufzuhören. Bereits ein kurzes Beratungsgespräch des Apothekers kann den Erfolg eines Abstinenzversuchs steigern. „Der bloße Vorsatz, nicht mehr zu rauchen, reicht leider nicht immer“, sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. „In der Apotheker erhalten Kunden Beratung und Informationsmaterial. Einige Apotheken bieten auch Seminare an.“ </p>
<p>Patienten nehmen das Beratungsangebot der Apotheken verstärkt wahr, so eine Studie des WIPIG (Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen) aus dem Jahr 2008. Am häufigsten fragten Apothekenkunden dabei nach Nicotinkaugummis und -pflastern.<br />
Schmitt: „Aber nicht für jeden Raucher ist jedes dieser rezeptfreien Medikamente empfehlenswert. Fragen Sie nach einer individuellen Beratung.&#8221;</p>
<p>Nikotin-Ersatzmittel werden normalerweise nur in den ersten Wochen und Monaten empfohlen. Diese Arzneimittel unterdrücken die körperlichen Entzugssymptome. Schnell setzt die Nikotinwirkung bei Kaugummis und Lutschtabletten ein. Schmitt: „Ihre Wirkung hält nur kurze Zeit an. Sie werden angewendet, wenn das Verlangen nach einer Zigarette sehr groß ist. Ihre Dosis wird nach und nach verringert, bis das Verlangen nach Nikotin nach einigen Wochen ganz verschwunden ist.“<br />
Pflaster sind eher für starke Raucher geeignet. Sie geben das Nikotin nach und nach durch die Haut ins Blut ab. Die Stärke der Pflaster wird im Lauf der Zeit reduziert. „Wer ein Entwöhnungsmittel anwendet, sollte nicht zusätzlich rauchen“, sagt Schmitt, „dies könnte zu einer Überdosierung von Nikotin führen.“ </p>
<p>Daneben gibt es weitere, verschreibungspflichtige Nikotinentwöhnungsmittel.</p>


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