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	<title>Pharmacon Net &#187; Analgetika</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Dauerschmerz: Patient muss initiativ werden</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch immer gehen viele Menschen bei Schmerzen erst dann zum Arzt, wenn die Beschwerden bereits mehrere Monate andauern. &#8220;Werden Schmerzen chronisch, ist die Behandlung wesentlich schwieriger als beim Akutschmerz&#8230; Experten vermissen Compliance und Vorbeugung in Schulen (pte)  http://www.oesg.at http://www.efic.org Es liegt somit an den Betroffenen, möglichst bald den ersten Schritt des Arztbesuches zu machen und die empfohlene Therapie konsequent anzuwenden&#8221;, betont Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft ÖSG  , anlässlich der &#8220;European Week against Pain&#8221; . Fünfmal teurer als Akutschmerz Während der Akutschmerz eine körperlich sinnvolle Reaktion darstellt, gilt dies für den chronischen Schmerz &#8211; der mindestens drei Monate dauert oder nach vollständiger Heilung einer Verletzung fortbesteht &#8211; nicht. &#8220;Vielmehr verschlechtert chronischer Schmerz die Lebensqualität, behindert Freizeit, Sozialleben und Arbeit und ist auch teuer. Wird etwa unspezifischer Rückenschmerz chronisch, steigen die Kosten auf das Fünffache&#8221;, betont Wilfried Ilias, Präsident Past der ÖSG. Laut WHO verliert alleine Deutschland auf diese Weise jährlich 6,6 Mio. Arbeitsjahre. 0,9 Prozent des gesamten BIP beträgt dieser Verlust, zeigen Zahlen aus Holland. In Österreich leiden 21 Prozent der Bevölkerung an chronischen Schmerzen, in der gesamten EU jährlich 100 Mio. Menschen. 63 Prozent davon leiden an Rückenschmerzen, 48 Prozent an Gelenkschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gehen viele Menschen bei Schmerzen erst dann zum Arzt, wenn die Beschwerden bereits mehrere Monate andauern. &#8220;Werden Schmerzen chronisch, ist die Behandlung wesentlich schwieriger als beim Akutschmerz&#8230;<span id="more-3614"></span></p>
<p><strong>Experten vermissen Compliance und Vorbeugung in Schulen</strong></p>
<p>(<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>)  <a href="http://www.oesg.at/">http://www.oesg.at</a> <a href="http://www.efic.org/">http://www.efic.org</a> Es liegt somit an den Betroffenen, möglichst bald den ersten Schritt des Arztbesuches zu machen und die empfohlene Therapie konsequent anzuwenden&#8221;, betont Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft ÖSG  , anlässlich der &#8220;European Week against Pain&#8221; .</p>
<p><strong>Fünfmal teurer als Akutschmerz</strong></p>
<p>Während der Akutschmerz eine körperlich sinnvolle Reaktion darstellt, gilt dies für den chronischen Schmerz &#8211; der mindestens drei Monate dauert oder nach vollständiger Heilung einer Verletzung fortbesteht &#8211; nicht. &#8220;Vielmehr verschlechtert chronischer Schmerz die Lebensqualität, behindert Freizeit, Sozialleben und Arbeit und ist auch teuer. Wird etwa unspezifischer Rückenschmerz chronisch, steigen die Kosten auf das Fünffache&#8221;, betont Wilfried Ilias, Präsident Past der ÖSG. Laut WHO verliert alleine Deutschland auf diese Weise jährlich 6,6 Mio. Arbeitsjahre. 0,9 Prozent des gesamten BIP beträgt dieser Verlust, zeigen Zahlen aus Holland.</p>
<p>In Österreich leiden 21 Prozent der Bevölkerung an chronischen Schmerzen, in der gesamten EU jährlich 100 Mio. Menschen. 63 Prozent davon leiden an Rückenschmerzen, 48 Prozent an Gelenkschmerzen, 30 Prozent an Genickschmerzen und 21 Prozent an Schmerzen aufgrund von Arthritis. Das Verständnis der Ärzte für die Schmerzen ist gut, sagen 80 Prozent der Patienten. Dennoch werden viele nicht angemessen behandelt, sind doch etwa 23 Prozent der österreichischen Schmerzpatienten derzeit nicht in Behandlung. Zudem dauert der Beginn der Therapie von chronischem Schmerz nach Diagnosestellung im Schnitt knapp zwei Jahre.</p>
<p><strong>Mängel bei Vorbeugung und Compliance</strong></p>
<p>Die wirksamste und kosteneffektivste Maßnahme ist die Prävention, betonen die beiden Spezialisten, bemängeln aber das Fehlen geeigneter Finanzierungsmodelle dafür. &#8220;Schmerz-Prophylaxe muss schon in Kindergarten und Schule beginnen, leidet doch bereits jeder vierte Schüler an Schmerzen&#8221;, so Bernatzky. Konkret bedeute Vorbeugung hier Bewegung, Körperbewusstsein, Fehlhaltungs-Vermeidung und Training einer aktiven, gesunden Lebensweise, ergänzt Ilias, wozu auch Ernährung gehört. Bei sitzender Arbeit sollte man sich mindestens einmal pro Stunde bewegen. &#8220;Dass der Körper altert, ist unumgänglich. Wie sehr er abgenützt wird, kann man aber selbst mitbestimmen&#8221;, so der Mediziner.</p>
<p>Je früher Diagnose und Behandlungsstart erfolgen und je verlässlicher Patienten das verschriebene Medikament in richtiger Dosis einnehmen, desto eher wird der chronische Schmerz vermieden. In der Praxis gelingt das oft nicht: Jeder vierte Patient, dem ein rezeptpflichtiges Schmerzmittel verschrieben wurde, nimmt laut EU-Daten eine zu niedrige Dosis ein, jeder Achte mit schweren Schmerzen bloß ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament. Bernatzky macht auf pressetext-Anfrage Fehlmeinungen dafür verantwortlich. &#8220;Gängig ist der Mythos, dass Opiate süchtig machen, den Tod beschleunigen und das Immunsystem schwächen. Vielmehr schwächt jedoch die fehlende Einnahme die Abwehr und lässt die Krankheit fortschreiten, während adäquate Schmerztherapie die Lebensqualität und Aktivität erhöht.&#8221;</p>
<p><strong>Mehr Blick über den Tellerrand</strong></p>
<p>Der Schmerzmediziner fordert zugleich mehr multimodale Schmerztherapien, die Medikamente, Medizintechnik, physikalische Medizin, Psychotherapie und auch Komplementärmedizin kombinieren. Für Letztere müsse an der Evidenzbasis noch gefeilt werden. &#8220;Immerhin zeigen Studien, dass etwa Akupunktur nach schweren Unfällen oder Operationen den Analgetika-Bedarf senken, chronische Schmerzen lindert und auch Kreuz- und Nackenschmerzen entgegen wirkt. Positive Ergebnisse gibt es auch für aromatische Öle sowie für Musiktherapie.&#8221;</p>
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		<title>Schmerzmedizin: Fentanyl</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Schmerz ist nicht nur eine Störung des Wohlbefindens, sondern hat auch eine Schutzfunktion. Denn Schmerz warnt zum Beispiel vor Gefahren wie Verletzungen und Verbrennungen. Viele Menschen leiden aber auch dauerhaft unter Schmerz. Dieser „chronische Schmerz“ ist oft eine eigenständige Krankheit&#8230; Pfaster gegen chronische Schmerzen Schmerz entsteht, wenn geschädigte oder zerstörte Zellen Schmerzstoffe freisetzen, die spezielle Andockstellen aktivieren. Hierdurch werden Impulse (Schmerzreize) ausgelöst, die über das Rückenmark zum Gehirn weitergeleitet werden. Schmerzstillende Arzneimittel (Analgetika) unterscheiden sich nach ihrer Wirkungsstärke und ihrer chemischen Zusammensetzung. Starke Schmerzen, können nur mit Morphin oder einem seiner Verwandten gelindert werden. Bei Kopf- oder Zahnschmerzen reichen so genannte schwach wirksame Analgetika. Eines der stärksten Schmerzmittel ist Fentanyl, dessen schmerzstillende Wirkung ca. 100 Mal stärker ist als die des Morphins. Verwendet wird es in Kombination mit bestimmten Psychopharmaka in einem speziellen Narkoseverfahren. Die Patienten sind schmerzfrei, bleiben aber ansprechbar und erwachen ohne das Gefühl der zeitlichen und räumlichen Verwirrtheit. Wegen seiner schmerzstillenden Wirkung wird Fentanyl aber auch als Wirkstoffpflaster bei starken und chronischen Schmerzen eingesetzt, insbesondere vor und nach Operationen und bei Krebspatienten. Dabei wird der Wirkstoff kontinuierlich über die Haut (transdermal) in den Blutkreislauf abgegeben, wodurch eine bessere Schmerzkontrolle erreicht werden kann. So werden Schwankungen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmerz ist nicht nur eine Störung des Wohlbefindens, sondern hat auch eine Schutzfunktion. Denn Schmerz warnt zum Beispiel vor Gefahren wie Verletzungen und Verbrennungen. Viele Menschen leiden aber auch dauerhaft unter Schmerz. Dieser „chronische Schmerz“ ist oft eine eigenständige Krankheit&#8230;<span id="more-2429"></span></p>
<p><strong>Pfaster gegen chronische Schmerzen</strong></p>
<p>Schmerz entsteht, wenn geschädigte oder zerstörte Zellen Schmerzstoffe freisetzen, die spezielle Andockstellen aktivieren. Hierdurch werden Impulse (Schmerzreize) ausgelöst, die über das Rückenmark zum Gehirn weitergeleitet werden. Schmerzstillende Arzneimittel (Analgetika) unterscheiden sich nach ihrer Wirkungsstärke und ihrer chemischen Zusammensetzung. Starke Schmerzen, können nur mit Morphin oder einem seiner Verwandten gelindert werden. Bei Kopf- oder Zahnschmerzen reichen so genannte schwach wirksame Analgetika.</p>
<p>Eines der stärksten Schmerzmittel ist Fentanyl, dessen schmerzstillende Wirkung ca. 100 Mal stärker ist als die des Morphins. Verwendet wird es in Kombination mit bestimmten Psychopharmaka in einem speziellen Narkoseverfahren. Die Patienten sind schmerzfrei, bleiben aber ansprechbar und erwachen ohne das Gefühl der zeitlichen und räumlichen Verwirrtheit.</p>
<p>Wegen seiner schmerzstillenden Wirkung wird Fentanyl aber auch als Wirkstoffpflaster bei starken und chronischen Schmerzen eingesetzt, insbesondere vor und nach Operationen und bei Krebspatienten. Dabei wird der Wirkstoff kontinuierlich über die Haut (transdermal) in den Blutkreislauf abgegeben, wodurch eine bessere Schmerzkontrolle erreicht werden kann. So werden Schwankungen in der Arzneimittelkonzentration vermieden.</p>
<p>Seit einiger Zeit stehen auch niedrig dosierte Fentanyl-Pflaster zur Verfügung. Diese werden beispielsweise zur orthopädischen Schmerztherapie bei chronischen Rückenschmerzen oder Osteoporose, bei Arthrose oder Nervenschmerzen eingesetzt. Besonders gut geeignet sind solche Pflaster auch für Patienten mit Schluckstörungen.</p>
<p>Fentanyl ist verschreibungspflichtig und unterliegt den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes. Fentanyl-Pflaster sind als preisgünstige Generika verfügbar. Im Jahr 2006 wurden Fentanyl-Pflaster nach Angaben von INSIGHT Health rund 19,2 Millionen Mal verordnet, davon in 61 Prozent der Fälle als Generikum. Im Januar und Februar 2007 stieg der Generikaanteil auf 75,8 Prozent an.</p>
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		<title>Forscher der Hebräischen Universität entdecken Schmerz-Gen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:54:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten&#8230; Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben. Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi und Prof. Marshall Devor von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz beiträgt. Mithilfe von Methoden der Bioinformatik und einer Genom-Microarray-Analyse gelangten sie zu dem Gen Cacgn2. Ausführlichere Informationen Hebräische Universität Jerusalem, 05.08.10]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmals ein Gen identifiziert, das mit dem Empfinden von chronischen Schmerzen durch Nervenverletzung in Zusammenhang gebracht wird. Dies verspricht bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten&#8230;<span id="more-2277"></span></p>
<p>Chronische Schmerzen sind ein schweres medizinisches Problem, von dem etwa 20% aller Erwachsenen betroffen sind. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, weswegen die Wissenschaftler sich ihrer auf dem Wege der Genforschung mit Tiermodellen angenommen haben.</p>
<p>Die Biowissenschaftler Prof. Ariel Darvasi und Prof. Marshall Devor von der Hebräischen Universität und Kollegen haben nun eine Region des Chromosoms 15 der Maus identifiziert, die allem Anschein nach eine genetische Variante enthält, die zum Schmerz beiträgt. Mithilfe von Methoden der Bioinformatik und einer Genom-Microarray-Analyse gelangten sie zu dem Gen Cacgn2.</p>
<p><a href="http://www.huji.ac.il/cgi-bin/dovrut/dovrut_search_eng.pl?mesge128099724832688760">Ausführlichere Informationen</a> </p>
<p><em>Hebräische Universität Jerusalem, 05.08.10</em></p>
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		<title>Schmerzpflaster: Im Sommer auf Überdosierung achten</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Opiate]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei heißem Wetter kann es bei Schmerzpflastern zu Überdosierungen kommen. Davor warnt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Durch eine erhöhte Hauttemperatur werden die stark wirksamen schmerzstillenden Wirkstoffe, wie Fentanyl oder Buprenorphin, schneller und leichter durch die Haut hindurch ins Blut aufgenommen&#8230; Daher sollten Patienten die Hautstelle mit dem Schmerzpflaster vor Wärmequellen wie intensiver Sonnenbestrahlung schützen. Das gilt auch für alle andere Arten der Hauterwärmung, etwa für Heizdecken, Wärmflaschen, Saunabesuche oder heiße Bäder. „Patienten sollten die Zeichen einer Überdosierung kennen und das Pflaster beim Verdacht darauf sofort entfernen“, so Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. Auch das Pflegepersonal sollte auf Überdosierungen achten. Eine Überdosierung äußert sich zum Beispiel in einer verlangsamten Atmung oder einem Schwäche- oder Schwindelgefühl. Weitere Anzeichen einer Überdosierung sind Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Gehen oder Sprechen, Kältegefühl oder Verwirrtheit. Nach dem Entfernen eines Schmerzpflasters halten seine schmerzstillenden, aber auch unerwünschte Wirkungen noch einige Zeit an, da sich in der Haut ein Wirkstoffdepot gebildet hat. Patienten mit schweren Nebenwirkungen sollen deshalb nach Entfernung des Pflasters noch etwa einen Tag lang beobachtet bzw. überwacht werden. Auch bereits benutzte Schmerzpflaster enthalten noch große Mengen Wirkstoff. Sollen sie entsorgt werden, werden die Klebeflächen des benutzten Pflastern aufeinander geklebt. Das verhindert, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei heißem Wetter kann es bei Schmerzpflastern zu Überdosierungen kommen. Davor warnt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Durch eine erhöhte Hauttemperatur werden die stark wirksamen schmerzstillenden Wirkstoffe, wie Fentanyl oder Buprenorphin, schneller und leichter durch die Haut hindurch ins Blut aufgenommen&#8230;<span id="more-2239"></span></p>
<p>Daher sollten Patienten die Hautstelle mit dem Schmerzpflaster vor Wärmequellen wie intensiver Sonnenbestrahlung schützen. Das gilt auch für alle andere Arten der Hauterwärmung, etwa für Heizdecken, Wärmflaschen, Saunabesuche oder heiße Bäder.</p>
<p>„Patienten sollten die Zeichen einer Überdosierung kennen und das Pflaster beim Verdacht darauf sofort entfernen“, so Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. Auch das Pflegepersonal sollte auf Überdosierungen achten. Eine Überdosierung äußert sich zum Beispiel in einer verlangsamten Atmung oder einem Schwäche- oder Schwindelgefühl. Weitere Anzeichen einer Überdosierung sind Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Gehen oder Sprechen, Kältegefühl oder Verwirrtheit.<br />
Nach dem Entfernen eines Schmerzpflasters halten seine schmerzstillenden, aber auch unerwünschte Wirkungen noch einige Zeit an, da sich in der Haut ein Wirkstoffdepot gebildet hat. Patienten mit schweren Nebenwirkungen sollen deshalb nach Entfernung des Pflasters noch etwa einen Tag lang beobachtet bzw.  überwacht werden.</p>
<p>Auch bereits benutzte Schmerzpflaster enthalten noch große Mengen Wirkstoff. Sollen sie entsorgt werden, werden die Klebeflächen des benutzten Pflastern aufeinander geklebt. Das verhindert, dass der Wirkstoff über die Hände aufgenommen wird und dies zu Nebenwirkungen führen kann.</p>
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		<title>Analgetika: US-Forscher entdecken neue Capsaicin-ähnliche Moleküle</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 07:18:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Analgetika]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jene Substanz, die dem Chili seine Schärfe gibt, könnte schon bald als Schmerzmittel in der Medizin Verwendung finden. Das so genannte Capsaicin soll Schmerz bereits an seiner Wurzel packen. Im menschlichen Körper haben die Forscher der University of Texas in San Antonio Substanzen entdeckt, die dem Capsaicin sehr ähnlich sind. Blockiert man die Produktion dieser, dann verschwinden selbst chronische Schmerzen&#8230; Chili-Schärfe gegen Schmerzen uthscsa.edu &#8211; pte &#8211; Capsaicin sorgt dafür, dass einem nach dem Genuß von Chili der Mund brennt. Ausgelöst wird dieses Brennen durch die Bindung an Rezeptoren, die in Zellen im Körper verteilt sind. Ähnliches geschieht, wenn der Körper verletzt wird. Dabei werden Capsaicin-ähnliche Stoffe &#8211; Fettsäuren namens Oxidierte Linolensäure Metaboliten (OLEM) &#8211; produziert, die über Rezeptoren den Schmerz verursachen. Blockierte Pfade für Schmerzfreiheit Forschungsleiter Kenneth Hargreaves und sein Team haben nun versucht, diesen Schmerzweg zu blockieren. In Mäuseversuchen im Labor konnten die Forscher feststellen, dass beim Ausschalten eines Gens für den Vanilloid-Rezeptor (TRPV1) die Sensitivität für das Capsaicin wegfiel. In vorhergehenden Untersuchungen haben Forscher am Barrow Neurological Institute http://www.thebarrow.org festgestellt, dass die Vanilloid-Rezeptor-Unterfamilie der Ionenkanäle, die in der Zellmembran verortet ist, für das Schärfeempfinden von Chili verantwortlich ist. Gezieltes Abschalten der Schmerzen &#8220;Mit diesem Wissen können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jene Substanz, die dem Chili seine Schärfe gibt, könnte schon bald als Schmerzmittel in der Medizin Verwendung finden. Das so genannte Capsaicin soll Schmerz bereits an seiner Wurzel packen. Im menschlichen Körper haben die Forscher der University of Texas in San Antonio Substanzen entdeckt, die dem Capsaicin sehr ähnlich sind. Blockiert man die Produktion dieser, dann verschwinden selbst chronische Schmerzen&#8230;<span id="more-2000"></span></p>
<p><strong>Chili-Schärfe gegen Schmerzen </strong></p>
<p><a href="http://www.uthscsa.edu">uthscsa.edu</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Capsaicin sorgt dafür, dass einem nach dem Genuß von Chili der Mund brennt. Ausgelöst wird dieses Brennen durch die Bindung an Rezeptoren, die in Zellen im Körper verteilt sind. Ähnliches geschieht, wenn der Körper verletzt wird. Dabei werden Capsaicin-ähnliche Stoffe &#8211; Fettsäuren namens Oxidierte Linolensäure Metaboliten (OLEM) &#8211; produziert, die über Rezeptoren den Schmerz verursachen.</p>
<p><strong>Blockierte Pfade für Schmerzfreiheit</strong></p>
<p>Forschungsleiter Kenneth Hargreaves und sein Team haben nun versucht, diesen Schmerzweg zu blockieren. In Mäuseversuchen im Labor konnten die Forscher feststellen, dass beim Ausschalten eines Gens für den Vanilloid-Rezeptor (TRPV1) die Sensitivität für das Capsaicin wegfiel.</p>
<p>In vorhergehenden Untersuchungen haben Forscher am Barrow Neurological Institute http://www.thebarrow.org festgestellt, dass die <a href="http://www.pressetext.com/news/100212002/">Vanilloid-Rezeptor-Unterfamilie</a> der Ionenkanäle, die in der Zellmembran verortet ist, für das Schärfeempfinden von Chili verantwortlich ist.</p>
<p><strong>Gezieltes Abschalten der Schmerzen </strong></p>
<p>&#8220;Mit diesem Wissen können wir die Mechanismen des Schmerzes besser verstehen&#8221;, meint der Forscher. Zudem gebe es auch einen Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Schmerzmedikamente. &#8220;Wir haben eine völlig neue Familie von endogenen Capsaicin-ähnlichen Molekülen entdeckt, die auf natürlicher Weise bei Verletzungen freigesetzt werden&#8221;, so der Forscher.</p>
<p>&#8220;Wesentlich ist zudem auch, dass wir wissen, wie wir diese Mechanismen mit Substanzen, die nicht abhängig machen, blockieren können&#8221;, erklärt Hargreaves. Nun bleibe die Hoffnung, dass man mit diesen Substanzen verschiedene Arten von chronischen Schmerzen behandeln kann &#8211; vor allem jene, die bei Krebs oder bei Entzündungskrankheiten wie Arthritis auftreten.</p>
<p><a href="http://www.jci.org/articles/view/41678">Journal of Clinical Investigation </a></p>
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		<title>Opioide bei chronischen Schmerzen: Abschied von zu großen Hoffnungen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/04/opioide/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 12:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Analgetika]]></category>

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		<description><![CDATA[Opioide werden als vermeintlich besonders starke Schmerzmittel zunehmend auch bei chronischen Schmerzen, die nicht durch Tumore bedingt sind, wie Gelenk- oder Rückenschmerzen, verordnet. Sie wirken aber dagegen nur wenig besser als andere Schmerzmedikamente, wie die erste wissenschaftliche Auswertung kontrollierter Studien im Auftrag der Gesellschaft zum Studium des Schmerzes ergeben hat&#8230; In einer darauf basierenden Leitlinie empfehlen die Spezialisten, die Schmerzmedikation für jeden Patienten individuell festzusetzen und immer auch begleitende Maßnahmen wie Problemlösestrategien, Verhaltens- oder Physiotherapie einzusetzen. &#8220;Von zu großen Hoffnungen auf die Wirkung von Opioden bei chronischem Schmerz müssen wir uns verabschieden und uns mehr auf schädliche Nebenwirkungen wie z.B. Suchtpotential, Aufmerksamkeits- und Antriebsstörungen konzentrieren&#8221;, sagt Prof. Dr. Christoph Stein, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Charité und Freien Universität Berlin und Mitglied des Expertengremiums. Opioide sind nicht immer erste Wahl &#8220;Das Ergebnis dieser S3-Leitlinie wird die Fachwelt noch lange beschäftigen&#8221;, schätzt Prof. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS. Denn die vermeintlich besonders stark wirksamen Opioide lindern außerhalb ihres klassischen Anwendungsbereichs (Schmerzen nach Operationen, Tumorschmerzen) den Schmerz nicht wesentlich besser als andere Medikamente. Bei länger dauernder Einnahme schwächt sich ihre Wirkung sogar eher noch ab; über die für eine Neuzulassung von Medikamenten vorgeschriebene Anwendungsdauer von drei Monaten hinaus liegen so gut wie keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opioide werden als vermeintlich besonders starke Schmerzmittel zunehmend auch bei chronischen Schmerzen, die nicht durch Tumore bedingt sind, wie Gelenk- oder Rückenschmerzen, verordnet. Sie wirken aber dagegen nur wenig besser als andere Schmerzmedikamente, wie die erste wissenschaftliche Auswertung kontrollierter Studien im Auftrag der Gesellschaft zum Studium des Schmerzes ergeben hat&#8230;<span id="more-1926"></span></p>
<p>In einer darauf basierenden Leitlinie empfehlen die Spezialisten, die Schmerzmedikation für jeden Patienten individuell festzusetzen und immer auch begleitende Maßnahmen wie Problemlösestrategien, Verhaltens- oder Physiotherapie einzusetzen. &#8220;Von zu großen Hoffnungen auf die Wirkung von Opioden bei chronischem Schmerz müssen wir uns verabschieden und uns mehr auf schädliche Nebenwirkungen wie z.B. Suchtpotential, Aufmerksamkeits- und Antriebsstörungen konzentrieren&#8221;, sagt Prof. Dr. Christoph Stein, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Charité und Freien Universität Berlin und Mitglied des Expertengremiums.</p>
<p><strong>Opioide sind nicht immer erste Wahl</strong></p>
<p>&#8220;Das Ergebnis dieser S3-Leitlinie wird die Fachwelt noch lange beschäftigen&#8221;, schätzt Prof. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS. Denn die vermeintlich besonders stark wirksamen Opioide lindern außerhalb ihres klassischen Anwendungsbereichs (Schmerzen nach Operationen, Tumorschmerzen) den Schmerz nicht wesentlich besser als andere Medikamente. Bei länger dauernder Einnahme schwächt sich ihre Wirkung sogar eher noch ab; über die für eine Neuzulassung von Medikamenten vorgeschriebene Anwendungsdauer von drei Monaten hinaus liegen so gut wie keine Daten vor. &#8220;Fest steht: Opioide sind bei nicht-tumorbedingten Schmerzen nicht die erste Wahl&#8221;, so Treede. Gegen Nervenschmerz gibt es mit weiterentwickelten Anti-Epileptika und Anti-Depressiva inzwischen andere wirksame Mittel. Bei Gelenkschmerzen sind nichtsteroidale Antirheumatika (NSAID, wie Aspirin oder Ibuprofen) und Coxibe eine Alternative. &#8220;Hier gilt es, die jeweiligen Nebenwirkungen gegeneinander abzuwägen, bevor man die Therapieentscheidung trifft&#8221;, so Treede. Überhaupt kommt es den Experten zufolge bei der Wahl der Behandlung auf die Diagnose und andere individuelle Faktoren des Patienten an.</p>
<p><strong>Erste groß angelegte wissenschaftliche Auswertung</strong></p>
<p><strong>Wirksamkeit ist schwächer als erwartet: Neue Leitlinie erschienen</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Kontroversen bezüglich der Wirksamkeit und zunehmender Berichte über schädliche Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten hatte die DGSS vor fünf Jahren eine auf methodisch einwandfreien veröffentlichten Studien basierende S3-Leitlinie (Leitlinie im Internet: <a href="http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-003.pdf">http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-003.pdf</a>) zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen (LONTS) in Auftrag gegeben. Für die Analyse und Bewertung wurde aus 16 deutschen Fachgesellschaften und Patientenverbänden ein 35-köpfiges Experten-Team gebildet. Das Team wählte nach strengsten wissenschaftlichen Maßstäben die hochwertigsten Studien aus über 960 Veröffentlichungen in wissenschaftlich begutachteten Fachzeitschriften aus. Darin wurden über 18.000 Patienten in randomisiert, doppelblind und kontrolliert durchgeführten Vergleichen untersucht. Die Daten wurden nach der renommierten Cochrane-Methodik analysiert. Mittels wissenschaftlich etablierter statistischer Verfahren wurde die schmerzstillende Wirkung von Morphin- (Opioide) und Aspirin-ähnlichen (NSAIDs) Medikamenten verglichen. Bei Langzeitanwendung erwirkte jedes dieser Medikamente für sich alleine zwar eine statistisch signifikante, aber insgesamt nur relativ geringe Schmerzlinderung.</p>
<p>Nach festgelegten Regeln (Delphi-Verfahren) der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) leitete das Team daraus Behandlungsempfehlungen für Patienten mit chronischem, nicht durch Tumorerkrankungen verursachtem Schmerz ab. &#8220;Damit liegt erstmals eine auf höchstem wissenschaftlichem Niveau aufwändig und unabhängig erarbeitete Behandlungsleitlinie für diese Patienten vor&#8221;, so Prof. Hardo Sorgatz, federführender Autor von LONTS. &#8220;Die Leitlinie kann einem in anderen Ländern bereits kritisierten zu freizügigen Umgang mit opioidhaltigen Analgetika vorbeugen. Vielleicht bleibt dem deutschen Gesundheitssystem so die von der FDA für die USA bereits angekündigte stärkere Reglementierung der Verschreibung dieser Analgetika erspart.&#8221;</p>
<p>Meike Drießen, <a href="http://www.pharmacon.net/pages/de/institution618">Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)</a>.</p>
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		<title>Trick: Langsames Atmen lindert Schmerzen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:43:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Analgetika]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer seine Atmung kontrolliert verlangsamt, kann dadurch Schmerzen für kurze Zeit besser ertragen. Das behaupten US-Wissenschaftler um Arthur Craig vom St. Joseph&#8217;s Hospital and Medical Center in der Fachzeitschrift &#8220;Pain&#8221;&#8230; Einfacher Trick kann kurze Erleichterung bringen http://www.stjosephs-phx.org &#8211; pte &#8211; Die Ergebnisse ihres Experiments stehen im Einklang mit früheren Studien, die eine veränderte Schmerzwahrnehmung in Zusammenhang mit der Atemtechnik bei Zen-Übungen oder Yoga gesehen haben. In ihrem Versuch verabreichten die Forscher 50 Frauen, die sich freiwillig gemeldet hatten, kleine punktartige Hitzestöße auf die Handflächen, wodurch geringer bis mittlerer Schmerz ausgelöst wurde. Bei manchen Durchgängen bat man die Probandinnen, die Atemzüge pro Minute auf die Hälfte zu reduzieren. Fragte man im Anschluss nach der verspürten Intensität des Schmerzes und dessen Empfinden, so waren diese Werte bei der verlangsamten Atmung tatsächlich deutlich niedriger. Schmerzpatienten brauchen positive Grundhaltung Nur teilweise dürfte dieser Trick allerdings bei Schmerzpatienten funktionieren. Die Hälfte der Versuchspersonen litt an Fibromyalgie, worunter man eine chronische, schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates versteht. Dieses Leiden, das besonders Frauen betrifft, ist in vielen Fällen von einer generellen Neigung zu Müdigkeit, Angst und Depressivität begleitet. Eine Verbesserung des Schmerzes durch die Atmung erreichten nur die Patientinnen, deren Gemütszustand zum Zeitpunkt des Versuchs positiv war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Atmung kontrolliert verlangsamt, kann dadurch Schmerzen für kurze Zeit besser ertragen. Das behaupten US-Wissenschaftler um Arthur Craig vom St. Joseph&#8217;s Hospital and Medical Center in der Fachzeitschrift &#8220;Pain&#8221;&#8230;<span id="more-1579"></span></p>
<p><strong>Einfacher Trick kann kurze Erleichterung bringen</strong></p>
<p><a href="http://www.stjosephs-phx.org/" target="_blank">http://www.stjosephs-phx.org</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Die Ergebnisse ihres Experiments stehen im Einklang mit früheren Studien, die eine veränderte Schmerzwahrnehmung in Zusammenhang mit der <a href="http://www.pharmacon.net/2010/02/zen/">Atemtechnik</a> bei Zen-Übungen oder Yoga gesehen haben. In ihrem Versuch verabreichten die Forscher 50 Frauen, die sich freiwillig gemeldet hatten, kleine punktartige Hitzestöße auf die Handflächen, wodurch geringer bis mittlerer Schmerz ausgelöst wurde. Bei manchen Durchgängen bat man die Probandinnen, die Atemzüge pro Minute auf die Hälfte zu reduzieren. Fragte man im Anschluss nach der verspürten Intensität des Schmerzes und dessen Empfinden, so waren diese Werte bei der verlangsamten Atmung tatsächlich deutlich niedriger.</p>
<p><strong>Schmerzpatienten brauchen positive Grundhaltung</strong></p>
<p>Nur teilweise dürfte dieser Trick allerdings bei Schmerzpatienten funktionieren. Die Hälfte der Versuchspersonen litt an Fibromyalgie, worunter man eine chronische, schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates versteht. Dieses Leiden, das besonders Frauen betrifft, ist in vielen Fällen von einer generellen Neigung zu Müdigkeit, Angst und Depressivität begleitet. Eine Verbesserung des Schmerzes durch die Atmung erreichten nur die Patientinnen, deren Gemütszustand zum Zeitpunkt des Versuchs positiv war.</p>
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		<title>Zen: Atemübungen reduzieren Schmerzempfinden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:40:40 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer häufig Zen-Meditation praktiziert, hat auch im Alltag ein niederes Schmerzempfinden. Das besagt eine Untersuchung an der Universität Montreal, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Psychosomatic Medicine veröffentlicht wurde&#8230; Zen-Meditation lindert Schmerzen auch im Alltag http://www.umontreal.ca &#8211; zenkreis.de &#8211; pte &#8211; Im Unterschied zu früheren Studien, die die Wirkung bei Kranken ins Auge nahm, testeten die Forscher die Schmerzverarbeitung bei gesunden, trainierten Zen-Lehrern. Das sei laut Studienautoren ein erster Schritt, um den Einfluss der Meditation auf das Schmerzempfinden zu entschlüsseln. Die Studie war darauf angelegt, ein möglicherweise anderes Schmerzempfinden von Menschen zu untersuchen, die häufig meditieren. 13 Zen-Lehrer, die mindestens 1.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen, wurden mit einer gleich großen Gruppe verglichen, die keine Meditation praktizierte. Man hielt ihnen eine Heizelement an die Wade und steigerte die Temperatur bis maximal 53 Grad. Die Zen-Lehrer ertrugen höhere Temperaturen als die Vergleichsgruppe und zeigten ein um ein Sechstel niedrigeres Schmerzempfinden, das sich im Zustand der Meditation noch weiter absenkte. Grund dafür sei die Verminderung der Atemfrequenz von 15 auf 12 Züge pro Minute, die für mehr Entspannung des Körpers sorgt, vermuten die Studienautoren. Atemtechniken sind ein wesentliches Element der Zen-Meditation und haben Folgen für den Körper. &#8220;Man versucht, besonders langsam auszuatmen&#8221;, betont [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer häufig Zen-Meditation praktiziert, hat auch im Alltag ein niederes Schmerzempfinden. Das besagt eine Untersuchung an der Universität Montreal, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Psychosomatic Medicine veröffentlicht wurde&#8230;<span id="more-1582"></span></p>
<p><strong>Zen-Meditation lindert Schmerzen auch im Alltag</strong></p>
<p><a href="http://www.umontreal.ca/" target="_blank">http://www.umontreal.ca</a> &#8211; <a href="http://www.zenkreis.de/" target="_blank">zenkreis.de</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Im Unterschied zu früheren Studien, die die Wirkung bei Kranken ins Auge nahm, testeten die Forscher die Schmerzverarbeitung bei gesunden, trainierten Zen-Lehrern. Das sei laut Studienautoren ein erster Schritt, um den Einfluss der Meditation auf das Schmerzempfinden zu entschlüsseln.</p>
<p>Die Studie war darauf angelegt, ein möglicherweise anderes Schmerzempfinden von Menschen zu untersuchen, die häufig meditieren. 13 Zen-Lehrer, die mindestens 1.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen, wurden mit einer gleich großen Gruppe verglichen, die keine Meditation praktizierte. Man hielt ihnen eine Heizelement an die Wade und steigerte die Temperatur bis maximal 53 Grad. Die Zen-Lehrer ertrugen höhere Temperaturen als die Vergleichsgruppe und zeigten ein um ein Sechstel niedrigeres Schmerzempfinden, das sich im Zustand der Meditation noch weiter absenkte. Grund dafür sei die Verminderung der Atemfrequenz von 15 auf 12 Züge pro Minute, die für mehr Entspannung des Körpers sorgt, vermuten die Studienautoren.</p>
<p>Atemtechniken sind ein wesentliches Element der Zen-Meditation und haben Folgen für den Körper. &#8220;Man versucht, besonders langsam auszuatmen&#8221;, betont Zen-Lehrer Thomas Kabierschke im pressetext-Interview. &#8220;Das führt zu tieferer Atmung. Die Gedanken beruhigen sich dabei und der Blutdruck sinkt&#8221;. Während der Meditation befinde sich der Körper in gesteigerter Wachheit und Sensibilität, wodurch man auch kleine Geräusche wahrnehme. Kabierschke beobachtet auch im Alltag langfristige körperliche Verbesserungen als Folge von regelmäßiger Meditation. &#8220;Schlafqualität, Konzentrationsfähigkeit und Gelassenheit steigen und das Stressempfinden bessert sich. Mit dem Stress sinkt auch das Schmerzempfinden&#8221;, so der Meditationslehrer.</p>
<p>Zen-Meditation kann jedoch auch Schmerzen verursachen. &#8220;Die besondere Sitzhaltung führt häufig dazu, dass der Meditierende Schmerzen etwa im Rücken oder in den Knien deutlicher als sonst verspürt&#8221;, so Kabierschke. Die Reaktion darauf sei nicht das sofortige Aufstehen oder sich Reiben, wie es im Alltag geschieht. &#8220;Man versucht, den Schmerz zu beobachten statt ihm auszuweichen. Diese bewusste Pause erlaubt, dass sich die Einstellung zum Schmerz ändert.&#8221; Dadurch werde der Umgang mit körperlichen Grenzen eingeübt, erklärt der Münchner Zen-Lehrer.</p>
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		<title>Cannabis für Kranke: Deutschland schiebt den Riegel vor</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:50:04 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Fünf Klagen zum Thema &#8220;Cannabis als selbstverabreichte Schmerztherapiemittel&#8221; sind vom Kölner Verwaltungsgerichtshof abgewiesen worden. Nach Berichten im Spiegel sind die Betroffenen Menschen, die an Morbus Crohn, Aids und multipler Sklerose leiden und deren Schmerzen durch das Rauchen von Cannabis deutlich gelindert wurden. Sie hofften auf eine Ausnahmeregelung vom Suchtgift-Gesetz, die ihnen eine Verwendung zu therapeutischen Zwecken ermöglichen würden&#8230; Entscheidung greift nicht automatisch in Medikamentenkonsum ein Köln (pte) &#8211; Nicht ausdrücklich betroffen von dem Gerichtsurteil sind allerdings jene Arzneimittel, die Cannabinoide enthalten. Diese verschreibungs- und rezeptpflichtigen Medikamente sind weiterhin erhältlich, obgleich sie arzneimittelrechtlich nicht zugelassen sind. &#8220;Viele chronisch Kranke helfen sich mit Cannabis selbst&#8221;, weiß der Experte Franjo Grotenhermen von der &#8220;Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin&#8220;. Hintergrund der Geschichte: Im Dezember 1999 hatten acht Patienten, die wegen Suchtgift-Missbrauchs angeklagt waren, Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, um eine Legalisierung des Cannabis-Konsums aus Gesundheitsgründen zu erwirken. Das Verfassungsgericht hatte die Beschwerde im Jänner 2000 aus formalen Gründen mit der Begründung, der ordentliche Rechtsweg sei nicht ausgeschöpft, nicht zur Entscheidung angenommen. Seither führen die Patienten Musterprozesse. Zwei Patienten, einer mit multipler Sklerose, der zweite mit Morbus Crohn, konnten Freisprüche vor Strafgerichten erreichen. Davon ist jedoch erst einer rechtskräftig. Das nunmehrige Urteil des Verwaltungsgerichts war eine Bestätigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Klagen zum Thema &#8220;Cannabis als selbstverabreichte Schmerztherapiemittel&#8221; sind vom Kölner Verwaltungsgerichtshof abgewiesen worden. Nach Berichten im Spiegel sind die Betroffenen Menschen, die an Morbus Crohn, Aids und multipler Sklerose leiden und deren Schmerzen durch das Rauchen von Cannabis deutlich gelindert wurden. Sie hofften auf eine Ausnahmeregelung vom Suchtgift-Gesetz, die ihnen eine Verwendung zu therapeutischen Zwecken ermöglichen würden&#8230;<span id="more-1062"></span></p>
<p><strong>Entscheidung greift nicht automatisch in Medikamentenkonsum ein</strong></p>
<p>Köln (<a href="http.//www.pressetext.at">pte</a>) &#8211; Nicht ausdrücklich betroffen von dem Gerichtsurteil sind allerdings jene Arzneimittel, die Cannabinoide enthalten. Diese verschreibungs- und rezeptpflichtigen Medikamente sind weiterhin erhältlich, obgleich sie arzneimittelrechtlich nicht zugelassen sind. &#8220;Viele chronisch Kranke helfen sich mit Cannabis selbst&#8221;, weiß der Experte Franjo Grotenhermen von der &#8220;<a href="http://www.cannabis-med.org">Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin</a>&#8220;.</p>
<p>Hintergrund der Geschichte: Im Dezember 1999 hatten acht Patienten, die wegen Suchtgift-Missbrauchs angeklagt waren, Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, um eine Legalisierung des Cannabis-Konsums aus Gesundheitsgründen zu erwirken. Das Verfassungsgericht hatte die Beschwerde im Jänner 2000 aus formalen Gründen mit der Begründung, der ordentliche Rechtsweg sei nicht ausgeschöpft, nicht zur Entscheidung angenommen. Seither führen die Patienten Musterprozesse. Zwei Patienten, einer mit multipler Sklerose, der zweite mit Morbus Crohn, konnten Freisprüche vor Strafgerichten erreichen. Davon ist jedoch erst einer rechtskräftig.</p>
<p>Das nunmehrige Urteil des Verwaltungsgerichts war eine Bestätigung der Ablehnung auf Erteilung einer Ausnahmeregelung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. &#8220;Eine solche Genehmigung wird sonst nur zu wissenschaftlichen Zwecken erteilt&#8221;, erklärt Grotenhermen gegenüber pressetext.austria. Das Gericht begründet das Urteil damit, dass die Patienten auf das Medikament Dronabinol umsteigen können. Da dieses Medikament aber arzneirechtlich nicht zugelassen ist, müssen es die Patienten selbst bezahlen. &#8220;Im Prinzip bedeutet das Urteil damit einen Rückschritt für die Behandlung mit Cannabis-Präparaten&#8221;, so Grotenhermen.</p>
<p><strong>Liberalisierung in Kanada</strong></p>
<p>Nach Vorschlägen, die durch eine Anzahl von Interessensgruppen in Gesprächen mit dem kanadischen Gesundheitsministerium beraten werden, könnte medizinisches Marihuana bald in kanadischen Apotheken erhältlich sein. Vertreter des kanadischen Gesundheitsministeriums haben sich im Februar hinter verschlossener Tür mit Apothekern, medizinischen Experten, der Polizei und medizinischen Cannabiskonsumenten getroffen, um eine weitere Erleichterung des Zugangs zu medizinischem Cannabis zu diskutieren. Im Februar 2004 gab es in Kanada nach Berichten des Calgary Herald 710 registrierte medizinische Marihuanakonsumenten, die mit einer Erlaubnis der Regierung Marihuana arzneilich verwenden dürfen.</p>
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		<title>Israel: Marihuana auch für minderjährige Patienten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 14:11:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das israelische Gesundheitsministerium genehmigt zunehmend die medizinische Verabreichung von Cannabis-Produkten. Nun hat es einem Gesuch des RAMBAM-Krankenhauses in Haifa stattgegeben und erlaubt, dass einem 14jährigen Mädchen mit Blutkrebs Gras zur Linderung der schweren Nebenwirkungen ihrer Chemotherapie (Schmerzen und Appetitverlust) verabreicht wird&#8230; Im Krankenhaus hat man bereits damit begonnen, der jungen Patientin Joints zum Rauchen zu geben. Das Rauchen sei für Kinder zwar grundsätzlich problematisch, heißt es dort; der Zustand des Mädchens habe sich aber dadurch bereits verbessert. Eine Ärztin der zuständigen Abteilung teilte mit, man suche nach Wegen, das Marihuana auf andere Weise verabreichen zu können. Gegenwärtig erhalten in Israel etwa 800 Patienten medizinisches Gras. Weniger als zehn von ihnen sind jedoch unter 18. haArez 231209]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das israelische Gesundheitsministerium genehmigt zunehmend die medizinische Verabreichung von Cannabis-Produkten. Nun hat es einem Gesuch des RAMBAM-Krankenhauses in Haifa stattgegeben und erlaubt, dass einem 14jährigen Mädchen mit Blutkrebs Gras zur Linderung der schweren Nebenwirkungen ihrer Chemotherapie (Schmerzen und Appetitverlust) verabreicht wird&#8230;<span id="more-1501"></span></p>
<p>Im Krankenhaus hat man bereits damit begonnen, der jungen Patientin Joints zum Rauchen zu geben. Das Rauchen sei für Kinder zwar grundsätzlich problematisch, heißt es dort; der Zustand des Mädchens habe sich aber dadurch bereits verbessert. Eine Ärztin der zuständigen Abteilung teilte mit, man suche nach Wegen, das Marihuana auf andere Weise verabreichen zu können.</p>
<p>Gegenwärtig erhalten in Israel etwa 800 Patienten medizinisches Gras. Weniger als zehn von ihnen sind jedoch unter 18.</p>
<p><em>haArez 231209</em></p>
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