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	<title>Pharmacon Net &#187; Gerontopharmakologie</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Gesamteindruck ist entscheidend: Jung Aussehende leben länger</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen, die jünger aussehen als sie tatsächlich sind, werden aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich älter als jene, die immer älter aussehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der University of Southern Denmark im British Medical Journal&#8230; Experten: Wer mit 70 gut aussieht, wird wahrscheinlich älter pte &#8211; http://www.sdu.dk &#8211; Das Team um den Epidemiologen Kaare Christensen hat 387 Zwillingspaare untersucht. Krankenschwestern und Lehrer mussten anhand von Fotos das Alter der Probanden schätzen. Die jünger aussehenden Zwillingsbrüder überlebten in den meisten Fällen ihre älter aussehenden Geschwister. Ein Mitgrund für dieses Phänomen liegt nach Ansicht der Forscher in den Genen, genauer gesagt in den sogenannten Telomeren. Diese sind für die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA. &#8220;Die sogenannten Telomere, die den Zellen die Fähigkeit verleihen sich zu replizieren, geben zumindest einen Hinweis darauf, wie alt oder jung jemand aussieht&#8221;, so Christensen gegenüber pressetext. Mehrere Marker zeichnen vollständiges Bild Sieben Jahre lang haben die Forscher die Probanden im Alter von 70 bis 90 Jahren beobachtet. &#8220;Je größer der geschätzte Altersunterschied der beiden Zwillingsgeschwister wirkte, desto eher starb der ältere aussehende früher&#8221;, so Christensen. Das Alter, Geschlecht und der berufliche Hintergrund spielten bei der Untersuchung keine Rolle. Kürzere Telomere weisen offensichtlich daraufhin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die jünger aussehen als sie tatsächlich sind, werden aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich älter als jene, die immer älter aussehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der University of Southern Denmark im British Medical Journal&#8230;<span id="more-1488"></span></p>
<p>Experten: Wer mit 70 gut aussieht, wird wahrscheinlich älter</p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; http://www.sdu.dk &#8211; Das Team um den Epidemiologen Kaare Christensen hat 387 Zwillingspaare untersucht. Krankenschwestern und Lehrer mussten anhand von Fotos das Alter der Probanden schätzen. </p>
<p>Die jünger aussehenden Zwillingsbrüder überlebten in den meisten Fällen ihre älter aussehenden Geschwister. Ein Mitgrund für dieses Phänomen liegt nach Ansicht der Forscher in den Genen, genauer gesagt in den sogenannten Telomeren. Diese sind für die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA. &#8220;Die sogenannten Telomere, die den Zellen die Fähigkeit verleihen sich zu replizieren, geben zumindest einen Hinweis darauf, wie alt oder jung jemand aussieht&#8221;, so Christensen gegenüber pressetext. </p>
<p><strong>Mehrere Marker zeichnen vollständiges Bild</strong></p>
<p>Sieben Jahre lang haben die Forscher die Probanden im Alter von 70 bis 90 Jahren beobachtet. &#8220;Je größer der geschätzte Altersunterschied der beiden Zwillingsgeschwister wirkte, desto eher starb der ältere aussehende früher&#8221;, so Christensen. Das Alter, Geschlecht und der berufliche Hintergrund spielten bei der Untersuchung keine Rolle.</p>
<p>Kürzere Telomere weisen offensichtlich daraufhin, dass der Alterungsprozess schneller vor sich geht. Doch Christensen sieht die Telomere nur als einen einzelnen Marker. &#8220;Es gibt wesentlich mehr Indikatoren, für ein längeres Leben&#8221;, so der Forscher. &#8220;Da wir Zwillinge über 70 Jahre untersucht haben, war natürlich der physische und mentale Zustand auch wesentlich für den Alterungsprozess.&#8221; Es sei verwegen, das alles auf die Länge der Telomere zurückzuführen. </p>
<p><strong>Allgemeinzustand sagt alles aus </strong></p>
<p>&#8220;Wir haben die Untersuchung nur bei älteren Zwillingsgeschwistern durchgeführt und können daher keine verbindliche Aussage machen, ob das bei jüngeren Menschen ebenso ist&#8221;, meint Christensen. &#8220;Wir gehen davon aus, dass das bei Männern und Frauen im mittleren Alter allerdings auch zutrifft.&#8221; Es sei möglich, dass jemand, der ein sehr anstrengendes Leben führt, früher stirbt &#8211; und das Leben sich im Gesicht eines Menschen widerspiegelt. </p>
<p>Das wahrgenommene Alter, das von Medizinern in Untersuchungen zur Anwendung kommt, gibt Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. &#8220;Das ist ein robuster Biomarker des Alterungsprozesses, der die Lebenserwartung der über 70-Jährigen vorhersagbar macht&#8221;, erklärt der Forscher.</p>
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		<title>Parkinson: Kompetenz der Patienten gestiegen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parkinson-Patienten wissen zunehmend mehr über die Krankheit, die Wirkung von Medikamenten und die Möglichkeiten der Selbsthilfe. Davon profitiert die medizinische Therapie, berichtet Gerhard Ransmayr, Neurologe am Allgemeinen Krankenhaus Linz, gegenüber pressetext&#8230; pteAnlässlich einer Informationsveranstaltung der Parkinson-Selbsthilfe wurden der &#8220;state of the art&#8221; in der Parkinson-Forschung dargestellt und diskutiert. Vom Zitterleiden Parkinson werden künftig mehr Menschen betroffen sein Heilmittel trotz Fortschritten der Forschung noch nicht in Sicht Das durchschnittliche Alter, in dem Parkinson ausbricht, beträgt 60 Jahre, wobei jeder zehnte Patient zu Krankheitsbeginn noch unter 50 Jahre alt ist. &#8220;Derzeit ist weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung von diesem Leiden betroffen. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Zahl der Betroffenen wesentlich steigen wird&#8221;, so der Nervenspezialist. Hauptgrund dafür sei die zunehmende Alterung der Gesellschaft. Fünf Gene als Auslöser Parkinson ist eine degenerative Erkrankung der Gehirnregion unterhalb der Großhirnrinde, die die Bewegungssteuerung des Körpers stark beeinträchtigt. Zurück geht dies unter anderem auf das Absterben von Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin erzeugen. Üblich ist das sporadische Auftreten ohne Familiengeschichte, seltener sind Fälle auch erblich bedingt. Beide Formen dürften jedoch auf die Mutation von fünf Genen zurückgehen, lässt eine soeben in der Zeitschrift &#8220;Nature Genetics&#8221; veröffentlichte internationale Genstudie (GWAS) vermuten. &#8220;Neu ist allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parkinson-Patienten wissen zunehmend mehr über die Krankheit, die Wirkung von Medikamenten und die Möglichkeiten der Selbsthilfe. Davon profitiert die medizinische Therapie, berichtet Gerhard Ransmayr, Neurologe am Allgemeinen Krankenhaus Linz, gegenüber pressetext&#8230;<span id="more-1327"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a>Anlässlich einer Informationsveranstaltung der <a href="http://www.parkinson-sh.at">Parkinson-Selbsthilfe</a> wurden der &#8220;state of the art&#8221; in der Parkinson-Forschung dargestellt und diskutiert. </p>
<p><strong>Vom Zitterleiden Parkinson werden künftig mehr Menschen betroffen sein<br />
Heilmittel trotz Fortschritten der Forschung noch nicht in Sicht</strong></p>
<p>Das durchschnittliche Alter, in dem Parkinson ausbricht, beträgt 60 Jahre, wobei jeder zehnte Patient zu Krankheitsbeginn noch unter 50 Jahre alt ist. &#8220;Derzeit ist weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung von diesem Leiden betroffen. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Zahl der Betroffenen wesentlich steigen wird&#8221;, so der Nervenspezialist. Hauptgrund dafür sei die zunehmende Alterung der Gesellschaft. </p>
<p><strong>Fünf Gene als Auslöser</strong> </p>
<p>Parkinson ist eine degenerative Erkrankung der Gehirnregion unterhalb der Großhirnrinde, die die Bewegungssteuerung des Körpers stark beeinträchtigt. Zurück geht dies unter anderem auf das Absterben von Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin erzeugen. Üblich ist das sporadische <strong>Auftreten ohne Familiengeschichte</strong>, seltener sind Fälle auch erblich bedingt. Beide Formen dürften jedoch auf die Mutation von fünf Genen zurückgehen, lässt eine soeben in der Zeitschrift &#8220;Nature Genetics&#8221; veröffentlichte internationale Genstudie (GWAS) vermuten. &#8220;Neu ist allerdings auch die Erkenntnis, dass es auch Personen mit genetischen Mutationen gibt, die die Krankheit nicht bekommen&#8221;, so der Linzer Neurologe. </p>
<p>Eine weitere aktuelle Studie namens &#8220;ADAGIO&#8221; deutet darauf hin, dass der Wirkstoff Rasagilin die Zerstörung bestimmter Hirnzellen etwas verzögern und den Fortschritt der Krankheitssymptome verlangsamen kann. In der Beurteilung zeigt sich der Mediziner allerdings sehr zurückhaltend. &#8220;Die Studie gibt den Hinweis dafür, dass das Präparat bei jüngeren Menschen zu Beginn der Krankheit möglicherweise geringfügige krankheitsmodifizierende Wirkung haben könnte. Man muss mit den Ergebnissen sehr vorsichtig umgehen&#8221;, betont Ransmayr. </p>
<p><strong>Verlust des Geruchssinns als frühes Zeichen</strong> </p>
<p>Bemerkbar macht sich das Leiden zuerst durch unterschiedliche Anzeichen. &#8220;Ganz zu Beginn können das allgemeine Schwäche, ein Verlust von Dynamik oder Schwung, eine Minderung des Geruchssinns oder Rheuma-ähnliche Schmerzen sein&#8221;, so Ransmayr. Treten mehrere dieser Erscheinungen gemeinsam auf, könne eine ärztlichen Diagnose das Zusammenfallen mit klinischen Auffälligkeitszeichen überprüfen und den Beginn der Krankheit feststellen. Zu den Symptomen gehören Muskelsteife, Einschränkungen der Bewegung, Zittern, Gangprobleme sowie Gleichgewichtsstörungen. </p>
<p>Viele Details rund um die Krankheit sind laut Ransmayr noch nicht geklärt. &#8220;Viele der Ursachen kennt man noch nicht und es gibt auch bisher keine Möglichkeit, die Krankheit aufzuhalten oder effektiv früh zu erkennen.&#8221; Finde man eines Tages ein Mittel, um den Fortschritt der Krankheit zu verzögern, könne man durch Screenings Risikogruppen feststellen und in einem Frühstadium eingreifen. Der mögliche Beitrag, den Betroffenen leisten können, ist gering. &#8220;Es ist allerdings hilfreich, diszipliniert zu leben und Sport zu betreiben. Das steigert die Bewegungsreserven und ermöglicht später die bessere Kompensation von Behinderungen&#8221;, so der Linzer Mediziner. </p>
<p><strong>Eigenartige Nebenwirkungen</strong></p>
<p>Halten sich die Fortschritte in der Therapie auch in Grenzen, so hätten sich in den vergangenen Jahren mehrere neue Behandlungsformen als brauchbar gezeigt. Zum Vorschein kamen laut Ransmayr dabei allerdings auch mögliche Nebenwirkungen bestimmter Behandlungen. &#8220;Sichtbar wurde, dass in Folge der Einnahme manchmal seelische Aspekte auftreten, die nachteilig sein können. Dazu gehören triebhafte Durchbrüche, was etwa im sexuelle Verhalten oder in der stärkere Neigung zu Glücksspiel, Wetten und Kaufsucht sichtbar wird.&#8221;</p>
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		<title>Körpereigene Endocannabinoide: Chance gegen Parkinson</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/parkinson/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 22:06:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Erhöhung der Menge der im Gehirn vorkommenden Cannabis ähnlichen Substanzen könnte die Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson verbessern. Mäuse mit einer ähnlichen Krankheit konnten sich 15 Minuten nach Verabreichung eines Medikamentencocktails wieder normal bewegen&#8230; Stanford &#8211; Einer der Bestandteile erhöhte die Endocannabinoid-Werte. Die Wissenschafter des Stanford University Medical Center betonen jedoch in Nature, dass das Rauchen von Haschisch nicht die gleiche Wirkung hat. Mäuse konnten sich nach 15 Minuten wieder bewegen Die Forscher konzentrierten sich auf das Striatum, das bereits in der Vergangenheit mit Parkinson in Zusammenhang gebracht wurde. Die Aktivität der Nervenzellen in diesem Bereich des Gehirns hängt von der chemischen Substanz Dopamin ab. Steht zu wenig Dopamin zur Verfügung, kann es zu einer Parkinsonerkrankung kommen. Bei gentechnisch veränderten Mäusen mit einer entsprechenden Krankheit wurden bestimmte Proteine mit einem fluoreszierenden Protein markiert, das unter dem Mikroskop grün leuchtete. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass zwei Arten von Zellen eine Art von gegenläufigem System bilden. Eine Art ist an der Aktivierung von Bewegung beteiligt, die andere stoppt unerwünschte Bewegungen. Ist zu wenig Dopamin vorhanden, dominieren jene Zellen, die Bewegungen einschränken. Ein bereits bestehendes Medikament, das die Dopamin-Werte erhöht, brachte den Versuchstieren eine kleine Erleichterung. Erst als ein experimentelles Medikament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erhöhung der Menge der im Gehirn vorkommenden Cannabis ähnlichen Substanzen könnte die Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson verbessern. Mäuse mit einer ähnlichen Krankheit konnten sich 15 Minuten nach Verabreichung eines Medikamentencocktails wieder normal bewegen&#8230;<span id="more-1048"></span></p>
<p>Stanford &#8211;  Einer der Bestandteile erhöhte die Endocannabinoid-Werte. Die Wissenschafter des <a href="http://www.stanfordhospital.com">Stanford University Medical Center</a> betonen jedoch in Nature, dass das Rauchen von Haschisch nicht die gleiche Wirkung hat.</p>
<p><strong>Mäuse konnten sich nach 15 Minuten wieder bewegen</strong></p>
<p>Die Forscher konzentrierten sich auf das Striatum, das bereits in der Vergangenheit mit Parkinson in Zusammenhang gebracht wurde. Die Aktivität der Nervenzellen in diesem Bereich des Gehirns hängt von der chemischen Substanz Dopamin ab. Steht zu wenig Dopamin zur Verfügung, kann es zu einer Parkinsonerkrankung kommen. Bei gentechnisch veränderten Mäusen mit einer entsprechenden Krankheit wurden bestimmte Proteine mit einem fluoreszierenden Protein markiert, das unter dem Mikroskop grün leuchtete. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass zwei Arten von Zellen eine Art von gegenläufigem System bilden. Eine Art ist an der Aktivierung von Bewegung beteiligt, die andere stoppt unerwünschte Bewegungen.</p>
<p>Ist zu wenig Dopamin vorhanden, dominieren jene Zellen, die Bewegungen einschränken. Ein bereits bestehendes Medikament, das die Dopamin-Werte erhöht, brachte den Versuchstieren eine kleine Erleichterung. Erst als ein experimentelles Medikament zur Verlangsamung des Abbaus der Endocannabinoide hinzugefügt wurde, verbesserte sich de Zustand der Mäuse deutlich. Dieses Medikament wurde von Kadmus Pharmaceuticals http://www.kadmuspharma.com entwickelt. Die zuvor bewegungsunfähigen Tiere begannen innerhalb von 15 Minuten sich frei zu bewegen. Der leitende Wissenschafter Robert Malenka betonte laut BBC, dass die Mäuse sich grundsätzlich normal verhielten. Die Ergebnisse dieser Studie wiesen auf einen neuen Behandlungsansatz gegen Parkinson hin. Es werde jedoch noch sehr lange dauern, bis Tests mit Patienten durchgeführt werden können.</p>
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		<title>Körpereigenes Cannabinoid schützt Nervenzellen: Erkenntnisse bieten neuen Ansatzpunkt für Therapie gegen Alzheimer</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/cannabis-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Forscherteam um Vicenzo Di Marzo vom Institut für Biomolekulare Chemie des Italienischen Forschungsrats hat nachgewiesen, dass vom Körper selbst produzierte Cannabis-ähnlichen Substanzen, so genannte Endocannabinoide, Nervenzellen vor Schäden durch Erkrankungen des Gehirns wie etwa der Alzheimer-Krankheit schützen können&#8230; Neapel &#8211; Catania &#8211; http://www.cnr.it &#8211; Die Ergebnisse der gemeinsam mit den Universitäten von Neapel http://www.iuo.it, Catania http://www.unict.it und Cagliari http://www.unica.it durchgeführten Studie wurden auf dem Forum of European Neuroscience Societies in Wien der Öffentlichkeit präsentiert. Die Wissenschaftler untersuchten den Einfluss des endogenen Cannabinoid-Systems an hirngeschädigten Nagetieren. Dabei entdeckten sie, dass Endocannabinoide ihre Wirksamkeit verlieren können, wenn sie erst lange nach Auftreten einer Erkrankung im Organismus freigesetzt werden. Eine kurz nach dem Entstehen der Erkrankung eingesetzte Behandlung zur Steigerung des Endocannabinoid-Spiegels könnte die Nervenzellen jedoch möglicherweise vor der Zerstörung durch Ablagerungen des beta-Amyloid-Proteins schützen, die als Ursache für die Alzheimer-Krankheit angesehen werden. Darüber hinaus kann diese Therapie auch vor Gedächtnisverlust bewahren. Den Forschern zufolge aktiviert Haschisch die gleichen Signalwege wie die körpereigenen Endocannabinoide. Das erklärt, warum Haschisch in Tierversuchen zu medizinischen Zwecken ebenfalls die Schädigung von Nervenzellen bei Gehirnerkrankungen beschränken und Entzündungen lindern kann. Die Forscher hoffen, dass diese neue Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Medikamente beitragen, die die Nervenzellen bei Erkrankungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forscherteam um Vicenzo Di Marzo vom Institut für Biomolekulare Chemie des Italienischen Forschungsrats  hat nachgewiesen, dass vom Körper selbst produzierte Cannabis-ähnlichen Substanzen, so genannte Endocannabinoide, Nervenzellen vor Schäden durch Erkrankungen des Gehirns wie etwa der Alzheimer-Krankheit schützen können&#8230;<span id="more-1054"></span></p>
<p>Neapel &#8211; Catania &#8211; http://www.cnr.it &#8211; Die Ergebnisse der gemeinsam mit den Universitäten von Neapel http://www.iuo.it, Catania http://www.unict.it und Cagliari http://www.unica.it durchgeführten Studie wurden auf dem Forum of European Neuroscience Societies in Wien der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p>Die Wissenschaftler untersuchten den Einfluss des endogenen Cannabinoid-Systems an hirngeschädigten Nagetieren. Dabei entdeckten sie, dass Endocannabinoide ihre Wirksamkeit verlieren können, wenn sie erst lange nach Auftreten einer Erkrankung im Organismus freigesetzt werden. Eine kurz nach dem Entstehen der Erkrankung eingesetzte Behandlung zur Steigerung des Endocannabinoid-Spiegels könnte die Nervenzellen jedoch möglicherweise vor der Zerstörung durch Ablagerungen des beta-Amyloid-Proteins schützen, die als Ursache für die Alzheimer-Krankheit angesehen werden. Darüber hinaus kann diese Therapie auch vor Gedächtnisverlust bewahren.<br />
Den Forschern zufolge aktiviert Haschisch die gleichen Signalwege wie die körpereigenen Endocannabinoide. Das erklärt, warum Haschisch in Tierversuchen zu medizinischen Zwecken ebenfalls die Schädigung von Nervenzellen bei Gehirnerkrankungen beschränken und Entzündungen lindern kann. </p>
<p>Die Forscher hoffen, dass diese neue Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Medikamente beitragen, die die Nervenzellen bei Erkrankungen des Gehirns schützen oder reparieren können. Sie suchen daher jetzt nach Medikamenten mit Endocannabinoid-Bestandteilen, mit denen sich die Freisetzung dieser körpereigenen Wirkstoffe steuern lässt.<br />
THC, der aktive Wirkstoff der Hanfpflanze, wurde schon in den 60er Jahren von <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2004/09/cannabis.htm">Rafael Meschulam</a> an der Schule für Pharmazie der Hebräuischen Universität isoliert.</p>
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		<title>Alzheimer: Cannabis-Medikament verbessert Gedächtnis</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/alzheimer-thc/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein aus Marihuana gewonnenes Präparat könnte eines Tages in der Bekämpfung des durch Alzheimer verursachten Gedächtnisschwundes eine entscheidende Rolle spielen. Wissenschaftler der Ohio State University haben nachgewiesen, dass ein dem Cannabis ähnliches synthetisches Medikament bei älteren Ratten zu einer Verbesserung bei der Lösung von räumlichen Gedächtnisaufgaben führt&#8230; http://www.osu.edu &#8211; Für die Dauer von drei Wochen wurde in die Gehirne von jungen und alten Ratten ein Entzündungsmolekül injiziert, das eine Immunreaktion in den Gehirnen hervorrief, die jener bei Alzheimer-Patienten ähnlich ist. Im gleichen Zeitraum wurde einigen Tieren das Medikament WIN-55212-2 gespritzt, das die Gehirnrezeptoren stimuliert, die normalerweise auf die Bestandteile von Cannabis reagieren. Der leitende Wissenschaftler Gary Wenk präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse in Atlanta auf einer Tagung der Society for Neuroscience http://www.sfn.org. Nach der Verabreichung der Injektionen mussten die Ratten sich in einem Wasserlabyrinth zurechtfinden. Da Nagetiere wasserscheu sind, strengten sich die Tiere besonders an, die versteckte trockene Plattform zu finden. Laut Wenk ist die Labyrinthaufgabe ideal für die Ermittlung von Beeinträchtigung des Gedächtnisses und Alterung. &#8220;Alte Ratten finden sich im Labyrinth meist sehr schlecht zurecht. Ältere Menschen haben ähnliche Schwierigkeiten, wenn sie sich in einem unbekannten Haus bewegen sollen.&#8221; Die Forscher gaben den Versuchstieren drei Tage Zeit das Labyrinth kennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aus Marihuana gewonnenes Präparat könnte eines Tages in der Bekämpfung des durch Alzheimer verursachten Gedächtnisschwundes eine entscheidende Rolle spielen. Wissenschaftler der Ohio State University haben nachgewiesen, dass ein dem Cannabis ähnliches synthetisches Medikament bei älteren Ratten zu einer Verbesserung bei der Lösung von räumlichen Gedächtnisaufgaben führt&#8230;<span id="more-1052"></span></p>
<p>http://www.osu.edu &#8211; Für die Dauer von drei Wochen wurde in die Gehirne von jungen und alten Ratten ein Entzündungsmolekül injiziert, das eine Immunreaktion in den Gehirnen hervorrief, die jener bei Alzheimer-Patienten ähnlich ist. Im gleichen Zeitraum wurde einigen Tieren das Medikament WIN-55212-2 gespritzt, das die Gehirnrezeptoren stimuliert, die normalerweise auf die Bestandteile von Cannabis reagieren. Der leitende Wissenschaftler Gary Wenk präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse in Atlanta auf einer Tagung der Society for Neuroscience http://www.sfn.org.</p>
<p>Nach der Verabreichung der Injektionen mussten die Ratten sich in einem Wasserlabyrinth zurechtfinden. Da Nagetiere wasserscheu sind, strengten sich die Tiere besonders an, die versteckte trockene Plattform zu finden. Laut Wenk ist die Labyrinthaufgabe ideal für die Ermittlung von Beeinträchtigung des Gedächtnisses und Alterung. &#8220;Alte Ratten finden sich im Labyrinth meist sehr schlecht zurecht. Ältere Menschen haben ähnliche Schwierigkeiten, wenn sie sich in einem unbekannten Haus bewegen sollen.&#8221; Die Forscher gaben den Versuchstieren drei Tage Zeit das Labyrinth kennen zu lernen und führten am vierten Tag Tests durch.</p>
<p>Die Ratten beider Altersgruppen, die WIN-55212-2 erhalten hatten, fanden das Podest rascher als die Kontrollgruppe. Der Unterschied zwischen den behandelten Tieren und den unbehandelten war bei den älteren Ratten am größten. Die Gehirne der behandelten Ratten wiesen zusätzlich geringere Anzeichen einer Entzündung auf. Ken Mackie von der University of Washington http://www.washington.edu zeigte sich laut New Scientist vor allem von der geringen Dosierung des Medikaments beeindruckt. &#8220;Sie haben ihnen eine sogar für Ratten vergleichsweise niedrige Dosis verabreicht.&#8221; Der nicht an der Studie beteiligte Wissenschaftler betonte, dass gerade dieser Aspekt die Aussichten auf die Entwicklung eines vergleichbaren Präparates für den Menschen viel versprechend mache. Wenk warnt jedoch, dass WIN-55212-2 derzeit noch zu psychoaktiven Wirkungen führt, die jenen von Cannabis ähnlich sind. Forscher arbeiten derzeit an der Entwicklung eines ähnlichen Medikaments, dass die Entzündung im Gehirn kontrolliert und keine unerwünschten Begleiterscheinungen aufweist.</p>
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		<title>Tageslicht steigert die Lebensqualität: Beleuchtung mit höherem Blauanteil macht agiler</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/08/tageslicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:54:03 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Alte Menschen profitieren davon, wenn die Lichtverhältnisse dem Tageslicht angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und österreichische Forscher, die ein Wiener Altersheim versuchsweise mit einer neuartigen Lichtanlage ausstatteten. Sie prüften dabei, wie sich Beleuchtungsstärke oder die spektrale Zusammensetzung auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkten&#8230; Nicht nur alte Menschen profitieren von Tageslicht-Beleuchtung Besonders ein biologisch wirksames Licht, das einen erhöhten Blauanteil hat, zeigte positive Auswirkungen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wurde vom österreichischen Wirtschaftsministerium und vom Land Wien gefördert. Für die Untersuchung wählten die Forscher die Demenzstation des Wiener Altersheim St. Katharina, das überwiegend von Frauen mit durchschnittlich 88 Jahren bewohnt wird. Im Zuge einer Neugestaltung des Heims wurden hier Lichtdecken installiert, bei denen Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke dynamisch gesteuert werden kann. &#8220;So konnten wir das Verhalten der Bewohner bei drei verschiedenen Lichtsituationen untersuchen&#8221;, berichtet Studienleiter Dieter Lorenz von der Fachhochschule Gießen-Friedberg http://www.fh-giessen-friedberg.de gegenüber pressetext. Konventionelle Lichtquellen, die warm- oder neutralweißes Licht geben, erreichen Tageslichtqualität nur bei drastisch erhöhter Helligkeit und brauchen dafür deutlich mehr Energie. Nach 14 Monaten Verhaltensbeobachtung bei Tageslicht-ähnlicher Beleuchtung konnten die Forscher eine ganze Reihe positiver Effekte feststellen. &#8220;Die Bewohner kommunizierten deutlich mehr untereinander und mit dem Pflegepersonal, nahmen eher an Gemeinschaftsaktionen wie Basteln, Spielen und Singen teil und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Menschen profitieren davon, wenn die Lichtverhältnisse dem Tageslicht angepasst werden. Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und österreichische Forscher, die ein Wiener Altersheim versuchsweise mit einer neuartigen Lichtanlage ausstatteten. Sie prüften dabei, wie sich Beleuchtungsstärke oder die spektrale Zusammensetzung auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkten&#8230;<span id="more-761"></span></p>
<p><strong>Nicht nur alte Menschen profitieren von Tageslicht-Beleuchtung</strong></p>
<p>Besonders ein biologisch wirksames Licht, das einen erhöhten Blauanteil hat, zeigte positive Auswirkungen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wurde vom österreichischen Wirtschaftsministerium und vom Land Wien gefördert. </p>
<p>Für die Untersuchung wählten die Forscher die Demenzstation des Wiener Altersheim St. Katharina, das überwiegend von Frauen mit durchschnittlich 88 Jahren bewohnt wird. Im Zuge einer Neugestaltung des Heims wurden hier Lichtdecken installiert, bei denen Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke dynamisch gesteuert werden kann. &#8220;So konnten wir das Verhalten der Bewohner bei drei verschiedenen Lichtsituationen untersuchen&#8221;, berichtet Studienleiter Dieter Lorenz von der Fachhochschule Gießen-Friedberg http://www.fh-giessen-friedberg.de gegenüber pressetext. Konventionelle Lichtquellen, die warm- oder neutralweißes Licht geben, erreichen Tageslichtqualität nur bei drastisch erhöhter Helligkeit und brauchen dafür deutlich mehr Energie. </p>
<p>Nach 14 Monaten Verhaltensbeobachtung bei Tageslicht-ähnlicher Beleuchtung konnten die Forscher eine ganze Reihe positiver Effekte feststellen. &#8220;Die Bewohner kommunizierten deutlich mehr untereinander und mit dem Pflegepersonal, nahmen eher an Gemeinschaftsaktionen wie Basteln, Spielen und Singen teil und beteiligten sich auch mehr an hauswirtschaftlichen Aktivitäten ihrer Wohngruppe&#8221;, erklärt die Psychologin Charlotte Sust, Zuständige für das Versuchskonzept, im pressetext-Interview. Für Demenzkranke bedeute das einen entscheidenden Fortschritt an Lebensqualität. &#8220;Die höhere Aktivität der Betreuten am Tag unterstützt die abendliche Müdigkeit und die Bewohner haben einen erholsameren Schlaf. Das verbessert das Wohlbefinden und kann auch die Pflege erleichtern, was das Pflegepersonal entlastet und die in dieser Berufsgruppe weit verbreiteten Burnout-Situationen oder die hohe Fluktuation entschärft&#8221;, so Sust. Einziger Wermutstropfen ist für die Psychologin die niedrigere Akzeptanz des künstlichen Tageslichtes gegenüber normaler warmer Beleuchtung, die auf die Ungewohntheit des als kalt empfundenen Lichts zurückzuführen sei. </p>
<p>Heute weiß man, dass Tageslicht für die Gesundheit allgemein wie auch im Speziellen für das mentale Wohlbefinden eine wichtige Rolle spielt. Biologisch beeinflusst Tageslicht Rezeptoren auf der Netzhaut des Auges, die für Tag-Nacht-Funktionen des Organismus zuständig sind. Eine ausreichende tägliche Lichtdosis unterdrückt das Schläfrigkeits-Hormon Melatonin und beugt somit Schlafstörungen oder sogar depressiven Verstimmungen wie die saisonale &#8220;Winterdepression&#8221; vor. Tageslichtmangel und die damit verbundenen Gesundheitsgefahren betreffen vor allem ältere Menschen, im Speziellen jedoch Demenzkranke, die häufig an Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus leiden. &#8220;Zwar liegen die Kosten für die Tageslicht-Beleuchtung etwas höher, doch könnte es sein, dass aufgrund des besseren Schlafs in der Nacht gewisse Medikamente zurückgestellt werden könnten. Das muss jedoch noch weiter untersucht werden&#8221;, so Lorenz gegenüber pressetext.</p>
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		<title>Geistig fit bleiben: Langes Berufsleben verzögert Alzheimer</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 16:33:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King&#8217;s College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert&#8230; Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund. Demenz wird durch den massiven Verlust von Zellen im Gehirn verursacht. Experten nehmen an, dass eine Möglichkeit dagegen anzukämpfen ist, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Dieser Ansatz wird allgemein als kognitive Reserve bezeichnet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine gute Bildung ebenfalls mit einem geringeren Demenz-Risiko in Zusammenhang steht. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls positive Auswirkungen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King&#8217;s College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert&#8230;<span id="more-696"></span></p>
<p><strong>Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt</strong> </p>
<p>Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund. </p>
<p>Demenz wird durch den massiven Verlust von Zellen im Gehirn verursacht. Experten nehmen an, dass eine Möglichkeit dagegen anzukämpfen ist, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Dieser Ansatz wird allgemein als kognitive Reserve bezeichnet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine gute Bildung ebenfalls mit einem geringeren Demenz-Risiko in Zusammenhang steht. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls positive Auswirkungen haben kann. Menschen, die erst spät in Ruhestand gingen, erkrankten auch erst später an Alzheimer. Jedem zusätzlichen Jahr im Berufsleben stand eine Verzögerung um rund sechs Wochen gegenüber. </p>
<p>John Powell, einer der Autoren der Studie, betonte, dass die Möglichkeit der späteren Veränderung der kognitiven Reserve dem Konzept &#8220;Nutze es oder verlier es&#8221; noch mehr Gewicht verleihe. Dieses Konzept geht davon aus, dass ein aktives Leben im Alter wichtige Vorteile für die Gesundheit bringt. Die Forscher räumen ein, dass sich der Charakter der Pension verändert, die für manche intellektuell genauso anregend sein kann wie das Arbeitsleben. Powells Kollege Simon Lovestone ergänzte, dass die geistige Anregung durch die Berufstätigkeit den Abbau der geistigen Fähigkeiten verhindern könne. Damit würde auch das mögliche Einsetzen einer Erkrankung hinausgezögert. Weitere Forschungen sind allerdings noch nötig, bis man verstehen könne, wie eine Demenz hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann</p>
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		<title>Alzheimer verzögern: Sport, Freundschaften und Denkaufgaben</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:45:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ausreichend Bewegung, die Pflege sozialer Kontakte und geistige Herausforderungen sind in Summe das, was Menschen zum Erhalt ihrer Gedächtnisleistungen im Alter selbst beitragen können. Was eine große Alzheimer-Studie der University of California in der Fachzeitschrift Neurology zeigt, haben auch Neurologen heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz in Wien zum Thema &#8220;Geistig fit ins hohe Alter&#8221; hervorgehoben&#8230; Superhirn im Alter braucht lebenslange Vorsorge Aktivität schützt vor dem Gedächtnisverlust http://www.ucsf.edu &#8211; Störungen der Gehirnleistungen sind in vielen Ländern auf dem Vormarsch und belasten die Gesundheitssysteme enorm. Da es keine anerkannte medikamentöse Therapien gegen diese Form der Gedächtnisstörungen gibt, soll die lebenslange Vorsorge verstärkt werden. Der größte Risikofaktor einer Alzheimerdemenz ist hohes Alter und auch erbliche Belastung hat eine gewisse Bedeutung. Auf die Risikofaktoren Bluthochdruck und Blutzuckerwerte im mittleren Lebensalter nimmt der Einzelne hingegen durch seinen Lebensstil selbst Einfluss. &#8220;Unter den 50-Jährigen hat bereits jeder zweite Alzheimer-Pathologien in bestimmten Bereichen des Gehirns. Dass jedoch nur ein Teil dieser Gruppe später tatsächlich Demenz entwickelt, geht auf ihre kognitive Reserve zurück&#8221;, erklärt der Grazer Neurologe Reinhold Schmidt. Dieser Schutz vor Abbaumechanismen entstehe bereits von Jugendjahren an. &#8220;Die Dauer der Bildung ist ein wichtiger Faktor dafür, die regelmäßige Bewegung wie auch die Einbindung in Netzwerke. Passive Aktivitäten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausreichend Bewegung, die Pflege sozialer Kontakte und geistige Herausforderungen sind in Summe das, was Menschen zum Erhalt ihrer Gedächtnisleistungen im Alter selbst beitragen können. Was eine große Alzheimer-Studie der University of California in der Fachzeitschrift Neurology zeigt, haben auch Neurologen heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz in Wien zum Thema &#8220;Geistig fit ins hohe Alter&#8221; hervorgehoben&#8230;<span id="more-673"></span></p>
<p><strong>Superhirn im Alter braucht lebenslange Vorsorge<br />
Aktivität schützt vor dem Gedächtnisverlust</strong></p>
<p><a href="http://www.ucsf.edu">http://www.ucsf.edu</a> &#8211; Störungen der Gehirnleistungen sind in vielen Ländern auf dem Vormarsch und belasten die Gesundheitssysteme enorm. Da es keine anerkannte medikamentöse Therapien gegen diese Form der Gedächtnisstörungen gibt, soll die lebenslange Vorsorge verstärkt werden. </p>
<p>Der größte Risikofaktor einer Alzheimerdemenz ist hohes Alter und auch erbliche Belastung hat eine gewisse Bedeutung. Auf die Risikofaktoren Bluthochdruck und Blutzuckerwerte im mittleren Lebensalter nimmt der Einzelne hingegen durch seinen Lebensstil selbst Einfluss. &#8220;Unter den 50-Jährigen hat bereits jeder zweite Alzheimer-Pathologien in bestimmten Bereichen des Gehirns. Dass jedoch nur ein Teil dieser Gruppe später tatsächlich Demenz entwickelt, geht auf ihre kognitive Reserve zurück&#8221;, erklärt der Grazer Neurologe Reinhold Schmidt. Dieser Schutz vor Abbaumechanismen entstehe bereits von Jugendjahren an. &#8220;Die Dauer der Bildung ist ein wichtiger Faktor dafür, die regelmäßige Bewegung wie auch die Einbindung in Netzwerke. Passive Aktivitäten wie etwa Fernsehen bewirken hingegen nichts&#8221;, so Schmidt. </p>
<p>Das Gehirn auch im fortgeschrittenen Alter auf Trab zu halten, so lautet hingegen die Devise beim &#8220;Brain-Jogging&#8221;. &#8220;Das Gehirn soll möglichst regelmäßig beschäftigt werden, ohne dabei überfordert zu werden. Bei Menschen, die im höheren Alters noch organisieren, Verantwortung übernehmen, lesen und anschließend mit anderen darüber diskutieren oder Sprachen lernen, wurden bisher positive Effekte festgestellt&#8221;, betont der Innsbrucker Neurologe Thomas Benke. Wichtig sei die Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten, wie etwa durch Tätigkeiten im Verein, in der Pfarre, im Pensionistenclub oder bei Bildungsreisen, wie auch der Sport. &#8220;Körperliches Training wirkt der Angst vor dem Gedächtnisverlust entgegen. Auch 70-jährige können Wandern, Radfahren oder Gymnastik betreiben&#8221;, so Benke. </p>
<p>In Österreich gibt es derzeit 100.000 Demenzerkrankte, Deutschland hat die Millionengrenze bereits überschritten. Dem aktuellen Demenzbericht ist zu entnehmen, dass sich diese Zahlen bis 2050 mehr als verdoppeln werden. &#8220;Kam im Jahr 2000 noch ein Demenzerkrankter auf 56 Erwerbstätige, wird dieses Verhältnis im Jahr 2015 schon eins zu 17 betragen&#8221;, verdeutlicht Michael Ackerl, Präsident der Gesellschaft für Neurologie http://www.oegn.at . Damit steigen auch die Kosten für das Gesundheitssystem, die sich bereits heute im Milliarden-Euro-Bereich bewegen. Der Staat sei gut beraten, seine Gesundheitsversorgung dementsprechend auszurichten. &#8220;Nur durch gemeinsame Anstrengungen etwa in Form neuro-geriatrischer Einrichtungen kann der Explosion der Zahl Demenzkranker entgegengewirkt werden.&#8221; Den Betroffenen rät Österreichs oberster Neurologe, schon bei längerem Auftreten erster Symptome den Hausarzt anzurufen. </p>
<p>Denn je früher Anzeichen der Demenz erkannt werden, desto eher kann man die Verschlechterung der Gehirnleistung hinauszögern. &#8220;Als frühes Symptom gilt, wenn man am Abend wesentliche Ereignisse des Tages nicht mehr abrufen kann&#8221;, erklärt Schmidt auf pressetext-Anfrage. Verhärtet sich bei der hausärztlichen Erstuntersuchung der Verdacht, sind neurologische Zusatzuntersuchungen wie Computertomografie, Magnetresonanz oder Durchblutungsmessungen angebracht. Nicht jeder Gedächtnisaussetzer ist gleich eine Demenz, daher müssen andere systemische Erkrankungen ausgeschlossen werden. Wichtiger als alle Untersuchungen sei für die Diagnose jedoch das Gespräch. &#8220;Es geht in erster Linie darum, wie Betroffene und Angehörige die Beschwerden schildern&#8221;, ergänzt Ackerl.</p>
<p><em>Johannes Pernsteiner</em></p>
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		<title>Längere Schulzeiten beugen Demenz vor</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:14:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein längerer Schulbesuch könnte zu einem gewissen Grad die Anzahl der Demenz-Erkrankungen verringern. Ein Team der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk hat die geistigen Fähigkeiten von älteren Menschen verglichen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jene, die nach der Anhebung der Schulpflicht auf 15 Jahre geboren wurden, weniger oft von Demenz betroffen waren&#8230; Eine weitere Erhöhung des Alters in dem die Schule verlassen wird, könnte laut dem Team um David Llewellyn dazu beitragen, dass sich die geistigen Fähigkeiten weiter verbessern und die Anzahl der Erkrankungen weiter sinkt. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Aging, Neuropsychology and Cognition http://www.tandf.co.uk/journals/titles/13825585.asp veröffentlicht. Gebildetere schneiden bei Tests deutlich besser ab Rund 700.000 Menschen leiden laut BBC allein in Großbritannien an Demenz. Experten-Schätzungen gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 bis auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Für die aktuelle Studie verglichen die Wissenschaftler eine Gruppe von 9.000 Menschen über 65 Jahren, die 1991 getestet worden waren mit mehr als 5.000 Gleichaltrigen, die 2002 getestet worden waren. Sie alle erhielten einen Standard-Test, der dazu dient, frühe Anzeichen von Demenz zu erkennen. Dazu gehört auch das Nennen von möglichst vielen Tiernamen innerhalb einer Minute. Die Wissenschaftler konnten einen kleinen aber bedeutenden Unterschied bei der zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein längerer Schulbesuch könnte zu einem gewissen Grad die Anzahl der Demenz-Erkrankungen verringern. Ein Team der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk hat die geistigen Fähigkeiten von älteren Menschen verglichen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jene, die nach der Anhebung der Schulpflicht auf 15 Jahre geboren wurden, weniger oft von Demenz betroffen waren&#8230;<span id="more-459"></span></p>
<p>Eine weitere Erhöhung des Alters in dem die Schule verlassen wird, könnte laut dem Team um David Llewellyn dazu beitragen, dass sich die geistigen Fähigkeiten weiter verbessern und die Anzahl der Erkrankungen weiter sinkt. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Aging, Neuropsychology and Cognition http://www.tandf.co.uk/journals/titles/13825585.asp veröffentlicht. </p>
<p><strong>Gebildetere schneiden bei Tests deutlich besser ab </strong></p>
<p>Rund 700.000 Menschen leiden laut BBC allein in Großbritannien an Demenz. Experten-Schätzungen gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 bis auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Für die aktuelle Studie verglichen die Wissenschaftler eine Gruppe von 9.000 Menschen über 65 Jahren, die 1991 getestet worden waren mit mehr als 5.000 Gleichaltrigen, die 2002 getestet worden waren. Sie alle erhielten einen Standard-Test, der dazu dient, frühe Anzeichen von Demenz zu erkennen. Dazu gehört auch das Nennen von möglichst vielen Tiernamen innerhalb einer Minute. Die Wissenschaftler konnten einen kleinen aber bedeutenden Unterschied bei der zweiten Gruppe feststellen. </p>
<p>Frühere Studien haben bereits nachgewiesen, dass ein Mehr an Bildung von Vorteil ist, da die Anzahl der neuronalen Verbindungen im Gehirn zunimmt. 1947 wurde das Alter des Schulendes mit 15 Jahren festgelegt, 1972 wurde es in Großbritannien auf 16 erhöht. Die Regierung kündigte vor zwei Jahren an, dass ab 2015 Teenager bis zum 18. Lebensjahr in einer Form der Ausbildung bleiben müssen. Die Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das bessere Abschneiden der zweiten Gruppe in direktem Zusammenhang damit steht, dass sie länger zur Schule gegangen ist. Andere Faktoren wie weniger Herzanfälle, mehr Medikamente gegen hohen Blutdruck, weniger Rauchen und verbesserte Lebensbedingungen für Kleinkinder dürften bei den Jüngeren ebenfalls eine Rolle gespielt haben. </p>
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		<title>Hoffnungslos am Abgrund: Immer mehr ältere Menschen sehen nur Suizid als Ausweg</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:25:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontopharmakologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Selbstmordrate insgesamt geht in Deutschland seit 30 Jahren zurück. Bei älteren Menschen aber steigt sie stetig an. Besonders häufig sind Männer betroffen. &#8220;Frauen sind im Alter eher in der Lage, Kontakt zu knüpfen und Hilfe zu suchen&#8221;, sagt der Soziologe Dr. Peter Klostermann von der Berliner Charité&#8230; Er untersuchte im Jahr 2004 die Hintergründe und Motive von Suiziden älterer und hochbetagter Menschen. &#8220;Krankheit und eingeschränkte Mobilität waren die Hauptgründe für diese Menschen, sich das Leben zu nehmen&#8221;, fand er heraus. Erschreckend: Keiner der Betroffenen hatte Hilfe gesucht, keiner eine Schmerztherapie oder Palliativbehandlung bekommen, berichtet die &#8220;Apotheken Umschau&#8221;. Ärzte, Angehörige oder Pflegepersonal erkennen eine Depression nicht oder verwechseln sie mit einer Demenz. Die Betroffenen suchen keine Hilfe, weil sie glauben, dass man sowie nichts machen kann. Dabei sind Depressionen recht gut behandelbar. &#8220;Jeder Patient, der nach einem Suizidversuch bei uns behandelt wurde, war froh, eine neue Chance zu bekommen&#8221;, ist die Erfahrung von Petra Dlugosch, Chefärztin der Gerontopsychiatrie am LWL-Krankenhaus Dortmund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbstmordrate insgesamt geht in  Deutschland seit 30 Jahren zurück. Bei älteren Menschen aber steigt  sie stetig an. Besonders häufig sind Männer betroffen. &#8220;Frauen sind im Alter eher in der Lage, Kontakt  zu knüpfen und Hilfe zu suchen&#8221;, sagt der Soziologe Dr. Peter  Klostermann von der Berliner Charité&#8230;<span id="more-279"></span></p>
<p>Er untersuchte im Jahr 2004 die Hintergründe und Motive von Suiziden älterer und hochbetagter  Menschen. &#8220;Krankheit und eingeschränkte Mobilität waren die  Hauptgründe für diese Menschen, sich das Leben zu nehmen&#8221;, fand er heraus. Erschreckend: Keiner der Betroffenen hatte Hilfe gesucht,  keiner eine Schmerztherapie oder Palliativbehandlung bekommen, berichtet die &#8220;Apotheken Umschau&#8221;.</p>
<p>Ärzte, Angehörige oder Pflegepersonal erkennen eine Depression nicht oder  verwechseln sie mit einer Demenz. Die Betroffenen suchen keine Hilfe, weil sie glauben, dass man sowie nichts machen kann. Dabei sind  Depressionen recht gut behandelbar. &#8220;Jeder Patient, der nach einem  Suizidversuch bei uns behandelt wurde, war froh, eine neue Chance zu  bekommen&#8221;, ist die Erfahrung von Petra Dlugosch, Chefärztin der  Gerontopsychiatrie am LWL-Krankenhaus Dortmund.</p>
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