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Lexikon zur Schmerzmedizin
Q.s.
Rezeptur, lat. Abk. für quantum satis, soviel wie notwendig ist.
Questionnaire
Fragebogen. z. B. ®
Schmerzskalenfragebogen.
Queckenstedt, Hans Heinrich (1876--1918)
Bedeutender dt. Neurologe (Liquor, Queckenstedt-Test bei
Intrathekalanästhesie, Rostock).
Quincke, Heinrich (1842--1922)
Bedeutender dt. Neurologe, Schüler ® von
Kölliker, Helmholtz, Virchow, führte die diagnostische (paramediane)
Lumbalpunktion ein (1891), beschrieb u. a. die Möglichkeit unterhalb L2
zu punktieren, um das Mark nicht zu verletzen. Nach ihm wird das
Quincke-Ödem (angioneurotisches Ödem) benannt. Arbeiten über zentrale
Thermoregulation. Sein Bruder G.H. Quincke (1834--1924) war Physiker
(Erfinder des Quincke-Rohrs) und erforschte Oberflächenspannungen, in
diesem Zusammenhang Arbeiten über ®
Zelltheorie.
Quisqualat
Chem. a-Amino-3,5-dioxo-1,2,4-oxadiazolidin-2-Propanoicsäure.
Ein experimentell eingesetzter Agonist von spezifischen Subrezeptoren
der EAA-Rezeptoren. Die Substanz wird aus einer Pflanze (Quisqualis
chinensis) gewonnen.
Quelle: Glossar
zum "Handbuch
der Schmerztherapie" (Hsg.: Herman Hans
Waldvogel), gewidmet Ernst von der Porten, einem der Wegbereiter der
moderenen Schmerztherapie. Ernst von der Porten wurde von der Gestapo,
gemeinsam mit seiner Frau, im "freien Teil Frankreichs" in den Tod
getrieben.
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haGalil onLine 14-10-2001
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