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	<title>Pharmacon Net &#187; Ernährung</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Vitaminpillen verleiten zur Zügellosigkeit: Weniger Sport und ungesundes Essen nach Nahrungsergänzung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:35:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230; Taipeh &#8211; pte &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou. Beruhigung der Gewissensbisse Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren. &#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung http://www.oege.at , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminpräparate im Glauben, ihrer Gesundheit dadurch etwas Gutes zu tun. Taiwanesische Forscher behaupten jedoch das Gegenteil. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verhält sich in Folge meist nachteilig für seine Gesundheit, so die Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;&#8230;<span id="more-3449"></span></p>
<p>Taipeh &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Das zeigt sich allein schon in der Tatsache, dass in jüngster Zeit zwar der Verbrauch dieser Mittel enorm ansteigt &#8211; die Gesundheit der Gesellschaft jedoch nicht&#8221;, so Studienleiter Wen-Bin Chiou.<br />
<strong><br />
Beruhigung der Gewissensbisse</strong></p>
<p>Die Forscher verabreichten ihren Versuchspersonen Pillen und teilten einem Teil von ihnen mit, es seien Multivitamin-Präparate, den anderen, es handle sich um Placeboprodukte. In Wahrheit waren jedoch nur Tabletten ohne jegliche wirksame Inhaltsstoffe im Spiel. Wer jedoch glaubte, er habe ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, hielt sich in Folge als unverwundbar für Gesundheitsrisiken. Nach vermeintlicher Vitamineinnahme betrieben die Probanden weniger Sport, aßen ungesünder und gingen auch weniger spazieren.</p>
<p>&#8220;Wer zu derartigen Mitteln greift, bezahlt einen versteckten Preis &#8211; den Fluch der lizensierten Zügellosigkeit. Das ist gefährlich, denn ohne zusätzliches gesundes Verhalten hätten Ergänzungsprodukte in der Regel kaum Vorteile&#8221;, so Chiou. Alexandra Hofer, die Sprecherin der österreichischen Gesellschaft für Ernährung <a href="http://www.oege.at/" rel="external" target="_blank">http://www.oege.at</a> , bestätigt dies und dreht die Argumentation um. &#8220;Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffpräparate dienen für viele bloß dazu, ihr schlechtes Gewissen bezüglich ungesunder Ernährung zu beschwichtigen&#8221;, so die Expertin auf pressetext-Anfrage.</p>
<p><strong>Obst und Gemüse sind gesünder</strong></p>
<p>Aus Ernährungssicht sieht Hofer Nahrungsergänzungsmittel für junge, gesunde Menschen als überflüssig, da abwechslungsreiche Mischkost ohnehin für gute Nährstoffversorgung sorge. Da nur beim direkten Verzehr pflanzlicher Lebensmittel alle essentiellen und bioaktiven Substanzen in den Körper gelangen, sind die empfohlenen fünf Obst- und Gemüseportionen besser als entsprechende Extrakte und Konzentrate. &#8220;Ratsam kann die Einnahme für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere, Raucher oder Alkohliker sein, wobei jedoch zuvor die Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte&#8221;, so Hofer.</p>
<p>Die Einnahme der Präparate, die von der EU als &#8220;Lebensmittel&#8221; eingeordnet werden, kann sogar gesundheitliche Risiken nach sich ziehen. Das ist am ehesten bei Menschen der Fall, die über längere Zeit zu Monopräparaten greifen. Wer etwa über längere Zeiträume Kalzium bei Osteoporose oder Zink bei Haarausfall einnimmt, kann sich dadurch andere Mangelerscheinungen einhandeln (pressetext berichtete: <a href="http://www.pressetext.com/news/20090204003/" rel="external" target="_blank">http://www.pressetext.com/news/20090204003/</a> ).</p>
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		<title>Gesundheitliche Aufklärung: Diabetes unter Migranten häufiger verbreitet</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/07/migranten/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:19:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Migranten ist, so die Betriebskrankenkasse BKK vor Ort, das Bewusstsein für die Krankheit Diabetes nur sehr gering entwickelt. Betrachtet man die Altersgruppe 55 plus, so leiden hier Menschen mit Migranten-Hintergrund im Vergleich zu Deutschen etwa doppelt so oft an der Zuckerkrankheit&#8230; Andere Verhaltens- und Ernährungsmuster, Sprachprobleme die die Aufklärung erschweren oder fehlendes Gesundheitsbewusstsein werden als Gründe dafür gesehen. &#8220;Dabei&#8221;, so Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der BKK vor Ort, &#8220;kann bei dem Typ-2 Diabetes durch Umstellung der Ernährung, Gewichtsreduzierung und viel Bewegung gerade zu Beginn der Erkrankung viel bewirkt werden.&#8221; Wird dagegen die Krankheit nicht erkannt und bleibt unbehandelt, müssen irgendwann Medikamente und schließlich Insulinspritzen eingesetzt werden, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. &#8220;Für unsere türkischstämmigen Mitglieder&#8221;, so Reinhard Brücker, &#8220;haben wir daher schon im Jahr 2008 unter dem Motto &#8216;Diabetes gemeinsam verstehen&#8217; eine Aufklärungsinitiative ins Leben gerufen. Türkischsprachigen Mitgliedern soll damit die Möglichkeit gegeben werden, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und im richtigen Umgang mit ihr die Lebensumstände für die Patienten zu verbessern.&#8221; Eingebunden ist diese Initiative in eine Vielzahl von Aktivitäten der BKK vor Ort, die sich mit gesundheitlicher Aufklärung speziell für türkisch sprechende Mitglieder befassen: Feste türkische Beratertage und Gesundheitsforen bzw. Vorträge in türkischer Sprache, auch durch Ärzte aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Migranten ist, so die Betriebskrankenkasse BKK vor Ort, das Bewusstsein für die Krankheit Diabetes nur sehr gering entwickelt. Betrachtet man die Altersgruppe 55 plus, so leiden hier Menschen mit Migranten-Hintergrund im Vergleich zu Deutschen etwa doppelt so oft an der Zuckerkrankheit&#8230;<span id="more-2886"></span></p>
<p>Andere Verhaltens- und Ernährungsmuster, Sprachprobleme die die Aufklärung erschweren oder fehlendes Gesundheitsbewusstsein werden als Gründe dafür gesehen. &#8220;Dabei&#8221;, so Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der BKK vor Ort, &#8220;kann bei dem Typ-2 Diabetes durch Umstellung der Ernährung, Gewichtsreduzierung und viel Bewegung gerade zu Beginn der Erkrankung viel bewirkt werden.&#8221; Wird dagegen die Krankheit nicht erkannt und bleibt unbehandelt, müssen irgendwann Medikamente und schließlich Insulinspritzen eingesetzt werden, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. </p>
<p>&#8220;Für unsere türkischstämmigen Mitglieder&#8221;, so Reinhard Brücker, &#8220;haben wir daher schon im Jahr 2008 unter dem Motto &#8216;Diabetes gemeinsam verstehen&#8217; eine Aufklärungsinitiative ins Leben gerufen. Türkischsprachigen Mitgliedern soll damit die Möglichkeit gegeben werden, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und im richtigen Umgang mit ihr die Lebensumstände für die Patienten zu verbessern.&#8221; </p>
<p>Eingebunden ist diese Initiative in eine Vielzahl von Aktivitäten der BKK vor Ort, die sich mit gesundheitlicher Aufklärung speziell für türkisch sprechende Mitglieder befassen: Feste türkische Beratertage und Gesundheitsforen bzw. Vorträge in türkischer Sprache, auch durch Ärzte aus dem Netzwerk türkischer Privatkliniken, mit denen die BKK vor Ort Verträge abgeschlossen hat. </p>
<p>Besonders hervorzuheben ist der Einsatz eines Gesundheitsmobils, das in die Gemeinden fährt, um dort Moscheen und Vereine intensiv zu betreuen. Eine türkische Ärztin bietet hier gesundheitliche Aufklärungsarbeit und Beratung auf einer sehr persönlichen Schiene und im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;vor Ort&#8221;. Dieses Gesundheitsmobil ist so etwas wie das &#8220;Markenzeichen&#8221; der BKK vor Ort geworden. </p>
<p>Als ein weiteres Beispiel zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch der kürzlich abgehaltene achtwöchige Ernährungskurs in den Moscheen Wuppertal und Solingen, in dem es speziell darum ging, die besonders kalorienreiche türkische Küche mit ihren zuckerreichen Spezialitäten oder der fettigen Sucuk-Salami und gesunde Ernährung &#8211; gerade mit Blick auf die Diabetes-Gefahr in Einklang zu bringen. </p>
<p>Weltweit gesehen ist übrigens das Thema Diabetes eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Veränderte Lebensgewohnheiten nach westlichem Vorbild, &#8220;moderne&#8221; Ernährungsgewohnheiten, sitzende Lebens- und Arbeitsweise oder mangelnde Bewegung breiten sich durch den wachsenden Lebensstandard auch in Asien immer weiter aus. Es gibt Quellen, die die Zahl der Diabetes-Betroffenen alleine in China auf über 90 Mio. Menschen schätzen.</p>
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		<title>Forscher: “Moderner Lebensstil verursacht Krebs”</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf Krebs&#8230; Bösartige Tumoren in der Antike selten pte &#8211; Laut ihren Ergebnissen war die Krankheit früher extrem selten stieg erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern auf. Die Studienleiterin Rosalie David, eine Ägyptologin, beschäftigt sich schon lange mit Untersuchungen von Mumien. Kürzlich zeigte sie, dass Priester im alten Ägypten häufig an beschädigten Arterien litten, was vielleicht eine Folge vieler ungesunder Festbanketts war. Mumien und Literatur durchstöbert Nun suchte sie in hunderten Mumien aus verschiedenen Erdteilen nach Tumoren. Fündig wurde sie dabei nur selten. Der erste histologische Beweis eines bösartigen Tumors &#8211; eines Kolorektalkarzinoms &#8211; gelang für eine Mumie aus der Ptolemäerzeit um 300 vor Christus. Weiters überprüfte Davids Team Literatur aus Ägypten und Griechenland sowie medizinische Studien von Menschen und Tieren früherer Zeiten, wobei sie bis ins Zeitalter der Dinosaurier zurückgingen. Selbst in tierischen Fossilien oder bei nicht-menschlichen Primaten waren Hinweise sehr spärlich gesät. Beschreibungen für Krebs und dessen Operationen gibt es erst ab dem 17. Jahrhundert, etwa jene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie  Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten  Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie  suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf  Krebs&#8230;<span id="more-2500"></span></p>
<p><strong>Bösartige Tumoren in der Antike selten </strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Laut ihren Ergebnissen war die Krankheit früher extrem selten stieg erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern auf. Die Studienleiterin Rosalie David, eine Ägyptologin, beschäftigt sich  schon lange mit Untersuchungen von Mumien. Kürzlich zeigte sie, dass  Priester im alten Ägypten häufig an beschädigten Arterien litten, was  vielleicht eine Folge vieler ungesunder Festbanketts war.</p>
<p><strong>Mumien und Literatur durchstöbert </strong></p>
<p>Nun suchte sie in hunderten Mumien aus verschiedenen Erdteilen nach Tumoren. Fündig wurde sie dabei nur selten. Der erste histologische Beweis eines bösartigen Tumors &#8211; eines Kolorektalkarzinoms &#8211; gelang für eine Mumie aus der Ptolemäerzeit um 300 vor Christus.</p>
<p>Weiters überprüfte Davids Team Literatur aus Ägypten und Griechenland sowie medizinische Studien von Menschen und Tieren früherer Zeiten, wobei sie bis ins Zeitalter der Dinosaurier zurückgingen. Selbst in tierischen Fossilien oder bei nicht-menschlichen Primaten waren Hinweise sehr spärlich gesät. Beschreibungen für Krebs und dessen Operationen gibt es erst ab dem 17. Jahrhundert, etwa jene für Schornsteinfegerkrebs (1775), Nasenkrebs (1761) und Hodgkin-Lymphom (1832).</p>
<p><strong>Lebenserwartung spielt mit </strong></p>
<p>Mit der industriellen Revolution stieg die Krankheitsrate massiv an, besonders auch Krebs im Kindesalter. Das widerlegt für die Forscher das Gegenargument, dass Menschen heute länger leben und deshalb eher Krebs bekommen. &#8220;Zudem lebten viele Ägypter und Griechen lange genug, um Arteriosklerose, Morbus Paget oder Osteoporose zu entwickeln&#8221;, so David. Ihr Studien-Mitautor Michael Zimmermann wies zudem in Experimenten nach, dass Mumifizierung Tumorgewebe besser erhält als andere Gewebe.</p>
<p>Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung, will diese Bedenken nicht aus der Welt räumen. &#8220;Es gab zwar auch früher alte Menschen, doch deutlich weniger, was Krebs sehr wohl auch seltener machte. Zudem dürften Mumifizierungen und Dokumentationen von Krankheiten auf eine kleine Gruppe beschränkt gewesen sein&#8221;, so der Mediziner im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Zigaretten und Pestizide </strong></p>
<p>Dass Krebs auch in Zusammenhang zu Umwelteinflüssen steht, bestätigt auch Kovar. &#8220;Bei vielen Karzinomen erkranken Grenzgewebe zur Umwelt. Das ist etwa die Darmschleimhaut, die mit der Nahrung in Berührung kommt, die Lungenvesikel, auf die etwa Zigarettenrauch trifft, oder die Haut.&#8221; Häufen sich über lange Zeiträume Mutationen an, die von diesen Einflüssen ausgelöst werden, steigt das Risiko, im Alter an Krebs zu erkranken. &#8220;Die heutige verschmutzte Stadtluft oder landwirtschaftliche Pestizide gab es früher nicht. Dennoch isst man schon lange geräuchertes Fleisch&#8221;, gibt der Krebsforscher zu bedenken.</p>
<p>Gegenüber dem Argument zu seinem Hauptfach Kinderkrebs ist der Wiener Mediziner besonders skeptisch. &#8220;Einerseits sind Tumore bei Kindern hundertmal seltener als bei Erwachsenen, weshalb der statistische Hinweis auf das Altertum wenig Aussage liefert. Zudem änderte sich ihr Vorkommen im Zeitalter der modernen Medizin kaum &#8211; im Gegensatz zu jenem bei Erwachsenen.&#8221; Krebs bei Kindern geht vor allem auf Mutationen der Erbmasse zurück, wofür die spontane Mutationshäufigkeit den Ausschlag gibt. &#8220;Krebs ist bei Kindern ein Lotteriespiel, während bei Erwachsenen Umwelteinflüsse das Risiko erhöhen&#8221;, so Kovar.</p>
<p><a href="http://www.nature.com/nrc/journal/v10/n10/full/nrc2914.html">Abstract zum Originalartikel</a></p>
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		<item>
		<title>Olivenöl schützt die Leber: Antioxidative Wirkung bei Vergiftungen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/10/oliven/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 09:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer häufig Olivenöl zu sich nimmt, schützt damit seine Leber vor Vergiftungen. Das behaupten zumindest tunesische Forscher. &#8220;Natives Olivenöl extra und seine Extrakte haben viele gesundheitlichen Vorteile. Wir konnten nun zeigen, dass dazu auch der Schutz des Lebergewebes vor oxidativem Schaden gehört&#8221;, berichtet Studienleiter Mohamed Hammami von der Universität Monastir&#8230; Olivenöl: Seine Inhaltsstoffe kommen auch der Leber zugute pte &#8211; um.rnu.tn &#8211; nutritionandmetabolism.com &#8211; Die Hinweise stammen bislang erst aus dem Tierversuch. Die Forscher verabreichten Ratten über längere Zeit entweder kaltgepresstes Olivenöl, Extrakte von dessen wasser- oder fettlösenden Teilen oder jedoch kein Olivenöl und setzten sie einem gängigen Herbizid (2,4-D)aus. Alle Tiere erlitten in Folge Leberschäden. Allerdings waren sie bei denen, die sich zuvor von Olivenöl oder dessen wasserlöslichen Teilen ernährt hatten, weniger stark ausgeprägt, und die antioxidative Aktivität war höher. &#8220;Scheinbar schützt also der wasserlösliche Teil des Olivenöls das Lebergewebe bei oxidativem Stress durch Toxine. Zur Klärung der genauen Wirkung braucht es jedoch noch weitere Untersuchungen&#8221;, gibt Hammami zu bedenken. Kein bekanntes Leberheilmittel Olivenöl ist kein etabliertes Lebensmittel bei Lebererkrankungen, betont Holger Hoffmann von der Deutschen Leberhilfe http://www.leberhilfe.org im pressetext-Interview. &#8220;Für eine funktionierende Leber ist gesunde und vielseitige Ernährung wichtig, wozu auch Olivenöl zählen kann&#8221;, so der Experte. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer häufig Olivenöl zu sich nimmt, schützt damit seine Leber vor Vergiftungen. Das behaupten zumindest tunesische Forscher. &#8220;Natives Olivenöl extra und seine Extrakte haben viele gesundheitlichen Vorteile. Wir konnten nun zeigen, dass dazu auch der Schutz des Lebergewebes vor oxidativem Schaden gehört&#8221;, berichtet Studienleiter Mohamed Hammami von der Universität Monastir&#8230;<span id="more-2564"></span></p>
<p><strong>Olivenöl: Seine Inhaltsstoffe kommen auch der Leber zugute</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.um.rnu.tn">um.rnu.tn</a> &#8211; <a href="http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/80">nutritionandmetabolism.com</a> &#8211; Die Hinweise stammen bislang erst aus dem Tierversuch. Die Forscher verabreichten Ratten über längere Zeit entweder kaltgepresstes Olivenöl, Extrakte von dessen wasser- oder fettlösenden Teilen oder jedoch kein Olivenöl und setzten sie einem gängigen Herbizid (2,4-D)aus. Alle Tiere erlitten in Folge Leberschäden. Allerdings waren sie bei denen, die sich zuvor von Olivenöl oder dessen wasserlöslichen Teilen ernährt hatten, weniger stark ausgeprägt, und die antioxidative Aktivität war höher. &#8220;Scheinbar schützt also der wasserlösliche Teil des Olivenöls das Lebergewebe bei oxidativem Stress durch Toxine. Zur Klärung der genauen Wirkung braucht es jedoch noch weitere Untersuchungen&#8221;, gibt Hammami zu bedenken.</p>
<p><strong>Kein bekanntes Leberheilmittel</strong></p>
<p>Olivenöl ist kein etabliertes Lebensmittel bei Lebererkrankungen, betont Holger Hoffmann von der Deutschen Leberhilfe http://www.leberhilfe.org im pressetext-Interview. &#8220;Für eine funktionierende Leber ist gesunde und vielseitige Ernährung wichtig, wozu auch Olivenöl zählen kann&#8221;, so der Experte. Zu Entgiftungskuren, die Gallensteine mit Olivenöl, Salz und Grapefruit austreiben wollen, gibt es keine wissenschaftliche Grundlage. &#8220;Studien zeigen, dass die grünlichen Ausscheidungen keine Gallensteine sind, wie oft vermutet wird. Wer es dennoch versucht, sollte zuvor Rücksprache mit dem Arzt halten.&#8221;</p>
<p>Vergiftungen der Leber gehen in über 30 Prozent der Fälle auf Alkohol zurück, jedoch auch Nikotin, Drogen oder unsachgemäße Medikamenteneinnahme können die größte Drüse des Körpers schädigen. In Diskussion für schützende Wirkung sind derzeit Antioxidantien, Vitamin D, Spurenelemente wie Zink und Selen oder auch der in der Mariendistel enthaltene Wirkstoff Silymarin. &#8220;Letzterer scheint zumindest bei toxischen Vergiftungen wie etwa des Knollenblätterpilzes zu wirken&#8221;, erklärt Hoffmann.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/80">Nutrition and Metabolism</a>&#8221; &#8211; Open Access-Journal von BioMed Central</p>
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		<title>Vollkorn schützt vor Bauchfett</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 19:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger ungünstige Depots rund um die inneren Organe Vollkornbrot: Die gesündere Variante Wer bei der Wahl von Getreideprodukten vorwiegend auf Vollkorn setzt, kann dadurch überschüssiges Fett loswerden. Das berichten Forscher der Tufts University im &#8220;American Journal of Clinical Nutrition&#8221;. Sie befragten 2.800 Erwachsene nach ihren Ernährungsgewohnheiten und untersuchten durch spezielle Bildgebung ihr Fettgewebe. http://www.tufts.edu &#8211; Boston &#8211; pte - Bei jenen, die sich statt von Produkten mit weißem Getreide von solchen aus Vollkorn ernährten, hatte sich deutlich weniger Bauchfett angesammelt. Vollkorn stärkt somit gegen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Den positiven Effekt beobachteten die Forscher bei jenen, die mindestens drei Portionen Vollkorn-Produkte pro Tag verzehrten &#8211; und weniger als eine mit normalem Getreide. Dunkel schlägt Hell Als eine Portion Vollkorngetreide galt dabei eine Scheibe 100-prozentiges Weizen-Vollkornbrot, eine halbe Tasse Haferflocken oder dieselbe Menge an braunem Reis. Bei jenen, die neben den Vollkorn-Portionen weiterhin viele Produkte mit verarbeitetem Getreide zu sich nahmen, war der Vorteil nicht zu beobachten. &#8220;Es ist also wichtig, Teile der Ernährung zu ersetzen und nicht bloß zusätzlich Vollkorn zu essen&#8221;, erklärt Studienautor Nicola McKeown. Konkret war bei den Vollkorn-Essen das Bauchfett rund um die inneren Organe geringer, die sogenannten viszeralen Fettgewebe. Mehr noch als die direkt unter der Haut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger ungünstige Depots rund um die inneren Organe</p>
<p>Vollkornbrot: Die gesündere Variante</p>
<p>Wer bei der Wahl von Getreideprodukten vorwiegend auf Vollkorn setzt, kann dadurch überschüssiges Fett loswerden. Das berichten Forscher der Tufts University im &#8220;American Journal of Clinical Nutrition&#8221;. Sie befragten 2.800 Erwachsene nach ihren Ernährungsgewohnheiten und untersuchten durch spezielle Bildgebung ihr Fettgewebe.</p>
<p><a href="http://www.tufts.edu">http://www.tufts.edu</a> &#8211; Boston &#8211; <a href="http://www.pressetext.de/">pte </a>- Bei jenen, die sich statt von Produkten mit weißem Getreide von solchen aus Vollkorn ernährten, hatte sich deutlich weniger Bauchfett angesammelt. Vollkorn stärkt somit gegen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Den positiven Effekt beobachteten die Forscher bei jenen, die mindestens  drei Portionen Vollkorn-Produkte pro Tag verzehrten &#8211; und weniger als  eine mit normalem Getreide.</p>
<p><strong>Dunkel schlägt Hell</strong></p>
<p>Als eine Portion Vollkorngetreide galt dabei eine Scheibe 100-prozentiges Weizen-Vollkornbrot, eine halbe Tasse Haferflocken oder dieselbe Menge an braunem Reis. Bei jenen, die neben den Vollkorn-Portionen weiterhin viele Produkte mit verarbeitetem Getreide zu sich nahmen, war der Vorteil nicht zu beobachten. &#8220;Es ist also wichtig, Teile der Ernährung zu ersetzen und nicht bloß zusätzlich Vollkorn zu essen&#8221;, erklärt Studienautor Nicola McKeown.</p>
<p>Konkret war bei den Vollkorn-Essen das Bauchfett rund um die inneren Organe geringer, die sogenannten viszeralen Fettgewebe. Mehr noch als die direkt unter der Haut befindlichen Fettzellen tragen diese eine Mitschuld an Bluthochdruck, hohem Cholesterin und Insulinresistenz, die in Summe zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ 2-Diabetes führen können. Bei Vollkorn-Essern war das Volumen dieser Fettgewebe um zehn Prozent geringer, selbst nachdem die Forscher andere Faktoren wie etwa Rauchen, Alkoholkonsum, Obst- und Gemüseverzehr, Bewegung oder den Fettanteil im Kalorienkonsum berücksichtig hatten.</p>
<p><strong>Langes Kauen hilft beim Abnehmen</strong></p>
<p>&#8220;Jedem, der abnehmen oder auf sein Gewicht achten will, kann man den Verzicht auf Weißmehlprodukten zugunsten von Vollkorn nur empfehlen&#8221;, betont auch Heinrich von Grünigen, Präsident der Schweizerischen Adipositas-Stiftung SAPS http://www.saps.ch , im pressetext-Interview. Auch das Backen mit Vollkornmehl oder dunkle Nudeln gehörten da dazu. Allerdings rät von Grüningen, auch bei Vollkorn das Maß zu halten und die Portionsgrößen in den Griff zu bekommen. &#8220;Nicht deshalb, weil es gesund ist, sollte man beliebig viel davon zu sich nehmen.&#8221;</p>
<p>Doch gerade bei der Mäßigung des Hungers bringt Vollkornbrot entscheidende Vorteile gegenüber seinem weißen Pendant. &#8220;Der Verdauungsprozess von Vollkornbrot dauert wesentlich länger, wodurch es schneller satt macht.&#8221; Die schnellste Sättigung erreiche man durch bewusst langes Kauen. &#8220;Das ermöglicht bei Vollkorn auch eine ganz andere Geschmacksintensität als bei Weißbrot.&#8221; Eine neue Wortschöpfung dafür ist das &#8216;Schmauen&#8217; &#8211; die Kombination von Schmecken und Kauen. &#8220;Kaut man einen Bissen trockenes Vollkornbrot fünf Minuten, gibt dies den Eindruck, man hätte eine ganze Mahlzeit gegessen&#8221;, so von Grünigen.</p>
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		<title>Gute Versorgung am wichtigsten: Intelligenz hat nichts mit Rasse zu tun</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/08/intelligenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Parasitäre Krankheiten schädigen nicht nur die Gesundheit und Arbeitskraft von Entwicklungsländern. Sie entziehen auch Geisteskraft, behaupten Forscher der University of New Mexiko in der Zeitschrift &#8220;Proceedings of the Royal Society B&#8221;&#8230; pte &#8211; unm.edu &#8211; Das Vorkommen derartiger Krankheiten eignet sich laut ihren Ergebnissen besser zur Vorhersage der durchschnittlicher Intelligenz eines Landes als Wohlstand, Ernährung, Temperatur oder Bildung. Parasiten schädigen die Intelligenz: Gehirnentwicklung leidet am Kampf gegen Krankheiten Das Team um Christopher Eppig untersuchte verschiedene Angaben zum Intelligenzquotient (IQ) gesunder Menschen in 192 Ländern. Verglichen wurde das mit WHO-Schätzungen, wie viele Lebensjahre Bewohner dieser Länder durchschnittlich aufgrund von 28 verschiedenen Infektionskrankheiten verlieren. Mit einigen Ausnahmen zeigte sich, dass mit zunehmendem Krankheitsdruck der IQ sank &#8211; und zwar deutlicher als mit jeder anderen getesteten Variable. 67 Prozent der weltweiten Unterschiede des IQs könnte dadurch erklärt werden. Müssen Kinder mit Krankheiten kämpfen, kann ihre Hirnentwicklung zurückbleiben: Körperabwehr raubt dem Gehirn Energie Als Ursache dieses Phänomens führen die Forscher die Gehirnentwicklung von Kindern an. Der Aufbau des Gehirns und seine Aufrechterhaltung beansprucht bei Neugeborenen 87 Prozent der gesamten Körperenergie und sogar bei Fünfjährigen immer noch 44 Prozent. Muss der Körper eines Kindes jedoch Würmer, Bakterien oder Viren abwehren, so kostet dieser Kampf viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parasitäre Krankheiten schädigen nicht nur die  Gesundheit und Arbeitskraft von Entwicklungsländern. Sie entziehen auch  Geisteskraft, behaupten Forscher der University of New Mexiko in der  Zeitschrift &#8220;Proceedings of the Royal Society B&#8221;&#8230;<span id="more-2231"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de/">pte</a> &#8211; <a href="http://www.unm.edu">unm.edu</a> &#8211; Das Vorkommen derartiger Krankheiten eignet sich laut ihren Ergebnissen besser zur  Vorhersage der durchschnittlicher Intelligenz eines Landes als  Wohlstand, Ernährung, Temperatur oder Bildung.</p>
<p><strong>Parasiten schädigen die Intelligenz: Gehirnentwicklung leidet am Kampf gegen Krankheiten</strong></p>
<p>Das Team um Christopher Eppig untersuchte verschiedene Angaben zum Intelligenzquotient (IQ) gesunder Menschen in 192 Ländern. Verglichen wurde das mit WHO-Schätzungen, wie viele Lebensjahre Bewohner dieser Länder durchschnittlich aufgrund von 28 verschiedenen Infektionskrankheiten verlieren. Mit einigen Ausnahmen zeigte sich, dass mit zunehmendem Krankheitsdruck der IQ sank &#8211; und zwar deutlicher als mit jeder anderen getesteten Variable. 67 Prozent der weltweiten Unterschiede des IQs könnte dadurch erklärt werden.</p>
<p><strong>Müssen Kinder mit Krankheiten kämpfen, kann ihre Hirnentwicklung zurückbleiben: Körperabwehr raubt dem Gehirn Energie</strong></p>
<p>Als Ursache dieses Phänomens führen die Forscher die Gehirnentwicklung von Kindern an. Der Aufbau des Gehirns und seine Aufrechterhaltung beansprucht bei Neugeborenen 87 Prozent der gesamten Körperenergie und sogar bei Fünfjährigen immer noch 44 Prozent. Muss der Körper eines Kindes jedoch Würmer, Bakterien oder Viren abwehren, so kostet dieser Kampf viel Energie, die anderswo bei der Entwicklung fehlt.</p>
<p><strong>Ähnliche Folgen wie Alkohol oder Masern</strong></p>
<p>&#8220;Parasiten und Krankheiten wirken sich auf jeden Fall negativ auf die kognitive Entwicklung aus, wie auch überhaupt auf die Bildungsfähigkeit&#8221;, erklärt Heiner Rindermann, Entwicklungspsychologe an der Technischen Universität Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de, im pressetext-Interview. Ähnlich negative Effekte für das Kind seien auch als Folgen von Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft oder bei einer Masernerkrankung festzustellen.</p>
<p>Einen direkten Hinweise für die Richtigkeit der Aussage liefere die Tatsache, dass Schüler in Afrika nach einer Wurmkur häufiger zur Schule gehen. Einiges spreche allerdings auch für den Umkehrschluss: &#8220;Vielleicht sind intelligente Menschen eher gesund, da sie sich vorsichtiger und einsichtiger verhalten, etwa in Hygiene, Ernährung und Sexualität. Das sieht man auch an der HIV/Aids-Problematik&#8221;, so der Experte.</p>
<p><strong>Länder unterschiedlich intelligent</strong></p>
<p>Rindermann beschäftigte sich im Rahmen der PISA-Debatte eingehend mit unterschiedlicher Schulleistung zwischen Ländern und ihren Ursachen. Die Intelligenzquotienten sind tatsächlich von Land zu Land verschieden, so der Experte. &#8220;Dabei sind allerdings auch die Unterschiede innerhalb der Länder groß. In Ostasien, wo die Menschen den durchschnittlich höchsten IQ besitzen, leben auch unkluge Menschen, wie es auch sehr kluge Menschen in Entwicklungsländern gibt.&#8221;</p>
<p>Als weitere entscheidende Faktoren, die die Intelligenz einer Person bestimmen, sieht Rindermann die Ernährung, Bildung, kognitive Anregung und Kultur, sofern sie Bildung und Denken fördert. Belastbare Hinweise für genetischen Einfluss gibt es bisher nicht.</p>
<p><a href="http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/early/2010/06/29/rspb.2010.0973.short?rss=1">Abstract zum Originalartikel</a></p>
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		<title>Omega-3? Kindliche Gehirne verhungern vor vollen Kühlschränken</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 22:31:20 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie füllen die Kassen und Säle der Nachhilfe-Institute. Schüler mit Aufmerksamkeitsstörungen, Lese- und Schreibschwäche. Englische Studiendaten beziffern die Zahl der Kinder mit Konzentrationsstörungen mit bis zu 10%. Rezente Studien machen einen Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren dafür verantwortlich&#8230; ExpertInnen informieren zum Aufmerksamkeitsstörungs-Syndrom Die Gehirne der Kinder verhungern gleichsam vor vollen Kühlschränken. Fehlernährung führt zu Mangel an essentiellen Fettsäuren. Aktuelle Studien zeigen Zusammenhänge nicht nur mit der Entstehung des Aufmerksamkeitsstörungs-Syndroms, sondern auch mit Depression, Autismus und einer Vielzahl von Verhaltensstörungen. In einem JournalistInnen-Seminar in Zusammenarbeit mit der Ernährungskommission der Österrichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde informieren nun ExpertInnen nun erstmals über ihre Erkenntnisse. Vor allem den offensichtlichen Zusammenhang mit dem Mangel an Omega-3/6-Fettsäuren. Erschreckendes aus den Schulen Dazu Mag. Heinz Längle, Beratungslehrer und Klinischer Psychologe in Niederösterreich: &#8220;In den mittlerweile 20 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit musste ich feststellen, dass die Zahl der Kinder mit auffälligen Konzentrationsstörungen stark im Steigen begriffen ist. Wir sind an der vordersten Beratungsfront tätig. Ich sehe betroffene Kinder regelmäßig und begleite sie. Oft tun sich in den Gesprächen Blicke in eine wenig schöne Welt auf. So müssen wir Eltern heute immer wieder erklären, doch wenigstens 10 Minuten mit ihren Kindern zu reden&#8230;&#8221; Die konstante überdimensionale Reizüberflutung führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie füllen die Kassen und Säle der Nachhilfe-Institute. Schüler mit  Aufmerksamkeitsstörungen, Lese- und Schreibschwäche. Englische  Studiendaten beziffern die Zahl der Kinder mit Konzentrationsstörungen  mit bis zu 10%. Rezente Studien machen einen Mangel an mehrfach  ungesättigten Fettsäuren dafür verantwortlich&#8230;<span id="more-1837"></span></p>
<p><strong>ExpertInnen informieren zum Aufmerksamkeitsstörungs-Syndrom</strong></p>
<p>Die Gehirne der Kinder verhungern gleichsam vor vollen Kühlschränken. Fehlernährung führt zu Mangel an essentiellen Fettsäuren. Aktuelle Studien zeigen Zusammenhänge nicht nur mit der Entstehung des Aufmerksamkeitsstörungs-Syndroms, sondern auch mit Depression, Autismus und einer Vielzahl von Verhaltensstörungen. In einem JournalistInnen-Seminar in Zusammenarbeit mit der Ernährungskommission der Österrichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde informieren nun ExpertInnen nun erstmals über ihre Erkenntnisse. Vor allem den offensichtlichen Zusammenhang mit dem Mangel an Omega-3/6-Fettsäuren.</p>
<p><strong>Erschreckendes aus den Schulen</strong></p>
<p>Dazu Mag. Heinz Längle, Beratungslehrer und Klinischer Psychologe in Niederösterreich: &#8220;In den mittlerweile 20 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit musste ich feststellen, dass die Zahl der Kinder mit auffälligen Konzentrationsstörungen stark im Steigen begriffen ist. Wir sind an der vordersten Beratungsfront tätig. Ich sehe betroffene Kinder regelmäßig und begleite sie. Oft tun sich in den Gesprächen Blicke in eine wenig schöne Welt auf. So müssen wir Eltern heute immer wieder erklären, doch wenigstens 10 Minuten mit ihren Kindern zu reden&#8230;&#8221; Die konstante überdimensionale Reizüberflutung führt zur Überforderung des kindlichen Gehirns mit massiven Verhaltensstörungen, die immer intensiver und häufiger Inhalt wissenschaftlicher Studien sind. Es zeigt sich ein enger Zusammenhang mit einem (behandelbaren) Mangel.</p>
<p><strong>Steigende Mangelernährung</strong></p>
<p>Sozialmediziner Prof. Dr. Bernhard Schwarz zur Versorgungssituation der Bevölkerung: &#8220;Wir beobachteten in der Ernährungsbilanz, die die ÖSTAT herausgibt, sogar einen Rückgang des Konsums an Fisch. Das ist fatal, denn gerade in fettreichen Fischen sind diese essentiellen Fettsäuren besonders enthalten. Der Organismus kann sie nur in Spuren synthetisieren. Daher müssen wir sie extern zuführen. Gewarnt werden muss jedoch vor unkontrollierten &#8220;Nahrungsergänzungsmitteln&#8221;, die in der Regel nie in Studien untersucht wurden und in viel zu geringer Dosierung angeboten werden. Nur tatsächlich in Studien geprüfte Präparate machen Sinn. Leider sind sie in Österreich derzeit noch nicht erhältlich.</p>
<p><strong>Wozu Omega-Fettsäuren?</strong></p>
<p>Die Langkettigen-Ungesättigten-Omega-Fettsäuren sind zunächst notwendig für das strukturelle Wachstum von Nervenzellen, aber auch für deren reibungsloses Funktionieren. Das bestimmt sowohl den unmittelbaren Signalaustausch über die Nervenzell-Membran als auch die Nervenleitgeschwindigkeit. Nicht nur ein Mangel auch eine Imbalance zwischen Omega3- und Omega-6-Fettsäuren führen bereits zu &#8211; zum Teil schweren &#8211; Störungen. Die verminderte Leistung der Nervenzellfunktion ist Wegbereiter für Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie, Autismus oder das ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) mit oder ohne Hyperaktivität, um nur einige sehr plakative Beispiele zu nennen. Aber auch in anderen wichtigen Bereichen des Organismus wie etwa dem Immunsystem kann es zu massiven Störungen kommen, da diese Fettsäuren das Vorläufermolekül für viele Signalstoffe des körpereigenen Abwehrsystems darstellen, die dann vermindert gebildet werden.</p>
<p><strong>Seriosität oberstes Gebot!</strong></p>
<p>Prim. Univ. Prof. Dr. Karl Zwiauer, Landesklinikum St. Pölten und Vorsitzender der &#8220;Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde&#8221; zur aktuellen Situation: &#8220;All diese Erkenntnisse sind sehr, sehr jung. Zunächst entdeckte man, dass Kinder mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ähnliche körperliche Symptome zeigten, wie Kinder mit einem Omega-3-Fettsäure-Mangel &#8211; also etwa trockene Haut, trockene Haare, vermehrten Durst und oftmaliges Urinieren. Erste Beobachtungsstudien in den 1990er-Jahren bestätigten den Verdacht eines Zusammenhanges, waren aber noch nicht beweisend. Erst in den letzten 5 Jahren erschienen jene Studien, auf die es ankommt.&#8221; Gemeint sind damit Studien nach den GCP-Richtlinien, die natürlich nicht nur für klassische Pharmaka gelten sondern für jede Art Intervention und möge sie auch auf der Gabe von Karottensaft beruhen. &#8220;Durch die Verwendung standardisiertet Präparate in Placebo kontrollierten Doppelblindstudien haben wir nun den Beweise, dass die Gabe von Omgea-3/6-Fettsäuren zu eine deutlichen Verbesserung der kognitiven Leistung von betroffenen Kindern führt.&#8221;</p>
<p><strong>Omega-Fettsäure statt Chemiehämmer</strong></p>
<p>Schon lange beschäftigte sich Ass. Prof. Dr. Brigitte Hackenberg, am AKH Wien mit einer Störung, die AD(H)S genannt wird. Das so genannte &#8220;Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom&#8221; kann nun mit oder ohne (H)yperaktivität auftreten. Prof. Hackenberg: &#8220;Nach dem heutigen Stand des Wissens, behandeln wir betroffene Kinder zunächst mit Psychotherapie, natürlich unter Einbeziehung des gesamten Umfeldes von den LehrerInnen bis zu den Eltern. Der nächste Schritt ist die Gabe der Omega-Fettsäuren, weil wir wissen, dass sie die Leistung der betroffenen Nervenzellen in vielen Fällen deutlich verbessern. Das tun wir, ehe wir mit &#8216;schweren chemischen Geschützen&#8217; wie etwa Amphetaminen auffahren. Rezente Studien zeigen uns, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten dieser Omega-Fettsäuren und ihrer generell leistungssteigernden Effekte sind. Anders ist die Vielfalt der Wirksamkeit bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen wie Depression oder Schizophrenie und sogar Alzheimer nicht zu erklären.&#8221;</p>
<p>Omega-Fettsäuren als &#8220;Gehirnzellen-Doping&#8221;, als &#8220;Red-Bull&#8221; und &#8220;Jungbrunnen&#8221; der kleinen grauen Zellen? Vermutlich ja. Da lächelt Oma still und denkt an den grauenhaft schmeckenden Lebertran ihrer Kindertage zurück, der oftmals mit großem Nachdruck eingeflößt wurde.</p>
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		<title>Bis 120: Ältester Mann der Welt lebt in Israel</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:16:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Israel lebende David Pur ist der zurzeit älteste Mann der Welt. Aus diesem Grund ist ein Gesandter des &#8220;Guinness Buchs der Rekorde&#8221; derzeit in Israel, um den Weltrekord offiziell anzuerkennen&#8230; Drei von Purs neun Kindern leben noch. Außerdem hat der 115-Jährige 18 Enkelkinder und 56 Urgroßenkel. Geboren wurde er 1895 im damaligen Persien, dem heutigen Iran. Später war Pur Berater des Schahs, der seine Sprachkenntnisse bewunderte. Pur spricht Persisch, Hebräisch, Arabisch, Aramäisch und Französisch. Mit seiner Familie kam er 1948 nach Israel. Der 115-jährige verfolgt täglich die Nachrichten in Radio und Fernsehen und diskutiert mit seinem Enkelsohn über das aktuelle Zeitgeschehen. Der Mann ist bei seinen Familienmitgliedern, die ihn täglich besuchen, für seinen Humor bekannt. &#8220;Die wichtigste Sache ist, seinen Optimismus nicht zu verlieren.&#8221; Pur ist seit über 100 Jahren Raucher, und er trinkt täglich einen Brandy und isst Nüsse zum Frühstück. &#8220;Ich vermeide es, Fleisch und frittierte Speisen zu essen und esse so viel Obst und Gemüse wie möglich&#8221;, ergänzt der Rekordhalter. Mit seinem Lebenswandel bestätigt er israelische Wissenschaftler, die die Abhängigkeit des Alterungsprozesses von der Ernährung erforscht haben. Von: J. Weil, inn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in Israel lebende David Pur ist der zurzeit älteste Mann der Welt. Aus diesem Grund ist ein Gesandter des &#8220;Guinness Buchs der Rekorde&#8221; derzeit in Israel, um den Weltrekord offiziell anzuerkennen&#8230;<span id="more-1833"></span></p>
<p>Drei von Purs neun Kindern leben noch. Außerdem hat der 115-Jährige 18 Enkelkinder und 56 Urgroßenkel. Geboren wurde er 1895 im damaligen Persien, dem heutigen Iran. Später war Pur Berater des Schahs, der seine Sprachkenntnisse bewunderte. Pur spricht Persisch, Hebräisch, Arabisch, Aramäisch und Französisch. Mit seiner Familie kam er 1948 nach Israel. </p>
<p>Der 115-jährige verfolgt täglich die Nachrichten in Radio und Fernsehen und diskutiert mit seinem Enkelsohn über das aktuelle Zeitgeschehen. Der Mann ist bei seinen Familienmitgliedern, die ihn täglich besuchen, für seinen Humor bekannt. &#8220;Die wichtigste Sache ist, seinen Optimismus nicht zu verlieren.&#8221; </p>
<p>Pur ist seit über 100 Jahren Raucher, und er trinkt täglich einen Brandy und isst Nüsse zum Frühstück. &#8220;Ich vermeide es, Fleisch und frittierte Speisen zu essen und esse so viel Obst und Gemüse wie möglich&#8221;, ergänzt der Rekordhalter. Mit seinem Lebenswandel bestätigt er israelische Wissenschaftler, die die Abhängigkeit des Alterungsprozesses von der Ernährung erforscht haben.</p>
<p><a href="http://www.israelnetz.com/themen/innenpolitik/artikel-innenpolitik/datum/2010/03/09/aeltester-mann-der-welt-lebt-in-israel/"><em>Von: J. Weil, inn</em></a></p>
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		<title>Mittelmeer-Diät hilft auch gegen Depressionen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:49:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mittelmeer-Diät könnte auch im Kampf gegen Depressionen helfen. Bisher wurde schon angenommen, dass diese Art der Ernährung gegen Herzerkrankungen und Krebs schützen kann. Wissenschaftler der Universitäten Las Palmas und Navarra haben nun nachgewiesen, dass Depressionen um 30 Prozent weniger wahrscheinlich sind, wenn Menschen sich mit viel Gemüse, Obst, Getreide und wenig rotem Fleisch ernährten. Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch Las Palmas &#8211; Pamplona &#8211; pte &#8211; Sie begleiteten 10.094 gesunde Erwachsene mehr als vier Jahre lang. Details der Untersuchung sind im Journal of the American Medical Association erschienen. Das Team betonte jedoch, dass größere Studien erforderlich seien, um den genauen Zusammenhang zu erforschen. Zur Teilnahme an der aktuellen Studie wurden Universitätsabsolventen eingeladen. Diese füllten Fragebögen aus und die Wissenschaftler berechneten ihre Einhaltung der Mittelmeer-Diät durchschnittlich viereinhalb Jahre lang. Teilnehmer, die sich strikt an die Diät hielten, waren eher männlich, frühere Raucher, verheiratet und älter. Sie waren sportlicher und verfügten allgemein über eine höhere Energieaufnahme. Erkrankungsrisiko sinkt bei gesunder Ernährung um 30 Prozent Während der Laufzeit der Studie wurden 480 neue Erkrankungen an Depressionen festgestellt, 156 bei Männern und 324 bei Frauen. Jene, die sich am strengsten an die Mittelmeer-Diät hielten, erkrankten um 30 Prozent weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mittelmeer-Diät könnte auch im Kampf gegen Depressionen helfen.  Bisher wurde schon angenommen, dass diese Art der Ernährung gegen  Herzerkrankungen und Krebs schützen kann. Wissenschaftler der  Universitäten Las Palmas und Navarra haben nun nachgewiesen, dass Depressionen um 30  Prozent weniger wahrscheinlich sind, wenn Menschen sich mit viel Gemüse,  Obst, Getreide und wenig rotem Fleisch ernährten.</p>
<p><span id="more-1672"></span></p>
<p><strong>Mittelmeer-Diät: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig rotes Fleisch</strong></p>
<p><a href="http://www.ulpgc.es">Las Palmas</a> &#8211; <a href="http://www.unav.es">Pamplona</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Sie begleiteten 10.094 gesunde Erwachsene mehr als vier Jahre lang. Details der Untersuchung sind im Journal of the American Medical Association erschienen. Das Team betonte jedoch, dass größere Studien erforderlich seien, um den  genauen Zusammenhang zu erforschen.</p>
<p>Zur Teilnahme an der aktuellen Studie wurden Universitätsabsolventen eingeladen. Diese füllten Fragebögen aus und die Wissenschaftler berechneten ihre Einhaltung der Mittelmeer-Diät durchschnittlich viereinhalb Jahre lang. Teilnehmer, die sich strikt an die Diät hielten, waren eher männlich, frühere Raucher, verheiratet und älter. Sie waren sportlicher und verfügten allgemein über eine höhere Energieaufnahme.</p>
<p><strong>Erkrankungsrisiko sinkt bei gesunder Ernährung um 30 Prozent</strong></p>
<p>Während der Laufzeit der Studie wurden 480 neue Erkrankungen an Depressionen festgestellt, 156 bei Männern und 324 bei Frauen. Jene, die sich am strengsten an die Mittelmeer-Diät hielten, erkrankten um 30 Prozent weniger wahrscheinlich. Familienverhältnisse, Anzahl der Kinder und Faktoren, die mit einem gesunden Lebensstil in Zusammenhang gebracht werden, veränderten die Ergebnisse nicht. Das galt auch, als Persönlichkeitsmerkmale wie Konkurrenzdenken oder Angstgefühle berücksichtigt wurden.</p>
<p>Miguel Martinez-Gonzalez von der Universität Navarra erklärt, dass wahrscheinlich die Ernährung allgemein wichtiger sei als die Auswirkung einzelner Komponenten und einen wichtigen Schutz gegen Depressionen leisten könnte. Die klinische Psychologin Cecilia D&#8217;Felice berichtet laut BBC, dass es immer mehr Hinweise auf die Bedeutung der Ernährung bei der Behandlung von Depressionen gebe. &#8220;Wir wissen, dass eine Ernährung mit viel Olivenöl die Menge an Serotonin und Gehirntransmittern erhöhen kann. Die meisten Medikamente gegen Depressionen erhöhen die Serotonin-Werte im Gehirn.&#8221;</p>
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		<title>UNO warnt: Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 01:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230; Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221; http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel. Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut Dürre bedroht Afrika und Zentralasien An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations&#8230;<span id="more-1720"></span></p>
<p><strong>Wasser-Experte wenig optimistisch: &#8220;Millenniumsziel wird nicht erreicht&#8221;</strong></p>
<p>http://www.unwater.org &#8211; http://www.inweh.unu.edu &#8211; pte &#8211; Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. &#8220;Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung&#8221;, so Adeel.</p>
<p><strong>Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut</strong><br />
<strong>Dürre bedroht Afrika und Zentralasien</strong></p>
<p>An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. &#8220;Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die Qualität des Wassers. Das bedroht die Produktivität und häufig sogar das menschliche Überleben&#8221;, erklärt der UN-Experte. Es sei abzusehen, dass sich die Situation vor allem in diesen Regionen zukünftig weiter verschlimmern werde, falls keine nachhaltigen Gegenmaßnahmen in großem Stil eingeleitet werden.</p>
<p>Für eine Besserung der Situation sollten die Industriestaaten diesen Ländern Finanzmittel, technische Ausrüstung und Know-how zur Verfügung stellen. Zudem sei es wichtig, dass sie selbst zu beispielhaften Modellen würden, wie man in Zeiten des Klimawandels mit den schwindenden Wasserreserven umgeht. &#8220;Auch in reichen Staaten des Nordens wie etwa in Kanada oder Westeuropa wird die Wasserversorgung immer schwieriger und die Qualität sinkt trotz des vermeintlichen Wasserreichtums. Was den Umgang mit dieser Problematik und deren Verständnis betrifft, sind viele Industrieländer noch Entwicklungsländer.&#8221;</p>
<p><strong>Wasser global thematisieren</strong></p>
<p>Die aktuelle Finanzkrise beinhalte laut Ansicht Adeels die Chance, die flächendeckende Wasserversorgung neu und effizienter zu gestalten. Das Thema Wasser müsse daher in internationalen Verträgen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Ernährungssicherheit, Klimawandel, globaler Frieden und Stabilität. Der UN-Wasserexperte betont jedoch, dass der wichtigste Motor der Umgestaltung die wasserarmen Länder selbst sein sollten. &#8220;Besonders vom Privatsektor dieser Staaten sind Impulse zu erwarten.&#8221; Dieselbe Ansicht vertreten auch deutsche Wasserexperten.</p>
<p><strong>Mangel an Wasserexpertise in der Dritten Welt<br />
Schulterschluss staatlicher Versorger mit lokalen Privatanbietern</strong></p>
<p>Den öffentlichen Wasserversorgern der Dritte-Welt-Ländern mangelt es vielmehr an Fachwissen als an Geld. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Umwelttechnikern der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de unter 150 Führungskräften staatlicher Wasserbetriebe aus allen Kontinenten. Die Entwicklungshilfe der Industriestaaten solle die Wissenschaft mehr einbinden, um neue Lösungen zu entwickeln und Aus- und Weiterbildung von Wassertechnikern zu fördern, so die Schlussfolgerungen der Forscher.</p>
<p><strong>Versorgung wird immer schwieriger<br />
Viele Menschen der Dritten Welt sind nicht an das Wassernetz angebunden</strong></p>
<p>Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird in Entwicklungsländern immer schwieriger. Während es in den wasserreichen Industriestaaten schon lange flächendeckende Anschlüsse gibt, ist das hier oft nicht der Fall. &#8220;Die großen Städte wachsen extrem. Mit der zunehmenden Bevölkerung schrumpft die Wassermenge, die pro Kopf zur Verfügung steht&#8221;, berichtet Studienautor Michael Harbach im pressetext-Interview. Ein im April anlässlich der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentierter Bericht nennt auch den Klimawandel als Faktor, der das Wasservorkommen in den Ländern des Südens verringert.</p>
<p>Da angesichts dieser Situation die staatlichen Versorger in immer größere Bedrängnis geraten, hält auch die Diskussion um die Privatisierung des Wassers an. Diese werde in Entwicklungsländern ebenso emotional geführt wie im Norden, berichtet Harbach. &#8220;Zu unserer Überraschung ist bei den staatlichen Wasserversorgern selbst die Meinung nur wenig verbreitet, dass das Wasser in Bürgerhand zu bleiben hat. Vielmehr dominiert das Ziel, die Versorgung der Kunden zu erreichen &#8211; notfalls durch Schulterschluss mit der Privatwirtschaft&#8221;, so Harbach. Viel mehr als internationalen Konzernen vertraue man allerdings lokalen Privatanbietern, sofern diese das nötige Know-how einbringen könnten.</p>
<p><strong>Global Players als Wissensvermittler</strong></p>
<p>Denn gerade an Fachwissen über Technologie und Management-Praktiken mangle es den staatlichen Versorgern, so ein Ergebnis der Studie. Einerseits würden die in Weiterbildungs-Konferenzen vermittelten Inhalte kaum im Betriebsalltag umgesetzt, andererseits wanderten fähige Wasserfachleute meist in besser bezahlte Jobs der Privatwirtschaft und der Industrieländer ab. Harbach sieht Modelle des Franchisings als mögliche Lösung. &#8220;Die internationalen Player werden dabei zu Trägern des Know-hows für die lokalen Privatbetreiber, wodurch diese für die Banken kreditwürdiger werden.&#8221; Sicher zu stellen sei dabei allerdings die Refinanzierung durch den Betreiber sowie dessen lokale Akzeptanz.</p>
<p>&#8220;Grundsätzlich ist bei privater Versorgung die kritische Betrachtung immer wichtig. Wasser ist nicht dafür geeignet, große Profite zu machen&#8221;, warnt die Ökologin Karo Katzmann, Autorin des Buches &#8220;Schwarzbuch Wasser&#8221;, gegenüber pressetext. Global Players seien in Entwicklungsländern vor allem interessiert, in den Megacitys tätig zu werden und mit dem Argument, auch strukturschwache Gebiete zu erschließen, die Behörden zu überreden. &#8220;Oft werden diese Verträge dann nicht erfüllt. Manchmal werden sogar vorhandene Brunnen geschlossen, um die Menschen von der Belieferung abhängig zu machen&#8221;, so die Umweltexpertin.</p>
<p><strong>Garantien für die Ärmsten notwendig</strong></p>
<p>Der Vorschlag der Wittener Forscher, ein Kooperationsmodell anzustreben, begrüßt allerdings auch Katzmann. &#8220;Private Beteiligung kann das Problem überbrücken, dass staatliche Anbieter oft nicht wissen, wie das Netz saniert werden kann.&#8221; Damit der Zugang zu Wasser als Menschenrecht verwirklicht werden könne, sollte man jedoch den Ärmsten zumindest die lebensnotwendige Menge an Trinkwasser kostenlos zur Verfügung stellen. &#8220;Das wäre ein Sockelbetrag von rund 20 Litern pro Tag. Dieses von der WHO festgesetzte Minimum entspricht einer halben Klospülung.&#8221;</p>
<p><strong>UNESCO-Bericht warnt vor Wasserknappheit<br />
Lebensstil und wachsende Bevölkerung brauchen immer mehr Wasser<br />
Besonders in Afrika wird sich die Wasserknappheit weiter verstärken</strong></p>
<p>Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Das berichtet die UNESCO http://www.unesco.org/water/wwap in ihrem jüngsten Wasserbericht, der den Titel &#8220;Wasser in einer sich verändernden Welt&#8221; trägt. Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen, sofern nicht einschneidende Maßnahmen unternommen werden, warnt der Bericht. Als wichtigste Ursachen der Knappheit werden die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der globalen Erwärmung angeführt. &#8220;Der Kampf gegen die Armut hängt von der Fähigkeit ab, in die Ressource Wasser zu investieren&#8221;, so UNESCO-Generalsekretär Koichiro Matsuura, der den Bericht nächste Woche bei der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentieren wird.</p>
<p>Dringend sei gutes Wassermanagement besonders deshalb, da der Wasserbedarf unaufhörlich steigt. Weltweit wird heute dreimal mehr Trinkwasser als 1960 gebraucht und die bewässerte Fläche hat sich verdoppelt. Eine der Ursachen dafür ist das anhaltende Bevölkerungswachstum, das 2030 zu einer Weltbevölkerung von knapp zehn Mrd. Menschen führen wird, deren Nahrungsmittelversorgung viel Wasser benötigt. Eine entscheidende Rolle spielt auch der gewandelte Lebensstil, der in heute noch unterentwickelten Ländern zu einem höheren Fleisch- und Milchkonsum führt. Fleisch gehört zu den wasserintensivsten Produkten und schlägt sich mit bis zu 16.000 Liter Wasser pro Kilo zu Buche. Da für einen Liter Biodiesel ebenfalls bis zu 4.000 Liter Wasser nötig sind, hat auch der Anstieg alternativer Treibstoffe der letzten Jahre den Wasserverbrauch entscheidend erhöht.</p>
<p>Der Klimawandel verschlimmert diese Situation noch. Experten zufolge beschleunigt die Erderwärmung die globalen Wasserkreisläufe und intensiviert sie. Auch wenn die genauen Folgen der höheren Verdampfung und Niederschläge auf die Wassermenge noch nicht erforscht sind, geht man davon aus, dass sich der Wassermangel negativ auf die Wasserqualität auswirkt und Extremereignisse wie Flut und Dürre zunehmen lässt. Die dadurch verursachte Knappheit wird besonders in den Trockenzonen Afrikas große Migrationsströme hervorrufen, so der Bericht.</p>
<p>Zwar gehen Schätzungen davon aus, dass in sechs Jahren die ganze Welt außer die afrikanischen Länder südlich der Sahara ausreichend mit Trinkwasser versorgt ist. Vom Ziel der weltweiten sanitären Versorgung ist man jedoch weit entfernt. Erfolgen keine drastischen Maßnahmen, werden im Jahr 2030 fünf Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberen Sanitäranlagen haben. Das betrifft derzeit eine halbe Mrd. Menschen alleine in Afrika sowie andere Regionen der Erde. Um das Millenniumsziel der ausreichenden Wasserversorgung zu erreichen, müssen bisherige Anstrengungen verdoppelt werden, fordert der UN-Bericht. Das würde zugleich jede zehnte Krankheit weltweit verhindern.</p>
<p>Die UNESCO fordert eine Verstärkung der Investitionen in Wasser auch seitens der ärmeren Länder, da von dieser Maßnahme wirtschaftliche und soziale Entwicklung besonders abhänge. &#8220;Jeder Dollar, der in den verbesserten Zugang zu sicherem Wasser und Sanitäranlagen eingesetzt wird, hat eine Rentabilität zwischen drei und 34 Dollar&#8221;, so der Bericht. Mangelhafte Versorgung wie in Afrika setze hingegen das Bruttoinlandsprodukt herab. Viele Maßnahmen würden bisher zu kurz greifen, da sie auf den Wassersektor allein beschränkt seien. Erst wenn Entscheidungsträger aus Landwirtschaft, Energie, Handel und Finanzsektor eingebunden sind und Partnerschaften zwischen Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft entstehen, könne Wassermanagement wirksam werden.</p>
<p><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/29/wasser-in-israel/">Special zum TU b&#8217;Schwat: Wasser in Israel</a></p>
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