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	<title>Pharmacon Net &#187; Leber</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>BMS schluckt Inhibitex: Hepatitis-C-Medikament im Fokus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:23:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230; Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar pte &#8211; bms.com  &#8211; inhibitex.com &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti. Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten. Branche leidet unter Kostendruck &#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei Silvia Quandt Research, im Gespräch mit pressetext. Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97 Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex&#8217; Medikament INX 189, ein vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis C&#8230;<span id="more-3783"></span></p>
<p><strong>Übernahme für 2,5 Mrd. Dollar</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://bms.com">bms.com</a>  &#8211; <a href="http://inhibitex.com">inhibitex.com</a> &#8211; Das Flagschiffprodukt von Inhibitex ist das Medikament INX-189, das die Phase II der klinischen Erprobung durchläuft. Dieses soll mit Produkten von Bristol kombiniert werden, um eine neue, besser verträglichere Therapie anbieten zu können. &#8220;Der Erwerb von Inhibitex bereichert das Portfolio für unsere in Entwicklung befindlichen Medikamenten gegen Hepatitis C und stellt ein wichtiges Investment für unsere langfristige Geschäftsentwicklung dar&#8221;, so Bristol-Ceo Lamberto Andreotti.<br />
Das Hepatitis-Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Die Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
<p><strong>Branche leidet unter Kostendruck</strong></p>
<p>&#8220;Wir werden weitere Fusionen am globalen Pharmamarkt sehen. Gerade kleine Unternehmen, die interessante Produkte und Forschung anbieten, sind Übernahmekandidaten&#8221;, meint dazu Stefan Mühlbauer, Analyst bei <a href="http://silviaquandt.de">Silvia Quandt Research</a>, im Gespräch mit pressetext.<br />
<strong></strong><br />
Auch deutsche Pharmakonzerne suchen händeringend nach einer besserem Behandlungsmöglichkeit für Hepatitis-C-Patienten. So forciert Boehringer Ingelheim http://boehringer-ingelheim.com die Forschung in diesem Bereich. &#8220;Deutsche Pharmaunternehmen sind gerade in der Grundlagenforschung stark&#8221;, betont Mühlbauer. 2012 werde aber generell gesehen für den Sektor nicht gerade leicht. &#8220;Vor allem der enorme Kostendruck macht vielen Gesellschaften zu schaffen&#8221;, unterstreicht der Analyst.</p>
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		<title>Vielversprechend: Neuer Impfstoff gegen Hepatitis C</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 19:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist. Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab Oxford &#8211; pte -  sciencemag.org  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben. Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt. Starke Immunreaktion Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wissenschaftler zielten auf das Innere des Virus ab</strong></span></p>
<p><a href="http://www.ox.ac.uk">Oxford</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> -  <a href="http://stm.sciencemag.org">sciencemag.org</a>  &#8211; Tests mit 41 Patienten haben gezeigt, dass ein Impfstoff trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, wie die Forscher in Science Translational Medicine schreiben.</p>
<p>Das Virus verbreitet sich über Blut-Blut-Kontakt. Eine Ansteckungsmöglichkeit ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln. Die Infektion kann durch antivirale Medikamente kontrolliert werden. Trotzdem wäre ein Impfstoff laut den Wissenschaftlern ein entscheidender Fortschritt. Ziel war es sich auf das Innere des Virus zu konzentrieren und nicht auf die sich ändernde Form der Oberfläche. Laut Paul Klenerman, einem der Autoren der Studie, ist das Innere des Virus jener Bereich, in dem es viele mögliche Ziele für einen Impfstoff gibt.</p>
<p><strong>Starke Immunreaktion</strong></p>
<p>Grippeviren wurden mit dem genetischen Material von Hepatitis C verändert, um das Immunsystem dazu zu bringen das Virus anzugreifen. Das Ziel der Phase 1 der Studie war es, festzustellen, ob dieser Ansatz sicher ist und weitere Schritte zu planen. 41 gesunde Patienten erhielten den Impfstoff, der laut den Wissenschaftlern eine starke Immunreaktion hervorrief, die rund ein Jahr lang anhielt und zu keinen stärkeren Nebenwirkungen führte. In einem nächsten Schritt sollen Personen geimpft werden, die dem Risiko einer Infektion ausgesetzt sind.</p>
<p><strong>170 Mio. Menschen infiziert</strong></p>
<p>Das Virus kann sich jahrelang unbemerkt im Körper befinden. Während dieser Zeit kann es jedoch zu einer schweren Schädigung der Leber kommen. Allein in Großbritannien dürften laut BBC bis zu 500.000 Menschen infiziert sein. Die <a href="http://www.who.int">Weltgesundheitsorganisation</a> geht davon aus, dass weltweit bis zu 170 Mio. Menschen betroffen sein könnten.</p>
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		<title>Interaktion: Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 14:44:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Das stimmt leider nicht immer: Wer Arzneimittel einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst&#8230; Bayerische Landesapothekerkammer  und Bayerischer Apothekerverband e.V. „Die möglichen Wechselwirkungen (Interaktion) zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig&#8221;, so Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. Alkohol kann beispielsweise die Wirkung bzw. Nebenwirkung von Psychopharmaka wie Beruhigungsmittel oder Antidepressiva dramatisch steigern. Aber auch Arzneimittel für Diabetiker treten mit Alkohol in Wechselwirkung. „Diese Kombination ist für den Verbraucher nur schwer einschätzbar. Man sollte deshalb in der Apotheke immer gezielt nachfragen“, rät Apotheker Schmitt. Medikamente können zu einer Alkohol-Unverträglichkeit führen „Alkohol wird normalerweise in der Leber über die Zwischenstufe Acetaldehyd abgebaut. Einige Arzneimittel hemmen dessen weiteren Abbau. Die Folgen können Übelkeit, Kopfschmerzen, niedriger Blutdruck und Herzklopfen sein&#8221;, warnt Schmitt. Patienten, die bestimmte Antibiotika oder Medikamente gegen Pilzinfektionen einnehmen, vertragen deshalb auch kleine Mengen Alkohol schlecht. „Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. Aber in vielen Fällen sind geringe Mengen Alkohol ab und zu vertretbar. Wer auf sein Glas Bier oder Wein nicht verzichten möchte, sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gläschen in Ehren kann niemand  verwehren. Das stimmt leider nicht immer: Wer Arzneimittel  einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder  Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst&#8230;<span id="more-3110"></span></p>
<p><em>Bayerische Landesapothekerkammer  und Bayerischer Apothekerverband e.V.</em></p>
<p>„Die möglichen Wechselwirkungen (Interaktion) zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig&#8221;, so Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern. Alkohol kann beispielsweise die Wirkung bzw. Nebenwirkung von Psychopharmaka wie Beruhigungsmittel oder Antidepressiva dramatisch steigern. Aber auch Arzneimittel für Diabetiker treten mit Alkohol in Wechselwirkung. „Diese Kombination ist für den Verbraucher nur schwer einschätzbar. Man sollte deshalb in der Apotheke immer gezielt nachfragen“, rät Apotheker Schmitt.</p>
<p><strong>Medikamente können zu einer Alkohol-Unverträglichkeit führen</strong></p>
<p>„Alkohol wird normalerweise in der Leber über die Zwischenstufe Acetaldehyd abgebaut. Einige Arzneimittel hemmen dessen weiteren Abbau. Die Folgen können Übelkeit, Kopfschmerzen, niedriger Blutdruck und Herzklopfen sein&#8221;, warnt Schmitt. Patienten, die bestimmte Antibiotika oder Medikamente gegen Pilzinfektionen einnehmen, vertragen deshalb auch kleine Mengen Alkohol schlecht. „Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. Aber in vielen Fällen sind geringe Mengen Alkohol ab und zu vertretbar. Wer auf sein Glas Bier oder Wein nicht verzichten möchte, sollte den Apotheker nach möglichen Wechselwirkungen fragen. Das rate ich vor allem älteren Patienten&#8221;, so Dr. Schmitt.</p>
<p><strong>Alkohol als Wirkstoff</strong></p>
<p>Alkohol kann aber auch ein Wirkstoff sein, wie bei Desinfektionsmitteln oder durchblutungsfördernden Einreibungen. Häufiger wird er als Hilfsstoff verwendet, etwa als Lösungsmittel für pflanzliche Extrakte oder zur Konservierung. Über 18.000 Arzneimittel enthalten Alkohol. Mit alkoholischen Lösungen, wie zum Beispiel Hustentropfen, werden bei der richtigen Dosierung meist nur sehr geringe Mengen Alkohol aufgenommen. So entsprechen 40 Tropfen einer 50%-igen alkoholischen Lösung der Alkoholmenge, die in einem Glas Apfelsaft enthalten ist. „Wer wegen einer Lebererkrankung oder einer Alkoholkrankheit ganz auf Alkohol verzichten muss, sollte sich in der Apotheke zu alkoholfreien Alternativen beraten lassen. Das gilt auch für die Patienten, die regelmäßig größere Mengen von hochprozentigen Zubereitungen trinken“, so Dr. Schmitt.</p>
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		<title>Olivenöl schützt die Leber: Antioxidative Wirkung bei Vergiftungen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 09:26:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer häufig Olivenöl zu sich nimmt, schützt damit seine Leber vor Vergiftungen. Das behaupten zumindest tunesische Forscher. &#8220;Natives Olivenöl extra und seine Extrakte haben viele gesundheitlichen Vorteile. Wir konnten nun zeigen, dass dazu auch der Schutz des Lebergewebes vor oxidativem Schaden gehört&#8221;, berichtet Studienleiter Mohamed Hammami von der Universität Monastir&#8230; Olivenöl: Seine Inhaltsstoffe kommen auch der Leber zugute pte &#8211; um.rnu.tn &#8211; nutritionandmetabolism.com &#8211; Die Hinweise stammen bislang erst aus dem Tierversuch. Die Forscher verabreichten Ratten über längere Zeit entweder kaltgepresstes Olivenöl, Extrakte von dessen wasser- oder fettlösenden Teilen oder jedoch kein Olivenöl und setzten sie einem gängigen Herbizid (2,4-D)aus. Alle Tiere erlitten in Folge Leberschäden. Allerdings waren sie bei denen, die sich zuvor von Olivenöl oder dessen wasserlöslichen Teilen ernährt hatten, weniger stark ausgeprägt, und die antioxidative Aktivität war höher. &#8220;Scheinbar schützt also der wasserlösliche Teil des Olivenöls das Lebergewebe bei oxidativem Stress durch Toxine. Zur Klärung der genauen Wirkung braucht es jedoch noch weitere Untersuchungen&#8221;, gibt Hammami zu bedenken. Kein bekanntes Leberheilmittel Olivenöl ist kein etabliertes Lebensmittel bei Lebererkrankungen, betont Holger Hoffmann von der Deutschen Leberhilfe http://www.leberhilfe.org im pressetext-Interview. &#8220;Für eine funktionierende Leber ist gesunde und vielseitige Ernährung wichtig, wozu auch Olivenöl zählen kann&#8221;, so der Experte. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer häufig Olivenöl zu sich nimmt, schützt damit seine Leber vor Vergiftungen. Das behaupten zumindest tunesische Forscher. &#8220;Natives Olivenöl extra und seine Extrakte haben viele gesundheitlichen Vorteile. Wir konnten nun zeigen, dass dazu auch der Schutz des Lebergewebes vor oxidativem Schaden gehört&#8221;, berichtet Studienleiter Mohamed Hammami von der Universität Monastir&#8230;<span id="more-2564"></span></p>
<p><strong>Olivenöl: Seine Inhaltsstoffe kommen auch der Leber zugute</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://www.um.rnu.tn">um.rnu.tn</a> &#8211; <a href="http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/80">nutritionandmetabolism.com</a> &#8211; Die Hinweise stammen bislang erst aus dem Tierversuch. Die Forscher verabreichten Ratten über längere Zeit entweder kaltgepresstes Olivenöl, Extrakte von dessen wasser- oder fettlösenden Teilen oder jedoch kein Olivenöl und setzten sie einem gängigen Herbizid (2,4-D)aus. Alle Tiere erlitten in Folge Leberschäden. Allerdings waren sie bei denen, die sich zuvor von Olivenöl oder dessen wasserlöslichen Teilen ernährt hatten, weniger stark ausgeprägt, und die antioxidative Aktivität war höher. &#8220;Scheinbar schützt also der wasserlösliche Teil des Olivenöls das Lebergewebe bei oxidativem Stress durch Toxine. Zur Klärung der genauen Wirkung braucht es jedoch noch weitere Untersuchungen&#8221;, gibt Hammami zu bedenken.</p>
<p><strong>Kein bekanntes Leberheilmittel</strong></p>
<p>Olivenöl ist kein etabliertes Lebensmittel bei Lebererkrankungen, betont Holger Hoffmann von der Deutschen Leberhilfe http://www.leberhilfe.org im pressetext-Interview. &#8220;Für eine funktionierende Leber ist gesunde und vielseitige Ernährung wichtig, wozu auch Olivenöl zählen kann&#8221;, so der Experte. Zu Entgiftungskuren, die Gallensteine mit Olivenöl, Salz und Grapefruit austreiben wollen, gibt es keine wissenschaftliche Grundlage. &#8220;Studien zeigen, dass die grünlichen Ausscheidungen keine Gallensteine sind, wie oft vermutet wird. Wer es dennoch versucht, sollte zuvor Rücksprache mit dem Arzt halten.&#8221;</p>
<p>Vergiftungen der Leber gehen in über 30 Prozent der Fälle auf Alkohol zurück, jedoch auch Nikotin, Drogen oder unsachgemäße Medikamenteneinnahme können die größte Drüse des Körpers schädigen. In Diskussion für schützende Wirkung sind derzeit Antioxidantien, Vitamin D, Spurenelemente wie Zink und Selen oder auch der in der Mariendistel enthaltene Wirkstoff Silymarin. &#8220;Letzterer scheint zumindest bei toxischen Vergiftungen wie etwa des Knollenblätterpilzes zu wirken&#8221;, erklärt Hoffmann.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/80">Nutrition and Metabolism</a>&#8221; &#8211; Open Access-Journal von BioMed Central</p>
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		<title>&#8220;Schwips-Gen&#8221;: Neue Waffe gegen Alkoholismus?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 15:02:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der University of North Carolina haben ein Schwips-Gen identifiziert, das erklärt, warum manche Menschen die Wirkung von Alkohol rascher spüren als andere. Das Team um Kirk Wilhelmsen geht davon aus, dass zehn bis 20 Prozent der Menschen über das Gen CYP2E1 verfügen. Die Forscher hoffen, dass dieses Gen einen gewissen Schutz gegen Alkoholismus bieten kann&#8230; Warum manche Menschen die Alkohol-Wirkung rascher spüren pte &#8211; unc.edu &#8211; Menschen, die stark auf Alkohol reagieren, werden weniger wahrscheinlich süchtig. Die Wissenschaftler betonen, dass die aktuelle Untersuchung darauf abzielt, die Sucht zu bekämpfen und nicht eine Möglichkeit für einen billigen Rausch zu bieten. Menschen könnten eines Tages Medikamente mit CYP2E1 einnehmen, damit sie empfindlicher auf Alkohol reagieren. Das Ziel dabei wäre es nicht, schneller betrunken zu werden, sondern zu verhindern, dass bis zum Vollrausch getrunken wird. Nicht bis zum Vollrausch Wilhelmsen erklärte, dass es noch eine ganze Weile dauern werde bis ein derartiges Medikamente wirklich auf den Markt gebracht werden kann. Die jetzt identifizierten Gene erklärten jedoch zu einem guten Teil, wie Alkohol im Gehirn wirkt, heißt es bei BBC Online. Der meiste Alkohol wird in der Leber abgebaut. Ein Teil gelangt jedoch ins Gehirn und wird dort von einem Enzym abgebaut, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der University of North Carolina haben ein Schwips-Gen identifiziert, das erklärt, warum manche Menschen die Wirkung von Alkohol rascher spüren als andere. Das Team um Kirk Wilhelmsen geht davon aus, dass zehn bis 20 Prozent der Menschen über das Gen CYP2E1 verfügen. Die Forscher hoffen, dass dieses Gen einen gewissen Schutz gegen Alkoholismus bieten kann&#8230;<span id="more-2461"></span></p>
<p><strong>Warum manche Menschen die Alkohol-Wirkung rascher spüren</strong></p>
<p><a target="" title="" href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a target="" title="" href="http://www.unc.edu">unc.edu</a> &#8211; Menschen, die stark auf Alkohol reagieren, werden weniger wahrscheinlich süchtig. Die Wissenschaftler betonen, dass die aktuelle Untersuchung darauf abzielt, die Sucht zu bekämpfen und nicht eine Möglichkeit für einen billigen Rausch zu bieten. Menschen könnten eines Tages Medikamente mit CYP2E1 einnehmen, damit sie empfindlicher auf Alkohol reagieren. Das Ziel dabei wäre es nicht, schneller betrunken zu werden, sondern zu verhindern, dass bis zum Vollrausch getrunken wird.</p>
<p><strong>Nicht bis zum Vollrausch</strong></p>
<p>Wilhelmsen erklärte, dass es noch eine ganze Weile dauern werde bis ein derartiges Medikamente wirklich auf den Markt gebracht werden kann. Die jetzt identifizierten Gene erklärten jedoch zu einem guten Teil, wie Alkohol im Gehirn wirkt, heißt es bei BBC Online. Der meiste Alkohol wird in der Leber abgebaut. Ein Teil gelangt jedoch ins Gehirn und wird dort von einem Enzym abgebaut, für das das Gen CYP2E1 kodierte Instruktionen liefert. Menschen, die über die Schwips-Version des Gens verfügen, bauen den Alkohol rascher ab und fühlen seine Wirkung deutlich rascher als andere.</p>
<p>An der Studie nahmen mehr als 200 Studentenpaare teil, die Geschwister waren. Sie verfügten über einen alkoholabhängigen Elternteil, hatten selbst aber keine Probleme mit dem Alkohol. Die Wissenschaftler verabreichten den Studenten eine Mischung aus Gärungsalkohol und Soda. In regelmäßigen Abständen wurden sie in der Folge befragt, ob sie sich betrunken oder nüchtern, müde oder wach fühlten. Diese Ergebnisse wurden mit den Gentests der Studenten verglichen. Es zeigte sich, dass das Gen CYP2E1 auf dem Chromosom 10 festzulegen scheint, wie viel Alkohol ein Mensch verträgt.</p>
<p><strong>Behandlung gegen Alkoholabhängigkeit</strong></p>
<p>Laut Wilhelmsen sind weitere Studien erforderlich, um zu ermitteln, ob diese Studienergebnisse bei der Entstehung neuer Behandlungsansätze gegen Alkoholabhängigkeit helfen können. &#8220;Alkoholismus ist eine sehr komplexe Krankheit und es gibt zahlreiche Gründe warum Menschen trinken. Das könnte nur einer der Gründe dafür sein.&#8221;</p>
<p>Details der Studie sind im Fachmagazin <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/%28ISSN%291530-0277/issues">Alcoholism: Clinical and Experimental Research</a> erschienen&#8230;</p>
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		<title>Kaffee trinken hilft bei Leberschäden</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/04/kaffee-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene empirische Studien (NHANES I-III) der staatlichen amerikanischen Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) konnten in den vergangenen Jahren zeigen, dass bei chronisch Leberkranken, die regelmäßig Kaffee tranken, der Leberumbau einen vergleichsweise milderen Verlauf nahm. Die molekularbiologischen Ursachen hierfür waren jedoch bisher ungeklärt. Olav Gressner vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie am Universitätsklinikum Aachen und sein Mitarbeiterteam konnten nun das Geheimnis lüften&#8230; Die Wissenschaftler erbrachten den Beweis, dass das Koffein im Kaffee den Cyclo-AMP-Anteil in der Leberzelle erhöht. Dieser Botenstoff wiederum hemmt den Bindegewebs-Wachstumsfaktor CTGF (Connective Tissue Growth Factor), der den Umbau gesunder Leberzellen in funktionsloses Bindegewebe verantwortet. In der Leber wird CTGF vor allem von den Hepatozyten produziert. Dieser Zelltyp macht etwa 80 Prozent des gesunden Lebervolumens aus. Um ihre wissenschaftlichen Überlegungen zu bestätigen, entnahmen Gressner und sein Team daher Hepatozyten aus Lebern von gesunden Ratten und stimulierten diese in Kultur mit Koffein. Das Ergebnis des Experiments bestätigte die Vermutung: Die Hepatozyten produzierten unter Koffein deutlich weniger CTGF. &#8220;Koffein wird fast ausschließlich in der Leber abgebaut&#8221;, berichtet Gressner, &#8220;dadurch bewirkt es eine Anreicherung des Cyclo-AMP exakt dort, wo es benötigt wird, um den Umbauprozess der Leber, die so genannte Fibrose, zu verlangsamen.&#8221; Heilen könne man die Erkrankung durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedene empirische  Studien (NHANES I-III) der staatlichen amerikanischen Gesundheitsbehörde  National Institutes of Health (NIH) konnten in den vergangenen Jahren  zeigen, dass bei chronisch Leberkranken, die regelmäßig Kaffee tranken,  der Leberumbau einen vergleichsweise milderen Verlauf nahm. Die  molekularbiologischen Ursachen hierfür waren jedoch bisher ungeklärt.  Olav Gressner vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie am  Universitätsklinikum Aachen und sein Mitarbeiterteam konnten nun das  Geheimnis lüften&#8230;<span id="more-1949"></span></p>
<p>Die Wissenschaftler erbrachten den Beweis,  dass das Koffein im Kaffee den Cyclo-AMP-Anteil in der Leberzelle  erhöht. Dieser Botenstoff wiederum hemmt den Bindegewebs-Wachstumsfaktor  CTGF (Connective Tissue Growth Factor), der den Umbau gesunder  Leberzellen in funktionsloses Bindegewebe verantwortet. In der  Leber wird CTGF vor allem von den Hepatozyten produziert. Dieser Zelltyp  macht etwa 80 Prozent des gesunden Lebervolumens aus. Um ihre  wissenschaftlichen Überlegungen zu bestätigen, entnahmen Gressner und  sein Team daher Hepatozyten aus Lebern von gesunden Ratten und  stimulierten diese in Kultur mit Koffein. Das Ergebnis des Experiments  bestätigte die Vermutung: Die Hepatozyten produzierten unter Koffein deutlich weniger CTGF.</p>
<p>&#8220;Koffein wird fast ausschließlich in der  Leber abgebaut&#8221;, berichtet Gressner, &#8220;dadurch bewirkt es eine  Anreicherung des Cyclo-AMP exakt dort, wo es benötigt wird, um den  Umbauprozess der Leber, die so genannte Fibrose, zu verlangsamen.&#8221;  Heilen könne man die Erkrankung durch bloßes Kaffee trinken allerdings  nicht, betont der Mediziner, aber: &#8220;Mit zwei Tassen Kaffee täglich lässt  sich der Krankheitsverlauf zumindest verzögern.&#8221; Auch könne man sich langfristig die Möglichkeit einer Behandlung mit höher dosierten, koffeinhaltigen Medikamenten vorstellen.</p>
<p>Fibrosen führen zu einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes in bestimmten Organen, etwa in der Leber, Niere oder Lunge. Dabei verhärtet sich das Gewebe des  betroffenen Organs. Die narbigen Veränderungen können im fortgeschrittenen Krankheitsstadium die Organfunktionen beeinträchtigen.  Bei einer Leberfibrose wird beispielsweise das so genannte  Leberparenchym, der schadstoffabbauende Bereich des Organs, langfristig zerstört. Neben überhöhtem Alkoholgenuss können auch Erkrankungen wie Hepatitis B und C eine Fibrose auslösen.</p>
<p>Quelle:  Informationsdienst Wissenschaft (idw); www.idw-online.de<br />
Weitere  Informationen bei: Dr. med. Olav Gressner, Institut für Klinische  Chemie und Pathobiochemie am Universitätsklinikum Aachen, Tel.  0241/8088671, E-Mail: ogressner@ukaachen.de<br />
<a href="http://www.kaffee-wirkungen.de">http://www.kaffee-wirkungen.de</a></p>
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		<title>Noch mehr Hinweise: Kaffee schützt vor Leberkrebs, Grüner Tee wohl eher nicht</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:35:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaffee und Grüner Tee gehören weltweit zu den beliebtesten Getränken. Beide enthalten polyphenolische Antioxidanzien, von denen man annimmt, dass sie Krebs vorbeugen können. Etliche Kohorten- und Fallkontrollstudien sowie Metaanalysen legen die Vermutung nahe, dass der Konsum von Kaffee einen vor Leberkrebs schützende Wirkung ausübt. Japanische Forscher haben nun in einer großen prospektiven Studie untersucht, welchen Effekt auf den Status der Leber der Genuss von Kaffee bzw. Grünem Tee bei Personen mit einer Hepatitis B oder C-Infektion hat&#8230; An der Japan Public Health Center-based Prospective Study hatten fast 19.000 Personen zwischen 40 und 69 Jahren teilgenommen. Die Studie startet 1993 und im Jahr 2006 wurde die Inzidenz von Leberkrebs bei den Probanden ausgewertet. Insgesamt waren 110 Fälle von Leberkrebs aufgetreten. Die Ergebnisse zeigen: Verglichen mit Nicht-Kaffeetrinkern war das Risiko Leberkrebs zu entwickeln bei den regelmäßigen Kaffeetrinkern signifikant verringert. Dies traf auch auf die Hepatitis-Infizierten Probanden zu. Im Gegensatz dazu zeigte sich kein positiver Effekt auf das Leberkrebs-Risiko bei jenen, die regelmäßig Grünen Tee getrunken hatten. Die Schlussfolgerung der Autoren: Kaffee kann das Leberkrebs-Risiko senken, und dies gilt auch für Personen, die mit Hepatitis B oder C infiziert sind. Grüner Tee zeigt hingegen keine solche Wirkung. Quelle: Inoue et al. (2009), Effect [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaffee und Grüner Tee  gehören weltweit zu den beliebtesten Getränken. Beide enthalten  polyphenolische Antioxidanzien, von denen man annimmt, dass sie Krebs  vorbeugen können. Etliche Kohorten- und Fallkontrollstudien sowie  Metaanalysen legen die Vermutung nahe, dass der Konsum von Kaffee einen  vor Leberkrebs schützende Wirkung ausübt. Japanische Forscher haben nun  in einer großen prospektiven Studie untersucht, welchen Effekt auf den  Status der Leber der Genuss von Kaffee bzw. Grünem Tee bei Personen mit  einer Hepatitis B oder C-Infektion hat&#8230;<span id="more-1945"></span></p>
<p>An der Japan Public  Health Center-based Prospective Study hatten fast 19.000 Personen  zwischen 40 und 69 Jahren teilgenommen. Die Studie startet 1993 und im  Jahr 2006 wurde die Inzidenz von Leberkrebs bei den Probanden  ausgewertet. Insgesamt waren 110 Fälle von Leberkrebs aufgetreten.</p>
<p>Die  Ergebnisse zeigen: Verglichen mit Nicht-Kaffeetrinkern war das Risiko  Leberkrebs zu entwickeln bei den regelmäßigen Kaffeetrinkern signifikant  verringert. Dies traf auch auf die Hepatitis-Infizierten Probanden zu.  Im Gegensatz dazu zeigte sich kein positiver Effekt auf das  Leberkrebs-Risiko bei jenen, die regelmäßig Grünen Tee getrunken hatten.</p>
<p>Die  Schlussfolgerung der Autoren: Kaffee kann das Leberkrebs-Risiko senken,  und dies gilt auch für Personen, die mit Hepatitis B oder C infiziert  sind. Grüner Tee zeigt hingegen keine solche Wirkung.</p>
<p><em>Quelle: Inoue  et al. (2009), Effect of coffee and green tea consumption on the risk  of liver cancer : cohort analysis by hepatitis virus infection status.  Cancer Epidemiol Biomarkers Prev, 18(6): 1746-1753</em></p>
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		<title>Neuer Beleg: Weniger Leberfibrose durch Kaffeetrinken</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:24:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>

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		<description><![CDATA[In jüngster Vergangenheit verdichten sich die Hinweise darauf, dass Kaffeekonsum einen positiven Einfluss bei Lebererkrankungen hat und vermutlich präventiv wirken kann. Jetzt hat dies eine neue Studie aus den USA bekräftigt, in der 177 Leberbiopsie-Patienten gezielt nach ihrem Kaffee- und sonstigem Getränkekonsum befragt wurden. Ergebnis: Mehr als zwei Tassen Kaffee (mit über 308 mg Koffein) täglich hatten bei Patienten mit chronischer Hepatitis C das Fortschreiten der Leberzirrhose verlangsamt&#8230; Andere Koffeinquellen wie Tee, Schokolade oder angereicherte Softdrinks zeigten diesen Schutzeffekt nicht. Koffein scheint für die Leber besonders bekömmlich zu sein, was bereits ältere Studien nahelegten. Die Effekte reichten von einer niedrigeren Prävalenz von chronischen Lebererkrankungen, einem reduzierten Risiko von hepatozellulären Karzinomen bis zu einem niedrigerem Sterberisiko an einer Leberzirrhose, was jeweils mit einem erhöhten Konsum von Koffein assoziiert war. Der Leberspezialist Apurva Modi vom National Institutes of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases in Bethesda wollte sich ein eigenes Bild machen und verteilte deshalb detaillierte Fragebögen an 177 Patienten, die sich einer Leberbiopsie unterzogen. Sie sollten angeben, ob und wie häufig sie Kaffee oder Tee, Kakao oder andere koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen. Der Vergleich der Antworten in den Fragebögen mit den Befunden der Leberbiopsien bestätigte frühere Untersuchungen: Je höher die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In jüngster Vergangenheit  verdichten sich die Hinweise darauf, dass Kaffeekonsum einen positiven  Einfluss bei Lebererkrankungen hat und vermutlich präventiv wirken kann.  Jetzt hat dies eine neue Studie aus den USA bekräftigt, in der 177  Leberbiopsie-Patienten gezielt nach ihrem Kaffee- und sonstigem  Getränkekonsum befragt wurden. Ergebnis: Mehr als zwei Tassen Kaffee  (mit über 308 mg Koffein) täglich hatten bei Patienten mit chronischer  Hepatitis C das Fortschreiten der Leberzirrhose verlangsamt&#8230;<span id="more-1942"></span></p>
<p>Andere Koffeinquellen wie Tee, Schokolade oder angereicherte Softdrinks zeigten  diesen Schutzeffekt nicht. Koffein scheint für die Leber  besonders bekömmlich zu sein, was bereits ältere Studien nahelegten. Die  Effekte reichten von einer niedrigeren Prävalenz von chronischen  Lebererkrankungen, einem reduzierten Risiko von hepatozellulären  Karzinomen bis zu einem niedrigerem Sterberisiko an einer Leberzirrhose,  was jeweils mit einem erhöhten Konsum von Koffein assoziiert war.</p>
<p>Der  Leberspezialist Apurva Modi vom National Institutes of Diabetes and  Digestive and Kidney Diseases in Bethesda wollte sich ein eigenes Bild  machen und verteilte deshalb detaillierte Fragebögen an 177 Patienten,  die sich einer Leberbiopsie unterzogen. Sie sollten angeben, ob und wie  häufig sie Kaffee oder Tee, Kakao oder andere koffeinhaltige Getränke zu  sich nehmen.</p>
<p>Der Vergleich der Antworten in den Fragebögen mit  den Befunden der Leberbiopsien bestätigte frühere Untersuchungen: Je  höher die Koffein-Zufuhr, desto günstiger war der histologische Befund.  Patienten mit einem (relativ günstigen) Ishak Fibrose-Score von weniger als 3 hatten im Durchschnitt 212 mg/die Koffein zu sich genommen. Bei  Patienten mit weiter fortgeschrittener Fibrose waren es dagegen nur 154 mg/die. Eine Zufuhr oberhalb der 75. Perzentile (308 mg, etwa 2,25  Becher Kaffee) war mit einem um 66 Prozent niedrigeren Risiko für eine Leberfibrose assoziiert (Odds Ratio 0,33).</p>
<p>Nach der  Berücksichtigung anderer Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Ethnie,  Lebererkrankungen, Body-Mass-Index und Alkoholkonsum war die Assoziation  sogar noch günstiger (Odds Ratio 0,25), und bei den Patienten mit einer  Hepatitis C trat eine Fibrose unter den Koffeinkonsumenten zu 81  Prozent seltener auf (Odds Ratio 0,19).</p>
<p><em>Studie: Increased  caffeine consumption is associated with reduced hepatic fibrosis, Apurva  A. Modi, Jordan J. Feld, Yoon Park, David E. Kleiner, James E.  Everhart, T. Jake Liang, Jay H. Hoofnagle, Abstract: <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/122593077/abstract" target="_blank">http://www3.interscience.wiley.com/journal/122593077/abstract</a></em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=39597" target="_blank">Deutsches  Ärzteblatt</a>, 08.01.2010</em><br />
<a href="http://www.kaffee-wirkungen.de">http://www.kaffee-wirkungen.de</a></p>
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		<title>Phytopharmazie und TCM: Verdauungsbeschwerden</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:28:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze, Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230; Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221; &#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel  kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze,  Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230;<span id="more-1653"></span></p>
<p>Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet werden und für die auch die entsprechenden Erfahrungswerte vorliegen.</p>
<p><strong>Minze und Ingwer für den Darm</strong></p>
<p>Ausschlaggebend für die verdauungsfördernden Wirkungen der Kräuter sind unter anderem die ätherischen Öle die sie beinhalten. Es ist heute erwiesen, dass die Pfefferminze tatsächlich eine starke gallenflüssigkeitsanregende Wirkung hat und zu Recht in der Volksmedizin zu den gebräuchlichsten Heilpflanzen gegen krampfhafte Bauchschmerzen gehört. Das Menthol der Pfefferminze hilft bei Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Blähungen und Krämpfen. Zingiberen, eine Hauptkomponente der ätherischen Öle der Ingwer-Wurzel, regt die Speichel- und Magensaftsekretion an und hilft uns damit gegen die Verdauungsstörungen.</p>
<p><strong>Küchengewürze gegen Völlegefühl</strong></p>
<p>Die Zimt-Rinde ist eines der ältesten Gewürze der Welt und gilt vielen als typisches Wintergewürz. Mit ihren Gerbstoffen jedoch kann sie uns bei Appetitlosigkeit, Blähungen oder Völlegefühl helfen, indem sie die Motilität des Darms fördert. Außerdem bestätigen neuere Studien auch die blutzuckersenkende Wirkung von Zimt. Ein zuviel ist nie ratsam, auch nicht beim Zimt, Vorsicht ist geboten bei schweren Leberleiden.</p>
<p>Die Wurzelknolle der Gelbwurz, bei uns auch als Kurkuma und Bestandteil von Currygerichten bekannt, gehört so wie die Wurzel des echten Ingwers zur Familie der Ingwergewächse. Dem Curcumin werden viele therapeutische Wirkungen zugesprochen &#8211; es regt die Leberzellen zu vermehrter Bildung von Gallensäuren an und lindert somit Koliken und Verstopfungen.</p>
<p><strong>Zitrone als Aromatikum</strong></p>
<p>Die ätherischen Öle von Zitrusfrüchten bewirken über eine Anregung der Mund-, Rachen- und Magenschleimhaut eine Sekretionssteigerung des Magensaftes und werden seit jeher in der Volksmedizin als Aromatikum bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. In Kombination mit dem Amur-Korkbaum, dessen Rinde antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften aufweist, zeigten Zitronen- und Korkbaumrindenextrakte in einer Studie positive Wirkung auf die Blutfette und Blutzuckerwerte und senkten somit die cardiovaskulären Risikofaktoren. Auf den Saft des verwandten Etrog schwört ein Händler am Jerusalemer Markt in Machneh Jehudah, wo er allerlei Essenzen nach der medizinischen Überlieferung des RaMBaM vorrätig hält.</p>
<p><strong>Einnahme in Form von standardisierten Präparaten</strong></p>
<p>Da es sich bei Pflanzen und ihren Bestandteilen um Naturstoffe handelt, die je nach äußeren Bedingungen unterschiedlich wachsen können, gibt es dadurch bedingt auch natürliche Schwankungen bei den pflanzenspezifischen Inhaltsstoffen, wie z. B. in Bestandteilen von Kräuterteemischungen. Um jedoch sicher gehen zu können, stets die gleiche Konzentration an Inhaltsstoffen zu sich zu nehmen, können die Inhaltsstoffe in einem aufwendigen technischen Verfahren aus den Pflanzen gelöst und standardisiert werden &#8211; so entsteht ein qualitativ hochwertiges Granulat mit einer immer gleichen, definierten Konzentration der wertvollen Substanzen.</p>
<p>Ein standardisiertes Präparat sind zum Beispiel die Xiaohua-Kräuterkapseln der kleinen Pharmafirma MaxPharma aus Gramatneusiedl in Niederösterreich. Enthalten sind standardisierte Extrakte der Ingwer-Wurzel, Pfefferminze, Gelbwurz-Wurzelknolle, Zimt-Rinde, Zitronen-Schale und Korkbaumrinde. <a href="http://www.norewell.at">Xiaohua</a> ist übrigens chinesisch für &#8220;Darm&#8221;.</p>
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		<title>Verräterisches Protein: Neuer Biomarker für die Diagnose der Leberzirrhose</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/01/fibrose/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 21:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Virologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Chronische Lebererkrankungen können zu einer Bindegewebsvermehrung (Fibrosierung) in der Leber führen. Bisher war einzig eine Gewebsentnahme durch Leberbiopsie zuverlässig, um Art und Progressionsrisiko der Erkrankung zu beurteilen um eine sinnvolle Therapie einleiten zu können&#8230; Künftig soll eine Blutabnahme genügen, um den Grad der Leberfibrose abschätzen zu können: Forschern der NRW-Nachwuchsgruppe am Medizinischen Proteom-Center der RUB unter Leitung von Dr. Kai Stühler ist es gemeinsam mit Hepatologen vom RUB-Klinikum Bergmannsheil und internationalen Kollegen gelungen, neue Biomarker für die Diagnose der Leberfibrose zu identifizieren. Sie berichten in der Fachzeitschrift Hepatology. Ruhr-Universität Bochum Bisheriger Stellenwert der Leberbiopsie bei chronischer Hepatitis C &#8211; Infektion Bei der Leberfibrose, meistens hervorgerufen durch Alkoholkrankheit oder eine chronische Virushepatitis, wird geschädigtes Lebergewebe zunehmend durch Bindegewebe ersetzt, was im Endstadium der Erkrankung in eine Leberzirrhose mündet. Etwa 60 bis 80 Prozent der akuten Hepatitis C-Virusinfektionen verlaufen chronisch und führen damit zu einer dauerhaften Schädigung der Leber. Die Therapie der Hepatitis C mit Peg-Interferon alpha und Ribavirin ist langwierig, belastend und bei ungünstiger Konstellation für 50 Prozent der Patienten nicht erfolgreich. Zur Indikationsstellung einer antiviralen Therapie und zur Verlaufskontrolle erlaubte bisher allein die Leberbiopsie die zuverlässige Beurteilung des Fibrosestadiums und damit des individuellen Therapieerfolgs &#8211; eine für den Patienten unangenehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pharmacon.net/wp-content/uploads/2009/01/fibrose.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-259" title="fibrose" src="http://www.pharmacon.net/wp-content/uploads/2009/01/fibrose-223x300.jpg" alt="fibrose" width="223" height="300" /></a>Chronische Lebererkrankungen können zu einer Bindegewebsvermehrung (Fibrosierung) in der Leber führen. Bisher war einzig eine Gewebsentnahme durch Leberbiopsie zuverlässig, um Art und Progressionsrisiko der Erkrankung zu beurteilen um eine sinnvolle Therapie einleiten zu können&#8230;<span id="more-258"></span></p>
<p>Künftig soll eine Blutabnahme genügen, um den Grad der Leberfibrose abschätzen zu können: Forschern der NRW-Nachwuchsgruppe am Medizinischen Proteom-Center der RUB unter Leitung von Dr. Kai Stühler ist es gemeinsam mit Hepatologen vom RUB-Klinikum Bergmannsheil und internationalen Kollegen gelungen, neue Biomarker für die Diagnose der Leberfibrose zu identifizieren. Sie berichten in der Fachzeitschrift Hepatology.</p>
<p><em>Ruhr-Universität Bochum</em></p>
<p><strong>Bisheriger Stellenwert der Leberbiopsie bei chronischer Hepatitis C &#8211; Infektion</strong></p>
<p>Bei der Leberfibrose, meistens hervorgerufen durch Alkoholkrankheit oder eine chronische Virushepatitis, wird geschädigtes Lebergewebe zunehmend durch Bindegewebe ersetzt, was im Endstadium der Erkrankung in eine Leberzirrhose mündet. Etwa 60 bis 80 Prozent der akuten Hepatitis C-Virusinfektionen verlaufen chronisch und führen damit zu einer dauerhaften Schädigung der Leber. Die Therapie der Hepatitis C mit Peg-Interferon alpha und Ribavirin ist langwierig, belastend und bei ungünstiger Konstellation für 50 Prozent der Patienten nicht erfolgreich. Zur Indikationsstellung einer antiviralen Therapie und zur Verlaufskontrolle erlaubte bisher allein die Leberbiopsie die zuverlässige Beurteilung des Fibrosestadiums und damit des individuellen Therapieerfolgs &#8211; eine für den Patienten unangenehme und aufwändige Prozedur.</p>
<p><strong>Neue Wege zum Biomarker</strong></p>
<p>Dr. Barbara Sitek und Prof. Dr. Helmut E. Meyer vom Medizinischen Proteom-Center sowie Dr. Christian Mölleken und Prof. Dr. Wolff Schmiegel vom RUB-Klinikum Bergmannsheil machten sich daher gemeinsam mit Kollegen aus Kiel, Dänemark und den USA auf die Suche nach Biomarkern: Stoffen, die im Blut nachweisbar sind und Rückschlüsse auf den Zustand der Leber erlauben. Um zuverlässige Biomarker zu finden, beschritt die Forschergruppe neue Wege und nutzte die Proteomanalyse von erkranktem Lebergewebe. Die Forscher interessierte dabei, welche Proteine das Lebergewebe in welchem Krankheitsstadium charakteristischerweise produziert. Durch Kombination hochsensitiver Methoden wie der 2D-DIGE Technik und Massenspektrometrie (detaillierte Erläuterung der Methoden siehe <a href="http://www.medizinisches-proteom-center.de">http://www.medizinisches-proteom-center.de</a>) konnten geringste Probenmengen von nur 3500 Zellen analysiert werden. Das hierbei identifizierte Protein MFAP4 stellte sich in einem umfangreichen Probenkontingent von Patienten des Kompetenznetzes Hepatitis (HepNet) als Biomarker mit hoher diagnostischer Genauigkeit heraus.</p>
<p><strong>Identifizierungskonzept bestätigt</strong></p>
<p>Künftig soll es daher genügen, eine Blutprobe eines Patienten zu analysieren, um sowohl das Stadium seiner Lebererkrankung zu diagnostizieren als auch den Erfolg einer Therapie bei Hepatitis C zuverlässig zu verfolgen. &#8220;Unsere Ergebnisse bestätigen erneut unser Konzept zur Identifizierung von Biomarkern mithilfe der gewebebasierten Proteomanalyse&#8221;, zeigt sich Kai Stühler zufrieden.</p>
<blockquote><p>C. Mölleken, B. Sitek, C. Henkel, G. Poschmann, B. Sipos, S. Wiese, B. Warscheid, C. Broelsch, M. Reiser, S.L. Friedman, I. Tornøe, A. Schlosser, G. Klöppel, W. Schmiegel, H.E. Meyer, U. Holmskov, K. Stühler: Detection of novel biomarkers of liver cirrhosis by proteomic analysis. In: Hepatology, 2. Dezember 2008, DOI: 10.1002/hep.22764</p></blockquote>
<p>Medizinisches Proteomcenter der Ruhr-Universität Bochum<br />
<a href="http://www.medizinisches-proteom-center.de">http://www.medizinisches-proteom-center.de</a></p>
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