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	<title>Pharmacon Net &#187; Lernen</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Dr. Yael Adler: Hautkrankheiten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 19:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmazie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Fast jede Person entwickelt im Laufe ihres Lebens eine Hautveränderung oder Erkrankung. Viele Betroffene suchen zunächst Rat in der Apotheke oder der Hausarzt-Praxis. Apotheker, PTA und Arzt müssen sich also mit dem Thema „Haut&#8221; auskennen und über solide Kenntnisse rund um Dermatologie und Dermatopharmazie verfügen: Nur dann können sie den Patienten erste Hilfestellungen geben&#8230; Aus dem Vorwort von Dr. med Yael Adler zu ihrem neuen Buch &#8220;Hautkrankheiten &#8211; Symptome, Therapie, Beratung&#8220; Dabei geht es nicht darum, den Hautarzt zu ersetzen. Wesentlich ist, der täglichen Flut an Fragen rund um die Haut professionell und im Sinne des Hilfesuchenden zu begegnen. Nicht jeder sucht gleich bei einer Rauigkeit der Haut oder bei leichter Schuppung den Hautarzt auf. Dieses Buch stellt brennende Alltagsfragen rund um Haut und Hautbeschwerden in den Vordergrund. Es gibt Ihnen Werkzeuge zur Beurteilung von Hautproblemen und Krankheiten an die Hand. Sie lernen, die Signale der Haut richtig zu erkennen und auf sie zu reagieren. Durch die Lektüre dieses Buchs sind Sie in der Lage, Ihre Kunden oder Patienten mit ihren Hautproblemen und Hautkrankheiten adäquat zu beraten. In vielen Fällen können Sie die Beschwerden lindern oder in Zusammenarbeit mit dem Hautarzt heilen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Fast jede Person entwickelt im Laufe ihres Lebens eine Hautveränderung oder Erkrankung. Viele Betroffene suchen zunächst Rat in der Apotheke oder der Hausarzt-Praxis. Apotheker, PTA und Arzt müssen sich also mit dem Thema „Haut&#8221; auskennen und über solide Kenntnisse rund um Dermatologie und Dermatopharmazie verfügen: Nur dann können sie den Patienten erste Hilfestellungen geben&#8230;<span id="more-3640"></span></p>
<p><em>Aus dem Vorwort von Dr. med Yael Adler zu ihrem neuen Buch &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3804728154">Hautkrankheiten &#8211; Symptome, Therapie, Beratung</a>&#8220;</em></p>
<p>Dabei geht es nicht darum, den Hautarzt zu ersetzen. Wesentlich ist, der täglichen Flut an Fragen rund um die Haut professionell und im Sinne des Hilfesuchenden zu begegnen. Nicht jeder sucht gleich bei einer Rauigkeit der Haut oder bei leichter Schuppung den Hautarzt auf.</p>
<p>Dieses Buch stellt brennende Alltagsfragen rund um Haut und Hautbeschwerden in den Vordergrund. Es gibt Ihnen Werkzeuge zur Beurteilung von Hautproblemen und Krankheiten an die Hand. Sie lernen, die Signale der Haut richtig zu erkennen und auf sie zu reagieren.</p>
<p>Durch die Lektüre dieses Buchs sind Sie in der Lage, Ihre Kunden oder Patienten mit ihren Hautproblemen und Hautkrankheiten adäquat zu beraten. In vielen Fällen können Sie die Beschwerden lindern oder in Zusammenarbeit mit dem Hautarzt heilen. Hinweise zum Umgang mit Patienten und Kunden helfen Ihnen dabei.</p>
<p>Sie werden in der Lage sein, aus der Haut zu lesen, welcher Hautcharakter und Hauttyp vorliegt. Dadurch wählen Sie die richtigen Pflegeprodukte aus und ordnen bestehende Beschwerden richtig ein. Sie erlernen die charakteristischen Schlüsselsymptome einer Erkrankung und können sie der vorliegenden Krankheit beziehungsweise einigen wichtigen Differentialdiagnosen zuordnen.</p>
<p>Wurde die Diagnose bereits gestellt, können Apothekerinnen und Apotheker anhand der charakteristischen Hautveränderungen und typischen Krankheitsmerkmale die begleitende und stadiengerechte pharmazeutische Betreuung durchführen. Sie lernen abzugrenzen, wann die Selbstmedikation bei Hautbeschwerden oder -Veränderungen möglich und sinnvoll ist und wann dem Patienten zu einem Arztbesuch geraten werden muss.</p>
<p>Das Buch bietet die theoretischen Grundlagen, um folgende Fähigkeiten zu erwerben und zu vertiefen:</p>
<ul>
<li>charakteristische Hautveränderungen beschreiben und typischen Krankheitsbildern zuordnen,</li>
<li>Wirkstoffe und Dermatikagrundlagen bei der Behandlung der häufigsten Hautzustände und Krankheitsbilder sinnvoll einsetzen und Kenntnisse über leitliniengerechtes Therapieren erweitern,</li>
<li>Hautzustand der Patienten richtig bewerten und daraus Schlussfolgerungen hinsichtlich der medizinischen Pflege ziehen, sowohl bei gestörten Hautzuständen noch ohne pathologischen Hintergrund, als auch bei ärztlich diagnostizierten Dermatosen sowie zur Erhaltung der gesunden Haut,</li>
<li>Patienten mit Hauterkrankungen in der Apotheke optimal pharmazeutisch betreuen.</li>
</ul>
<p>Gleichzeitig eignet sich das Buch als Nachschlagewerk mit konkreten Handlungsanweisungen für den Alltag mit Hautpatienten.</p>
<p><strong>Videos mit Yael Adler</strong></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2011/10/dermatologie/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>siehe auch: <a href="http://www.youtube.com/user/adlerdermatologie">youtube.com/adlerdermatologie</a></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">Wohlfühlen ist Hautsache</span></strong></p>
<p>Buch bestellen? <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3804728154">Hautkrankheiten &#8211; Symptome, Therapie, Beratung</a></p>
<p>Raue und schuppige Haut, Akne, Juckreiz oder Couperose: Wenn Probleme unter die Haut gehen, ist die Apotheke oft die erste Anlaufstelle für die Betroffenen. Dieses Buch lässt keine Fragen offen und liefert optimale Beratungstipps und Therapievorschläge, zugeschnitten auf jeden Patienten.</p>
<p>■ Lernen Sie, wie Hautveränderungen entstehen und wie sie behandelt werden.</p>
<p>■ Nutzen Sie den detaillierten Fotoatlas und erkennen Sie blitzschnell, welche Hautkrankheit individuell vorliegen könnte.</p>
<p>■ Erfahren Sie alles über die gezielte Vorbeugung typischer Hautveränderungen.</p>
<p>■ Begleiten Sie mit Ihren Empfehlungen stadiengerecht die ärztliche Therapie.</p>
<p>■ Helfen Sie Ihren Kunden aus der Hautnot &#8211; mit den richtigen Reinigungs-, Pflege- und Schutzprodukten.</p>
<p>Steigern Sie Ihre Beratungskompetenz und nehmen Sie Ihren Patienten den Leidensdruck: für ein rundum gutes Hautgefühl!</p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de/"> www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de</a></span></p>
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		<title>Guter Sex braucht alte Werte: Tugenden überwinden Schräglage der Beziehungen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/10/sex-4/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2011/10/sex-4/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 12:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230; Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig pte &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene Buch &#8220;Schräglage&#8221;. Überforderung durch Freiheit &#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern. Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paare müssen alte Werte in das moderne Leben integrieren, um mit der heutigen Freiheit zurechtzukommen. &#8220;Die Menschen sehnen sich nach lebendiger Lust. Diese fällt einem jedoch nur am Anfang einer Beziehung zu&#8230;<span id="more-3572"></span></p>
<p>Gerti Senger: Aktive Beziehungsarbeit wichtig</p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Um auch später ein Klima der Erotik und des Begehrens zu erreichen, muss man Lust kultivieren und sie mitgestalten statt nur Bedürfnisse befriedigen&#8221;, erklärt Sexualtherapeutin Gerti Senger im pressetext-Interview. Am gestrigen Donnerstag präsentierte die Fachfrau gemeinsam mit Walter Hoffmann das bei Goldegg erschienene <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Buch &#8220;Schräglage&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Überforderung durch Freiheit </strong></p>
<p>&#8220;Als die 1960er- und 1970er-Jahre das frühere Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern weitgehend aufhoben, keimten große Hoffnungen auf: Auf Glück ohne Verlogenheit, auf wahres Fühlen und Erleben. Die Ansprüche wurden jedoch enttäuscht. Viele Beziehungen bleiben farblose Respektgemeinschaften ohne Glut oder emotionale Nähe, die ganz nach dem &#8216;everything goes&#8217;-Prinzip nur noch unverbindlich und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet sind&#8221;, analysiert Senger. Viele Beziehungen wackeln aufgrund von Schräglagen oft, da Partner voneinander zu viel Freiheit oder auch unrealistisch viel Nähe einfordern.</p>
<p>Einige Warnsignale zeigen für die Expertin, dass eine Beziehung aus der Balance geraten ist. &#8220;Ein glückliches Paar fragt sich nicht dauernd, ob es denn wirklich glücklich ist. Weitere Indizien sind, wenn ein bestimmtes Streitthema immer wieder aufgekocht wird oder wenn jemand völlig von der Bestätigung des anderen abhängt und bei einem &#8216;Nein&#8217; beim Sex gleich alles in Frage stellt.&#8221; Auch fehlende Häuslichkeit sei ein Problem. &#8220;Sie betreibt Dinner-Cancelling, er isst abends lieber einen Toast in der Kantine. Damit geht auch eine wichtige Möglichkeit des täglichen Austausches verloren.&#8221;</p>
<p><strong>Warten lernen </strong></p>
<p>Schräglagen gibt es in &#8220;unendlich vielen&#8221; Formen, die in hohem Maß durch Konflikte in der frühen Kindheit geprägt werden. &#8220;Viele haben als Kind zu wenig Nähe, Anerkennung und Entfaltung erfahren, was die spätere Entwicklung der Persönlichkeit bestimmt.&#8221; Jeder sei damit Kind seiner Zeit &#8211; Zeiten, die lange von Konsum und Wünschen geprägt waren. Für die Generationen der Zukunft ist Senger jedoch optimistisch. &#8220;Immer mehr sind unzufrieden mit der Schräglage in Politik und Arbeit. Immer mehr Menschen merken, dass es Wichtigeres gibt als den neuesten Flachbrett-Fernseher und widmen den Beziehungen wieder mehr Zeit.&#8221;</p>
<p>Die nötige Balance kann gelingen, wenn Nähe und Distanz, Bindung und Autonomie sowie Lust und Verzicht im Lot sind. &#8220;Wird jedes Bedürfnis immer sofort befriedigt, verlernt man das Warten bald. Beziehungen brauchen Zeit. Diese erreicht man vor allem durch fixe Abmachungen &#8211; etwa, dass der Sonntag &#8216;nur uns&#8217; gehört&#8221;, empfiehlt Senger. Förderlich seien jedoch vor allem die alten Tugenden. &#8220;Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt, Mitleid und Gerechtigkeit bilden einen Katalog von Werten, die wieder modern sind. Wer sie pflegt, entwickelt Persönlichkeit und arbeitet an der Beziehung.&#8221;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Gerti Senger</strong> ist Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Klinische Psychologin, Vortragende an der Universität Wien und der Sigmund Freud-Universität. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und der wöchentlichen Kolumne “Lust &amp; Liebe” in der KRONE. 2009 wurde sie mit dem Sachbuchpreis „Buchliebling 2009“ ausgezeichnet.<br />
<strong>Dr. Walter Hoffmann</strong> ist Psychoanalytiker, Klinischer Psychologe sowie Gesundheits-, Wirtschafts- und Arbeitspsychologe. Er leitet das Institut für Angewandte Tiefenpsychologie und ist Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3902729392">Bestellen?</a></p>
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		<title>Eric Kandel: Die Psychoanalyse muss sich der Biologie zuwenden</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 11:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychopharmakologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Auftakt der neuen Serie »Auf den Spuren des Denkens« in der Süddeutschen Zeitung haben Philipp Mattheis und Klaus Podak den Neurobiologen und Nobelpreisträger Eric Kandel zum Verhältnis von Psychologie und Hirnforschung interviewt. Eric Kandel war als Neunjähriger mit seinem 14 Jahre alten Bruder vor den Nazis aus Wien in die USA geflohen. Der inzwischen über 80 Jahre alte Neurobiologe ist immer noch berufstätig und erforscht an der Columbia-Universität die Biochemie von Lernen und Vergessen, unter anderem an der Meeresschnecke Aplysia&#8230; Kurz notiert / Psychosozial Verlag Kandel spricht sich deutlich für eine Verbindung der Disziplinen aus und betont, dass nur eine Kombination aus Gesprächen und Medikamenten erfolgreich sein kann, um das Verhalten von Menschen zu ändern: »Während Psychopharmaka sehr grob wirken, indem sie bestimmte Enzyme und Hormone freisetzen, können Gespräche feine, aber ebenso wichtige Veränderungen im Gehirn hervorrufen.« So sieht er auch die Zukunft der Psychoanalyse in der Annäherung der Wissenschaften: » Wenn die Psychoanalyse überleben will, ist ihre einzige Chance, sich wieder der Biologie zuzuwenden. (&#8230;) Auch die Biologen sollten ihren Horizont erweitern und über ihre Disziplin hinausdenken.« Dass durch die Hirnforschung die Magie oder Romantik verloren geht, kann Kandel übrigens nicht bestätigen: »Das sind zwei verschiedene Sichtweisen derselben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum  Auftakt der neuen Serie »<a href="http://bit.ly/gj4HW5" target="_blank">Auf den Spuren des Denkens</a>«  in der  Süddeutschen Zeitung haben Philipp Mattheis und Klaus Podak den   Neurobiologen und Nobelpreisträger Eric Kandel zum Verhältnis von   Psychologie und Hirnforschung interviewt. Eric Kandel war als   Neunjähriger mit seinem 14 Jahre alten Bruder vor den Nazis aus Wien in   die USA geflohen. Der inzwischen über 80 Jahre alte Neurobiologe ist   immer noch berufstätig und erforscht an der Columbia-Universität die   Biochemie von Lernen und Vergessen, unter anderem an der Meeresschnecke<em> </em>Aplysia&#8230;<span id="more-3104"></span></p>
<p><em><a href="http://www.psychosozial-verlag.de/">Kurz notiert / Psychosozial Verlag</a></em></p>
<p>Kandel  spricht sich deutlich für eine Verbindung der Disziplinen aus  und  betont, dass nur eine Kombination aus Gesprächen und Medikamenten   erfolgreich sein kann, um das Verhalten von Menschen zu ändern:  »Während  Psychopharmaka sehr grob wirken, indem sie bestimmte Enzyme  und Hormone  freisetzen, können Gespräche feine, aber ebenso wichtige  Veränderungen  im Gehirn hervorrufen.« So sieht er auch die Zukunft der  Psychoanalyse  in der Annäherung der Wissenschaften: » Wenn die  Psychoanalyse überleben  will, ist ihre einzige Chance, sich wieder der  Biologie zuzuwenden.  (&#8230;) Auch die Biologen sollten ihren Horizont  erweitern und über ihre  Disziplin hinausdenken.«</p>
<p>Dass durch die Hirnforschung die Magie  oder Romantik verloren geht,  kann Kandel übrigens nicht bestätigen: »Das  sind zwei verschiedene  Sichtweisen derselben Sache; sie schließen sich  nicht aus, sie ergänzen  sich.«</p>
<p><strong>Zum Interview:</strong> <a href="http://bit.ly/gj4HW5" target="_blank">Seite 1</a> <a href="http://bit.ly/hrfn6E" target="_blank">Seite 2</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychosomatik und Körpertherapie: Entspannung des Rückens</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/12/ruecken-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unabhängig davon, ob Rückenschmerzen organisch oder psychisch verursacht werden, sollte die Therapie stets durch Entspannung mit Autosuggestion ergänzt werden. Die Übungen behält man am besten ein Leben lang bei, auch wenn keine Schmerzen mehr bestehen. Es dauert nämlich einige Zeit, bis tiefe Entspannung erreicht wird; beginnt man erst, wenn schon Schmerzen bestehen, kann sich der Anfänger nicht schnell genug helfen&#8230; Entspannung ist eine vielseitige Lebenshilfe, die man nicht nur bei Schmerzen einsetzt. Wer sich an das regelmäßige Training gewöhnt hat, wird bald nicht mehr darauf verzichten wollen. Entspannung und Suggestion: Einfache Übungen Entspannung lockert die verspannte Muskulatur, der Schmerz lässt nach. Wer sich tief entspannen kann, benötigt bei Rückenschmerzen oft keine Schmerztabletten, insbesondere dann nicht, wenn die Übungen durch Selbstsuggestion ergänzt werden. Voraussetzungen für Entspannungstraining sind ein ruhiger, leicht abgedunkelter Raum, wo man beim Üben ungestört bleibt, bequeme Kleidung, die nirgends einengt, und eine gute Unterlage (Stuhl, Sessel, Bett), auf der man &#8220;sich gehen lassen&#8221; kann. Die Technik, nach der man sich einspannt, ist nicht so wichtig, sie muß nur persönlich zusagen, damit keine inneren Widerstände entstehen. Manchen Menschen gelingt es ohne besondere Technik, sich tief zu entspannen, denn Entspannung ist eine Fähigkeit, über die wir alle verfügen. Sie setzen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig davon, ob Rückenschmerzen organisch oder psychisch verursacht werden, sollte die Therapie stets durch Entspannung mit Autosuggestion ergänzt werden. Die Übungen behält man am besten ein Leben lang bei, auch wenn keine Schmerzen mehr bestehen. Es dauert nämlich einige Zeit, bis tiefe Entspannung erreicht wird; beginnt man erst, wenn schon Schmerzen bestehen, kann sich der Anfänger nicht schnell genug helfen&#8230;<span id="more-2781"></span></p>
<p>Entspannung ist eine vielseitige Lebenshilfe, die man nicht nur bei Schmerzen einsetzt. Wer sich an das regelmäßige Training gewöhnt hat, wird bald nicht mehr darauf verzichten wollen.</p>
<p><strong>Entspannung und Suggestion: Einfache Übungen</strong></p>
<p>Entspannung lockert die verspannte Muskulatur, der Schmerz lässt nach. Wer sich tief entspannen kann, benötigt bei Rückenschmerzen oft keine Schmerztabletten, insbesondere dann nicht, wenn die Übungen durch Selbstsuggestion ergänzt werden.</p>
<p>Voraussetzungen für Entspannungstraining sind ein ruhiger, leicht abgedunkelter Raum, wo man beim Üben ungestört bleibt, bequeme Kleidung, die nirgends einengt, und eine gute Unterlage (Stuhl, Sessel, Bett), auf der man &#8220;sich gehen lassen&#8221; kann. Die Technik, nach der man sich einspannt, ist nicht so wichtig, sie muß nur persönlich zusagen, damit keine inneren Widerstände entstehen. Manchen Menschen gelingt es ohne besondere Technik, sich tief zu entspannen, denn Entspannung ist eine Fähigkeit, über die wir alle verfügen. Sie setzen oder legen sieh einfach bequem hin, schließen die Augen und warten gelassen, bis Ruhe und Entspannung sie überkommen.</p>
<p>Verbessern kann man diese einfachste Methode, indem man sich in seinem Geist vorstellt: &#8220;Mein ganzer Körper wird angenehm schwer und warm &#8211; ich lasse mich gehen und versinke langsam in tiefer Ruhe.&#8221;</p>
<p>Viele Menschen sind heute aber durch Streß und Hektik des Alltags so nervös, daß sie nicht mehr einfach auf Wunsch abschalten können. Dann muß die Entspannung systematisch erlernt werden&#8230; Dazu gibt es verschiedene Techniken, u.a. die &#8220;Progressive Relaxation&#8221;, die Entspannung nicht durch bloße Vorstellung herbeiführt, sondern &#8220;erlebbar&#8221; macht, indem man die zu entspannenden Muskelgruppen Schritt für Schritt kurz anspannt und wieder löst; das hilft auch Menschen, die sich allein durch Vorstellungen nicht so gut entspannen. Yoga, transzendentale Meditation und Zen, sind drei asiatische Meditationstechniken, bei denen man durch Selbstbeherrschung und Versenkung in bestimmten Körperstellungen in tiefe innere Ruhe und körperliche Entspannung gelangt.</p>
<p>Anfänger sollten sich zunächst durch Fachliteratur mit den verschiedenen Techniken vertraut machen und dann die auswählen, die ihnen am besten gefällt. Diese wird dann unter fachlicher Anleitung erlernt, zum Beispiel an der Volkshochschule oder im Kurs einer Krankenkasse. Notfalls kann man die Entspannungstechnik auch nach einem Buch oder einer Tonkassette erlernen, nach Möglichkeit sollte aber stets ein Kurs besucht werden, bei dem man alle persönlichen Fragen und Probleme mit dem Kursleiter klaren kann.</p>
<p><strong>Autosuggestion zur Schmerzkontrolle</strong></p>
<p>In tiefer Entspannung wird das Unbewußte aufnahmefähiger für Vorstellungen, die sich nach einigen Wiederholungen darin festsetzen und automatisch in Erfüllung gehen. Diese Tatsache nutzt man, um sich durch Autosuggestionen positiv zu beeinflussen. Geübte können auf diese Weise leichtere Schmerzen einfach &#8220;abschalten&#8221; und stärkere Schmerzen zumindest lindern. Das setzt voraus, daß man sich dank regelmäßiger Übung schnell tief entspannen kann. Sobald die tiefe Entspannung eingetreten ist, wiederholt man im Geist etwa 30mal die positive Vorstellung, mit der man die Schmerzen beeinflussen will. Die Wirkung kann schon hierbei spürbar eintreten, oft dauert es aber einige Tage, bei chronischen Schmerzen auch Wochen bis Monate, ehe die Schmerzen durch die Macht der Vorstellungen nachlassen. Die Vorstellungen werden individuell formuliert, damit sie keine Widerstände und Gegenreaktionen provozieren. Das bespricht man am besten mit dem Leiter des Entspannungskurses. Meist spürt man eine Art &#8220;innere Zustimmung&#8221;, wenn die Formulierung richtig ist.</p>
<p>Die folgenden Beispiele helfen, die persönliche Vorstellung zur Schmerzkontrolle zu finden:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>&#8220;Der Schmerz ist vollkommen gleichgültig &#8211; Rücken (oder Nacken, Kreuz) sind angenehm warm.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Schmerzen verschwinden für immer &#8211; Rücken (oder Nacken, Kreuz) locker und frei beweglich.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ich bin völlig ruhig und gelassen &#8211; Der Schmerz ist gleichgültig und verschwindet für immer.&#8221;</em></p>
<p>Ganz besonders die <em>Indifferenzformel &#8220;Schmerz vollkommen gleichgültig&#8221;</em> mit der Vorstellung von Wärme im Rücken hat sich gut bewährt Man kann mehrere Vorstellungen ausprobieren und dann bei der bleiben, die am besten hilft.</p>
<p><strong>Körpertherapeutische Übungen</strong></p>
<p>Die modernen Körpertherapien, am bekanntesten die <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/bioenergetik/">Bioenergetik nach Alexander Löwen</a>, stellen die harmonische Einheit von Körper, Geist und Seele wieder her und befreien die in der verspannten Muskulatur &#8220;eingefrorenen&#8221; Gefühle. Dadurch löst sich der Muskelpanzer, die äußere Haltung wird durch die innere Harmonie verbessert, verdrängte seelische Inhalte können abreagiert und dabei verarbeitet werden. Am Ende einer solchen Behandlung, die körperlich und psychotherapeutisch arbeitet, steht ein &#8220;neuer Mensch&#8221;, selbstbewusster und aufrichtiger. Bioenergetik und andere Körpertherapien werden stets vom Therapeuten im Einzel- oder Gruppenkurs durchgeführt. Die dabei erlernten Übungen sollen zum Teil auch zwischen den Sitzungen selbständig durchgeführt werden.</p>
<p>Einige Übungen aus der Bioenergetik, die bei psychisch verursachten Rückenschmerzen helfen können, wollen wir für einen Selbstversuch vorstellen.</p>
<p>Körpertherapeutische Übungen: Bioenergetik-Übungen</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Grounding-Übungen, </em>&#8220;erden&#8221; den Körper, man lernt also dabei, bewusst Fest auf dem Boden zu stehen; außerdem kommt der Bioenergiefluß wieder in Gang, so daß sich Verspannungen lockern. Ausgangsstellung: aufrechte Haltung. Arme locker seitlich herabhängend, Beine leicht gespreizt, Füße etwa 30 cm auseinander.</p>
<p>Übung 1: Tief nach vorne beugen, den Kopf locker hängen lassen, die Finger berühren den Boden, 3 Minuten in dieser Stellung bleiben, bis die Beine vibrieren, und dabei tief und regelmäßig durch den Mund atmen.</p>
<p>Übung 2: Tief in die Hocke gehen und 2 &#8211; 3 Minuten in dieser Stellung bleiben, dabei tief und regelmäßig atmen; zum Schluß einen Ton herauslassen, nach dem einem gerade zumute ist (zum Beispiel ein langgezogenes &#8220;Aaaa&#8221; oder &#8220;Oooo&#8221;), dann langsam wieder aufrichten.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Abreagieren von Gefühlen </em>hilft, den <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/reich/">Muskelpanzer</a> zu lösen und Vorspannungen im Rücken abzubauen.</p>
<p>Ausgangsstellung: auf den Rücken legen, die Anne leicht angewinkelt neben dem Körper, die Beine leicht gespreizt ausgestreckt.</p>
<p>Übung 1: abwechselnd das ausgestreckte rechte und linke Bein anheben und kräftig damit auf die Unterlage schlagen; anfangs erfolgt das oft nur zaghaft, aber je mehr man unterdrückte Gefühle zulässt, desto stärker und rascher kann man mit den Beinen schlagen, bis man sich erleichtert fühlt; vor allein die Muskelverspannungen im Kreuz lockern sich bei dieser Übung.</p>
<p>Übung 2: Beine in den Knien beugen, damit die Füße fest auf der Unterlage stehen, beide Hände zu Fäusten ballen und kräftig damit auf die Unterlage schlagen; auch dabei steigern sieh Kraft und Geschwindigkeit, je mehr man aufsteigende Gefühle zulässt, bis man sich erleichtert fühlt; die Übung hilft vor allem bei Nacken- und Schulterschmerzen.</p>
<p>Mit diesen einfachen Übungen können weitere Gefühlsreaktionen verbunden sein, zum Beispiel Weinen oder Lachen, die ebenfalls erleichtern, wenn man sie zulässt. Nicht selten tauchen nach einiger Übung auch verdrängte negative Erfahrungen der Vergangenheit wieder im Bewusstsein auf; sie können unter Umständen derart belastend sein, daß man sie nur mit Hilfe des Therapeuten verarbeiten kann.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/rolfing/">Die Rolfsche Technik: Strukturelle Integration</a> / <a href="http://www.pharmacon.net/2009/06/feldenkrais/">Die Feldenkrais-Methode</a></p>
<p>Haben Sie es auch am Rücken?</p>
<p>Mit Rückenschmerzen ist nicht zu spaßen. Schon die leichtesten Beschwerden können mit der Zeit zu schweren Schäden an der Wirbelsäule oder den Bandscheiben führen. Ein Buch aus der Ratgeber-Reihe bei &#8220;Buch und Zeit&#8221; wird gerade auch in vielen Apotheken angeboten. Axel Reif beschreibt nicht nur die wichtigsten Ursachen akuter und chronischer Rückenschmerzen, sondern klärt auch über die bekanntesten und effektivsten Behandlungsmethoden auf mit all ihren Vor- und Nachteilen. Hierbei werden neben den schulmedizinischen Maßnahmen auch neue und bewährte Naturheilverfahren vorgestellt. Möglichkeiten der Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, wie die einfache Rotlichtbestrahlung oder mildernde Umschläge, werden ebenso berücksichtigt wie der schwerwiegende chirurgische Eingriff. Ein Gymnastikprogramm zur Stärkung des Rückens und zahlreiche Tips für den Alltag runden dieses nützliche Buch ab, aus dem auch die obigen Abschnitte stammen.</p>
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		<title>Psychosomatik der Rückenmuskulatur: Eine Frage der Haltung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Unbewußt bringen wir alle durch die Körperhaltung und den Spannungszustand der Rückenmuskeln innere Einstellungen, also Gefühle und ähnliche psychische Inhalte, zum Ausdruck. Deshalb können Rückenschmerzen auch von seelischen Vorgängen ausgehen, dadurch gefördert oder verschlimmert werden. Sie trotzen dann hartnäckig jeder üblichen Behandlung, weil damit die eigentlichen Ursachen nicht beeinflusst werden&#8230; Der Rücken als &#8220;Wetterecke&#8221; des Seelenlebens Oftmals bestehen allerdings auch in solchen Fällen bereits Wirbel- oder Bandscheibenschäden, von denen man nichts bemerken muss. Das Seelenleben sucht sich dann die &#8220;Schwachstellen&#8221; am Rücken aus, um Konflikte und Probleme körperlich zum Ausdruck zu bringen. Umgekehrt können die seelischen Einflüsse im Lauf der Zeil erst zu organischen Wirbel- und Bandscheibenschäden führen. Äußere und innere Haltung Manche Menschen gehen betont aufrecht durchs Leben, bei anderen wirkt die Körperhaltung lässig, schlaff oder gebeugt. Solche individuellen Haltungsunterschiede erfassen wir instinktiv und ziehen aus der äußeren Haltung Rückschlüsse auf die Persönlichkeit. Oft sind sie auf den ersten Blick schon erstaunlich treffsicher, weil die &#8220;Sprache&#8221; des Körpers universell verständlich ist. Man kann aber auch völlig daneben liegen, denn eine äußerlich nur vorgetäuschte Haltung durchschaut man meist erst beim näheren Kennenlernen. Psychische Einflüsse auf die Körperhaltung spielen häutig bei chronischen Rückenschmerzen eine Rolle. Bei der Diagnose und Therapie werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbewußt bringen wir alle durch die Körperhaltung und den Spannungszustand der Rückenmuskeln innere Einstellungen, also Gefühle und ähnliche psychische Inhalte, zum Ausdruck. Deshalb können Rückenschmerzen auch von seelischen Vorgängen ausgehen, dadurch gefördert oder verschlimmert werden. Sie trotzen dann hartnäckig jeder üblichen Behandlung, weil damit die eigentlichen Ursachen nicht beeinflusst werden&#8230;<span id="more-2777"></span></p>
<p><strong>Der Rücken als &#8220;Wetterecke&#8221; des Seelenlebens</strong></p>
<p>Oftmals bestehen allerdings auch in solchen Fällen bereits Wirbel-  oder Bandscheibenschäden, von denen man nichts bemerken muss. Das Seelenleben  sucht sich dann die &#8220;Schwachstellen&#8221; am Rücken aus, um Konflikte und Probleme  körperlich zum Ausdruck zu bringen. Umgekehrt können die seelischen Einflüsse im  Lauf der Zeil erst zu organischen Wirbel- und Bandscheibenschäden führen.</p>
<p><strong>Äußere und innere Haltung</strong></p>
<p>Manche Menschen gehen betont aufrecht durchs Leben, bei anderen  wirkt die Körperhaltung lässig, schlaff oder gebeugt. Solche individuellen  Haltungsunterschiede erfassen wir instinktiv und ziehen aus der äußeren Haltung  Rückschlüsse auf die Persönlichkeit. Oft sind sie auf den ersten Blick schon  erstaunlich treffsicher, weil die &#8220;Sprache&#8221; des Körpers universell verständlich  ist. Man kann aber auch völlig daneben liegen, denn eine äußerlich nur  vorgetäuschte Haltung durchschaut man meist erst beim näheren Kennenlernen.</p>
<p>Psychische Einflüsse auf die Körperhaltung spielen häutig bei chronischen  Rückenschmerzen eine Rolle. Bei der Diagnose und Therapie werden sie aber meist  nicht beachtet. Vor allem der bewußte oder unbewußte Versuch, durch die äußere  Haltung bestimmte Eindrücke bei anderen hervorzurufen, wird häufig mit Schmerzen  erkauft, weil die Haltungskontrolle zur übermäßigen  <span style="text-decoration: underline;">A</span><span style="text-decoration: underline;">nspannung</span> der Rückenmuskeln und zu Fehlhaltungen führt.<br />
Aber auch &#8220;Nackenschläge&#8221; des Schicksals, dauernde seelische Überforderung,  Angst, Unsicherheit und Depressionen können die Haltung so verändern, daß  chronische Rückenschmerzen entstehen. Dadurch verschleißen die Wirbel und  Bandscheiben stärker, und bei der Untersuchung entsteht dann der Eindruck, daß  dies die Ursache der Schmerzen ist. Trotz entsprechender Behandlung bessern sich  die Beschwerden jedoch nicht oder es kommt nach vorübergehender Linderung zu  Rückfällen. Bei diesem typischen Verlauf sollte stets versucht werden, durch  Entspannung, Autosuggestion oder fachliche Psychotherapie die seelischen Wurzeln  der Schmerzen zu beseitigen.</p>
<p><strong>Psychisch bedingte  Rückenschmerzen</strong></p>
<p>Neben der seelisch-geistigen Haltung eines Menschen, die sich in  Fehl- und Zwangshaltungen mit Muskelverspannungen ausdrücken kann, kommen noch  viele andere seelische Vorgänge als Verursacher chronischer Rückenschmerzen in  Frage. Dabei besteht gleichfalls die Gefahr, daß die Wirbel und Bandscheiben  dauernd ungünstig belastet und geschädigt werden. Großen Einfluss auf den  Gesundheitszustand des Rückens haben auch die menschlichen Gefühle. Da viele &#8211;  vor allem &#8220;negative&#8221; wie Trauer, Aggression und Wut in unserer Gesellschaft  streng kontrolliert werden müssen, damit man nicht &#8220;aus dem Rahmen fällt&#8221;, lässt  sich die dabei mobilisierte Energie nicht sinnvoll abreagieren. Das führt zu  vielfältigen körperlichen Funktionsstörungen (psychosomatische Krankheiten).</p>
<p>Chronische Verspannungen der Rückenmuskulatur sind eine  Möglichkeit, unterdrückte Gefühlsenergien gleichsam &#8220;einzufrieren&#8221;; dem damit  verbundenen Schmerz kommt oft noch die Funktion einer Selbstbestrafung für diese  sozial nicht tolerierten Gefühle zu. Vereinfacht gesagt tauscht man den  seelischen Schmerz gegen körperliche Schmerzen ein, um den gesellschaftlich  anerkannten Status eines organisch Kranken zu bekommen.</p>
<p>Es fällt oft schwer, hinter dem körperlichen Schmerz das seelische  Leid zu erkennen. Verdrängte Ängste und Aggressionen &#8220;gefrieren&#8221; oft im Bereich  der Halswirbelsäule ein, Depressionen können am gesamten Rücken zu Schmerzen  führen, wobei wegen der typischen Schuldgefühle depressiver Menschen der  &#8220;Strafcharakter&#8221; der Schmerzen meist besonders ausgeprägt ist, und in den  Lendenwirbelbereich werden oft chronische Überforderungen verdrängt. Aber das  darf man nicht verallgemeinern. Oft gelingt es nur mit Hilfe eines  Psychotherapeuten, die individuellen psychischen Faktoren wieder bewusst zu  machen und zu verarbeiten. Danach verschwinden die psychogenen Schmerzen,  bereits eingetretene organische Veränderungen müssen unter Umständen zusätzlich  behandelt werden.</p>
<p><strong>Seelische Reaktionen auf chronische Schmerzen</strong></p>
<p>Wer häufig oder ständig unter Schmerzen leidet und damit rechnet,  daß sich dieser Zustand im Lauf des Lebens nur noch verschlimmern kann, reagiert  darauf natürlich auch psychisch. Das hat dann oft zur Folge, daß sich das  Krankheitsbild weiter verschlechtert und die ärztliche Therapie kaum anschlägt.  Als besonders quälend geben viele Schmerzpatienten die Hoffnungslosigkeit an,  die sich bei ihnen &#8211; oft nach mehreren vergeblichen Therapieversuchen &#8211; immer  deutlicher einstellt. Die fehlende Aussicht auf Heilung kann zu Verbitterung,  Gereiztheit, Resignation oder Verzweiflung führen, manchen Patienten sogar in  den Selbstmord treiben. Hinzu kommt wegen des veränderten Verhaltens nicht  selten noch die soziale Isolierung als weiterer psychischer Krankheitsfaktor,  denn die gesunde Mitwelt bringt für chronisch Kranke meist nur einige Zeit  Verständnis auf. Die übliche Therapie berücksichtigt solche Reaktionen viel zu  wenig, lässt den Patienten mit seiner Angst und Verzweiflung weitgehend allein.  Dann muß er selbst versuchen, diese Reaktionen, die schlimmer als die  eigentliche Krankheit sein können, unter Kontrolle zu bringen. Entspannung und  Autosuggestion leisten auch dabei gute Dienste.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 13px;"><strong>Haben Sie es auch am Rücken</strong>?</span></span></p>
<p>Mit Rückenschmerzen ist nicht zu spaßen. Schon die leichtesten  Beschwerden können mit der Zeit zu schweren Schäden an der Wirbelsäule oder den  Bandscheiben führen. Ein Buch aus der Ratgeber-Reihe bei &#8220;Buch und Zeit&#8221; wird  gerade auch in vielen Apotheken angeboten. Axel Reif beschreibt nicht nur die  wichtigsten Ursachen akuter und chronischer Rückenschmerzen, sondern klärt auch  über die bekanntesten und effektivsten Behandlungsmethoden auf mit all ihren  Vor- und Nachteilen. Hierbei werden neben den schulmedizinischen Maßnahmen auch  neue und bewährte Naturheilverfahren vorgestellt. Möglichkeiten der  Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, wie die einfache Rotlichtbestrahlung oder  mildernde Umschläge, werden ebenso berücksichtigt wie der schwerwiegende  chirurgische Eingriff. Ein Gymnastikprogramm zur Stärkung des Rückens und  zahlreiche Tips für den Alltag runden dieses nützliche Buch ab, aus dem auch die obige Passage stammt.</p>
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		<title>Erleben neuer Kulturen macht kreativ: Verbessertes Problemlösen nach einem Auslandssemester</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/08/kreativ/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer in einem neuen Kulturkreis lebt und sich anpasst, steigert damit seine Kreativität. Das berichten Forscher der französischen Business School INSEAD  in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology Bulletin&#8221;. &#8220;Die Erfahrung fremder Kulturen erweitert nicht nur die Kreativität, sondern auch den Horizont &#8211; im buchstäblichen wie übertragenen Sinn&#8221;, so Studienleiter William W. Maddux&#8230; Wer Fremde verstehen lernt, denkt kreativer Flexibler Umgang mit Problemen pte &#8211; http://www.insead.edu &#8211; Die Wissenschaftler testeten Pariser Studenten, die ein Semester im Ausland studiert hatten, nach verschiedenen Aspekten der Kreativität und verglichen das Ergebnis mit Kommilitonen ohne Auslandserfahrung. Die multikulturelle Lernerfahrung verschaffte der Auslandsgruppe einen klaren Vorsprung. &#8220;Sie erlaubt flexiblere Ideen und lässt Probleme auf verschiedene Weise lösen. Zudem macht diese Erfahrung aufmerksam für grundlegende Zusammenhänge und hilft dabei, Fixiertheit zu überwinden&#8221;, schreiben die Forscher. Kreativ waren die Getesteten besonders dann, nachdem sie sich an die Lernerfahrung im Ausland zurückerinnerten. Zudem wurden einige Voraussetzungen sichtbar. Bloß eine kurze Urlaubsreise dürfte diesen Kreativeffekt nicht erbringen, so die Forscher, da er parallel zur Aufenthaltsdauer steige. Auch die Qualität der Anpassung ist wichtig. Wer nur mit eigenen Landsleuten herumhängt, profitiert weniger als jemand, der sich an die Kultur einzuleben versucht, Sprache und Bräuche des Landes lernt und ein Auge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in einem neuen Kulturkreis lebt und sich anpasst, steigert damit  seine Kreativität. Das berichten Forscher der französischen Business  School INSEAD  in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology  Bulletin&#8221;. &#8220;Die Erfahrung fremder Kulturen erweitert nicht nur die  Kreativität, sondern auch den Horizont &#8211; im buchstäblichen wie  übertragenen Sinn&#8221;, so Studienleiter William W. Maddux&#8230;<span id="more-2233"></span></p>
<p><strong>Wer Fremde verstehen lernt, denkt kreativer</strong></p>
<p><strong>Flexibler Umgang mit Problemen</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de/">pte</a> &#8211; http://www.insead.edu &#8211; Die Wissenschaftler testeten Pariser Studenten, die ein Semester im Ausland studiert hatten, nach verschiedenen Aspekten der Kreativität und verglichen das Ergebnis mit Kommilitonen ohne Auslandserfahrung. Die multikulturelle Lernerfahrung verschaffte der Auslandsgruppe einen klaren Vorsprung. &#8220;Sie erlaubt flexiblere Ideen und lässt Probleme auf verschiedene Weise lösen. Zudem macht diese Erfahrung aufmerksam für grundlegende Zusammenhänge und hilft dabei, Fixiertheit zu überwinden&#8221;, schreiben die Forscher.</p>
<p>Kreativ waren die Getesteten besonders dann, nachdem sie sich an die Lernerfahrung im Ausland zurückerinnerten. Zudem wurden einige Voraussetzungen sichtbar. Bloß eine kurze Urlaubsreise dürfte diesen Kreativeffekt nicht erbringen, so die Forscher, da er parallel zur Aufenthaltsdauer steige. Auch die Qualität der Anpassung ist wichtig. Wer nur mit eigenen Landsleuten herumhängt, profitiert weniger als jemand, der sich an die Kultur einzuleben versucht, Sprache und Bräuche des Landes lernt und ein Auge für die Gedankenwelt und Verhaltensweisen der Einheimischen hat.</p>
<p><strong>Kontrast muss verarbeitet werden können</strong></p>
<p>In der EU absolviert heute bereits jeder zehnte Student einen Teil seiner Studienzeit im Ausland. Auf der Suche nach den Folgewirkungen kam man hier zu ähnlichen Ergebnissen. Die Kontrasterfahrung im Ausland mit dem Eintauchen in neue Denkwelten bringt kulturellen und wissenschaftlichen Nutzen und bereichert die persönliche Lebensführung, hat der Kassler Hochschulforscher<a href="http://pressetext.com/news/090707004/"> Ulrich Teichler</a> erhoben.</p>
<p>Kontraproduktiv ist Kulturkontrast, wenn er zu groß und nicht mehr verarbeitbar ist. Europas Studiensysteme gehen allerdings den entgegengesetzten Weg und gleichen sich immer mehr an, um die Mobilität zu erhöhen. Das zerstört den Variantenreichtum und stellt den Sinn der Mobilität in Frage, warnt Teichler. &#8220;Der Lerneffekt der Mobilität tritt nur ein, wenn tatsächlich ein anregender Kontrast besteht. Mobilität alleine ist aber kein Wert für sich. Wenn wir lernen, die Vielfalt zuhause zu verstehen, brauchen wir unsere Kinder nicht mehr ins Ausland schicken&#8221;, so der Experte gegenüber pressetext.</p>
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		<title>Demenz: Gute Bildung hält Symptome im Zaum</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 23:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen, die sich länger weitergebildet haben, scheinen besser in der Lage zu sein, die Auswirkungen einer Demenz auf das Gehirn zu kompensieren. Finnische und britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die besser Gebildeten gleich starke Anzeichen der Demenz im Gehirn aufwiesen als jene, die über weniger Bildung verfügten. Trotzdem waren weniger Symptome zu bemerken&#8230; Elf Prozent geringeres Krankheitsrisiko pro Ausbildungsjah: Lange Fortbildung schützt vor Krankheit Cambridge (pte) &#8211; Experten wie Ruth Sutherland fon der Alzheimer&#8217;s Society http://alzheimers.org.uk fordern jetzt, dass die Ursachen dafür erforscht werden müssen. Details der von der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk geleiteten Studie wurden in dem Fachmagazin Brain http://brain.oxfordjournals.org veröffentlicht. Lernen wirkt In den letzten zehn Jahren haben Demenz-Studien immer wieder darauf hingewiesen, dass mehr Bildung das Demenz-Risiko senkt. Es ist jedoch nicht gelungen, nachzuweisen, ob Bildung &#8211; das damit einhergehende höhere Einkommen und der gesündere Lebensstil &#8211; das Gehirn gegen eine Demenz schützt. Das Team um Carol Brayne untersuchte die Gehirne von 872 Menschen, die Teil von drei großen Studien zum Älterwerden waren. Vor ihrem Tod hatten die Teilnehmer Fragebögen zu ihrer Bildung ausgefüllt. Es zeigte sich, dass mehr Bildung ermöglichte, besser mit den Veränderungen des Gehirns zurechtzukommen. Die nach dem Tod durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die sich länger weitergebildet haben, scheinen besser in der  Lage zu sein, die Auswirkungen einer Demenz auf das Gehirn zu  kompensieren. Finnische und britische Wissenschaftler haben  nachgewiesen, dass die besser Gebildeten gleich starke Anzeichen der  Demenz im Gehirn aufwiesen als jene, die über weniger Bildung verfügten.  Trotzdem waren weniger Symptome zu bemerken&#8230;<span id="more-2175"></span></p>
<p><strong>Elf Prozent geringeres Krankheitsrisiko pro Ausbildungsjah: Lange Fortbildung schützt vor Krankheit</strong></p>
<p>Cambridge (<a href="http://www.pressetext.de">pte</a>) &#8211; Experten wie Ruth Sutherland fon der Alzheimer&#8217;s Society http://alzheimers.org.uk fordern jetzt, dass die Ursachen dafür erforscht werden müssen. Details der von der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk geleiteten Studie wurden in dem Fachmagazin Brain http://brain.oxfordjournals.org veröffentlicht.</p>
<p><strong>Lernen wirkt </strong></p>
<p>In den letzten zehn Jahren haben Demenz-Studien immer wieder darauf hingewiesen, dass mehr Bildung das Demenz-Risiko senkt. Es ist jedoch nicht gelungen, nachzuweisen, ob Bildung &#8211; das damit einhergehende höhere Einkommen und der gesündere Lebensstil &#8211; das Gehirn gegen eine Demenz schützt. Das Team um Carol Brayne untersuchte die Gehirne von 872 Menschen, die Teil von drei großen Studien zum Älterwerden waren.</p>
<p>Vor ihrem Tod hatten die Teilnehmer Fragebögen zu ihrer Bildung ausgefüllt. Es zeigte sich, dass mehr Bildung ermöglichte, besser mit den Veränderungen des Gehirns zurechtzukommen. Die nach dem Tod durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass die Pathologie bei beiden Gruppen ähnlich ausgebildet war. Jedes Jahr, das mit einer Ausbildung verbracht wurde, entsprach einem um elf Prozent geringeren Demenz-Risiko.</p>
<p><strong>Bildung ist gesund </strong></p>
<p>Hannah Keage, eine Mitautorin der Studie, erklärte, dass frühere Studien bereits nachgewiesen hätten, dass es keine eindeutige Verbindung zwischen einer Demenz-Diagnose und den später festgestellten Veränderungen des Gehirns gibt. Ein Gehirn könne sehr stark betroffen sein, ein anderes in nur sehr geringem Ausmaß. Beide Patienten könnten jedoch an dieser Krankheit leiden.</p>
<p>Die Wissenschaftler nutzten Daten der Eclipse Collaboration, die alle drei Langzeitstudien vereint, die in Europa zum Älterwerden durchgeführt wurden. Britische und finnische Wissenschaftler begleiteten die Teilnehmer dafür bis zu 20 Jahren.</p>
<p>Brayne: &#8220;Es ist bekannt, dass Bildung gut für die Gesundheit und die Gleichheit einer Bevölkerung ist.&#8221; Die aktuelle Studie liefere starke Argumente für eine gezielte und bereits sehr früh einsetzende Investition in diesen Bereich. In der Kindheit würden jene Weichen gestellt, die eine Auswirkung auf die Gesellschaft und das ganze Leben eines Menschen haben.</p>
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		<title>Avram Noam Chomsky: Eine angeborene Universalgrammatik</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 20:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Theorie, dass dem Menschen die Fähigkeit zur Grammatik angeboren sei, bezieht der amerikanische Sprachwissenschaftler Avram Noam Chomsky eine Gegenposition zum Behaviorismus. Er gehört zu den Wegbereitern der kognitiven Wende in der Psychologie&#8230; Aus Teil IV, 25, über lern- und kognitionspsychologische Ansätze Weg Als Sohn eines jüdischen Gelehrten wird Avram Noam Chomsky 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, geboren. In seiner Jugend hat er Kontakt zu anarchistischen Zirkeln, er befasst sich mit dem Bürgerkrieg und der sozialen Revolution in Spanien und entdeckt den Anarcho-Syndikalismus für sich. Diese politische Bewegung strebt die Uberwindung jeglicher politischen Herrschaft durch eine klassen- und staatenlose Kollektivordnung auf gewerkschaftlicher Basis an. 1945 beginnt Chomsky, Philosophie und Linguistik an der University of Pennsylvania und später in Harvard zu studieren. Ins Jahr 1953 fällt ein Kibbuz-Aufenthalt in Israel. 1955 wird Chomsky an der University of Pennsylvania promoviert und Assistenzprofessor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts. Seit 1961 lehrt er hier als Professor für Linguistik und Philosophie. Seine Arbeiten, die über die Grenzen der Sprachwissenschaften hinaus in die Psychologie und andere Disziplinen reichen, machen ihn schon bald zum wichtigsten und vielfach ausgezeichneten Theoretiker seiner Fachrichtung. Daneben wird Noam Chomsky durch sein politisches Engagement bekannt. Er gilt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Theorie, dass dem Menschen die Fähigkeit zur Grammatik  angeboren sei, bezieht der amerikanische Sprachwissenschaftler Avram Noam  Chomsky eine Gegenposition zum Behaviorismus. Er gehört zu den Wegbereitern der  kognitiven Wende in der Psychologie&#8230;<span id="more-2072"></span></p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3865399134"><img class="alignright" title="BESTELLEN?" src="http://www.pharmacon.net/wp-content/gallery/buecher/psychologen.jpg" alt="psychologen" width="140" height="225" /></a><em>Aus Teil IV, 25, über lern- und kognitionspsychologische Ansätze </em></p>
<p><strong>Weg</strong></p>
<p>Als Sohn eines jüdischen Gelehrten wird Avram Noam Chomsky 1928 in  Philadelphia, Pennsylvania, geboren. In seiner Jugend hat er Kontakt zu  anarchistischen Zirkeln, er befasst sich mit dem Bürgerkrieg und der sozialen  Revolution in Spanien und entdeckt den Anarcho-Syndikalismus für sich. Diese  politische Bewegung strebt die Uberwindung jeglicher politischen Herrschaft durch  eine klassen- und staatenlose Kollektivordnung auf gewerkschaftlicher Basis an.</p>
<p>1945 beginnt Chomsky, Philosophie und Linguistik an der University  of Pennsylvania und später in Harvard zu studieren. Ins Jahr 1953 fällt ein  Kibbuz-Aufenthalt in Israel. 1955 wird Chomsky an der University of Pennsylvania  promoviert und Assistenzprofessor am Massachusetts Institute of Technology (MIT)  in Cambridge, Massachusetts. Seit 1961 lehrt er hier als Professor für  <strong>Linguistik</strong> und <strong>Philosophie</strong>. Seine Arbeiten, die über die Grenzen der  Sprachwissenschaften hinaus in die Psychologie und andere Disziplinen reichen,  machen ihn schon bald zum wichtigsten und vielfach ausgezeichneten Theoretiker  seiner Fachrichtung.</p>
<p>Daneben wird Noam Chomsky durch sein politisches Engagement  bekannt. Er gilt als einer der bedeutendsten intellektuellen Kritiker der  Weltpolitik, zumal der Außenpolitik der USA, und der kapitalistischen  Globalisierung. Einen Schwerpunkt legt er in diesem Zusammenhang auf die seiner  Ansicht nach beschwichtigende und verharmlosende Funktion der Medien.</p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">I</span>deen</strong></p>
<p>Mit Noam Chomsky setzt sich die Reihe der Wissenschaftler fort, die  das Phänomen des menschlichen Lernens anders als die Verhaltenstheoretiker  behandeln &#8211; nämlich aus kognitiver Sicht, also unter Berücksichtung geistiger  Strukturen und Inhalte. Die Behavioristen in der Tradition von John B. Watson  (s. Kap. 21) und Burrhus F. Skinner (s. Kap. 22) betrachten Mensch und Tier als  »black box«: Sie erklären, grob gesagt, jedes lebendige Verhalten &#8211; auch das  Sprechen &#8211; als Lernprozess durch das Zusammenspiel von Reiz und Reaktion.  Dagegen betrachten andere Psychologen das Innere des Menschen, seine geistigen  Fähigkeiten und deren Entwicklung, im stetigen Austausch mit der Umwelt, so etwa  Jean Piaget (s. Kap. 23), der Begründer der kognitiven Entwicklungspsychologie,  und Lew S. Wygotski (s. Kap. 24), ein Vertreter der sowjetischen  Kulturhistorischen Schule.</p>
<p>Piaget und Wygotski machen Entwicklungsfortschritte nicht zuletzt  am Spracherwerb des Kindes fest. Hier kommt nun der Linguist Noam Chomsky ins Spiel, der 1959 Skinners Buch »Verbal  Behavior« kritisch bespricht und eine Gegenposition zum Behaviorismus einnimmt.  Er sagt, dass der Mensch mit der Fähigkeit, Sprachen zu verstehen und zu lernen,  geboren wird und allgemeine Sprachformen folglich biologisch verankert sein  müssen. Das macht er unter anderem daran fest, dass keinem Kind seine  Muttersprache unter Anwendung aller grammatischen Regeln vollständig  vorgesprochen wird. Trotzdem ist es irgendwann in der Lage, selbstständig Sätze  zu bilden, die es so niemals zuvor gehört hat. Das Kind muss also Hirnstrukturen  besitzen, die es befähigen, selbst Sprachregeln zu entwickeln und auf seinen  wachsenden Wortschatz anzuwenden. Ein Begriff für diese angeborenen Strukturen  ist die Universalgrammatik.</p>
<p>Mit seiner Theorie bezieht Chomsky Stellung auf einem geradezu  verminten Terrain der Psychologie. Denn die Frage, ob es so etwas wie angeborene  geistige Inhalte gibt, ist in der Vergangenheit ebenso vehement bejaht wie  verneint worden. Die Bewusstseinspsychologen in der Tradition Wilhelm Wundts (s.  Kap. 3) vermuteten, gespeicherte und miteinander verknüpfte Wahrnehmungen seien  die kleinsten Einheiten des Bewusstseins. Die <a href="http://www.pharmacon.net/2009/08/max-wertheimer/">Gestaltpsychologen</a> (s. Wertheimer, Kap. 6)  votierten für größere »Gestalten« als naturgegebene, leitende Zielvorstellungen  des menschlichen Wahrnehmens und Handelns. Sigmund Freud (s. Kap 7) sprach vom  individuellen, Carl Gustav Jung (s. Kap 9) vom kollektiven Unbewussten und von  der Dynamik, mit der die dort gespeicherten Motive im Bewusstsein wirken. Dann  traten die Behavioristen auf den Plan, lehnten all dies als unbeweisbare  Spekulation ab und erklärten lebendiges Verhalten als äußerliche Reaktion auf  äußere Reize (s. Kap. 21 u. 22). Dagegen gingen Entwicklungspsychologen wie Jean  Piaget von kognitiven Strukturen aus, die sich im Geist des Menschen als innere  Abbilder seiner erlebten Wirklichkeit bilden.</p>
<p>Mit der sprachwissenschaftlich-psychologischen Theorie von der  angeborenen Universalgrammatik trägt Chomsky nun, ebenso wie Jean Piaget, dazu  bei, dass die behavioristische Vorherrschaft, die bis dahin in der  amerikanischen Psychologie besteht, einer vielschichtigeren Betrachtungsweise  Platz macht. <strong>Diese Neuorientierung ist unter dem Namen »kognitiveWende« in die  Psychologiegeschichte eingegangen. Zu ihr haben neben der kognitiven  Entwicklungspsychologie auch die Gestaltpsychologie (s. Kap. 6) und die  Humanistische Psychologie (s. Kap. 31 u. 36) beigetragen, deren Vertreter meist  aus Nazi-Deutschland in die USA emigriert waren.</strong> Nun beginnt, an den Lehrstühlen  und in der Praxis, die Zeit der kognitiven Therapien, der Lerntheorien und der  humanistischen Ansätze. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie die Inhalte  unterschiedlicher älterer Schulen integrieren.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Übrigens: In Deutschland hat Noam Chomsky </em>1996 <em>die  Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und </em>2004 <em>den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik der  Stadt Oldenburg erhalten. Mit dem zweiten Preis wird ausdrücklich Chomskys  Lebenswerk als politischer Analytiker und Medienkritiker gewürdigt.</em></p>
<p><em>Aus Teil IV, 25, über lern- und kognitionspsychologische Ansätze.<br />
Von Christiane Schlüter, in: <a href="http://astore.amazon.de/buchundjudenhaga/detail/3865399134">Die  wichtigsten Psychologen im Porträt</a>.</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Kinesiologin: Willenskraft ist trainierbar wie ein Muskel</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/02/kinesiologie/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Philosophie des RaMBaM spielt die Vorstellung vom &#8220;freien Willen&#8221; eine ganz zentrale Rolle. Doch wie frei ist dieser &#8220;freie Wille&#8221;? Und kann man ihn auch trainieren? Eine aktuelle Studie zeigt, dass man für Sport nicht nur Muskel sondern auch Willenskraft braucht&#8230; Geistige Anstrengung verhindert Sport pte &#8211; Zu wie viel Sport man sich abends noch aufraffen kann, hängt in hohem Maß davon ab, wie stark der Arbeitstag Emotionen und Geist forderte. Das behaupten kanadische Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychology and Health&#8221;. Ihnen zufolge besitzt der Mensch bloß ein bestimmtes tägliches Ausmaß von Willensstärke. Werden diese Reserven schon während des Tages verbraucht, schafft man es abends viel schlechter, den Verlockungen der gemütlichen Couch zu widerstehen. &#8220;Unsere Willenskraft ist begrenzt und schrumpft mit Stress. Geistige Herausforderungen und auch emotionelle Aufgaben wie etwa Gefühlskontrolle können die selbstregulierende Fähigkeit, Sport zu betreiben, aufbrauchen&#8221;, so die Studienautorin Kathleen Martin Ginis von der McMaster University. Um die These zu überprüfen, entwarfen die Forscher einen Test, der besonders viel Selbstkontrolle erfordert. Freiwillige Versuchspersonen bekamen am Monitor Wörter zu sehen, die bestimmte Farben bezeichneten, gleichzeitig jedoch aus Buchstaben in einer anderen Farbe bestanden. Das Wort &#8220;Rot&#8221; erschien etwa in blauer Farbe. Die Probanden sollten nun die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Philosophie des RaMBaM spielt die Vorstellung vom &#8220;<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2009/12/11/rambam/">freien Willen</a>&#8221; eine ganz zentrale Rolle. Doch wie frei ist dieser &#8220;freie Wille&#8221;? Und kann man ihn auch trainieren? Eine aktuelle Studie zeigt, dass man für Sport nicht nur Muskel sondern auch Willenskraft braucht&#8230;<span id="more-1656"></span></p>
<p><strong>Geistige Anstrengung verhindert Sport</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Zu wie viel Sport man sich abends noch aufraffen kann, hängt in hohem Maß davon ab, wie stark der Arbeitstag Emotionen und Geist forderte. Das behaupten kanadische Wissenschaftler in der Zeitschrift &#8220;Psychology and Health&#8221;. Ihnen zufolge besitzt der Mensch bloß ein bestimmtes tägliches Ausmaß von Willensstärke. Werden diese Reserven schon während des Tages verbraucht, schafft man es abends viel schlechter, den Verlockungen der gemütlichen Couch zu widerstehen. &#8220;Unsere Willenskraft ist begrenzt und schrumpft mit Stress. Geistige Herausforderungen und auch emotionelle Aufgaben wie etwa Gefühlskontrolle können die selbstregulierende Fähigkeit, Sport zu betreiben, aufbrauchen&#8221;, so die Studienautorin Kathleen Martin Ginis von der <a href="http://www.mcmaster.ca">McMaster University</a>.</p>
<p>Um die These zu überprüfen, entwarfen die Forscher einen Test, der besonders viel Selbstkontrolle erfordert. Freiwillige Versuchspersonen bekamen am Monitor Wörter zu sehen, die bestimmte Farben bezeichneten, gleichzeitig jedoch aus Buchstaben in einer anderen Farbe bestanden. Das Wort &#8220;Rot&#8221; erschien etwa in blauer Farbe. Die Probanden sollten nun die Druckfarbe der Wörter nennen, ohne auf den Wortinhalt Rücksicht zu nehmen. Nach der Aufgabe standen Trainingseinheiten am Programm. &#8220;Je konzentrierter die Teilnehmer beim Test mitmachten, desto weniger waren sie am Abend dieses Tages zum Sport motivierbar&#8221;, berichtet Martin Ginis. Die geistige Herausforderung habe die Selbstkontrolle vermindert. Die Mitglieder einer Kontrollgruppe, denen man keine derartigen Aufgaben gestellt hatte, bewegten sich abends viel mehr.</p>
<p>Die Ergebnisse sollten jedoch niemanden von der regelmäßigen Bewegung abhalten, geben die Forscher zu bedenken. Denn die Selbstkontrolle sei trainierbar. &#8220;Willenskraft ist wie ein Muskel. Sie muss trainiert werden, um sich aufzubauen&#8221;, so die Forscherin. Wer sich ständig die Herausforderung stelle, einem Stück Schokoladekuchen zu widerstehen oder abends eine zusätzliche halbe Stunde zu studieren, könne dadurch seine Selbstkontrolle erhöhen. Für den Sport empfiehlt Martin Ginis spezielle Strategien zur Überwindung der Faulheit. &#8220;Hilfreich sind etwa Musikhören vor dem Training, fixe Pläne wie das tägliche Spazierengehen oder auch Vereinbarungen mit Freunden, gemeinsam Sport zu betreiben.&#8221;</p>
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		<title>Momentan schlechte Laune kann langfristig Zufriedenheit bewirken</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 09:52:23 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gültigkeit des Sprichworts &#8220;Ohne Fleiß kein Preis&#8221; haben Psychologen der San Francisco State University nun wissenschaftlich bestätigt. Im Journal of Happiness Studies zeigen sie, dass Menschen Stress und Unzufriedenheit überwinden müssen, wenn sie etwa bei einer Mathematikaufgabe sitzen oder Autofahren lernen. Langfristig führen diese Momente jedoch zu höherer Zufriedenheit&#8230; Die Aneignung neuer Kompetenzen bringt oft Stressmomente pte &#8211; Die Forscher ließen Versuchspersonen zwei Tage lang stündlich dokumentieren, was sie gerade machten und ob sie dabei Freude oder Stress empfanden. Es galt dabei auch anzugeben, inwiefern die Tätigkeiten die eigene Kompetenz erweitern, die Beziehung zu anderen Menschen stärken oder die Selbstbestimmung verbessern würden. Eine Vergleichsgruppe erhielt dieselbe Anweisung, sollte ihren Bericht jedoch bloß am Ende jedes Tages liefern. &#8220;Weil sie Stress verursachen, werden Ziele oft zurückgesteckt. Am Ende des Tages freut man sich jedoch, etwas dazugelernt zu haben&#8221;, berichtet Studienleiter Ryan Howell. Stressmomente für Lernerfolg notwendi: Lernen heißt schlechte Laune überwinden Erstmals konnten die Forscher zeigen, dass die Arbeit an den eigenen Kompetenzen &#8211; sei es in der Arbeit, in der Schule oder im Fitness-Center &#8211; für den Moment in der Regel Freude und Zufriedenheit senkt und zu mehr Stress führt. Im Rückblick am Abend erwähnten die Probanden diese Momente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gültigkeit des Sprichworts &#8220;Ohne Fleiß kein Preis&#8221; haben Psychologen  der San Francisco State University nun wissenschaftlich bestätigt. Im  Journal of Happiness Studies zeigen sie, dass Menschen Stress und  Unzufriedenheit überwinden müssen, wenn sie etwa bei einer  Mathematikaufgabe sitzen oder Autofahren lernen. Langfristig führen  diese Momente jedoch zu höherer Zufriedenheit&#8230;<span id="more-1687"></span></p>
<p><strong>Die Aneignung neuer Kompetenzen bringt oft Stressmomente</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.ch">pte</a> &#8211; Die Forscher ließen Versuchspersonen zwei Tage lang stündlich  dokumentieren, was sie gerade machten und ob sie dabei Freude oder  Stress empfanden. Es galt dabei auch anzugeben, inwiefern die  Tätigkeiten die eigene Kompetenz erweitern, die Beziehung zu anderen  Menschen stärken oder die Selbstbestimmung verbessern würden. Eine  Vergleichsgruppe erhielt dieselbe Anweisung, sollte ihren Bericht jedoch  bloß am Ende jedes Tages liefern. &#8220;Weil sie Stress verursachen, werden Ziele oft zurückgesteckt. Am Ende des Tages freut man sich jedoch, etwas dazugelernt zu haben&#8221;, berichtet Studienleiter Ryan Howell.</p>
<p><strong>Stressmomente für Lernerfolg notwendi:</strong><br />
<strong>Lernen heißt schlechte Laune überwinden</strong></p>
<p>Erstmals konnten die Forscher zeigen, dass die Arbeit an den eigenen Kompetenzen &#8211; sei es in der Arbeit, in der Schule oder im Fitness-Center &#8211; für den Moment in der Regel Freude und Zufriedenheit senkt und zu mehr Stress führt. Im Rückblick am Abend erwähnten die Probanden diese Momente jedoch als förderlich für das Glück und die Erfüllung. Beziehungsfördernde Aktivitäten empfand man hingegen im Moment als auch am Abend als positiv, während Tätigkeiten, die im Bewusstsein der eigenen Entscheidungskraft geschahen, die höchste momentane Zufriedenheit verzeichneten.</p>
<p>Die momentan schlechte Laune ist demnach eine Hemmschwelle für Lernen und Kompetenzerweiterung. Die Psychologen raten, sich vor solchen Momenten der Bedürfnisse bewusst zu machen, die durch das Lernen abgedeckt werden. &#8220;Es verringert den momentanen Stress, wenn die Tätigkeit auch Autonomie oder zwischenmenschlichen Beziehungen zugute kommt&#8221;, so Howell. Praktisch könne das durch gemeinsames Arbeiten oder durch das Wissen geschehen, dass eine herausfordernde Tätigkeit auf eigener Entscheidung beruht und mit der eigenen Person im Einklang steht.</p>
<p>Abstract des <a href="http://www.springerlink.com/content/y041567757ql3027/?p=a235a7379bb244f9887d65634955607c&amp;pi=0">Originalartikels</a>&#8230;</p>
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