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	<title>Pharmacon Net &#187; Entwicklung</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>BMS schluckt Inhibitex: Hepatitis-C-Medikament im Fokus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:23:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230; Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar pte &#8211; bms.com  &#8211; inhibitex.com &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti. Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten. Branche leidet unter Kostendruck &#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei Silvia Quandt Research, im Gespräch mit pressetext. Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230;<span id="more-3783"></span></p>
<p><strong>Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://bms.com">bms.com</a>  &#8211; <a href="http://inhibitex.com">inhibitex.com</a> &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti.<br />
Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
<p><strong>Branche leidet unter Kostendruck</strong></p>
<p>&#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei <a href="http://silviaquandt.de">Silvia Quandt Research</a>, im Gespräch mit pressetext.<br />
<strong></strong><br />
Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer Ingelheim http://boehringer-ingelheim.com die Forschung in diesem Bereich. &#8220;Deutsche Pharmaunternehmen sind gerade in der Grundlagenforschung stark&#8221;, betont Mühlbauer. 2012 werde aber generell gesehen für den Sektor nicht gerade leicht. &#8220;Vor allem der enorme Kostendruck macht vielen Gesellschaften zu schaffen&#8221;, unterstreicht der Analyst.</p>
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		<title>Vielversprechend: Neuer Impfstoff gegen Hepatitis C</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist. Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab Oxford &#8211; pte -  sciencemag.org  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben. Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt. Starke Immunreaktion Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab</strong></span></p>
<p><a href="http://www.ox.ac.uk">Oxford</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://stm.sciencemag.org">sciencemag.org</a>  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben.</p>
<p>Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt.</p>
<p><strong>Starke Immunreaktion</strong></p>
<p>Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern eine starke Immunreaktion hervorrief, die rund ein Jahr lang anhielt und zu keinen stärkeren Nebenwirkungen führte. In einem nächsten Schritt sollen Personen geimpft werden, die dem Risiko einer Infektion ausgesetzt sind.</p>
<p><strong>170 Mio. Menschen infiziert</strong></p>
<p>Das Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Allein in Großbritannien dürften laut BBC bis zu 500.000 Menschen infiziert sein. Die <a href="http://www.who.int">Weltgesundheitsorganisation</a> geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
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		<title>Biografie: Anna Halprin</title>
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		<comments>http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 14:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in neue Dimensionen zu führen. Für James Roose Evans, den Autor von Experimental Theatre, zählt Anna zu den wichtigsten Theaterkünstlern des 20. Jahrhunderts&#8230; 1955 gründete Anna den bahnbrechenden San Francisco Dancer’s Workshop und 1978 gemeinsam mit ihrer Tochter Daria Halprin das Tamalpa Institute. Einige ihrer Schüler sind Meredith Monk, Trisha Brown, Yvonne Rainer, Simone Forti, Ruth Emmerson und Sally Gross, von denen sich einige in der progressiven und experimentellen Judson Church Group engagieren. Im Laufe der Jahre hat ihr berühmter, in Kalifornien unter freiem Himmel liegender Tanzboden zahlreichen Tänzern und Choreografen, darunter Merce Cunningham, Eiko &#38; Koma und Min Tanaka, sowie Komponisten wie John Cage, Luciano Berio, Terry Riley, LeMonte Young und Morton Subotnick oder visuellen Künstlern wie Robert Morris und Robert Whiteman, Dichtern wie Richard Brautigan, James Broughton und Michael McClure und zahllosen anderen als eine experimentelle Heimat gedient. Anna Halprin zählt zu den frühen Pionieren der Expressive Arts- Heilungsbewegung. Sie hat zahllose kollaborative Tanzprogramme mit unheilbar kranken Patienten durchgeführt und ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in neue Dimensionen zu führen. Für James Roose Evans, den Autor von Experimental Theatre, zählt Anna zu den wichtigsten Theaterkünstlern des 20. Jahrhunderts&#8230;<span id="more-3742"></span></p>
<p>1955 gründete Anna den bahnbrechenden San Francisco Dancer’s Workshop und 1978 gemeinsam mit ihrer Tochter Daria Halprin das Tamalpa Institute.</p>
<p>Einige ihrer Schüler sind Meredith Monk, Trisha Brown, Yvonne Rainer, Simone Forti, Ruth Emmerson und Sally Gross, von denen sich einige in der progressiven und experimentellen Judson Church Group engagieren. Im Laufe der Jahre hat ihr berühmter, in Kalifornien unter freiem Himmel liegender Tanzboden zahlreichen Tänzern und Choreografen, darunter Merce Cunningham, Eiko &amp; Koma und Min Tanaka, sowie Komponisten wie John Cage, Luciano Berio, Terry Riley, LeMonte Young und Morton Subotnick oder visuellen Künstlern wie Robert Morris und Robert Whiteman, Dichtern wie Richard Brautigan, James Broughton und Michael McClure und zahllosen anderen als eine experimentelle Heimat gedient.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anna Halprin zählt zu den frühen Pionieren der <strong>Expressive Arts- Heilungsbewegung</strong>. Sie hat zahllose kollaborative Tanzprogramme mit unheilbar kranken Patienten durchgeführt und ist seit langem davon über- zeugt, dass eine <strong>Verbindung zwischen der Bewegung und der Heilkraft des Tanzes</strong> besteht. Neben dem Tanz sowie Innovationen am Theater hat Halprin sich außerdem zahlreichen sozialen Themen gewidmet. In den letzten zehn Jahren hat sie mit „Circle the Earth“ ein zeitgenössisches Tanzritual in Städten und Gemeinden geleitet, mit dem reale Themen angesprochen werden, mit denen sich die teilnehmenden Gemeinden auf der ganzen Welt konfrontiert sehen. Ihr „Planetary Dance: A Prayer for Peace“, ein Gebet um Frieden zwischen den verschiedenen Völkern der Erde, wurde in Berlin bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Potsdamer Vertrags, der den Zweiten Weltkrieg beendete, unter Mitwirkung von 400 Teilnehmern aufgeführt.<br />
1995 wurde sie von Michael Gorbatschow gebeten, eine Invokation beim State of the World Forum in Kalifornien aufzuführen.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anna Halprin hat neue Richtungen für den Tanz gefunden und ist diesen Pfaden mutig in unbekannte Gebiete gefolgt, stets dazu bereit, ihre Arbeit dem jeweiligen Moment anzupassen – eine Philosophie, die zu einer umfassenden Neudefinition des Tanzes geführt hat.</p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em> „Ich glaube, wenn mehr von uns in einer auf direkten Erfahrungen beruhenden Weise mit der Natur in Kontakt treten könnten, würde dies die Art, wie wir mit unserer Umwelt, uns selbst und anderen umgehen, verändern.“</em></p></blockquote>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/B0042SFNNU">DVD BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<p>Halprin hat 150 komplette Tanzwerke für das Theater geschaffen, die ausführlich in Büchern sowie auf Fotos und Film dokumentiert sind. Sie hat zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten, einschließlich einer Auszeichnung für ihr Lebenswerk als Choreografin des American Dance Festivals. Sie hat drei Bücher geschrieben, Videos über ihre Arbeit veröffentlicht und verschiedene Ehrungen von der Nationalen Kunststiftung der USA, der Guggenheim Foundation, dem American Dance Guild und vielen anderen verliehen bekommen. 1997 wurde Anna Halprin vom American Dance Festival mit dem Samuel H. Scripps Award for Lifetime Achievement „America’s Irreplaceable Dance Treasures“ aufgenommen.</p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em> „Ich empfinde eine beständige Liebe zum Tanz und zu seiner Fähigkeit, zu lehren, zu inspirieren, zu heilen und zu transformieren. Mein Leben lang habe ich mit Leidenschaft und Hingabe die Natur des Tanzes und die Frage erforscht, warum er als Lebenskraft so wichtig ist. Ich finde es außerordentlich spannend, meine tiefe Liebe zum Tanz mit ganz normalen und sehr unterschiedlichen Menschen zu teilen. Ihre einzigartige Kreativität inspiriert mich dazu, Tänze zu entwickeln, die aus unserem Leben heraus entstehen. Ich möchte Leben und Kunst ineinander verflechten, damit unser Leben sich so vertieft wie unsere Kunst wächst und unsere Kunst so wächst wie unser Leben sich vertieft.“</em></p></blockquote>
<p>Anna Halprin setzt ihre revolutionäre Arbeit bei der Erkundung der Schönheit des alternden Körpers und seiner Beziehung zur Natur fort. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt das preisgekrönte Video „Returning Home“.</p>
<p>Im September 2004 führte sie das konfrontative „Intensive Care: Reflections on Death and Dying“ beim Festival D’Automne in Paris auf.</p>
<p><em>Jom Kipur / Schofar</em></p>
<p><iframe width="456" height="257" src="http://www.youtube.com/embed/-uqaDMmXMcA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>2005 entwickelte Anna eine auf Film festgehaltene Performance mit dem Titel „Seniors Rocking“. 2006 zeigte das Museum of Contemporary Art eine umfassende Ausstellung über ihr Lebenswerk.<br />
Auch im hohen Alter von fast 90 Jahren tritt Anna Halprin weiter auf, reist und unterrichtet mit Leidenschaft. Sie kostet dabei jeden Augenblick ihres Lebens aus, getreu ihrem Motto: „<strong>Altern ist wie eine Erleuchtung mit vorgehaltener Pistole</strong>“.</p>
<p><iframe width="456" height="342" src="http://www.youtube.com/embed/_1bnEpgSzn0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/B0042SFNNU">DVD BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<blockquote><p><em>Anna Halprin:</em><br />
<em>„Während ich auf der Bank mit Blick über meinen Tanzboden sitze, entsteht eine Flut von Fragen. Was kommt jetzt? Wohin gehe ich? Wie sieht meine Arbeit heute aus, wo ich siebenundachtzig bin? Was tun alte Menschen in anderen Kulturen? Die Jugend lehren, Kranke heilen, sich um das Land kümmern, Rituale abhalten, mit den Ahnen sprechen und die Familie erhalten. Ich führe alle diese Aufgaben aus und rufe die Geister, wo immer sie sein mögen, was immer das bedeuten mag, und in welcher Form sie sich auch zeigen mögen, um mir weiter den Weg zu weisen in dieser Evolution des Tanzes, der ich mein Leben gewidmet habe. Ich glaube weiterhin an das strahlende Potenzial, das durch all diese Arbeit freigesetzt wird, in seiner Entwicklung von der Rebellion über Entfaltung bis hin zur Gemeinschaft, zum Heilen und wieder zurück zur Natur.“</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/anna-halprin-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Persönlichkeitsstörungen verstehen: Zum Umgang mit schwierigen Klienten</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/12/persoenlichkeitsstoerung/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/12/persoenlichkeitsstoerung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 23:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Patienten mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig und »nervig«. Sie stehen im Ruf, psychiatrische Teams aufzumischen und schwer behandelbar zu sein. Rainer Sachse zeigt, wie man Verständnis und Zugang zu diesen Menschen entwickeln kann. Für ihn stellen sich Persönlichkeitsstörungen im Kern als Beziehungsstörungen dar&#8230; Rainer Sachse Anhand des von ihm entwickelten Modells der doppelten Handlungsregulation zeichnet er nach, wie diese ungünstigen Beziehungsmuster entstehen, in der Familie verstärkt werden, sich im späteren Verlauf der Biografie entwickeln und welche Probleme daraus für Klienten mit Persönlichkeitsstörungen und die Menschen, die mit ihnen umgehen, entstehen. In je eigenen Kapiteln werden die unterschiedlichen Persönlichkeitsstile und die ihnen spezifischen Ausprägungen beschrieben und erklärt. Zahlreiche Beispiele illustrieren die Beziehungsfallen und Tests, mit denen Therapeuten und psychosoziale Profis häufig konfrontiert werden, und zeigen, wie man konstruktiv damit umgehen kann. Kapitel zu den speziellen Problemen bei der Team- und Angehörigenarbeit runden das Buch ab. Zielgruppen: Professionell-psychiatrisch Tätige in stationären und ambulanten Settings: Krankenschwestern und -pfleger, Erzieher, Sozialarbeiter und -pädagogen, ärztliche und psychologische Therapeuten. Die Berücksichtigung und Würdigung der Pflegekräfte, die ja oft mehr alltäglichen Kontakt mit den Klienten haben, ist ein besonderes Verdienst dieses Buches. [BESTELLEN?] Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut. Erkenntnisse und Begriffe werden zunächst genau in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig und »nervig«. Sie stehen im Ruf, psychiatrische Teams aufzumischen und schwer behandelbar zu sein. Rainer Sachse zeigt, wie man Verständnis und Zugang zu diesen Menschen entwickeln kann. Für ihn stellen sich Persönlichkeitsstörungen im Kern als Beziehungsstörungen dar&#8230;<span id="more-3699"></span></p>
<p><em><a href="http://www.psychiatrie-verlag.de/autorenautorinnen/details/author/rainer-sachse.html">Rainer Sachse</a></em></p>
<p>Anhand des von ihm entwickelten Modells der doppelten Handlungsregulation zeichnet er nach, wie diese ungünstigen Beziehungsmuster entstehen, in der Familie verstärkt werden, sich im späteren Verlauf der Biografie entwickeln und welche Probleme daraus für Klienten mit Persönlichkeitsstörungen und die Menschen, die mit ihnen umgehen, entstehen.</p>
<p>In je eigenen Kapiteln werden die unterschiedlichen Persönlichkeitsstile und die ihnen spezifischen Ausprägungen beschrieben und erklärt. Zahlreiche Beispiele illustrieren die Beziehungsfallen und Tests, mit denen Therapeuten und psychosoziale Profis häufig konfrontiert werden, und zeigen, wie man konstruktiv damit umgehen kann. Kapitel zu den speziellen Problemen bei der Team- und Angehörigenarbeit runden das Buch ab.</p>
<p>Zielgruppen: Professionell-psychiatrisch Tätige in stationären und ambulanten Settings: Krankenschwestern und -pfleger, Erzieher, Sozialarbeiter und -pädagogen, ärztliche und psychologische Therapeuten. Die Berücksichtigung und Würdigung der Pflegekräfte, die ja oft mehr alltäglichen Kontakt mit den Klienten haben, ist ein besonderes Verdienst dieses Buches.</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3884145088">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
<blockquote><p>Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut. Erkenntnisse und Begriffe werden zunächst genau in ihrer Verwendung und Bedeutung erklärt und dann weiter verwendet. Die Erklärungen fallen manchmal zu genau und somit zu lang aus, aber bieten so auch Themenneulingen die Möglichkeit, alles genau zu verstehen. Der Aufbau des Buches hat aber auch seine Tücken: Es ist kein Buch zum Hineinschnuppern oder Querlesen, sondern muss »gezwungenermaßen« einmal durchgelesen werden. Da der Inhalt aber auch sehr lesenswert ist, ist dies nicht unbedingt von großem Nachteil.<br />
<em>Kadriye Kaynak in Sozialpsychiatrische Informationen</em></p>
<p>Das Buch von Prof. Dr. Rainer Sachse hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Behandlungsmöglichkeiten danach auszurichten. Ein Buch, das Hoffnung macht.<br />
<em>Dr. Verena Liebers im Eppendorfer</em></p></blockquote>
<p>Prof. Dr. Rainer Sachse, Jg. 1948, ist Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum, Therapeut und Supervisor im Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum, Dozent in postgradualen Ausbildungsgängen in Amsterdam, Basel, Bern, Bochum, Bonn, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Gent, Toronto und Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen vor allem zur Psychotherapieforschung und zur therapeutischen Beziehungsgestaltung.</p>
<p>Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Konzeptentwicklung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatik und Prozessforschung.</p>
<p><strong>[<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3884145088">BESTELLEN?</a>]</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freud lesen &#8211; heute?</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/freud-3/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/10/freud-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Freud heute noch aktuell? Haben seine Gedanken ihren allgemeinen Wert bewahrt? Und die therapeutische Methode, die aus ihnen folgt, die psychoanalytische Behandlung &#8211; welchen Platz hat sie in unserer Zeit?&#8230; »Man versteht die Psychoanalyse immer noch am besten, wenn man ihre Entstehung und Entwicklung verfolgt.« (Freud 1923a, GW XIII, S. 211) Jean-Michel Quinodoz Denen, die so fragen, antworte ich, dass die Psychoanalyse sehr lebendig ist; die »Revolution der Psychoanalyse«, von der Marthe Robert (1964) sprach, ist immer noch in Gang. Zum Beweis dafür habe ich Freud lesen als einen Zugang zu den Gedanken Freuds und zur Psychoanalyse konzipiert, der ihre Kraft und Lebendigkeit deutlich macht. Ich habe, soweit es möglich war, Worte aus der Alltagssprache benutzt, so wie Freud es im Deutschen tat, was seinem Denken nichts von seiner Komplexität nimmt. Mir scheint es wichtig, die Texte und die Gedanken Freuds jedem zugänglich zu machen, damit die Lektüre des einen oder anderen seiner Werke uns etwas sagt und gibt, das uns persönlich berührt. Indem sie in der Tiefe unseres Seins etwas zum Klingen bringt, kann die Lektüre Freuds zum Ausgangspunkt einer Selbstbefragung werden. So gesehen, fordert Freud uns auf, unsererseits den ganzen Parcours zu durchlaufen, dem er gefolgt ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Freud heute noch aktuell? Haben seine Gedanken ihren allgemeinen Wert bewahrt? Und die therapeutische Methode, die aus ihnen folgt, die psychoanalytische Behandlung &#8211; welchen Platz hat sie in unserer Zeit?&#8230;<span id="more-3629"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>»Man versteht die Psychoanalyse immer noch am besten, wenn man ihre Entstehung und Entwicklung verfolgt.«</em><br />
<span style="font-size: x-small;"><em> (Freud 1923a, GW XIII, S. 211)</em></span></p>
</blockquote>
<p><em>Jean-Michel Quinodoz</em></p>
<p><em></em>Denen, die so fragen, antworte ich, dass die Psychoanalyse sehr lebendig ist; die »Revolution der Psychoanalyse«, von der Marthe Robert (1964) sprach, ist immer noch in Gang. Zum Beweis dafür habe ich <a href="http://buecher.hagalil.com/2011/10/freud-3/">Freud lesen</a> als einen Zugang zu den Gedanken Freuds und zur Psychoanalyse konzipiert, der ihre Kraft und Lebendigkeit deutlich macht.</p>
<p>Ich habe, soweit es möglich war, Worte aus der Alltagssprache benutzt, so wie Freud es im Deutschen tat, was seinem Denken nichts von seiner Komplexität nimmt. Mir scheint es wichtig, die Texte und die Gedanken Freuds jedem zugänglich zu machen, damit die Lektüre des einen oder anderen seiner Werke uns etwas sagt und gibt, das uns persönlich berührt. Indem sie in der Tiefe unseres Seins etwas zum Klingen bringt, kann die Lektüre Freuds zum Ausgangspunkt einer Selbstbefragung werden.</p>
<p>So gesehen, fordert Freud uns auf, unsererseits den ganzen Parcours zu durchlaufen, dem er gefolgt ist, seit er bei seiner Selbstanalyse das Unbewusste entdeckte. Freud hat nicht eine Entdeckung gemacht, sondern im Laufe seines ganzen Lebens eine Abfolge von Entdeckungen, von denen eine die nächste nach sich zog. Die Freudschen Werke in chronologischer Reihenfolge zu lesen, ist daher nicht nur von historischem Interesse: Es handelt sich um den Bericht von einer Expedition, der uns bei unseren eigenen inneren Forschungen als Führer dienen kann, bis wir unseren eigenen Weg gefunden haben.</p>
<p>Am Ende dieses Werkes wird der Leser gewiss bemerkt haben, dass Freud uns ein Erbe mit riesigem Entwicklungspotential hinterlassen hat &#8211; ein Potential, das von den Beiträgen postfreudianischer Psychoanalytiker aufgegriffen und entfaltet worden ist. Dieses Potential ist noch längst nicht erschöpft &#8211; und damit stellt sich uns die Frage: Was werden wir mit diesem Erbe anfangen? Jeder Psychoanalytiker gibt darauf eine andere Antwort, und die Frage, wie wir dieses Erbe antreten, hängt von der Trauerarbeit ab, die wir angesichts des Todes von Freud leisten. Seinem Erbe treu zu sein, bedeutet für den einen, es zu bewahren, wie es ist, auf die Gefahr hin, es einzufrieren &#8211; etwa indem man, wie Danielle Quinodoz gesagt hat, »Freuds wertvolle Texte in einer Vitrine so in Sicherheit [bringt] wie das Porzellan meiner Vorfahren, das nicht spülmaschinenfest ist« ([2002] 2004, S. 208). Für andere heißt Freud treu sein, sich eines Teils des Erbes zu bemächtigen und es isoliert, zum Nachteil des Ganzen, weiterzuentwickeln &#8211; auf die Gefahr hin, die Psychoanalyse zu fragmentieren, bis es schließlich ebenso viele Richtungen der Psychoanalyse wie Psychoanalytiker gibt.</p>
<p>Wie kann man die Klippen, die heute auf uns lauern, mit der Zeit umgehen? Ich denke, dass die beste Art und Weise, das von Freud hinterlassene Erbe lebendig zu halten, darin liegt, es in seiner ganzen Dynamik weiterzugeben, indem man &#8211; anhand seines Vermächtnisses &#8211; in einen Dialog mit Freud eintritt. Ich hoffe, dass Freud lesen dem Leser nicht nur die Gelegenheit einer Begegnung mit Freud bieten wird, sondern auch eine Einladung darstellt, weiterzugehen und mit ihm, vermittelt über seine Originaltexte, in einen Dialog zu treten.</p>
<p>Freud ist nicht mehr. Und dennoch bleibt er nicht nur in seinen Schriften lebendig, sondern auch in der psychoanalytischen Praxis, die er uns überliefert hat. Die Texte Freuds zu lesen und sich einer Psychoanalyse zu unterziehen, sind zwei unterschiedliche Zugangsweisen. Aber auch die letztere ist eine Art, mit Freud in Dialog zu treten, vermittelt freilich über die Übertragungs- und Gegenübertragungsbeziehung zwischen Analysand und Analytiker. Doch das ist eine andere Geschichte &#8230;</p>
<p><em>Jean-Michel Quinodoz ist Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse und Ehrenmitglied der Britischen Psychoanalytischen Vereinigung. Nach zehn Jahren aktiver Herausgebertätigkeit für die europäische Ausgabe des »International Journal of Psychoanalysis« ist er heute verantwortlich für das Jahrbuch. </em></p>
<p>Siehe auch:<br />
Im letzten Kapitel (p. 431 – 445) von “Freud lesen” befasst sich Quinodoz mit Freuds letztem Werk, “<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/359626300X">Der Mann Moses und die monotheistische Religion</a>“, welches Quinodoz als ein testamentarisches Werk bezeichnet, das mehr Fragen stellt, als es löst.</p>
<ul>
<li>Neben Analyse und Besprechung des Werks geht Quinodoz auch auf <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/10/16/freud/">biographische und zeitgeschichtliche Aspekte</a> ein.</li>
<li>Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/10/16/freud-2">Rezeption, Wirkung und aktueller Bedeutung</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3898067823">Bestellen?</a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Sigmund_Freud">Sigmund Freud / haGapedia</a></li>
<li><a href="http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Moses_und_die_monotheistische_Religion"> Moses und die monotheistische Religion / haGapedia</a></li>
</ul>
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		<title>Das Trauma transformieren: Der Körper als Heiler</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Grundlagenbuch &#8220;Trauma-Heilung&#8221; beschreibt Peter Levine die Fähigkeit des Menschen zur Transformation traumatischer Erfahrungen. Insbesondere befasst sich sein Buch mit den Schocktrauma. Hierzu stellt er sogar Übungen vor, mit deren Hilfe es vielen Betroffenen gelingen kann sich selbst zu heilen. Die geschilderten Prinzipien können aber auch auf Entwicklungstraumata angewandt werden, wobei hier in der Regel professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden sollte&#8230; Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins. Sufi-Weisheit In der Einleitung zu seinem Buch &#8220;Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers&#8220;, beschreibt Peter Levine die einzelnen Kapitel TEIL I: DER KÖRPER ALS HEILER 1. Schatten aus einer vergessenen Vergangenheit 2. Das Mysterium des Traumas 3. Wunden, die heilen können 4. Ein merkwürdiges neues Land 5. Heilung und Gemeinschaft 6. In der Spiegelung des Traumas 7. Das Erleben des Tiers 8. Wie Biologie zur Pathologie wird: Erstarren 9. Wie Pathologie zu Biologie wird: Die Auflösung des Im ersten Teil dieses Buches wird das Phänomen Trauma vorgestellt und erklärt, wie die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entstehen, wie sie sich weiterentwickeln und warum sie so schwer zu beseitigen sind. Dies ermöglicht es, das auf den ersten Blick undurchdringlich wirkende Netz von Mythen über das Trauma zu zerstören und durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Grundlagenbuch &#8220;Trauma-Heilung&#8221; beschreibt Peter Levine die Fähigkeit des Menschen zur Transformation traumatischer Erfahrungen. Insbesondere befasst sich sein Buch mit den Schocktrauma. Hierzu stellt er sogar Übungen vor, mit deren Hilfe es vielen Betroffenen gelingen kann sich selbst zu heilen. Die geschilderten Prinzipien können aber auch auf Entwicklungstraumata angewandt werden, wobei hier in der Regel professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden sollte&#8230;<span id="more-3495"></span></p>
<p style="text-align: right;"><em>Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins.</em><br />
<em>Sufi-Weisheit</em></p>
<p><em>In der Einleitung zu seinem Buch &#8220;<strong><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915">Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers</a></strong>&#8220;, </em><em>beschreibt Peter Levine die einzelnen Kapitel</em></p>
<p><strong>TEIL I: DER KÖRPER ALS HEILER</strong></p>
<ul>
<li>1. Schatten aus einer vergessenen Vergangenheit</li>
<li>2. Das Mysterium des Traumas</li>
<li>3. Wunden, die heilen können</li>
<li>4. Ein merkwürdiges neues Land</li>
<li>5. Heilung und Gemeinschaft</li>
<li>6. In der Spiegelung des Traumas</li>
<li>7. Das Erleben des Tiers</li>
<li>8. Wie Biologie zur Pathologie wird: Erstarren</li>
<li>9. Wie Pathologie zu Biologie wird: Die Auflösung des</li>
</ul>
<p><a href="http://www.somaticexperiencing.at"><img class="alignright" title="somaticexperiencing.at" src="http://www.somaticexperiencing.at/wp-content/levine.jpg" alt="Peter Levine" width="212" height="238" /></a>Im ersten Teil dieses Buches wird das Phänomen Trauma vorgestellt und erklärt, wie die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung entstehen, wie sie sich weiterentwickeln und warum sie so schwer zu beseitigen sind. Dies ermöglicht es, das auf den ersten Blick undurchdringlich wirkende Netz von Mythen über das Trauma zu zerstören und durch eine einfache, zusammenhängende Beschreibung der grundlegenden physiologischen Prozesse zu ersetzen, durch die Traumata entstehen.<br />
Obgleich unser Intellekt unsere natürlichen Instinkte oft außer Kraft setzt, verursacht er nicht die traumatische Reaktion. Wir sind darin unseren vierbeinigen Freunden ähnlicher, als wir es vielleicht gern wahrhaben möchten.</p>
<p>Wenn ich von unserem &#8220;Organismus&#8221; spreche, beziehe ich mich auf die Definition des <em>Webster&#8217;s Dictionary, </em>der schreibt, der Organismus sei &#8220;eine komplexe Struktur voneinander abhängiger und einander untergeordneter Elemente, deren Beziehungen und Eigenschaften weitgehend durch ihre Funktion im Rahmen des Ganzen bestimmt wird&#8221;. Der Begriff &#8220;Organismus&#8221; ist eine Bezeichnung für unsere Ganzheit, die sich nicht aus der Summe ihrer Einzelteile herleiten läßt, z.B. den Knochen, chemischen Grundstoffen, Muskeln, Organen. Die Ganzheit ergibt sich vielmehr aus der dynamischen, komplexen Wechselbeziehung der einzelnen Elemente. Körper und Geist, primitive Instinkte, Emotionen, Intellekt und Spiritualität, alle diese Faktoren müssen bei der Untersuchung des Organismus einbezogen werden.</p>
<p>Das Werkzeug, mit dessen Hilfe wir uns als Organismus erfahren können, ist das &#8220;ganzheitliche innere Empfinden&#8221; <em>(felt sense). </em>Mit seiner Hilfe können wir die Gesamtheit aller Empfindungen und allen Wissens über uns selbst erleben. Wenn Sie dieses Buch lesen und einige der darin beschriebenen Übungen ausführen, werden Sie neu eingeführte Begriffe wie den des ganzheitlichen inneren Empfindens besser verstehen.</p>
<p>Das Trauma und der Prozeß, durch den man es heilen kann, wird als ein Naturphänomen beschrieben. Dabei wird auf das uns allen angeborene Wissen über das Heilen Bezug genommen. Wir werden einigen der primitivsten biologischen Reaktionen begegnen.<br />
Nach dem ersten Teil des Buches werden Sie besser verstehen, wie Ihr Organismus funktioniert und wie Sie ihn auf eine Weise nutzen können, die Ihrer Vitalität, Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Lebensfreude zugute kommt, ganz gleich, ob Sie unter Traumasymptomen leiden oder nicht.</p>
<p>In diesem ersten Teil beschreibe ich zudem Übungen, die Ihnen helfen werden, das ganzheitliche innere Empfinden kennenzulernen. Diese Übungen sind überaus wichtig. Im Grunde kann nur mit ihrer Hilfe vermittelt werden, wie dieser faszinierende Aspekt des menschlichen Seins beschaffen ist. Der Eintritt in das Reich des ganzheitlichen inneren Empfindens ist für viele Menschen so, als würden sie ein fremdartiges neues Land betreten &#8211; ein Land, das sie oft besucht haben, ohne daß sie sich die Szenerie dort jemals genauer angeschaut hätten.<br />
Beim Lesen und Erleben dieses ersten Teils werden Sie feststellen, daß Ihnen einiges, was Ihnen darin über die Funktionsweise Ihres Körpers gesagt wird, seit langem bekannt ist.</p>
<p><strong>TEIL II: TRAUMASYMPTOME</strong></p>
<ul>
<li>10. Der Kern der traumatischen Reaktion</li>
<li>11. Traumasymptome</li>
<li>12. Die Realität eines traumatisierten Menschen</li>
<li>13. Das Szenario der Traumawiederholung (re-enactment)</li>
</ul>
<p>Hier werden die zentralen Elemente einer traumatischen Reaktion, ihre Symptome und die Realität, in der ein traumatisierter Mensch lebt, ausführlicher beschrieben.</p>
<p><strong>TEIL III: TRAUMATRANSFORMATION</strong></p>
<ul>
<li>14. Transformation</li>
<li>15. Die elfte Stunde: Die Transformation gesellschaftlicher Traumata</li>
</ul>
<p>Hier geht es um den Prozess, durch den wir die persönlichen wie die gesellschaftlichen Traumata transformieren können.</p>
<p><strong>TEIL IV: ERSTE HILFE BEI TRAUMATA</strong></p>
<ul>
<li>16. Emotionale Erste Hilfe nach einem Unfall</li>
<li>17. Erste Hilfe für Kinder</li>
</ul>
<p>In diesem praktischen Teil wird detailliert erläutert, wie nach einem Unfall die Entstehung eines Traumas verhindert werden kann. Außerdem enthält dieser Teil eine kurze Abhandlung über Kindheitstraumata, ein Thema mit dem sich auch ein eigener Band befasst.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-3/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Die in diesem Buch vermittelten Informationen helfen uns, den Prozeß der Traumaheilung zu verstehen und das Gefühl zu entwickeln, daß wir uns auf unseren Organismus verlassen können. Außerdem bin ich der Meinung, daß diese Information nicht nur auf der persönlichen, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene von Bedeutung ist.</p>
<p>Ereignisse, die durch ihre gewaltigen Dimensionen ganze Völker oder sogar die gesamte Welt beeinflussen, fordern von Familien, gewachsenen Lebensgemeinschaften und ganzen Bevölkerungen ihren Tribut.<br />
Traumata können sich selbst perpetuieren.<br />
Aus ihnen entstehen immer neue Traumata, ein Prozeß, der nie endet und der sich über die Generationen hinweg in Familien, Gemeinschaften und Ländern fortsetzt, bis wir etwas unternehmen, um diese unerwünschte Entwicklung zum Stillstand zu bringen.</p>
<p>Transformationsmethoden für Gruppen befinden sich noch in den Anfängen. In Teil III dieses Buches habe ich einen Ansatz für die Traumaheilung in Gruppen beschrieben, den ich zusammen mit einigen Kollegen in Norwegen entwickle.</p>
<p>Weil ich einzelnen, die therapeutisch arbeiten wollen, oft die Hilfe ausgebildeter Fachleute empfehle, hoffe ich, daß das vorliegende Buch auch für die Fachwelt von Nutzen ist. Nur wenige Psychologen verfügen über ausreichendes Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Physiologie, um jene Störungen erkennen und in ihrem Wesen verstehen zu können, die durch Behinderungen des natürlichen Verlaufs physiologischer Prozesse entstehen.</p>
<p>Im Ideallall könnte der Inhalt dieses Buchs einen neuen Weg der Traumabehandlung weisen. Nach meinen Erfahrungen in der therapeutischen Praxis verschaffen viele populäre Ansätze zur Traumaheilung bestenfalls zeitweilige Erleichterung. Einige kathartische Methoden, die das intensive emotionale Wiedererleben von Traumata befürworten, können sogar schädlich sein. Meiner Meinung nach erzeugen sie auf längere Sicht Abhängigkeit von einer ständigen Wiederholung der Katharsis und begünstigen das Auftauchen sogenannter &#8220;falscher Erinnerungen&#8221;. Das Wesen des Traumas macht es sogar wahrscheinlich, daß das kathartische Wiedererleben einer solchen Erfahrung eher zu einer erneuten Traumatisierung als zu einer Heilung führt.</p>
<p><strong>Schocktrauma / Entwicklungstrauma</strong></p>
<p>Die Psychotherapie befaßt sich mit einem breiten Spektrum von Themen und Problemen, die weit über die spezifische Thematik dieses Buches, die des <strong> Schocktraumas</strong>, hinausgehen. Schocktraumata entstehen, wenn wir lebensbedrohliche Situationen erleben, in denen unsere Fähigkeit, adäquat und effektiv zu reagieren, verlorengeht.</p>
<p>Im Gegensatz dazu können Menschen, die durch Mißbrauch, sei es permanente Mißhandlung oder Vernachlässigung in ihrer Kindheit traumatisiert worden sind &#8211; insbesondere wenn sie diese Erfahrungen im Kontext ihrer Ursprungsfamilie gemacht haben &#8211; unter einem &#8220;<strong>Entwicklungstrauma&#8221;</strong> <em>(developmental trauma) </em>leiden. Bei einem Entwicklungstrauma geht es in erster Linie um psychologische Probleme, die infolge inadäquater Förderung während wichtiger Entwicklungsperioden in der Kindheit entstanden sind. Obgleich die Dynamik, durch die diese Traumata entstehen, eine andere ist, können durch Grausamkeit und Vernachlässigung Symptome entstehen, die denen des Schocktraumas ähneln und oft auch damit verflochten sind. Menschen, die unter einem Entwicklungstrauma leiden, sollten deshalb<strong> gemeinsam mit einem Therapeuten</strong> ihre Probleme durcharbeiten.</p>
<p>Wenn ein Schocktrauma infolge eines einzelnen Ereignisses oder einer Serie von Ereignissen entstanden ist und keine vorherigen traumatischen Erlebnisse festzustellen sind, haben die Betreffenden meiner Meinung nach gute Chancen, sich in Zusammenarbeit mit ihrer Familie und ihren Freunden selbst zu heilen, und ich möchte diese Möglichkeit an dieser Stelle sehr empfehlen. Ich habe versucht, das vorliegende Buch in einer möglichst allgemeinverständlichen Sprache zu schreiben. Für Eltern, Lehrer und Kindererzieher kann dieses Buch von unschätzbarem Wert sein, wenn sie bei traumatischen Ereignissen sofort Maßnahmen ergreifen müssen. Auch Ärzten, Krankenpflegern, Heilpraktikern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Rettungshelfern und anderen, die regelmäßig mit den Opfern von Unfällen und Naturkatastrophen zu tun haben, könnte dieses Buch eine große Hilfe sein, und zwar nicht nur bei ihrem Umgang mit Traumatisierten, sondern auch für sie selbst. Das Miterleben von Situationen, in denen andere Menschen schreckliche Verletzungen erleiden &#8211; und insbesondere das berufsbedingte regelmäßige Erleben solcher Situationen &#8211; ist für die Betroffenen äußerst belastend und hat oft eine ebenso traumatisierende Wirkung wie die Erfahrung am eigenen Leibe.</p>
<p><strong><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915"><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41BXCJCN5AL._SL210_.jpg" alt="" width="144" height="210" /></a>Über die Nutzung dieses Buches</strong></p>
<p>Lassen Sie sich genügend Zeit, das, was Sie in diesem Buch lesen, wirklich aufzunehmen. Und probieren Sie auch die im Laufe des Textes angegebenen Übungen aus. Gehen Sie ruhig und ohne Hast an die Lektüre und die Arbeit mit dem beschriebenen Material heran. <strong>Traumata sind das Resultat der stärksten Kräfte, die der menschliche Körper aufzubieten vermag. Man sollte ihnen mit Respekt begegnen.</strong> Sie werden sich zwar vermutlich keinen Schaden zufügen, wenn Sie sich oberflächlich mit dem Inhalt des Buches beschäftigen, aber Sie profitieren sicher nicht im gleichen Maße davon, als wenn Sie sich die Zeit nehmen, das Gelesene gründlich zu verdauen.</p>
<p>Wenn Sie irgend etwas von dem, was Sie lesen, beunruhigt, halten Sie inne, und warten Sie, bis sich Ihr Zustand wieder normalisiert hat. Bleiben Sie bei dem, was Sie erleben, und schauen Sie, was sich daraus entwickelt. Viele falsche Vorstellungen über das Trauma sind erstaunlich tief in uns verankert, und sie können die Art, wie Sie sich selbst erfahren, ebenso beeinflussen wie Ihre Einstellung sich selbst gegenüber. Dies zu erkennen ist ungeheuer wichtig. Wenn Sie einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit auf die Reaktionen konzentrieren, die das hier präsentierte Material in Ihnen hervorruft, wird Ihr Organismus Ihnen sagen, welche Geschwindigkeit des Vorgehens für Sie richtig ist.</p>
<p>Nicht intensive Emotionen, sondern <strong>das körperliche Empfinden ist der Schlüssel zur Traumaheilung</strong>.<br />
Registrieren Sie jede emotionale Reaktion, die in Ihnen aufwallt, und seien Sie sich bewußt, wie Ihr Körper diese Emotionen in Form von Empfindungen und Gedanken erlebt. Wenn Sie das Gefühl haben, daß Ihre Emotionen zu stark werden &#8211; beispielsweise starke Wutgefühle, Schrecken oder tiefe Gefühle der Hilflosigkeit -, sollten Sie sich an einen kompetenten Therapeuten wenden.</p>
<p>Ein Trauma braucht keine lebenslängliche Strafe zu sein. Unter all den Störungen, die den Organismus des Menschen befallen, könnte das Trauma sich letztlich als nützlich erweisen. Die Heilung eines Traumas bewirkt eine Transformation, die die Lebensqualität verbessern kann. Zur Traumaheilung sind nicht unbedingt raffinierte Medikamente, komplizierte Prozeduren oder eine lange Therapie erforderlich. <strong></strong></p>
<p><strong>Wenn Sie verstehen, wie ein Trauma entsteht, und die Mechanismen erkennen lernen, die seine Auflösung verhindern, wird Ihnen klar werden, wie Ihr Organismus sich selbst zu heilen versucht</strong>. Durch Anwendung einiger einfacher Ideen und Techniken können Sie diese angeborene Heilungsfähigkeit unterstützen. Die in diesem Buch vorgestellten Hilfsmittel werden Ihnen ermöglichen, durch das Trauma hindurchzugehen und Ihren Weg mit einem ganzheitlichen Seinsempfinden und mit grösserer Selbstsicherheit fortzusetzen.</p>
<p>Zwar kann ein Trauma die Hölle auf Erden sein, doch ist ein aufgelöstes Trauma ein Geschenk der Götter &#8211; eine Heldenreise, von der wir alle profitieren.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;ref_=rdr_ext_aut&amp;index=books&amp;field-author=Peter%20A.%20Levine#?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=buchundjudenhaga&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Peter Levine bei amazon.de</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=buchundjudenhaga&amp;l=ur2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
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		<item>
		<title>Trauma-Heilung: Dem Körper sein Recht geben</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 18:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls Sie unter merkwürdigen Symptomen leiden, die niemand zu erklären vermag, könnte die Ursache eine traumatische Reaktion auf ein in ferner Vergangenheit liegendes Ereignis sein, an das Sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern. Sie sind aber nicht der einzige Mensch, dem das so geht. Und Sie sind auch nicht verrückt. Es gibt eine rationale Erklärung für das, was mit Ihnen vor sich geht. Sie sind keineswegs unwiderruflich geschädigt, und Ihre Symptome lassen sich durchaus lindern oder sogar völlig auflösen&#8230; Aus der Einleitung zu &#8220;Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers&#8221; v. P. Levine Peter Levine Wir wissen, dass der Geist durch traumatische Erlebnisse tiefgreifend verändert wird. Beispielsweise wird ein Mensch, der einen schweren Autounfall miterlebt, anfänglich vor einer emotionalen Reaktion auf das Geschehen und sogar vor einer klaren Erinnerung daran &#8211; beziehungsweise vor dem Gefühl, daß der Unfall tatsächlich passiert ist &#8211; geschützt. Erstaunliche Mechanismen wie Dissoziation und Leugnen ermöglichen es uns, mit so schwierigen Situationen umzugehen und darauf zu hoffen, daß sich diese veränderten Zustände später einmal allmählich auflösen werden. Wie der Geist, reagiert auch der Körper stark auf traumatische Situationen. Er ist bereit, aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt und kollabiert in hilflosem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Falls Sie unter merkwürdigen Symptomen leiden, die niemand zu erklären vermag, könnte die Ursache eine traumatische Reaktion auf ein in ferner Vergangenheit liegendes Ereignis sein, an das Sie sich vielleicht nicht einmal mehr erinnern. Sie sind aber nicht der einzige Mensch, dem das so geht. Und Sie sind auch nicht verrückt. Es gibt eine rationale Erklärung für das, was mit Ihnen vor sich geht. Sie sind keineswegs unwiderruflich geschädigt, und Ihre Symptome lassen sich durchaus lindern oder sogar völlig auflösen&#8230;<span id="more-3485"></span></p>
<p><strong>Aus der Einleitung zu &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3922026915">Trauma-Heilung – Das Erwachen des Tigers</a>&#8221; v. P. Levine</strong></p>
<p><em>Peter Levine</em></p>
<p>Wir wissen, dass der Geist durch traumatische Erlebnisse tiefgreifend verändert wird. Beispielsweise wird ein Mensch, der einen schweren Autounfall miterlebt, anfänglich vor einer emotionalen Reaktion auf das Geschehen und sogar vor einer klaren Erinnerung daran &#8211; beziehungsweise vor dem Gefühl, daß der Unfall tatsächlich passiert ist &#8211; geschützt. Erstaunliche Mechanismen wie Dissoziation und Leugnen ermöglichen es uns, mit so schwierigen Situationen umzugehen und darauf zu hoffen, daß sich diese veränderten Zustände später einmal allmählich auflösen werden.</p>
<p>Wie der Geist, reagiert auch der Körper stark auf traumatische Situationen. Er ist bereit, aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt und kollabiert in hilflosem Schrecken. So wie die Schutzreaktion des Geistes auf überwältigende Erlebnisse nach deren Ende abflaut und sich der Normalzustand wieder einstellt, sollte sich eigentlich auch die Reaktion des Körpers nach dem Ende des Ereignisses wieder normalisieren. Wird dieser Normalisierungsprozeß jedoch gestört, so werden die Auswirkungen des traumatischen Erlebens fixiert, und bei der betreffenden Person entsteht ein Trauma.</p>
<p>Die Psychologie interessiert bei diesem Phänomen gemeinhin seine Auswirkungen auf den Geist. Doch das ist bestenfalls die Hälfte der Geschichte und führt zu einer völlig unzulänglichen Beschreibung des Traumageschehens. <strong>Wenn wir Körper und Geist nicht als Einheit begreifen und uns dem entsptechend damit beschäftigen, werden wir nie in der Lage sein, das Trauma wirklich zu begreifen oder gar zu heilen.</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Die Suche nach einer Methode</span></strong></p>
<p>In diesem Buch geht es um die Auflösung von Traumasymptomen mit Hilfe eines naturgemäßen Ansatzes, den ich im Laufe der letzten 25 Jahre entwickelt habe. Aus meiner Sicht ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) keine Pathologie, mit der man umzugehen lernen, die man unterdrücken oder in die man sich fügen muß. Meiner Meinung nach ist PTBS das Resultat eines natürlichen Prozesses, bei dem etwas schiefgegangen ist.</p>
<p>Die<strong> Traumaheilung erfordert eine direkte Erfahrung des lebenden, fühlenden, wissenden Organismus</strong>. Die Prinzipien, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, sind das Resultat meiner Arbeit mit Klienten sowie des Verfolgens von Spuren, die mich zu den Ursprüngen des Traumas geführt haben. Im Rahmen dieser Studien habe ich mich mit Physiologie, Neurowissenschaft, tierischem Verhalten, Mathematik, Psychologie und Philosophie beschäftigt, um nur einige Bereiche zu nennen. Anfangs basierten meine Erfolge weitgehend auf Zufällen und reinem Glück. Indem ich meine Arbeit mit Klienten fortsetzte, hinterfragte, was ich gelernt und erfahren hatte, und so immer weiter in das Mysterium des Traumas vordrang, wurden meine Erfolge allmählich zuverlässiger.<br />
In mir festigte sich die Überzeugung, daß das <strong>Repertoir instinktiver Verhaltensweisen des menschlichen Organismus ein großes biologisches Wissen birgt, das den Heilungsprozeß traumatischer Erfahrungen selbst steuern kann und dies auch tut, sofern es die Möglichkeit dazu erhält.</strong></p>
<p>Die zunehmende Konzentration auf die instinktiven Reaktionen der Klienten wirkte sich offensichtlich günstig auf die Heilung ihrer Traumata aus, und meine Neugier verhalf mir allmählich zu einem umfassenderen Verständnis der Zusammenhänge.<strong> Viele Betroffene waren ungeheuer erleichtert darüber, daß sie endlich verstanden, wie sich ihre Symptome entwickelt hatten, und sie die Aktivität ihres eigenen Instinktes erkennen und erleben konnten.</strong></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/08/trauma-heilung-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.traumahealing.com/">Somatisches Erleben</a>&#8221; ist eine neu entwickelte Behandlungsmethode. Für diesen Ansatz sprechen Hunderte Einzelfälle, in denen Menschen bestätigt haben, dass jene Symptome, die einmal ihre Fähigkeit, ein erfülltes und befriedigendes Leben zu führen, stark beeinträchtigt hatten, verschwunden sind oder zumindest erheblich nachgelassen haben.<br />
Gewöhnlich arbeite ich in Einzelsitzungen und benutze die neue Methode oft in Verbindung mit anderen Behandlungsverfahren. Natürlich kann das vor Ihnen liegende Buch nicht die individuelle Arbeit mit einem erfahrenen Therapeuten ersetzen. Doch glaube ich, daß viele der hier beschriebenen Prinzipien und ein großer Teil der vorgestellten Information die Heilung traumatischer Erfahrungen und ihrer Folgen fördern kann. Falls Sie sich in Behandlung befinden, könnten Sie dieses Buch zusammen mit Ihrem Therapeuten lesen oder durcharbeiten. Andernfalls können Sie versuchen, sich mit dem Buch selbst zu helfen. Dies ist natürlich nur innerhalb gewisser Grenzen möglich. Unter Umständen wird sich im Laufe Ihrer Bemühungen herausstellen, daß Sie die Hilfe eines qualifizierten Therapeuten benötigen.</p>
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		<item>
		<title>Jerusalem: Hauptstadt für Biotechnologie</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/jerusalem-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 20:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere internationale Unternehmen der Biotechnologie beabsichtigen, Forschungs- und Entwicklungszentren in Jerusalem zu eröffnen. Einige der großen Namen, die gerade mit der Jerusalemer Behörde für Stadtentwicklung in Verhandlung stehen, sind Pfizer, Merck und Bristol-Myers Squibb&#8230; Zurzeit befindet sich die Forschung in der Biotechnologie in Israel zwar auf einem hohen akademischen Niveau, es fehlt jedoch an Firmen, die dieses Potential durch Zentren für Forschung und Entwicklung auch wirtschaftlich nutzen. Der Staat erwartet sich daher von der Ansiedelung der großen Firmen auch für örtliche Unternehmen einen Pusheffekt. „Mein Traum ist es, Jerusalem innerhalb von fünf Jahren zum internationalen Zentrum für Biotechnologie zu machen“, erklärt Moty Hazan, Vorsitzender der Behörde für Stadtentwicklung. „Jerusalem hat multinationalen Unternehmen, die weltweit nach den besten Köpfen suchen, viel zu bieten.“ Das Land, die Stadt Jerusalem und die Stadtentwicklungsbehörde werden in den nächsten fünf Jahren 71 Millionen Schekel (etwa 15 Millionen Euro) in ein Programm zur Förderung der Biotechnologie investieren. Das Programm soll etwa den Bau von Laboratorien oder auch die Anschaffung von Ausstattung unterstützen. Während weitere Firmen von diesem Programm profitieren werden, sind andere schon da: „Omrix Biopharmaceutical“, mittlerweile zu „Johnson &#038; Johnson“ gehörend, war 2008 eines der ersten Unternehmen, das nach Jerusalem zog. Auf eine noch längere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere internationale Unternehmen der Biotechnologie beabsichtigen, Forschungs- und Entwicklungszentren in Jerusalem zu eröffnen. Einige der großen Namen, die gerade mit der Jerusalemer Behörde für Stadtentwicklung in Verhandlung stehen, sind Pfizer, Merck und Bristol-Myers Squibb&#8230;<span id="more-3411"></span></p>
<p>Zurzeit befindet sich die Forschung in der Biotechnologie in Israel zwar auf einem hohen akademischen Niveau, es fehlt jedoch an Firmen, die dieses Potential durch Zentren für Forschung und Entwicklung auch wirtschaftlich nutzen. Der Staat erwartet sich daher von der Ansiedelung der großen Firmen auch für örtliche Unternehmen einen Pusheffekt. </p>
<p>„Mein Traum ist es, Jerusalem innerhalb von fünf Jahren zum internationalen Zentrum für Biotechnologie zu machen“, erklärt Moty Hazan, Vorsitzender der Behörde für Stadtentwicklung. „Jerusalem hat multinationalen Unternehmen, die weltweit nach den besten Köpfen suchen, viel zu bieten.“</p>
<p>Das Land, die Stadt Jerusalem und die Stadtentwicklungsbehörde werden in den nächsten fünf Jahren 71 Millionen Schekel (etwa 15 Millionen Euro) in ein Programm zur Förderung der Biotechnologie investieren.<br />
Das Programm soll etwa den Bau von Laboratorien oder auch die Anschaffung von Ausstattung unterstützen. </p>
<p>Während weitere Firmen von diesem Programm profitieren werden, sind andere schon da: „Omrix Biopharmaceutical“, mittlerweile zu „Johnson &#038; Johnson“ gehörend, war 2008 eines der ersten Unternehmen, das nach Jerusalem zog. </p>
<p>Auf eine noch längere Tradition kann die Firma „Teva Pharmaceutical Industries“ zurückblicken, zu der mittlerweile auch die deutsche Marke “ratiopharm“ gehört: Sie ist bereits seit ihrer Gründung im Jahre 1901 in Jerusalem ansässig. </p>
<p><em>Haaretz, 20.07.11</em><br />
<a href="http://www.haaretz.com/themarker/jerusalem-the-biotech-capital-1.374147">Vollständiger Artikel auf Englisch</a>&#8230; </p>
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		<title>Hebräische Universität Jerusalem: Durchbruch in der Krebsforschung</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben die molekulare Basis für Veränderungen in der DNS entdeckt – das primäre Krankheitsereignis, aus dem später Krebs entsteht&#8230; Ein Team um Prof. Batsheva Kerem hat dabei jene DNS-Regionen ausgemacht, die für die Veränderungen am stärksten anfällig sind. „Ein wichtiges Kennzeichen der meisten Krebserkrankungen beim Menschen ist die Akkumulation von Schäden an der DNS, die die Entwicklung von Krebs begünstigen“, so Kerem. „Die sogenannten Wächtergene können die Replikation der Zellen nicht mehr überwachen, so dass in der nächsten Zellgeneration weitere Schäden entstehen. Dies kommt besonders häufig in bestimmten Regionen der DNS vor.“ Bei seiner Forschung hat das Team nun eine neue Methode angewandt, die es ermöglicht, einzelne DNS-Moleküle zu studieren, um die Basis für die spezifische Sensibilität der angreifbaren Orte zu untersuchen. Diese Ergebnisse sind sehr wichtig, da sie neues Licht auf die DNS-Features werfen und neue Erkenntnisse über die Regulierung der DNS-Replikation in jenen Regionen liefern, die in der Entwicklung von Krebs zuerst brüchig werden. Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht nur besonders sensible Regionen gibt sondern auch solche, die die DNS-Replikation verlangsamen oder sogar aufhalten. Jerusalem Post, 08.07.11, Übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben die molekulare Basis für Veränderungen in der DNS entdeckt – das primäre Krankheitsereignis, aus dem später Krebs entsteht&#8230;<span id="more-3387"></span></p>
<p>Ein Team um Prof. Batsheva Kerem hat dabei jene DNS-Regionen ausgemacht, die für die Veränderungen am stärksten anfällig sind. </p>
<p>„Ein wichtiges Kennzeichen der meisten Krebserkrankungen beim Menschen ist die Akkumulation von Schäden an der DNS, die die Entwicklung von Krebs begünstigen“, so Kerem. „Die sogenannten Wächtergene können die Replikation der Zellen nicht mehr überwachen, so dass in der nächsten Zellgeneration weitere Schäden entstehen. Dies kommt besonders häufig in bestimmten Regionen der DNS vor.“</p>
<p>Bei seiner Forschung hat das Team nun eine neue Methode angewandt, die es ermöglicht, einzelne DNS-Moleküle zu studieren, um die Basis für die spezifische Sensibilität der angreifbaren Orte zu untersuchen. Diese Ergebnisse sind sehr wichtig, da sie neues Licht auf die DNS-Features werfen und neue Erkenntnisse über die Regulierung der DNS-Replikation in jenen Regionen liefern, die in der Entwicklung von Krebs zuerst brüchig werden. </p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht nur besonders sensible Regionen gibt sondern auch solche, die die DNS-Replikation verlangsamen oder sogar aufhalten. </p>
<p><em>Jerusalem Post, 08.07.11, Übers. f.d. Newsletter der Botschaft Israels</em></p>
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		<title>Reaktion auf Alkohol wird vererbt: Höhere Stimulierung bei Vorbelastung in der Familie</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/05/alkohol-7/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 07:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Alkoholsucht eines nahen Angehörigen erhöht das Risiko, selbst an Alkoholproblemen zu leiden. Warum es diesen Zusammenhang gibt, haben schwedische Forscher nun genauer erforscht. Familiär Vorbelastete reagieren stärker auf Alkohol und empfinden dessen Effekte als positiver, berichten sie in der Fachzeitschrift &#8220;Alcohol: Clinical &#038; Experimental Research&#8221;&#8230; Weingläser: Vorbelastete müssen vorsichtig sein pte &#8211; Untersucht wurden Kinder eines Elternteils mit Typ I-Alkoholismus. Bei dieser Variante der Alkoholsucht nimmt man an, dass sie vor allem durch das Zusammenspiel genetischer Faktoren mit Umweltbedingungen wie die soziale Umgebung oder Ereignisse im Leben entsteht. Bei Typ II gibt es ein hohes genetisches Risiko für die Entwicklung einer Alkoholsucht, ohne dass die Umgebung eine sonderliche Rolle spielt. In der Studie verabreichten die Forscher ihren Probanden, die alle gesund waren und keine psychische Störungen oder eigene Suchtprobleme aufwiesen, in Säften geringe Mengen von Alkohol oder eines Placebos. Die Untersuchten berichteten von weitaus positiveren Effekten und höherer Stimulation durch den Alkohol, verglich man sie mit einer Kontrollgruppe von Menschen ohne Alkoholprobleme in der Familie. &#8220;Da familiär Vorbelastete den Alkohol deutlich positiver wahrnehmen, kann dies zu höhrerem Konsum und Suchtrisiko führen&#8221;, so die Studienleiterin Anna Söderpalm-Gordh von der Sahlgrenska Academy http://www.sahlgrenska.gu.se . Menschen mit Vorbelastung sollten daher selbst überprüfen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alkoholsucht eines nahen Angehörigen erhöht das Risiko, selbst an Alkoholproblemen zu leiden. Warum es diesen Zusammenhang gibt, haben schwedische Forscher nun genauer erforscht. Familiär Vorbelastete reagieren stärker auf Alkohol und empfinden dessen Effekte als positiver, berichten sie in der Fachzeitschrift &#8220;Alcohol: Clinical &#038; Experimental Research&#8221;&#8230;<span id="more-3341"></span></p>
<p><strong>Weingläser: Vorbelastete müssen vorsichtig sein</strong></p>
<p>pte &#8211; Untersucht wurden Kinder eines Elternteils mit Typ I-Alkoholismus. Bei dieser Variante der Alkoholsucht nimmt man an, dass sie vor allem durch das Zusammenspiel genetischer Faktoren mit Umweltbedingungen wie die soziale Umgebung oder Ereignisse im Leben entsteht. Bei Typ II gibt es ein hohes genetisches Risiko für die Entwicklung einer Alkoholsucht, ohne dass die Umgebung eine sonderliche Rolle spielt. </p>
<p>In der Studie verabreichten die Forscher ihren Probanden, die alle gesund waren und keine psychische Störungen oder eigene Suchtprobleme aufwiesen, in Säften geringe Mengen von Alkohol oder eines Placebos. Die Untersuchten berichteten von weitaus positiveren Effekten und höherer Stimulation durch den Alkohol, verglich man sie mit einer Kontrollgruppe von Menschen ohne Alkoholprobleme in der Familie. </p>
<p>&#8220;Da familiär Vorbelastete den Alkohol deutlich positiver wahrnehmen, kann dies zu höhrerem Konsum und Suchtrisiko führen&#8221;, so die Studienleiterin Anna Söderpalm-Gordh von der Sahlgrenska Academy http://www.sahlgrenska.gu.se . Menschen mit Vorbelastung sollten daher selbst überprüfen, wie Alkohol auf sie wirkt. &#8220;Ist der Effekt positiver als bei den Freunden, sollte man lieber weniger als sie trinken&#8221;, rät die Forscherin. </p>
<p><strong>Wissen befähigt zum Ausstieg </strong></p>
<p>&#8220;Allein in Deutschland gibt es 2,65 Mio. Kinder mit einem alkoholkranken Elternteil&#8221;, erklärt die Diplompädagogin Anna Buning, Leiterin des Projekts &#8220;Kidkit&#8221; http://kidkit.de am Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung, gegenüber pressetext. &#8220;Da sich viele für die Sucht der Eltern schämen oder selbst beschuldigen, zielt unser Projekt vor allem auf Information, Austausch und Weitervermittlung für Kinder aus suchtbelasteten Familien ab. Wissen um die Sucht ist der erste Schritt, um aus dem Teufelskreis auszusteigen&#8221;, so Buning.</p>
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