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	<title>Pharmacon Net &#187; Phytopharmaka</title>
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	<description>Interaktion: Medizin und Psychologie, Pharmakologie und Pharmazie</description>
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		<title>Expertenvorschlag: Prag will Marihuana fuer medizinische Zwecke freigeben</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:26:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<description><![CDATA[Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder atypischen Ekzemen koennen in Tschechien darauf hoffen, ihre Krankheitsmerkmale schon ab dem  naechsten Jahr mit der Einnahme von Marihuana lindern zu koennen. Einen  entsprechenden Entwurf zur Freigabe von Hanf fuer medizinische und  wissenschaftliche Zwecke hat ein Expertenteam aus Aerzten,  Pharmazeutikern, Drogensuchtberatern, Kriminalisten, Ministerialbeamten und Parlamentariern ausgearbeitet&#8230; Der Chef des Expertenteams, Universitaetsprofessor Tomas Zima, stellte den Entwurf am Donnerstag in Prag der Oeffentlichkeit vor. Danach sollen bei der Herstellung der medizinischen Droge strenge Bedingungen gelten fuer den Hanfanbau, der nur von lizenzierten Zuechtern betrieben werden darf. Die Kontrolle der Produktion von Marihuana soll von einer staatlichen Agentur gefuehrt werden und Patienten erhielten die Droge nur auf das Rezept eines Facharztes, erlaeuterte Zima.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder atypischen Ekzemen koennen in Tschechien darauf hoffen, ihre Krankheitsmerkmale schon ab dem  naechsten Jahr mit der Einnahme von Marihuana lindern zu koennen. Einen  entsprechenden Entwurf zur Freigabe von Hanf fuer medizinische und  wissenschaftliche Zwecke hat ein Expertenteam aus Aerzten,  Pharmazeutikern, Drogensuchtberatern, Kriminalisten, Ministerialbeamten und Parlamentariern ausgearbeitet&#8230;<span id="more-3691"></span></p>
<p>Der Chef des Expertenteams, Universitaetsprofessor Tomas Zima, stellte den Entwurf am Donnerstag in Prag der Oeffentlichkeit vor. Danach sollen bei der Herstellung der medizinischen Droge strenge Bedingungen gelten fuer den Hanfanbau, der nur von lizenzierten Zuechtern betrieben werden darf. Die Kontrolle der Produktion von Marihuana soll von einer staatlichen Agentur gefuehrt werden und Patienten erhielten die Droge nur auf das Rezept eines Facharztes, erlaeuterte Zima.</p>
<p><a href="http://www.pharmacon.net/2012/01/marihuana-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Forscher aktivieren &#8220;Cannabis im Körper&#8221;: Blockade eines Enzyms setzt körpereigenes Endocannabinoid frei</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 07:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmerztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Jahrhunderten wird Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. &#8220;Generell weiß man, wie es wirkt. Aber da es ein Naturstoff ist, weiß man nicht, ob das bei allen Menschen gleich wirkt&#8221;, sagt Ulrike Taschler vom Zentrum für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz&#8230; Hanf: Körper setzt ähnliche Stoffe frei pte &#8211; Was man aber auch schon lange weiß: Der Mensch verfügt über körpereigene Substanzen, die ähnliche pharmakologische Eigenschaften haben wie Cannabis: das Endocannabinoid. Taschler und ihren Kollegen ist es gelungen, durch das Ausschalten eines Enzyms eine Anreicherung des Endocannabinoids im Körper herzustellen. Die Substanz dämpft Schmerzempfinden, lindert Übelkeit und regt den Appetit an. Mäuse, bei denen dieses Enzym ausgeschaltet ist, können das im Körper vorkommende Endocannabinoid nicht abbauen. Pharmaindustrie am Zug &#8220;Deshalb reichert sich die Substanz in sämtlichen Geweben an und verursacht eine ständige Aktivierung von Rezeptoren, die unter anderem für Schmerzempfinden, Übelkeit und Appetitgefühl verantwortlich sind&#8221;, berichtet Taschler. Cannabiswirkstoffe werden in der Krebstherapie angewendet. Je mehr sich die Pharmaindustrie für die körpereigenen Substanzen interessiert, umso schneller könnten die Erkenntnisse aus Graz pharmazeutisch nutzbar gemacht werden, so die Forscherin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrhunderten wird Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. &#8220;Generell weiß man, wie es wirkt. Aber da es ein Naturstoff ist, weiß man nicht, ob das bei allen Menschen gleich wirkt&#8221;, sagt Ulrike Taschler vom Zentrum für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz&#8230;<span id="more-3343"></span></p>
<p><strong>Hanf: Körper setzt ähnliche Stoffe frei</strong></p>
<p><a href="http://www.pressetext.at">pte</a> &#8211; Was man aber auch schon lange weiß: Der Mensch verfügt über körpereigene Substanzen, die ähnliche pharmakologische Eigenschaften haben wie Cannabis: das Endocannabinoid. Taschler und ihren Kollegen ist es gelungen, durch das Ausschalten eines Enzyms eine Anreicherung des Endocannabinoids im Körper herzustellen. Die Substanz dämpft Schmerzempfinden, lindert Übelkeit und regt den Appetit an. Mäuse, bei denen dieses Enzym ausgeschaltet ist, können das im Körper vorkommende Endocannabinoid nicht abbauen. </p>
<p><strong>Pharmaindustrie am Zug </strong></p>
<p>&#8220;Deshalb reichert sich die Substanz in sämtlichen Geweben an und verursacht eine ständige Aktivierung von Rezeptoren, die unter anderem für Schmerzempfinden, Übelkeit und Appetitgefühl verantwortlich sind&#8221;, berichtet Taschler. Cannabiswirkstoffe werden in der Krebstherapie angewendet. Je mehr sich die Pharmaindustrie für die körpereigenen Substanzen interessiert, umso schneller könnten die Erkenntnisse aus Graz pharmazeutisch nutzbar gemacht werden, so die Forscherin.</p>
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		<title>Israelische Mediziner: Kaffeetrinken ist gesund</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 19:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Herz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Konsum von Kaffein in der Menge, wie es in drei Tassen Kaffee enthalten ist, hilft dem Kreislauf und schützt vor Herzinfarkt. Zu diesem überraschenden Befund sind Forscher am medizinischen Zentrum Sheba nahe Tel Aviv gekommen. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden diese Woche im American Journal of Cardiology publiziert&#8230; Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Michael Shechter untersuchte die Wirkung von Kaffein-Konsum auf das kardiovaskulare System. An der Studie nahmen vier herzkranke und vier gesunde Patienten als Testpersonen teil. Die Vorzüge des Kaffeins machten sich sowohl bei den kranken als auch den gesunden Personen bemerkbar. Kaffein-Konsum &#8211; so das Resultat der Untersuchung – erhöht das Funktionieren des Endotheliums um 80 %, reduziert das C-reaktive Protein (CRP) im Körper, einen führenden Prädiktor von Herzinfarkten, um 40% und steigert die Menge von Adiponektin, einem Herzinfarkt-verhindernden Protein, um 25%. Shechter betont, dass Kaffee oft auch Milch, Zucker, Süßstoff und künstliche Aromen und Farbstoffe enthalte, die Studie aber nur den Einfluss von Kaffein untersucht habe. Über die langfristigen Folgen des Kaffeetrinkens könnte man noch keine definitiven Aussagen machen; die kurzfristige Wirkung sei aber auf alle Fälle positiv: „Ich würde Herzpatienten nicht untersagen, eine vernünftige Menge Kaffee zu trinken, sagen wir, drei Tassen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Konsum von Kaffein in der Menge, wie es in drei Tassen Kaffee enthalten ist, hilft dem Kreislauf und schützt vor Herzinfarkt. Zu diesem überraschenden Befund sind Forscher am medizinischen Zentrum Sheba nahe Tel Aviv gekommen. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden diese Woche im American Journal of Cardiology publiziert&#8230;<span id="more-3117"></span></p>
<p>Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Michael Shechter untersuchte die Wirkung von Kaffein-Konsum auf das kardiovaskulare System. An der Studie nahmen vier herzkranke und vier gesunde Patienten als Testpersonen teil. Die Vorzüge des Kaffeins machten sich sowohl bei den kranken als auch den gesunden Personen bemerkbar.</p>
<p>Kaffein-Konsum  &#8211; so das Resultat der Untersuchung – erhöht das Funktionieren des Endotheliums um 80 %, reduziert das C-reaktive Protein (CRP) im Körper, einen führenden Prädiktor von Herzinfarkten, um 40% und steigert die Menge von Adiponektin, einem Herzinfarkt-verhindernden Protein, um 25%.</p>
<p>Shechter betont, dass Kaffee oft auch Milch, Zucker, Süßstoff und künstliche Aromen und Farbstoffe enthalte, die Studie aber nur den Einfluss von Kaffein untersucht habe. Über die langfristigen Folgen des Kaffeetrinkens könnte man noch keine definitiven Aussagen machen; die kurzfristige Wirkung sei aber auf alle Fälle positiv: „Ich würde Herzpatienten nicht untersagen, eine vernünftige Menge Kaffee zu trinken, sagen wir, drei Tassen am Tag.“</p>
<p>Das Abstract der Studie gibt es <a href="http://www.ajconline.org/article/S0002-9149(11)00125-1/abstract">hier&#8230;</a><br />
<em>Aus Haaretz, 03.03.11, übersetzt für die Botschaft Israels</em></p>
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		<title>Phytopharmaka: Cranberry</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2011/01/cranberry/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen leiden häufig an Blasenentzündungen. Aber auch Männer sind öfter betroffen als vermutet. Schlimm ist, dass Blasenentzündungen häufig wiederkehren und sogar chronisch werden können. Die fatalen Folgen: Es können dauerhafte Schäden an der Blasenwand und dem Blasenschließmuskel auftreten&#8230; Vorsicht Harnblase: Ein sensibles Organ Erreger von Blasenentzündungen (zumeist die körpereigenen Darmbakterien E. coli) machen weder im Sommer noch im Winter Halt. Ob Sitzen auf kalten Oberflächen im Freien, das Warten an zugigen Hauseingängen oder nasse Skikleidung, das Risiko für eine Blasenentzündung steigt. Die Bakterien haben leichtes Spiel und können sich in der Blase einnisten und eine Entzündung auslösen. Spätestens wenn Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Blut im Urin auftreten, muss dringend ein Arzt aufgesucht werden. Wirkungsstarke Hilfe aus der Natur bieten die roten Beeren der Cranberry (auch als amerikanische Preiselbeere bezeichnet). Mit Cranberry Antibiotika meist überflüssig Die Cranberry wird in vielen Kulturkreisen bereits seit Jahrhunderten wegen ihrer positiven Eigenschaften zur Stärkung der Blasengesundheit eingesetzt. Aber auch neueste wissenschaftliche Ergebnisse bestätigen Cranberry als geeignetes Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen, insbesondere bei immer wiederkehrenden Infekten. Die besondere Wirkung der Cranberry setzt genau da an wo es brennt. Die Inhaltsstoffe der roten Beere aus Nordamerika, die sogenannten Proanthocyanidine (PACs) vom Typ A [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen leiden häufig an Blasenentzündungen. Aber auch Männer sind öfter betroffen als vermutet. Schlimm ist, dass Blasenentzündungen häufig wiederkehren und sogar chronisch werden können. Die fatalen Folgen: Es können dauerhafte Schäden an der Blasenwand und dem Blasenschließmuskel auftreten&#8230;<span id="more-2921"></span></p>
<p><strong>Vorsicht Harnblase: Ein sensibles Organ </strong></p>
<p>Erreger von Blasenentzündungen (zumeist die körpereigenen Darmbakterien E. coli) machen weder im Sommer noch im Winter Halt. Ob Sitzen auf kalten Oberflächen im Freien, das Warten an zugigen Hauseingängen oder nasse Skikleidung, das Risiko für eine Blasenentzündung steigt. Die Bakterien haben leichtes Spiel und können sich in der Blase einnisten und eine Entzündung auslösen. Spätestens wenn Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Blut im Urin auftreten, muss dringend ein Arzt aufgesucht werden. Wirkungsstarke Hilfe aus der Natur bieten die roten Beeren der Cranberry (auch als amerikanische Preiselbeere bezeichnet).</p>
<p><strong>Mit Cranberry Antibiotika meist überflüssig </strong></p>
<p>Die Cranberry wird in vielen Kulturkreisen bereits seit Jahrhunderten wegen ihrer positiven Eigenschaften zur Stärkung der Blasengesundheit eingesetzt. Aber auch neueste wissenschaftliche Ergebnisse bestätigen Cranberry als geeignetes Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen, insbesondere bei immer wiederkehrenden Infekten.</p>
<p>Die besondere Wirkung der Cranberry setzt genau da an wo es brennt. Die Inhaltsstoffe der roten Beere aus Nordamerika, die sogenannten <strong>Proanthocyanidine</strong> (PACs) vom Typ A verhindern das Anheften der Bakterien an den Schleimhäuten der Blase, so dass diese sich nicht einnisten können und beim Wasserlassen mit ausgeschwemmt werden. In ausreichender Dosierung (36 mg PACs täglich) zu sich genommen, stärken die Inhaltsstoffe der roten Beeren die Blasengesundheit und senken das Risiko für wiederkehrende Blasenentzündungen. Frühzeitig angewendet, wird eine Antibiotikaeinnahme oft überflüssig. In Kapselform eingenommen sind Cranberries sehr gut verträglich und auch für Schwangere und Kinder geeignet.</p>
<p>Um die gereizte Blase zu beruhigen, bietet sich die Kombination mit Kürbissamen an, z. B. in Cystorenal® ( Testsieger ÖKO-TEST 10/09). Die kleinen Samen des Kürbisses beruhigen und stärken zusätzlich die Blasenmuskulatur sowie beim Mann die Prostata und unterstützen das Ausschwemmen von Bakterien. Das Brennen beim Wasserlassen und die äußerst unangenehmen Schmerzen lassen schnell wieder nach oder treten &#8211; frühzeitig eingenommen &#8211; gar nicht erst auf. Mit dieser besonderen Kombination kann daher auf natürliche Weise die Blasengesundheit wirkungsvoll gestärkt und die warme Jahreszeit sorgenfrei genossen werden.</p>
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		<title>Prags liberale Drogenpolitik erfolgversprechend</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/06/cz/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 23:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschechien ist schon lange für seine liberale Drogenpolitik bekannt. Christina Janssen, ARD-Hörfunkstudio Prag, berichtet aus dem Prager Club Ujezd: Die Stimmung im  ist entspannt &#8211; schon am Nachmittag sitzen hier junge Leute an der Bar, trinken Bier und rauchen selbst gedrehte Zigaretten. Der typische, süßlich-schwere Geruch von Haschisch füllt den Raum&#8230; Klubmanager Martin Kmoch kann sich dieser Tage aufrichtig freuen, denn das neue tschechische Drogengesetz erleichtert ihm das Geschäft: &#8220;Unser Klub wurde nach der Wende ausdrücklich gegründet, damit die Leute hier in Ruhe ihre Joints rauchen können. Jetzt können sich unsere Gäste richtig entspannen, weil das Gesetz seine Hand nicht mehr nach ihnen ausstreckt.&#8221; Mit der neuen Regelung wird Tschechien zu einem der liberalsten Länder Europas: Für den eigenen Bedarf sind seit 2010 nicht nur bestimmte Mengen an Haschisch oder Marihuana erlaubt, sondern auch härtere Drogen: vier Ecstasy- oder fünf LSD-Tabletten, ein Gramm Kokain oder anderthalb Gramm Heroin &#8211; dreimal so viel wie in den Niederlanden. Gerichtsurteil: Marihuana-Anbau zu medizinischen Zwecken nicht strafbar Das Kreisgericht in Tábor hat am Dienstag die Übersetzerin Libuše Bryndová vom Vorwurf der Drogenherstellung freigesprochen. Damit bestätigte das Gericht das Urteil der vorherigen Instanz, gegen das die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Die 53-jährige Bryndová war 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tschechien ist  schon lange für seine liberale Drogenpolitik bekannt. Christina  Janssen, ARD-Hörfunkstudio Prag, berichtet aus dem Prager Club  Ujezd: Die  Stimmung im  ist entspannt &#8211; schon am Nachmittag  sitzen hier junge Leute an der Bar, trinken Bier und rauchen selbst  gedrehte Zigaretten. Der typische, süßlich-schwere Geruch von Haschisch  füllt den Raum&#8230;<span id="more-2118"></span></p>
<p>Klubmanager <a href="http://www.klubujezd.cz">Martin Kmoch</a> kann sich dieser Tage aufrichtig freuen, denn das neue tschechische Drogengesetz erleichtert  ihm das Geschäft: &#8220;Unser Klub wurde nach der Wende ausdrücklich  gegründet, damit die Leute hier in Ruhe ihre Joints rauchen können.  Jetzt können sich unsere Gäste richtig entspannen, weil das Gesetz seine  Hand nicht mehr nach ihnen ausstreckt.&#8221;</p>
<p>Mit der neuen  Regelung wird Tschechien zu einem der liberalsten Länder Europas: Für den  eigenen Bedarf sind seit 2010 nicht nur bestimmte Mengen an  Haschisch oder Marihuana erlaubt, sondern auch härtere Drogen: vier  Ecstasy- oder fünf LSD-Tabletten, ein Gramm Kokain oder anderthalb Gramm  Heroin &#8211; dreimal so viel wie in den Niederlanden.</p>
<p><strong>Gerichtsurteil: Marihuana-Anbau zu medizinischen Zwecken nicht strafbar</strong></p>
<p>Das Kreisgericht in Tábor hat am Dienstag die Übersetzerin Libuše Bryndová vom Vorwurf der Drogenherstellung freigesprochen. Damit bestätigte das Gericht das Urteil der vorherigen Instanz, gegen das die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Die 53-jährige Bryndová war 2008 zu einer zweimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden, weil sie rund 30 Marihuana-Pflanzen auf ihrem Grundstück angepflanzt hatte. Trotz ihrer Einwände, sie benutze Marihuana als Salbe und Inhalationsmittel, um ihr Asthma zu heilen, wurde sie wegen Drogenherstellung verurteilt. Der Freispruch ist noch nicht rechtskräftig.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/tschechien186.html">tagesschau.de</a></p>
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		<title>Mit Vitalpilzen heilen &#8211; traditionell und modern</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 20:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mykotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre vielfältigen präventiven und heilenden Einsatzmöglichkeiten&#8230; Neues Standardwerk zur Mykotherapie erschienen Diesem Informationsbedarf trägt das neue Buch &#8220;Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition &#8211; neu entdeckt&#8221; Rechnung. In mehrjähriger Recherchearbeit und in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten und Heilpraktikern, die Vitalpilze zum Teil seit Jahren einsetzen, entstand so ein Standardwerk zur Mykotherapie. Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat damit ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse. Was die Mykotherapie – so der Name für die Behandlung mit Vitalpilzen – besonders wertvoll macht, ist ihre Fähigkeit, die Homöostase (Ausgeglichenheit) des menschlichen Körpers herzustellen. Mit Vitalpilzen lässt sich zum Beispiel sowohl ein zu hoher als auch ein zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre vielfältigen präventiven und heilenden Einsatzmöglichkeiten&#8230;<span id="more-2038"></span></p>
<p><strong>Neues Standardwerk zur Mykotherapie erschienen</strong></p>
<p>Diesem Informationsbedarf trägt das neue Buch &#8220;Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition &#8211; neu entdeckt&#8221; Rechnung. In mehrjähriger Recherchearbeit und in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten und Heilpraktikern, die Vitalpilze zum Teil seit Jahren einsetzen, entstand so ein Standardwerk zur Mykotherapie.</p>
<p>Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat damit ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse.</p>
<p>Was die Mykotherapie – so der Name für die Behandlung mit Vitalpilzen – besonders wertvoll macht, ist ihre Fähigkeit, die Homöostase (Ausgeglichenheit) des menschlichen Körpers herzustellen. Mit Vitalpilzen lässt sich zum Beispiel sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Blutdruck normalisieren. Außerdem erhöhen sie das Vermögen des Organismus, mit Belastungssituationen wie Krankheiten oder Stress besser zurechtzukommen und Strategien zur erfolgreichen Bewältigung dieser schädigenden Zustände zu entwickeln.</p>
<p>Da die Vitalpilze insgesamt regulierend wirken, können sie mit oft besseren Ergebnissen als schulmedizinische Medikamente dem Körper auf dem Weg zur Gesundung helfen oder gezielt vorbeugend wirken. Als schmackhafte Lebens- und Nahrungsmittel lassen sich viele von ihnen einfach in einen gesunden Speiseplan einbauen, fördern auf diese Weise die Vitalität und leisten einen Beitrag zur wichtigen Krankheitsprophylaxe. Gar nicht erst krank werden – das ist dank der unnachahmlichen Komposition von Wirkstoffen und sekundären Inhaltsstoffen ein erreichbares Ziel. Als Pulver oder Extrakt können die Vitalpilze zudem gezielt zur Unterstützung bei Erkrankungen zum Einsatz kommen, wobei die Anwendungsgebiete der zehn klassischen Vitalpilze, denen in dem vorliegenden Buch jeweils ein ausführliches Porträt gewidmet ist, breit gefächert sind.</p>
<p>Das Buch „Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition – neu entdeckt“<br />
(ISBN 978-3-00-028870-8) kann ab sofort zum Preis von 19,80 € über die Internetseite <a href="http://www.vitalpilze.de/">www.vitalpilze.de</a> oder im Buchhandel bestellt werden.</p>
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		<title>Phytopharmakaforschung lohnt sich</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmazie]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich die Pharmazie in anderen Ländern sukzessive weiter von Ihren pflanzlichen Ursprüngen entfernt, kann die Lehre von den pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich durch aktive Förderung ungebrochen hoch gehalten werden&#8230; Förderung der Phytopharmakaforschung Durch die Unterstützung heimischer Universitäten und junger ForscherInnen können dringend benötigte frische Impulse für Medizin und Pharmazie gesetzt werden, indem neue Wirkprinzipien gesucht und bekannte Arzneipflanzen genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop genommen werden. Österreichs beste Arbeiten zu pflanzlichen Arzneimitteln ausgezeichnet Mit dem Madaus-Preis zur Förderung der Phytopharmakaforschung in Österreich wurden heuer schon zum fünften Mal drei ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten zu pflanzlichen Arzneidrogen prämiert. Als renommierter Hersteller von Phytopharmaka wie Echinacin und Legalon engagiert sich Madaus schon seit langem in der der Erforschung und Dokumentation von Arzneipflanzen. Auch in diesem Jahr griffen die von den pharmazeutischen bzw. pharmakognostischen Instituten der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eingereichten Diplomarbeiten zukunftsweisende Themen auf. So beschäftigte sich Frau Mag. pharm. Marlene Zeilner (Innsbruck) in Ihrer Arbeit zu Aruncus dioicus L (Wald-Geißbart) mit der Isolierung und Identifizierung pflanzlicher Acetylcholinesterasehemmer, wie sie zur Behandlung von Morbus Alzheimer eingesetzt werden könnten. Weiters wurde die Entwicklung einer Qualitätskontrolle von Cranberry-Säften durch Frau Maria Kundraciková (Wien) und die phytochemische Aufklärung der Zusammensetzung der Wurzeln des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich die Pharmazie in anderen Ländern sukzessive weiter von  Ihren pflanzlichen Ursprüngen entfernt, kann die Lehre von den  pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich durch aktive Förderung  ungebrochen hoch gehalten werden&#8230;<br />
<span id="more-1664"></span></p>
<p><strong>Förderung der Phytopharmakaforschung</strong></p>
<p><strong></strong>Durch die Unterstützung heimischer Universitäten und junger ForscherInnen können dringend benötigte frische Impulse für Medizin und Pharmazie gesetzt werden, indem neue Wirkprinzipien gesucht und bekannte Arzneipflanzen genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop genommen werden.</p>
<p><strong>Österreichs beste Arbeiten zu pflanzlichen Arzneimitteln  ausgezeichnet</strong></p>
<p><strong></strong>Mit dem Madaus-Preis zur Förderung der Phytopharmakaforschung in Österreich wurden heuer schon zum fünften Mal drei ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten zu pflanzlichen Arzneidrogen prämiert. Als renommierter Hersteller von Phytopharmaka wie Echinacin und Legalon engagiert sich Madaus schon seit langem in der der Erforschung und Dokumentation von Arzneipflanzen. Auch in diesem Jahr griffen die von den pharmazeutischen bzw. pharmakognostischen Instituten der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eingereichten Diplomarbeiten zukunftsweisende Themen auf. So beschäftigte sich Frau Mag. pharm. Marlene Zeilner (Innsbruck) in Ihrer Arbeit zu Aruncus dioicus L (Wald-Geißbart) mit der Isolierung und Identifizierung pflanzlicher Acetylcholinesterasehemmer, wie sie zur Behandlung von Morbus Alzheimer eingesetzt werden könnten. Weiters wurde die Entwicklung einer Qualitätskontrolle von Cranberry-Säften durch Frau Maria Kundraciková (Wien) und die phytochemische Aufklärung der Zusammensetzung der Wurzeln des stimmungsaufhellenden Johanniskrauts Hypericum perforatum durch Frau Mag. pharm. Birgit Poller (Graz) ausgezeichnet.</p>
<p>&#8220;Auch wenn es die chemisch-pharmazeutische Industrie oft vergisst, in unseren Pflanzen schlummert ein großes Potential für zukünftige Therapien. Es freut mich, dass wir die führende Rolle Österreichs in der Arzneipflanzenforschung durch unseren Preis unterstützen können&#8221;, so Dr. Fritz Gamerith, Geschäftsführer von Rottapharm|Madaus Österreich.</p>
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		<title>Phytopharmazie und TCM: Verdauungsbeschwerden</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 13:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze, Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230; Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221; &#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Feigen oder Datteln zum TU b&#8217;Schwat, Hamantaschen und Faschingskichel  kurz danach oder auch die bald wieder beliebte Honigmatze,  Verdauungsbeschwerden begleiten viele Menschen, auch junge, das ganze Jahr über, außer vielleicht am Jom Kipur&#8230;<span id="more-1653"></span></p>
<p>Das weiss auch Dr. Hans Wieltschnig, Internist und vormals Pimarius am Landeskrankenhaus Klagenfurt: &#8220;Die Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet, ist mittlerweile ein weit verbreitetes Verdauungsproblem in den westlichen Industrieländern. Generell essen wir balaststoffarm, bewegen uns zu wenig und sitzen zu viel. Die Folge: Verdauungsprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden, unter der Millionen Menschen leiden, und nicht nur Ältere. Bedingt durch den Druck und Stress denen wir heute in der Arbeitswelt ausgesetzt sind, leiden schon immer mehr junge Menschen auch an diesen Verdauungsbeschwerden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer unter Verstopfung leidet, sollte einen erfahrenen Arzt um Abklärung seiner gesundheitlichen Störung bitten. In vielen Fällen, und wenn organische Ursachen ausgeschlossen werden können, macht es Sinn, zuerst natürliche Kräfte einzusetzen. Aber auch hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Dosis reduziert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sollte es zu Durchfallserscheinungen kommen&#8221;, so Primarius Wieltschnig weiter. Sowohl die Traditionelle Abendländische Naturmedizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin warten mit einer Reihe von einfachen Hausmitteln auf, die schon seit langer Zeit angewendet werden und für die auch die entsprechenden Erfahrungswerte vorliegen.</p>
<p><strong>Minze und Ingwer für den Darm</strong></p>
<p>Ausschlaggebend für die verdauungsfördernden Wirkungen der Kräuter sind unter anderem die ätherischen Öle die sie beinhalten. Es ist heute erwiesen, dass die Pfefferminze tatsächlich eine starke gallenflüssigkeitsanregende Wirkung hat und zu Recht in der Volksmedizin zu den gebräuchlichsten Heilpflanzen gegen krampfhafte Bauchschmerzen gehört. Das Menthol der Pfefferminze hilft bei Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Blähungen und Krämpfen. Zingiberen, eine Hauptkomponente der ätherischen Öle der Ingwer-Wurzel, regt die Speichel- und Magensaftsekretion an und hilft uns damit gegen die Verdauungsstörungen.</p>
<p><strong>Küchengewürze gegen Völlegefühl</strong></p>
<p>Die Zimt-Rinde ist eines der ältesten Gewürze der Welt und gilt vielen als typisches Wintergewürz. Mit ihren Gerbstoffen jedoch kann sie uns bei Appetitlosigkeit, Blähungen oder Völlegefühl helfen, indem sie die Motilität des Darms fördert. Außerdem bestätigen neuere Studien auch die blutzuckersenkende Wirkung von Zimt. Ein zuviel ist nie ratsam, auch nicht beim Zimt, Vorsicht ist geboten bei schweren Leberleiden.</p>
<p>Die Wurzelknolle der Gelbwurz, bei uns auch als Kurkuma und Bestandteil von Currygerichten bekannt, gehört so wie die Wurzel des echten Ingwers zur Familie der Ingwergewächse. Dem Curcumin werden viele therapeutische Wirkungen zugesprochen &#8211; es regt die Leberzellen zu vermehrter Bildung von Gallensäuren an und lindert somit Koliken und Verstopfungen.</p>
<p><strong>Zitrone als Aromatikum</strong></p>
<p>Die ätherischen Öle von Zitrusfrüchten bewirken über eine Anregung der Mund-, Rachen- und Magenschleimhaut eine Sekretionssteigerung des Magensaftes und werden seit jeher in der Volksmedizin als Aromatikum bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. In Kombination mit dem Amur-Korkbaum, dessen Rinde antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften aufweist, zeigten Zitronen- und Korkbaumrindenextrakte in einer Studie positive Wirkung auf die Blutfette und Blutzuckerwerte und senkten somit die cardiovaskulären Risikofaktoren. Auf den Saft des verwandten Etrog schwört ein Händler am Jerusalemer Markt in Machneh Jehudah, wo er allerlei Essenzen nach der medizinischen Überlieferung des RaMBaM vorrätig hält.</p>
<p><strong>Einnahme in Form von standardisierten Präparaten</strong></p>
<p>Da es sich bei Pflanzen und ihren Bestandteilen um Naturstoffe handelt, die je nach äußeren Bedingungen unterschiedlich wachsen können, gibt es dadurch bedingt auch natürliche Schwankungen bei den pflanzenspezifischen Inhaltsstoffen, wie z. B. in Bestandteilen von Kräuterteemischungen. Um jedoch sicher gehen zu können, stets die gleiche Konzentration an Inhaltsstoffen zu sich zu nehmen, können die Inhaltsstoffe in einem aufwendigen technischen Verfahren aus den Pflanzen gelöst und standardisiert werden &#8211; so entsteht ein qualitativ hochwertiges Granulat mit einer immer gleichen, definierten Konzentration der wertvollen Substanzen.</p>
<p>Ein standardisiertes Präparat sind zum Beispiel die Xiaohua-Kräuterkapseln der kleinen Pharmafirma MaxPharma aus Gramatneusiedl in Niederösterreich. Enthalten sind standardisierte Extrakte der Ingwer-Wurzel, Pfefferminze, Gelbwurz-Wurzelknolle, Zimt-Rinde, Zitronen-Schale und Korkbaumrinde. <a href="http://www.norewell.at">Xiaohua</a> ist übrigens chinesisch für &#8220;Darm&#8221;.</p>
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		<title>Pollenallergiker aufgepasst: Heilpilze können wirksam vorbeugen</title>
		<link>http://www.pharmacon.net/2010/02/heilpilze/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 18:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch hat der Winter das Land fest im Griff. Aber es dauert gar nicht mehr so lang, bis die Natur wieder erwacht und der Frühling uns mit seinem Blütenmeer erfreut. Doch sobald es grünt und blüht, fliegen auch die Pollen. Und damit beginnt für rund 17 Millionen Deutsche eine monatelange Leidenszeit. Ihr Immunsystem gerät durch den Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern, Bäumen, Getreide, Kräutern oder Blumen aus den Fugen&#8230; Damit auch Pollenallergiker möglichst beschwerdefrei die schöne Jahreszeit genießen können, empfehlen Mykotherapeuten (Pilzheilkundler) schon jetzt mit einer Heilpilzkur vorzubeugen. Fehlalarm im Immunsystem Kommen die Schleimhäute von Augen und Atemwegen mit den Pollen in Berührung, dann reagiert die Immunabwehr der Betroffenen buchstäblich allergisch: Mit Fehlalarm und starker Histaminausschüttung. Die Folgen sind vielfältig und reichen von geröteten, juckenden und tränenden Augen, Kribbeln und Kratzen in Nase und Rachen, angeschwollenen Schleimhäuten, verstopfter Nase und Heuschnupfen bis hin zu Bronchialasthma. Ebenso können Symptome wie Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit oder Schlaflosigkeit bei einer Pollenallergie auftreten. Aber auch Hausstaub, Tierhaare, bestimmte Lebensmittel und viele andere an sich harmlose Stoffe können Überempfindlichkeits-Reaktionen verursachen und Allergikern das Leben schwer machen. Doch was kann man tun, damit das Immunsytem nicht mehr verrückt spielt? Den auslösenden Stoffen aus dem Weg zu gehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch hat der Winter das Land fest im Griff. Aber es dauert gar nicht mehr so lang, bis die Natur wieder erwacht und der Frühling uns mit seinem Blütenmeer erfreut. Doch sobald es grünt und blüht, fliegen auch die Pollen. Und damit beginnt für rund 17 Millionen Deutsche eine monatelange Leidenszeit. Ihr Immunsystem gerät durch den Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern, Bäumen, Getreide, Kräutern oder Blumen aus den Fugen&#8230;<span id="more-1632"></span></p>
<p><em>Damit auch Pollenallergiker möglichst beschwerdefrei die schöne Jahreszeit genießen können, empfehlen Mykotherapeuten (Pilzheilkundler) schon jetzt mit einer Heilpilzkur vorzubeugen.</em></p>
<p><strong>Fehlalarm im Immunsystem</strong></p>
<p>Kommen die Schleimhäute von Augen und Atemwegen mit den Pollen in Berührung, dann reagiert die Immunabwehr der Betroffenen buchstäblich allergisch: Mit Fehlalarm und starker Histaminausschüttung. Die Folgen sind vielfältig und reichen von geröteten, juckenden und tränenden Augen, Kribbeln und Kratzen in Nase und Rachen, angeschwollenen Schleimhäuten, verstopfter Nase und Heuschnupfen bis hin zu Bronchialasthma. Ebenso können Symptome wie Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit oder Schlaflosigkeit bei einer Pollenallergie auftreten.</p>
<p>Aber auch Hausstaub, Tierhaare, bestimmte Lebensmittel und viele andere an sich harmlose Stoffe können Überempfindlichkeits-Reaktionen verursachen und Allergikern das Leben schwer machen. Doch was kann man tun, damit das Immunsytem nicht mehr verrückt spielt? Den auslösenden Stoffen aus dem Weg zu gehen, wie oft geraten wird, ist bei Pollen oder Hausstaub z. B. kaum möglich. Und herkömmliche Therapien oder Medikamente zielen oft nur auf die Symptome. Als Alternative bieten sich natürliche an der Ursache ansetzende Verfahren wie die Mykotherapie an.</p>
<p><strong>Heilpilze bringen das überschießende Immunsystem wieder ins Gleichgewicht</strong></p>
<p>Heilpilze gehören zu den ältesten Naturarzneien der Welt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden sie bereits seit Jahrtausenden bei vielen Leiden und Erkrankungen mit Erfolg angewendet. Gerade auch bei Allergien haben sich die Heilpilze sehr gut bewährt. Sie können nicht nur die Symptome lindern, sondern sie bringen darüber hinaus auch die überschießende Immunabwehr &#8211; und damit die Wurzel des Übels &#8211; wieder in die Balance.</p>
<p>Einer der wichtigsten Heilpilze in der Behandlung von Heuschupfen und anderen Allergieformen ist der <strong>Reishi</strong> (Glänzender Lackporling). Er reguliert das Immunsystem, verbessert die Sauerstoffzufuhr und vermindert durch seine kortisonähnlich wirkenden Triterpene die Histaminausschüttung, die für viele der allergischen Symptome wie Juckreiz, Schleimhaut-Schwellungen und damit verbundene Entzündungen des Körpers verantwortlich ist. Bei allergischem Schnupfen oder zu viel Flüssigkeit und Schleim im Körper, zeigt zusätzlich der <strong>Polyporus</strong> (Eichhase) gute Wirkung. Ideal auch für Neurodermitiker sind neben dem Reishi die Heilpilze <strong>Hericium</strong> (Igelstachelbart) und <strong>Pleurotus</strong> (Austernpilz). Sie stabilisieren die Darmschleimhaut, so dass allergieauslösende Stoffe nicht mehr so leicht die Darmwand passieren können. Ist die Allergie mit Erschöpfung und depressiven Verstimmungen verbunden, hilft der stimmungsaufhellende und beruhigende <strong>Cordyceps</strong> (Raupenpilz).</p>
<p>Heilpilze können nicht nur gut gegen die lästigen allergischen Beschwerden eingesetzt werden, sondern laut den Erfahrungen der Naturheilkunde und der komplementären Medizin auch einem Widerauftreten der Allergie entgegenwirken. Da Heilpilze eine gewisse Zeit benötigen bis sie ihre Wirkung entfalten, empfiehlt das MykoTroph Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde die Einnahme über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Gerade Pollenallergiker sollten daher schon jetzt mit der Einnahme beginnen. Heilpilze sind als Pilzpulverkapseln erhältlich. Erfahrungen des MykoTroph Instituts zufolge habe sich insbesondere Pilzpulverkapseln bewährt, die aus dem ganzen Fruchtkörper der Pilze hergestellt werden, da nur in ihnen alle wirksamen Inhaltsstoffe enthalten sind.</p>
<p><strong>Gut zu wissen:</strong> Ausführliche Informationen rund ums Thema Heilpilze und Allergien sowie weitere Anwendungs-Gebiete der Mykotherapie finden Interessierte auf der Website von MykoTroph unter <a href="http://www.heilenmitpilzen.de/" target="_blank">HeilenmitPilzen.de</a>. Bei persönlichen Fragen steht das Team von MykoTroph montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Hotline 06047-988530 oder per E-Mail für eine kostenlose und individuelle Beratung zur Verfügung.</p>
<p>Auch kostenloses Informationsmaterial kann beim führenden europäischen Institut für Pilzheilkunde angefordert werden. Darunter auch die ganz neue DVD &#8220;Einsatz der Mykotherapie bei Allergien, Haut- und Magen-Darmerkrankungen&#8221;.</p>
<p><strong></strong>Das Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde mit Sitz in Limeshain, wurde 2003 von Franz Schmaus gegründet. Der Dipl. Agraringenieur beschäftigt sich bereits seit mehr als 30 Jahren mit der Wirkung und Anwendung von Heilpilzen und gehört zu den renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Ziel des Instituts ist es, das Wissen um die vorbeugende und heilende Wirkung von Pilzen in Deutschland und in Europa einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>
<p>Hotline 06047 / 98 85 30</p>
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		<title>Studie der UNO: Zwei Welten des Drogenkonsums in Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate]]></category>
		<category><![CDATA[Phytopharmaka]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was den Gebrauch illegaler Drogen anbelangt, gibt es in Europas Städten zwei große Konsumgruppen. Das besagt eine von der UNODC in Auftrag gegebene und vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien durchgeführte Studie, die den Drogengebrauch in sechs europäischen Großstädten unter die Lupe nimmt&#8230; UN-Bericht gibt Einblick in Situation von sechs EU-Städten Abb.: Cannabis stammt vor allem aus privaten Plantagen, z.B. in Eigenheimen pte &#8211; http://www.unodc.org &#8211; http://www.euro.centre.org &#8211; &#8220;Auf der einen Seite sind das die Randständigen. Maßnahmen und die öffentliche Diskussion richten sich meist nur gegen ihren Konsum. Auf der anderen Seite stehen sozial integrierte Freizeitverbraucher&#8221;, fasst Projektskoordinatorin Irmgard Eisenbach-Stangl gegenüber pressetext zusammen. Art, Beschaffung und Preis der Drogen unterscheiden sich in beiden Gruppen drastisch. Die Wahl der Droge gibt bereits den Hinweis, zu welcher Gruppe man gehört. &#8220;Sozial Integrierte greifen zu leichteren Drogen. Das sind in erster Linie Cannabis, seltener als früher Extasy, ab und zu Kokain, niemals aber Opiate&#8221;, so die Sozialforscherin. Insbesondere Heroin sei gesellschaftlich in Verruf und hätte seit den 80er Jahren gleichsam ein Verbotsschild für die sozial integrierten Konsumenten umgehängt. Ganz anders ist die Situation bei den Randständigen, die bevorzugt Opiate, Kokain und Crack konsumierten. Jede Stadt hat eigene Konsummuster Darüber hinaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was den Gebrauch illegaler Drogen anbelangt, gibt es in Europas Städten zwei große Konsumgruppen. Das besagt eine von der UNODC in Auftrag gegebene und vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien durchgeführte Studie, die den Drogengebrauch in sechs europäischen Großstädten unter die Lupe nimmt&#8230;<span id="more-1540"></span></p>
<p><em>
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</em><strong>UN-Bericht gibt Einblick in Situation von sechs EU-Städten</strong></p>
<p><em>Abb.: Cannabis stammt vor allem aus privaten Plantagen, z.B. in Eigenheimen</em></p>
<p><a href="http://pressetext.at">pte</a> &#8211; <a href="http://www.unodc.org/">http://www.unodc.org</a> &#8211; <a href="http://www.euro.centre.org/" target="_blank">http://www.euro.centre.org</a> &#8211; &#8220;Auf der einen Seite sind das die Randständigen. Maßnahmen und die öffentliche Diskussion richten sich meist nur gegen ihren Konsum. Auf der anderen Seite stehen sozial integrierte Freizeitverbraucher&#8221;, fasst Projektskoordinatorin Irmgard Eisenbach-Stangl gegenüber pressetext zusammen. Art, Beschaffung und Preis der Drogen unterscheiden sich in beiden Gruppen drastisch.</p>
<p>Die Wahl der Droge gibt bereits den Hinweis, zu welcher Gruppe man gehört. &#8220;Sozial Integrierte greifen zu leichteren Drogen. Das sind in erster Linie Cannabis, seltener als früher Extasy, ab und zu Kokain, niemals aber Opiate&#8221;, so die Sozialforscherin. Insbesondere Heroin sei gesellschaftlich in Verruf und hätte seit den 80er Jahren gleichsam ein Verbotsschild für die sozial integrierten Konsumenten umgehängt. Ganz anders ist die Situation bei den Randständigen, die bevorzugt Opiate, Kokain und Crack konsumierten.</p>
<p><strong>Jede Stadt hat eigene Konsummuster</strong></p>
<p>Darüber hinaus besitze jede Stadt ihre eigene Tradition. Bei Randgruppen in Wien seien Substitutionsmittel aus der Gruppe der retardierten Morphine und Psychopharmaka besonders verbreitet, in Prag Metamphetamin. In Warschau ist &#8220;Polish kompot&#8221; nach wie vor populär, ein injizierbares Opiat, das seit kommunistischer Zeit aus einem Mohntee gewonnen wird. Crack ist hingegen nur in London und Amsterdam präsent.</p>
<p>Den direkten Preisvergleich bezeichnet Eisenbach-Stangl aufgrund der Unterschiede nach Substanz, Qualität und Kaufkraft als &#8220;schwierig&#8221;. Das Preisniveau in Wien, Prag und Warschau liege allgemein unter dem westeuropäischer Städte. Der Straßenmarkt, über den Drogen von marginalisierten Gruppen bezogen werden, sei teuer. &#8220;In die Gesellschaft integrierte Konsumenten erhalten ihre Ware hingegen häufig über informelle Verteilungsnetze. Die Verkäufer sind in der Regel auch selbst Konsumenten&#8221;, so die Forscherin.</p>
<p><strong>Drogenmärkte bestimmen die EU-Beiträge mit</strong></p>
<p>Die Ergebnisse sollen der UNODC dabei helfen, konsumierte Mengen und Ausgaben auf Verbraucherebene und damit Drogenmärkte besser abzuschätzen. Daneben haben sie auch politische Bedeutung. &#8220;Amüsanterweise werden die EU-Beiträge der Länder nicht nur auf Basis ihrer legalen, sondern auch der illegalen Märkte berechnet, wozu Drogenhandel oder gegebenenfalls auch Prostitution gehört&#8221;, so Eisenbach-Stangl. Wichtig sei unter anderem aber auch der Hinweis der Studie, dass die Situation von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich ist. &#8220;Man sollte den Städten Spielraum für ihre Drogenpolitik gewähren. Denn jede Stadt hat ihre eigene Drogenproblematik.&#8221;</p>
<p>Zusammenfassung des Berichts unter <a href="http://www.euro.centre.org/data/1263572258_23948.pdf" target="_blank">http://www.euro.centre.org/data/1263572258_23948.pdf</a>&#8230;</p>
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