<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pharmacon Net &#187; Mamma</title>
	<atom:link href="http://www.pharmacon.net/tag/mamma/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pharmacon.net</link>
	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 11:31:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Laktose: Milchtrinken begann in Österreich und Ungarn</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/laktose/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/09/laktose/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Mamma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=987</guid>
		<description><![CDATA[Die Wiege der Milchwirtschaft liegt im östlichen Mitteleuropa. Das berichten Forscher des University College London und der Universität Mainz im Fachjournal PLoS Computational Biology. Sie erstellten eine Computersimulation, die eine Verbreitung der Milchwirtschaft in einem von Jäger- und Sammlerpopulationen geprägten Umfeld nachahmt&#8230; Erste Laktose-Verträglichkeit vor 7.500 Jahren entwickelt Dabei wurde sichtbar, dass Milchverträglichkeit wahrscheinlich vor 7.500 Jahren im Gebiet des heutigen Ungarn, Österreichs oder der Slowakei erstmals aufgekommen ist. Das widerspricht der bisherigen Annahme, dass der Milchkonsum in Nordeuropa begann, was man stets aus der heute besonders hohen Milchverträglichkeit in Skandinavien und Irland geschlossen hatte. Während in Europa viele Erwachsene Milch trinken, stellt das weltweit eine große Ausnahme dar. Doch auch hier zeigen sich deutliche Unterschiede, denn während in Mitteleuropa die Mehrheit (60%) der Bevölkerung Milch verdauen können, ist dies in Südeuropa nur bei jedem Fünften (20%) der Fall, im Rest der Welt sogar noch viel weniger. Dass ein großer Teil der Weltbevölkerung Milch auch heute nicht verdauen kann, geht auf den Verlust der Fähigkeit zurück, die Laktose des Milchzuckers aufzuspalten, sobald die Säuglingszeit überschritten ist. Denn bei den meisten wird das dafür benötige Laktase-Enzym nicht mehr ausreichend gebildet. Dadurch können zwar meist Käse- oder Joghurtprodukte verdaut werden, nicht jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiege der Milchwirtschaft liegt im östlichen Mitteleuropa. Das berichten Forscher des University College London und der Universität Mainz im Fachjournal PLoS Computational Biology. Sie erstellten eine Computersimulation, die eine Verbreitung der Milchwirtschaft in einem von Jäger- und Sammlerpopulationen geprägten Umfeld nachahmt&#8230;<span id="more-987"></span></p>
<p><strong>Erste Laktose-Verträglichkeit vor 7.500 Jahren entwickelt</strong></p>
<p>Dabei wurde sichtbar, dass Milchverträglichkeit wahrscheinlich vor 7.500 Jahren im Gebiet des heutigen Ungarn, Österreichs oder der Slowakei erstmals aufgekommen ist. Das widerspricht der bisherigen Annahme, dass der Milchkonsum in Nordeuropa begann, was man stets aus der heute besonders hohen Milchverträglichkeit in Skandinavien und Irland geschlossen hatte. </p>
<p>Während in Europa viele Erwachsene Milch trinken, stellt das weltweit eine große Ausnahme dar. Doch auch hier zeigen sich deutliche Unterschiede, denn während in Mitteleuropa die Mehrheit (60%) der Bevölkerung Milch verdauen können, ist dies in Südeuropa nur bei jedem Fünften (20%) der Fall, im Rest der Welt sogar noch viel weniger. Dass ein großer Teil der Weltbevölkerung Milch auch heute nicht verdauen kann, geht auf den Verlust der Fähigkeit zurück, die Laktose des Milchzuckers aufzuspalten, sobald die Säuglingszeit überschritten ist. Denn bei den meisten wird das dafür benötige Laktase-Enzym nicht mehr ausreichend gebildet. Dadurch können zwar meist Käse- oder Joghurtprodukte verdaut werden, nicht jedoch reine Milch. Außerhalb Europas und der von Europäern besiedelten Länder ist bloß in Afrika eine Reihe kleinerer Bevölkerungsgruppen bekannt, die veränderte Laktaseproduktion teilweise unabhängig entwickelt haben. </p>
<p>Während andere Völker die fehlende Milchtoleranz durch Konsumverzicht kulturell gelöst haben, bildete sich unter den europäischen Vorfahren der Jungsteinzeit eine Genmutation aus, die sogenannte Laktasepersistenz. &#8220;Dieses Merkmal hat sich rasant demografisch durchgesetzt wie kaum ein anderes&#8221;, betont der an der Studie beteiligte Mainzer Anthropologe Joachim Burger. </p>
<p>Vor 7.500 Jahren, kurz nach der Übernahme des Hausrindes aus Anatolien, sei diese Genmutation vermutlich in der Kultur der Linearbandkeramiker aufgekommen und habe sich von dort aus mit unglaublicher Durchsetzungskraft unter der gesamten mittel- und nordeuropäischen Bevölkerung verbreitet. Die Rasanz der Verbreitung erklären die Forscher dadurch, dass Milch im Gegensatz zu anderen landwirtschaftlichen Produkten stets verfügbar ist und sein Konsum die aus Kühen erzielbare Energie deutlich erhöht. Die hohe Laktasepersistenz im Norden könne man hingegen auf den Effekt einer sich ausbreitenden Bevölkerung zurückzuführen. </p>
<p><a href="http://www.ploscompbiol.org">Orginalartikel </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/09/laktose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Enzym für Metastasenbildung: LOX bereitet neue Krankheitsherde für Krebs vor</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/03/metastasen/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2009/03/metastasen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Mamma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Wissenschaftler des Institute of Cancer Research haben mit Lysyl Oxidase (LOX) ein Enzym identifiziert, das Krebs bei der Ausbreitung im Körper unterstützt. Metastasen sind für rund 90 Prozent aller Krebstoten verantwortlich. Laut der in Cancer Cell veröffentlichten Studie spielt LOX bei der Bildung von Metastasen eine entscheidende Rolle. Medikamente, die die Aktivität dieses Enzyms kontrollieren, sollten auch den Verlauf einer Krebserkrankung beeinflussen können&#8230; Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Brustkrebs bei Mäusen. Sie sind jedoch zuversichtlich, dass ihre Forschungsergebnisse auch bei Menschen mit anderen Krebserkrankungen Gültigkeit haben werden. Die Funktion von LOX beruht auf der Aussendung von Signalen in neue Bereiche des Körpers. Ziel ist die Vorbereitung eines neuen Krankheitsherdes. Ohne diese Vorbereitung wäre das neue Umfeld für das Krebswachstum zu feindlich. Die leitende Wissenschaftlerin Janine Erler beschrieb diese Entdeckung als das entscheidende bisher fehlende Stück im Puzzle. Erstmals sei ein Schlüsselenzym identifiziert worden, das direkt für die Ausbreitung von Krebs mitverantwortlich ist. &#8220;Wenn wir die Fähigkeit des Körpers, neue Verbreitungsmöglichkeiten für Krebs zu schaffen, unterbinden können, dann kann auch eine Metastasenbildung verhindert werden.&#8221; Erler betonte, dass Metastasen sehr schwer zu behandeln seien und diese neue Entdeckung wirklich Anlass zur Hoffnung auf Medikamente gebe, die die Ausbreitung der Krankheit verhindern können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler des<a href="http://www.icr.ac.uk"> Institute of Cancer Research</a> haben mit Lysyl Oxidase (LOX) ein Enzym identifiziert, das Krebs bei der Ausbreitung im Körper unterstützt. Metastasen sind für rund 90 Prozent aller Krebstoten verantwortlich. Laut der in <a href="http://www.cell.com/cancer-cell">Cancer Cell</a> veröffentlichten Studie spielt LOX bei der Bildung von Metastasen eine entscheidende Rolle. Medikamente, die die Aktivität dieses Enzyms kontrollieren, sollten auch den Verlauf einer Krebserkrankung beeinflussen können&#8230;<span id="more-343"></span></p>
<p>Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Brustkrebs bei Mäusen. Sie sind jedoch zuversichtlich, dass ihre Forschungsergebnisse auch bei Menschen mit anderen Krebserkrankungen Gültigkeit haben werden. </p>
<p>Die Funktion von LOX beruht auf der Aussendung von Signalen in neue Bereiche des Körpers. Ziel ist die Vorbereitung eines neuen Krankheitsherdes. Ohne diese Vorbereitung wäre das neue Umfeld für das Krebswachstum zu feindlich. Die leitende Wissenschaftlerin Janine Erler beschrieb diese Entdeckung als das entscheidende bisher fehlende Stück im Puzzle. Erstmals sei ein Schlüsselenzym identifiziert worden, das direkt für die Ausbreitung von Krebs mitverantwortlich ist. &#8220;Wenn wir die Fähigkeit des Körpers, neue Verbreitungsmöglichkeiten für Krebs zu schaffen, unterbinden können, dann kann auch eine Metastasenbildung verhindert werden.&#8221;</p>
<p>Erler betonte, dass Metastasen sehr schwer zu behandeln seien und diese neue Entdeckung wirklich Anlass zur Hoffnung auf Medikamente gebe, die die Ausbreitung der Krankheit verhindern können. Julie Sharp von <a href="http://www.cancerresearchuk.org">Cancer Research UK</a> erklärte laut BBC, dass mehr Wissen über die Ausbreitung von Krebs entscheidend für die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten sei. In einem nächsten Schritt müsse erforscht werden, wie das LOX-Protein deaktiviert werden kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2009/03/metastasen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pharmacocktail: Rückfallquote bei Brustkrebs gesenkt</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/11/brustkrebs/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2008/11/brustkrebs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 14:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Mamma]]></category>
		<category><![CDATA[Neoplasma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pharmacon.net/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[Eine Forschergruppe des Istituto Nazionale dei Tumori Regina Elena hat in Zusammenarbeit mit der Universität Federico II http://www.unina.it in Palermo eine Arzeneimittelmischung zur Nachbehandlung von Brustkrebsoperationen entwickelt. Damit konnte bei in fünfzig italienischen Krebszentren im Verlauf von fünf Jahren durchgeführten Therapien die Rückfallquote um ein Viertel gesenkt werden&#8230; Metastasen an Lymphknoten als großes Risiko für Wiedererkrankung &#8220;Bei unserem Medizincocktail handelt es sich um eine Kombination aus Pharmazeutika auf Epirubicin-Basis mit Cyklophosfamiden, Metotrexaten und Fluoruracil,&#8221; erklärte der Projektleiter und Direktor der Abteilung für Onkologie am Regina Elena Francesco Cognetti in Rom&#8230; weiter&#8230; http://www.pharmacon.net/2008/darmkrebs.htm&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Forschergruppe des Istituto Nazionale dei Tumori Regina Elena hat in Zusammenarbeit mit der Universität Federico II http://www.unina.it in Palermo eine Arzeneimittelmischung zur Nachbehandlung von Brustkrebsoperationen entwickelt. Damit konnte bei in fünfzig italienischen Krebszentren im Verlauf von fünf Jahren durchgeführten Therapien die Rückfallquote um ein Viertel gesenkt werden&#8230;<span id="more-13"></span><br />
<strong>Metastasen an Lymphknoten als großes Risiko für Wiedererkrankung</strong></p>
<p>&#8220;Bei unserem Medizincocktail handelt es sich um eine Kombination aus Pharmazeutika auf Epirubicin-Basis mit Cyklophosfamiden, Metotrexaten und Fluoruracil,&#8221; erklärte der Projektleiter und Direktor der Abteilung für Onkologie am Regina Elena Francesco Cognetti in Rom&#8230;</p>
<p>weiter&#8230; <a href="http://www.pharmacon.net/2008/darmkrebs.htm"><strong>http://www.pharmacon.net/2008/darmkrebs.htm</strong></a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pharmacon.net/2008/11/brustkrebs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

