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	<title>Pharmacon Net &#187; Paarberatung</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Falsch verstandene Romantik ist Beziehungskiller</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die verklärte Vision des harmonischen Gleichfühlens birgt große Gefahren für zwischenmenschliche Beziehungen, während Individuation  sexuelle Leidenschaft und Partnerschaft fördert&#8230; pte &#8211; &#8220;Am Anfang ist eine romantische Beziehung wichtig und normal, um eine gute Basis für spätere Ungleichheiten zu schaffen&#8221;, erklärt die Psychotherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im pressetext-Interview. In einer reifen Beziehung hingegen müsse man aufpassen, dass man sich nicht selbst verliert, weil man sich zu stark an den anderen anpassen muss. &#8220;Wir zeigen uns dann nicht mehr, wie wir wirklich sind, sondern wie uns andere wünschen. Die Folge davon ist, dass man ein falsches Selbst entwickelt&#8221;, so Fischer. &#8220;Da es ein Urwunsch des Menschen ist, nicht abgelehnt zu werden, tappt man sehr leicht in die Falle, dem anderen zu gefallen und sich dadurch stark anzupassen&#8221;, erklärt die Beziehungstherapeutin. &#8220;Die Beziehung wird langweilig, da kaum Raum für neue Handlungsweisen und eigene Ideen bleibt.&#8221; Zudem würden dadurch viele Bereiche und Themen aus der Beziehung ausgeschlossen. &#8220;Die Folge davon sind Erstarrung und dadurch Unzufriedenheit.&#8221; Gefühle des anderen sind nicht die eigenen &#8220;Die Gefühle des anderen dürfen nicht die eigenen werden&#8221;, so Fischer. &#8220;Negative&#8221; Emotionen bilden ein Paradebeispiel. &#8220;Wenn einer schlecht gelaunt ist, sind beide schlecht gelaunt.&#8221; Es gehe jedoch darum, ein stabiles Selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verklärte Vision des harmonischen Gleichfühlens birgt große Gefahren für zwischenmenschliche Beziehungen, während Individuation  sexuelle Leidenschaft und Partnerschaft fördert&#8230;<span id="more-1518"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Am Anfang ist eine romantische Beziehung wichtig und normal, um eine gute Basis für spätere Ungleichheiten zu schaffen&#8221;, erklärt die Psychotherapeutin Sabine Fischer <a href="http://www.fischer-psychotherapie.at/" target="_blank">http://www.fischer-psychotherapie.at</a> im pressetext-Interview. In einer reifen Beziehung hingegen müsse man aufpassen, dass man sich nicht selbst verliert, weil man sich zu stark an den anderen anpassen muss.</p>
<p>&#8220;Wir zeigen uns dann nicht mehr, wie wir wirklich sind, sondern wie uns andere wünschen. Die Folge davon ist, dass man ein falsches Selbst entwickelt&#8221;, so Fischer. &#8220;Da es ein Urwunsch des Menschen ist, nicht abgelehnt zu werden, tappt man sehr leicht in die Falle, dem anderen zu gefallen und sich dadurch stark anzupassen&#8221;, erklärt die Beziehungstherapeutin. &#8220;Die Beziehung wird langweilig, da kaum Raum für neue Handlungsweisen und eigene Ideen bleibt.&#8221; Zudem würden dadurch viele Bereiche und Themen aus der Beziehung ausgeschlossen. &#8220;Die Folge davon sind Erstarrung und dadurch Unzufriedenheit.&#8221;</p>
<p><strong>Gefühle des anderen sind nicht die eigenen</strong></p>
<p>&#8220;Die Gefühle des anderen dürfen nicht die eigenen werden&#8221;, so Fischer. &#8220;Negative&#8221; Emotionen bilden ein Paradebeispiel. &#8220;Wenn einer schlecht gelaunt ist, sind beide schlecht gelaunt.&#8221; Es gehe jedoch darum, ein stabiles Selbst zu entwickeln. &#8220;Das Orientieren am Partner ist positiv, allerdings darf dabei das eigene stabile Selbst nicht aufgegeben werden.&#8221;</p>
<p>Der Ursprung dieses Verhaltens liegt in der Kindheit. &#8220;Im Laufe der Entwicklung erwirbt das Kind verschiedene Arten der Befriedigungssuche, die jeweils als Gegenteilpaar &#8211; aktiv und passiv &#8211; vorhanden sind. Das ist der Beginn der späteren Sexualität&#8221;, erklärt Fischer. &#8220;Durch diese Polaritäten entstehen seelische Konflikte. Die aktive und passive Ausrichtung der Wünsche ist unvereinbar, da man nicht gleichzeitig passiv und aktiv sein kann.&#8221;</p>
<p><strong>Kindheit als Ursprung der Individuation</strong></p>
<p>&#8220;Der Ursprung der Individuation liegt in der Kindheit&#8221;, so die Psychotherapeutin. Es stelle sich die Frage, ob einem Kind keine eigenen Emotionen erlaubt werden, ob es unzufrieden sein dürfe oder es so fühlen muss, wie die Eltern. &#8220;Das Erlauben von Emotionen ist nicht gleichzusetzen damit, dass ein Kind alles bekommt.&#8221;</p>
<p>Es gibt Familien, in denen ein Elternteil so dominant ist, dass alle Familienmitglieder dann so fühlen müssen wie er oder sie, erklärt Fischer. &#8220;Etwa beim Abendessen, wenn der Vater Ärger in der Arbeit hatte, schlecht gelaunt ist und keine Scherze am Tisch erlaubt.&#8221;</p>
<p><strong>Sich selbst den Halt geben</strong></p>
<p>&#8220;Es wird vom Partner oft erwartet, dass alle Bedürfnisse befriedigt werden. Doch in einer befriedigenden Beziehung ist es unerlässlich, an sich selbst zu arbeiten&#8221;, betont die Expertin. &#8220;Sich weiterzuentwickeln heißt, sich selbst Halt zu geben und die Illusion aufzugeben, dass der andere dabei hilft, alles auszuhalten. Der andere ist da, aber nimmt den Schmerz nicht ab.&#8221;</p>
<p>&#8220;Anzeichen für eine Weiterentwicklung in einer Beziehung sind ein respektvollerer Umgangston, Platz für Themen, die zuvor ausgegrenzt wurden, Klartext zu reden und mit Vorhaltungen und Maßregelungen aufzuhören.&#8221; Wut eskaliere dann nicht mehr. &#8220;Trennung kann in der Luft liegen, man wird aber nicht mehr davon verfolgt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Um Individuation zu fördern, hilft es, eine positive Beziehung zum Partner herzustellen, den ersten Schritt zu machen und keine Ultimaten zu setzen. Man ist mit dem Partner zusammen, weil man möchte und nicht weil man nicht anders kann&#8221;, erklärt Fischer. Dies sind Kennzeichen einer reifen Beziehung.</p>
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		<title>Alle Kulturen durch Gemeinsamkeiten verbunden</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen haben nicht nur in der Biologie, sondern auch in ihrer Lebensweise wesentliche Merkmale, die sie über Kulturen hinweg einen. &#8220;Kultur wird in der öffentlichen Debatte und sogar in vielen Wissenschaften mit Differenz gleichgesetzt. Unterschiede gibt es jedoch nur auf den ersten Blick. Mit etwas Abstand zeigt ein Vergleich wesentliche Gemeinsamkeiten&#8221;, so der Ethnologe&#8230; Überall Ethnozentrismus und Heiratsregeln Antweiler: &#8220;Bestimmte Verhaltensmuster sind universell&#8221; pte &#8211; Das veranschaulicht das Buch &#8220;Heimat Mensch &#8211; Was uns alle verbindet&#8221; von Christoph Antweiler vom Asienzentrum der Universität Bonn http://www.baz.uni-bonn.de , das im Murmann Verlag erschienen ist. Sexualität ist weltweit geregelt Die rund 7.000 Völker, die unseren Planeten besiedeln, kennzeichnen sich durch große Vielfalt. Das zeige sich in allen Lebensbereichen, so Antweiler. &#8220;Wen und wie viele Menschen man beispielsweise heiraten darf, welche Riten es dafür gibt und wo das Paar später wohnt, ist weltweit sehr unterschiedlich geregelt. Gemeinsam haben alle Völker, dass sie Regeln für Sexualität besitzen.&#8221; Ähnliche Beobachtungen macht der Autor bei Emotionen, Spiel und Sport, Initiationsriten oder Machtstrukturen. Auch sei kein Volk frei von Ethnozentrismus, Fremdenfeindlichkeit oder physischer Gewalt zwischen den Geschlechtern. Die im Buch gezeigte Universalität von Bedürfnissen und Neigungen widerspricht Mythen, die in der Vergangenheit sehr populär waren. &#8220;Noch vor hundert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen haben nicht nur in der Biologie, sondern auch in ihrer Lebensweise wesentliche Merkmale, die sie über Kulturen hinweg einen. &#8220;Kultur wird in der öffentlichen Debatte und sogar in vielen Wissenschaften mit Differenz gleichgesetzt. Unterschiede gibt es jedoch nur auf den ersten Blick. Mit etwas Abstand zeigt ein Vergleich wesentliche Gemeinsamkeiten&#8221;, so der Ethnologe&#8230;<span id="more-1384"></span></p>
<p><strong>Überall Ethnozentrismus und Heiratsregeln<br />
Antweiler: &#8220;Bestimmte Verhaltensmuster sind universell&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Das veranschaulicht das Buch &#8220;Heimat Mensch &#8211; Was uns alle verbindet&#8221; von Christoph Antweiler vom Asienzentrum der Universität Bonn http://www.baz.uni-bonn.de , das im Murmann Verlag erschienen ist. </p>
<p><strong>Sexualität ist weltweit geregelt</strong> </p>
<p>Die rund 7.000 Völker, die unseren Planeten besiedeln, kennzeichnen sich durch große Vielfalt. Das zeige sich in allen Lebensbereichen, so Antweiler. &#8220;Wen und wie viele Menschen man beispielsweise heiraten darf, welche Riten es dafür gibt und wo das Paar später wohnt, ist weltweit sehr unterschiedlich geregelt. Gemeinsam haben alle Völker, dass sie Regeln für Sexualität besitzen.&#8221; Ähnliche Beobachtungen macht der Autor bei Emotionen, Spiel und Sport, Initiationsriten oder Machtstrukturen. Auch sei kein Volk frei von Ethnozentrismus, Fremdenfeindlichkeit oder physischer Gewalt zwischen den Geschlechtern. </p>
<p>Die im Buch gezeigte Universalität von Bedürfnissen und Neigungen widerspricht Mythen, die in der Vergangenheit sehr populär waren. &#8220;Noch vor hundert Jahren glaubte man, es gäbe Völker, die in Gewaltlosigkeit und paradiesischen Zuständen leben. Diese glücklichen ,edlen Wilden&#8217; &#8211; wie auch die ,bösen Wilden&#8217; &#8211; waren allerdings bloß die Projektion eigener Vorstellungen auf fremde Völker. Zwar sind manche Ethnien gewaltarm, doch sie brauchen ebenfalls Strategien zur Gewaltmeidung&#8221;, so der Bonner Forscher. Grundlegende Fragen und Probleme seien weltweit gleich, Kulturen würden diese allerdings unterschiedlich gewichten und andere Lösungsmodelle entwickeln. </p>
<p><strong>Kampf gegen die Ethnomythen</strong> </p>
<p>Von zwei heute gängigen Denkweisen distanziert sich Antweiler damit besonders. Einerseits sei dies die Betrachtung von Kulturen als voneinander abgeschlossene Systeme und die Suche nach starken Kontrasten. &#8220;Wir glauben Schilderungen über andere Völker eher, wenn die Unterschiede extrem sind. Es stimmt jedoch nicht, dass Inuit-Völker hundert Bezeichnungen für Schnee haben, wie Medien oft behaupten.&#8221; Dass Völker &#8220;ganz anders&#8221; seien, klinge zunächst sympathisch, führe jedoch zu Kulturrassismus. &#8220;Die neue Rechte der Politik greift ethnologische Forschung subtil auf und stellt Kulturen als ,interessant und fremd&#8217; dar, jedoch bloß um so für deren Verbleib im eigenen Territorium zu argumentieren.&#8221; </p>
<p>Fragwürdig sei jedoch auch das andere Extrem, bei dem kulturelle Grenzen verleugnet und durch Konzepte wie kulturelle Landschaften und Übergänge ersetzt werden. &#8220;Menschen werden auch heute in relativ geschlossenen Kontexten sozialisiert&#8221;, so Antweiler. Zwar sei die Zahl der Migranten zunehmend im Bewusstsein. &#8220;Allerdings migrieren nur drei Prozent der Weltbevölkerung über die Grenzen ihres Landes hinweg. Würde die Vorstellung der Welt als Dorf stimmen, müsste man fragen, warum es keinen gemeinsamen Bürgermeister gibt.&#8221; </p>
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		<title>Psychotherapie: Klient muss herausfinden, was er wirklich will</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vier einfache Fragen können entscheidend dafür sein, dass eine Paarbeziehung trotz Problemen immer noch eine solche bleibt. Mit Hilfe des Instruments namens Klienten-Feedback-System ist es Pärchen gelungen, Wunden ihrer Beziehungen besser zu heilen&#8230; Klientenbestimmte Psychotherapie rettet Beziehung pte &#8211; An der Studie mit 205 Paaren haben Forscher der University of Rhode Island http://www.uri.edu und dem Vestfold Family Center in Norwegen gearbeitet. Bei der Untersuchung von Oktober 2005 bis Dezember 2007 handelt es sich um die bisher größte klinische Studie an Paaren. Nach Angaben der Studienleiterin Jacqueline Sparks, Professorin für Human Development and Family Studies blieben jene, die mit dem Feedback System behandelt wurden &#8211; dabei wird vor jeder Beratung der Wohlfühlfaktor auf einer visuellen Graphik dargestellt &#8211; um 46 Prozent eher zusammen, als jene, die das nicht machten. Die Paare hatten typische Beziehungsprobleme, die von Kommunikationsstörungen über Untreue bis hin zu psychischen Problemen reichten. Die Hälfte wurde nach dem Feedback-System behandelt. Therapeut kann keine Wunderlösung anbieten Eigenverantwortlichkeit entdecken Vor Beginn der Behandlung wurden die Klienten nach ihrem Wohlfühlfaktor in den vier Kategorien, individuell, zwischenmenschlich, sozial und global gefragt. &#8220;Das hat zunächst die Kommunikation mit dem Therapeuten erleichtert&#8221;, schreibt die Forscherin. &#8220;Wenn die Klienten glauben, dass sie selbst und nicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier einfache Fragen können entscheidend dafür sein, dass eine Paarbeziehung trotz Problemen immer noch eine solche bleibt. Mit Hilfe des Instruments namens Klienten-Feedback-System ist es Pärchen gelungen, Wunden ihrer Beziehungen besser zu heilen&#8230;<span id="more-1381"></span></p>
<p><strong>Klientenbestimmte Psychotherapie rettet Beziehung</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; An der Studie mit 205 Paaren haben Forscher der University of Rhode Island http://www.uri.edu und dem Vestfold Family Center in Norwegen gearbeitet. Bei der Untersuchung von Oktober 2005 bis Dezember 2007 handelt es sich um die bisher größte klinische Studie an Paaren. </p>
<p>Nach Angaben der Studienleiterin Jacqueline Sparks, Professorin für Human Development and Family Studies blieben jene, die mit dem Feedback System behandelt wurden &#8211; dabei wird vor jeder Beratung der Wohlfühlfaktor auf einer visuellen Graphik dargestellt &#8211; um 46 Prozent eher zusammen, als jene, die das nicht machten.<br />
Die Paare hatten typische Beziehungsprobleme, die von Kommunikationsstörungen über Untreue bis hin zu psychischen Problemen reichten. Die Hälfte wurde nach dem Feedback-System behandelt.</p>
<p><strong>Therapeut kann keine Wunderlösung anbieten</strong><br />
Eigenverantwortlichkeit entdecken</p>
<p>Vor Beginn der Behandlung wurden die Klienten nach ihrem Wohlfühlfaktor in den vier Kategorien, individuell, zwischenmenschlich, sozial und global gefragt. &#8220;Das hat zunächst die Kommunikation mit dem Therapeuten erleichtert&#8221;, schreibt die Forscherin. &#8220;Wenn die Klienten glauben, dass sie selbst und nicht der Therapeut für eventuelle Änderungen in der Beziehung verantwortlich sind, waren die Resultate ungleich besser&#8221;, erklärt Sparks. </p>
<p>&#8220;Bei jeder Psychotherapie ist es sehr wichtig, die Eigenverantwortlichkeit des Klienten hervorzuheben&#8221;, so die klinische Psychologin Caroline Erb von Parship http://www.parship.at im pressetext-Interview. Die Arbeit an der Beziehung liege immer beim Klienten selbst. Es sei daher extrem wichtig, dem Klienten zu zeigen, dass er selbst die Fäden in der Hand halte. &#8220;Der Therapeut hat hier die Rolle eines Begleiters.&#8221;</p>
<p><strong>Therapeut wirkt als Begleiter</strong></p>
<p>&#8220;Klienten die sich vom Therapeuten Tipps und Rezepte zur Lösung der Eheprobleme erwarten, liegen falsch. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und muss auch die Arbeit in der Beziehung selbst leisten&#8221;, so Erb. Es gehe im Prinzip darum, dass jeder Klient herausfinden sollte, was er wirklich will. </p>
<p>In vielen Therapien wird der Klient passiv und erwartet sich vom Therapeuten die Wunderlösung, berichtet Sparks. Sollte sich dann etwas ändern, werde das dem Therapeuten zugerechnet. Das Ergebnis führe allerdings oft zu einer Abhängigkeit zwischen dem Klienten und dem Therapeuten, die nach Beendigung der Therapie wieder zum Verlust der Realität führt.</p>
<p>Die Studienteilnehmer wurden sechs Monate nach Beendigung der Therapie erneut befragt. Nur 18,4 Prozent jener, die mit dem Feedback-System behandelt wurden, trennten sich. Bei der anderen Kontrollgruppe waren es 34,2 Prozent. </p>
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		<title>Vom Menschen bis zum Spatzen: Frauen lieben die Konstante</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer haben eine ausgeprägtere Persönlichkeit als Frauen &#8211; und das gilt von Spatzen bis hin zum Menschen, kommt eine Studie der University of Exeter zum Schluss&#8230; pte &#8211; biosciences.exeter.ac.uk &#8211; Beständige Persönlichkeitseigenschaften wie Aggression und Waghalsigkeit sind für Frauen bei der Partnerwahl wichtiger als für Männer selbst, berichten Forscher im Fachmagazin Biological Reviews. Die Forscher um Wiebke Schütt vom Cornwall Campus haben in ihrer Untersuchung verschiedenen Arbeiten aus 30 Jahren zusammengetragen, die die unterschiedlichen Rollen von Mann und Frau bei der Selektion der Sexualpartner aufzeigen. Dabei zeigt es sehr eindeutig, dass Männer beständiger, konsequenter und vorhersehbarer sind als Frauen, besonders in Bezug auf elterliche Fürsorge, Aggression und Risikobereitschaft. Frauen selektieren zukünftigen Sexualpartner genauer Frauen hingegen neigen eher dazu ihr Verhalten zu variieren. Zudem sind sie bereit, genau auf diese Charakterzüge zu reagieren. Daher scheinen sie &#8220;selektiver&#8221; bei der Wahl des potenziellen Sexualpartners. Die Forscher wollten untersuchen, wie geschlechtsspezifische Charakterunterschiede mit der Selektion der Sexpartner miteinander in Zusammenhang stehen. Die Autoren gehen davon aus, dass sexuelle Selektion der Schlüssel dieser Variation bildet. Dieses Konzept geht auf Charles Darwin zurück, dessen Theorie über die sexuelle Selektion auf dem Konkurrenzkampf eines Geschlechts &#8211; zumeist Männern &#8211; um eine Partnerin basiert. Die physischen Attribute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männer haben eine ausgeprägtere Persönlichkeit als Frauen &#8211; und das gilt von Spatzen bis hin zum Menschen, kommt eine Studie der University of Exeter zum Schluss&#8230;<span id="more-1323"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; <a href="http://biosciences.exeter.ac.uk">biosciences.exeter.ac.uk</a> &#8211; Beständige Persönlichkeitseigenschaften wie Aggression und Waghalsigkeit sind für Frauen bei der Partnerwahl wichtiger als für Männer selbst, berichten Forscher im Fachmagazin Biological Reviews.</p>
<p>Die Forscher um Wiebke Schütt vom Cornwall Campus haben in ihrer Untersuchung verschiedenen Arbeiten aus 30 Jahren zusammengetragen, die die unterschiedlichen Rollen von Mann und Frau bei der Selektion der Sexualpartner aufzeigen. Dabei zeigt es sehr eindeutig, dass Männer beständiger, konsequenter und vorhersehbarer sind als Frauen, besonders in Bezug auf elterliche Fürsorge, Aggression und Risikobereitschaft.</p>
<p><strong>Frauen selektieren zukünftigen Sexualpartner genauer</strong></p>
<p>Frauen hingegen neigen eher dazu ihr Verhalten zu variieren. Zudem sind sie bereit, genau auf diese Charakterzüge zu reagieren. Daher scheinen sie &#8220;selektiver&#8221; bei der Wahl des potenziellen Sexualpartners. Die Forscher wollten untersuchen, wie geschlechtsspezifische Charakterunterschiede mit der Selektion der Sexpartner miteinander in Zusammenhang stehen.</p>
<p>Die Autoren gehen davon aus, dass sexuelle Selektion der Schlüssel dieser Variation bildet. Dieses Konzept geht auf Charles Darwin zurück, dessen Theorie über die sexuelle Selektion auf dem Konkurrenzkampf eines Geschlechts &#8211; zumeist Männern &#8211; um eine Partnerin basiert. Die physischen Attribute &#8211; wie etwa das prachtvolle Gefieder von Pfauen oder die Größe von Hörnern &#8211; sind der Wissenschaft bekannt. Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen hingegen nicht.</p>
<p><strong>Frauen mögen durchschaubare Männer</strong></p>
<p>&#8220;Unsere Studie ist die erste, die den Zusammenhang von Persönlichkeit und Wahl des Partners bei Menschen und Tieren untersucht hat&#8221;, so Schütt. Die Studie kommt zum Schluss, dass Männer dazu neigen, beständig und leicht durchschaubar zu sein und damit auch ein vorhersehbares Verhalten an den Tag legen. &#8220;Frauen scheinen das bei Männern besonders attraktiv zu finden&#8221;, so Schütt. Dabei gebe es im gesamten Tierreich große Ähnlichkeiten. </p>
<p>&#8220;Es ist durchaus vorstellbar, dass die männliche Persönlichkeit sich deswegen einen geradlinigen Charakter gebildet haben, weil es sie zu attraktiveren Partnern macht&#8221;, meint Teamleiterin Sasha Dall. &#8220;Frauen finden es attraktiv, wenn ein Mann vorhersehbar ist, weil sie dadurch einfacher lange in die Zukunft planen können.&#8221; Zudem fühlen sie sich in unsicheren Situationen besser, wenn der Partner die Konstante ist.</p>
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		<title>Testosteron-Präparat: Spray steigert Sexlust bei Frauen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:52:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Spray, der auch Frauen ohne Lust auf Sex zu mehr Libido verhelfen soll, wurde ursprünglich für Frauen nach der Menopause konzipiert. Es enthält das männliche Hormon Testosteron und wurde vom australischen Unternehmen Acrux entwickelt.  Tests verliefen auch bei jüngeren Frauen viel versprechend&#8230; http://www.acrux.com.au &#8211; Mehr als vier Monate lang wurde das Präparat an mehr als 260 Frauen in drei verschiedenen Dosen getestet. Der Testosteron-Spray enthält auch noch einen zweiten Wirkstoff, der dafür sorgt, dass das Hormon ähnlich lange wie ein Sonnenöl wirksam bleibt. Die einzige Nebenwirkung, die das Präparat aufwies, war ein leicht erhöhtes Haarwachstum bei einigen Probandinnen, berichtet Acrux. Studienleiterin Susan Davis von der Monash University http://www.monash.edu.au war zum Ergebnis gekommen, dass Frauen nach der Menopause extrem niedrige Testosteron-Werte aufwiesen. In anderen Untersuchungen konnten die Experten aber auch feststellen, dass jüngere Frauen unter genau denselben Problemen litten. &#8220;Wir haben zeigen können, dass sexuelles Desinteresse und Depressionen zum Teil auf biologische Probleme zurückzuführen sind&#8221;, so Davis. Wenn weitere Studien die Vorteile des neuen Medikaments bestätigen, erwartet die Expertin ein gesteigertes Sozialleben vieler Frauen. &#8220;Es geht nicht nur um Sex, sondern um das gesamte soziale Gefüge, das Beziehungsleben und die Gemeinschaft&#8221;, führt die Forscherin aus. Erst im Vorjahr weigerten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Spray, der auch Frauen ohne Lust auf Sex zu mehr Libido verhelfen soll, wurde  ursprünglich für Frauen nach der Menopause konzipiert. Es enthält das männliche Hormon Testosteron und wurde vom australischen Unternehmen Acrux entwickelt.  Tests verliefen auch bei jüngeren Frauen viel versprechend&#8230;<span id="more-1040"></span></p>
<p><a href="http://www.acrux.com.au/" target="_blank">http://www.acrux.com.au</a> &#8211; Mehr als vier Monate lang wurde das Präparat an mehr als 260 Frauen in drei verschiedenen Dosen getestet. Der Testosteron-Spray enthält auch noch einen zweiten Wirkstoff, der dafür sorgt, dass das Hormon ähnlich lange wie ein Sonnenöl wirksam bleibt. Die einzige Nebenwirkung, die das Präparat aufwies, war ein leicht erhöhtes Haarwachstum bei einigen Probandinnen, berichtet Acrux. Studienleiterin Susan Davis von der Monash University <a href="http://www.monash.edu.au/" target="_blank">http://www.monash.edu.au</a> war zum Ergebnis gekommen, dass Frauen nach der Menopause extrem niedrige Testosteron-Werte aufwiesen. In anderen Untersuchungen konnten die Experten aber auch feststellen, dass jüngere Frauen unter genau denselben Problemen litten.</p>
<p>&#8220;Wir haben zeigen können, dass sexuelles Desinteresse und Depressionen zum Teil auf biologische Probleme zurückzuführen sind&#8221;, so Davis. Wenn weitere Studien die Vorteile des neuen Medikaments bestätigen, erwartet die Expertin ein gesteigertes Sozialleben vieler Frauen. &#8220;Es geht nicht nur um Sex, sondern um das gesamte soziale Gefüge, das Beziehungsleben und die Gemeinschaft&#8221;, führt die Forscherin aus. Erst im Vorjahr weigerten sich die US-Behörden ein Testosteron-Medikament für Frauen nach der Menopause zuzulassen, weil es zuwenig aufgezeichnete Daten über die Sicherheit solcher Medikamente gebe. Ein Beratungsteam der FDA hatte gefordert, dass es mehr Untersuchungen geben müsse, um die Ungefährlichkeit des Medikaments zu beweisen. Acrux hat bereits angekündigt, dass es noch Jahre dauern werde, ehe das Produkt marktreif sei.</p>
<p>Davis meint, dass es ohnehin fraglich sei, ältere Frauen auf jene Hormonwerte zu trimmen, die für jüngere normal seien. Geoff Hackett von der British Society for Sexual Medicine <a href="http://www.bssm.org.uk/" target="_blank">http://www.bssm.org.uk</a> will ein solches Präparat nur an Frauen geben, die niedrige Testosteron-Spiegel haben. Von überzogenen Hoffnungen will Hackett nichts wissen. Es sei wesentlich komplexer Sexualstörungen bei Frauen zu heilen als Erektionsprobleme von Männern zu lösen. Außerdem sei ein höherer Testosteron-Spiegel auch für unschöne Nebenwirkungen wie fette Haut, Akne, Haarausfall und Bartwuchs verantwortlich.</p>
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		<item>
		<title>Englische Studie: Sexueller Missbrauch unter Jugendlichen häufig</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/09/missbrauch/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 21:45:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebesbeziehungen unter Jugendlichen laufen nicht immer romantisch ab, sondern beinhalten oft erzwungene sexuelle Handlungen oder Aggressionen gegen den Partner. Das haben Wissenschaftler der Universität Bristol und der britischen Gesellschaft für die Prävention von Gewalt gegen Kinder (NSPCC) erhoben&#8230; http://www.bris.ac.uk &#8211; http://www.nspcc.org.uk &#8211; Untersucht wurden Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, von denen 90 Prozent bereits sexuelle Erfahrungen hatten. Die Ergebnisse schockierten selbst die Studienautoren. Jedes sechste Mädchen gab an, bereits ein- oder mehrmals zum Sex gezwungen worden zu sein, eines von 16 Mädchen berichtete über eine Vergewaltigung vom Freund oder Ex-Freund. Jedes vierte ist körperlicher Gewalt ausgeliefert und wurde bereits vom Freund geohrfeigt, geschlagen oder regelrecht verprügelt. Jedes dritte Mädchen leidet an sexuellen Handlungen in der Beziehung. Fehlende Abgrenzung bringt jugendliche Paare oft in ernste Probleme Besonders betroffen waren junge Mädchen mit einem deutlich älteren Freund, sowie wenn sie bereits zuvor durch Eltern oder ältere Brüder Gewalt erlitten hatten. Bei den Burschen war der Anteil derer, die durch Druck oder Zwang zu sexuellen Handlungen gedrängt wurden, deutlich geringer. Nur jeder Fünfte berichtete von körperlicher Gewaltanwendung in der Beziehung. Mädchen gaben häufig an, aus Schuldgefühl oder Angst um den Verlust des Freundes wenig Alternativen zur Duldung der Gewalt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebesbeziehungen unter Jugendlichen laufen nicht immer romantisch ab, sondern beinhalten oft erzwungene sexuelle Handlungen oder Aggressionen gegen den Partner. Das haben Wissenschaftler der Universität Bristol und der britischen Gesellschaft für die Prävention von Gewalt gegen Kinder (NSPCC) erhoben&#8230;<span id="more-1136"></span></p>
<p>http://www.bris.ac.uk &#8211; http://www.nspcc.org.uk &#8211; Untersucht wurden Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, von denen 90 Prozent bereits sexuelle Erfahrungen hatten. Die Ergebnisse schockierten selbst die Studienautoren. Jedes sechste Mädchen gab an, bereits ein- oder mehrmals zum Sex gezwungen worden zu sein, eines von 16 Mädchen berichtete über eine Vergewaltigung vom Freund oder Ex-Freund. Jedes vierte ist körperlicher Gewalt ausgeliefert und wurde bereits vom Freund geohrfeigt, geschlagen oder regelrecht verprügelt. Jedes dritte Mädchen leidet an sexuellen Handlungen in der Beziehung. </p>
<p><strong>Fehlende Abgrenzung bringt jugendliche Paare oft in ernste Probleme</strong> </p>
<p>Besonders betroffen waren junge Mädchen mit einem deutlich älteren Freund, sowie wenn sie bereits zuvor durch Eltern oder ältere Brüder Gewalt erlitten hatten. Bei den Burschen war der Anteil derer, die durch Druck oder Zwang zu sexuellen Handlungen gedrängt wurden, deutlich geringer. Nur jeder Fünfte berichtete von körperlicher Gewaltanwendung in der Beziehung. Mädchen gaben häufig an, aus Schuldgefühl oder Angst um den Verlust des Freundes wenig Alternativen zur Duldung der Gewalt zu haben. &#8220;Schockierend ist, dass so viele Jugendliche Gewalt oder Missbrauch in der Beziehung normal finden. Viele berichten ihren Eltern gar nicht, was wirklich passiert&#8221;, berichtet NSPCC-Sprecherin Diana Sutton. Die Studienautoren sehen die Ergebnisse als alarmierendes Signal, dass die Prävention von Gewalt in Beziehungen stärker im Schulunterricht einfließen soll. </p>
<p><strong>Lehrt Pornografie sexuelle Verhaltensdrehbücher?</strong></p>
<p>Das Problem ist nicht auf Großbritannien beschränkt. &#8220;Auch unsere Erhebungen zeigen, dass sexuelle Aggressionen häufig vorkommen. Fast zwei Drittel der von uns untersuchten Frauen zwischen 18 und 20 Jahren hatte bereits unfreiwillige sexuelle Kontakte hinter sich&#8221;, berichtet Barbara Krahé, Sozialpsychologin an der Universität Potsdam http://www.psych.uni-potsdam.de im pressetext-Interview.<br />
Mädchen scheinen häufiger als Opfer auf als Burschen, wobei sich die Befragung zu Opfererfahrungen bei männlichen Jugendlichen schwierig gestaltet. &#8220;Auch Burschen berichten von unfreiwilligen Kontakten. Fragt man sie, wie schlimm sie diese empfunden haben, spielen sie es eher runter.&#8221; Durch klinische Diagnostik könne man jedoch auch bei missbrauchten Jungen später Symptome wie vermehrte Depressionen oder Angstzustände feststellen. &#8220;Für Männer ist es schwieriger, diese Probleme auch wahrzunehmen oder zu kommunizieren&#8221;, so die Psychologin. Langfristige Folgen habe Missbrauch in der Partnerschaft für Mädchen wie auch für Burschen. &#8220;Wer einmal zum Opfer wird, hat erhöhtes Risiko, dass sich diese Erfahrung auch später wiederholt.&#8221; </p>
<p>Als wichtigsten Grund für diese Gewalt sieht Krahé ein sexuelles Verhaltensdrehbuch, das in den Köpfen vieler junger Menschen eingeschrieben sei. &#8220;Männer sollen fordern und Initiative zeigen, während Frauen Kontrolle suchen. Diese Normen werden auch aus pornografischen Darstellungen erlernt, die häufig Gewalt beinhalten. Frauen zieren sich dabei zuerst vor der Gewaltanwendung, willigen schlussendlich jedoch ein, da sie diese anscheinend doch toll finden. Pornografie ist heute für Jugendliche leichter zugänglich denn je und Burschen wie auch Mädchen übernehmen die hier gezeigten Rollen.&#8221; Durch den Gruppenzwang unter Peers werden die sexuellen Drehbücher schließlich weitergegeben und gefestigt. &#8220;Burschen wollen bei Freunden dadurch punkten, dass sie möglichst viele Mädchen an Land ziehen&#8221;, so die Sozialpsychologin. </p>
<p>Als Ausweg aus sexueller Gewalt rät die Expertin den Opfern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. &#8220;Eine Vielzahl von Notrufstellen nimmt sich speziell der Probleme jugendlicher Hilfesuchenden an. In einigen Großstädten gibt es darüber hinaus Einrichtungen für junge Männer, die einen besseren Umgang mit ihrer Neigung zu aggressivem Verhalten erlernen möchten&#8221;, so Krahé. Die wichtigste Maßnahme der Prävention sei es, die Verhaltensdrehbücher in Frage zu stellen und das Recht auf Selbstbestimmung als Norm zu erlernen. &#8220;Viele glauben, dass sexuelle Interessen mit Nachdruck durchgesetzt werden dürfen, besonders wenn man sich für den Partner finanziell verausgabt hat oder wenn es schon früher zu Annäherungen kam. Die Freiwilligkeit des Körperkontaktes hat jedoch für das Funktionieren einer Beziehung hohe Bedeutung.&#8221; Das solle auch im schulischen Sexualunterricht stärker betont werden, schlägt die Potsdamer Psychologin vor.</p>
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		<title>Ungeschützter Sex: Ältere ignorieren Risiken</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 22:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexualmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS]]></category>
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		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen mittleren Alters haben noch immer eine verantwortungslose Haltung, wenn es um ihre sexuelle Gesundheit geht. Die Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) befragte mehr als 2.000 Briten&#8230; Anzahl der Erkrankungen steigt rascher als bei Jüngeren http://www.rpsgb.org.uk &#8211; Fast ein Fünftel der 45 bis 53-Jährigen gab an, in den letzten fünf Jahren ungeschützten Sex außerhalb einer langjährigen Beziehung gehabt zu haben. Es bestehe die irrige Annahme, dass ihr Risiko an einer sexuell übertragbaren Infektion (STI) zu erkranken gegen null gehe. STIs haben sich in weniger als zehn Jahren bei Menschen über 45 Jahren verdoppelt. Sie steigen in dieser Altersgruppe laut Zahlen der Health Protection Agency auch rascher an als bei den Jungen. Ältere Menschen sind immer häufiger Single oder durchleben gerade eine Veränderung der Beziehung. Laut Experten benutzen sie Kondome aber nicht konsequent. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Risiko einer Schwangerschaft nicht länger besteht. An der aktuellen Befragung nahmen 2.258 Personen über 45 Jahren teil. Sie scheinen mit dem STI-Risiko ziemlich gedankenlos umzugehen. Ein Viertel der Befragten gab an, dass sie nicht verhüteten, da sie darauf vertrauten, dass ihr Gegenüber gesund sei. Einer von zehn Teilnehmern gab an, Kondome einfach nicht zu mögen. Fast ein Drittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen mittleren Alters haben noch immer eine verantwortungslose Haltung, wenn es um ihre sexuelle Gesundheit geht. Die Royal Pharmaceutical Society of Great Britain (RPSGB) befragte mehr als 2.000 Briten&#8230;<span id="more-1036"></span></p>
<p><span style="font-size: 13px; font-weight: bold;">Anzahl der Erkrankungen steigt rascher als bei Jüngeren</span></p>
<p><a href="http://www.rpsgb.org.uk/" target="_blank">http://www.rpsgb.org.uk</a> &#8211; Fast ein Fünftel der 45 bis 53-Jährigen gab an, in den letzten fünf Jahren ungeschützten Sex außerhalb einer langjährigen Beziehung gehabt zu haben. Es bestehe die irrige Annahme, dass ihr Risiko an einer sexuell übertragbaren Infektion (STI) zu erkranken gegen null gehe. STIs haben sich in weniger als zehn Jahren bei Menschen über 45 Jahren verdoppelt. Sie steigen in dieser Altersgruppe laut Zahlen der Health Protection Agency auch rascher an als bei den Jungen.</p>
<p>Ältere Menschen sind immer häufiger Single oder durchleben gerade eine Veränderung der Beziehung. Laut Experten benutzen sie Kondome aber nicht konsequent. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Risiko einer Schwangerschaft nicht länger besteht. An der aktuellen Befragung nahmen 2.258 Personen über 45 Jahren teil. Sie scheinen mit dem STI-Risiko ziemlich gedankenlos umzugehen. Ein Viertel der Befragten gab an, dass sie nicht verhüteten, da sie darauf vertrauten, dass ihr Gegenüber gesund sei. Einer von zehn Teilnehmern gab an, Kondome einfach nicht zu mögen. Fast ein Drittel ging davon aus, dass bei ungeschütztem Sex mit einem neuen Partner oder einem anderen als dem eigenen kaum bis gar kein Risiko bestehe sich anzustecken. Weitere 20 Prozent hielten das Risiko für geradezu null. In der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre waren nur 13 Prozent, also fast die Hälfte, dieser Ansicht.</p>
<p>Die RPSGB-Sprecherin Heidi Wright erklärte, dass die meisten Informationen über sicheren Sex sich an Teenager richteten. Da jedoch mehr Erwachsene später wieder eine neue Beziehung eingehen, bräuchten sie diese Informationen ebenfall. Man könne einfach nicht immer sagen, wer eine Infektion habe. Infektionen machten beim Alter keinen Unterschied. Apotheken sind laut BBC eine ausgezeichnete Möglichkeit sich zu informieren.</p>
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		<title>Freizeitstress bereitet Kindern Kopfschmerzen: Verhalten der Eltern hat hohe Auswirkung auf Gesundheit der Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Streit in der Familie und das Ausmaß an freier Zeit haben erheblichen Einfluss darauf, wie häufig Kopfschmerzen bei Kindern auftreten. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Göttingen in der Längsschnittstudie &#8220;Kinder, Jugendliche und Kopfschmerz&#8221;, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten, welche Risikofaktoren beim Aufkommen wiederkehrender Kopfschmerzen beteiligt sind&#8230; Genug Freiraum und Ausgeglichenheit schützt Kinder vor Kopfschmerz http://www.psych.uni-goettingen.de &#8211; Kopfschmerzen sind bei Kindern in allen Ländern weit verbreitet. Man geht davon aus, dass zwischen zehn und 30 Prozent an entsprechenden Symptomen leiden. Das kann zu einem ernsten Gesundheitsproblem werden, da Einschränkungen verschiedener Körperfunktionen denkbar sind. &#8220;Wenn ein Kind über Kopfschmerz klagt, sind meist auch andere Körperteile beeinträchtigt. Häufig treten gleichzeitig Bauch- oder Rückenschmerzen auf&#8221;, berichtet Studienautorin Jennifer Gaßmann im pressetext-Interview. Beeinträchtigt werde jedoch vor allem der Lebensalltag der Kinder: Die Konzentration fällt schwer und Schulbesuch, Hobbys oder Hausarbeiten sind oft nicht möglich. Die Wissenschaftler konzentrierten sich in ihrer Erhebung darauf, was im Bereich Familie und Freizeit dafür sorgt, dass wiederkehrende Kopfschmerzen neu entstehen. Dazu erhielten 8.800 Familien mit einem Kind zwischen sieben und 14 Jahren in drei aufeinander folgenden Jahren jeweils einen Fragebogen, in dem es um das Auftreten von Kopfschmerzen ging, jedoch auch um zahlreiche weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streit in der Familie und das Ausmaß an freier Zeit haben erheblichen Einfluss darauf, wie häufig Kopfschmerzen bei Kindern auftreten. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Göttingen in der Längsschnittstudie &#8220;Kinder, Jugendliche und Kopfschmerz&#8221;, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten, welche Risikofaktoren beim Aufkommen wiederkehrender Kopfschmerzen beteiligt sind&#8230;<span id="more-954"></span> </p>
<p><strong>Genug Freiraum und Ausgeglichenheit schützt Kinder vor Kopfschmerz</strong> </p>
<p>http://www.psych.uni-goettingen.de &#8211; Kopfschmerzen sind bei Kindern in allen Ländern weit verbreitet. Man geht davon aus, dass zwischen zehn und 30 Prozent an entsprechenden Symptomen leiden. Das kann zu einem ernsten Gesundheitsproblem werden, da Einschränkungen verschiedener Körperfunktionen denkbar sind. &#8220;Wenn ein Kind über Kopfschmerz klagt, sind meist auch andere Körperteile beeinträchtigt. Häufig treten gleichzeitig Bauch- oder Rückenschmerzen auf&#8221;, berichtet Studienautorin Jennifer Gaßmann im pressetext-Interview. Beeinträchtigt werde jedoch vor allem der Lebensalltag der Kinder: Die Konzentration fällt schwer und Schulbesuch, Hobbys oder Hausarbeiten sind oft nicht möglich. </p>
<p>Die Wissenschaftler konzentrierten sich in ihrer Erhebung darauf, was im Bereich Familie und Freizeit dafür sorgt, dass wiederkehrende Kopfschmerzen neu entstehen. Dazu erhielten 8.800 Familien mit einem Kind zwischen sieben und 14 Jahren in drei aufeinander folgenden Jahren jeweils einen Fragebogen, in dem es um das Auftreten von Kopfschmerzen ging, jedoch auch um zahlreiche weitere Angaben zum Alltags wie etwa Freizeit, Gesundheit, Familie, Schule, elterliche Gesundheit oder andere Lebensereignisse. Kinder, die laut Angaben der Eltern bereits im ersten Jahr an Kopfschmerzen litten, wurden von der Erhebung ausgenommen, da bei ihnen Ursachen der Entstehung nicht nachvollziehbar waren. </p>
<p>Bei Mädchen und Jungen stellten sich unterschiedliche Zusammenhänge für das Aufkommen von Kopfschmerz heraus. &#8220;Wenn in der Familie öfter als einmal pro Woche gestritten wird, kommt es bei Jungen 1,8 mal häufiger zu wiederholten Kopfschmerzen. Über zweimal höher war das Risiko, wenn die Jungen nur selten Zeit für sich selbst oder zum Spielen hatten&#8221;, berichtet Gaßmann. Bei den Mädchen zeigte sich in der Studie ein stärkerer Zusammenhang mit der Reaktion der Eltern. &#8220;Wenn Töchter von Kopfschmerz berichten, erhalten sie oft mehr Zuwendung, man lässt sie von der Schule daheim bleiben oder erspart ihnen ihren Teil der Hausarbeit wie Müll entleeren oder Abwaschen. Doch dieses elterliche Verhalten verstärkt das Risiko für wiederkehrende Kopfschmerzen um ein Viertel&#8221;, so die klinische Psychologin. Darüber hinaus spielt das Alter eine Rolle. &#8220;Kopfschmerz tritt meist im Vorschulalter erstmals auf und die Prävalenz steigt mit zunehmendem Alter. Ähnlich wie bei psychischen Störungen sind besonders Mädchen betroffen.&#8221; </p>
<p>Als am meisten naheliegende Erklärung bezeichnet Gaßmann die Theorie des Spannungskopfschmerzes. &#8220;Alltagsstress verursacht Muskelkontraktionen besonders im Nacken- und Schulterbereich, die Schmerzen im Kopf bewirken können.&#8221; Trotz des Ausbleibens direkter Hinweise könne man Rückschlüsse für den Erziehungsbereich ziehen. &#8220;Es scheint, als ob Kinder häufig an einem übervollen Terminkalender leiden und Hobbys zur Last werden, wenn sie nur auf Wunsch der Eltern betrieben werden.&#8221; Besonders bei den sensibler reagierenden Mädchen sollten Eltern ihr Verhalten in Folge von Kopfschmerzen gut überlegen. &#8220;Manchmal scheint es sinnvoll, Kopfschmerz zu ignorieren. Da jedoch jedes Kind und jeder Fall verschieden ist, kommt es immer auf das Feingefühl der Eltern an&#8221;, so die Göttinger Wissenschaftlerin. </p>
<p>Details zur <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&#038;id=65521">Studie online</a>&#8230;</p>
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		<title>Scheidung schadet Gesundheit permanent: Erneute Heirat macht negative Auswirkungen nicht rückgängig</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2009/08/scheidung/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Scheidung hat bleibende schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die auch durch eine erneute Heirat nicht vollständig geheilt werden können. Die Auswertung der Daten von 8.652 Personen zwischen 51 und 61 Jahren ergab laut Wissenschaftlern der University of Chicago, dass Geschiedene an 20 Prozent mehr chronischen Krankheiten wie Krebs leiden als jene, die nie geheiratet haben&#8230; Eine Scheidung beeinträchtigt die Gesundheit nachhaltig http://www.uchicago.edu &#8211; Dieser Wert sinkt bei jenen, die erneut geheiratet haben, auf zwölf Prozent, schreibt das Team um Linda Waite im Journal of Health and Social Behaviour. Die Wissenschaftler gehen laut BBC davon aus, dass Menschen mit einem &#8220;Gesundheitsschock&#8221; in das Erwachsenenalter eintreten, der &#8211; je nach Erfahrung mit der Ehe &#8211; bleibt oder ausgelöscht wird. Jene, die immer verheiratet waren, können mit der gleichen Menge an chronischen Gesundheitsproblemen rechnen wie jene, die nie geheiratet haben. Obwohl Menschen nach einer Scheidung oder dem Tod des Lebenspartners in der Folge eher glücklicher und nicht depressiver sind als jene, die immer noch verheiratet sind, und weniger depressiver als die Unverheirateten, bringt das bei chronischen Erkrankungen nur wenig. Laut der Soziologin Waite untergraben Scheidung oder Verwitwetsein die Gesundheit, da das Einkommen fällt und Stress wegen Themen wie der Versorgung der Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Scheidung hat bleibende schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die auch durch eine erneute Heirat nicht vollständig geheilt werden können. Die Auswertung der Daten von 8.652 Personen zwischen 51 und 61 Jahren ergab laut Wissenschaftlern der University of Chicago, dass Geschiedene an 20 Prozent mehr chronischen Krankheiten wie Krebs leiden als jene, die nie geheiratet haben&#8230;<span id="more-757"></span></p>
<p><strong>Eine Scheidung beeinträchtigt die Gesundheit nachhaltig</strong></p>
<p><a href="http://www.uchicago.edu">http://www.uchicago.edu</a> &#8211; Dieser Wert sinkt bei jenen, die erneut geheiratet haben, auf zwölf Prozent, schreibt das Team um Linda Waite im Journal of Health and Social Behaviour. </p>
<p>Die Wissenschaftler gehen laut BBC davon aus, dass Menschen mit einem &#8220;Gesundheitsschock&#8221; in das Erwachsenenalter eintreten, der &#8211; je nach Erfahrung mit der Ehe &#8211; bleibt oder ausgelöscht wird. Jene, die immer verheiratet waren, können mit der gleichen Menge an chronischen Gesundheitsproblemen rechnen wie jene, die nie geheiratet haben. Obwohl Menschen nach einer Scheidung oder dem Tod des Lebenspartners in der Folge eher glücklicher und nicht depressiver sind als jene, die immer noch verheiratet sind, und weniger depressiver als die Unverheirateten, bringt das bei chronischen Erkrankungen nur wenig. </p>
<p>Laut der Soziologin Waite untergraben Scheidung oder Verwitwetsein die Gesundheit, da das Einkommen fällt und Stress wegen Themen wie der Versorgung der Kinder entsteht. Eine Heirat bringt eher sofort gesundheitliche Vorteile. Männer schauen mehr auf ihre Gesundheit, Frauen sind dann finanziell meist besser versorgt. Eine Wiederverheiratung macht jedoch nicht alles wieder gut. Erkrankungen wie Depressionen scheinen rasch und stark auf die Veränderung von bestehenden Verhältnissen zu reagieren. Andere Krankheiten wie Diabetes und Herzerkrankungen entstehen langsam über einen Zeitraum hinweg und zeigen die Auswirkungen früherer Erfahrungen. Aus diesem Grund leidet die Gesundheit unter einer Scheidung oder dem Tod des Partners, auch wenn es später wieder zu einer Heirat kommt.</p>
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		<title>Eigendynamik: Gewalt in der Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 22:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewaltgeladene Beziehungen dauern viel länger an, wenn das betreffende Paar gemeinsame Kinder hat. Die Gewalt überlebt auch das Ende der Beziehung, kommt eine norwegische Doktorarbeit der Universität Oslo zum Schluss. Solveig Vatnar hat für die Untersuchung 157 Frauen, die aus solchen Gewalt-Beziehungen kamen und bei Sozialeinrichtungen um Hilfe gebeten hatten, befragt&#8230; Oslo &#8211; Wien &#8211; uio.no &#8220;Unsere Analysen haben gezeigt, dass Beziehung mit Gewalt durch einen Partner bei Frauen mit Kindern länger dauern&#8221;, so Vatnar. In anderen Worten heißt das, dass das Muttersein allein nicht vor Gewalt schütze und keine Auswirkungen auf die Schwere der Gewalt, die Arten der Verletzungen und die Frequenz der Gewaltandrohungen habe. Das Forscherteam, dem auch Stal Björkly angehört, konnte feststellen, dass Gewalt sogar nach Beendigung der Beziehungen weiterging. Berührungspunkte der beiden Partner waren etwa die Schule oder der Kindergarten der Kinder. &#8220;Auch wenn die Kinder selbst nicht direkte Opfer von Gewalt werden, sind sie als Beobachter und damit als Zeugen von der häuslichen Gewalt betroffen&#8221;, so die Forscher. Das führe häufig dazu, dass auch sie Beziehungen führen, die unter ähnlichen Umständen ablaufen. Dass Kinder Verhaltensmuster aus der Beziehungsgeschichte der Eltern lernen und nachahmen, konnten die norwegischen Forscher nachweisen: &#8220;Wer als Kind in einer Familie aufgewachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewaltgeladene Beziehungen dauern viel länger an, wenn das betreffende Paar gemeinsame Kinder hat. Die Gewalt überlebt auch das Ende der Beziehung, kommt eine norwegische Doktorarbeit der Universität Oslo zum Schluss. Solveig Vatnar hat für die Untersuchung 157 Frauen, die aus solchen Gewalt-Beziehungen kamen und bei Sozialeinrichtungen um Hilfe gebeten hatten, befragt&#8230;<span id="more-731"></span></p>
<p>Oslo &#8211; Wien &#8211; <a href="http://www.uio.no/english">uio.no</a> </p>
<p>&#8220;Unsere Analysen haben gezeigt, dass Beziehung mit Gewalt durch einen Partner bei Frauen mit Kindern länger dauern&#8221;, so Vatnar. In anderen Worten heißt das, dass das Muttersein allein nicht vor Gewalt schütze und keine Auswirkungen auf die Schwere der Gewalt, die Arten der Verletzungen und die Frequenz der Gewaltandrohungen habe. Das Forscherteam, dem auch Stal Björkly angehört, konnte feststellen, dass Gewalt sogar nach Beendigung der Beziehungen weiterging. Berührungspunkte der beiden Partner waren etwa die Schule oder der Kindergarten der Kinder. </p>
<p>&#8220;Auch wenn die Kinder selbst nicht direkte Opfer von Gewalt werden, sind sie als Beobachter und damit als Zeugen von der häuslichen Gewalt betroffen&#8221;, so die Forscher. Das führe häufig dazu, dass auch sie Beziehungen führen, die unter ähnlichen Umständen ablaufen.<br />
Dass Kinder Verhaltensmuster aus der Beziehungsgeschichte der Eltern lernen und nachahmen, konnten die norwegischen Forscher nachweisen: &#8220;Wer als Kind in einer Familie aufgewachsen ist, in der Väter gewalttätig gegen die Mütter waren, neigt dazu, dieses Verhalten nachzuahmen&#8221;, so Vatnar. Frauen, die als Kinder von ihren Eltern sexuell missbraucht wurden, haben ein 25fach höheres Risiko dieses Verhalten bei ihren Kindern zu wiederholen. Diese Zahl sei hoch, betont die Forscherin und bei der psychischen Betreuung unbedingt zu berücksichtigen. </p>
<p>Das Untersuchungsergebnis sei keinesfalls überraschend, meint die Wiener Psychiaterin Bettina Reiter im pressetext-Gespräch. &#8220;Dass Kinder den Weg der Eltern weiter beschreiten ist kein Wunder, da sie keine anderen Konfliktlösungsstrategien außer der Gewaltanwendung gelernt haben.&#8221; Viel komplexer sei jedoch die Gewalt-Beziehung zwischen den zwei Ehepartnern. Es sei sehr oft so, dass Frauen nach der Flucht in Frauenhäuser oder Krisenzentren wieder zu ihrem Partner zurückkehren, weil dieser versprochen habe sich zu ändern. &#8220;Solche Beziehungen entwickeln eine eigene Dynamik und sind sehr oft sehr lang bestehend&#8221;, erklärt die Psychiaterin. Kinder spielen hier oft die Rollen von Statisten und werden von den Elternteilen als Pluspunkte zum Zusammenbleiben gewertet. </p>
<p>In vorhergehenden Studien sind Forscher zum Schluss gekommen, dass Rauschmittel ein wichtiger Grund für Gewalt sind. Vatnar bestätigt, dass Gewalt häufiger in Beziehungen auftritt, in denen einer der beiden Partner Alkohol oder andere Drogen zu sich nimmt. Das müsse allerdings nicht immer zutreffen. &#8220;In mindestens 75 Prozent der Fälle von Gewaltausbrüchen ist weder der Gewalttäter noch das Opfer alkoholisiert.&#8221;</p>
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