Klinische Pharmakologie / Psychopharmakologie

 
 

 
 

Wege jüdischer Apotheker

Die Geschichte deutscher und österreich-ungarischer Pharmazeuten

Das Wirken jüdischer Apotheker in der Deutschen Pharmazie spiegelt den Januskopf dieses Berufes wider, der traditionell eine wissenschaftliche und eine gewerbliche Seite vorzuweisen hat. Den forschenden pharmazeutisch-medizinischen Wissenschaften gaben jüdische Apotheker wichtige Impulse, und genauso waren sie angesehen als Besitzer von Apotheken.

Im Vergleich zu anderen akademischen Berufen, hat sich die Pharmazie für Juden eher spät geöffnet. Um so stürmischer war dann aber der Zuspruch im Kaiserreich und in der Weimarer Republik.

In der ''Jüdischen Rundschau'' warb zB der Apotheker Adam Löb (1883-1964) für seine auch KOSCHER ZU PESACH hergestellten Arzneimittel.

01.04.1933:
''Kauft nicht bei Juden''

Die Löwen-Apotheke in Karlsruhe-Durlach,
Besitzer Mag. Oscar Weil

Die Südost-Apotheke in Berlin-Charlottenburg, Besitzer Mag. Benno Salinger (1871-1937)

Die Mohren-Apotheke, Breslau, Besitzer Mag. Max Leschnitzer, Nachf.

Die ''Jüdische Rundschau'' 1936
spiegelt den Verkaufsdruck auf jüdische Apotheker wieder.

Israel, Kuba, London, Shanghai...

Dr. Herbert Lehmann vor seiner Carmel-Apotheke, Haifah, 1987.
Das '3-Loeffel-Symbol' war zu Beginn der dreissiger Jahre ein in Deutschland uebliches Apotheken-Signet.

Die Wiener Magistra Pharmaciae Vilma Lester, geb. Metall, vor ihrer Apotheke in London.

Apotheker Isidor Mamlock mit Ehefrau (links) und einer Mitarbeiterin in der Apotheke von Sarona (ca. 1965).

PharMed Historie: Geschichte und Ethik der Heilberufe
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