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	<title>Pharmacon Net &#187; Cannabis</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Expertenvorschlag: Prag will Marihuana fuer medizinische Zwecke freigeben</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder atypischen Ekzemen koennen in Tschechien darauf hoffen, ihre Krankheitsmerkmale schon ab dem  naechsten Jahr mit der Einnahme von Marihuana lindern zu koennen. Einen  entsprechenden Entwurf zur Freigabe von Hanf fuer medizinische und  wissenschaftliche Zwecke hat ein Expertenteam aus Aerzten,  Pharmazeutikern, Drogensuchtberatern, Kriminalisten, Ministerialbeamten und Parlamentariern ausgearbeitet&#8230; Der Chef des Expertenteams, Universitaetsprofessor Tomas Zima, stellte den Entwurf am Donnerstag in Prag der Oeffentlichkeit vor. Danach sollen bei der Herstellung der medizinischen Droge strenge Bedingungen gelten fuer den Hanfanbau, der nur von lizenzierten Zuechtern betrieben werden darf. Die Kontrolle der Produktion von Marihuana soll von einer staatlichen Agentur gefuehrt werden und Patienten erhielten die Droge nur auf das Rezept eines Facharztes, erlaeuterte Zima.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder atypischen Ekzemen koennen in Tschechien darauf hoffen, ihre Krankheitsmerkmale schon ab dem  naechsten Jahr mit der Einnahme von Marihuana lindern zu koennen. Einen  entsprechenden Entwurf zur Freigabe von Hanf fuer medizinische und  wissenschaftliche Zwecke hat ein Expertenteam aus Aerzten,  Pharmazeutikern, Drogensuchtberatern, Kriminalisten, Ministerialbeamten und Parlamentariern ausgearbeitet&#8230;<span id="more-3691"></span></p>
<p>Der Chef des Expertenteams, Universitaetsprofessor Tomas Zima, stellte den Entwurf am Donnerstag in Prag der Oeffentlichkeit vor. Danach sollen bei der Herstellung der medizinischen Droge strenge Bedingungen gelten fuer den Hanfanbau, der nur von lizenzierten Zuechtern betrieben werden darf. Die Kontrolle der Produktion von Marihuana soll von einer staatlichen Agentur gefuehrt werden und Patienten erhielten die Droge nur auf das Rezept eines Facharztes, erlaeuterte Zima.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/marihuana-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Riesige Umsätze: Cannabis im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<description><![CDATA[Das börsennotierte US-Unternehmen General Cannabis Inc., ein kalifornischer Service-Dienstleister für die medizinische Marihuanaindustrie, hat die Domain Marijuana.com für 4,2 Mio. Dollar erworben. Die Investition wird sich lohnen: Mit der Plattform WeedMaps, die das Auffinden von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana erleichtert, verdiente die Firma bisher schon gutes Geld&#8230; Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar pte -  generalcannabis.com &#8211; &#8220;Im deutschsprachigen Raum spielt medizinisches Marihuana derzeit kaum eine wirtschaftliche Rolle. Die Schweiz war allerdings eine Zeit lang ein Exportland für Cannabis&#8221;, sagt Georg Wurth vom deutschen Hanfverband gegenüber pressetext. Eine Mio. Dollar pro Monat General Cannabis übernimmt marijuana.com ab 2012. Für 4,2 Mio. Dollar erhält das Unternehmen nicht nur die Domain, sondern auch das Forum, das derzeit auf der Seite zu finden ist und etwa 3,5 Mio. Seitenaufrufe verzeichnet. User von WeedMaps sollen ihre Accounts in Zukunft auch zur Anmeldung bei Marijuana.com verwenden können. Durch die Verknüpfung mit dem Such- und Bewertungsportal für Marihuana-Ausgabestellen erhofft sich General Cannabis ähnliche Umsätze. Schon als WeedMaps erstanden wurde setzte die Seite 400.000 Dollar pro Monat um. Mittlerweile ist dieser Betrag auf über eine Mio. gestiegen. Der gesamte Umsatz der medizinischen Marihuanaindustrie wird auf 45 bis 120 Mrd. Dollar geschätzt. Die Alkohol- und Tabakindustrie bringen es zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das börsennotierte US-Unternehmen General Cannabis Inc., ein kalifornischer Service-Dienstleister für die medizinische Marihuanaindustrie, hat die Domain Marijuana.com für 4,2 Mio. Dollar erworben. Die Investition wird sich lohnen: Mit der Plattform WeedMaps, die das Auffinden von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana erleichtert, verdiente die Firma bisher schon gutes Geld&#8230;<span id="more-3662"></span></p>
<h2>Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar</h2>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://generalcannabis.com/">generalcannabis.com</a> &#8211; &#8220;Im deutschsprachigen Raum spielt medizinisches Marihuana derzeit kaum eine wirtschaftliche Rolle. Die Schweiz war allerdings eine Zeit lang ein Exportland für Cannabis&#8221;, sagt Georg Wurth vom deutschen <a href="http://hanfverband.de">Hanfverband</a> gegenüber pressetext.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/12/cannabis-15/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Eine Mio. Dollar pro Monat</strong></p>
<p>General Cannabis übernimmt <a href="http://www.marijuana.com">marijuana.com</a> ab 2012. Für 4,2 Mio. Dollar erhält das Unternehmen nicht nur die Domain, sondern auch das Forum, das derzeit auf der Seite zu finden ist und etwa 3,5 Mio. Seitenaufrufe verzeichnet. User von WeedMaps sollen ihre Accounts in Zukunft auch zur Anmeldung bei Marijuana.com verwenden können. Durch die Verknüpfung mit dem Such- und Bewertungsportal für Marihuana-Ausgabestellen erhofft sich General Cannabis ähnliche Umsätze. Schon als WeedMaps erstanden wurde setzte die Seite 400.000 Dollar pro Monat um. Mittlerweile ist dieser Betrag auf über eine Mio. gestiegen.</p>
<p>Der gesamte Umsatz der medizinischen Marihuanaindustrie wird auf 45 bis 120 Mrd. Dollar geschätzt. Die Alkohol- und Tabakindustrie bringen es zum Vergleich auf 188 beziehungsweise 75 Mrd. Dollar. &#8220;Derzeit erlauben 15 Staaten medizinisches Marihuana, aber nur in zwei oder drei gibt es Ausgabestellen wie in Kalifornien. Dort läuft nach Schätzungen ein Drittel des gesamten Konsums über Rezepte ab. Ärzte werben sogar damit, Bezugsscheine zu verkaufen&#8221;, erklärt Wurth.</p>
<p><strong>Schattenwirtschaft</strong></p>
<p>Dass ausgerechnet in den USA, wo das Marihuana-Verbot seinen Ausgang nahm, eine blühende Industrie samt damit einhergehender Liberalisierung rund um das grüne Kraut entstand, liegt neben den wirtschaftlichen Interessen auch an den Konsumraten, die doppelt so hoch sind wie in Deutschland, und an den überfüllten Gefängnissen, in denen viele Marihuana-Dealer einsitzen.</p>
<p>Ein Milliardengeschäft ist Cannabis auch in Europa. &#8220;Allein in Deutschland haben 13 Mio. Menschen Erfahrungen mit Marihuana gesammelt. Da werden jedes Jahr einige 100 Tonnen konsumiert. Das ist durchaus ein Wirtschaftsfaktor&#8221;, so Wurth. Das medizinische Marihuana, das mittlerweile unter strengen Auflagen auch im deutschsprachigen Raum verschrieben wird, wird zum Großteil in Holland produziert und hat wegen der geringen Menge keine Bedeutung für die Volkswirtschaft.</p>
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		<title>Halbzeit: Haschisch und Emotion</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Das System der Endocannabinoide wurde erst vor 25 Jahren entdeckt. Das mag nicht so erstaunlich sein, wenn man bedenkt, dass es erst 1964 in Jerusalem gelang, das aktivste Ingredient der Hanfpflanze zu isolieren und nachzubauen*. Sein Wirkmechansmus blieb aber noch zwanzig Jahre lang unbekannt&#8230; Viele Gebiete, von denen wir wissen, dass sie durch Cannabinoide beeinflusst werden können, sind bis heute kaum oder gar nicht erforscht. Die große Welt der Emotionen gehört dazu. Der Einfluss von Cannabis auf die Gefühle des Menschen sind bekannt, meistens werden sie positiv erlebt, aber dennoch wissen wir sehr wenig über die Mechanismen der Wirkung. Cannabinoids as Therapeutics &#8211; Milestones in Drug Therapy Obwohl die Wirkung oft als entspannend beschrieben wird, gibt es Fälle in denen  THC zu Aggression geführt hat. Angst und Besorgnis sind emotionale Aspekte, die eindeutig cannabinoid beeinflusst werden können. Wie beeinflussen Cannabinoide Stress? Wie kommt es zur Beruhigung, wie zur Angst? Wir wissen fast nichts über ihre medizinische Chemie und ihren Zusammenhang mit den Wirkungen auf Stress, Angst, Liebe, Zufriedenheit oder Verzweiflung. Sind die Endocannabinoide vielleicht ein Werkzeug der Natur zur Gestaltung von Gefühlen? Dies dürfte eines der großen Forschungsgebiete umschreiben, das in der nahen Zukunft zu erkunden sein wird. In seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das System der Endocannabinoide wurde erst vor 25 Jahren entdeckt. Das mag nicht so erstaunlich sein, wenn man bedenkt, dass es erst 1964 in Jerusalem gelang, das aktivste Ingredient  der Hanfpflanze zu isolieren und nachzubauen*. Sein Wirkmechansmus blieb aber noch zwanzig Jahre lang unbekannt&#8230;<span id="more-3579"></span></p>
<p>Viele Gebiete, von denen wir wissen, dass sie durch Cannabinoide beeinflusst werden können, sind bis heute kaum oder gar nicht erforscht. Die große Welt der Emotionen gehört dazu. Der Einfluss von Cannabis auf die Gefühle des Menschen sind bekannt, meistens werden sie positiv erlebt, aber dennoch wissen wir sehr wenig über die Mechanismen der Wirkung.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&amp;index=blended&amp;link_code=qs&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics &#8211; Milestones in Drug Therapy</a></strong></p>
<p>Obwohl die Wirkung oft als entspannend beschrieben wird, gibt es Fälle in denen  THC zu Aggression geführt hat. Angst und Besorgnis sind emotionale Aspekte, die eindeutig cannabinoid beeinflusst werden können. Wie beeinflussen Cannabinoide Stress? Wie kommt es zur Beruhigung, wie zur Angst? Wir wissen fast nichts über ihre medizinische Chemie und ihren Zusammenhang mit den Wirkungen auf Stress, Angst, Liebe, Zufriedenheit oder Verzweiflung. Sind die Endocannabinoide vielleicht ein Werkzeug der Natur zur Gestaltung von Gefühlen?</p>
<p>Dies dürfte eines der großen Forschungsgebiete umschreiben, das in der nahen Zukunft zu erkunden sein wird.</p>
<p>In seinem Vorwort zu &#8220;<a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#038;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&#038;index=blended&#038;link_code=qs&#038;_encoding=UTF8&#038;site-redirect=de&#038;tag=buchundjudenhaga&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics</a>&#8221; schrieb Raphael Mechoulam 2005, dass er damit rechne, dass genau hierüber in der nächsten Ausgabe des Werkes berichtet werden wird. Bis dahin, so Mechoulam, der 1964 das Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) als Wirkstoff des Marihuana entdeckt hatte, werde man sich aber auch mit weltlicheren Themen, wie Neuroprotektion, Reproduktion, Appetit und Wirkungen auf Krebs und in der Chemotherapie befassen.</p>
<p>Die Vielzahl der Endocannabinoid Effekte scheint wie ein fruchtbares Tal, das der pharmazeutischen und pharmakologischen Erforschung offen steht. Um 2005 stand die Einführung eines synthetischen Cannabinoid-Antagonisten für die Behandlung von Fettleibigkeit an**. Weitere Medikamente zur Neuroprotektion, Schmerzlinderung, zur Behandlung von multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und Krebs sind zu erwarten. Werden die PTBS (post-traumatische Belastungsstörung), Schizophrenie und Tourette-Syndrom bald weitere Indikationen sein?</p>
<p><em>Aus dem Vorwort zu Raphael Mechoulam, <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;keywords=Cannabinoids%20as%20Therapeutics%20%28Milestones%20in%20Drug%20Therapy%29&amp;index=blended&amp;link_code=qs&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Cannabinoids as Therapeutics</a> 1., Ed., Jerusalem, Januar 2005</em></p>
<p>*) Raphael Mechoulam, Medical Faculty, Dpt. of Pharmacy, Hebrew University, Ein Kerem, Jerusalem 91010, Israel.<br />
**) Die Blockade der Cannabinoid-Rezeptoren hatte Nebenwirkungen, so dass diese Präparate wieder vom Markt genommen wurden.</p>
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		<item>
		<title>Prager Petition: Legalisierung von Hanf als Pharmakon gefordert</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 05:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag haben Ärzte, Patienten und Wissenschaftler eine Petition  zur Legalisierung von Hanf zu medizinischen Zwecken eingereicht. Es gehe bei dieser Petition nicht um die Legalisierung der Droge Marihuana, sondern ausschliesslich um die Nutzung der Pflanze Hanf zur Herstellung von Arzneimittel, wie der Sprecher des Petitionsausschusses der medizinischen Fakultät der Karlsuniversität, Tomas Zabransky, erklärte&#8230; Bisher sind Medikamente, die mehr als 0,3 Prozent des Wirkstoffes THC  enthalten, in Tschechien illegal. Laut Zabransky nutzen derzeit aber Tausende Patienten Hanf zur Therapie. Entweder züchten sie es selbst  oder kaufen es auf dem Schwarzmarkt. Eine offizielle Zulassung helfe daher, die Patienten aus der Illegalität zu holen. Ein Sprecher des  Gesundheitsministeriums erklärte, zur weiteren Nutzung von Hanf als Arzneimittel müsse zunächst eine breite gesellschaftliche Diskussion stattfinden, bis dahin gebe es klare Regeln zur medizinischen Nutzung. Die Isolierung und Synzthetisierung von THC, dem wirksamen Bestandteil von Cannabis, gelang zuerst R. Mechoulam, von der School of Pharmacy in Jerusalem. Was die nicht-medizinische Nutzung betrifft, haben die Tschechen inzwischen sogar die Spanier im Haschisch- bzw. Marijuanakonsum überholt. Es folgen Italiener, Franzosen, Briten. Besonders restriktiv ist die Haltung noch immer in Deutschland, wo schon der Besitz geringer Mengen mit mehrjährigen Haftstrafen bestraft werden kann. Daran hat sich auch nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag haben Ärzte, Patienten und Wissenschaftler eine Petition  zur Legalisierung von Hanf zu medizinischen Zwecken eingereicht. Es gehe bei dieser Petition nicht um die Legalisierung der Droge Marihuana, sondern ausschliesslich um die Nutzung der Pflanze Hanf zur Herstellung von Arzneimittel, wie der Sprecher des Petitionsausschusses der medizinischen Fakultät der Karlsuniversität, Tomas Zabransky, erklärte&#8230;<span id="more-3533"></span></p>
<p>Bisher sind Medikamente, die mehr als 0,3 Prozent des Wirkstoffes THC  enthalten, in Tschechien illegal. Laut Zabransky nutzen derzeit aber Tausende Patienten Hanf zur Therapie. Entweder züchten sie es selbst  oder kaufen es auf dem Schwarzmarkt. Eine offizielle Zulassung helfe daher, die Patienten aus der Illegalität zu holen.</p>
<p>Ein Sprecher des  Gesundheitsministeriums erklärte, zur weiteren Nutzung von Hanf als Arzneimittel müsse zunächst eine breite gesellschaftliche Diskussion stattfinden, bis dahin gebe es klare Regeln zur medizinischen Nutzung.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><em>Die Isolierung und Synzthetisierung von THC, dem wirksamen Bestandteil von Cannabis, gelang zuerst <a href="http://www.pharmacon.net/2010/11/cannabis-11/">R. Mechoulam</a>, von der School of Pharmacy in Jerusalem.</em></span></p>
<p>Was die nicht-medizinische Nutzung betrifft, haben die Tschechen inzwischen sogar die Spanier im Haschisch- bzw. Marijuanakonsum überholt. Es folgen Italiener, Franzosen, Briten. Besonders restriktiv ist die Haltung noch immer in Deutschland, wo schon der Besitz geringer Mengen mit mehrjährigen Haftstrafen bestraft werden kann. Daran hat sich auch nichts geändert als die Partei &#8220;die Grünen&#8221; in der Bundesregierung saß.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/thc/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Ivan Douda, vom Zentrum für Prävention und Heilung von Drogensüchtigen, sieht die Entwicklung in Tschechien positiv. Traditionell sehr strenge Gesellschaften wie in Deutschland kann man nur schwer mit Gesellschaften vergleichen, die lange liberale Traditionen haben. Auch die lebenslustigere Einstellung südlicher Länder bringt einen lockereren Umgang mit sich, unabhängig von der Rechtslage. &#8220;<em>Man muss diese Berichte immer im Ganzen bewerten. Warum die Tschechen in dem Bericht auf dem ersten Platz liegen, kommt vielleicht auch dadurch, weil die Atmosphäre bei uns offener ist. Die Leute geben eher zu, die Droge probiert zu haben oder sie ab und zu zu rauchen. Niemand bestraft sie dafür und niemand wundert sich,“</em> so Ivan Douda. Wenn wir die Situation mit dem Nachbarn Deutschland vergleichen, kann der große Verbrauch von Marihuana unter den jungen Tschechen sogar eine gute Nachricht sein: <em>„Es heißt dann auch, dass Jugendliche weniger Alkohol trinken und weniger von harten Drogen Gebrauch machen. Es bringt sicher ein Risiko mit sich, aber insgesamt ist es besser, wenn junge Leute mit der leichten Droge experimentieren, als mit den gefährlicheren.“</em></p>
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		<title>Drogenexperte zum Sucht- und Drogenbericht: Cannabis legalisieren</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/cannabis-14/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche trinken, rauchen und kiffen weniger. Das geht aus dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. &#8220;Der Drogenkonsum ist durchschnittlich zurückgegangen, aber es gibt mehr extreme Einzelfälle&#8221;, erläutert Joachim Eul vom Institut für Empirische und Interdisziplinäre Drogen-Forschung im Interview mit pressetext. Insbesondere Alkohol-Exzesse seien ein neuer Jugendtrend&#8230; Drogenkonsum bei Jugendlichen sinkt &#8211; Problematisch sind Einzel-Exzesse mit Alkohol und Cannabis pte &#8211; Die Jugendlichen trinken zwar durchschnittlich gleich viel Alkohol wie vor 20 Jahren, aber das sogenannte Koma-Saufen ist ein neuartiges Phänomen. Beim Cannabis ist es ähnlich. Zwar konsumieren die Jugendlichen genauso viel wie vor zwanzig Jahren, aber die Hanfsorten tragen mehr von dem berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) in sich. Seit den 90er-Jahren hat sich der THC-Gehalt um das Fünffache erhöht und stagniert jetzt. Drei Millionen Deutsche kiffen &#8220;Der Durchschnittsgehalt an THC des von der Kriminalpolizei sichergestellten Cannabis ist in den letzten drei Jahren nicht angestiegen&#8221;, sagt Eul. Das Konsummuster sei bei Cannabis-Konsum entscheidend: Einige kiffen nur am Wochenende, andere täglich. Täglicher Alkoholkonsum sei allerdings viel gefährlicher: &#8220;Alkohol ist deutlich risikoreicher&#8221;, sagt Eul. Eul plädiert aber nicht für ein Verbot für Alkohol, vielmehr setze er sich für die Legalisierung von Cannabis ein &#8211; nur nicht für Jugendliche. &#8220;Jugendschutzbestimmungen sollten härter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche trinken, rauchen und kiffen weniger. Das geht aus dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. &#8220;Der Drogenkonsum ist durchschnittlich zurückgegangen, aber es gibt mehr extreme Einzelfälle&#8221;, erläutert Joachim Eul vom Institut für Empirische und Interdisziplinäre Drogen-Forschung im Interview mit pressetext. Insbesondere Alkohol-Exzesse seien ein neuer Jugendtrend&#8230;<span id="more-3332"></span></p>
<p><strong>Drogenkonsum bei Jugendlichen sinkt &#8211; Problematisch sind Einzel-Exzesse mit Alkohol und Cannabis</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Die Jugendlichen trinken zwar durchschnittlich gleich viel Alkohol wie vor 20 Jahren, aber das sogenannte Koma-Saufen ist ein neuartiges Phänomen. Beim Cannabis ist es ähnlich. Zwar konsumieren die Jugendlichen genauso viel wie vor zwanzig Jahren, aber die Hanfsorten tragen mehr von dem berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) in sich. Seit den 90er-Jahren hat sich der THC-Gehalt um das Fünffache erhöht und stagniert jetzt. </p>
<p><strong>Drei Millionen Deutsche kiffen </strong></p>
<p>&#8220;Der Durchschnittsgehalt an THC des von der Kriminalpolizei sichergestellten Cannabis ist in den letzten drei Jahren nicht angestiegen&#8221;, sagt Eul. Das Konsummuster sei bei Cannabis-Konsum entscheidend: Einige kiffen nur am Wochenende, andere täglich. Täglicher Alkoholkonsum sei allerdings viel gefährlicher: &#8220;Alkohol ist deutlich risikoreicher&#8221;, sagt Eul.<br />
Eul plädiert aber nicht für ein Verbot für Alkohol, vielmehr setze er sich für die Legalisierung von Cannabis ein &#8211; nur nicht für Jugendliche. &#8220;Jugendschutzbestimmungen sollten härter angewendet werden&#8221;, sagt Eul. Die berauschende Pflanze werde in Deutschland ohnehin von drei Millionen Menschen geraucht.</p>
<p><strong>Cannabis als Medizin </strong></p>
<p>Cannabis dient nicht nur als Rauschmittel. Erstmals werden auch die Voraussetzungen für die Zulassungs- und Verschreibungsfähigkeit von cannabishaltigen Fertigarzneimitteln geschaffen. &#8220;Das ist ein bedeutender Schritt, weil Schwerkranken dadurch eine weitere Therapieoption zur Behandlung von Schmerzen eröffnet wird. Ich wünsche mir jetzt weitere Zulassungsanträge, denn viele Menschen warten auf diese Medizin&#8221;, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans.<br />
Für die Befürworter von Hanf sei das nur ein halber Schritt in die richtige Richtung, so Eul. Denn ein Verbot treibe die Konsumenten nur in eine unnötige Illegalität. Derweil wird Cannabis umfangreich in Deutschland illegal angebaut, heißt es im Sucht- und Drogenbericht. Die meisten Plantagen wurden in Bayern registriert.</p>
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		<title>Forscher aktivieren &#8220;Cannabis im Körper&#8221;: Blockade eines Enzyms setzt körpereigenes Endocannabinoid frei</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/05/haschisch-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 07:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrhunderten wird Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. &#8220;Generell weiß man, wie es wirkt. Aber da es ein Naturstoff ist, weiß man nicht, ob das bei allen Menschen gleich wirkt&#8221;, sagt Ulrike Taschler vom Zentrum für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz&#8230; Hanf: Körper setzt ähnliche Stoffe frei pte &#8211; Was man aber auch schon lange weiß: Der Mensch verfügt über körpereigene Substanzen, die ähnliche pharmakologische Eigenschaften haben wie Cannabis: das Endocannabinoid. Taschler und ihren Kollegen ist es gelungen, durch das Ausschalten eines Enzyms eine Anreicherung des Endocannabinoids im Körper herzustellen. Die Substanz dämpft Schmerzempfinden, lindert Übelkeit und regt den Appetit an. Mäuse, bei denen dieses Enzym ausgeschaltet ist, können das im Körper vorkommende Endocannabinoid nicht abbauen. Pharmaindustrie am Zug &#8220;Deshalb reichert sich die Substanz in sämtlichen Geweben an und verursacht eine ständige Aktivierung von Rezeptoren, die unter anderem für Schmerzempfinden, Übelkeit und Appetitgefühl verantwortlich sind&#8221;, berichtet Taschler. Cannabiswirkstoffe werden in der Krebstherapie angewendet. Je mehr sich die Pharmaindustrie für die körpereigenen Substanzen interessiert, umso schneller könnten die Erkenntnisse aus Graz pharmazeutisch nutzbar gemacht werden, so die Forscherin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrhunderten wird Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. &#8220;Generell weiß man, wie es wirkt. Aber da es ein Naturstoff ist, weiß man nicht, ob das bei allen Menschen gleich wirkt&#8221;, sagt Ulrike Taschler vom Zentrum für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz&#8230;<span id="more-3343"></span></p>
<p><strong>Hanf: Körper setzt ähnliche Stoffe frei</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.at">pte</a> &#8211; Was man aber auch schon lange weiß: Der Mensch verfügt über körpereigene Substanzen, die ähnliche pharmakologische Eigenschaften haben wie Cannabis: das Endocannabinoid. Taschler und ihren Kollegen ist es gelungen, durch das Ausschalten eines Enzyms eine Anreicherung des Endocannabinoids im Körper herzustellen. Die Substanz dämpft Schmerzempfinden, lindert Übelkeit und regt den Appetit an. Mäuse, bei denen dieses Enzym ausgeschaltet ist, können das im Körper vorkommende Endocannabinoid nicht abbauen. </p>
<p><strong>Pharmaindustrie am Zug </strong></p>
<p>&#8220;Deshalb reichert sich die Substanz in sämtlichen Geweben an und verursacht eine ständige Aktivierung von Rezeptoren, die unter anderem für Schmerzempfinden, Übelkeit und Appetitgefühl verantwortlich sind&#8221;, berichtet Taschler. Cannabiswirkstoffe werden in der Krebstherapie angewendet. Je mehr sich die Pharmaindustrie für die körpereigenen Substanzen interessiert, umso schneller könnten die Erkenntnisse aus Graz pharmazeutisch nutzbar gemacht werden, so die Forscherin.</p>
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		<title>Prager Senatsausschuss: Einwände gegen das Verbot neuer Drogen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 07:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<description><![CDATA[Der verfassungsrechtlichte Ausschuss im Senat hat Einwände gegen die Liste von 33 synthetischen Drogen, die die Regierung in einer Gesetzesnovelle verbieten will. So forderten einige Senatoren der oppositionellen Sozialdemokraten einen einfacheren Weg, um weitere neue Drogen auf die Verbotsliste zu setzen – beispielsweise per Anordnung anstatt per Gesetz&#8230; Zudem wurden Übergangsfristen angemahnt. Die Gesetzesnovelle war Mitte März vom Abgeordnetenhaus gebilligt worden und ist eine Reaktion auf die illegale Herstellung und den illegalen Verkauf von neuen synthetischen Drogen vor allem in Nordmähren. Zu den Drogen gehören unter anderem Mephedron und künstliche Cannabis-artige Produkte. In einigen EU-Ländern sind diese Stoffe bereits verboten worden. Nachdem dies im vergangenen Jahr auch in Polen geschah, wurden der Vertrieb und die Produktion von dort ins benachbarte Nordmähren ausgelagert. Kripo: Teschener Drogenküche lieferte in die ganze Welt In der illegalen Drogenküche, die die Polizei vergangene Woche in Český Těšín / Teschen im Osten des Landes ausgehoben hat, wurden Drogen für den Weltmarkt hergestellt. Darüber informierte am Montag die Kriminalpolizei. Sie hat im betreffenden Objekt einen Lkw sichergestellt, der mit chemischen Stoffen beladen war. Derzeit wird auf das Untersuchungsergebnis gewartet. Betreiber der Drogen-Produktion waren zwei Polen. Die Lieferungen sollen unter anderem nach Südamerika, Fernost, in die USA und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der  verfassungsrechtlichte Ausschuss im Senat hat Einwände gegen die  Liste  von 33 synthetischen Drogen, die die Regierung in einer   Gesetzesnovelle verbieten will. So forderten einige Senatoren der   oppositionellen Sozialdemokraten einen einfacheren Weg, um weitere neue   Drogen auf die Verbotsliste zu setzen – beispielsweise per Anordnung   anstatt per Gesetz&#8230;<span id="more-3309"></span></p>
<p>Zudem wurden Übergangsfristen angemahnt. Die   Gesetzesnovelle war Mitte März vom Abgeordnetenhaus gebilligt worden und   ist eine Reaktion auf die illegale Herstellung und den illegalen   Verkauf von neuen synthetischen Drogen vor allem in Nordmähren. Zu den   Drogen gehören unter anderem Mephedron und künstliche Cannabis-artige   Produkte. In einigen EU-Ländern sind diese Stoffe bereits verboten   worden. Nachdem dies im vergangenen Jahr auch in Polen geschah, wurden   der Vertrieb und die Produktion von dort ins benachbarte Nordmähren   ausgelagert.</p>
<p><strong>Kripo: Teschener Drogenküche lieferte in die ganze Welt</strong></p>
<p>In  der illegalen Drogenküche, die die Polizei vergangene Woche  in Český   Těšín / Teschen im Osten des Landes ausgehoben hat, wurden  Drogen für   den Weltmarkt hergestellt. Darüber informierte am Montag die    Kriminalpolizei. Sie hat im betreffenden Objekt einen Lkw    sichergestellt, der mit chemischen Stoffen beladen war. Derzeit wird auf    das Untersuchungsergebnis gewartet. Betreiber der Drogen-Produktion    waren zwei Polen. Die Lieferungen sollen unter anderem nach Südamerika,    Fernost, in die USA und nach ganz Europa gegangen sein.</p>
<p><strong>Tschechen auf Platz 1 in der bayerischen Kriminalitätsstatistik für Drogenhandel</strong></p>
<p>Tschechen  sind in der bayerischen Kriminalitätsstatistik abermals auf  dem ersten  Platz, was den Handel von Ausländern mit illegalen Drogen  betrifft.  Das geht aus der Statistik für das Jahr 2010 hervor, die das  bayerische  Innenministerium am Montag vorgestellt hat. Danach sind  Tschechen  bereits das zweite Jahr in Folge diejenigen Ausländer in  Bayern, die am  häufigsten wegen Drogenschmuggels und Drogenhandels  festgehalten  wurden. Aufgrund dieser Delikte wurden im letzten Jahr 289  Tschechen in  Bayern verhaftet. Was die allgemeinen Vergehen im  Zusammenhang mit  Drogen betrifft, sind insgesamt 479 Tschechen mit dem  Gesetz in  Konflikt geraten.</p>
<p><strong>ÚZEI: Wirtschaftskrise konnte der Bio-Branche nicht viel anhaben</strong></p>
<p>Der tschechische Handel mit Bio-Lebensmitteln hat die Wirtschaftskrise   im Ganzen gut überstanden. Das teilte das Institut für Landwirtschaft   und landwirtschaftliche Information (ÚZEI) mit. Danach habe der   Bio-Handel nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums im zweistelligen   Bereich im Jahr 2009 lediglich stagniert, wogegen der Handel mit   herkömmlichen Produkten gesunken sei. Die tschechischen Verbraucher   hätten umgerechnet 72,8 Millionen Euro für Bioprodukte ausgegeben. Die   Zahlen für das Jahr 2010 liegen noch nicht vor, das Institut erwartet   jedoch ein Wachstum der Bio-Branche zwischen 5 und 10 Prozent.</p>
<p><em>© <a href="http://www.radio.cz">Radio Prag</a></em></p>
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		<title>UN-Drogenstrategie in heftiger Kritik: Experten fordern Abschaffung der allgemeinen Prohibition</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heftige Kritik an der gültigen UN-Drogenstrategie üben Vertreter der &#8220;European Coalition for Just and Effective Drug Policy&#8221; ENCOD. Die Taktik, durch eine einzige Konvention dem Problem von Drogenmissbrauch und -kriminalität beizukommen, sei veraltet, ineffizient und kontraproduktiv&#8230; pte &#8211; Besser sei eine Strategie, die den einzelnen Ländern mehr Entscheidungsspielraum zugesteht, erklärt die Plattform in Wien auf einer Pressekonferenz anlässlich der 54. Jahrestagung der UN-Suchtmittelkommission (CND) http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/ . Drogenindustrie in der Spitzenliga Probleme und Reformbedarf der bereits seit 50 Jahren gültigen &#8220;Single Convention&#8221; gab zuletzt auch der frisch gewählte Chef des der CND übergeordneten UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Yury Fedotov, zu. Die globale Opiumproduktion stieg seit 1998 um 80 Prozent und der internationale Drogenmarkt wird auf 320 Mrd. Dollar pro Jahr geschätzt &#8211; womit er den Weltrang 30 aller Industrien einnimmt. Dennoch sei die Konvention der Mechanismus, der noch am ehesten mit dem Problem der globalen Bedrohung durch Drogen und Kriminalität zurechtkomme. &#8220;Wertlos&#8221; ist die Konvention und ihr Prohibitions-Ansatz hingegen für die ENCOD. Eine lange Liste schlimmer Folgen gehe nicht auf die Drogen selbst, sondern auf deren Prohibition zurück. Erst durch diese sei der Drogenhandel ein Monopol krimineller Gruppen und zudem Drogen leicht zugänglich sogar für Kinder geworden. &#8220;Staaten, die den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heftige Kritik an der gültigen  UN-Drogenstrategie üben Vertreter der   &#8220;European Coalition for Just and  Effective Drug Policy&#8221; ENCOD. Die Taktik, durch eine einzige Konvention dem Problem von    Drogenmissbrauch und -kriminalität beizukommen, sei veraltet,    ineffizient und kontraproduktiv&#8230;<span id="more-3272"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.at">pte</a> &#8211; Besser sei eine Strategie, die den einzelnen Ländern mehr Entscheidungsspielraum zugesteht, erklärt die Plattform in Wien auf einer Pressekonferenz anlässlich der 54. Jahrestagung der UN-Suchtmittelkommission (CND) <a href="http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/" target="_blank">http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/</a> .</p>
<p><strong>Drogenindustrie in der Spitzenliga</strong></p>
<p>Probleme und Reformbedarf der bereits seit 50 Jahren gültigen &#8220;Single Convention&#8221; gab zuletzt auch der frisch gewählte Chef des der CND übergeordneten UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Yury Fedotov, zu. Die globale Opiumproduktion stieg seit 1998 um 80 Prozent und der internationale Drogenmarkt wird auf 320 Mrd. Dollar pro Jahr geschätzt &#8211; womit er den Weltrang 30 aller Industrien einnimmt. Dennoch sei die Konvention der Mechanismus, der noch am ehesten mit dem Problem der globalen Bedrohung durch Drogen und Kriminalität zurechtkomme.</p>
<p>&#8220;Wertlos&#8221; ist die Konvention und ihr Prohibitions-Ansatz hingegen für die ENCOD. Eine lange Liste schlimmer Folgen gehe nicht auf die Drogen selbst, sondern auf deren Prohibition zurück. Erst durch diese sei der Drogenhandel ein Monopol krimineller Gruppen und zudem Drogen leicht zugänglich sogar für Kinder geworden. &#8220;Staaten, die den Gebrauch, die Produktion und teils sogar die Weitergabe legalisiert haben, reduzierten damit messbar den Schaden für die Gesellschaft. Die Single Convention verhindert jedoch die volle Umsetzung derartiger Maßnahmen&#8221;, so der niederländische Psychiater und ENCOD-Sprecher Frederic Polak.</p>
<p><strong>Traditionen und Medizin im Nachteil</strong></p>
<p>Die Bedingungen der Länder und Kulturen seien zu unterschiedlich,   als dass ihnen ein einziges Kontrollsystem gerecht werden könnte. &#8220;Man   sollte den Ländern eine jeweils eigene Regulierung erlauben&#8221;, erklärt   Polak gegenüber pressetext. Wie wenig die Konvention manchen Kontexten entspricht, verdeutlicht Beatriz Negrety Condori, Sprecherin der Coca-Bauern Boliviens. &#8220;Die Industrieländer des Nordens sollten die Völker im Süden mehr berücksichtigen. Obwohl der verantwortungsvolle Gebrauch des Coca-Blattes in Bolivien alte Tradition ist, stigmatisiert die Konvention die Cocabauern und macht sie zu Kriminellen.&#8221;</p>
<p>Die Prohibition erschwert schließlich auch die Verwendung von Drogen in der Medizin. So fehlt etwa in Österreich bisher noch die gesetzliche Grundlage für die Verwendung der natürlichen Hanfpflanze, erklärt der Wiener Arzt Kurt Blaas, Obmann der AG &#8220;Cannabis als Medizin&#8221; <a href="http://www.cannabismedizin.at/" target="_blank">http://www.cannabismedizin.at</a>. Cannabis boome in der Medizin, wobei der Trend in Richtung Behandlung von Patienten mit mehreren Leiden gleichzeitig weise, bei denen die Schulmedizin versagt. Auch wenn das synthetische Cannabis-Monopräparat Dronabinol mittlerweile zugelassen ist, hätten viele Ärztekollegen noch immer Angst vor dessen Einsatz, was Blaas als &#8220;nicht begründbar&#8221; sieht.</p>
<p><strong>Änderungen dauern Jahrzehnte</strong></p>
<p>Dass sich die CND-Position zur &#8220;Single Convention&#8221; bis zum heutigen Sitzungsende ändert, halten die Experten aufgrund der Ablehnung vieler Staaten für unwahrscheinlich. Fortschritte könnten es laut Polak allein in der bisher fehlenden Regelung der Verhandlungs-Mitsprache der Zivilgesellschaft geben. Michael Krawitz, Direktor der US-amerikanischen &#8220;Veterans For Medical Cannabis Access&#8221;, setzt auf den Faktor Zeit. &#8220;Die Mühlen der UN-Drogenpolitik mahlen langsam. Nach einer Ära des Kampfes  gegen Drogenkonsum folgte jener gegen das Drogenangebot und  heute die  Schadensminimierung. Änderungen dauern Jahrzehnte und  erfordern kleine, doch ständige Schritte.&#8221;</p>
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		<title>Holocaust und Trauma: Die Kinder der Überlebenden</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/03/holocaust-und-trauma-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Die transgenerationalen Auswirkungen des Holocaust auf die Nachkommen von Überlebenden bleibt ein ziemlich kontroverses Thema. Einige meinen, das Konzept der „2.Generation“ (2nd Generation) sei eine Illusion und der Prozess der Transmission eine Täuschung ist. Andere fragen sich, ob es eine spezifische Psychopathologie für Kinder von Überlebenden gibt. Noch andere behaupten, dass die Nachkommen, sowie die Holocaustüberlebenden selbst, solch eine heterogene Gruppe sind, dass sich jegliche Generalisierung verbietet&#8230; Von Natan Kellermann, AMCHA Übersetzt von Anna Jaitner. Quelle: Kellermann, Natan P.F. (2001). The Long-term Psychological Effects and Treatment of Holocaust Trauma. Journal of Loss and Trauma. 6:197-218. s.p. 211 Einige Therapeuten nehmen an, dass es unmöglich ist, in einer Familie von Holocaustüberlebenden aufzuwachsen, ohne einige der emotionalen Narben der Eltern zu absorbieren. Forscher stimmen mit dem jedoch nicht überein, indem sie aufzeigen, dass Nachkommen im Allgemeinen keine oder sogar weniger Symptome der Psychopathologie aufweisen, als Vergeichsgruppen. Tatsächlich wurde erst kürzlich nahegelegt, dass das Vermächtnis des Holocaust die persönlichen Lebensläufe der Nachkommen in einer positiven Weise beeinflusst hat, indem dieser bedeutsamer wird und das Mitgefühl für menschliche Leiden ansteigt. Wenn Nachkommen von Holocausüberlebenden die 50 erreichen (45-55, wenn sie zwischen 1945 und 1955 geboren wurden), erwägen sie die Auswirkungen des Holocaust auf sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die transgenerationalen Auswirkungen  des Holocaust auf die Nachkommen von Überlebenden bleibt ein ziemlich  kontroverses Thema. Einige meinen, das Konzept der „2.Generation“ (2nd Generation) sei eine Illusion und der Prozess der Transmission eine Täuschung ist.  Andere fragen sich, ob es eine spezifische Psychopathologie für Kinder  von Überlebenden gibt. Noch andere behaupten, dass die Nachkommen, sowie  die Holocaustüberlebenden selbst, solch eine heterogene Gruppe sind,  dass sich jegliche Generalisierung verbietet&#8230;<span id="more-3179"></span></p>
<p><em>Von Natan Kellermann, AMCHA<br />
Übersetzt von Anna Jaitner. Quelle: Kellermann, Natan P.F. (2001). <a href="http://www.amcha.org/Upload/folgen.pdf">The Long-term Psychological Effects and Treatment of Holocaust Trauma</a>. Journal of Loss and Trauma. 6:197-218.</em></p>
<p>s.p. 211 Einige Therapeuten nehmen  an, dass es unmöglich ist, in einer Familie von Holocaustüberlebenden aufzuwachsen, ohne einige der emotionalen Narben der Eltern zu  absorbieren. Forscher stimmen mit dem jedoch nicht überein, indem sie  aufzeigen, dass Nachkommen im Allgemeinen keine oder sogar weniger Symptome  der Psychopathologie aufweisen, als Vergeichsgruppen.</p>
<p>Tatsächlich  wurde erst kürzlich nahegelegt, dass das Vermächtnis des Holocaust die  persönlichen Lebensläufe der Nachkommen in einer positiven Weise  beeinflusst hat, indem dieser bedeutsamer wird und das Mitgefühl für  menschliche Leiden ansteigt. Wenn Nachkommen von Holocausüberlebenden  die 50 erreichen (45-55, wenn sie zwischen 1945 und 1955 geboren  wurden), erwägen sie die Auswirkungen des Holocaust auf sich selbst und  ihr Leben, besonders bzgl. Ihrer eigenen elterlichen Einflüsse, was dann  die „3. Generation“ betrifft. Während der letzten Jahrzehnte ist die  Menge der Literatur über transgenerationale Übertragung von  Holocausttraumata gestiegen und erreichte das einzigartige psychologische  Wissen von mehr als 400 Publikationen. Dieses Wissen entwickelte sich in  einer kumulativen Form , ähnlich wie das der meisten psychologischen  Forschungen: von Beobachtung zu Verallgemeinerung zu Theoretisierung,  welche die empirische Forschung weitgehend stimuliert hat.</p>
<p>Die  Übertragung von Holocausttraumata der Eltern auf ihre Nachkommen  differieren zwischen „<strong>direkter und spezifischer“ Übertragung</strong> (ein  mentales Syndrom in dem überlebenden Elternteil führt direkt zu dem  selben spezifischen Syndrom in dem Kind) und <strong>„indirekter und  allgemeiner“ Übertragung</strong> (eine Störung im Elternteil macht diesen  unfähig, sich als Eltern zu verhalten, was indirekt zu einem allgemeinen  Gefühl von Deprivation auf Seiten des Kindes führt). Während eine  solche Unterscheidung valide erscheint, werden Aspekte im Prozess der  Übertragung, welche mehr oder weniger „offen oder versteckt“, „manifest  oder stillschweigend“ und „bewusst oder unbewusst“ sind, nicht genügend  ausdifferenziert. Des weiteren gelingt es nicht, die Etiologie der  Übertragung (oder die angenommene Ursache) von der Manifestation der  Übertragung (oder den angenommenen Auswirkungen) eindeutig abzugrenzen.  Offenbar gibt es noch keinen Konsens darüber, wie dieses Gebiet  definiert werden kann. Einige reduzieren es auf seine deskriptive  Bedeutung, andere beziehen Erklärungen ihrer Etiologie mit ein.<br />
Um solch  eine Ambiguität zu reduzieren, werde ich hier zwischen dem Prozess der  Übertragung (wie das Trauma von einer Generatione zu der nächsten  weitergegeben wurde) und dem Inhalt der Übertragung (was wirklich  übertragen wurde) differenzieren. Ersteres würde die angenommenen  Ursache der Übertragung beinhalten bezogen auf das, was die Eltern mit  ihren Kindern gemacht haben s.p. 212 und Letzteres würde die  Auswirkungen beinhalten, bzgl. Der psychologischen Reaktionen des  Kindes.<br />
Während beide Perspektiven anscheinend sowohl direkte, als auch  indirekte (sowie auch spezifische und allgemeine) Aspekte  miteinbeziehen, ist die grundlegende <strong>Unterscheidung von elterlichen  Einflüssen und kindlicher Reaktion</strong> essentiell, um den kompexen Theorien  und verfügbaren Forschungsergebnissen einen Sinn zu geben.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Prozess der Transmission</strong></span></p>
<p>Wie tritt transgenerationale Übertragung auf? Wie erfolgt die Vermittlung von einer  Generation zur nächsten? Der intergenerationale Mechanismus von  Übertragung in Kulturen war immer ein zentrales antropologisches  Postulat und auch das Aussterben von sozialen Normen und Glaube von  Generation zu Generation wird in der Sozialpsychologie ausführlich  thematisiert. Es wird angenommen, dass der Mechanismus der Übertragung  ein sehr facettenreicher Prozess ist, welcher eine große Anzahl von  offenen und verdeckten Arten von Eltern-Kind Lernprozessen  miteinbezieht, sowie Internalisation, Projektive Identifikation,  Modellernen, Sozialisation und stellvertretendes Lernen.  Offensichtlich scheint dies einerseits indirekt durch implizite  Einflüsse in der frühen Kindheit, andererseits direkt durch die  Kommunikationsstile, Erziehung, Übungen und Interaktion zwischen den  Eltern später im Leben beeinflusst zu werden.</p>
<p>Die Übertragung von  Traumata kann somit wie eine Art subtiler elterlicher  Vermittlungsprozess abgesehen werden, durch den die psychologische Last  der Überlebenden auf irgendeine Weise auf ihre Kinder übertragen wird,  angefangen im Säuglingsalter, weiter durch die Kindheit, Jugend, das  Erwachsenenalter und darüber hinaus. Solch eine indirekte und oft  unbewusste Übertragung von Holocausttraumata wird in verschiedenen  psychoanalytischen Ausdrücken beschrieben als „<strong>Das Erinnern des  Unbekannten</strong>“ (Fresco, 1984), als ein „<strong>Schrei stummer Kinder</strong>“ (Kogan,  1995) oder als Gefühl, wie „<strong>Gedächtniskerzen in Holocaustumhang</strong>“ angesehen zu werden (Wardi, 1992, p.40). Es wurde also angenommen, dass  Traumata durch einen unbewussten Identifikationsprozess und durch das  Misslingen von Selbst-Objekt-Unterscheidung übertragen werden. Daraus  resultierend empfinden die Kinder ein Bedürfnis, in der  Holocaustvergangenheit ihrer Eltern zu leben (Kogan, 1995, p.26).  Ähnlich erklärten auch Auherhahn und Laub (1998) wie „das massive  psychische Trauma die internale Repräsentation die Realität formt und  wie es ein unbewusster organisierender Grundsatz wird, der von den  Eltern auf die Kinder übertragen und von denen internalisiert wird“  (p.22).</p>
<p>Interessanterweise enthalten eine Reihe von  stillschweigenden Einflüssen nicht so sehr das, was  holocaustüberlebende Eltern mit ihren Kindern gemacht haben, also die  tatsächliche Erziehung, sondern eher wie sie sich als inadäquate  Rollenmodelle verhalten haben. Offensichtlich schließt kindliche  Sozialisation sowohl das Lernen von dem elterlichen Handeln als auch das  ihrer Einstellungen mit ein. Das Aufwachsen mit gequälten Eltern selbst  muss eine Art kumulatives Trauma für das Kind gewesen sein, welches  stillschweigend die Störungen der Eltern absorbiert hat. Gemäß Shoshan  (1989) wird lediglich auf Grund ihres Zusammenlebens „die Depression,  die durch das Trauma der Eltern und ihren Anstrengungen dies zu  unterdrücken entsteht, auf die Kinder übertragen“ (p.198).</p>
<p>Durch die  übertriebenen Sorgen der ängstlichen Eltern kann ein vager Sinn einer  drohenden Gefahr geschaffen und übermittelt werden. Tatsächlich hatten  viele Eltern, die mit der Trauer um ihre immensen Verluste beschäftigt  waren, häufig Schwierigkeiten, auf ihre Kinder in einer adäquaten Art  und Weise einzugehen. Außerdem nahmen viele eltern an, eine ökonomische  Sicherheit sei wichtiger, als emotionales Wohlergehen.  Nichtsdestoweniger wurden diese Familien als ein sehr geschlossenes, in  sich verstricktes System beschrieben, in dem beide Seiten darauf  bedacht sind, den anderen von den schmwerzvollen Erfahrungen  abzuschirmen, indem sich die Eltern gegenüber ihren Kindern vollkommen  verpflichtet fühlen und die Kinder um die Fürsorge ihrer Eltern sehr  besorgt sind. Durch gegenseitige Identifikation sehen sich Eltern als  würden sie stellvertretend in ihren Kindern leben wodurch so die Kinder  stellvertretend die erschreckende Vergangenheit ihrer Eltern durchleben.  In Anbetracht solch starker interpersonalen Familiendynamiken ist es  nicht überraschend, dass <strong>Probleme bzgl. Individualisierung, Trennung und  Bindung </strong>häufig auftreten.</p>
<p>Empirische Forschung über den Prozess  der Transmission legt den Fokus weitgehend auf das von den Nachkommen  wahrgenommene überbeschützende elterliche Verhalten. Im Gegensatz zu den  Annahmen den oben beschriebenen Studien entwickelt sich ein  vieldeutiges Bild über den Zustand von parentalen  Holocaustüberlebenden. Einerseits berichten einigen Studien über einen  erhöhten Grad an Aufdringlichkeit, überbeschützendem Verhalten, Mangel  an Differenzierung, und Rollenkonfusion, welche die 2. Generation  daran gehindert haben könnte, eine gesunde Unabhängigkeitsentwicklung zu  durchleben.</p>
<p>Andererseits fanden andere Studien keine  signifikanten Unterschiede zwischen Kindern von Holocaustüberlebenden und  anderen Kindern bzgl. Der Einstellungen zu ihren Eltern. Kellermann  (2001a) fand in einer erst kürzlich durchgeführten Studie über  elterliches Verhalten von Holocaust-überlebenden, dass israelische Kinder  von Überlebenden ihre Eltern allgemein in einem positiven Licht sehen. Ausserdem zeigte sich, dass die Unterschiede zwischen Holocaust überlebenden und anderen israelischen Eltern bzgl. Zuneigung,  Bestrafung und über-beschützendem Verhalten sehr klein erscheinen. (if  taken as a whole?, S.214).</p>
<p>Trotz ihrer Hingebung und weitgehend  erfolgreichem Verhalten in der Kindeserziehung werden Holocaust überlebende als unfähig angesehen zu verhindern, dass der  Holocaust eine signifikante Einwirkung auf ihre Nachkommen hat. In  Anlehnung an die Funde dieser Studie hat die Vergangenheit der Eltern  weiterhin einen starken Einfluss auf die individuelle Entwicklung der  Nachkommen, welche spüren, dass sie den inneren Schmerz ihrer Eltern in  sich absorbieren. Es scheint, als ob sie eine Art emotionale Last ihrer  Eltern auf sich selbst übernommen haben welche einen grossen Einfluss auf  ihr Leben hatte. Beschrieben als „Rollen-Umkehr mit den Eltern“,  Verstrickung, „Eltern-Kind-Rollendiffusion“ oder „elterliches Kind“,  scheint der „Übertragungsfaktor“ in solchen Familien eine der  wichtigsten Charakteristika der Eltern-Kind Beziehung zu sein.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Content der Transmission</span></strong></p>
<p>Was wurde von Eltern, die den Holocaust überlebten, auf ihre Kinder  übertragen? Was sind die Charakteristika von Traumata, wenn es solche  gibt, die bei den Kindern von Überlebenden beobachtet werden können? In  der klinischen Literatur wird häufig die Annahme geäussert, dass eine  „zweite posttraumatische Stress-Störung“ übertragen wird, ausgehend von  dem Wissen, dass viele Holocausüberlebende an PTSD leiden und somit ihre  Nachkommen an einem Syndrom mit ähnlichem, jedoch leicht vermindertem  Ausmaß leiden werden (Barozas et al)</p>
<p>Beim freien Assoziieren  über den Holocaust zeigte sich, dass die Nachkommen scheinbar  stellvertretend von den entsetzenden Erfahrungen ihrer Eltern  traumatisiert waren, obwohl sie selber keine direkten Erlebnisse mit  diesem Thema hatten. Es wurde angenommen, dass solch eine direkte  „Transposition“ (Kestenberg, 1982) eines Traumas ererbt, vom Kind  absorbiert oder zugezogen wird, als ob der Verfolgungskomplex der Eltern  ansteckend wäre und die Nachkommen über mehrere Generationen hinweg  infizieren würde. Wie eine Übertragung (Carry over) der Vergangenheit  wurde dieses Trauma vermutlich verleugnet oder „vergessen“, trotzdem  wurde angenommen, dass dieses in emotional labilem oder gereiztem  Verhalten Ausdruck findet. Wenn Kinder also lernen, solche gestörten  Verhaltensweisen zu zeigen, die ähnlich zu denen ihrer Eltern sind,  zeigt sich eine direkte Transposition einer distinkten Störung (wie das  KZ-Syndrom, PTSD, Depressionen oder allgemeine Angststörungen). Auch  kann ein „Jahrestag Syndrom“ auftreten, an welchem die Nachkommen das  Trauma ihrer Eltern oder sogar Grosseltern zu dem Zeitpunkt  „nacherleben“, an dem sie sich im ähnlichen Alter oder am gleichen Tag  befinden, an dem das eigentliche Trauma Jahre zuvor stattgefunden hat.</p>
<p>Das Thema mit den grössten Unstimmigkeiten zwischen klinischen  Psychologen und Forschern stellt die Frage nach der Existenz oder  Nichtexistenz von spezifischen oder allgemeinen Manifestationen in der  Psychopathologie der Nachkommen von Holocaustüberlebenden dar. Während  Psychotherapeuten eine Reihe von charakteristischen Manifestationen von  emotionalen Qualen beobachten und beschreiben, gelang es Forschern  nicht, diese Beobachtungen mit objektiveren und reliableren Instrumenten  zu bestätigen. Ein aktueller Überblick (Kellermann, 2001b) über die  empirische Forschung des Umfangs von Transmission macht den Versuch,  frühere Funde über den mentalen Zustand der Kinder von  Holocaustüberlebenden mit aktuellen zu verbinden. Bei der  Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Studien misslang es den meisten,  die Annahme zu bestätigen, dass die Nachkommen von Holocaustüberlebenden  im Vergleich zu Kontrollgruppen eine höhere Rate an Psychopathologie  vorweisen. 2/3 dieser Studien fanden keine oder nicht signifikante  Unterschiede bzgl. der mentalen Gesundheit von Nachkommen von  Überlebenden verglichen mit Kontrolgruppen. Lediglich 1/3 dieser Studien  fanden Unterschiede in einigen Messungen.</p>
<p>Wie  erwartet wurden in den Studien über die nichtklinischen Gruppen keine  höhere Anzahl von Psychopathologie unter den Nachkommen gefunden. Unter  den Nachkommen in der klinischen Gruppe ist es weniger überraschend,  dass Zeichen von psychologischen Störungen in einer Reihe von Studien  vorgewiesen werden konnten. Diese Studien wiesen darauf hin, dass die  klinische Gruppe der Kinder von Holocaust überlebenden im Vergleich mit  anderen Personen mit emotionalen Problemen einige spezifische  Charakteristika vorzuweisen schienen. Diese beinhalten hauptsächlich  Schwierigkeiten im Umgang mit Stress (Coping) und eine höhere Anfälligkeit für  PTDS. Interessanterweise stimmen empirische Studien mit klinischen  Gruppen bei Vergleichen von Kindern von Überlebenden mit anderen Gruppen  weitgehend mit der umfassenden Anzahl von deskriptiven Studien überein.  Die Ergebnisse zeigen, dass in der ersten Gruppe spezifischen  Manifestationen psychiatrischer Symptome zu beobachten waren.</p>
<p>Die  obige Differenzierung zwischen klinischen und nichtklinischen Nachkommen  hat die Redundanz der früheren Ungleichheit zwischen Klinikern und  Forschern vorgewiesen. Jedoch, auch wenn sich die 2. Generation  allgemein nicht von anderen bzgl. Anzeichen von Psychopathologie  unterscheidet, manifestiert sich ihre latente Anfälligkeit für  psychologische Störungen nach gehäuften Stresssituationen mehr und mehr  (Dasberg, 1987). So scheinen die Nachkommen von Holocaustüberlebenden  eine sich widersprechende <strong>Mischung aus Verwundbarkeit und Elastizität</strong> zu  erleben, welche ähnlich ist zu der ihrer Eltern. Ausgezeichnete  Beschäftigung, soziale und emotionale Tätigkeit unter normalen  Umständen können von temporären Zuständen von Angst und Depression  unterbrochen werden, welche in Krisenzeiten einen klaren  „Holocaustbeigeschmack“ haben können.<br />
Im letzten Jahrzehnt wurden in  einer Reihe von Studien solche Anzeichen <strong>spezifischer Vulnerabilitäten </strong> bei Nachkommen von Holocaustüberlebenden gefunden.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Behandlung der 2. Generation</span></strong></p>
<p>In der Literatur sind eine Reihe von Behandlungsmethoden zu finden,  welche auch bei AMCHA angeboten werden, um die mentalen Schwierigkeiten  der Kinder von Holocaustüberlebenden zu lindern. Die meisten Prozeduren  schließen Wege mit ein, die Klienten zu ermutigen, Gefühle, Gedanken und  Assoziationen frei auszudrücken, welche bis dahin weitgehend verborgen  waren.</p>
<p>Aufgrund der Tatsache, dass viele Nachkommen von  Holocaustüberlebenden nur ein vages Bewusstsein über den Einfluss des  Holocaust auf ihr Leben besitzen, sind viele unfähig, eine passende  Erklärung für ihren scheinbar unberechtigten Ärger, ihre Angst und  Depressionen zu finden. Häufig wird deshalb psychoanalytisch orientierte  Psychotherapie angeboten, um zu erreichen, dass der un- oder  vorbewusste Prozess wahrgenommen werden kann, der die Übertragung des  Traumas von einer Generation zur nächsten vorantreibt.</p>
<p>Manchmal wird  Individualtherapie mit analytischer Gruppentherapie kombiniert. Aber  auch innerhalb der Gruppentherapie stellt eine Reihe von Orientierungen  bereit, wie expressive Formen von Musik, Kunst, Psychodrama und  Bibliographie. Der übliche Aspekt dieser Herangehensweisen ist  dieser, dass die Kinder von Überlebenden Möglichkeiten bereitgestellt  bekommen, einen Einblick in die Wurzeln ihrer Probleme wahrzunehmen, was  gefolgt wird von einem allmählichen Prozess des Durcharbeitens und der  Reintegration des Problems. Die Methode der Gruppentherapie stellt  ein für die Kinder von Überlebenden passendes Setting dar, um  Erfahrungen zu vergleichen, sich so akzeptiert zu fühlen, wie sie sind  und um eine Identität der „2. Generation“ zu entwickeln.</p>
<p>Da ein  großer Teil der Probleme der 2. Generation aus Konflikten um ein &#8220;Verwobensein&#8221; (enmeshment)  bestehen, ist es ein Hauptanliegen der Therapie, bei der Lösung von den Eltern und dem Finden der eigenen Identität zu helfen. Wenn die Beziehung zwischen Eltern und Kindern so  eng ist, dass es unmöglich erscheint, die Gefühle des Anderen  wiederzugeben, ist professionelle Hilfe erforderlich, um solch eine  Unterscheidung zu lernen. Wenn Kinder demnach fühlen, dass sie mit der  Umgebung ihrer Holocaustüberlebendenfamilie nicht mehr umgehen können,  bedarf es der Hilfe, ihr Elternhaus, sowohl in der Realität als auch in  der Fantasie, verlassen zu können. Wie bereits beschrieben wurde ist  dies leichter gesagt als getan. Besonders in Familien, welche viele  traumatische Verlusste erleiden mussten und so viele Hoffnungen und  Erwartungen in die Nachkommen gesteckt wurden, stellt dies eine größe  Schwierigkeit dar.</p>
<p>Aufgrund dessen brauchen viele Patienten der 2.  Generation intensive Hilfe und Unterstützung, um solch einen  Identifikationsprozess Schritt für Schritt zu beschreiten.<br />
Gleichzeitig versuchen sie auch, sich von den lästigen, dunklen  Einflüssen der Holocausttraumata zu befreien, welche bei den Kindern von  Überlebenden häufig wiederkehren.</p>
<p>&#8220;Siegel der Erinnerung&#8221;: <a href="http://www.schoah.org/zweite-generation/wardi-0.htm"><br />
Über die Weitergabe des stummen Entsetzens</a><br />
Die »Gedenkkerzen« und die Wucht der seelischen Deformation der Opferkinder&#8230;</p>
<p>Dina Wardi: <a href="http://www.schoah.org/zweite-generation/wardi.htm"><br />
Siegel der Erinnerung</a><br />
In den letzten zwanzig Jahren meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin habe ich, in einer Kombination von Einzel- und Gruppentherapie, Dutzende von Söhnen und Töchtern Holocaust-Überlebender behandelt&#8230;</p>
<p>Reden ist besser als Schweigen: <a href="http://www.hagalil.com/archiv/99/03/2nd-gener.htm"><br />
Auch die Enkel leiden am Holocaust</a><br />
Die Wunden des Holocaust bluten noch immer. Zu diesem Schluß kommen Psychotherapeuten, die mit den Kindern von Opfern und von Tätern des Nationalsozialismus arbeiten&#8230;</p>
<p>Ilani Kogan: <a href="http://www.schoah.org/zweite-generation/kogan.htm">Der stumme Schrei der Kinder</a><br />
In sieben ebenso eindrucksvollen wie verstörenden psychoanalytischen Fallstudien zeigt Ilany Kogan, wie Angehörige der sogenannten zweiten Generation, also Kinder von Überlebenden des Holocaust, auf ihre Weise an den schrecklichen Folgen einer Vergangenheit leiden, die nicht ihre eigene ist&#8230;</p>
<p>Posttraumatische Belastungsstörung: <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2004/09/cannabis.htm"><br />
Cannabis gegen Kriegstrauma</a><br />
Der israelische Forscher Rafael Meshulam von der School of Pharmacy an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, hat mit Cannabis gute Erfolge erzielt&#8230;</p>
<p>Die dritte Generation:<br />
<a href="http://www.schoah.org/auschwitz/enkel.htm">Enkel des Holocaust</a><br />
Ich  kann nicht mit Sicherheit sagen, warum ich  	meine Gedanken zum  Schicksal meiner Großmutter und zum Holocaust  	aufschreiben musste. Ich  hatte wohl das Gefühl, einen persönlichen Abschluss  	mit dem Thema  herbeiführen zu müssen, das mich schon so lange beschäftigt&#8230;</p>
<p><strong>Schlussfolgerung/Abschluss</strong></p>
<p>AMCHA hat ein reichhaltiges und einzigartiges Wissen über die  Spätfolgen von Holocausttraumatisierung und intergenerationaler  Übertragung entwickelt. Dieses Wissen beschränkt sich nicht nur auf die  Therapie von Holocausttraumatisierung, sondern kann auch darüber hinaus  angewand werden, wie z.B. bei der allgemeinen Behandlung von  Nachkriegsfolgen. Ob in Kambodscha, Ruanda, Bosnien oder anderswo, Opfer  von Gewalt an verschiedenen Orten der Welt könnnen von den gesamten  Erfahrungen von AMCHA profitieren. Dies bezieht sich nicht nur darauf,  wie die Überlebenden selbst mit psychosozialer Langzeittherapie  unterstützt werden können, sondern auch auf die Behandlung ihrer  Nachkommen, als auch auf Personen mit einer sekundären  Traumatisierung.</p>
<p><span style="font-size: small;"> </span><span style="font-size: xx-small;"><br />
</span></p>
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		<title>Rundschau: Jerusalem ganz vorne!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:40:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was noch von Interesse sein könnte. Im Internet gefunden&#8230; Raphael Mechoulam ist 80: Festkolloquium für Cannabis-Forscher In Jerusalem findet derzeit eine große internationale Konferenz anlässlich des 80. Geburtstags des Chemikers Raphael Mechoulam statt. Prof. Mechoulam gilt als Vater der Erforschung von Cannabinoiden… Pränatale Opfer des Horrors Vorgeburtliche Lebensbedingungen Studien zeigen, daß Menschen, deren Mütter 1967 während des israelisch-arabischen Sechs-Tage-Krieges mit ihnen schwanger waren, als Erwachsene zu Schizophrenie neigen. Und so ist auch die Schoah mit der Grund für die hohe Krebsrate in Israel&#8230; Henry und Emma Budge-Stiftung, Frankfurt: Wohin im Alter? Die Frankfurter Henry und Emma Budge-Stiftung lädt ein zum traditionellen Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 31. Oktober 2010, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr… Die Suche des Menschen nach Sinn: Was hat Viktor Frankl mit dem Lubawitscher Rebben zu tun? Es war seltsam. Der berühmte Professor Viktor Frankl, der Autor des Dauerbestsellers “Die Suche des Menschen nach Sinn” und Begründer der Logotherapie, pflegte Chabad Wien jedes Jahr vor den hohen Feiertagen einen Scheck zu schicken. Niemand im Chabad-Zentrum oder in der größeren jüdischen Gemeinde wusste, warum. Frankl hatte nichts mit der jüdischen Gemeinde Wiens zu tun… Israelische Wissenschaft: Stahlharte Nanostrukturen entwickelt Der israelischen Nanoforschung ist ein wichtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was noch von Interesse sein könnte. Im Internet gefunden&#8230;<span id="more-3032"></span></p>
<p><strong>Raphael Mechoulam ist 80:<br />
<a href="../2010/11/cannabis-11/"> Festkolloquium für Cannabis-Forscher</a></strong><br />
In Jerusalem findet derzeit eine große internationale Konferenz  anlässlich des  80. Geburtstags des Chemikers Raphael Mechoulam statt.  Prof. Mechoulam gilt als  Vater der Erforschung von Cannabinoiden…</p>
<p><strong>Pränatale Opfer des Horrors</strong><br />
<a href="http://www.fairplanet.net/2010/10/vorgeburtliche-lebensbedingungen/"> <strong>Vorgeburtliche Lebensbedingungen</strong></a><br />
Studien zeigen, daß Menschen, deren  Mütter 1967 während des israelisch-arabischen Sechs-Tage-Krieges mit ihnen  schwanger waren, als Erwachsene zu Schizophrenie neigen. Und so ist auch die  Schoah mit der Grund für die hohe Krebsrate in Israel&#8230;</p>
<p><strong>Henry und Emma Budge-Stiftung,  Frankfurt:<br />
</strong><strong> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/10/29/budge-4/"> Wohin im Alter?</a></strong><br />
Die Frankfurter Henry und Emma Budge-Stiftung lädt ein zum traditionellen Tag  der offenen Tür am Sonntag, dem 31. Oktober 2010, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr…</p>
<p><strong>Die Suche des Menschen nach Sinn:<br />
<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/10/09/frankl/"> Was hat Viktor Frankl mit dem Lubawitscher Rebben zu tun?</a><br />
</strong>Es  war seltsam. Der berühmte Professor Viktor Frankl, der Autor des   Dauerbestsellers “Die Suche des Menschen nach Sinn” und Begründer der   Logotherapie, pflegte Chabad Wien jedes Jahr vor den hohen Feiertagen  einen  Scheck zu schicken. Niemand im Chabad-Zentrum oder in der  größeren jüdischen  Gemeinde wusste, warum. Frankl hatte nichts mit der  jüdischen Gemeinde Wiens zu  tun…</p>
<p><strong>Israelische Wissenschaft:</strong><br />
<strong> <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/10/06/wissenschaft/"> Stahlharte Nanostrukturen entwickelt</a></strong><br />
Der israelischen Nanoforschung ist ein wichtiger Erfolg gelungen. Forscher von  der Universität Tel Aviv, dem Weizmann-Institut und der Ben-Gurion-Universität  haben erstmals organische Nanokügelchen entwickelt, die so hart sind wie Stahl,  allerdings viel leichter…</p>
<p><strong>Schnee in Sibirien:<br />
<a href="http://www.fairplanet.net/2011/01/schnee-in-sibirien-lenkt-jetstream-um/">Jetstream auf Abwegen</a></strong><br />
Wenn es bei der Klimaerwärmung um Schnee geht, fallen nicht die Temperaturen ins Gewicht, sondern die Niederschläge&#8230;</p>
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