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	<title>Pharmacon Net &#187; Mediation</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Kreative Berufe oft stressgeplagt: Grenzziehung zu Privatleben ist Hauptproblem</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/03/kreative/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 09:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen, die in kreativen Berufen tätig sind, leiden oft unter hohem Stress. Das zeigen Forscher der Universität Toronto in der Zeitschrift &#8220;Social Science Research&#8221;. &#8220;Kreative Arbeiten bringen in der Regel Entlastung. Da jedoch viele kreative Tätigkeiten heute selbstständig und ohne geregelte Arbeitszeiten ausgeübt werden, ist die Stressbelastung oft hoch&#8221;, erklärt Stefan Bayer, Leiter der Akademie für Arbeitsmedizin&#8230; Kreativität schützt nicht vor hoher Belastung pte &#8211; http://www.utoronto.ca &#8211; http://www.aam.at &#8211; Die kanadischen Wissenschaftler untersuchten 1.200 Erwachsene, deren Berufe sie nach kreativen Möglichkeiten bewerteten. Relevant waren dafür die Fragen, wie oft sie im Beruf Neues lernten, wie oft sie dabei Chance zum Problemlösen hatten und wie häufig sie Fähigkeiten und Talente weiterentwickeln können. Parallel dazu ermittelten sie den subjektiv verspürten Arbeitsdruck. Multitasker zwischen Job und Familie Zum Vorschein kam, dass mit dem Ausmaß der Kreativität auch die exzessive Arbeitsbelastung, das Gefühl der Überforderung und die Zahl arbeitsmäßiger Kontakte durch E-Mail und Telefon deutlich steigt. Bei Kreativen war Multitasking zwischen Arbeit und Privatleben häufiger, besonders da sie oft in den eigenen vier Wänden versuchten, gleichzeitig Aufgaben aus Job und Familie zu erledigen. Viele sahen sich dabei in Rollenkonflikten gegenüber der Familie. Erfüllende Arbeit scheitert an Bedingungen &#8220;Bei Kreativen tritt jene Form von Stress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die in kreativen Berufen tätig sind, leiden oft unter hohem  Stress. Das zeigen Forscher der Universität Toronto in der Zeitschrift &#8220;Social Science Research&#8221;.  &#8220;Kreative Arbeiten bringen in der Regel Entlastung. Da jedoch viele  kreative Tätigkeiten heute selbstständig und ohne geregelte  Arbeitszeiten ausgeübt werden, ist die Stressbelastung oft hoch&#8221;,  erklärt Stefan Bayer, Leiter der Akademie für Arbeitsmedizin&#8230;<span id="more-2928"></span></p>
<p><strong>Kreativität schützt nicht vor hoher Belastung</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.at">pte</a> &#8211; <a href="http://www.utoronto.ca">http://www.utoronto.ca</a> &#8211; <a href="http://www.aam.at">http://www.aam.at</a> &#8211; Die kanadischen Wissenschaftler untersuchten 1.200 Erwachsene, deren  Berufe sie nach kreativen Möglichkeiten bewerteten. Relevant waren dafür  die Fragen, wie oft sie im Beruf Neues lernten, wie oft sie dabei  Chance zum Problemlösen hatten und wie häufig sie Fähigkeiten und  Talente weiterentwickeln können. Parallel dazu ermittelten sie den  subjektiv verspürten Arbeitsdruck.</p>
<p><strong>Multitasker zwischen Job und Familie</strong></p>
<p>Zum Vorschein kam, dass mit dem Ausmaß der Kreativität auch die exzessive Arbeitsbelastung, das Gefühl der Überforderung und die Zahl arbeitsmäßiger Kontakte durch E-Mail und Telefon deutlich steigt. Bei Kreativen war Multitasking zwischen Arbeit und Privatleben häufiger, besonders da sie oft in den eigenen vier Wänden versuchten, gleichzeitig Aufgaben aus Job und Familie zu erledigen. Viele sahen sich dabei in Rollenkonflikten gegenüber der Familie.</p>
<p><strong>Erfüllende Arbeit scheitert an Bedingungen</strong></p>
<p>&#8220;Bei Kreativen tritt jene Form von Stress auf, die man bisher mit hohen Positionen im Berufsleben verbunden hat&#8221;, resümiert Studienleiter Scott Schieman. Auch das Denken an die Arbeit während der freien Stunden sei in der Kreativbranche häufig, jedoch nicht belastend. &#8220;An viele Aspekte der Arbeit denken die Kreativen gerne und empfinden sie eher als erfüllend denn als schlafraubend.&#8221; Einer Aussage, der sich der Arbeitsmediziner Bayer anschließt. &#8220;Die selbstbestimmte Arbeitsweise der Kreativen ist eigentlich ein Schutz vor Stress.&#8221;</p>
<p>Dass hoher Arbeitsdruck dennoch bei Kreativen verbreitet ist, sieht Bayer als Folge der Beschäftigungsform. &#8220;Die meisten kreativen Berufe werden in Selbstständigkeit ausgeführt und leiden an den Problemen genau dieser Beschäftigungsform. Zudem erfolgt die Arbeit meist an Einzelarbeitsplätzen.&#8221; Idealerweise sollte kreative Arbeit im Team geschehen, da dies mehr Möglichkeiten der Kommunikation bietet. Auch Supervision oder Mediation in Gruppen ist aus Sicht des Arbeitsmediziners zur Prävention von Burnout zu empfehlen.</p>
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		<title>Finanzkrise: Gewalt am Arbeitsplatz nimmt zu</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2008/12/finanzkrise/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Zuge von Massenentlassungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt die Zahl von Gewalttaten am Arbeitsplatz bis hin zu Amokläufen zu. Da immer mehr Jobs wackeln und die Stresssituation der Betroffenen ansteigt, erhöht sich das Potenzial zu möglichen Gewalttaten. Dass sich extreme Amokläufe wie in den USA zukünftig auch hierzulande ereignen könnten, halten Arbeitspsychologen angesichts statistischer Daten zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz und Mobbing als nicht unwahrscheinlich&#8230; Obwohl extreme Gewalttaten wie Amokläufe noch Ausnahmefälle sind, verweisen Arbeitspsychologen seit der Intensivierung der Finanzkrise samt Folgen für die Realwirtschaft auf zeitnah liegende Fallsteigerungen. &#8220;Wir sind ab 2001 am Markt tätig und stehen unseren Kunden beratend zur Seite. Allein im Dezember dieses Jahres haben die Fälle so stark zugenommen, wie in den vergangenen sieben Jahren nicht&#8221;, unterstreicht Jens Hoffmann vom Institut Psychologie &#038; Sicherheit im Gespräch mit pressetext. Finanzkrise lässt Gewalttaten im Büro ansteigen &#8211; Drohungen gegen Chefs und Kollegen als erste Warnzeichen Laut dem Unternehmensberater sind die Bedrohungen im Zuge immenser wirtschaftlicher Unsicherheiten sprunghaft angestiegen. Die häufigsten Fälle in den Unternehmen beziehen sich entweder auf physische Gewalt oder deren Androhung durch Kunden oder Kollegen. Obwohl die gestiegene Gewaltbereitschaft nicht vorschnell und undifferenziert als bloßes Phänomen der Finanzkrise interpretiert werden darf, wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge von Massenentlassungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt die Zahl von Gewalttaten am Arbeitsplatz bis hin zu Amokläufen zu. Da immer mehr Jobs wackeln und die Stresssituation der Betroffenen ansteigt, erhöht sich das Potenzial zu möglichen Gewalttaten. Dass sich extreme Amokläufe wie in den USA zukünftig auch hierzulande ereignen könnten, halten Arbeitspsychologen angesichts statistischer Daten zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz und Mobbing als nicht unwahrscheinlich&#8230;<span id="more-182"></span></p>
<p>Obwohl extreme Gewalttaten wie Amokläufe noch Ausnahmefälle sind, verweisen Arbeitspsychologen seit der Intensivierung der Finanzkrise samt Folgen für die Realwirtschaft auf zeitnah liegende Fallsteigerungen. &#8220;Wir sind ab 2001 am Markt tätig und stehen unseren Kunden beratend zur Seite. Allein im Dezember dieses Jahres haben die Fälle so stark zugenommen, wie in den vergangenen sieben Jahren nicht&#8221;, unterstreicht Jens Hoffmann vom <a href="http://www.institut-psychologie-sicherheit.de">Institut Psychologie &#038; Sicherheit</a> im Gespräch mit pressetext.</p>
<p><strong>Finanzkrise lässt Gewalttaten im Büro ansteigen &#8211; Drohungen gegen Chefs und Kollegen als erste Warnzeichen</strong></p>
<p>Laut dem Unternehmensberater sind die Bedrohungen im Zuge immenser wirtschaftlicher Unsicherheiten sprunghaft angestiegen. Die häufigsten Fälle in den Unternehmen beziehen sich entweder auf <strong>physische Gewalt oder deren Androhung durch Kunden oder Kollegen</strong>. Obwohl die gestiegene Gewaltbereitschaft nicht vorschnell und undifferenziert als bloßes Phänomen der Finanzkrise interpretiert werden darf, wird das Problem immer virulenter. </p>
<p>&#8220;Amokläufe wie in den USA, wo entlassene Mitarbeiter ihre Kollegen oder die gesamte Chef-Etage erschießen, halte ich auch in der Bundesrepublik oder in anderen EU-Staaten jederzeit für denkbar&#8221;, verdeutlicht Hoffmann im pressetext-Interview. Dem Fachmann nach gehen die gewaltbereiten Mitarbeiter oft auf Kollegen höherer Hierarchieebenen los. &#8220;Da die Gesetze für den Besitz von Schusswaffen hierzulande restriktiver als in den USA sind, habe ich es in meiner Beratung bereits mit Messern oder Samuraischwertern zu tun gehabt&#8221;, sagt Hoffmann. Doch nicht nur die Angst vor Arbeitsplatzverlust treibt Mitarbeiter zu Verzweiflungstaten. Auch die Ressourcenknappheit im Arbeitsumfeld sowie persönliche Krisen wiegen schwer. </p>
<p>Laut Hoffmann fehlt es in vielen Unternehmen an einem Bedrohungs-Management-Team, an das sich Mitarbeiter bei Problemen wenden können. Dass private Krisen, Stress sowie die Angst vor dem Verlust der Stelle Gewalt am Arbeitsplatz bewirken können, zeigt die Statistik. Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge stiegen die Fälle in Deutschland zwischen 2006 (6.556 Fälle) und 2007 (7.246 Fälle) im gewerblichen Bereich um etwa zehn Prozent. Experten verweisen hierbei auf eine große Dunkelziffer. Die zunehmende Zahl an befristeten Stellen oder Leiharbeitsverträge erhöhe das Aggressionspotenzial, so Experten. </p>
<p>Angestellte sollten etwaige Auffälligkeiten sofort melden. &#8220;Zum Glück gibt es Warnsignale, die es zu beachten gilt, um eine Eskalation zu vermeiden&#8221;, rät Hoffmann. Laut einer Studie der <strong><a href="http://www.tu-darmstadt.de">Technischen Universität Darmstadt</a></strong> gibt es Kennzeichen, die mögliche Täter im Vorfeld schwerer Gewalt am Arbeitsplatz häufig aufweisen. Dazu zählen unter anderem die Entscheidungsbefugnis des Opfers über den Täter, paranoide oder querulantorische Persönlichkeitszüge, psychische Labilität oder Gewaltandrohungen bzw. Tatankündigungen. Aber auch Vorbereitungshandlungen wie beispielsweise Abschiedbriefe oder das finale Beschaffen einer Waffe zur Tatausübung sind Warnhinweise.</p>
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