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	<title>Pharmacon Net &#187; Alzheimer</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Demenz: Gute Bildung hält Symptome im Zaum</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 23:04:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Menschen, die sich länger weitergebildet haben, scheinen besser in der Lage zu sein, die Auswirkungen einer Demenz auf das Gehirn zu kompensieren. Finnische und britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die besser Gebildeten gleich starke Anzeichen der Demenz im Gehirn aufwiesen als jene, die über weniger Bildung verfügten. Trotzdem waren weniger Symptome zu bemerken&#8230; Elf Prozent geringeres Krankheitsrisiko pro Ausbildungsjah: Lange Fortbildung schützt vor Krankheit Cambridge (pte) &#8211; Experten wie Ruth Sutherland fon der Alzheimer&#8217;s Society http://alzheimers.org.uk fordern jetzt, dass die Ursachen dafür erforscht werden müssen. Details der von der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk geleiteten Studie wurden in dem Fachmagazin Brain http://brain.oxfordjournals.org veröffentlicht. Lernen wirkt In den letzten zehn Jahren haben Demenz-Studien immer wieder darauf hingewiesen, dass mehr Bildung das Demenz-Risiko senkt. Es ist jedoch nicht gelungen, nachzuweisen, ob Bildung &#8211; das damit einhergehende höhere Einkommen und der gesündere Lebensstil &#8211; das Gehirn gegen eine Demenz schützt. Das Team um Carol Brayne untersuchte die Gehirne von 872 Menschen, die Teil von drei großen Studien zum Älterwerden waren. Vor ihrem Tod hatten die Teilnehmer Fragebögen zu ihrer Bildung ausgefüllt. Es zeigte sich, dass mehr Bildung ermöglichte, besser mit den Veränderungen des Gehirns zurechtzukommen. Die nach dem Tod durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die sich länger weitergebildet haben, scheinen besser in der  Lage zu sein, die Auswirkungen einer Demenz auf das Gehirn zu  kompensieren. Finnische und britische Wissenschaftler haben  nachgewiesen, dass die besser Gebildeten gleich starke Anzeichen der  Demenz im Gehirn aufwiesen als jene, die über weniger Bildung verfügten.  Trotzdem waren weniger Symptome zu bemerken&#8230;<span id="more-2175"></span></p>
<p><strong>Elf Prozent geringeres Krankheitsrisiko pro Ausbildungsjah: Lange Fortbildung schützt vor Krankheit</strong></p>
<p>Cambridge (<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) &#8211; Experten wie Ruth Sutherland fon der Alzheimer&#8217;s Society http://alzheimers.org.uk fordern jetzt, dass die Ursachen dafür erforscht werden müssen. Details der von der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk geleiteten Studie wurden in dem Fachmagazin Brain http://brain.oxfordjournals.org veröffentlicht.</p>
<p><strong>Lernen wirkt </strong></p>
<p>In den letzten zehn Jahren haben Demenz-Studien immer wieder darauf hingewiesen, dass mehr Bildung das Demenz-Risiko senkt. Es ist jedoch nicht gelungen, nachzuweisen, ob Bildung &#8211; das damit einhergehende höhere Einkommen und der gesündere Lebensstil &#8211; das Gehirn gegen eine Demenz schützt. Das Team um Carol Brayne untersuchte die Gehirne von 872 Menschen, die Teil von drei großen Studien zum Älterwerden waren.</p>
<p>Vor ihrem Tod hatten die Teilnehmer Fragebögen zu ihrer Bildung ausgefüllt. Es zeigte sich, dass mehr Bildung ermöglichte, besser mit den Veränderungen des Gehirns zurechtzukommen. Die nach dem Tod durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass die Pathologie bei beiden Gruppen ähnlich ausgebildet war. Jedes Jahr, das mit einer Ausbildung verbracht wurde, entsprach einem um elf Prozent geringeren Demenz-Risiko.</p>
<p><strong>Bildung ist gesund </strong></p>
<p>Hannah Keage, eine Mitautorin der Studie, erklärte, dass frühere Studien bereits nachgewiesen hätten, dass es keine eindeutige Verbindung zwischen einer Demenz-Diagnose und den später festgestellten Veränderungen des Gehirns gibt. Ein Gehirn könne sehr stark betroffen sein, ein anderes in nur sehr geringem Ausmaß. Beide Patienten könnten jedoch an dieser Krankheit leiden.</p>
<p>Die Wissenschaftler nutzten Daten der Eclipse Collaboration, die alle drei Langzeitstudien vereint, die in Europa zum Älterwerden durchgeführt wurden. Britische und finnische Wissenschaftler begleiteten die Teilnehmer dafür bis zu 20 Jahren.</p>
<p>Brayne: &#8220;Es ist bekannt, dass Bildung gut für die Gesundheit und die Gleichheit einer Bevölkerung ist.&#8221; Die aktuelle Studie liefere starke Argumente für eine gezielte und bereits sehr früh einsetzende Investition in diesen Bereich. In der Kindheit würden jene Weichen gestellt, die eine Auswirkung auf die Gesellschaft und das ganze Leben eines Menschen haben.</p>
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		<title>Natürliche Waffe gegen Alzheimer: Farbstoff aus Wildpflanze kann Plaques-Bildung verhindern</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 00:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Italienische Wissenschaftler haben ein natürliches Mittel gegen die Entstehung von Alzheimer entdeckt. Der aus der Wildpflanze &#8220;Hypericum perforatum&#8221; extrahierte Farbstoff Hyperizin kann die Anhäufung von Beta-Amyloiden und damit die Bildung der gefürchteten Plaques verhindern, berichten Forscher des Istituto di Biofisica&#8230; Der Labortest wurde mit Hilfe optischer Spektroskopiemethoden durchgeführt. &#8220;Kennzeichen bei der Entstehung von Alzheimer sind die Bildung und Akkumulation von Proteinfragmenten in Form von hochstabilen und unauflöslichen Amyloidfibrillen,&#8221; bestätigen die zum Institut gehörenden Wissenschaftler Antonella Sgarbossa und Francesco Lenci. &#8220;Lange Zeit über glaubte man, dass diese in erster Linie für das Entstehen der gefürchteten Alterskrankheit verantwortlich sind.&#8221; Heute neige die Forschung dazu, die Ursache auf kleinere, im anfänglichen und mittleren Stadium der Fibrillenentwicklung entstehende Oligomere zurückzuführen. Diese löslichen und instabilen &#8220;präfibrillären&#8221; Oligomere tendierten dazu, mit Makromolekülen und Zellstrukturen im menschlichen Gehirn zu interagieren und dadurch die gefürchtete Nervenschädigung hervorzurufen. Zahlreiche Arbeiten anderer Forscher hätten gezeigt, dass beispielsweise in Rotwein und grünem Tee in hoher Konzentration vorkommende natürliche Polyphänole auf Grund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften solche Vorgänge unterbinden können. &#8220;Die Besonderheit des Hyperizin hingegen besteht darin, dass es wie eine fluoreszierende Sonde wirkt,&#8221; so die italienischen Wissenschaftler weiter. Tatsächlich sei die darin enthaltene Substanz in der Lage, nicht nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italienische Wissenschaftler haben ein natürliches Mittel gegen die Entstehung von Alzheimer entdeckt. Der aus der Wildpflanze &#8220;Hypericum perforatum&#8221; extrahierte Farbstoff Hyperizin kann die Anhäufung von Beta-Amyloiden und damit die Bildung der gefürchteten Plaques verhindern, berichten Forscher des <a href="http://www.pi.ibf.cnr.it">Istituto di Biofisica</a>&#8230;<span id="more-216"></span></p>
<p>Der Labortest wurde mit Hilfe optischer Spektroskopiemethoden durchgeführt. &#8220;Kennzeichen bei der Entstehung von Alzheimer sind die Bildung und Akkumulation von Proteinfragmenten in Form von hochstabilen und unauflöslichen Amyloidfibrillen,&#8221; bestätigen die zum Institut gehörenden Wissenschaftler Antonella Sgarbossa und Francesco Lenci. &#8220;Lange Zeit über glaubte man, dass diese in erster Linie für das Entstehen der gefürchteten Alterskrankheit verantwortlich sind.&#8221; Heute neige die Forschung dazu, die Ursache auf kleinere, im anfänglichen und mittleren Stadium der Fibrillenentwicklung entstehende Oligomere zurückzuführen. Diese löslichen und instabilen &#8220;präfibrillären&#8221; Oligomere tendierten dazu, mit Makromolekülen und Zellstrukturen im menschlichen Gehirn zu interagieren und dadurch die gefürchtete Nervenschädigung hervorzurufen. </p>
<p>Zahlreiche Arbeiten anderer Forscher hätten gezeigt, dass beispielsweise in Rotwein und grünem Tee in hoher Konzentration vorkommende natürliche Polyphänole auf Grund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften solche Vorgänge unterbinden können. &#8220;Die Besonderheit des Hyperizin hingegen besteht darin, dass es wie eine fluoreszierende Sonde wirkt,&#8221; so die italienischen Wissenschaftler weiter. Tatsächlich sei die darin enthaltene Substanz in der Lage, nicht nur die Bildung von Fibrillen, sondern auch die von präfibrilären Oligomeren zu unterbinden und dies mit Fluoreszenzstrahlen zu signalisieren. </p>
<p>Damit biete sich die Möglichkeit der Bereitstellung eines Verfahrens zur <strong>Früherkennung und Frühbekämpfung</strong> von Alzheimer, ohne auf Versuche an Lebendtieren zurückgreifen zu müssen. Die Einzelheiten der Untersuchung sind in der internationalen Fachzeitschrift &#8220;FEBS Letters&#8221; veröffentlicht.</p>
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