Klinische Pharmakologie / Psychopharmakologie

 
 

 
 

Phytopharmaka

Supportive Phytotherapie bei Neurodermitis

Die Zistrose

Gehört haben Sie vermutlich noch nie von den ca. 1m hohen, rosa blühenden Sträuchern der Zistrose. Dennoch, schon im antiken Griechenland wurden Zistrosen-Aufgüsse, wegen ihrer antibiotischen, antiinflammatorischen und antibakteriellen Eigenschaften, bei Juckreiz, Allergien sowie zur Wundbehandlung benutzt.

Neue Studien bestätigen, daß äußerliche Anwendungen des Teekrauts die Abheilung von Hauterkrankungen wie Akne, Windeldermatitis oder Neurodermitis fördern. 100 neurodermitiskranke Kinder (50m/50w), die fast alle über zwei Drittel ihres Lebens unter der Krankheit gelitten hatten, und bei denen eine herkömmliche Therapie keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbracht hatte, wurden mit dem Teekraut der Zistrose (Fam. Cistacea) behandelt.

Zur Anwendung kam ein 10%iger Aufguss des Tees (5-Minuten-Sud) zur zweimal täglichen Abwaschung der Haut mit anschließendem trocknen lassen. Zusätzlich sollten die Kinder täglich ein Glas des Tees trinken.

Eine Verbesserung der Haut ergab sich nach dieser als supportiv zu bezeichnenden Neurodermitistherapie in mehr als 60% der Fälle.

  • Bei 7% musste die Therapie gleich zu Beginn wegen allergischer Reaktionen abgesetzt werden.
  • Bei 3% war eine Beurteilung wegen mangelnder Compliance unmöglich.
  • Eine gute Besserung in weniger als zwei Wochen zeigte sich bei 18%.
  • Eine Besserung des Krankheitsgrades der Haut, innerhalb von zwei bis drei Wochen, zeigte sich bei 33%.
  • Eine noch gut erkennbare Abheilung der Haut fand sich bei 10%.
  • Eine Konsilidierung der Haut mit graduellen Verbesserungen erfolgte bei 15%.
  • Bei 9% war eine Besserung nicht feststellbar.

1997© PharmacOn Line - München

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