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	<title>Pharmacon Net &#187; Alternativen</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>TAU: Sport lässt besser mit Aggressionen umgehen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 15:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<description><![CDATA[Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, mit Aggressionen besser umzugehen. Das behaupten Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) in einer Studie. Selbstkontrolle und -disziplin steigen mit Team- und Kampfsport, so die Wissenschaftler&#8230; Tel Aviv/Heidelberg pte &#8211; http://www.tau.ac.il &#8211; &#8220;Der Schlüssel für die positivere Bewältigung von Aggressionen dürfte jedoch darin liegen, dass Schüler etwas machen, was sie gerne tun. Widmen sie sich einer Tätigkeit, die sie begeistert, sind Verhaltensauffälligkeiten unwahrscheinlicher&#8221;, so Forschungsleiterin Keren Shahar. Selbstreflexion und Geduld Psychologe: Gleicher Sozialisationseffekt auch bei anderen Tätigkeiten Die Forscher beobachteten 649 Schüler aus schwierigen Verhältnissen, die ein halbes Jahr lang in ihrer Freizeit ein ausgedehntes Sportprogramm erhielten. Dreimal pro Woche stand Fuß- und Basketball auf dem Programm, zweimal Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate. Evaluiert wurde die Maßnahme durch Fragebögen am Anfang und Ende, bei denen es um Selbstbeobachtung, Problemlösung und Geduld ging &#8211; Fähigkeiten, aus denen die Forscher auf den Umgang mit Aggressionen rückschlossen. Diese Werte besserten sich im Laufe der Beobachtungszeit, besonders bei Buben. Kritisch sieht der Heidelberger Sportpsychologe Thomas Teubel http://www.issw.uni-heidelberg.de die Ergebnisse. &#8220;Für die alte Idee, dass man Kinder am besten im Sport zu &#8216;besseren&#8217; Menschen erziehen kann &#8211; etwa über Ehrgeiz, Teamfähigkeit und Selbstkontrolle &#8211; gibt es wenige empirische Nachweise. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßiger Sport kann dabei helfen, mit Aggressionen besser umzugehen. Das behaupten Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) in einer Studie. Selbstkontrolle und -disziplin steigen mit Team- und Kampfsport, so die Wissenschaftler&#8230;<span id="more-3390"></span></p>
<p>Tel Aviv/Heidelberg <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.tau.ac.il">http://www.tau.ac.il</a> &#8211; &#8220;Der Schlüssel für die positivere Bewältigung von Aggressionen dürfte jedoch darin liegen, dass Schüler etwas machen, was sie gerne tun. Widmen sie sich einer Tätigkeit, die sie begeistert, sind Verhaltensauffälligkeiten unwahrscheinlicher&#8221;, so Forschungsleiterin Keren Shahar.</p>
<p><strong>Selbstreflexion und Geduld<br />
Psychologe: Gleicher Sozialisationseffekt auch bei anderen Tätigkeiten</strong></p>
<p>Die Forscher beobachteten 649 Schüler aus schwierigen Verhältnissen, die ein halbes Jahr lang in ihrer Freizeit ein ausgedehntes Sportprogramm erhielten. Dreimal pro Woche stand Fuß- und Basketball auf dem Programm, zweimal Kampfsportarten wie etwa Judo oder Karate. Evaluiert wurde die Maßnahme durch Fragebögen am Anfang und Ende, bei denen es um Selbstbeobachtung, Problemlösung und Geduld ging &#8211; Fähigkeiten, aus denen die Forscher auf den Umgang mit Aggressionen rückschlossen. Diese Werte besserten sich im Laufe der Beobachtungszeit, besonders bei Buben.</p>
<p>Kritisch sieht der Heidelberger Sportpsychologe Thomas Teubel http://www.issw.uni-heidelberg.de die Ergebnisse. &#8220;Für die alte Idee, dass man Kinder am besten im Sport zu &#8216;besseren&#8217; Menschen erziehen kann &#8211; etwa über Ehrgeiz, Teamfähigkeit und Selbstkontrolle &#8211; gibt es wenige empirische Nachweise. Die Sozialisationseffekte, die Sport bewirken kann, findet man auch anderswo &#8211; etwa in der Musik oder bereits beim Treffen im Park&#8221;, so der Experte gegenüber pressetext. Die Vorstellung, dass Sport angestaute Aggressionen entlädt, gelte im besten Fall für einen kurzen Zeitraum.</p>
<p><strong>Alternativen zum Zuschlagen </strong></p>
<p>Während die aggressive Veranlagung eines Menschen nicht nur sehr schwer veränderbar ist, so gilt dies jedoch durchaus für die Reizbarkeit, betont der Psychologe. Hier sei es zielführend, derartige Impulse möglichst früh zu erkennen und abzubauen. &#8220;Bei Schülern kann es zielführend sein, für das Thema zu sensibilisieren und die Selbstreflexion zu vermitteln. Aggressionen als Absicht, andere zu schädigen, entsteht oft dadurch, dass die Betroffenen keine anderen Konfliktlösungen kennen. Hier hilft es, alternative, nicht-aggressive Verhaltensformen zu vermitteln&#8221;, so Teubel.</p>
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		<title>ADHS: Natürliche Arzneien im Fokus</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Relativ neu ist ein Behandlungsansatz des ADHS mittels Nährstofftherapie. Studien an den Universitäten Oxford und der Universität von Südaustralien haben gezeigt, dass die tägliche Gabe von Omega-3-Fettsäure die Symptome der Hyperaktivität gegenüber einer Kontrollgruppe nach einigen Wochen stark reduziert hat, wobei einmal „mittlere bis starke Behandlungseffekte“ aufgezeigt wurden und einmal „Verbesserungen gegenüber der Placebogruppe in Lesen, Schreiben und Verhalten nach 3 Monaten Behandlung“ festgestellt wurde&#8230; In anderen Studien wurde Magnesium, Zink und Vitamin E als Lebensmittel- oder Nahrungsergänzungspräparate gegeben. Ebenfalls wird empfohlen, den Konsum von Lebensmitteln mit hoher glykämischer Last zu vermeiden und möglichst proteinhaltige und kohlenhydratreiche Nahrung zu verzehren. Ob es sich dabei um einen wissenschaftlichen Ansatz oder um eine diätetische Mode handelt, sei dahingestellt. Überblickartikel betonen, dass Omega-3-Fettsäuren bei einigen Betroffenen zu wirken scheinen, aber nicht bei allen. Ältere, mittlerweile verworfene Ansätze führten ADHS auf einen Phosphatüberschuss in der Nahrung zurück, was jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. http://de.wikipedia.org / pte Im Bereich der Psychiatrie rechnen Experten zur Zeit kaum mit neuen, innovativen Arzneimitteln. &#8220;Es sind keine neuen Substanzen zu erwarten&#8221;, meint Peter Hoffmann vom Universitätsklinikum Graz. Diese Tatsache begünstigt die Suche nach Alternativen, insbesondere nach natürlichen Produkten. In Wien informierten heute, Mittwoch, Mediziner im Rahmen der Veranstaltung &#8220;Die Omega-Revolution&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Relativ neu ist ein Behandlungsansatz des ADHS mittels Nährstofftherapie. Studien an den Universitäten Oxford und der Universität von Südaustralien haben gezeigt, dass die tägliche Gabe von Omega-3-Fettsäure die Symptome der Hyperaktivität gegenüber einer Kontrollgruppe nach einigen Wochen stark reduziert hat, wobei einmal „mittlere bis starke Behandlungseffekte“ aufgezeigt wurden und einmal „Verbesserungen gegenüber der Placebogruppe in Lesen, Schreiben und Verhalten nach 3 Monaten Behandlung“ festgestellt wurde&#8230;<span id="more-2871"></span></p>
<p>In anderen Studien wurde Magnesium, Zink und Vitamin E als Lebensmittel- oder Nahrungsergänzungspräparate gegeben. Ebenfalls wird empfohlen, den Konsum von Lebensmitteln mit hoher glykämischer Last zu vermeiden und möglichst proteinhaltige und kohlenhydratreiche Nahrung zu verzehren. Ob es sich dabei um einen wissenschaftlichen Ansatz oder um eine diätetische Mode handelt, sei dahingestellt. Überblickartikel betonen, dass Omega-3-Fettsäuren bei einigen Betroffenen zu wirken scheinen, aber nicht bei allen. Ältere, mittlerweile verworfene Ansätze führten ADHS auf einen Phosphatüberschuss in der Nahrung zurück, was jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit">http://de.wikipedia.org</a> / <a href="http://www.pressetext.de">pte </a>Im Bereich der Psychiatrie rechnen Experten zur Zeit kaum mit neuen,  innovativen Arzneimitteln. &#8220;Es sind keine neuen Substanzen zu erwarten&#8221;,  meint Peter Hoffmann vom Universitätsklinikum Graz. Diese Tatsache  begünstigt die Suche nach Alternativen, insbesondere nach natürlichen  Produkten. In Wien informierten heute, Mittwoch, Mediziner im Rahmen der  Veranstaltung &#8220;Die Omega-Revolution&#8221; über die wesentliche Bedeutung von  Omega-Fettsäuren bei Nervenkrankheiten.</p>
<p><strong>Omega-Fette unterstützend bei Konzentrationsstörungen und ADS</strong></p>
<p>Mögliche Optionen bietet hier die Natur. Naturerzeugnisse sind bei der breiten Masse der Bevölkerung gefragt; nicht umsonst ist beispielsweise Johanniskraut als rein pflanzliches Produkt in vielen Ländern das Topprodukt in der Behandlung von Depressionen. Mehrere Studien haben nun auch die wesentliche Bedeutung von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die in Fisch, Nüssen und Eiern vorkommen, für das Gehirn ermittelt.</p>
<p><strong>Schlüsselrolle bei Entwicklung des Zentralnervensystems </strong></p>
<p>Diese Fettsäuren bilden eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Zentralnervensystems (ZNS). Die ungesättigten Fettsäuren tragen zum Aufbau von Zellverbänden bei und fördern das Wachstum des Gehirns, außerdem besitzen sie innerhalb des Nervensystems eine entzündungshemmende Wirkung. Die Omega-Fette tragen zudem zu einem positiven Verlauf bei ADS-erkrankten Kindern und Jugendlichen bei.</p>
<p>Wesentlich ist hierbei die bisher unterschätzte Unterscheidung in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. &#8220;Zwischen den beiden Omega-Fetten muss eine ausgewogene Balance bestehen&#8221;, sagt Karl Zwiauer, Kinderarzt am Landesklinikum St. Pölten. Eine Unausgewogenheit kann zu psychischen Erkrankungen, Demenz, ADS, Depressionen und zu Störungen der frühkindlichen Gehirn- und Sehentwicklung führen, fügt der Mediziner hinzu.</p>
<p>Ein Defizit an den &#8220;guten&#8221; Fetten kann durch Mangelnahrung oder erhöhten Verbrauch bei Stress hervorgerufen werden. Zusätzlich können gesättigte Fettsäuren (&#8220;schlechte&#8221; Fette), die ungesättigten Fette verdrängen und so einen Mangel verursachen.</p>
<p><strong>Ergänzung zu Therapien </strong></p>
<p>Brigitte Hackenberg, behandelnde Ärztin an der Universitätskinderklinik Wien, bestätigt Erfolge mit Omega-Fettsäuren als Ergänzung zu Therapien. Die Fettsäuren müssen jedoch hoch dosiert sein. Durch eine bloße Nahrungsumstellung ist die Aufnahme der Fette in der Form nicht möglich. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind jedoch kein Allheilmittel, ist ebenfalls in den Studien zu lesen. Allerdings sind sie eine sinnvolle Ergänzung zu Therapien. Sie helfen vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit Konzentrationsstörungen oder ADS. Die Wirksamkeit der Omega-Fette ist durch messbare klinische Effekte bewiesen, sagt Hoffmann. Bei Kindern äußerst hilfreich, bei Älteren eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie.</p>
<p><strong>Nicht zu Selbstmedikationen greifen</strong></p>
<p>Die Experten wiesen in der Veranstaltung darauf hin, dass bei Anzeichen des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) &#8211; beispielsweise Konzentrationsstörungen &#8211; die Eltern zuerst einen Arzt aufsuchen sollten und nicht zu Selbstmedikationen greifen.</p>
<p><strong>&#8220;ADHS zur flächendeckenden Versorgung mit Amphetaminen&#8221;</strong></p>
<p>Unmissverständlich kritische Worte fand der Grazer Psychiater und Gerichtssachverständige Univ. Prof. Dr. Peter Hofmann vor 21 JournalistInnen bei einer Pressekonferenz im Presseclub Concordia anlässlich der Präsentation der wissenschaftlichen Daten zu einer in Österreich neuen, natürlichen Therapie des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms/AD(H)S: &#8220;Das ADHS ist die gebräuchlichste Ausrede, um Österreich flächendeckend mit Amphetaminen zu versorgen!&#8221;</p>
<p>Der Hintergrund? Bisher waren die Möglichkeiten der PsychiaterInnen in der Behandlung des AD(H)S in Österreich sehr bescheiden. Entweder Psycho- und Familientherapie ODER &#8220;harte&#8221; Psychopharmaka wie die von Hofmann kritisierten Amphetamine. Dazwischen unerfüllter therapeutischer Bedarf, der nun in manchen Fällen, durch eine Kombination von Omega3&amp;6 Fettsäuren geschlossen werden kann. Vorgestellt wurden n unter anderem 5 Placebo kontrollierte Studien, die allesamt klar die Wirkung der Omega-Fettsäuren-Kombination belegen. Sämtliche Kernsymptome des AD(H)S wurden in diesen Studien signifikant abgesenkt.</p>
<p>Schon bisher weigerten sich Eltern immer wieder, ihren Kinder Amphetamine zu verabreichen. Expertin Ass. Prof. Dr. B Hackenberg vom AKH Wien: &#8220;Es gibt allerdings eine &#8211; relativ kleine &#8211; Zahl von Kindern, die diese Präparate unbedingt brauchen. Zumindest für einige Zeit, denn als Dauertherapie sind sie ja nicht gedacht&#8221;. Einige wenige sind aber eben nicht alle.</p>
<p>Hofmann: &#8220;Wir haben bereits die ersten PatientInnen zum Entzug, die sich unter der Schein-Diagnose Erwachsenen-AD(H)S haben Amphetamine verordnen lassen! Schon vor diesem Hintergrund bin ich froh, dass nun ein gleichermaßen nachweislich wirksames wie unbedenkliches Präparat zur AD(H)S-Therapie zur Verfügung steht!&#8221;</p>
<p><strong>Omega-Fettsäuren &#8211; Studien kritisch bewerten<br />
Nur ausgewählte Studien seriös</strong></p>
<p>Anlässlich eines Medien-Seminars erläuterte der Vorsitzende der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Prim Univ. Prof. Dr Karl Zwiauer, die spezielle Studien-Situation im Zusammenhang mit der Gabe von Omega-Fettsäuren. Der Großteil der Studien verdient diese Bezeichnung eigentlich gar nicht, da sie den strengen internationalen GCP-Standards nicht im Entferntesten entsprechen. Dadurch sind sie rein spekulativ und ihre Aussagen haben nur geringen bis keinen Wert. Die einzige Ausnahme derzeit ist die Indikation Aufmerksamkeitsstörung.</p>
<p>Welchen wissenschaftlichen Hintergrund gab es, bei Aufmerksamkeitsstörungen langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LC- PUFA) zu geben: Erste Hinweise kamen durch die Tatsache, dass Kinder mit ADHS &#8211; abgesehen vom Konzentrationsmangel &#8211; Symptome zeigten, die man vom Mangel an essentiellen Fettsäuren kannte wie etwa erhöhten Durst oder schlechte Haut. Also gab man versuchsweise LC-PUFA und das führte über zahlreiche Studien mit Präparaten unterschiedlichster Zusammensetzungen zu jenen Studien, die man aufgrund ihrer gewissenhaften Ausrichtung nach den GCP-Kriterien (randomisiert, doppelt blind, Placebo kontrolliert) heute guten Gewissens zitieren kann.</p>
<p>Zwei mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Linolsäure und die Alpha-Linolensäure sind für den Menschen essenziell, das heißt, dass sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen. PUFA sind in verschiedenen Ölen enthalten, vor allem in Fischöl. PUFA aus Fischöl müssen zusammen mit Antioxidantien wie zum Beispiel Vitamin E eingenommen werden, damit sie stabil bleiben und ihre Wirkung entfalten können. Die Wahrscheinlichkeit einer ungenügenden Versorgung mit PUFA ist am größten bei Menschen, deren Bedarf erhöht ist, zum Beispiel bei Infektionen, chronischen Krankheiten oder in Wachstumsphasen.</p>
<p>Der Hintergrund<br />
60% des Trockengewichtes des Gehirns ist Fett. Die höchsten Konzentrationen von DHA (Docosahexaensäure, 22:6 ω-3) finden sich in Retina, Gehirn und Nervensystem. DHA ist unbedingt notwendig für die Nervenzellmyelinisierung und damit für die Reizweiterleitung.</p>
<p>PUFA insgesamt sind wesentliche Bausteine für die ZNS Entwicklung (Gehirn), Sehentwicklung, als Komponenten in neuronalen Membranen, durch ihre Effekte auf Neurotransmitter, für die Prävention der neuronalen Apoptose (Zelluntergang) sowie durch ihren Einfluss auf das Neuritenwachstum</p>
<p>Im Ideal-Fall sorgt eine Balance zwischen Omega -3 und Omega -6-PUFA für das ideale Funktionieren der davon beeinflussten Systeme (zB. Nervensystem, Immunsystem, Haut u.a.)</p>
<p>Was aber kann diese Balance stören?<br />
* Genetische Stoffwechseldefizite<br />
* Geschlechtsspezifische Unterschiede (Frauen begünstigt)<br />
* Mangel an Magnesium und Zink<br />
* Kompetitive Enzymsysteme &#8211; Zufuhr &#8220;falscher&#8221; Fette (zB. Transfette) vermindert Synthese<br />
* Der lange, wenig effiziente Syntheseweg</p>
<p>Mangelzustände und Imbalancen von PUFA in Entwicklungsphasen haben weitreichende Konsequenzen. Stärkste Konsequenzen: pränatal/postnatal, aber in allen anderen Altersklassen ist ein Mangel an ω-3 Fettsäuren assoziiert mit Verhaltensauffälligkeiten und ADHS</p>
<p>Insgesamt ist eine abnehmende Zufuhr von ω-3 PUFA in der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahrzehnten festzustellen.</p>
<p>In den 1980er Jahren wurde der Mangel an essentiellen Fettsäuren bei Kindern mit Entwicklungsstörungen (Dyslexie, Dyspraxie, Autismus, Angststörungen, auffälligem Sozialverhalten, Tic-Störungen, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen) in Verbindung gebracht.<br />
Es wurden niedrige ω-3 PUFA-Werte sowie ω-6/ω-3 Imbalancen festgestellt und dies war gleichsam der Auftakt zu zahlreichen klinischen Studien</p>
<p>Diese Beobachtungsstudien erbrachten folgende Erkenntnisse:<br />
* ADHS   Mangel an ω-3 Fettsäuren (ALA, DHA) und ω-6 Fettsäuren (AA)<br />
* Plasmaspiegel: FS-Versorgung der letzten 24 Stunden<br />
* Phospholipide an Erythrozyten: FS-Versorgung der letzten Monate, korrelieren mit den FS Konzentrationen im Gehirn</p>
<p>1995 wurden bei ADHS-Kindern Zeichen eines PUFA-Mangels identifiziert wie Durst, häufiges Urinieren, trockene Haut, verstärkte Schuppenbildung, trockenes Haar u.a.). Anhand der Erythrozyten wurden an ADHS-Kindern verminderter AA- und DHA-Konzentrationen festgestellt.</p>
<p>1996 brachte eine erste Studie ADHS mit einem Mangel an ω-3 PUFA in Zusammenhang.</p>
<p>ABER &#8211; Diese Studien waren allesamt NICHT KAUSAL beweisend!</p>
<p>Warum?<br />
* Studiendesign nur geeignet Hypothesen zu generieren<br />
* Zahlreiche Einflussfaktoren und komplexe chemische Interaktionen<br />
* Umwelteinflüsse<br />
* Möglichkeit genetischer Variationen</p>
<p>Frühe Studien mit isolierter DHA-Supplementierung &#8211; also NUR Omega-3 oder NUR Omega-6 zeigten nur minimale positive klinische Effekte oder auch keine Veränderungen.</p>
<p>Wesentlich wurde daher die Kombination von ω-3 plus ω-6-Fettsäuren (Fischöl + Nachtkerzenöl)</p>
<p>Das sind die aktuellen Kombinationsstudien, die den kausalen Zusammenhang und damit den Wert der hoch dosierten interventionellen Gabe beweisen konnten<br />
ω-3 Fettsäuren: EPA, DHA (Fischöl)<br />
ω-6 Fettsäuren: LA, GLA, AA (Nachtkerzenöl)</p>
<p>* Richardson AJ et al. Oxford-Durham Studie &#8211; Pediatrics. 2005<br />
* Portwood M. Nutrition and Health. 2006<br />
* &#8220;Sure Start-Studie&#8221; (Kinder von 18 Monaten bis 3 Jahren)<br />
* Open label studie (Jugendliche von 12 &#8211; 15 Jahren)<br />
* Sinn N et al. Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics. 2007<br />
* Sinn N. et al. Prostaglandins Leukotrienes Essent. Fatty Acids 2008<br />
* Johnson M et al. Journal of Attention Disorders. 2009</p>
<p>Zusammenfassung des aktuellen Studienstandes:</p>
<ul>
<li>* LC-PUFA spielen eine zentrale Rolle für das Funktionieren des Nervensystems</li>
<li>* Beobachtungsstudien zeigen einen Mangel/Imbalance von ω-3/ω-6 Fettsäuren bei Kindern mit neurokognitiven Störungen &#8211; ADHS, Dyslexie, Dyspraxie, Autismus etc.</li>
<li>* Kontrollierte, randomisierte doppel-blinde Studien zeigen signifikante klinische Verbesserungen durch die Supplementierung mit LC-PUFA</li>
</ul>
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		<title>Die Kunst stillzusitzen: Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/prostata/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 10:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[»Die Kunst stillzusitzen« ist Tim Parks, geb. 1954, persönlichstes Buch: eine Krankheitsgeschichte mit »happy end«, klug und unglaublich unterhaltsam. Geplagt von undefinierbaren chronischen Schmerzen, konfrontiert er die Leser mit der buch­stäblich nackten Wahrheit über das Ver­hältnis von Geist und Körper&#8230; Nach einer langen und letztlich fruchtlosen Kon­sul­ta­tion von Schulmedizinern findet er die Lösung für seine Schmerzen in einem Schweige-Retreat, in einer Atemtechnik, der Vorbereitung zur Meditation. Davon hatte Tim Parks am allerwenigsten eine Lösung seiner gesundheitlichen Probleme erwartet; als Skeptiker waren ihm die ganzen alternativen Heilmethoden und New-Age-Versprechen reichlich suspekt. Die meisten von uns werden irgendwann krank; aber nur wenige können darüber mit soviel Schwung, mit solch einer brillanten Intelligenz erzählen wie Tim Parks. Tim Parks ist ein glänzender Beobachter des modernen Lebens. Marcel Reich-Ranicki Um es gleich vorwegzusagen: Ich habe noch nie so gern ein Buch gelesen, das mich gar nichts angeht &#8211; zumindest vordergründig nichts angeht &#8211; denn es geht zunächst um ein Männerleiden: Prostatitis. Und wenn mir jemand vorher gesagt hätte, ich würde ein Buch darüber mit atemloser Spannung und größtem Vergnügen lesen &#8211; ich hätte es natürlich nicht geglaubt. Renée Zucker, RBB Inforadio Thorsten Wiedau, Top-Rezensent bei amazon, fragt: Kann man durch reines stillsitzen und meditieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Die Kunst stillzusitzen« ist Tim Parks, geb. 1954, persönlichstes Buch: eine Krankheitsgeschichte mit »happy end«, klug und unglaublich unterhaltsam. Geplagt von undefinierbaren chronischen Schmerzen, konfrontiert er die Leser mit der buch­stäblich nackten Wahrheit über das Ver­hältnis von Geist und Körper&#8230;<span id="more-2793"></span></p>
<p>Nach einer langen und letztlich fruchtlosen Kon­sul­ta­tion von Schulmedizinern findet er die Lösung für seine Schmerzen in einem Schweige-Retreat, in einer Atemtechnik, der Vorbereitung zur Meditation. Davon hatte Tim Parks am allerwenigsten eine Lösung seiner gesundheitlichen Probleme erwartet; als Skeptiker waren ihm die ganzen alternativen Heilmethoden und New-Age-Versprechen reichlich suspekt. Die meisten von uns werden irgendwann krank; aber nur wenige können darüber mit soviel Schwung, mit solch einer brillanten Intelligenz erzählen wie Tim Parks.</p>
<p>Tim Parks ist ein glänzender Beobachter des modernen Lebens.<br />
<em>Marcel Reich-Ranicki</em></p>
<p>Um es gleich vorwegzusagen: Ich habe noch nie so gern ein Buch gelesen, das mich gar nichts angeht &#8211; zumindest vordergründig nichts angeht &#8211; denn es geht zunächst um ein Männerleiden: Prostatitis. Und wenn mir jemand vorher gesagt hätte, ich würde ein Buch darüber mit atemloser Spannung und größtem Vergnügen lesen &#8211; ich hätte es natürlich nicht geglaubt.<br />
<em>Renée Zucker, RBB Inforadio</em></p>
<p><em>Thorsten Wiedau</em>, Top-Rezensent bei amazon, fragt: Kann man durch reines stillsitzen und meditieren, durch stillsitzen und atmen Schmerz überwinden? Es klingt ganz unglaublich was uns da Tim Parks in seinem Buch DIE KUNST STILLZUSITZEN offeriert. Allerdings sind die vielen und ständigen Heilsversprechen die durch die Werbung geistern noch viel unglaubwürdiger. Das Buch macht Lust und Laune sich dem Thema hinzugeben und man liest sich ohne Probleme von Kapitel zu Kapitel, öfters tief durchatmend und den Körper entspannend.</p>
<p>Um was geht es in diesem Buch? Tim Parks spricht offen und schonungslos über seine Prostataerkrankung, aber auch nicht als erster, denn immer mehr Männer sprechen über dieses Leiden das doch so verbreitet ist, sich aber durch seine Art du Weise der öffentlichen Diskussion gerne entzieht.</p>
<p>Letztendlich ist das Buch eine Krankheitsgeschichte mit positivem Ausgang, sie führt über die allfällige Diagnose, die Schmerzen und die Probleme über Behandlungsmethoden, die Scham und die negativen Aussichten bis zur Erkundung alternativer Heilungsaussichten und ungewöhnlicher Wege.</p>
<p>Klar das einem Skeptiker wie Tim Parks solche Alternativen Heilungswege nicht gleich offen stehen. Warum sollten sie auch funktionieren? DIE KUNST STILLZUSITZEN eröffnete sich im mittels einer Schweigesitzung und dem Erlernen neuer Atemtechniken. Was dies mit seiner Erkrankung zu tun hat, zuerst einmal nichts und doch vieles, denn es ging Tim Parks in diesem Augenblick um die Selbstreflexion &#8211; woher kommt die Krankheit und was will die Krankheit mir sagen, auch dies nichts wirklich Neues, denn Rüdiger Dahlke hat das Thema schon ebenfalls formuliert.</p>
<p>Was mich bei dem Buch wirklich hat innehalten lassen, sind die multiplen Berichte von so vielen Männern in einem Buchkapitel, ob jung oder alt, jeder hatte Probleme oder ist schon einmal operiert worden, doch auch die Angst vor dem Prostata Krebs gehört dazu, er ist sprichwörtlich alltäglich und grausam.</p>
<p>Ob man da noch lachen kann, wenn Tim Parks berichtet, wie man die Muskeln des Anusbereichs mit einem speziellen Gegenstand oder dem Finger selbst massiert &#8211; welcher Mann möchte daran eigentlich denken?</p>
<p>Millionen von Treffern im Internet gibt es zum Thema und Tim Parks informiert sich. Das Tim Parks dann zur Meditation kommt, sich Anfangs schwer damit tut und dann erkennt wie er sich endlich innerlich entspannt liest sich locker und frei weg. In der Tat hat man das Gefühl man könnte nicht mehr aufhören mit dem Lesen, da man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Die romanhafte Darstellung des Themas, die Selbstreflexionen, die Selbsterkenntnis des Autoren und die intime Nähe zu ihm machen das Buch so lesenswert &#8211; hier liegt das Geheimnis, auch wenn dieses spezielle Geheimnis nur für ihn funktioniert hat.</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3888976804">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<p>Zum Einlesen, hier das erste Kapitel:</p>
<p><strong>TURP</strong></p>
<p>Kurz vor meinem einundfünfzigsten Geburtstag, im Dezember 2005,  zeichnete mein Freund Carlo ein Gewirr aus Röhrchen und Ballons auf den Rand  einer Zeitung.</p>
<p>Wir saßen in einem Café in einem Vorort von Mailand.</p>
<p>&#8220;Die Prostata ist so groß wie ein kleiner Apfel, verstehst du?  Hier, ungefähr so. Aber in zunehmendem Aller wird sie größer und faseriger, und  dann drückt sie auf diese Röhre, die durch sie hindurchführt, die Harnröhre. Sie  blockiert sie, siehst du? Was kann man dagegen tun? Man entkernt sie  gewissermaßen, von innen. Mit Laser. Durch den Penis. Man weitet sie.״</p>
<p>Ich sah. dass Carlo diese Zeichnung schon oft gemacht hatte. Er aß  dabei einen Donut und in seiner Stimme lag die Begeisterung eines Gläubigen.</p>
<p>&#8220;Dann brennen wir ein Stückchen von dieser Klappe hier weg, dem  Schließmuskel, um sicherzustellen, dass er sich richtig öffnen kann. Das ist der  Boden der Blase.&#8221;</p>
<p>Meiner Blase.</p>
<p>Ich fragte: &#8220;Warum?&#8221;</p>
<p>&#8220;Damit die Blase sich besser entleert. Dann musst du nicht so oft.&#8221;</p>
<p>״Und was ist mit Sex?&#8221;</p>
<p>Dafür brauchte er ein richtiges Blatt Papier. Er öffnete seine  Aktentasche. Es gab eine Komplikation. Fachkundig zeichnete er mit seiner  Chirurgenhand das gleiche Diagramm noch einmal, nur doppelt so groß. &#8211; Zum  Pinkeln müssen sich zwei Schließmuskeln öffnen, siehst du? Der, den wir ein  bisschen weggebrannt haben, am Blasenboden, und ein zweiter weiter unten.</p>
<p>Also, beim Orgasmus schießt das Sperma hier ein &#8211; zwischen dem  oberen und dem unteren Schließmuskel. Von der Prostata in die Harnröhre. Klar,  oder? Der untere Schließmuskel geht auf und der obere schließt sich. Nach der OP  allerdings, wenn wir den oberen permanent geöffnet haben, kann es sein, dass  dein Sperma nach oben in die Blase statt nach unten durch den Penis schießt.  Dann kriegst du einen trockenen Orgasmus. Das Gefühl ist das Gleiche, nur keine  Flecken auf dem Laken. Eigentlich ein Vorteil. Er lachte und biss wieder in  seinen Donut.</p>
<p>Ich betrachtete das schmuddelige Gewirr aus Röhren und Behältern.  Es ging um marode Leitungen. Mein Abfluss war verstopft. Die Klospülung musste  repariert werden.</p>
<p>&#8220;Und die Schmerzen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nicht sehr groß. Du bleibst ein paar Tage im Bett, und nach etwa  zwei Monaten kannst du wieder mit dem Sex anfangen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich meinte die Schmerzen, die ich jetzt habe.&#8221; &#8220;Ach so.&#8221;</p>
<p>Carlo ist ein stattlicher Mann mit einem offenen, ehrlichen  Gesicht: &#8220;Wir können nicht garantieren, dass sie weggehen.&#8221;</p>
<p>Damals hatte ich eine ganze Reihe von Schmerzen: eine  unterschwellige Spannung im ganzen Bauch, ein scharfes Stechen im Beckenboden,  elektrische Schläge entlang der Innenseite der Oberschenkel, Kreuzschmerzen, ein  Ziepen und Zwicken im Penis. Wenn diese Probleme durch die Operation nicht  gelöst wurden, wozu sie dann machen lassen?</p>
<p>&#8220;Deine Blase wird sich besser entleeren. Du wirst nachts nicht so  oft pinkeln müssen. Die Schmerzen werden höchstwahrscheinlich nachlassen, ich  kann dir nur nicht garantieren, dass sie weggehen.&#8221;</p>
<p>Ich willigte ein.</p>
<p>In der Zwischenzeit sollte ich es mit verschiedenen Pillen  versuchen.</p>
<p>&#8220;Bei diesen Geschichten muss man oft ein bisschen herumprobieren&#8221;,  sagte er. Er würde für mich den Kontakt zu einer Kollegin herstellen, einer  Spezialistin für diese Medikamente. Ich könnte aber jetzt schon mal mit  Alphablockern anfangen. &#8220;Die hemmen die Reaktion auf Adrenalin, das den  Pinkelimpuls auslöst.&#8221; Er meinte, ich müsste dann nachts nur ein, zwei Mal  aufstehen statt fünf oder sechs Mal.</p>
<p>Ich nahm die Alphablocker. Nach zwei Wochen stand ich immer noch  sechs Mal in der Nacht auf, und dazu litt ich unter Verstopfung. Ich setzte die  Pillen ab, und nach einer weiteren Woche war alles beim Alten. Normaler  Stuhlgang, normale Schmerzen. Es kam mir vor wie eine Verbesserung.</p>
<p>Dann, kurz vor Weihnachten, gab mir die &#8220;Spezialisten-Kollegin&#8221;, zu  der Carlo mich geschickt hatte, eine schmale Frau mit hellbraunem Haar und einem  starken süditalienischen Akzent, eine Probepackung eines neuen Mittels. &#8220;Schenk  ich Ihnen zu Weihnachten&#8221;, sagte sie mit einem schiefen Lächeln, &#8220;Neue  Herangehensweise. Mal sehen, was passiert.&#8221;</p>
<p>Eine Zeil lang bemerkte ich keine Veränderung. Dann stellte ich  erfreut fest, dass ich nicht mehr SO oft pinkeln musste. Dann machte ich mir  Sorgen, dass ich nicht oft genug pinkelte. Zu Silvester war ich richtig in  Schwierigkeiten. Ich hatte seit zehn Stunden nicht mehr gepinkelt. Es fühlte  sich an, als ob ich müsste. Ich stellte mich vors Klo. Nichts als Schmerzen. Ich  setzte die Pillen ab. Ich rief Carlo an. aber sein Handy war nicht erreichbar.  Seine Privatnummer hatte ich nicht, letztlich war er nur einer aus meinem  Freundeskreis an der Universität in Mailand, wo ich unterrichte. Ich wohne aber  zwei Stunden entfernt, in Verona.</p>
<p>Sollte ich ins Krankenhaus fahren? Die Notdienste würden an  Silvester überfüllt sein. Hinzu kam, dass ich im Krankenhaus in Verona einige  Leute kannte. Mein Nachbar arbeitete dort. Ich hatte extra einen Arzt in Mailand  aufgesucht, weil ich den kindischen Wunsch nach Geheimhaltung in der  Nachbarschaft verspürte; wer will schon Prostatabeschwerden zugeben?</p>
<p>Ich sagte unsere kleine Party kurzfristig ab und ging lange vor  Mitternacht ins Bett. Starr und wütend lag ich da. Ich war sauer auf die Ärztin,  die mir die Pillen gegeben hatte. Ich war wütend auf das Leben, weil es mir  dieses Los beschert hatte. Mein Körper kam mir fremd und bösartig vor. Wir beide  konnten uns nicht miteinander anfreunden. Vielleicht wohne ich als Parasit in  meinem eigenen Fleisch, dachte ich! und jetzt hat der Wirt die Nase voll.</p>
<p>Bis dahin hatte ich immer geglaubt, ich selbst sei Eigentümer der  Wohnung.</p>
<p>Von unten hörte ich meine Frau und meine jüngste Tochter mit den  Nachbarn, deren Kinder gerade im Garten ihr Feuerwerk vorbereiteten, plaudern  und lachen. Die Stimmen schienen weit weg zu sein. Ich war ein Gefangener dieser  blöden Beschwerden. Die Entfernung zwischen uns, zwischen mir und meiner  Familie, kam mir plötzlich vor wie ein Teil einer Geschichte, wie eine Szene aus  einem Film. Es war die Geschichte meines Abstiegs, meiner Verwandlung in einen  griesgrämigen, abstoßenden alten Mann.</p>
<p>Als das Neujahrsfeuerwerk losging, stand ich nicht auf, um vom  Balkon aus zuzusehen. Überall in der Stadt wurde gefeiert. Ich befand mich in  einer dunklen Zelle und fragte mich, wie ich da rauskommen konnte, wie ich diese  üble Geschichte, die sich neuerdings in meinem Kopf entspann, abschütteln  konnte. Selbstmitleid erzählt die langweiligsten Geschichten. Ich war an einem  Wendepunkt, ohne zu wissen, wohin ich mich wenden sollte.</p>
<p>Gegen drei Uhr morgens schaffte ich es endlich, ein paar Tropfen zu  pinkeln. Es dauerte eine Weile, aber danach fühlte ich mich besser. Um das zu  feiern, trank ich den Rest des Champagners aus. Eine gute halbe Flasche. Dann  ging ich in den Keller, machte den Computer an und gab bei Google &#8220;TURP&#8221; ein.</p>
<p>Transurethrale Resektion der Prostata ist die derzeit am häufigsten  angewendete und effektivste operative Methode bei gutartiger Prostatahyperplasie.  Sie wird deshalb auch als Goldstandard bezeichnet, und alle anderen Methoden  müssen sich mit ihren Ergebnissen an dieser Methode messen lassen. Die Prozedur  wird unter&#8230;</p>
<p>&#8220;Goldstandard&#8221; war eine seltsame Bezeichnung, fand ich. Aber was,  wenn meine Prostatahyper-was-auch-immer gar nicht gutartig war?</p>
<p>&#8220;Nach dem Eingriff wird ein Katheter eingesetzt, um Blut oder  Blutgerinnsel aus der blase zu spülen&#8221;.</p>
<p>Ich las dieselbe Information auf einem Dutzend Webseiten und  klickte dann unwillkürlich auf Bilder. Sofort erschien ein Foto der grotesk  geweiteten Öffnung eines Penis mit einer Metallröhre in der Mitte. Das Bild  glich einem schlotzenden Fischmaul. Schnell bewegte ich den Cursor und klickte  auf eine etwas harmlosere Bleistiftzeichnung. Ein Mann im Arztkittel mit einer  seltsam altmodischen Kopfbedeckung starrte in ein Instrument, das aussah wie  eine Kreuzung aus einem Teleskop, einer Spritze und einem Gewehr. Es war etwa  zwanzig Zentimeter lang und hatte kleine Pistolenabzüge und flexible Schläuche,  die unten und oben herausragten. Der Mann hatte seine Finger an den Abzügen und  schaute mit einem Auge durch ein Okular; am anderen Ende des Schlauches sah man  die Spitze eines Penis,die in einer trichterförmigen Öffnung stecke. Ein starrer  Schlauch führte vom Instrument durch den Penis, der infolgedessen unnatürlich  gerade wirkte, bis in einen dunklen Bereich von der Größe eines Squashballs  gleich hinter dem Hodensack.</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.pharmacon.net/wp-content/gallery/cache/16__280x200_turp.gif" alt="turp" title="turp" />
</a>
Die Bildunterschrift erklärte: &#8220;Bei der TURP wird mithilfe einer  Drahtschlinge ein Teil des Prostatagewebes abgehobelt.&#8221;</p>
<p>Ich weiß noch, wie ich die Zeichnung eine ganze Weile anstarrte.  Was mich verblüffte, war ihre anmaßende Deutlichkeit. Dieser gut aussehende,  glatt rasierte junge Doktor mit seiner komischen Mütze war der Renaissance-Mann,  der mit seinen Teleskopen den Himmel erforscht, und der Mann der Aufklärung, der  die Macht chirurgischer Werkzeuge entdeckt. Er konnte direkt in den Körper  hineinschauen, in meinen Körper, mitten ins Leben, und er machte saubere,  klinische Schnitte mit hoch entwickelten Instrumenten.</p>
<p>Ich ging auf die Fußballseite des Guardian und las einen Bericht  von einem Spiel, das durch zwei Tore in der Nachspielzeit entschieden worden  war. Ich brauche mich wegen der Operation ja nicht sofort zu entscheiden, dachte  ich&#8230;</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3888976804">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<p>In unserer von billigen Selbstenthüllungen und Quacksalber-Ratgebern dominierten Welt ist &#8216;Die Kunst stillzusitzen&#8217; das einzig Wahre: Ein Werk echter Tröstung, das einen Weg aus dem dunklen Wald der mittleren Jahre weist, in den wir alle, früher oder später, unwiderruflich eintreten werden.<br />
<em>Will Self</em></p>
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		<title>Cannabinoidmedizin: Vielfältig und oft überraschend</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/11/cannabis-13/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 14:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Cannabinoidmedizin entwickelt sich trotz der Verbotspolitik rasend schnell. Im vergangenen Jahr wurden auf der Wiener &#8220;Cultiva&#8221; unterschiedliche Themen angesprochen. Als Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft CAM (Cannabis als Medizin) sprach Dr. Kurt Blaas über neue Erfahrungen mit Cannabinoiden in der Medizin, er arbeitet intensiv an neuen Behandlungsmodellen von verschiedenen neurologischen, aber auch internistischen Problempatienten mit der Substanz Dronabinol&#8230; Über die Behandlungsmöglichkeiten von Multiple Sklerose mit Dronabinol referierte Dr. Gabriele Hammel, die selbst an der Krankheit leidet und die Symptome erfolgreich mit THC lindert. Bei Autismus gibt es ebenso neueste Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten von Dronabinol, Dr. Rene Kurz schilderte hierzu aktuelle Fälle und Forschungsergebnisse. Bei Peter Rauschs Referat „Cannabis im Aufbruch&#8221; ging es unter anderem um die vielfältige Einsatzmôglichkeiten von Cannabionoiden sowie um einfache Umwandlung von CBN in THC. Seine Methode, THC wasserlöslich und so medizinisch noch besser einsetzbar zu machen, erregte viel Aufsehen, denn Rausch hat diese Methode bereits patentieren lassen und auf der Messe unter dem Markennamen HulaSolution (s.u.) für den Endkunden angeboten. Wer über den großen Teich nach Kalifornien schaut, kann ahnen, welche Möglichkeilen die Cannabinoidmedizin bietet und wie problemlos die Herstellung und Abgabe des „Medical Pot&#8221; von statten gehen kann. Gerade viele Patienten schielen ungläubig in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Cannabinoidmedizin entwickelt sich trotz der Verbotspolitik rasend schnell. Im vergangenen Jahr wurden auf der Wiener &#8220;Cultiva&#8221; unterschiedliche Themen angesprochen. Als Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft CAM (Cannabis als Medizin) sprach Dr. Kurt Blaas über neue Erfahrungen mit Cannabinoiden in der Medizin, er arbeitet intensiv an neuen Behandlungsmodellen von verschiedenen neurologischen, aber auch internistischen Problempatienten mit der Substanz Dronabinol&#8230;<span id="more-2622"></span></p>
<p>Über die Behandlungsmöglichkeiten von Multiple Sklerose mit Dronabinol referierte Dr. Gabriele Hammel, die selbst an der Krankheit leidet und die Symptome erfolgreich mit THC lindert. Bei Autismus gibt es ebenso neueste Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten von Dronabinol, Dr. Rene Kurz schilderte hierzu aktuelle Fälle und Forschungsergebnisse.<br />
Bei Peter Rauschs Referat „Cannabis im Aufbruch&#8221; ging es unter anderem um die vielfältige Einsatzmôglichkeiten von Cannabionoiden sowie um einfache Umwandlung von CBN in THC. Seine Methode, THC wasserlöslich und so medizinisch noch besser einsetzbar zu machen, erregte viel Aufsehen, denn Rausch hat diese Methode bereits patentieren lassen und auf der Messe unter dem Markennamen HulaSolution (s.u.) für den Endkunden angeboten.</p>
<p>Wer über den großen Teich nach Kalifornien schaut, kann ahnen, welche Möglichkeilen die Cannabinoidmedizin bietet und wie problemlos die Herstellung und Abgabe des „Medical Pot&#8221; von statten gehen kann. Gerade viele Patienten schielen ungläubig in die USA, dem Mutterland der Prohibition und können kaum glauben, was da geschieht. Die Basis hierzu wurde allerdings schon vor mehr als zehn Jahren durch kalifornische Patientenkollektive geschaffen. Eine solche Bewegung mutiger Patientinnen und Patienten gibt es hierzulande noch nicht, wäre ja mal eine Idee, z.B. „Medical Clubs&#8221; zu gründen.</p>
<p>Außerdem gab es Vorträge von Dr. Gebhard Heinzle über den Cannabis User in der Zeit der Prohibition. Bernhard Amman. Gründer und Vorsitzender von legalisieren.at, berichtete über die Lage der Legalisierungsbewegung in Österreich und Constanze Nagy referierte über Cannabis und Recht. Joep Oomen von ENCOD stellte das belgische Modell der Cannabis Social Clubs vor.</p>
<p>Die Themen Hanf als Lebensmittel und Hanf als Nahrungsergänzungsmittel wurde von den beiden Experten Elisabeth Schweng und Oana Suciu erläutert. Doch wo in aller Welt waren die Vaporizer? Vaporisieren ist stark im Kommen und war auf den letzten Hanfmessen total angesagt. In Wien suchte man leider fast vergebens nach Ständen der renommierten Hersteller. Lediglich I-Olite (ehemals Inhale) und Vapbong hatten einen eigenen Auftritt, das Team vom Xtreme-Vaporizer war mit einem mobilen Vorführkoffer unterwegs. Ansonsten haben viele Besucher vergeblich nach Alternativen gesucht, besonders hochwertige Inhalatoren für die stationare Nutzung zu Hause waren mit Ausnahme des Xtreme-Vapos gar nicht vor Ort.</p>

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</a>

<p><strong>Raphael Mechoulam ist 80: <a href="../cannabis-11/">Festkolloquium für Cannabis-Forscher</a></strong><br />
<span style="font-size: xx-small;">In Jerusalem findet derzeit eine große internationale Konferenz anlässlich des 80. Geburtstags des Chemikers Raphael Mechoulam statt. Prof. Mechoulam gilt als Vater der Erforschung von Cannabinoiden…</span></p>
<p>*) Cannabinoide sind die mehr als 100 spezifischen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. Das pharmakologisch wichtigste Cannabinoid im Hanf ist das THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) bzw. Dronabinol. In Jerusalem von Mechoulam isoliert.</p>
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		<title>Regionale Wissenschaftskooperation: Nobelpreisträgerin Yonath in Jordanien</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/12/yonath/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger als drei Wochen vor ihrer Nobelpreisverleihung ist die israelische Chemikerin Ada Yonath nach Jordanien gereist, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Region zu fördern und den jüngst in Betrieb genommenen Teilchenbeschleuniger Sesame zu besuchen&#8230; Das Sesame-Projekt zielt darauf ab, das erste große internationale Forschungszentrum des Nahen Ostens als Gemeinschaftsunternehmen von Wissenschaftlern und Regierungen zu errichten. „Ich bin hier, um meine Freunde zu würdigen, die dieses Projekt initiiert haben, und zu versuchen, seine Überlebenschancen zu sichern“, sagte Yonath, die gleichzeitig auf die mangelhafte Finanzierung des Projekts hinwies. Das Projekt “Synchrotron-light for Experimental Science and Applications in the Middle East” (Sesame) begann 1997, als man in Berlin entschied, den dortigen Teilchenbeschleuniger Bessy zu demontieren. Nach anfänglichen Plänen, ihn nach Israel zu bringen, gelangte er schließlich nach Jordanien. (Yedioth Ahronot, 30.11.09)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger als drei Wochen vor ihrer Nobelpreisverleihung ist die israelische Chemikerin Ada Yonath nach Jordanien gereist, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Region zu fördern und den jüngst in Betrieb genommenen Teilchenbeschleuniger Sesame zu besuchen&#8230;<span id="more-1362"></span></p>
<p>Das Sesame-Projekt zielt darauf ab, das erste große internationale Forschungszentrum des Nahen Ostens als Gemeinschaftsunternehmen von Wissenschaftlern und Regierungen zu errichten.</p>
<p>„Ich bin hier, um meine Freunde zu würdigen, die dieses Projekt initiiert haben, und zu versuchen, seine Überlebenschancen zu sichern“, sagte Yonath, die gleichzeitig auf die mangelhafte Finanzierung des Projekts hinwies. Das Projekt “Synchrotron-light for Experimental Science and Applications in the Middle East” (Sesame) begann 1997, als man in Berlin entschied, den dortigen Teilchenbeschleuniger Bessy zu demontieren. Nach anfänglichen Plänen, ihn nach Israel zu bringen, gelangte er schließlich nach Jordanien.</p>
<p><em>(Yedioth Ahronot, 30.11.09)</em></p>
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		<title>Armutsbekämpfung vergisst oft das Wohlbefinden: Persönliches Glück kann man nicht kaufen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/armut/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>

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		<description><![CDATA[Programme zur Armutsbekämpfung für Menschen in Ländern der dritten Welt lassen oft außer Acht, dass Einkommenssteigerungen allein kein Garant dafür sind, Zufriedenheit zu schaffen&#8230; Persönliches Glück hat nicht unbedingt mit Prosperität zu tun http://www.flacso.org &#8211; &#8220;Zu einem zufriedenen Leben gehört mehr als Geld. Öffentliche Programme der Politik zur Armutsbekämpfung müssen über einfache Einkommensteigerungen hinausgehen und die Lebensqualität in anderen Bereichen verbessern&#8221;, kommt Mariano Rojas von der mexikanischen Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales in der Springer-Fachzeitschrift Applied Research in Quality of Life zum Schluss. Die meisten ausländischen Hilfsprogramme sehen die Verringerung der Armut als Hauptanliegen. Bis jetzt konzentrieren sich diese Programme darauf, den Menschen aus der Armut zu helfen, indem sie deren Kaufkraft steigern. Dieser Ansatz basiere auf der Annahme, dass eine Einkommenssteigerung mit größerem Wohlbefinden einhergeht. Eine nationale Umfrage der University of Costa Rica aus den Jahren 2004 bis 2006 hat gezeigt, dass das Haushaltseinkommen allein nicht ausschlaggebend für den Grad an Zufriedenheit ist. Rojas stellte zusätzlich zu den Fragen über Haushaltseinkommen und Abhängigkeit vom Haushaltseinkommen subjektivere Fragen über die allgemeine Zufriedenheit im Leben sowie über die Zufriedenheit bezüglich Gesundheit, Arbeit, familiärer Verhältnisse, Freundschaften, der eigenen Person sowie des gemeinschaftlichen Lebens. Interessanterweise gaben nur 24 Prozent der als arm eingestuften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Programme zur Armutsbekämpfung für Menschen in Ländern der dritten Welt lassen oft außer Acht, dass Einkommenssteigerungen allein kein Garant dafür sind, Zufriedenheit zu schaffen&#8230;<span id="more-1159"></span></p>
<p><strong>Persönliches Glück hat nicht unbedingt mit Prosperität zu tun</strong></p>
<p>http://www.flacso.org &#8211; &#8220;Zu einem zufriedenen Leben gehört mehr als Geld. Öffentliche Programme der Politik zur Armutsbekämpfung müssen über einfache Einkommensteigerungen hinausgehen und die Lebensqualität in anderen Bereichen verbessern&#8221;, kommt Mariano Rojas von der mexikanischen Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales in der Springer-Fachzeitschrift Applied Research in Quality of Life zum Schluss.</p>
<p>Die meisten ausländischen Hilfsprogramme sehen die Verringerung der Armut als Hauptanliegen. Bis jetzt konzentrieren sich diese Programme darauf, den Menschen aus der Armut zu helfen, indem sie deren Kaufkraft steigern. Dieser Ansatz basiere auf der Annahme, dass eine Einkommenssteigerung mit größerem Wohlbefinden einhergeht. Eine nationale Umfrage der University of Costa Rica aus den Jahren 2004 bis 2006 hat gezeigt, dass das Haushaltseinkommen allein nicht ausschlaggebend für den Grad an Zufriedenheit ist. Rojas stellte zusätzlich zu den Fragen über Haushaltseinkommen und Abhängigkeit vom Haushaltseinkommen subjektivere Fragen über die allgemeine Zufriedenheit im Leben sowie über die Zufriedenheit bezüglich Gesundheit, Arbeit, familiärer Verhältnisse, Freundschaften, der eigenen Person sowie des gemeinschaftlichen Lebens. Interessanterweise gaben nur 24 Prozent der als arm eingestuften Menschen an, mit ihrem Leben wenig zufrieden zu sein. 18 Prozent der &#8216;nicht-armen&#8217; Kategorie gaben ebenfalls an, sie seien mit ihrem Leben nicht zufrieden. </p>
<p>Für den Soziologen Ruut Veenhoven von der Erasmus Universität in Rotterdam und Direktor der <a href="http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl">World Database of Happiness</a> ist das nachvollziehbar. &#8220;Es kommt sehr viel auf die technische Qualität einer Regierung an, ob Menschen sich glücklich fühlen oder nicht&#8221;, meint der Forscher im pressetext-Interview. Eine gute Regierung, auf die sich die Bürger verlassen können, sei wesentlich. &#8220;Da kann ein Land auch ärmer sein.&#8221; Weltmeister unter den &#8220;glücklichsten Nationen&#8221; sind Dänemark, Island, Mexiko, die Schweiz, Kolumbien und Österreich. Das habe zumindest die Untersuchung von Veenhoven ergeben. Veenhoven rät Geberländern dazu, Hilfsgelder an jene Länder zu geben, deren Regierungen auch das Eigentum der Bürger schützen. &#8220;In solchen Ländern ist eine bessere Entwicklung in jeglicher Hinsicht möglich.&#8221; Diese Linie verfolge die Weltbank seit kurzer Zeit auch. Damit will man verhindern, korrupte Regierungen mit ausländischen Hilfsgeldern zu stützen.</p>
<p>Rojas kommt in seiner Untersuchung zum Schluss, dass ein Mensch mit seinem Leben zufrieden sein kann, auch wenn er über ein geringes Einkommen verfügt, solange er in anderen Bereichen wie Familie, Gesundheit, Beruf oder mit sich selbst und seiner wirtschaftlichen Situation einigermaßen zufrieden ist. Mit Armut alleine lasse sich das generelle Wohlbefinden eines Menschen nicht erklären. Das bedeutet, dass es einem Menschen möglich ist, der Armut zu entkommen und trotzdem mit dem Leben unzufrieden zu sein. Sozialprogramme müssten daher berücksichtigen, dass das Wohlergehen von der Zufriedenheit in vielen Bereichen des Lebens abhängt und dass auch andere Faktoren bei der Erstellung dieser Programme eine Rolle spielen. </p>
<p>&#8220;Dieser Beitrag zeigt, dass es möglich ist, der Armut zu entkommen, ohne dabei die Zufriedenheit im Leben zu beeinträchtigen. Das Einkommen ist kein Ziel, sondern ein Mittel zum Zweck. Man sollte sich nicht nur auf die materielle Armut konzentrieren und dadurch die Bedeutung anderer Faktoren, die das Wohlbefinden verbessern können, unterschätzen&#8221;, so Rojas. Natürlich sei es wichtig, sich darum zu kümmern, Menschen aus der materiellen Armut zu befreien. &#8220;Es ist jedoch weitaus förderlicher, sich um die zusätzlichen Möglichkeiten Gedanken zu machen, welche die Menschen brauchen, um ein zufriedeneres Leben zu führen.&#8221;</p>
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		<title>Dan Bar-On: Den Abgrund überbrücken</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
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		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vor einem Jahr verstorbene Dan Bar-On (geb. 1938 in Haifa; gest. am 4. September 2008 in Tel Aviv) war ein israelischer Psychologe, Therapeut, Holocaust- und Friedensforscher. Nachdem er bereits Anfang der 90er Jahre in einem außergewöhnlichen Projekt Nachkommen von Nazi-Tätern und Kinder von Holocaust-Überlebenden zusammen gemacht hatte, regte er auf Grundlage desselben Prinzips 1998 eine neue Friedensinitiative an&#8230; Von Andrea Livnat Geschichten gegen den Hass Bar-On übertrug die Methode des &#8220;story telling&#8221; auf andere Konfliktgebiete und lud gemeinsam mit der Körberstiftung zu einem Seminar nach Hamburg ein. Gruppen aus drei Konfliktgebieten trafen zusammen: aus dem Nahen Osten, Südafrika und Nordirland. Mittlerweile erschien auch der Band der &#8220;edition Körber-Stiftung&#8221;, der die Erfahrungen dieses besonderen Treffens zusammenfaßt. Das Buch gibt einen Überblick über die Arbeit der ursprünglichen Gruppe von Nachkommen von Nazi-Tätern und Holocaustüberlebenden, die Idee, das Projekt auf andere Konfliktgebiete auszuweiten, die Suche nach geeigneten Teilnehmern, Erfahrungsberichte aus den Diskussionen und eine ausführliche Auswertung des Seminars. Dan Bar-On ist Professor für Psychologie an der Ben-Gurion-Universität in Beer Schewa und Ko-Direktor von &#8220;PRIME&#8221; (Peace Research Institute in the Middle East). Er wurde 1938 in Haifa als Sohn deutsch-jüdischer Immigranten geboren und lebte lange in einem Kibbuz. Nach seinem Psychologie-Studium spezialisierte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vor einem Jahr verstorbene Dan Bar-On (geb. 1938 in Haifa; gest. am 4. September 2008 in Tel Aviv) war ein israelischer Psychologe, Therapeut, Holocaust- und Friedensforscher. Nachdem er bereits Anfang der 90er Jahre in einem außergewöhnlichen Projekt Nachkommen von Nazi-Tätern und Kinder von Holocaust-Überlebenden zusammen gemacht hatte, regte er auf Grundlage desselben Prinzips 1998 eine neue Friedensinitiative an&#8230;<span id="more-518"></span></p>
<p><em>Von Andrea Livnat</em></p>
<p><strong>Geschichten gegen den Hass</strong></p>
<p>Bar-On übertrug die Methode des &#8220;story telling&#8221; auf andere Konfliktgebiete und  lud gemeinsam mit der Körberstiftung zu einem  Seminar nach Hamburg ein. Gruppen aus drei Konfliktgebieten trafen zusammen: aus  dem Nahen Osten, Südafrika und Nordirland. Mittlerweile erschien auch der Band  der &#8220;edition Körber-Stiftung&#8221;,  der die Erfahrungen dieses besonderen Treffens zusammenfaßt.</p>
<p>Das Buch gibt einen Überblick über die Arbeit der ursprünglichen Gruppe von  Nachkommen von Nazi-Tätern und Holocaustüberlebenden, die Idee, das Projekt auf  andere Konfliktgebiete auszuweiten, die Suche nach geeigneten Teilnehmern,  Erfahrungsberichte aus den Diskussionen und eine ausführliche Auswertung des  Seminars.</p>
<p>Dan Bar-On ist Professor für Psychologie an der Ben-Gurion-Universität in Beer  Schewa und Ko-Direktor von &#8220;PRIME&#8221; (Peace Research Institute in the Middle  East). Er wurde 1938 in Haifa als Sohn deutsch-jüdischer Immigranten geboren und  lebte lange in einem Kibbuz. Nach seinem Psychologie-Studium spezialisierte er  sich auf die Therapie von Kindern von Holocaustüberlebenden, der sog. &#8220;second  generation&#8221;. Bald widmete er sich aber auch der anderen Seite, der Täter-Seite,  und verfaßte dazu auch einige Schriften, wie z.B. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499199416/buchundjudenhaga"> <strong> &#8220;Die Last des Schweigens &#8211; Interviews mit Nachfahren von Nazi-Tätern&#8221;</strong></a>.</p>
<p>1992 gründete er die TRT-Gruppe (&#8220;To Reflect and Trust&#8221;) mit Opfer- und  Täter-Nachkommen. Die Gruppe, neun Nachfahren von Nazi-Tätern, fünf  amerikanische und vier israelische Kinder von Holocaust-Überlebenden, traf sich  sechs mal zwischen 1992 und 1997.</p>
<p>Das gegenseitige Erzählen der eigenen Geschichte half den Einzelnen, Verständnis für die andere Seite zu finden und konnte so Brücken schlagen. Es zeigte sich, daß es durchaus wichtige Gemeinsamkeiten gab. Sowohl für Opfer- wie auch für Täter-Nachkommen sind die Folgen des Holocaust noch immer im Leben zu spüren, beide Seiten leiden an psychologischer und physischer Entwurzelung und auch die Schwierigkeiten, sich von den Eltern zu lösen, ist für alle Beteiligten grundlegend. Der Dialog mit dem Opfer und dem Täter in einem selbst eröffnete neue Sichtweisen, die ein schrittweises Verzeihen ermöglichen.</p>
<p>Die TRT-Gruppe entschloß sich dann 1998 dazu, ihre Erfahrungen mit Menschen aus anderen Konfliktgebieten zu teilen und wählte Südafrika, Nordirland und den Nahen Osten aus. Die TRT-Mitglieder reisten auch selbst in die jeweiligen Länder, um geeignete Teilnehmer auszuwählen und die Gruppen zusammenzustellen.</p>
<p>In Hamburg kam dann eine ganz außergewöhnliche Mischung verschiedenster Menschen zusammen: Südafrikaner, Nordiren, Israelis, Palästinenser, Deutsche und Amerikaner.</p>
<p>Dan Bar-On vermerkte dazu in seinem Hamburg-Tagebuch: &#8220;In dieser Gruppe traf der Enkel des &#8220;Architekten der Apartheid&#8221; auf den Sohn des zweiten Befehlshabers von Hitler. Die Tochter eines Überlebenden aus dem Ghetto in Lodz und Auschwitz lernte eine Frau kennen, die als Vertreterin einer Organisation tätig ist, die Menschen hilft, ihre verschwiegenen Geschichten über die &#8220;Unruhen&#8221;, &#8220;troubles&#8221; wie es in Nordirland heißt, zu erzählen.&#8221;</p>
<p>Während die Treffen der Nordirland- und Südafrika-Gruppe eher entspannt verliefen und zu einem richtigen Austausch führten, zeigte sich die Nah-Ost-Gruppe von Anfang an als schwierig. Schon die Bezeichnung führte zu Irritationen, die palästinensischen Teilnehmer sahen in der Tatsache, daß man nicht den Begriff &#8220;Palästinenser-Israeli-Gruppe&#8221; gewählt hatte, eine Mißachtung ihrer Nationalität&#8230;</p>
<p>weiter: <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2001/01/bar-on.htm">Dan Bar-On : Den Abgrund überbrücken</a>&#8230;</p>
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		<title>Rasantes Wachstum erschwert Armutskampf: Afrikas Bevölkerung überschreitet die Mrd.-Grenze</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die afrikanische Bevölkerung hat die Mrd.-Grenze überschritten und steuert mit steigendem Tempo auf die nächste große Hürde zu. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Einwohnerzahl des schwarzen Kontinents voraussichtlich verdoppeln und zwei Mrd. Menschen überschreiten. Wie die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) aufzeigt, trägt das rasante Wachstum zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den ohnehin ärmsten Ländern der Welt bei&#8230; http://www.dsw-online.de &#8211; Der jahrelange Kampf gegen die Armut werde aufgrund der hohen Wachstumsrate erschwert. &#8220;Die Finanzierung von Projekten zur Familienplanung vonseiten der Industrieländer ist seit Mitte der 1990er Jahre drastisch gesunken und ganz klar unzureichend&#8221;, kritisiert DSW-Sprecherin Julia Jakob im Gespräch mit pressetext. Afrikas Bevölkerung knackt erste Milliarde &#8211; Zweite Milliarde in Sicht Während die internationale Gemeinschaft vor 15 Jahren noch rund 700 Mio. Dollar in Bevölkerungsentwicklungsprojekte investierte, habe sich ihr finanzielles Engagement mittlerweile mehr als halbiert. &#8220;2007 wurden nur mehr 338 Mio. Dollar in den Bereich gesteckt&#8221;, erläutert Jakob. Von der Staatengemeinschaft sei daher ein stärkerer Einsatz gefordert. 1994 hatten sich 179 Länder im Rahmen der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo darauf verständigt, bis 2015 allen Menschen Zugang zu Aufklärung, Familienplanung und reproduktiver Gesundheitsfürsorge zu ermöglichen. 15 Jahre später dürfte die Zwischenbilanz wie auch im Fall der Millenniums-Entwicklungsziele (Millenium Development [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die afrikanische Bevölkerung hat die Mrd.-Grenze überschritten und steuert mit steigendem Tempo auf die nächste große Hürde zu. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Einwohnerzahl des schwarzen Kontinents voraussichtlich verdoppeln und zwei Mrd. Menschen überschreiten. Wie die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) aufzeigt, trägt das rasante Wachstum zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den ohnehin ärmsten Ländern der Welt bei&#8230;<span id="more-944"></span></p>
<p>http://www.dsw-online.de &#8211; Der jahrelange Kampf gegen die Armut werde aufgrund der hohen Wachstumsrate erschwert. &#8220;Die Finanzierung von Projekten zur Familienplanung vonseiten der Industrieländer ist seit Mitte der 1990er Jahre drastisch gesunken und ganz klar unzureichend&#8221;, kritisiert DSW-Sprecherin Julia Jakob im Gespräch mit pressetext. </p>
<p><strong>Afrikas Bevölkerung knackt erste Milliarde &#8211; Zweite Milliarde in Sicht </strong></p>
<p>Während die internationale Gemeinschaft vor 15 Jahren noch rund 700 Mio. Dollar in Bevölkerungsentwicklungsprojekte investierte, habe sich ihr finanzielles Engagement mittlerweile mehr als halbiert. &#8220;2007 wurden nur mehr 338 Mio. Dollar in den Bereich gesteckt&#8221;, erläutert Jakob. Von der Staatengemeinschaft sei daher ein stärkerer Einsatz gefordert. 1994 hatten sich 179 Länder im Rahmen der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo darauf verständigt, bis 2015 allen Menschen Zugang zu Aufklärung, Familienplanung und reproduktiver Gesundheitsfürsorge zu ermöglichen. 15 Jahre später dürfte die Zwischenbilanz wie auch im Fall der Millenniums-Entwicklungsziele (Millenium Development Goals, MDG) jedoch weitgehend negativ ausfallen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/080926002/). </p>
<p>&#8220;Angesichts der stark wachsenden Bevölkerung wird es immer schwieriger, die MDG zu erreichen&#8221;, betont Jakob gegenüber pressetext. Bei einem monatlichen Anstieg um rund zwei Mio. Menschen klettert Afrikas Einwohnerzahl jährlich um 24 Mio. und damit etwa um jene Australiens oder Rumäniens. Zentrale Ursachen seien die hohen Fruchtbarkeitsraten sowie die junge Altersstruktur. Beinahe ein Drittel der Einwohner von Entwicklungsländern ist unter 15 Jahre, 2,7 Mrd. Menschen sind höchstens 24 Jahre alt. Angesichts von jährlich 14 Mio. großteils ungewollt schwangeren Teenagern wachse der Bedarf an Familienplanung. &#8220;Dass diese jungen Menschen kaum Zugang zu Sexualaufklärung und Verhütungsmitteln haben, ist unverantwortlich&#8221;, meint DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr. </p>
<p>Beinahe die Hälfte der Menschheit lebt der DSW zufolge von weniger als zwei Dollar pro Tag. Aufgrund des explosiven Bevölkerungswachstums müssen immer mehr Menschen mit Nahrung, Bildung, Gesundheitsdiensten und Infrastruktur versorgt werden. Den Zugang zu Verhütungsmitteln zu ermöglichen sei bereits ein wichtiger und großer Schritt, um die Armut lindern zu können. Anders als in den Entwicklungsländern schrumpft die Bevölkerung in den Industriestaaten. Bis 2050 wird die Einwohnerzahl allein in Europa von aktuell 738 Mio. Menschen oder elf Prozent der Weltbevölkerung voraussichtlich auf 702 Mio. Bewohner bzw. sieben Prozent der Menschheit sinken. </p>
<p>DSW-Datenreport (<a href="http://www.weltbevoelkerung.de/pdf/dsw_datenreport_09.pdf">PDF-Download</a>):<br />
Regionale Verteilung der Weltbevölkerung (<a href="http://www.weltbevoelkerung.de/pdf/dsw_datenreport_09.pdf">PDF-Download</a>)&#8230;</p>
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		<title>Mexiko: Kann Homoeopathie bei Epidemien helfen?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweinegrippe kann auch durch homöopathische Medikamente behandelt werden. Das behauptet der indische Mediziner Mukesh Batra gegenüber der &#8220;Times of India&#8221;. Der Arzt empfiehlt zur Prävention und Behandlung die Mittel &#8220;Oscillococcinum 30&#8243; und &#8220;Influenzium 200&#8243;, und verweist auf erfolgreiche Behandlungen anderer Viruserkrankungen bei Epidemien der Vergangenheit&#8230; Homöopathie bei Schweinegrippe erfolgreich Geglückte Behandlungen in Mexiko und Indien http://www.drbatras.com &#8211; Gloria Kozel, Allgemeinmedizinerin und Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Homöopathie http://www.homoeopathie.at , bestätigt gegenüber pressetext die Aussage. Seit dem ersten Ausbrechen der Schweinegrippe in Mexiko ist Kozel in Kontakt mit Homöopathen vor Ort. &#8220;Da Homöopathie in Mexiko Teil der Grundversorgung ist, gibt es dort zahlreiche Erfahrungen der Schweinegrippe-Behandlung. Die Kollegen behandelten viele Patienten, von denen niemand gestorben ist&#8221;, so Kozel. Die Grippe verlaufe allerdings allgemein sehr mild, außer im Falle bereits bestehender schwerer Grunderkrankungen sei sie nie tödlich ausgegangen. Entsprechend den Grundsätzen der Homöopathie hänge das verschriebene Mittel von der Schilderung des Patienten ab. &#8220;Die mexikanischen Kollegen berichteten jedoch vor allem vom Erfolg der Mittel Bryonia und Eupatorium, die beide bei den typischen Symptomen wie trockener Husten, stechende Schmerzen und Brusthalten beim Husten verschrieben werden&#8221;, so Kozel. Globuli zeigen bei Grippe-Epidemien Erfolg In Deutschland und Österreich schenkt die Homöopathie der Schweinegrippe bisher kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweinegrippe kann auch durch homöopathische Medikamente behandelt werden. Das behauptet der indische Mediziner Mukesh Batra gegenüber der &#8220;Times of India&#8221;. Der Arzt empfiehlt zur Prävention und Behandlung die Mittel &#8220;Oscillococcinum 30&#8243; und &#8220;Influenzium 200&#8243;, und verweist auf erfolgreiche Behandlungen anderer Viruserkrankungen bei Epidemien der Vergangenheit&#8230;<span id="more-942"></span></p>
<p><strong>Homöopathie bei Schweinegrippe erfolgreich<br />
Geglückte Behandlungen in Mexiko und Indien</strong></p>
<p>http://www.drbatras.com &#8211; Gloria Kozel, Allgemeinmedizinerin und Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Homöopathie http://www.homoeopathie.at , bestätigt gegenüber pressetext die Aussage. </p>
<p>Seit dem ersten Ausbrechen der Schweinegrippe in Mexiko ist Kozel in Kontakt mit Homöopathen vor Ort. &#8220;Da Homöopathie in Mexiko Teil der Grundversorgung ist, gibt es dort zahlreiche Erfahrungen der Schweinegrippe-Behandlung. Die Kollegen behandelten viele Patienten, von denen niemand gestorben ist&#8221;, so Kozel. Die Grippe verlaufe allerdings allgemein sehr mild, außer im Falle bereits bestehender schwerer Grunderkrankungen sei sie nie tödlich ausgegangen. Entsprechend den Grundsätzen der Homöopathie hänge das verschriebene Mittel von der Schilderung des Patienten ab. &#8220;Die mexikanischen Kollegen berichteten jedoch vor allem vom Erfolg der Mittel Bryonia und Eupatorium, die beide bei den typischen Symptomen wie trockener Husten, stechende Schmerzen und Brusthalten beim Husten verschrieben werden&#8221;, so Kozel. </p>
<p><strong>Globuli zeigen bei Grippe-Epidemien Erfolg</strong> </p>
<p>In Deutschland und Österreich schenkt die Homöopathie der Schweinegrippe bisher kaum Beachtung, da es hierzulande noch keine Behandlungserfahrungen mit Schweinegrippe-Patienten gibt. In Planung sei laut Kozel jedoch ein Influenza-Referenzzentrum, das Erfahrungen von Homöopathen mit der Behandlung von Schweinegrippe sammelt. &#8220;Darüber hinaus wird derzeit in der Schweiz eine Nosode erstellt, ein homöopathisch aufbereiteter Wirkstoff aus Krankheitsprodukten selbst. Diese entnimmt man aus dem Rachenabstrich von Patienten&#8221;, so die Homöopathin. </p>
<p>Dass die Heilmethode auch bereits bei viel schwereren Epidemien Erfolg gezeigt hat, berichtet der Mediziner Anton Rohrer http://www.hahnemann.at im pressetext-Interview. &#8220;Große US-amerikanische und schwedische Analysen von dokumentierten Erkrankten an der Spanischen Grippe 1917 und 1918 zeigen, dass die Sterberate junger Menschen bei homöopathischer Behandlung mit rund 1,5 Prozent deutlich niedriger war als bei der damaligen schulmedizinischen Behandlung, wo dieser Anteil 30 Prozent betrug. Der Vorteil lag besonders im besseren Ansprechen bei Lungenentzündung, die oft eigentliche Todesursache war.&#8221; Rohrer schließt, dass durch die erfolgreiche Behandlung dieses viel gefährlicherem H1N1-Stammes der Vergangenheit die Homöopathie auch in der aktuellen Epidemie eine sinnvolle Heilmethode darstellen könne. </p>
<p>Erfolge kann sie außerdem auch bei mehreren anderen schweren Epidemien verbuchen. &#8220;Als eines der wenigen Länder war in Österreich die Homöopathie um 1820 verboten. Diese Bestimmung wurde aufgehoben, als sich ihre Wirksamkeit bei Cholera bestätigte&#8221;, so Rohrer. Samuel Hahnemann, der Begründer der Heilmethode, habe 180 Fleckfieber-Erkrankte zur Zeit Napoleons behandelt, von denen bloß einer an der Krankheit verstarb, wohingegen die Krankheit auch noch im Zweiten Weltkrieg bei Soldaten eine Sterblichkeit von 50 Prozent besaß. Dokumentationen erfolgreicher Anwendung der Homöopathie bei Epidemien aus jüngerer Zeit stammen von einer Japan-Enzephalitis 1991 in Indien, die durch die Hirnhautentzündung ein ähnliches Krankheitsbild wie unsere FSME-Infektion aufweist. </p>
<p>Die aktuelle Schweinegrippe sehen beide Homöopathen gelassen. &#8220;Ihre Bedeutung ist um ein vielfaches geringer als der Medien-Hype, den sie ausgelöst hat. Doch man kann gut Geld mit ihr machen, wie die umfassenden Impfmaßnahmen zeigen, die nun in Gang gesetzt wurden&#8221;, urteilt Kozel. Rohrer weist darauf hin, dass heute verfügbare Präparate wie Tamiflu oder Relenza ihre Wirkung darauf beschränken, bei Grippe die Dauer des Fiebers um einen Tag abzukürzen. &#8220;Das Problem der Schweinegrippe liegt eher bei der leichten Übertragbarkeit als in ihrer Gefährlichkeit. Gefährlich wird die Krankheit nur, wenn sie ihren Virusstatus verändert und aggressiver wird&#8221;, so der Homöopath. </p>
<p>Link zum <a href="http://www.hahnemann.at/epidemie.html">Download des Beitrags Rohrers</a> über Wirkung der Homöopathie bei Epidemien</p>
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		<title>Psychosomatik: Akupunktur im Aufwind</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/07/psychosomatik-akupunktur-im-aufwind/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 15:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Spektrum an Leiden, für die es Hinweise einer Wirkung der Akupunkturmethode gibt, vergrößert sich ständig, während die Mechanismen dahinter noch wenig erforscht sind&#8230; Steigende Akzeptanz als Ergänzung zur Schulmedizin Nadelstiche werden heute gegen viele Leiden eingesetzt Wien &#8211; Das berichtet Alexander Meng, Vizepräsident der österreichischen Akupunktur-Gesellschaft, anlässlich eines Symposiums zum 55-jährigen Bestehens der Organisation in Wien. &#8220;Außer für die bessere Wahrnehmung und Linderung der Schmerzen, zur Steigerung der Körperabwehr, zur Förderung der Durchblutung und zur Entspannung der Muskeln wird Akupunktur auch zunehmend für psychosomatische Leiden angewandt&#8221;, so der Akupunkteur im pressetext-Interview. Es gebe bisher bereits mehr als 100 Indikationen für eine wirksame Akupunktur, erklärt Meng. &#8220;Darunter sind Schmerzen des Bewegungsapparates, Migräne und andere Krankheiten des Nervensystems oder Halbseitenlähmungen nach einem Schlaganfall. Aber auch manche Störungen mit vegetativen, psychosomatischen Aspekten sprechen gut auf Akupunktur an.&#8221; Akupunktur kann bisher vor allem auf Wirkungen verweisen, während viele Funktionsmechanismen jedoch noch nicht entschlüsselt sind. &#8220;Bisher weiß man, dass sie Körperreserven der Schmerzlinderung wie etwa Adrenalin aktiviert und einfache Vorgänge in Regulationsbahnen des Rückenmarks, Hirnstamms und Zwischenhirns steuert. Viele Zusammenhänge sind jedoch noch ungeklärt&#8221;, so der Experte. Neu sei die Erkenntnis der psychischen Wirkung der Akupunktur, für die Meng den posttraumatischen Stress als Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Spektrum an Leiden, für die es Hinweise einer Wirkung der Akupunkturmethode gibt, vergrößert sich ständig, während die Mechanismen dahinter noch wenig erforscht sind&#8230;<span id="more-719"></span></p>
<p><strong>Steigende Akzeptanz als Ergänzung zur Schulmedizin<br />
Nadelstiche werden heute gegen viele Leiden eingesetzt</strong></p>
<p>Wien &#8211; Das berichtet Alexander Meng, Vizepräsident der österreichischen <a href="http://www.akupunktur.at">Akupunktur-Gesellschaft</a>, anlässlich eines Symposiums zum 55-jährigen Bestehens der Organisation in Wien. &#8220;Außer für die bessere Wahrnehmung und Linderung der Schmerzen, zur Steigerung der Körperabwehr, zur Förderung der Durchblutung und zur Entspannung der Muskeln wird Akupunktur auch zunehmend für psychosomatische Leiden angewandt&#8221;, so der Akupunkteur im pressetext-Interview. </p>
<p>Es gebe bisher bereits mehr als 100 Indikationen für eine wirksame Akupunktur, erklärt Meng. &#8220;Darunter sind Schmerzen des Bewegungsapparates, Migräne und andere Krankheiten des Nervensystems oder Halbseitenlähmungen nach einem Schlaganfall. Aber auch manche Störungen mit vegetativen, psychosomatischen Aspekten sprechen gut auf Akupunktur an.&#8221; Akupunktur kann bisher vor allem auf Wirkungen verweisen, während viele Funktionsmechanismen jedoch noch nicht entschlüsselt sind. &#8220;Bisher weiß man, dass sie Körperreserven der Schmerzlinderung wie etwa Adrenalin aktiviert und einfache Vorgänge in Regulationsbahnen des Rückenmarks, Hirnstamms und Zwischenhirns steuert. Viele Zusammenhänge sind jedoch noch ungeklärt&#8221;, so der Experte. </p>
<p>Neu sei die Erkenntnis der psychischen Wirkung der Akupunktur, für die Meng den posttraumatischen Stress als Beispiel nennt. Dieses Leiden wird meist von einer Unfallverletzung ausgelöst, dauert in der Regel über Jahre und bietet kaum Möglichkeiten des Ausstieges. &#8220;Man konnte in der Morphologie des Gehirns Signale feststellen, die bei solchen Situationen abgespeichert werden und in Folge solche abnorme Abläufe erst auslösen. Akupunktur kann dazu beitragen, dass sich diese Signale lösen&#8221;, so Meng. Der Bedarf an Medikamente könne somit reduziert werden. Generell sei Akupunktur eine wertvolle Ergänzung schulmedizinischer Diagnostik, könne sie jedoch nicht ersetzen. </p>
<p>Die Anfänge der Akupunktur in Österreich, wo die Disziplin nun seit 55 Jahren mit einer eigenen Gesellschaft vertreten ist, waren klein. &#8220;Das Interesse von Patienten über die Wirkung bei Funktionsstörungen, Schmerzen etwa nach einer Operation und später bei psychosomatischen Störungen stand lange Zeit massiver Kritik seitens der Schulmedizin gegenüber.&#8221; 1986 erfolgte jedoch die Anerkennung seitens des Obersten Sanitätsrates, ehe 1991 die Ärztekammer ein eigenes Akupunktur-Diplom für Ärzte einrichtete. Gute Ergebnisse besonders im Bereich der Psychosomatik hätten dafür gesorgt, dass die Akzeptanz der Methode bei Ärzten gestiegen sei. </p>
<p>Für die Zukunft will der oberste Akupunkteur Österreichs die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin weiter stärken. &#8220;Ein gutes Wegstück ist noch zu gehen, bis die Lehre und Forschung der Akupunktur stärker geschätzt und unterstützt wird.&#8221; Meng verteidigt den in Österreich eingeschlagenen Weg, dass nur Ärzte nach entsprechender Zulassung Akupunktur praktizieren dürfen. &#8220;In Deutschland wird Akupunktur zunehmend von Heilpraktikern unterwandert. Außer hohen Kosten bringt das auch die Gefahr, dass aufgrund des erforderlichen medizinischen Wissens wesentliche Krankheitszeichen übersehen werden, was zulasten des Patienten geht.&#8221;</p>
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