<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pharmacon Net &#187; Geriatrie</title>
	<atom:link href="http://www.pharmacon.net/tag/geriatrie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pharmacon.net</link>
	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 11:31:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Geriatrie und Sucht: Immer mehr Ältere haben Alkoholproblem</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2012/01/alkoholproblem/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2012/01/alkoholproblem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=3786</guid>
		<description><![CDATA[Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über 65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei Krankenhausaufenthalten durch Alkoholmissbrauch gekommen&#8230; Krankheit in dieser Altersgruppe ein Tabu &#8211; Ärzte auf Junge fokussiert pte &#8211; Das zeigen Daten, die vom NHS Information Centre für BBC Inside Out London zusammengestellt wurden. Die Zahlen steigen in dieser Altersgruppe stärker als in jeder anderen. Nur im Nordosten Englands werden mehr Menschen aus diesem Grund im Krankenhaus behandelt als in London. Laut einer NHS-Studie neigen insbesondere ältere Menschen eher als andere Altersgruppen dazu, jeden Tag Alkohol zu trinken. Der Rest der Bevölkerung konsumiert etwas weniger Alkohol und auch weniger oft, berichtet die BBC. Laut Tony Rao vom Royal College of Psychiatrists (RCPsych) gibt es in London Bezirke wie Hammersmith, Fulham, Southwark und Camden, in denen mehr Menschen an alkoholbedingten Krankheiten sterben als im Rest von England. Die praktischen Ärzte neigen die Alkoholprobleme der älteren Menschen aufgrund einer Reihe von Faktoren zu übersehen. Dazu gehören Zeitmangel, fehlendes Fachwissen und auch die Scheu der Betroffenen um Hilfe zu bitten. Claire Gerado, Vorsitzende des Royal College of GPs, betont, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über 65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei Krankenhausaufenthalten durch Alkoholmissbrauch gekommen&#8230;<span id="more-3786"></span></p>
<p><strong>Krankheit in dieser Altersgruppe ein Tabu &#8211; Ärzte auf Junge fokussiert</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Das zeigen Daten, die vom <a href="http://www.ic.nhs.uk">NHS Information Centre</a> für BBC Inside Out London zusammengestellt wurden. Die Zahlen steigen in dieser Altersgruppe stärker als in jeder anderen. Nur im Nordosten Englands werden mehr Menschen aus diesem Grund im Krankenhaus behandelt als in London. Laut einer NHS-Studie neigen insbesondere ältere Menschen eher als andere Altersgruppen dazu, jeden Tag Alkohol zu trinken. Der Rest der Bevölkerung konsumiert etwas weniger Alkohol und auch weniger oft, berichtet die BBC.</p>
<p>Laut Tony Rao vom <a href="http://rcpsych.ac.uk">Royal College of Psychiatrists</a> (RCPsych) gibt es in London Bezirke wie Hammersmith, Fulham, Southwark und Camden, in denen mehr Menschen an alkoholbedingten Krankheiten sterben als im Rest von England.</p>
<p>Die praktischen Ärzte neigen die Alkoholprobleme der älteren Menschen aufgrund einer Reihe von Faktoren zu übersehen. Dazu gehören Zeitmangel, fehlendes Fachwissen und auch die Scheu der Betroffenen um Hilfe zu bitten. Claire Gerado, Vorsitzende des <a href="http://www.rcgp.org.uk">Royal College of GPs</a>, betont, dass sich viele Ärzte zu sehr auf junge Menschen konzentrieren. &#8220;Die jüngeren Alkoholiker sind viel sichtbarer. Sie erbrechen auf den Straßen. Das wird bei einem pensionierten Bankmanager eher nicht der Fall sein.&#8221;</p>
<p><strong>Trinken aus Langeweile</strong></p>
<p>Studien der NHS kommen zu dem Ergebnis, dass ältere Alkoholiker ihr Trinkproblem häufig als Tabu ansehen. Sie gehen davon aus, dass es für Hilfe zu spät ist, dass die Hilfsangebote nicht für sie gedacht sind oder dass sie überhaupt kein Problem mit dem Alkohol haben. Laut Experten ist eine Reihe von Gründen dafür verantwortlich, dass ältere Menschen sehr viel Alkohol trinken. Dazu gehören Langeweile, Einsamkeit, die Veränderung des Lebensstils durch die Pensionierung, Trauerfälle und Selbstmedikation.<br />
Es gibt allerdings nur sehr wenige Institutionen, die älteren Alkoholikern spezifische Unterstützung anbieten. Die Erfahrungen von <a href="http://foundation66.org.uk">Foundation 66</a> zeigen, dass 40 Prozent der Hilfesuchenden noch nie vorher eine derartige Einrichtung in Anspruch genommen haben. Laut Sean Dudley wurde für sie der Alkohol wahrscheinlich erst mit Ende 40 oder noch später zum Problem.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2012/01/alkoholproblem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesamteindruck ist entscheidend: Jung Aussehende leben länger</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/12/lebe/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/12/lebe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=1488</guid>
		<description><![CDATA[Menschen, die jünger aussehen als sie tatsächlich sind, werden aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich älter als jene, die immer älter aussehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der University of Southern Denmark im British Medical Journal&#8230; Experten: Wer mit 70 gut aussieht, wird wahrscheinlich älter pte &#8211; http://www.sdu.dk &#8211; Das Team um den Epidemiologen Kaare Christensen hat 387 Zwillingspaare untersucht. Krankenschwestern und Lehrer mussten anhand von Fotos das Alter der Probanden schätzen. Die jünger aussehenden Zwillingsbrüder überlebten in den meisten Fällen ihre älter aussehenden Geschwister. Ein Mitgrund für dieses Phänomen liegt nach Ansicht der Forscher in den Genen, genauer gesagt in den sogenannten Telomeren. Diese sind für die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA. &#8220;Die sogenannten Telomere, die den Zellen die Fähigkeit verleihen sich zu replizieren, geben zumindest einen Hinweis darauf, wie alt oder jung jemand aussieht&#8221;, so Christensen gegenüber pressetext. Mehrere Marker zeichnen vollständiges Bild Sieben Jahre lang haben die Forscher die Probanden im Alter von 70 bis 90 Jahren beobachtet. &#8220;Je größer der geschätzte Altersunterschied der beiden Zwillingsgeschwister wirkte, desto eher starb der ältere aussehende früher&#8221;, so Christensen. Das Alter, Geschlecht und der berufliche Hintergrund spielten bei der Untersuchung keine Rolle. Kürzere Telomere weisen offensichtlich daraufhin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die jünger aussehen als sie tatsächlich sind, werden aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich älter als jene, die immer älter aussehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der University of Southern Denmark im British Medical Journal&#8230;<span id="more-1488"></span></p>
<p>Experten: Wer mit 70 gut aussieht, wird wahrscheinlich älter</p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; http://www.sdu.dk &#8211; Das Team um den Epidemiologen Kaare Christensen hat 387 Zwillingspaare untersucht. Krankenschwestern und Lehrer mussten anhand von Fotos das Alter der Probanden schätzen. </p>
<p>Die jünger aussehenden Zwillingsbrüder überlebten in den meisten Fällen ihre älter aussehenden Geschwister. Ein Mitgrund für dieses Phänomen liegt nach Ansicht der Forscher in den Genen, genauer gesagt in den sogenannten Telomeren. Diese sind für die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA. &#8220;Die sogenannten Telomere, die den Zellen die Fähigkeit verleihen sich zu replizieren, geben zumindest einen Hinweis darauf, wie alt oder jung jemand aussieht&#8221;, so Christensen gegenüber pressetext. </p>
<p><strong>Mehrere Marker zeichnen vollständiges Bild</strong></p>
<p>Sieben Jahre lang haben die Forscher die Probanden im Alter von 70 bis 90 Jahren beobachtet. &#8220;Je größer der geschätzte Altersunterschied der beiden Zwillingsgeschwister wirkte, desto eher starb der ältere aussehende früher&#8221;, so Christensen. Das Alter, Geschlecht und der berufliche Hintergrund spielten bei der Untersuchung keine Rolle.</p>
<p>Kürzere Telomere weisen offensichtlich daraufhin, dass der Alterungsprozess schneller vor sich geht. Doch Christensen sieht die Telomere nur als einen einzelnen Marker. &#8220;Es gibt wesentlich mehr Indikatoren, für ein längeres Leben&#8221;, so der Forscher. &#8220;Da wir Zwillinge über 70 Jahre untersucht haben, war natürlich der physische und mentale Zustand auch wesentlich für den Alterungsprozess.&#8221; Es sei verwegen, das alles auf die Länge der Telomere zurückzuführen. </p>
<p><strong>Allgemeinzustand sagt alles aus </strong></p>
<p>&#8220;Wir haben die Untersuchung nur bei älteren Zwillingsgeschwistern durchgeführt und können daher keine verbindliche Aussage machen, ob das bei jüngeren Menschen ebenso ist&#8221;, meint Christensen. &#8220;Wir gehen davon aus, dass das bei Männern und Frauen im mittleren Alter allerdings auch zutrifft.&#8221; Es sei möglich, dass jemand, der ein sehr anstrengendes Leben führt, früher stirbt &#8211; und das Leben sich im Gesicht eines Menschen widerspiegelt. </p>
<p>Das wahrgenommene Alter, das von Medizinern in Untersuchungen zur Anwendung kommt, gibt Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. &#8220;Das ist ein robuster Biomarker des Alterungsprozesses, der die Lebenserwartung der über 70-Jährigen vorhersagbar macht&#8221;, erklärt der Forscher.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/12/lebe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alzheimer: Cannabis-Medikament verbessert Gedächtnis</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-thc/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-thc/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=1052</guid>
		<description><![CDATA[Ein aus Marihuana gewonnenes Präparat könnte eines Tages in der Bekämpfung des durch Alzheimer verursachten Gedächtnisschwundes eine entscheidende Rolle spielen. Wissenschaftler der Ohio State University haben nachgewiesen, dass ein dem Cannabis ähnliches synthetisches Medikament bei älteren Ratten zu einer Verbesserung bei der Lösung von räumlichen Gedächtnisaufgaben führt&#8230; http://www.osu.edu &#8211; Für die Dauer von drei Wochen wurde in die Gehirne von jungen und alten Ratten ein Entzündungsmolekül injiziert, das eine Immunreaktion in den Gehirnen hervorrief, die jener bei Alzheimer-Patienten ähnlich ist. Im gleichen Zeitraum wurde einigen Tieren das Medikament WIN-55212-2 gespritzt, das die Gehirnrezeptoren stimuliert, die normalerweise auf die Bestandteile von Cannabis reagieren. Der leitende Wissenschaftler Gary Wenk präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse in Atlanta auf einer Tagung der Society for Neuroscience http://www.sfn.org. Nach der Verabreichung der Injektionen mussten die Ratten sich in einem Wasserlabyrinth zurechtfinden. Da Nagetiere wasserscheu sind, strengten sich die Tiere besonders an, die versteckte trockene Plattform zu finden. Laut Wenk ist die Labyrinthaufgabe ideal für die Ermittlung von Beeinträchtigung des Gedächtnisses und Alterung. &#8220;Alte Ratten finden sich im Labyrinth meist sehr schlecht zurecht. Ältere Menschen haben ähnliche Schwierigkeiten, wenn sie sich in einem unbekannten Haus bewegen sollen.&#8221; Die Forscher gaben den Versuchstieren drei Tage Zeit das Labyrinth kennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aus Marihuana gewonnenes Präparat könnte eines Tages in der Bekämpfung des durch Alzheimer verursachten Gedächtnisschwundes eine entscheidende Rolle spielen. Wissenschaftler der Ohio State University haben nachgewiesen, dass ein dem Cannabis ähnliches synthetisches Medikament bei älteren Ratten zu einer Verbesserung bei der Lösung von räumlichen Gedächtnisaufgaben führt&#8230;<span id="more-1052"></span></p>
<p>http://www.osu.edu &#8211; Für die Dauer von drei Wochen wurde in die Gehirne von jungen und alten Ratten ein Entzündungsmolekül injiziert, das eine Immunreaktion in den Gehirnen hervorrief, die jener bei Alzheimer-Patienten ähnlich ist. Im gleichen Zeitraum wurde einigen Tieren das Medikament WIN-55212-2 gespritzt, das die Gehirnrezeptoren stimuliert, die normalerweise auf die Bestandteile von Cannabis reagieren. Der leitende Wissenschaftler Gary Wenk präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse in Atlanta auf einer Tagung der Society for Neuroscience http://www.sfn.org.</p>
<p>Nach der Verabreichung der Injektionen mussten die Ratten sich in einem Wasserlabyrinth zurechtfinden. Da Nagetiere wasserscheu sind, strengten sich die Tiere besonders an, die versteckte trockene Plattform zu finden. Laut Wenk ist die Labyrinthaufgabe ideal für die Ermittlung von Beeinträchtigung des Gedächtnisses und Alterung. &#8220;Alte Ratten finden sich im Labyrinth meist sehr schlecht zurecht. Ältere Menschen haben ähnliche Schwierigkeiten, wenn sie sich in einem unbekannten Haus bewegen sollen.&#8221; Die Forscher gaben den Versuchstieren drei Tage Zeit das Labyrinth kennen zu lernen und führten am vierten Tag Tests durch.</p>
<p>Die Ratten beider Altersgruppen, die WIN-55212-2 erhalten hatten, fanden das Podest rascher als die Kontrollgruppe. Der Unterschied zwischen den behandelten Tieren und den unbehandelten war bei den älteren Ratten am größten. Die Gehirne der behandelten Ratten wiesen zusätzlich geringere Anzeichen einer Entzündung auf. Ken Mackie von der University of Washington http://www.washington.edu zeigte sich laut New Scientist vor allem von der geringen Dosierung des Medikaments beeindruckt. &#8220;Sie haben ihnen eine sogar für Ratten vergleichsweise niedrige Dosis verabreicht.&#8221; Der nicht an der Studie beteiligte Wissenschaftler betonte, dass gerade dieser Aspekt die Aussichten auf die Entwicklung eines vergleichbaren Präparates für den Menschen viel versprechend mache. Wenk warnt jedoch, dass WIN-55212-2 derzeit noch zu psychoaktiven Wirkungen führt, die jenen von Cannabis ähnlich sind. Forscher arbeiten derzeit an der Entwicklung eines ähnlichen Medikaments, dass die Entzündung im Gehirn kontrolliert und keine unerwünschten Begleiterscheinungen aufweist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-thc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Entscheidende Gene für Alzheimer entdeckt</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-7/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-7/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 21:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=1139</guid>
		<description><![CDATA[Wissenschaftlerteams mehrerer britischer Universitäten haben zwei Gene entdeckt, die möglicherweise mit der Entstehung von Alzheimer in Zusammenhang stehen. Das sind die ersten genetischen Hinweise auf die Krankheit, die seit 16 Jahren gefunden wurden. Wissenschaftler überdenken derzeit aufgrund dieser Forschungsergebnisse ihre Theorien über die Entstehung von Alzheimer&#8230; CLU und PICALM spielen bei Cholesterin und Entzündungen entscheidende Rolle Die Gene wurden durch die Analyse von 16.000 DNA-Proben identifiziert und sind dafür bekannt, dass sie bei Entzündungen und dem Abbau von Cholesterin eine Rolle spielen. Es wird gehofft, dass die in Nature Genetics http://www.nature.com/ng veröffentlichte Studie zu neuen Möglichkeiten der Behandlung führen wird. APOE4 war das letzte und einzige Gen, das bisher mit der verbreiteten Form von Alzheimer in Zusammenhang gebracht wurde. Die Daten der aktuellen Studie wurden an französische Wissenschaftler weitergegeben, die mit CR1 ein drittes Gen identifizierten. Die beiden von den britischen Wissenschaftler identifizierten Gene, CLU und PICALM, sind dafür bekannt, dass sie im Gehirn eine schützende Funktion haben. Genetische Veränderungen können entweder den schützenden Effekt verschwinden oder die &#8220;Beschützer zu Angreifern&#8221; werden lassen. Kevin Morgan von der University of Nottingham, ein Mitglied des Teams, erklärte, dass Cholesterin und Entzündungen zwei Bereiche sind, die vielleicht den Einsatz konventioneller Medikamente ermöglichen könnten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlerteams mehrerer britischer Universitäten haben zwei Gene entdeckt, die möglicherweise mit der Entstehung von Alzheimer in Zusammenhang stehen. Das sind die ersten genetischen Hinweise auf die Krankheit, die seit 16 Jahren gefunden wurden. Wissenschaftler überdenken derzeit aufgrund dieser Forschungsergebnisse ihre Theorien über die Entstehung von Alzheimer&#8230;<span id="more-1139"></span></p>
<p><strong>CLU und PICALM spielen bei Cholesterin und Entzündungen entscheidende Rolle </strong></p>
<p>Die Gene wurden durch die Analyse von 16.000 DNA-Proben identifiziert und sind dafür bekannt, dass sie bei Entzündungen und dem Abbau von Cholesterin eine Rolle spielen. Es wird gehofft, dass die in Nature Genetics http://www.nature.com/ng veröffentlichte Studie zu neuen Möglichkeiten der Behandlung führen wird.</p>
<p>APOE4 war das letzte und einzige Gen, das bisher mit der verbreiteten Form von Alzheimer in Zusammenhang gebracht wurde. Die Daten der aktuellen Studie wurden an französische Wissenschaftler weitergegeben, die mit CR1 ein drittes Gen identifizierten. Die beiden von den britischen Wissenschaftler identifizierten Gene, CLU und PICALM, sind dafür bekannt, dass sie im Gehirn eine schützende Funktion haben. Genetische Veränderungen können entweder den schützenden Effekt verschwinden oder die &#8220;Beschützer zu Angreifern&#8221; werden lassen.</p>
<p>Kevin Morgan von der University of Nottingham, ein Mitglied des Teams, erklärte, dass Cholesterin und Entzündungen zwei Bereiche sind, die vielleicht den Einsatz konventioneller Medikamente ermöglichen könnten. Die Frage sei jetzt, ob die Senkung der Cholesterinwerte und die Behandlung von Entzündungen das Alzheimer-Risiko verändern könne. Julie Williams, leitende wissenschaftliche Beraterin des Alzheimer&#8217;s Research Trust http://www.alzheimers-research.org.uk ist, erläutert, dass das Team nach einer bestimmten Theorie zu Alzheimer gesucht habe. Die neuen Daten legten jedoch nahe, dass etwas ganz anderes der Fall ist. &#8220;Wir wissen derzeit nicht wirklich, wie es zu einer Alzheimer-Erkrankung kommt. In einigen Jahren dürften wir ein vollständigeres Bild haben.&#8221; Eine weitere Studie mit 60.000 Personen ist für das kommende Jahr geplant. Derzeit leiden allein in Großbritannien 700.000 Menschen an einer Demenz. Im Jahr 2050 sollen es bereits 1,7 Mio. sein.</p>
<p>Train Your Brain: Immer fit bleiben &#8211; auch geistig&#8230;<br />
Mit zahlreichen Spielen, <a href="http://www.pharmacon.net/wirtschaft/sprachen.htm">nützlichen Informationen und viel Spaß</a>…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Train Your Brain: Immer fit bleiben &#8211; auch geistig&#8230;</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/train-your-brain/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/09/train-your-brain/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 23:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=1094</guid>
		<description><![CDATA[Mit zahlreichen Spielen, nützlichen Informationen und viel Spaß&#8230; Just like that: Polish Your English! Meldungen aus Familie &#38; Gesellschaft Meldungen aus Wirtschaft, Arbeitswelt &#38; Bildungswesen Meldungen vom Kapitalmarkt Vereinigte Wirtschaftsdienste Politik und Kultur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit zahlreichen Spielen, <a href="http://www.pharmacon.net/wirtschaft/sprachen.htm">nützlichen Informationen und viel Spaß</a>&#8230;</strong><span id="more-1094"></span><br />
Just like that: <a href="http://www.pharmacon.net/wirtschaft/sprachen.htm">Polish Your English</a>!</p>
<ul>
<li><strong><a href="../familie.htm"><span style="font-size: x-small;">Meldungen aus Familie &amp;  Gesellschaft</span></a></strong></li>
<li><strong><a href="../wirtschaft.htm"><span style="font-size: x-small;">Meldungen aus Wirtschaft,  Arbeitswelt &amp; Bildungswesen</span></a></strong></li>
<li><strong><span style="font-size: x-small;"><a href="../finanz.htm">Meldungen vom  Kapitalmarkt</a></span></strong></li>
<li><strong><span style="font-size: x-small;"><a href="../wirtschaftsdienst.htm">Vereinigte  Wirtschaftsdienste</a></span></strong></li>
<li><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="../politik.htm">Politik und Kultur</a></strong></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/09/train-your-brain/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tageslicht steigert die Lebensqualität: Beleuchtung mit höherem Blauanteil macht agiler</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/08/tageslicht/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/08/tageslicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=761</guid>
		<description><![CDATA[Alte Menschen profitieren davon, wenn die Lichtverhältnisse dem Tageslicht angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und österreichische Forscher, die ein Wiener Altersheim versuchsweise mit einer neuartigen Lichtanlage ausstatteten. Sie prüften dabei, wie sich Beleuchtungsstärke oder die spektrale Zusammensetzung auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkten&#8230; Nicht nur alte Menschen profitieren von Tageslicht-Beleuchtung Besonders ein biologisch wirksames Licht, das einen erhöhten Blauanteil hat, zeigte positive Auswirkungen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wurde vom österreichischen Wirtschaftsministerium und vom Land Wien gefördert. Für die Untersuchung wählten die Forscher die Demenzstation des Wiener Altersheim St. Katharina, das überwiegend von Frauen mit durchschnittlich 88 Jahren bewohnt wird. Im Zuge einer Neugestaltung des Heims wurden hier Lichtdecken installiert, bei denen Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke dynamisch gesteuert werden kann. &#8220;So konnten wir das Verhalten der Bewohner bei drei verschiedenen Lichtsituationen untersuchen&#8221;, berichtet Studienleiter Dieter Lorenz von der Fachhochschule Gießen-Friedberg http://www.fh-giessen-friedberg.de gegenüber pressetext. Konventionelle Lichtquellen, die warm- oder neutralweißes Licht geben, erreichen Tageslichtqualität nur bei drastisch erhöhter Helligkeit und brauchen dafür deutlich mehr Energie. Nach 14 Monaten Verhaltensbeobachtung bei Tageslicht-ähnlicher Beleuchtung konnten die Forscher eine ganze Reihe positiver Effekte feststellen. &#8220;Die Bewohner kommunizierten deutlich mehr untereinander und mit dem Pflegepersonal, nahmen eher an Gemeinschaftsaktionen wie Basteln, Spielen und Singen teil und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Menschen profitieren davon, wenn die Lichtverhältnisse dem Tageslicht angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und österreichische Forscher, die ein Wiener Altersheim versuchsweise mit einer neuartigen Lichtanlage ausstatteten. Sie prüften dabei, wie sich Beleuchtungsstärke oder die spektrale Zusammensetzung auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkten&#8230;<span id="more-761"></span></p>
<p><strong>Nicht nur alte Menschen profitieren von Tageslicht-Beleuchtung</strong></p>
<p>Besonders ein biologisch wirksames Licht, das einen erhöhten Blauanteil hat, zeigte positive Auswirkungen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wurde vom österreichischen Wirtschaftsministerium und vom Land Wien gefördert. </p>
<p>Für die Untersuchung wählten die Forscher die Demenzstation des Wiener Altersheim St. Katharina, das überwiegend von Frauen mit durchschnittlich 88 Jahren bewohnt wird. Im Zuge einer Neugestaltung des Heims wurden hier Lichtdecken installiert, bei denen Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke dynamisch gesteuert werden kann. &#8220;So konnten wir das Verhalten der Bewohner bei drei verschiedenen Lichtsituationen untersuchen&#8221;, berichtet Studienleiter Dieter Lorenz von der Fachhochschule Gießen-Friedberg http://www.fh-giessen-friedberg.de gegenüber pressetext. Konventionelle Lichtquellen, die warm- oder neutralweißes Licht geben, erreichen Tageslichtqualität nur bei drastisch erhöhter Helligkeit und brauchen dafür deutlich mehr Energie. </p>
<p>Nach 14 Monaten Verhaltensbeobachtung bei Tageslicht-ähnlicher Beleuchtung konnten die Forscher eine ganze Reihe positiver Effekte feststellen. &#8220;Die Bewohner kommunizierten deutlich mehr untereinander und mit dem Pflegepersonal, nahmen eher an Gemeinschaftsaktionen wie Basteln, Spielen und Singen teil und beteiligten sich auch mehr an hauswirtschaftlichen Aktivitäten ihrer Wohngruppe&#8221;, erklärt die Psychologin Charlotte Sust, Zuständige für das Versuchskonzept, im pressetext-Interview. Für Demenzkranke bedeute das einen entscheidenden Fortschritt an Lebensqualität. &#8220;Die höhere Aktivität der Betreuten am Tag unterstützt die abendliche Müdigkeit und die Bewohner haben einen erholsameren Schlaf. Das verbessert das Wohlbefinden und kann auch die Pflege erleichtern, was das Pflegepersonal entlastet und die in dieser Berufsgruppe weit verbreiteten Burnout-Situationen oder die hohe Fluktuation entschärft&#8221;, so Sust. Einziger Wermutstropfen ist für die Psychologin die niedrigere Akzeptanz des künstlichen Tageslichtes gegenüber normaler warmer Beleuchtung, die auf die Ungewohntheit des als kalt empfundenen Lichts zurückzuführen sei. </p>
<p>Heute weiß man, dass Tageslicht für die Gesundheit allgemein wie auch im Speziellen für das mentale Wohlbefinden eine wichtige Rolle spielt. Biologisch beeinflusst Tageslicht Rezeptoren auf der Netzhaut des Auges, die für Tag-Nacht-Funktionen des Organismus zuständig sind. Eine ausreichende tägliche Lichtdosis unterdrückt das Schläfrigkeits-Hormon Melatonin und beugt somit Schlafstörungen oder sogar depressiven Verstimmungen wie die saisonale &#8220;Winterdepression&#8221; vor. Tageslichtmangel und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren betreffen vor allem ältere Menschen, im Speziellen jedoch Demenzkranke, die häufig an Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus leiden. &#8220;Zwar liegen die Kosten für die Tageslicht-Beleuchtung etwas höher, doch könnte es sein, dass aufgrund des besseren Schlafs in der Nacht gewisse Medikamente zurückgestellt werden könnten. Das muss jedoch noch weiter untersucht werden&#8221;, so Lorenz gegenüber pressetext.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/08/tageslicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum man das Radfahren nie verlernt</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/07/radfahren/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/07/radfahren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 22:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=735</guid>
		<description><![CDATA[Kleinhirnzellen machen Radfahren unvergesslich &#8211; Forscher identifizieren Mechanismus des Bewegungslernens &#8211; Einmal gelernt, vergisst man viele Bewegungen nicht mehr&#8230; Aberdeen &#8211; Nervenzellen im Kleinhirn sorgen dafür, dass bestimmte Bewegungsabläufe wie Fahrrad- und Schifahren oder das Essen mit Stäbchen nach dem Erlernen nicht mehr vergessen werden. Das berichten Forscher der schottischen Universität Aberdeen http://www.abdn.ac.uk/ims in der Zeitschrift Nature Neuroscience. Gemeinsam mit Kollegen aus Rotterdam, London, Turin und New York untersuchten sie an Mäusen, wie Koordinationen der Körperbewegung im Gehirn abgespeichert werden. Beim Erlernen von Bewegungen ist besonders die Kleinhirnrinde aktiv berichtet Peer Wulff, Erstautor der Studie, im pressetext-Interview. &#8220;Sie sendet elektrische Signale aus und gibt somit dem Bewegungsapparat des Körpers Anweisungen. Gleichzeitig verfügt sie über bestimmte Nervenzellen &#8211; sogenannte Stern- und Korbzellen &#8211; die wie ein Türhüter ausgehende Signale überwachen.&#8221; Diese Interneurone funktionieren als Signalumwandler. &#8220;Sie verändern die Signale derart im Tempo und Zeitablauf, dass sie in anderen Teilen des Gehirns abgespeichert werden können, vermutlich in den Kleinhirnkernen&#8221;, so der Neurowissenschaftler. Dieser Mechanismus sei wesentlich daran beteiligt, dass wir Bewegungsabläufe erlernen können. Der Faktor Zeit scheint laut Wulff für die Abspeicherung jedoch eine große Rolle zu spielen. &#8220;Tatsächlich kommt es vor, dass man bestimmte Fertigkeiten am nächsten Tag schon wieder vergisst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleinhirnzellen machen Radfahren unvergesslich &#8211; Forscher identifizieren Mechanismus des Bewegungslernens &#8211; Einmal gelernt, vergisst man viele Bewegungen nicht mehr&#8230;<span id="more-735"></span></p>
<p>Aberdeen &#8211; Nervenzellen im Kleinhirn sorgen dafür, dass bestimmte Bewegungsabläufe wie Fahrrad- und Schifahren oder das Essen mit Stäbchen nach dem Erlernen nicht mehr vergessen werden. Das berichten Forscher der schottischen Universität Aberdeen http://www.abdn.ac.uk/ims in der Zeitschrift Nature Neuroscience. Gemeinsam mit Kollegen aus Rotterdam, London, Turin und New York untersuchten sie an Mäusen, wie Koordinationen der Körperbewegung im Gehirn abgespeichert werden. </p>
<p>Beim Erlernen von Bewegungen ist besonders die Kleinhirnrinde aktiv berichtet Peer Wulff, Erstautor der Studie, im pressetext-Interview. &#8220;Sie sendet elektrische Signale aus und gibt somit dem Bewegungsapparat des Körpers Anweisungen. Gleichzeitig verfügt sie über bestimmte Nervenzellen &#8211; sogenannte Stern- und Korbzellen &#8211; die wie ein Türhüter ausgehende Signale überwachen.&#8221; Diese Interneurone funktionieren als Signalumwandler. &#8220;Sie verändern die Signale derart im Tempo und Zeitablauf, dass sie in anderen Teilen des Gehirns abgespeichert werden können, vermutlich in den Kleinhirnkernen&#8221;, so der Neurowissenschaftler. Dieser Mechanismus sei wesentlich daran beteiligt, dass wir Bewegungsabläufe erlernen können. </p>
<p>Der Faktor Zeit scheint laut Wulff für die Abspeicherung jedoch eine große Rolle zu spielen. &#8220;Tatsächlich kommt es vor, dass man bestimmte Fertigkeiten am nächsten Tag schon wieder vergisst, nachdem man sie nur kurze Zeit eingeübt hat. Stern- und Korbzellen helfen dabei, kurzfristig erlernte Bewegungsabläufe im Langzeitgedächtnis zu speichern. Die dafür nötige Strukturierung des Codes tritt jedoch möglicherweise erst nach längerer Trainingszeit ein.&#8221; Wie bei vielen anderen Lernprozessen auch, sei die Dauer des nötigen Trainings nicht nur nach Tätigkeit, sondern auch nach dem Individuum verschieden. &#8220;Manche lernen Bewegungsabläufe schnell, andere brauchen für denselben Vorgang länger&#8221;, so der Forscher. </p>
<p>Die Entschlüsselung dieses Lernmechanismus sieht Wulff als ein Puzzleteil für die Entwicklung künstlicher Netzwerke, die etwa bei Robotern zur Anwendung kommen könnten oder auch bei Vorrichtungen, die verloren gegangene natürliche Gehirnfunktionen wieder herstellen. So gibt es etwa Patienten, die nach einem Schlaganfall oder aufgrund einer Multiple Sklerose-Erkrankung eine Kleinhirnschädigung erleiden und Bewegungsabläufe nicht mehr richtig koordinieren können. &#8220;Forschungen zur Entwicklung solcher Prothesen laufen bisher mit Erfolg in Zusammenhang mit Funktionen des Innenohrs oder der Netzhaut. Derartige Entwicklungen für das Kleinhirn sind jedoch noch ferne Zukunftsmusik, da wichtige Grundlagen noch fehlen&#8221;, gibt Wulff zu bedenken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/07/radfahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlust des Partners: Risikofaktor für Alzheimer</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/07/alzheimer-5/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/07/alzheimer-5/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 15:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=721</guid>
		<description><![CDATA[Menschen, die eine spezifische Genvariante in sich tragen und im mittleren Alter alleine leben, haben das höchste Risiko, eine Demenzerkrankung zu erleiden. Das Risiko betreffe vor allem jene, die vor dem 50. Lebensjahr ihre Partnerschaft beendet oder ihren Partner verloren haben&#8230; Alleinlebende haben öfter Demenzerkrankungen Partnerschaften schützen vor Demenzerkrankungen Stockholm &#8211; London &#8211; Zu diesem Schluss kommen Forscher des schwedischen Karolinska Institut http://ki.se in der aktuellen Ausgabe des British Medical Journal http://www.bmj.com . Die APOE-Variante-4 ist der bisher wichtigste genetische Risikofaktor für die Entstehung von Alzheimer. Mit der höheren Lebenserwartung in den Industrieländern rücken die Demenzerkrankungen immer weiter ins Zentrum der Öffentlichkeit. Waren es 2005 weltweit rund 25 Mio. Betroffene, erwarten Gesundheitsexperten bis 2040 rund 81 Mio. Fälle. Für die aktuelle Studie haben die Forscher rund 2.000 Männer und Frauen einmal im Alter von 50, das zweite Mal 21 Jahre später untersucht. Die Probanden, die im östlichen Teil Finnlands lebten, wurden auf das Vorliegen der Genvariante hin untersucht. Zudem wurde der Familienstatus erhoben. Jene Menschen, die in ihrer Lebensmitte alleine lebten, erkrankten doppelt so oft an Alzheimer wie jene, die in Beziehungen lebten, Verwitwete sogar drei Mal so oft. Die höchste Rate an Erkrankungen hatten jene, die zudem noch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die eine spezifische Genvariante in sich tragen und im mittleren Alter alleine leben, haben das höchste Risiko, eine Demenzerkrankung zu erleiden. Das Risiko betreffe vor allem jene, die vor dem 50. Lebensjahr ihre Partnerschaft beendet oder ihren Partner verloren haben&#8230;<span id="more-721"></span></p>
<p><strong>Alleinlebende haben öfter Demenzerkrankungen<br />
Partnerschaften schützen vor Demenzerkrankungen</strong></p>
<p>Stockholm &#8211; London &#8211; Zu diesem Schluss kommen Forscher des schwedischen Karolinska Institut http://ki.se in der aktuellen Ausgabe des British Medical Journal http://www.bmj.com . Die APOE-Variante-4 ist der bisher wichtigste genetische Risikofaktor für die Entstehung von Alzheimer. </p>
<p>Mit der höheren Lebenserwartung in den Industrieländern rücken die Demenzerkrankungen immer weiter ins Zentrum der Öffentlichkeit. Waren es 2005 weltweit rund 25 Mio. Betroffene, erwarten Gesundheitsexperten bis 2040 rund 81 Mio. Fälle. Für die aktuelle Studie haben die Forscher rund 2.000 Männer und Frauen einmal im Alter von 50, das zweite Mal 21 Jahre später untersucht. Die Probanden, die im östlichen Teil Finnlands lebten, wurden auf das Vorliegen der Genvariante hin untersucht. Zudem wurde der Familienstatus erhoben. Jene Menschen, die in ihrer Lebensmitte alleine lebten, erkrankten doppelt so oft an Alzheimer wie jene, die in Beziehungen lebten, Verwitwete sogar drei Mal so oft. Die höchste Rate an Erkrankungen hatten jene, die zudem noch die Genvariante in sich trugen und alleine lebten.</p>
<p>Für Forschungsleiter Krister Hakannson sind die Resultate ein wichtiger Schritt in Richtung Vorbeugung. Hakannson leitet daraus ab, dass die mit dem Zusammenleben verbundene soziale und intellektuelle Anregung einen positiven Einfluss ausübt, der wie eine Art Schutzmechanismus wirkt. Die Traumatisierung etwa durch den Verlust des Partners scheine die Tendenz, an Alzheimer zu erkranken, zu erhöhen. Eine psychologische Unterstützung für jene, die ihre Partner verloren haben, könnte sinnvoll sein. &#8220;Wenn sich unser Verdacht bestätigt, könnte sich für die Gesellschaft angesichts der hohen Kosten einer Demenzversorgung eine Interventionsstrategie lohnen&#8221;, so Hakansson.</p>
<p>Info: <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/339/jul02_2/b2462">http://www.bmj.com</a><br />
Association between mid-life marital status and cognitive function in later life: population based cohort study<br />
Results People cohabiting with a partner in mid-life (mean age 50.4) were less likely than all other categories (single, separated, or widowed) to show cognitive impairment later in life at ages 65-79&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/07/alzheimer-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geistig fit bleiben: Langes Berufsleben verzögert Alzheimer</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/06/alzheimer-4/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/06/alzheimer-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 16:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=696</guid>
		<description><![CDATA[Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King&#8217;s College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert&#8230; Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund. Demenz wird durch den massiven Verlust von Zellen im Gehirn verursacht. Experten nehmen an, dass eine Möglichkeit dagegen anzukämpfen ist, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Dieser Ansatz wird allgemein als kognitive Reserve bezeichnet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine gute Bildung ebenfalls mit einem geringeren Demenz-Risiko in Zusammenhang steht. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls positive Auswirkungen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King&#8217;s College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert&#8230;<span id="more-696"></span></p>
<p><strong>Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt</strong> </p>
<p>Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund. </p>
<p>Demenz wird durch den massiven Verlust von Zellen im Gehirn verursacht. Experten nehmen an, dass eine Möglichkeit dagegen anzukämpfen ist, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Dieser Ansatz wird allgemein als kognitive Reserve bezeichnet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine gute Bildung ebenfalls mit einem geringeren Demenz-Risiko in Zusammenhang steht. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls positive Auswirkungen haben kann. Menschen, die erst spät in Ruhestand gingen, erkrankten auch erst später an Alzheimer. Jedem zusätzlichen Jahr im Berufsleben stand eine Verzögerung um rund sechs Wochen gegenüber. </p>
<p>John Powell, einer der Autoren der Studie, betonte, dass die Möglichkeit der späteren Veränderung der kognitiven Reserve dem Konzept &#8220;Nutze es oder verlier es&#8221; noch mehr Gewicht verleihe. Dieses Konzept geht davon aus, dass ein aktives Leben im Alter wichtige Vorteile für die Gesundheit bringt. Die Forscher räumen ein, dass sich der Charakter der Pension verändert, die für manche intellektuell genauso anregend sein kann wie das Arbeitsleben. Powells Kollege Simon Lovestone ergänzte, dass die geistige Anregung durch die Berufstätigkeit den Abbau der geistigen Fähigkeiten verhindern könne. Damit würde auch das mögliche Einsetzen einer Erkrankung hinausgezögert. Weitere Forschungen sind allerdings noch nötig, bis man verstehen könne, wie eine Demenz hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/06/alzheimer-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Omega-3-Fettsäuren: Makuladegeneration im Zaum halten</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/06/omega-3/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/06/omega-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 20:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=682</guid>
		<description><![CDATA[Menschen mit altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) sollten zumindest zwei Mal in der Woche ölreiche Fische essen, um ihre Krankheit im Zaum zu halten. Laut einer Studie der Tufts University http://www.tufts.edu scheinen die Omega-3-Fettsäuren, die in Makrelen und Lachsen reichlich enthalten sind, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder sogar zu stoppen&#8230; Makrele und Co gegen Augenerkrankung Ölreiche Fische verlangsamen altersabhängige Makuladegeneration Das soll für frühe aber auch für späte Stadien von AMD gelten. Die Erkenntnisse des Teams basieren auf den Daten von fast 3.000 Personen, die an einem Test für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel teilgenommen haben. Details der Studie wurden im British Journal of Ophthalmology veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC rund 500.000 Menschen an altersabhängiger Makuladegeneration. Frühere Studien hatten ergeben, dass Omega-3-Fettsäuren das Erkrankungsrisiko um ein Drittel verringern können. Die aktuelle Studie legt nahe, dass diese Fette auch bei einer bereits bestehenden Erkrankung wirksam sind. Das Fortschreiten der trockenen und der feuchten Form der AMD war bei einer entsprechenden Ernährung um 25 Prozent weniger wahrscheinlich. Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung, die eine Low-GI-Diät machten &#8211; also Lebensmittel zu sich nahmen, die ihren Zuckergehalt langsamer freisetzen &#8211; und die zusätzlich antioxidante Vitamine und Mineralien wie Vitamin C und Zink einnahmen, schienen ihr Erkrankungsrisiko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) sollten zumindest zwei Mal in der Woche ölreiche Fische essen, um ihre Krankheit im Zaum zu halten. Laut einer Studie der Tufts University http://www.tufts.edu scheinen die Omega-3-Fettsäuren, die in Makrelen und Lachsen reichlich enthalten sind, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder sogar zu stoppen&#8230;<span id="more-682"></span></p>
<p><strong>Makrele und Co gegen Augenerkrankung<br />
Ölreiche Fische verlangsamen altersabhängige Makuladegeneration</strong> </p>
<p>Das soll für frühe aber auch für späte Stadien von AMD gelten. Die Erkenntnisse des Teams basieren auf den Daten von fast 3.000 Personen, die an einem Test für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel teilgenommen haben. Details der Studie wurden im British Journal of Ophthalmology veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC rund 500.000 Menschen an altersabhängiger Makuladegeneration. </p>
<p>Frühere Studien hatten ergeben, dass Omega-3-Fettsäuren das Erkrankungsrisiko um ein Drittel verringern können. Die aktuelle Studie legt nahe, dass diese Fette auch bei einer bereits bestehenden Erkrankung wirksam sind. Das Fortschreiten der trockenen und der feuchten Form der AMD war bei einer entsprechenden Ernährung um 25 Prozent weniger wahrscheinlich. Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung, die eine Low-GI-Diät machten &#8211; also Lebensmittel zu sich nahmen, die ihren Zuckergehalt langsamer freisetzen &#8211; und die zusätzlich antioxidante Vitamine und Mineralien wie Vitamin C und Zink einnahmen, schienen ihr Erkrankungsrisiko um bis zu 50 Prozent zu senken. </p>
<p>Das Ersetzen von fünf Scheiben weißen Brotes täglich durch Vollkornbrot könnte innerhalb von fünf Jahren fast acht Prozent der fortgeschrittenen Erkrankungen verhindern. Erstaunlicherweise waren die Nahrungsergänzungsmittel in frühen Stadien der Erkrankung kontraproduktiv. Sie machten den Nutzen der Fettsäuren zunichte und schienen das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit sogar zu erhöhen. Jene Teilnehmer, die alle antioxidanten Vitamine und Zink einnahmen und täglich viel Beta-Carotin über die Nahrung aufnahmen, erkrankten mit einer um 50 Prozent erhöhten Wahrscheinlichkeit an einer fortgeschrittenen Form von AMD. Die Forscher gehen davon aus, dass Omega-3-Fettsäuren gegen AMD schützen, in dem sie nach einer Mahlzeit die Fettwerte im Blut verändern, die für den Körper schädlich sein können. Es ist jedoch aufgrund der widersprüchlichen Forschungsergebnisse nicht klar, ob Patienten Nahrungsergänzungsmittel und Omega-3-Fettsäuren schlucken sollten. Sie raten eher dazu, zwei bis drei Mal in der Woche einen ölreichen Fisch zu essen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/06/omega-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

