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	<title>Pharmacon Net &#187; Pflanzen</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Mediziner kritisiert: Stigma gegen natürlichen Hanf ist Politikum</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 14:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Forscher der University of Texas haben ein synthetisches Marihuana-Derivat entwickelt, um die negativen Nebenwirkungen von Cannabis auszuschalten. Die neue Substanz namens MDA19 hat eine ähnliche Wirkung wie die aktiven Bestandteile im Cannabis &#8211; allerdings ohne Nebenwirkungen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Anesthesia &#38; Analgesia&#8230; pte &#8211; &#8220;Das synthetisches Marihuana-Derivat gegen Schmerzen MDA19 hat deswegen keine Nebenwirkungen, weil es nur an einen spezifischen Subtyp des Cannabinoid-Rezeptors bindet&#8221;, so Mohamed Naguib vom Anderson Cancer Center an der University of Texas. &#8220;MDA19 hat das Potenzial neuropathische Schmerzen ohne Nebeneffekte im Zentralnervensystem hervorzurufen&#8221;, so der Forscher. Für den österreichischen Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft &#8220;Cannabis als Medizin&#8221; ist dies ein weiteres Beispiel des immer noch existierenden Stigma gegenüber dem natürlichen Hanf als Arzneimittel. &#8220;In der Zwischenzeit gibt es einige solcher synthetisch hergestellten Monosubstanzen wie MDA19&#8243;, so Blaas gegenüber pressetext. &#8220;Eine natürliche Hanfplanze liefert hingegen zwischen 40 und 60 verschiedene Cannabinoide.&#8221; Kontrollierte Abgabe an Patienten &#8220;Da Cannabis in den meisten Ländern als Suchtgift verboten ist, ist es rechtlich einfach, solche synthetischen chemischen Substanzen herzustellen. Sie unterliegen nicht gesetzlichen Verboten.&#8221; Blaas ist das so häufig vorgebrachte Argument mit den Nebenwirkungen bekannt. &#8220;Bei Einhaltung der vom Mediziner verordneten Dosis ist eine Überdosis aber praktisch ausgeschlossen.&#8221; Dennoch muss die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher der University of Texas haben ein synthetisches  Marihuana-Derivat entwickelt, um die negativen Nebenwirkungen von  Cannabis auszuschalten. Die neue Substanz namens MDA19 hat eine ähnliche  Wirkung wie die aktiven Bestandteile im Cannabis &#8211; allerdings ohne  Nebenwirkungen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Anesthesia &amp;  Analgesia&#8230;<span id="more-2533"></span></p>
<p><a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; &#8220;Das synthetisches Marihuana-Derivat gegen Schmerzen MDA19 hat deswegen keine Nebenwirkungen, weil es nur an einen spezifischen Subtyp des Cannabinoid-Rezeptors bindet&#8221;, so Mohamed Naguib vom <a href="http://www.mdanderson.org">Anderson Cancer Center</a> an der University of Texas. &#8220;MDA19 hat das Potenzial neuropathische Schmerzen ohne Nebeneffekte im Zentralnervensystem hervorzurufen&#8221;, so der Forscher.</p>
<p>Für den österreichischen Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft &#8220;<a href="http://www.cannabismedizin.at">Cannabis als Medizin</a>&#8221; ist dies ein weiteres Beispiel des immer noch existierenden Stigma gegenüber dem natürlichen Hanf als Arzneimittel. &#8220;In der Zwischenzeit gibt es einige solcher synthetisch hergestellten Monosubstanzen wie MDA19&#8243;, so Blaas gegenüber pressetext. &#8220;Eine natürliche Hanfplanze liefert hingegen zwischen 40 und 60 verschiedene Cannabinoide.&#8221;</p>
<p><strong>Kontrollierte Abgabe an Patienten</strong></p>
<p>&#8220;Da Cannabis in den meisten Ländern als Suchtgift verboten ist, ist es rechtlich einfach, solche synthetischen chemischen Substanzen herzustellen. Sie unterliegen nicht gesetzlichen Verboten.&#8221; Blaas ist das so häufig vorgebrachte Argument mit den Nebenwirkungen bekannt. &#8220;Bei Einhaltung der vom Mediziner verordneten Dosis ist eine Überdosis aber praktisch ausgeschlossen.&#8221; Dennoch muss die Anwendung auf alle Fälle von qualifizierten Ärzten kontrolliert werden, betont der Mediziner.</p>
<p>Ein weiteres Problem ortet der Mediziner auch bei der Verabreichung von den synthetischen Monosubstanzen selbst. &#8220;Sie können der natürlichen Pflanze mit ihren zahlreichen Substanzen nicht Paroli bieten&#8221;, so Blaas. Aus rechtlichen Gründen setzt man derzeit auch beim natürlichen Cannabis auf die zwei Mono-Substanzen <strong>Dronabinol</strong> und <strong>Cannabidiol</strong>, die beide aus kontrolliert angebauten Pflanzen gewonnen werden.</p>
<p><strong>Klassischer Einsatz in der Schmerzmedizin</strong></p>
<p>Für eine Legalisierung von Cannabis tritt Blaas nicht ein, wohl aber für eine Entkriminalisierung. &#8220;Wir wollen das natürliche Cannabis für die medizinische Anwendung fördern, denn dadurch ergibt sich eine breitere Behandlungspalette.&#8221; Der klassische Einsatz liege ganz sicher in der Schmerztherapie. In der Zwischenzeit gibt es aber eine ganze Reihe von anderen Leiden, bei denen Cannabis sich bewährt hat. &#8220;Bewiesen ist, dass Dronanbinol muskelrelaxierend, beruhigend, stimmungsaufhellend, appetitanregend, übelkeitshemmend, schmerzstillend, bronchienerweiternd und augeninnendrucksenkend wirkt&#8221;, erklärt der Arzt.</p>
<p><strong>Raphael Mechoulam ist 80:<br />
<a href="../cannabis-11/">Festkolloquium für Cannabis-Forscher</a></strong><br />
<span style="font-size: xx-small;">In Jerusalem findet derzeit eine große internationale Konferenz anlässlich des 80. Geburtstags des Chemikers Raphael Mechoulam statt. Prof. Mechoulam gilt als Vater der Erforschung von Cannabinoiden…</span></p>
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		<title>Prags liberale Drogenpolitik erfolgversprechend</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/06/cz/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/06/cz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 23:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschechien ist schon lange für seine liberale Drogenpolitik bekannt. Christina Janssen, ARD-Hörfunkstudio Prag, berichtet aus dem Prager Club Ujezd: Die Stimmung im  ist entspannt &#8211; schon am Nachmittag sitzen hier junge Leute an der Bar, trinken Bier und rauchen selbst gedrehte Zigaretten. Der typische, süßlich-schwere Geruch von Haschisch füllt den Raum&#8230; Klubmanager Martin Kmoch kann sich dieser Tage aufrichtig freuen, denn das neue tschechische Drogengesetz erleichtert ihm das Geschäft: &#8220;Unser Klub wurde nach der Wende ausdrücklich gegründet, damit die Leute hier in Ruhe ihre Joints rauchen können. Jetzt können sich unsere Gäste richtig entspannen, weil das Gesetz seine Hand nicht mehr nach ihnen ausstreckt.&#8221; Mit der neuen Regelung wird Tschechien zu einem der liberalsten Länder Europas: Für den eigenen Bedarf sind seit 2010 nicht nur bestimmte Mengen an Haschisch oder Marihuana erlaubt, sondern auch härtere Drogen: vier Ecstasy- oder fünf LSD-Tabletten, ein Gramm Kokain oder anderthalb Gramm Heroin &#8211; dreimal so viel wie in den Niederlanden. Gerichtsurteil: Marihuana-Anbau zu medizinischen Zwecken nicht strafbar Das Kreisgericht in Tábor hat am Dienstag die Übersetzerin Libuše Bryndová vom Vorwurf der Drogenherstellung freigesprochen. Damit bestätigte das Gericht das Urteil der vorherigen Instanz, gegen das die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Die 53-jährige Bryndová war 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tschechien ist  schon lange für seine liberale Drogenpolitik bekannt. Christina  Janssen, ARD-Hörfunkstudio Prag, berichtet aus dem Prager Club  Ujezd: Die  Stimmung im  ist entspannt &#8211; schon am Nachmittag  sitzen hier junge Leute an der Bar, trinken Bier und rauchen selbst  gedrehte Zigaretten. Der typische, süßlich-schwere Geruch von Haschisch  füllt den Raum&#8230;<span id="more-2118"></span></p>
<p>Klubmanager <a href="http://www.klubujezd.cz">Martin Kmoch</a> kann sich dieser Tage aufrichtig freuen, denn das neue tschechische Drogengesetz erleichtert  ihm das Geschäft: &#8220;Unser Klub wurde nach der Wende ausdrücklich  gegründet, damit die Leute hier in Ruhe ihre Joints rauchen können.  Jetzt können sich unsere Gäste richtig entspannen, weil das Gesetz seine  Hand nicht mehr nach ihnen ausstreckt.&#8221;</p>
<p>Mit der neuen  Regelung wird Tschechien zu einem der liberalsten Länder Europas: Für den  eigenen Bedarf sind seit 2010 nicht nur bestimmte Mengen an  Haschisch oder Marihuana erlaubt, sondern auch härtere Drogen: vier  Ecstasy- oder fünf LSD-Tabletten, ein Gramm Kokain oder anderthalb Gramm  Heroin &#8211; dreimal so viel wie in den Niederlanden.</p>
<p><strong>Gerichtsurteil: Marihuana-Anbau zu medizinischen Zwecken nicht strafbar</strong></p>
<p>Das Kreisgericht in Tábor hat am Dienstag die Übersetzerin Libuše Bryndová vom Vorwurf der Drogenherstellung freigesprochen. Damit bestätigte das Gericht das Urteil der vorherigen Instanz, gegen das die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Die 53-jährige Bryndová war 2008 zu einer zweimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden, weil sie rund 30 Marihuana-Pflanzen auf ihrem Grundstück angepflanzt hatte. Trotz ihrer Einwände, sie benutze Marihuana als Salbe und Inhalationsmittel, um ihr Asthma zu heilen, wurde sie wegen Drogenherstellung verurteilt. Der Freispruch ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/tschechien186.html">tagesschau.de</a></p>
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		<title>Vitalpilze und Beeren fördern die Sehkraft: Natürliche Fitmacher für die Augen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/05/vitalpilze-2/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/05/vitalpilze-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Farben, Formen und Bewegungen bereichern nicht nur das Leben, sondern liefern auch wichtige Informationen über die Umgebung, in der man sich aufhält. Für den Menschen ist der Sehsinn daher eine enorm wichtige Wahrnehmungsquelle, mit der er seine Umwelt erfasst und verarbeitet&#8230; Nährstoffe für die Augen Die Augen sind komplexe und empfindliche Sinnesorgane, die vor allem im fortgeschrittenen Alter oder bei starker Belastung schnell ermüden und daher Unterstützung brauchen. Deshalb sollte man auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten, denn diese wirken von innen und wandern über den Blutkreislauf direkt an den Ort, wo sie benötigt werden. Ein besonders breites Spektrum an biologisch hochaktiven Inhaltsstoffen weisen zum Beispiel Vitalpilze auf (mehr unter http://www.vitalpilze.de). Vor allem die beiden Vertreter Auricularia und Agaricus können die Sehkraft auf natürliche Weise fördern. Auricularia verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und unterstützt damit den Nährstofftransport bis in die feinen Blutgefäße der Augen. Daneben enthält er wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor. Kaum ein anderer Pilz stimuliert das Immunsystem so wie Agaricus. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Beta-D-Glucane. Sie stärken die Abwehrkräfte und können so vor Infektionen am oder im Auge schützen. Wegen seiner antidiabetischen Effekte leistet der Vitalpilz darüber hinaus einen Beitrag zur Prävention [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Farben, Formen und Bewegungen bereichern nicht nur das Leben, sondern liefern auch wichtige Informationen über die Umgebung, in der man sich aufhält. Für den Menschen ist der Sehsinn daher eine enorm wichtige Wahrnehmungsquelle, mit der er seine Umwelt erfasst und verarbeitet&#8230;<span id="more-2008"></span></p>
<p><strong>Nährstoffe für die Augen </strong></p>
<p>Die Augen sind komplexe und empfindliche Sinnesorgane, die vor allem im fortgeschrittenen Alter oder bei starker Belastung schnell ermüden und daher Unterstützung brauchen. Deshalb sollte man auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten, denn diese wirken von innen und wandern über den Blutkreislauf direkt an den Ort, wo sie benötigt werden. Ein besonders breites Spektrum an biologisch hochaktiven Inhaltsstoffen weisen zum Beispiel Vitalpilze auf (mehr unter http://www.vitalpilze.de). Vor allem die beiden Vertreter Auricularia und Agaricus können die Sehkraft auf natürliche Weise fördern. Auricularia verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und unterstützt damit den Nährstofftransport bis in die feinen Blutgefäße der Augen. Daneben enthält er wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor. Kaum ein anderer Pilz stimuliert das Immunsystem so wie Agaricus. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Beta-D-Glucane. Sie stärken die Abwehrkräfte und können so vor Infektionen am oder im Auge schützen. Wegen seiner antidiabetischen Effekte leistet der Vitalpilz darüber hinaus einen Beitrag zur Prävention von Erkrankungen der Netzhaut, die oft als Folge von Diabetes auftreten.</p>
<p><strong>Vitalpilze und Beeren fördern die Sehkraft </strong></p>
<p>Neben den Pilzen gibt es auch Pflanzen, deren Inhaltsstoffe positiv auf die Augengesundheit wirken. Hier sind beispielsweise die sogenannten Anthocyane der Heidelbeere hervorzuheben. Diese Substanzen sind nicht nur für die Blaufärbung der Beeren verantwortlich, sie können auch das Sehvermögen in der Dämmerung und Dunkelheit verbessern. Im Labor zeigt sich eine starke antioxidative Wirkung der Anthocyane. Sie sind also in der Lage, freie Radikale zu binden und damit einen wichtigen Beitrag zum Zellschutz zu leisten.</p>
<p><strong>Schutz der Augen im Alter </strong></p>
<p>Um altersbedingten Augenerkrankungen wie etwa der Makuladegeneration vorzubeugen, ist die Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen besonders wichtig. So bieten die Radikalfänger Vitamin A, C und E einen wichtigen Zellschutz; die Karotinoide Lutein und Zeaxanthin sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane halten die Augen gesund. Umfangreiche Studien (zum Beispiel ARED aus dem Jahr 2001) zeigen, dass bei vielen Patienten durch die Einnahme von Betacarotin, Zink sowie den Vitaminen C und E eine Erleichterung der Krankheit erzielt werden konnte.</p>
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		<title>Klimatherapie am Toten Meer</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/04/klimatherapie/</link>
		<comments>http://www.pharmacon.net/2010/04/klimatherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrtausenden gilt das Tote Meer als Quell von Gesundheit und Schönheit. Am tiefsten Punkt der Erdoberfläche, 400m unter dem Meeresspiegel, lindern in weltweit einmaliger Zusammensetzung besondere natürliche Kräfte der Natur die verschiedensten Erkrankungen. Diese beispiellose Wirkung der Klimatherapie am Toten Meer, vor allem bei Psoriasis, Neurodermitis, Vitiligo, Asthma und Rheuma steht auf drei Säulen: Sonne, Luft und Wasser&#8230; Erleben Sie die Heilkraft des Toten Meeres: Eine rein natürliche Heilwirkung Die international bekannte Klima­therapie am Toten Meer verzeichnet außergewöhnliche Heilerfolge. Durch die trockene, pollenfreie Luft und die einzig­artige Zusammensetzung der Ozonschicht an der tiefsten Stelle der Erde &#8211; das Tote Meer liegt über 400 m unter dem Meeres­spiegel &#8211; ist eine Kur in dieser unwirklich anmutenden Wüstenwelt vor allem bei Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neuroder­mitis und Vitiligo sowie auch bei schwerem Asthma und Rheuma sehr wirksam. Drei in dieser Form auf der ganzen Welt ein­malige Faktoren treffen in diesem beson­deren Mikroklima zusammen: das extrem salzhaltige, mit natürlichen Mineralien gesättigte Wasser, die milde Sonne und die überdurchschnittlich ozonhaltige und ebenfalls durch Mineralien angereicherte Luft. Etwa 20 Hotels unterschiedlicher Preisklassen bieten zahlreiche Behand­lungsmöglichkeiten und empfangen jedes Jahr Hunderttausende von Gästen aus aller Welt. Die medizinischen Zentren am Toten Meer (deutschsprachig) sind dermatolo­gische Rehabilitationseinrichtungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrtausenden  gilt das Tote Meer als Quell von Gesundheit und Schönheit. Am  tiefsten  Punkt der Erdoberfläche, 400m unter dem Meeresspiegel, lindern in   weltweit einmaliger Zusammensetzung besondere natürliche Kräfte der  Natur die  verschiedensten Erkrankungen. Diese beispiellose Wirkung der  Klimatherapie am  Toten Meer, vor allem bei Psoriasis, Neurodermitis,  Vitiligo, Asthma und Rheuma  steht auf drei Säulen: Sonne, Luft und  Wasser&#8230;<span id="more-1952"></span></p>
<p><strong>Erleben Sie die Heilkraft des Toten Meeres: Eine rein natürliche Heilwirkung </strong></p>
<p>Die international bekannte  Klima­therapie am Toten Meer verzeichnet  außergewöhnliche Heilerfolge.  Durch die trockene, pollenfreie Luft und die  einzig­artige  Zusammensetzung der Ozonschicht an der tiefsten Stelle der Erde &#8211;  das  Tote Meer liegt über 400 m unter dem Meeres­spiegel &#8211; ist eine Kur in  dieser  unwirklich anmutenden Wüstenwelt vor allem bei Hautkrankheiten  wie Psoriasis,  Neuroder­mitis und Vitiligo sowie auch bei schwerem  Asthma und Rheuma sehr  wirksam. Drei in dieser Form auf der ganzen Welt  ein­malige Faktoren treffen in  diesem beson­deren Mikroklima zusammen:  das extrem salzhaltige, mit natürlichen  Mineralien gesättigte Wasser,  die milde Sonne und die überdurchschnittlich  ozonhaltige und ebenfalls  durch Mineralien angereicherte Luft. Etwa 20 Hotels  unterschiedlicher  Preisklassen bieten zahlreiche Behand­lungsmöglichkeiten und  empfangen  jedes Jahr Hunderttausende von Gästen aus aller Welt.</p>
<p>Die  medizinischen Zentren am Toten Meer (deutschsprachig) sind  dermatolo­gische  Rehabilitationseinrichtungen, die über einen  Versorgungsvertrag als  thera­peutische Einrichtung für alle  gesetzlichen Krankenkassen zugelassen sind.  Daher können auch deutsche  Staatsbürger eine Kur am Toten Meer erhalten,  voraus­gesetzt, dass sie  bereits ohne Erfolg in Deutschland behandelt wurden  oder die Wartezeit  zu lang ist. Für Beamte ist die Klimatherapie beihilfefähig.</p>
<p><strong> Das Wasser &#8211; mineralreich wie nirgends </strong></p>
<p>Das Tote Meer weist  einen derart hohen Anteil an Salzen und Mineralstoffen auf,  dass hier  kaum Leben gedeiht. Weder Pflanzen noch Fische siedeln sich hier an.   Der Jordan ergießt sich in das Becken des Toten Meeres, das keinen  natürlichen  Abfluß besitzt. Durch die ständige Ver­dunstung  konzentriert sich der Salzgehalt  und kann bis zu 50% über dem normalen  Meerwassers liegen. Dies bedeutet jedoch  auch, dass man beim Baden  scheinbar schwerelos auf dem Wasser treiben kann und  nicht untergeht.  Die besonders hohe Konzentration wichtiger Mineralstoffe wie  etwa  Magnesium, Kalzium, Kaliumchlorid und Bromid im Wasser ist der Grund und   eine der Voraussetzungen für den Heilerfolg.</p>
<p><strong> Die Luft &#8211; 10% mehr Sauerstoff</strong></p>
<p>Das Tote Meer ist das am  tiefsten gele­gene Binnenmeer der Erde. Dies bedeu­tet  auch, dass die  Luftschicht über dem Gebiet wesentlich dicker ist als anderswo  und ihr  Sauerstoffgehalt ungleich höher liegt. Zudem lassen die hohen   Tempe­raturen das an Mineralien reiche Meer­wasser in der trockenen Luft  schnell  verdunsten. Die in dieser Dunstglocke gelagerten Bromide  wirken besonders  entspannend auf das Nervensystem.</p>
<p><strong>Gesundheit  &amp; Schönheit aus dem Toten Meer: </strong><strong>Das älteste  Schönheitsmittel der Welt </strong></p>
<p>Schon Kleopatra wusste die  Qualitäten des Schlammes vom Toten Meer zu schätzen.  Und auch heute  werden Schönheits- und Gesundheitspflege hier groß­geschrieben.  Eine  Packung aus schwarzem Schlamm wirkt sowohl kosmetisch als auch   therapeutisch wohltuend. Es ist be­kannt, dass der Schlamm Spannungen  der  Muskeln und des Geistes löst, die Blutzirkulation verbessert und  rheuma­tische  Beschwerden lindert. Eine Viel­zahl von Behandlungen und  Produkten wird durch  ein breitgefächertes Ange­bot an Sport- und  Fitnessprogrammen, Gymnastik und  Massagen abgerundet.</p>
<p><strong>Eine  abenteuerliche  Mondlandschaft</strong></p>
<p>Ein Urlaub am Toten Meer jedoch  be­schränkt sich nicht allein auf Schlamm­bäder  und Massagen. Ausflüge  in die faszinierende Mondlandschaft  der Umgebung führen in den  nahegelegenen  Kibbuz Ein Gedi oder das benachbar­te, gleichnamige  Naturschutzgebiet mit seiner  Oase des Nahal David. In kurzer Entfernung  ragt Massada, die berühmte Bergfeste  der jüdischen Rebellen gegen Rom,  in den Himmel, deren Tafelberg entweder zu Fuß  erklommen oder mit der  Seilbahn bezwungen werden kann. Auch eine Fahrt durch die  judäische  Wüste hin­auf nach Jerusalem ist in wenig mehr als einer Stunde   Fahrtzeit zu bewältigen.</p>
<p><strong> Klima am Toten Meer</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="79" valign="top"></td>
<td width="108">Luft</td>
<td width="108">Wasser</td>
<td width="108">relative</p>
<p>Luftfeuchtigkeit</td>
<td width="109">Niederschlag</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Januar</td>
<td width="108" valign="top">11-22°C</td>
<td width="108" valign="top">21°C</td>
<td width="108" valign="top">50%</td>
<td width="109" valign="top">11 		mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Februar</td>
<td width="108" valign="top">13-22°C</td>
<td width="108" valign="top">19°C</td>
<td width="108" valign="top">46%</td>
<td width="109" valign="top">9mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">März</td>
<td width="108" valign="top">16-25°C</td>
<td width="108" valign="top">21°C</td>
<td width="108" valign="top">42%</td>
<td width="109" valign="top">7mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">April</td>
<td width="108" valign="top">20-29=C</td>
<td width="108" valign="top">22°C</td>
<td width="108" valign="top">37%</td>
<td width="109" valign="top">2mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Mai</td>
<td width="108" valign="top">24-34°C</td>
<td width="108" valign="top">25°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Juni</td>
<td width="108" valign="top">27-37=C</td>
<td width="108" valign="top">28°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Juli</td>
<td rowspan="2" width="108" valign="top">28-39<sup>=</sup>C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">34%</td>
<td rowspan="2" width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top"></td>
<td width="108" valign="top"></td>
<td width="108" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">August</td>
<td width="108" valign="top">29-38=C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">36%</td>
<td width="109" valign="top">0mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">September</td>
<td width="108" valign="top">27-36°C</td>
<td width="108" valign="top">31 °C</td>
<td width="108" valign="top">40%</td>
<td width="109" valign="top">1 mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Oktober</td>
<td width="108" valign="top">24-32<sup>;</sup>C</td>
<td width="108" valign="top">30°C</td>
<td width="108" valign="top">41%</td>
<td width="109" valign="top">1 mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">November</td>
<td width="108" valign="top">18-27°C</td>
<td width="108" valign="top">28°C</td>
<td width="108" valign="top">45%</td>
<td width="109" valign="top">8mm</td>
</tr>
<tr>
<td width="79" valign="top">Dezember</td>
<td width="108" valign="top">13-23°C</td>
<td width="108" valign="top">21 C</td>
<td width="108" valign="top">49%</td>
<td width="109" valign="top">8mm</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> Sonne</strong></p>
<p>Am Toten Meer scheint statistisch 330 Tage im  Jahr die Sonne. Durch die mineralisierte Dunstglocke und die &#8211; aufgrund der  tiefen Lage &#8211; zusätzlichen  Luftschichten werden die für die Haut  schädlichen UVB-Strahlen in hohem Maße  gefiltert.</p>
<p><em>Szene aus dem Film &#8220;Walking on Water&#8221;: Der schwarze Schlamm ist eine homogene Mischung aus den Mineralien des Toten Meeres sowie wichtigen organischen Elementen der Küste und des Erdreichs.</em></p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2010/04/klimatherapie/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Luft</strong></p>
<p>Durch  die tiefe Lage, 400m unter dem Mee­resspiegel, ist die Luft am Toten  Meer  mit 10% mehr Sauerstoff angereichert als an irgendeinem anderen  Punkt der Erde.  Durch die Verdunstung des Wassers in der sehr trockenen  Luft ist die gesamte  Region von einer einzigartigen Dunstglocke  überzogen. Diese Luft ist stark  Bro­min angereichert, das in besonderem  Maße zur Entspannung des Nerven­systems  beiträgt.</p>
<p><strong> Wasser</strong></p>
<p>Der Salzgehalt des Was­sers im Toten Meer über­trifft den des  Mittelmeeres um  das Zehnfache. Neben dem Salz enthält das Tote Meer in  besonders hoher  Konzentration wichtige Mineralstoffe: Magnesium,  Kalzium, Sodium,  Kali­umchloride und gelöste Bromide. Der extrem hohe  Mineralgehalt lässt  Menschen im Wasser wie schwerelos schweben.</p>
<p>Weiterführende Informationen liefert auch <a href="http://www.goisrael.com">www.goisrael.com</a></p>
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		<title>Phytopharmakaforschung lohnt sich</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:23:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während sich die Pharmazie in anderen Ländern sukzessive weiter von Ihren pflanzlichen Ursprüngen entfernt, kann die Lehre von den pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich durch aktive Förderung ungebrochen hoch gehalten werden&#8230; Förderung der Phytopharmakaforschung Durch die Unterstützung heimischer Universitäten und junger ForscherInnen können dringend benötigte frische Impulse für Medizin und Pharmazie gesetzt werden, indem neue Wirkprinzipien gesucht und bekannte Arzneipflanzen genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop genommen werden. Österreichs beste Arbeiten zu pflanzlichen Arzneimitteln ausgezeichnet Mit dem Madaus-Preis zur Förderung der Phytopharmakaforschung in Österreich wurden heuer schon zum fünften Mal drei ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten zu pflanzlichen Arzneidrogen prämiert. Als renommierter Hersteller von Phytopharmaka wie Echinacin und Legalon engagiert sich Madaus schon seit langem in der der Erforschung und Dokumentation von Arzneipflanzen. Auch in diesem Jahr griffen die von den pharmazeutischen bzw. pharmakognostischen Instituten der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eingereichten Diplomarbeiten zukunftsweisende Themen auf. So beschäftigte sich Frau Mag. pharm. Marlene Zeilner (Innsbruck) in Ihrer Arbeit zu Aruncus dioicus L (Wald-Geißbart) mit der Isolierung und Identifizierung pflanzlicher Acetylcholinesterasehemmer, wie sie zur Behandlung von Morbus Alzheimer eingesetzt werden könnten. Weiters wurde die Entwicklung einer Qualitätskontrolle von Cranberry-Säften durch Frau Maria Kundraciková (Wien) und die phytochemische Aufklärung der Zusammensetzung der Wurzeln des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich die Pharmazie in anderen Ländern sukzessive weiter von  Ihren pflanzlichen Ursprüngen entfernt, kann die Lehre von den  pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich durch aktive Förderung  ungebrochen hoch gehalten werden&#8230;<br />
<span id="more-1664"></span></p>
<p><strong>Förderung der Phytopharmakaforschung</strong></p>
<p><strong></strong>Durch die Unterstützung heimischer Universitäten und junger ForscherInnen können dringend benötigte frische Impulse für Medizin und Pharmazie gesetzt werden, indem neue Wirkprinzipien gesucht und bekannte Arzneipflanzen genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop genommen werden.</p>
<p><strong>Österreichs beste Arbeiten zu pflanzlichen Arzneimitteln  ausgezeichnet</strong></p>
<p><strong></strong>Mit dem Madaus-Preis zur Förderung der Phytopharmakaforschung in Österreich wurden heuer schon zum fünften Mal drei ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten zu pflanzlichen Arzneidrogen prämiert. Als renommierter Hersteller von Phytopharmaka wie Echinacin und Legalon engagiert sich Madaus schon seit langem in der der Erforschung und Dokumentation von Arzneipflanzen. Auch in diesem Jahr griffen die von den pharmazeutischen bzw. pharmakognostischen Instituten der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eingereichten Diplomarbeiten zukunftsweisende Themen auf. So beschäftigte sich Frau Mag. pharm. Marlene Zeilner (Innsbruck) in Ihrer Arbeit zu Aruncus dioicus L (Wald-Geißbart) mit der Isolierung und Identifizierung pflanzlicher Acetylcholinesterasehemmer, wie sie zur Behandlung von Morbus Alzheimer eingesetzt werden könnten. Weiters wurde die Entwicklung einer Qualitätskontrolle von Cranberry-Säften durch Frau Maria Kundraciková (Wien) und die phytochemische Aufklärung der Zusammensetzung der Wurzeln des stimmungsaufhellenden Johanniskrauts Hypericum perforatum durch Frau Mag. pharm. Birgit Poller (Graz) ausgezeichnet.</p>
<p>&#8220;Auch wenn es die chemisch-pharmazeutische Industrie oft vergisst, in unseren Pflanzen schlummert ein großes Potential für zukünftige Therapien. Es freut mich, dass wir die führende Rolle Österreichs in der Arzneipflanzenforschung durch unseren Preis unterstützen können&#8221;, so Dr. Fritz Gamerith, Geschäftsführer von Rottapharm|Madaus Österreich.</p>
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		<title>Phytopharmazie und TCM: Verdauungsbeschwerden</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leber]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze, Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230; Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221; &#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel  kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze,  Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230;<span id="more-1653"></span></p>
<p>Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet werden und für die auch die entsprechenden Erfahrungswerte vorliegen.</p>
<p><strong>Minze und Ingwer für den Darm</strong></p>
<p>Ausschlaggebend für die verdauungsfördernden Wirkungen der Kräuter sind unter anderem die ätherischen Öle die sie beinhalten. Es ist heute erwiesen, dass die Pfefferminze tatsächlich eine starke gallenflüssigkeitsanregende Wirkung hat und zu Recht in der Volksmedizin zu den gebräuchlichsten Heilpflanzen gegen krampfhafte Bauchschmerzen gehört. Das Menthol der Pfefferminze hilft bei Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Blähungen und Krämpfen. Zingiberen, eine Hauptkomponente der ätherischen Öle der Ingwer-Wurzel, regt die Speichel- und Magensaftsekretion an und hilft uns damit gegen die Verdauungsstörungen.</p>
<p><strong>Küchengewürze gegen Völlegefühl</strong></p>
<p>Die Zimt-Rinde ist eines der ältesten Gewürze der Welt und gilt vielen als typisches Wintergewürz. Mit ihren Gerbstoffen jedoch kann sie uns bei Appetitlosigkeit, Blähungen oder Völlegefühl helfen, indem sie die Motilität des Darms fördert. Außerdem bestätigen neuere Studien auch die blutzuckersenkende Wirkung von Zimt. Ein zuviel ist nie ratsam, auch nicht beim Zimt, Vorsicht ist geboten bei schweren Leberleiden.</p>
<p>Die Wurzelknolle der Gelbwurz, bei uns auch als Kurkuma und Bestandteil von Currygerichten bekannt, gehört so wie die Wurzel des echten Ingwers zur Familie der Ingwergewächse. Dem Curcumin werden viele therapeutische Wirkungen zugesprochen &#8211; es regt die Leberzellen zu vermehrter Bildung von Gallensäuren an und lindert somit Koliken und Verstopfungen.</p>
<p><strong>Zitrone als Aromatikum</strong></p>
<p>Die ätherischen Öle von Zitrusfrüchten bewirken über eine Anregung der Mund-, Rachen- und Magenschleimhaut eine Sekretionssteigerung des Magensaftes und werden seit jeher in der Volksmedizin als Aromatikum bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. In Kombination mit dem Amur-Korkbaum, dessen Rinde antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften aufweist, zeigten Zitronen- und Korkbaumrindenextrakte in einer Studie positive Wirkung auf die Blutfette und Blutzuckerwerte und senkten somit die cardiovaskulären Risikofaktoren. Auf den Saft des verwandten Etrog schwört ein Händler am Jerusalemer Markt in Machneh Jehudah, wo er allerlei Essenzen nach der medizinischen Überlieferung des RaMBaM vorrätig hält.</p>
<p><strong>Einnahme in Form von standardisierten Präparaten</strong></p>
<p>Da es sich bei Pflanzen und ihren Bestandteilen um Naturstoffe handelt, die je nach äußeren Bedingungen unterschiedlich wachsen können, gibt es dadurch bedingt auch natürliche Schwankungen bei den pflanzenspezifischen Inhaltsstoffen, wie z. B. in Bestandteilen von Kräuterteemischungen. Um jedoch sicher gehen zu können, stets die gleiche Konzentration an Inhaltsstoffen zu sich zu nehmen, können die Inhaltsstoffe in einem aufwendigen technischen Verfahren aus den Pflanzen gelöst und standardisiert werden &#8211; so entsteht ein qualitativ hochwertiges Granulat mit einer immer gleichen, definierten Konzentration der wertvollen Substanzen.</p>
<p>Ein standardisiertes Präparat sind zum Beispiel die Xiaohua-Kräuterkapseln der kleinen Pharmafirma MaxPharma aus Gramatneusiedl in Niederösterreich. Enthalten sind standardisierte Extrakte der Ingwer-Wurzel, Pfefferminze, Gelbwurz-Wurzelknolle, Zimt-Rinde, Zitronen-Schale und Korkbaumrinde. <a href="http://www.norewell.at">Xiaohua</a> ist übrigens chinesisch für &#8220;Darm&#8221;.</p>
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		<title>Psychologie: Naturkontakt macht Menschen großzügig</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 23:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie allg.]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology Bulletin&#8221;&#8230;. Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger rochester.edu &#8211; pte &#8211; Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben. Naturliebhaber werden in der Natur zu besseren Menschen Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten. Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester in der Zeitschrift &#8220;Personality and Social Psychology Bulletin&#8221;&#8230;.<span id="more-1696"></span></p>
<p><strong>Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger </strong></p>
<p><a href="http://www.rochester.edu">rochester.edu</a> &#8211; <a href="http://www.pressetext.de">pte</a> &#8211; Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben. </p>
<p><strong>Naturliebhaber werden in der Natur zu besseren Menschen</strong></p>
<p>Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten. </p>
<p>Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem Betrachten der Naturbilder Beziehungen und Gemeinschaftsdenken allgemein höher bewerteten als nach den Stadtbildern. Das war bei denjenigen der Fall, die Naturbilder besonders intensiv betrachteten, wohingegen Menschen, die sich zu Stadtbildern näher hingezogen fühlten, eher Wohlstand und Berühmtheit bevorzugten. Diese Unterschiede zeigten sich auch beim Teilen, zu dem die Probanden nach dem Naturkontakt eher bereit waren. </p>
<p>Verbundenheit mit der Natur ist eine Eigenschaft, die Menschen besitzen können oder auch nicht. &#8220;Es gibt Leute, die naturverbunden sind und sich in der Natur wohler fühlen. Dieses Merkmal eignet man sich vor allem durch Erfahrungen in der Kinder- und Jugendzeit an&#8221;, erklärt Renate Cervinka, Umweltpsychologin an der medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/umwelthygiene , gegenüber pressetext. Cervinka erforscht bereits länger das Thema der Auswirkungen des Naturkontakts. Naturverbundene würden tendenziell mehr Stunden ihrer Freizeit in der Natur verbringen und sich umweltfreundlicher verhalten. Ob das auch auf das soziale Umfeld zutreffe, sei jedoch in Frage zu stellen. &#8220;In der westlichen Denkweise wird der Mensch häufig nicht als Teil der Natur verstanden.&#8221; </p>
<p>Das Naturerleben wirke sich deshalb besonders positiv auf Menschen aus, da es ihn mit seinen Wurzeln verbinde. &#8220;Diese ,Erdung&#8217; kann dabei helfen, positive Eigenschaften zu aktivieren&#8221;, so Cervinka. Ähnlich wie die US-Studienautoren sieht auch die Wiener Wissenschaftlerin in den Ergebnissen einen weiteren Hinweis dafür, dass Grünzonen in Städten positive Auswirkungen auf den Menschen besitzen. &#8220;In bepflanzter Umgebung kann man sich besser erholen, vor allem da Natur eine ungerichtete Aufmerksamkeit ermöglicht. Vorhandene Grünzonen sollten daher für die Öffentlichkeit nutzbar gestaltet werden.&#8221; Das würde den Aufenthalt der Bevölkerung im Freien fördern und damit zu mehr Entspannung und zum Abbau von Aggressionen beitragen, betont die Psychologin.</p>
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		<title>Individuelle Beratung notwendig: Husten ist nicht gleich Husten</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 11:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines der häufigsten Symptome einer Erkältung ist Husten. Aber er kann unterschiedlich ausgeprägt sein, zudem verändert er sich im Laufe einer Erkältung. Im individuellen Beratungsgespräch, zB in der Apotheke wird deshalb zuerst geklärt, um welche Art Husten es sich handelt&#8230; „Die Behandlung eines Hustens muss sich unbedingt an den individuellen Symptomen orientieren. Eine Schrotschusstherapie kann mehr schaden als nützen“, sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheken in Bayern. Zu Beginn einer Erkältung ist der Husten meist trocken und schmerzhaft. In den Atemwegen sammelt sich zäher Schleim an. Der Körper versucht durch kräftige Hustenstöße, sich von ihm zu befreien. Der Reizhusten ist vor allem abends und nachts lästig, weil er den Schlaf stört. Schmitt: „Hustenstiller können aber müde machen und sollten deshalb am Abend etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Alkohol verstärkt ihre dämpfende Wirkung.“ Pflanzliche Antitussiva können auch tagsüber eingenommen werden. Verwendet werden unter anderem Extrakte aus Eibisch, oder Spitzwegerich. Bei einer Erkältung bildet die Lunge nach zwei bis drei Tagen mehr Schleim, der Husten wird produktiv. Vorher fest sitzender Schleim kann abgehustet werden. In dieser Phase der Erkältung sind Schleimlöser zu empfehlen. Sie verflüssigen zähen Schleim, er kann leichter abgehustet werden. Schleimlöser sollten aber nicht zeitgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der häufigsten Symptome einer Erkältung ist Husten. Aber er kann unterschiedlich ausgeprägt sein, zudem verändert er sich im Laufe einer Erkältung. Im individuellen Beratungsgespräch, zB in der Apotheke wird deshalb zuerst geklärt, um welche Art Husten es sich handelt&#8230;<span id="more-255"></span><br />
„Die Behandlung eines Hustens muss sich unbedingt an den individuellen Symptomen orientieren. Eine Schrotschusstherapie kann mehr schaden als nützen“, sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheken in Bayern.</p>
<p>Zu Beginn einer Erkältung ist der Husten meist trocken und schmerzhaft. In den Atemwegen sammelt sich zäher Schleim an. Der Körper versucht durch kräftige Hustenstöße, sich von ihm zu befreien. Der Reizhusten ist vor allem abends und nachts lästig, weil er den Schlaf stört. Schmitt: „Hustenstiller können aber müde machen und sollten deshalb am Abend etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Alkohol verstärkt ihre dämpfende Wirkung.“</p>
<p>Pflanzliche Antitussiva können auch tagsüber eingenommen werden. Verwendet werden unter anderem Extrakte aus Eibisch, oder Spitzwegerich.</p>
<p>Bei einer Erkältung bildet die Lunge nach zwei bis drei Tagen mehr Schleim, der Husten wird produktiv. Vorher fest sitzender Schleim kann abgehustet werden. In dieser Phase der Erkältung sind Schleimlöser zu empfehlen. Sie verflüssigen zähen Schleim, er kann leichter abgehustet werden. Schleimlöser sollten aber nicht zeitgleich mit Hustenstillern eingenommen werden. Der dünnflüssige Schleim könnte nicht mehr abgehustet werden und sänke in der Lunge nach unten. Dies wäre ein guter Nährboden für Bakterien.<br />
Grundsätzlich ist es bei einer Erkältung und Husten immer wichtig, viel zu trinken. Apotheker Schmitt empfiehlt zwei bis drei Liter täglich, am besten heißen Tee.</p>
<p><strong>Bei Kindern helfen oft auch heiße Wickel</strong></p>
<p>Kinder sind häufiger erkältet als Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Besonders in der kalten Jahreszeit haben die auslösenden Viren leichtes Spiel, weil die Schleimhäute trockener sind.</p>
<p>Hat das Husten gerade erst angefangen, helfen Brustwickel und Einreibungen. Einreibungen mit Erkältungssalben aus der Apotheke helfen, zähes Sekret abzuhusten. „Aber nicht jeder Erkältungsbalsam ist für Kinder geeignet, mit Menthol zum Beispiel sollten Eltern vorsichtig sein“, warnt Apotheker Schmitt. Hustensäfte stillen je nach Zusammensetzung trockenen Reizhusten oder lösen den Schleim und fördern das Abhusten. Husten bei Kindern unter einem Jahr sollte übrigens immer vom Arzt behandelt werden.</p>
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